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Gerüchte für 2026 bis 2028: Runderneuerte MacBooks und KI für HomePod und Apple TV


Gerüchte für 2026 bis 2028: Runderneuerte MacBooks und KI für HomePod und Apple TV

Bild: Apple

Apple bereitet für Bald-CEO John Ternus eine regelrechte Produktlawine vor: Neben neuen iPhones, iPads und Apple Watches soll es frisch designte MacBooks, HomePods, Apple TVs, KI-Brillen und den Einstieg in die Robotik bis zum Jahr 2028 geben.

Mac: Überarbeitung zum Jahreswechsel

Das berichtet zumindest Mark Gurman von Bloomberg, der sich auf die Zeitpläne jedoch nur grob festlegen lassen möchte. Beim MacBook sollen Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 mit den M6 Pro und Max runderneuerte MacBook Pros anstehen, die sich dann mit Dynamic Island, Touchscreen und neuen Funktionen deutlich von den letzten fünf Generationen abheben. Auch ein neues Design könnte mit an Bord sein, denn die neuen MacBook Pros sollen dünner werden.

Im Herbst soll zudem ein neuer Mac Studio erscheinen, der sich aufgrund der Speicherkrise bisher verzögert hat. Ein Wechsel auf den M5-Chip der Max- oder Ultra-Klasse ist hier wahrscheinlich. Wie Apple bereits bestätigt hat, werden Preiserhöhungen bei allen Produkten unvermeidbar sein.

Sonstiges: Smart Home und KI

Neben dem iPhone sind große Sprünge jedoch explizit im Bereich des smarten Zuhauses und bei den AirPods zu erwarten. Zudem soll der Konzern in die Produktkategorie der KI-Brillen vorstoßen. Das Grundgerüst hierfür wurde mit der neuen Siri AI zur WWDC Anfang Juni erst als mögliches Grundgerüst vorgestellt.

2026: Neuer Apple TV

Der Startschuss für das neue smarte Zuhause von Apple könnte schon dieses Jahr fallen, wenn der Konzern eine neue Apple-TV-Box und einen neuen Smart-Home-Hub mit Display vorstellt, die beide Apple Intelligence unterstützen sollen. Damit einhergehen wird dann auch die Einbindung von Siri AI in das Smart Home und möglicherweise tvOS. Für das Betriebssystem des Apple TV hat der Konzern zur WWDC und auf der eigenen Website bisher keine neue Version für den Herbst angekündigt.

Ebenfalls in Vorbereitung soll laut Gurman ein neuer HomePod mini sein. Hierzu gibt es zwar kaum Informationen, es ist jedoch davon auszugehen, dass Apple den Klang überarbeitet und auch den neuen HomePod mini in die KI-Systeme zumindest einbindet.

2027: KI-Brillen

Im ersten Halbjahr soll es dann wieder ruhiger werden, wobei einige Vorstellungen aus diesem Jahr aus strategischen Gründen auch in die ersten Monate des Jahres 2027 verschoben werden dürften.

Im zweiten Halbjahr sollen neben den komplett neu designten iPhone 20 Pro (Max) dann Apples erste KI-Brille erscheinen. Hierfür schafft der Konzern im Hintergrund immer Grundlagen, denn mit der „visuellen Intelligenz“ kann Apple Intelligence etwa ab iOS 27 bereits auch die Umgebung des Nutzers analysieren. Das wird aktuell jedoch nur über bestimmte Modi in der Kamera oder über den Kamera-Knopf unterstützt. Eine mögliche KI-Brille könnte weitergehen und die Umgebung effektiver analysieren und diese Informationen über Siri AI dem Nutzer im Alltag zur Verfügung stellen.

Helfen sollen dabei auch neue AirPods. Diese sollen erstmals mit Kamera ausgestattet vermutlich eine ähnliche Funktion erfüllen, und das verbundene iPhone, mit zusätzlichen Daten für die digitale KI-Assistentin füttern.

2028: Robo-Bildschirme

Ab dem Jahr 2028 soll Apple dann in das Geschäft rund um Robotik einsteigen. Den Anfang soll ein motorisierter Bildschirm-Arm machen, der dem Nutzer folgen soll.

