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Künstliche Intelligenz

GMX bringt KI ins Postfach: Wir haben den Assistenten ausprobiert


Der Chef versteckt die wichtige Info in einem halben Roman, dutzende Newsletter buhlen um die knappe Aufmerksamkeit und zwischen all dem Spam geht die Bestellbestätigung unter – wann kommt nochmal mein Paket an? E-Mails fühlen sich häufig wie Arbeit an.

GMX will seinen Nutzern helfen: Einer von Deutschlands größten E-Mail-Anbietern führt deshalb generative KI-Funktionen in seinem Postfach ein. Ein Sprachmodell soll beim Schreiben, Lesen und Finden von E-Mails weiterhelfen. Die Technik läuft auf deutschen Servern, was einen hohen Datenschutzstandard gewährleisten soll. Ist das eine Alternative zu Googles KI-Vorherrschaft im Posteingang?

  • GMX macht seinen mehr als 20 Millionen Nutzern in der DACH-Region neue KI-Assistenten für Zusammenfassungen und Übersetzungen im Webmailer zugänglich.
  • Anders als beim Konkurrenten Google stellt GMX Datenschutz in den Vordergrund; die eingesetzten Modelle sollen auf deutschen Servern laufen und keine Nutzereingaben zum Training verwenden.
  • Die Funktionen befinden sich noch im Beta-Stadium – mit welchen Problemen GMX-Nutzer daher rechnen müssen, erfahren Sie in unserem Test.

Dieser Artikel erklärt, was die neuen Funktionen können. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wo die KI-Zusammenfassungen und -Übersetzungen wirklich nützlich sind – und an welchen Stellen man das Beta-Stadium von GMX’ KI-Assistenten noch spürt. Außerdem beschreiben wir, welche Probleme sowohl die kostenlosen als auch kostenpflichtigen Zusatzfunktionen in der aktuellen Beta-Version noch haben.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „GMX bringt KI ins Postfach: Wir haben den Assistenten ausprobiert“.
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Leak: Apple nutzt beim iPhone 18 Pro verschiedene Modems


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Ein Modem nicht mehr weltweit: Apple hat offenbar vor, beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max im Herbst je nach Markt unterschiedliche Modemchips einzubauen. Statt den hauseigenen (und bislang noch offiziellen unbekannten) C2 aus eigener Entwicklung in allen Ländern zu nutzen, sollen z. B. Geräte in den USA weiterhin mit Technik von Qualcomm ausgestattet werden. Das geht aus Leaks hervor, die im Rahmen eines Hackerangriffs auf den indischen Fertiger Tata Electronics entwendet worden sind. Mehr als 200.000 Dokumente, allerdings nicht alle von Apple, wurden dabei ins Dark Web gestellt. Enthalten waren sogar Bilder, die offenbar die – optisch gegenüber dem iPhone 17 Pro unveränderten – neuen Geräte zeigen.

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Insgesamt waren 630 GByte an Daten von Tata Electronics abgeflossen. Das Unternehmen gehört zum wichtigsten Industriekonglomerat des Landes, Tata. Für Apple ist es neben Foxconn der wichtigste Fertiger in Indien. Dort entstehen inzwischen mindestens 25 Prozent aller iPhones, darunter zahlreiche für den US-Markt.

Laut einer Analyse des Apple-Blogs AppleInsider werden in den iPhone-18-Pro-Komponentenlisten verschiedene Qualcomm-Produkte wie SDX80M, SDR875, QDM8771, QDM8720, PMK75, PMX75 und QET7100A referenziert, die in den Bill of Materials (BoM) für Geräte in anderen Regionen fehlen.

Denkbar ist, dass Apple die Entscheidung aufgrund der 5G-mmWave-Technik getroffen hat, die in den USA im Gegensatz zu vielen anderen Märkten bereits vergleichsweise breit im Einsatz ist. Der C2 soll angeblich weiterhin kein 5G mmWave – das eine Durchsatzsteigerung im Nahbereich zur Basisstation verspricht – offerieren können. Daher bleibt Apple in den USA bei Qualcomm – obwohl der C2 einige Vorteile mit sich bringen würde, etwa weil er besser an das Gesamtsystem angepasst ist.

Schon jetzt werden unterschiedliche iPhone-Modelle verkauft: US-Geräte beherrschen 5G mmWave und alle anderen weltweiten Standards, Modelle etwa für Europa kommen ohne 5G mmWave. Allerdings verwendet Apple bei seinen Pro-Modellen nach wie vor durchgehend Qualcomm-Chips. Innerhalb des Tata-Electronics-Leaks befinden sich auch noch Angaben zum A20-Pro-Chip, der im iPhone 18 Pro und 18 Pro Max eingebaut sein soll. Angaben zum ersten iPhone-Foldable, das auch als „iPhone Ultra“ kursiert, sind hingegen kaum vorhanden.

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(bsc)



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Meta testet Social-App für KI-generierte Minispiele


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Meta hat in den vergangenen Tagen eine neue App veröffentlicht. Mit Pocket lassen sich per Texteingabe Minispiele und interaktive Erlebnisse erzeugen, die Meta „Gizmos“ nennt. Nutzer können die Gizmos im Pocket-Feed veröffentlichen oder per Link direkt mit Freunden teilen, die App muss dafür nicht installiert sein. Wer möchte, kann zudem Remixes eigener Gizmos erlauben.