Weiter in der Zukunft sollen zudem eine neue Vision Pro sowie AR-Brillen veröffentlicht werden. Letztere würden dann der KI-Brille einen Bildschirm hinzufügen, wie es Meta mit Project Orion bereits vorhat oder Google vor über 10 Jahren demonstriert hatte.

Übersicht 2026 bis 2028

Billboard März 2026



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AMD Ryzen 7 5800X3D im Re-Test


AMD stellt den Ryzen 7 5800X3D als AM4 10 Years Anniversary Edition erneut vor. Der Test verrät, wer zugreifen darf – und wer nicht. Denn am Ende ist die Zen-3-basierte CPU bald 6 Jahre alt, entsprechend gering die Leistung. Das lohnt letztlich nur für Ryzen-2000/3000-Aufrüster mit Fokus Gaming – und bleib kostspielig.

Verrückte Zeiten erfordern auch mal verrückte Produkte, so könnte man AMDs Reanimation eines längst eingestellten Prozessors auch beschreiben. Die Speicherkrise vor allem rund um Arbeitsspeicher jeder moderner Art hat Preise hervorgebracht, die in der Branche nun jeder fürchtet. Denn mit den hohen Preisen stirbt auch das Endkundengeschäft, Neuanschaffungen werden schlichtweg aufgeschoben, ältere Hardware einfach weiter genutzt. Und so stimmte auch AMD zur Computex 2026 und der Vorstellung des neuen alten Prozessor, der DDR4 benötigt, mit ein, dass DDR5 wohl noch mindestens 2 Jahre teuer bleibt.

AMD Ryzen 7 5800X3D (das Original von 2022!) im erneuten Test im Juni 2026
AMD Ryzen 7 5800X3D (das Original von 2022!) im erneuten Test im Juni 2026

Der AMD Ryzen 7 5800X3D ist zurück!

Genau in diese Nische bringt AMD deshalb den Ryzen 7 5800X3D zurück. Er soll Nutzer eines älteren AM4-Systems mit vielleicht 3000er oder 2000er Ryzen animieren, ein letztes Upgrade in Form dieser CPU vorzunehmen; der Rest der Plattform kann weiter genutzt werden. Und diese Nutzer kann AMD auch schröpfen, hat es den Anschein, denn die UVP hat sich gewaschen: 360 Euro für einen Acht-Kern-Prozessor mit geringem Takt und Architekturbasis von vor sechs Jahren sind allein betrachtet schlichtweg viel zu teuer. Aber: Verrückte Zeiten erfordern auch mal verrückte Produkte. Und deshalb kann es funktionieren, wie der erneute Test mit dem originalen 5800X3D hier und heute zeigt – denn ein Muster der Neuauflage liegt ComputerBase nicht vor.

10 Years Anniversary Edition: Der AMD Ryzen 7 5800X3D für AM4 ist günstiger* zurück!
10 Years Anniversary Edition: Der AMD Ryzen 7 5800X3D für AM4 ist günstiger* zurück! (Bild: AMD)

Der neue AMD Ryzen 7 5800X3D ist im Kern der alte Ryzen 7 5800X3D. Ein Takt von bis zu 4,5 GHz und eine Basis auf Zen 3 stimmen mit dem Modell zur Vorstellung vor über vier Jahren überein, selbst auf AMDs Produktseite wurden nur neue Bilder der Verpackung eingefügt. Von einem neuen Stepping für die CPU ist aktuell nicht auszugehen. Neu ist nur die UVP: Seinerzeit kostet er fast 500 Euro, heute „günstigere“ 360 Euro. Vier Jahre später ist aber auch das nicht mehr günstig für so alte Hardware, gleichwertige Leistung gibt es heute für die Hälfte des Geldes, wie im Test später gezeigt wird.

AMD Ryzen 7 5800X3D im Detail
AMD Ryzen 7 5800X3D im Detail

Die günstige* AM5-X3D-Verstärkung kommt in drei Wochen

Dennoch hat AMD dabei auch ein hausgemachtes Problem. Einerseits ist es zwar schön, dass der Sockel AM4 noch einen letzten Atemzug erhält, andererseits wird aber stetig klarer, dass der Sockel AM5 noch viel länger lebt und wohl nach der aktuellen Zen-5-Generation nicht nur Zen 6 im kommenden Jahr sondern auch noch Zen 7 erhält. Denn AMD lies durchblicken, dass sich ein neuer Sockel erst mit neuem RAM-Standard alias DDR6 und PCI Express 6.0 lohne – das ist jedoch kaum vor 2030/2031/2032 im Consumer-Umfeld der Fall.

Insofern ist ein Einstieg beim Sockel AM5 heute noch immer eine Langzeitinvestition – genau dafür bringt AMD in gut drei Wochen Mitte Juli 2026 auch eine passende CPU: den AMD Ryzen 7 7700X3D. Und das ist nicht nur die viel bessere, sondern auch noch günstigere CPU als der 5800X3D; auch ein Grund, warum sie später erscheint. Wobei günstig* auch relativ ist: 329 US-Dollar sind es für eine CPU aus der Vorgängergeneration eigentlich auch nicht, wenn das Gaming-Flaggschiff der aktuellen Generation ab 388 Euro kostet und der 7800X3D als Tray-Lösung sogar ab 275 Euro beginnt. Wie schon mehrfach gesagt, verrückte Zeiten eben.

Der AMD Ryzen 7 7700X3D dürfte den Ryzen 7 7800X3D ablösen
Der AMD Ryzen 7 7700X3D dürfte den Ryzen 7 7800X3D ablösen (Bild: AMD)

Die Speicherfrage ist entscheidend: DDR4 vs. DDR5

Das verdeutlicht aber gleich zwei Punkte: Der 5800X3D ist nur etwas für die, die schon auf der AM4-Plattform sitzen und/oder dafür passenden DDR4-Speicher verbaut respektive noch im Schrank liegen haben. Denn bei einer Neuanschaffung rechnet sich das trotz vermeintlich „günstigerem“ Speicher ganz und gar nicht. Hier muss dann stets zum Sockel AM5 gegriffen werden, denn AM4 ist eben alt, die Mainboards viel knapper ausgestattet – für den Einstieg reicht das aber auch aktuell noch.

DDR4-Speicher als UDIMM kostet ab 3.200 MT/s, also DDR4-3200, aktuell ab 6 Euro pro Gigabyte. 32 GByte gibt es in Form von zwei Modulen so ab rund 200 Euro. Das ist deutlich günstiger als DDR5, auf das Gigabyte gerechnet ist dieser mindestens 50 Prozent teurer: 8 eher 9 Euro pro Gigabyte müssen bei DDR5 gezahlt werden.

Das Problem bei DDR5 ist jedoch zusätzlich, dass die Module im Durchschnitt eine viel höhere Kapazität bieten, die auf das Gigabyte gerechnet günstigsten Varianten sind 24- und 32-GByte-Module oder gar 48-GByte-DIMMs. Das wiederum treibt den Preis für ein Kit nach oben. Nur wer genauer sucht, findet 16-GByte-Module, die im Doppelpack aber 11 Euro pro Gigabyte oder summa summarum 350 Euro kosten.

Der Vorteil für DDR4 gegenüber DDR5 ist also klar: Mindestens 150 Euro ist die Preisersparnis bei gleicher Speichermenge derzeit im Handel. Spricht also nun direkt alles für den Sockel AM4 mit DDR4-Unterstützung? Mitnichten. Denn genau dieser Frage ist ComputerBase bereits zu Beginn des Jahres in mehreren Artikel nachgegangen. Denn im Sockel AM5 können auch die günstigsten CPUs, die nicht einmal 200 Euro kosten, schon die Leistung eines 5800X3D bieten, zudem können sie problemlos beispielsweise mit nur einem Speichermodul betrieben werden und liefern immer noch sehr hohe Leistung – der vermeintliche Vorteil der alten Plattform ist dahin. Aber die Rechnung gilt nur, wenn alles neu gekauft werden muss. Sind bereits Bauteile vorhanden oder noch im Einsatz, wird das wie gesagt anders.