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Die Gizmos reagieren etwa auf Berührungen, Wischgesten oder die Neigung des Geräts, spielen Musik und Soundeffekte ab und können auf Kamera oder Mikrofon zugreifen, sofern entsprechende Berechtigungen erteilt wurden.

Pocket scheint sich in einem frühen Stadium zu befinden, zumindest hat Meta die App ohne Ankündigung veröffentlicht. In welchen Ländern sie bislang erschienen ist, ist nicht bekannt. Auf einer Support-Seite weist Meta darauf hin, dass Pocket noch nicht überall verfügbar ist und je nach Region noch nicht alle Funktionen bereitstehen könnten. Ein Eintrag im Google Play Store ist bereits vorhanden, im Apple App Store konnten wir Pocket dagegen nicht finden.

Pocket basiert auf der App Gizmo, die das Konzept eines Feeds für KI-generierte Mini-Apps und interaktive Erlebnisse bereits erfolgreich erprobt hat. Meta holte das Team Anfang des Jahres ins Unternehmen und sicherte sich zudem eine nicht-exklusive Lizenz an der Technik, berichtete Business Insider. Das Team arbeitet inzwischen innerhalb von Meta Superintelligence Labs. Gizmo ist weiterhin in App Stores gelistet.


Drei Smartphone-Screenshots zeigen Metas Pocket-App zum Erstellen und Anpassen interaktiver „Gizmos“.

Drei Smartphone-Screenshots zeigen Metas Pocket-App zum Erstellen und Anpassen interaktiver „Gizmos“.

Screenshots der Pocket-App.

(Bild: Meta)

Pocket ist Teil von Metas Vorstoß, KI-generierte Inhalte als neues Social-Media-Format zu etablieren. Im vergangenen Herbst erhielt die Meta-AI-App mit Vibes bereits einen Feed für KI-generierte Videos. Nach einem erfolgreichen Pocket-Testlauf könnten die interaktiven Gizmos folgen. Parallel arbeitet Meta an einer KI-getriebenen Prognose-App, die sich an Plattformen wie Polymarket und Kalshi orientieren soll. Ein solches Wettformat dürfte sich künftig einfach in Social-Media-Feeds integrieren lassen und die Nutzerinteraktion entlang aktueller Ereignisse steigern.

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(tobe)



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„Play“-App für SwiftUI-Developer: Entwickler gehen zu Apple


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Apple hat offenbar einen interessanten „Aqui-Hire“ vorgenommen: Das Team hinter einer preisgekrönten Entwickler-App soll nun in Cupertino tätig sein. Das geht aus einer Liste hervor, die die Europäische Kommission auf ihrer Digital-Markets-Act-Website publiziert, weil sogenannte Gatekeeper die EU-Behörden über Aufkäufe informieren müssen. Für das Jahr 2026 werden hier insgesamt fünf Unternehmen genannt, von denen vier Übernahmen durch Apple bereits bekannt waren: PromptAI und Animato, PatchFlyer (alias Color.io) sowie die wichtige israelische KI-Firma Q, die eine Sprachsteuerung durch stummes Sprechen erfunden hat. Neu ist nun das Unternehmen Rabbit 3 Times, Inc., das insbesondere durch den Gewinn eines Apple Design Awards im Jahr 2025 hervorstach. Rabbit 3 Times entwickelte eine App namens Play, die ein spielerisches Prototyping von SwiftUI-Anwendungen ermöglicht. Die Play-App wurde mittlerweile aus dem App Store entfernt.

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Laut der DMA-Website hat sich Apple neben „bestimmten Assets“ des Unternehmens vor allem das Recht gesichert, Mitarbeiter von Rabbit 3 Times anzuwerben und zu beschäftigen – also eine klassische Kombination aus Aufkauf und Integration. „Play bietet iOS- und macOS-Tools zum Design, Prototyping und Erstellen von SwiftUI-Code in Echtzeit“, heißt es in der Beschreibung, die wohl von Apple selbst stammt.

Die Übernahme wurde offenbar bereits durch die Europäische Kommission genehmigt. Solche Käufe werden stets nach einer viermonatigen Frist offiziell publik gemacht. Neben Apple müssen auch andere von der EU als Gatekeeper titulierte Unternehmen melden. Dies sind Alphabet (Google), ByteDance (TikTok), Meta (Facebook, WhatsApp, Instagram), Amazon sowie Microsoft.

In Apples Beschreibung der Play-App, die den Apple Design Award für „Innovation“ erhalten hatte, wird die „mächtige, aber leicht zu navigierende“ Nutzerschnittstelle gelobt. „[Sie] hilft Designern, interaktive Prototypen zu erstellen und über Mac und iPhone hinweg zusammenzuarbeiten“. All dies werde in Echtzeit synchronisiert.

Es ist sehr gut möglich, dass der Aufkauf nun dazu führt, dass Teile von Play in Form einer eigenen SwiftUI-Prototyping-App oder schlichtweg als Teil von Xcode erneut auf den Markt kommen. Es ist ein klassischer Kauf von Funktionen, die gut in Apples Portfolio passen. Der Konzern setzt seit Jahren auf derart kleinteilige Aufkäufe, die sich einfach integrieren lassen.

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(bsc)



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