Auch Intel lässt Sockel LGA 1700 mit DDR4 weiterleben

AMD ist bei der CPU-Unterstützung für einen Prozessorsockel und Modell, die auch noch DDR4-Speicher nutzen, nicht allein. Auch Intel führt die Serie im Sockel LGA 1700 fort, die mit Intel Alder Lake eingeführt wurde, und seitdem bereits einige Refreshes mit Intel Raptor Lake gesehen hat und selbst 2027 noch sehen soll. Mit DDR4-Speicher im Schrank oder gar Einsatz ist auch hier eine ähnlich wenn nicht gar bessere Alternative im Programm, denn CPUs von Intel gibt es nicht nur günstiger, sie sind pauschal langsamer, vor allem in Anwendungen stets durchweg deutlich schneller.

Ein gutes Beispiel und deshalb auch einige Jahre in der CPU-Rangliste vertreten ist der Intel Core i5-14600K und seine Abwandlung KF oder selbst der Vorgänger 13600K(F). Zu Preisen ab 223 Euro breit verfügbar, kostet der „neue“ 5800X3D 50 Prozent mehr – dabei ist der 14600KF mitunter 40 Prozent schneller.

Auch Intels CPUs haben aber das gleiche Problem wie AMDs im alten Sockel: Neue Lösungen alias Core Ultra 200 sind eigentlich viel günstiger. Aber: Der DDR5-Speicher ist teurer. Und bei Intel kommt erschwerend hinzu, dass die Plattform mit Sockel LGA 1851 nach einer Serie auch schon wieder eingestellt wird. Langlebigkeit gab und gibt es hier nicht.

Das alte neue Duell: 5800X3D vs. 14600K (vs. Ryzen 5 3600)

Zeit also für eine ganz aktuelle Bestandsaufnahme, um den Re-Start des 5800X3D noch einmal zu begleiten. Das BIOS für das B550-Board aktualisiert, funktioniert der AMD Ryzen 7 5800X3D sofort problemlos auch unter der aktuellsten Windows-11-Version im Zusammenspiel mit einer ROG Astral RTX 5090.

AMD Ryzen 7 5800X3D & DDR4-Konkurrenz im Test
AMD Ryzen 7 5800X3D & DDR4-Konkurrenz im Test

Ein alter Prozessor mit alten Probleme

Das Kuriosum: 5 Jahre alte Probleme, die längst gelöst schienen, gibt es auch Mitte 2026 noch. ReBAR ist auf dieser Plattform default noch deaktiviert, potenziell geht ohne Eingriff Leistung verloren. Zurück ins BIOS und mit einem Klick ist das Problem aber schnell gelöst – als Kunde ist jedoch Obacht geboten.

ReBAR beim 5800X3D ist default deaktiviert
ReBAR beim 5800X3D ist default deaktiviert

DDR4 für Intel LGA 1700 ist auch schon alt

Beim Herausforderer Intel Core i5-14600K ist es ganz ähnlich. Ein B660-DDR4-Mainboard für Sockel LGA 1700 wurde das letzte Mal im Jahr 2022 angefasst, das BIOS aus dem Oktober 2022 wird also auf Stand Mai 2026 aktualisiert. Auch hier klappt das alles problemlos, das System läuft.

Was am Ende zu erwarten ist, hatte AMD bereits prognostiziert: Intels CPU ist auf der DDR4-Plattform die langsamere. Da in Spielen regulär 14900K und 14600K nur wenige Prozente trennen, ist die Richtung also auch für den 14600K im Test klar definiert.

10 Years Anniversary Edition: Der AMD Ryzen 7 5800X3D für AM4 ist günstiger* zurück!
10 Years Anniversary Edition: Der AMD Ryzen 7 5800X3D für AM4 ist günstiger* zurück! (Bild: AMD)

Der typische AM4-Prozessor zuvor: Ryzen 5 3600

Als dritter Testkandidat reiht sich mit dem Ryzen 5 3600 ein Prozessor ein, den auch AMD als Upgrade-Ziel ausgemacht hat, auch wenn die Auswahl aus den zahlreichen Ryzen 2000 und 3000 schwer fällt.

Dabei sollte klar sein: Schon reguläre Ryzen 5000 machten zum Start gegenüber Ryzen 3000 einen Sprung in Spielen von fast 30 Prozent. Der X3D löste zusätzlich die Bandbreitenprobleme mit DDR4 und andere Problemstellen, sodass ein weiterer großer Sprung hinzukam. Im ersten Test lag der 5800X3D so bereits über 60 Prozent vor einem AMD Ryzen 5 3600.

Und heute? Finden wir es heraus!



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Patenstreit mit Nokia beigelegt: Acer und Asus dürfen in Deutschland wieder verkaufen


Patenstreit mit Nokia beigelegt: Acer und Asus dürfen in Deutschland wieder verkaufen

Bild: Asus

Seit Februar durften Acer und Asus in Deutschland keine Produkte mehr verkaufen und bewerben, die einem Richterspruch zufolge bei der Beschleunigung des H.265-Codecs ohne Lizenz für von Nokia patentierte Technologien zurückgriffen. Jetzt wurde eine Einigung erzielt, der Verkauf kann nach über vier Monaten wieder anlaufen.

Rechtsstreit beigelegt

Zuerst darüber berichtet hat am heutigen Montag ChannelPartner unter Berufung auf Aussagen von Acer auf einem Partner-Event in Hamburg davon. Auch Asus hat sich inzwischen geäußert, gegenüber ComputerBase heißt es:

ASUS und Nokia haben eine Schiedsvereinbarung zur Beilegung ihrer Patentstreitigkeiten geschlossen. In diesem Zusammenhang werden die laufenden Rechtsverfahren zwischen beiden Unternehmen, einschließlich der Verfahren in Deutschland, ausgesetzt beziehungsweise zurückgenommen. Wir freuen uns, einen einvernehmlichen Rahmen für die Lösung dieser Angelegenheiten gefunden zu haben und die Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Verständnis für Innovation und den Schutz geistigen Eigentums fortzusetzen.

Demzufolge haben sich beide Parteien in einem Schiedsverfahren geeinigt, höchstwahrscheinlich auf das Niveau der in Zukunft von Acer und Asus an Nokia zu zahlenden Lizenzgebühren für von den Patenten betroffene Endgeräte.

Wenn es um die Höhe der Lizenzgebühren geht, ist dabei immer wieder entscheidend, ob die betroffenen Patente unter die sogenannte FRAND-Regelung fallen. FRAND steht für „Fair, Reasonable and Non-Discriminatory“ und damit für spezielle Lizenzbedingungen für Patente, bei denen die Patentinhaber von den Nutzern eines Standards in einer sanften Weise Gebühren erhalten, die die Akzeptanz des Standards nicht unnötig gefährdet. Neben der eigentlichen Patentverletzung ist mit Blick auf FRAND daher auch immer wieder die Höhe der Lizenzgebühr Gegenstand der Verhandlungen vor Gericht. Das Landgericht München hat sich in diesem Zusammenhang als eine von klagenden Firmen gerne aufgesuchte Adresse in Deutschland etabliert.

Die von Nokia vor dem Landgericht München monierten Patente standen alle im Zusammenhang mit dem Codec H.265, beim Patent EP 2 661 892 gab das Gericht Ende Januar dem Eilantrag von Nokia auf ein sofortiges Verkaufs- und Werbeverbot statt. Händler durften noch Lagerware verkaufen, Asus und Acer selbst aber keine neue Ware über eigene Vertriebskanäle oder Händler mehr auf den deutschen Markt bringen.

Der Verkauf läuft wieder an

Mit der Einigung können beide in Zukunft wieder Produkte wie Notebooks oder Mini-PCs, die in der Lage sind, den H.265-Codec hardwarebeschleunigt wiederzugeben, anbieten. Andere Hersteller hatten in der Vergangenheit bereits darauf gesetzt, die Fähigkeit zur Hardware-Beschleunigung von H.265 per Firmware zu deaktivieren um Lizenzgebühren an Nokia zu vermeiden.

  • Wegen Lizenzgebühren?: Dell und HP liefern Notebooks ohne HEVC-Decoding aus

Doch auch Inhaber anderer Produkte von Asus und Acer dürften sich freuen, denn bis heute führte das Werbeverbot insbesondere bei Asus dazu, dass die deutschen Webseite nicht in Gänze nutzbar war, weil Weiterleitungen dafür sorgten, dass auch Seiten wie für den Support von Mainboards oftmals ohne VPN auch über die internationale Webseite mit einer IP aus Deutschland nicht erreichbar waren.



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Neue Speicherfabrik: Samsung „P5 Fab 2“ vor Baubeginn für Millionen zusätzliche Chips


Neue Speicherfabrik: Samsung „P5 Fab 2“ vor Baubeginn für Millionen zusätzliche Chips

Bild: Samsung Engineering

Samsung zieht beim Tempo des Fabrik-Ausbaus an. Am Mega-Campus Pyeongtaek entsteht neben der „P5 Fab 1“ nun auch gleich eine zweite Fabrik. Und dazu wird die Fabrik „P4“ weiter optimiert, damit dort zusätzliche Wafer moderner Art belichtet werden können. Das Ziel ist klar: Deutlich mehr Speicherchips für den Markt.

Samsungs Fabrik in Pyeongtaek gehört zu den modernsten des Herstellers. Wurden die ersten drei Fabriken in kurzer Zeit hochgezogen, fiel das Projekt danach in einen ziemlichen Dornröschenschlaf, bevor die „P4“ in Angriff genommen wurde.

Geplant war der Neubau „P5“ schon länger, die Fabrik sollte bereits vor über drei Jahren gebaut werden. Samsungs Schwäche als Foundry und geringe Nachfrage im Speichermarkt führten jedoch zu Verzögerungen. Immerhin wurden viele Vorarbeiten bereits abgeschlossen, sodass es nun zügig weitergehen kann. Platz wurde am Standort stets für eine sechste Fabrik eingeplant, wie koreanische Medien bereits vor zwei Jahren analysiert hatten.

Sechs Fabriken könnten in Pyeongtaek einmal stehen
Sechs Fabriken könnten in Pyeongtaek einmal stehen (Bild: Naver)

Neben der ersten Fabrik für „P5“ wird nun wohl besagte sechste Fabrik als „P5 Fab 2“ für den Bau vorbereitet. Schweres Gerät für erste Ramm-Arbeiten ist auf der Baustelle bereits angekommen. Die Fabriken werden gewaltige Ausmaße haben: 661 Meter lang und 194 Meter breit sollen sie werden.

Vorbereitungen für die sechste Fabrik
Vorbereitungen für die sechste Fabrik (Bild: Naver)

Dabei wird Samsung das zuletzt bekannt gewordene Design der sechs Reinräume nutzen, weshalb das Gebäude entsprechend hoch ausfällt. Die Bauweise mit 2 × 2 Reinräumen testet Samsung aktuell in der Fabrik „P4“ aus, das 3 × 3-Design wird die Kapazität entsprechend noch einmal um mindestens 50 Prozent erhöhen. Auch SK Hynix baut neueste Speicherfabriken in dieser Art.

Samsungs P4-Fabrik mit intern vier Reinräumen
Samsungs P4-Fabrik mit intern vier Reinräumen (Bild: Naver)

Am Ende zählt die Ausstoßmenge, die gewaltig sein wird. „P5 Fab 1“ und „Fab 2“ sollen im Vollausbau jeweils bis zu 300.000 Wafer im Monat belichten können. Samsungs aktuelle DRAM-Produktionskapazität liegt bei rund 650.000 Wafer im Monat, sie würde effektiv fast verdoppelt werden. Die ersten Linien gehen aber erst ab 2028 in Fabrik 1 und ab 2029 in Fabrik 2 in Betrieb. Bevor die Fabriken komplett fertiggestellt sind, dürfte es Mitte der 2030er Jahre sein. SK Hynix plante zuletzt, dass bis 2034 die Kapazität verdreifacht werden soll.

Einen guten Überblick über die aktuelle Lage verschafft ein kürzlich von Samsung veröffentlichtes Marketing-Video. Darin sind die ersten vier Fabriken auf dem Pyeongtaek-Campus klar zu erkennen, dasselbe gilt für die zusätzlichen Arbeiten an der eigentlich schon fertiggestellten vierten Fabrik. Heraus sticht auch der Neubau der „P5 Fab 1“ – die unzähligen Kräne sind nicht zu übersehen. Direkt daneben soll dann „P5 Fab 2“ in gleicher Größe entstehen.



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