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Wie bei Mythos 5 und Fable 5: US-Administration verzögert OpenAIs neues GPT-5.6-Modell


Nach Anthropic erwischt es jetzt auch OpenAI. Die Trump-Administration hat das Unternehmen aufgefordert, das kommende Modell GPT-5.6 zunächst nur für eine kleine Gruppe von Partnern freizugeben. Wie beim Bann von Mythos 5 und Fable 5 wurden Sicherheitsbedenken angegeben.

Konkret heißt es in einem Bericht von Axios, die Trump-Administration habe OpenAI um entsprechende Maßnahmen gebeten. Formal handelt es sich also um ein freiwilliges Vorgehen, was der Executive Order entspricht, die Präsident Donald Trump Anfang Juni erlassen hat. Die Sperre von Anthropics Spitzenmodellen zeigte aber, wie die Trump-Administration handelt, wenn eine Veröffentlichung nicht in ihrem Sinn verläuft.

Hoffnung auf GPT-5.6-Release in einigen Wochen

Als Erstes hatte The Information von dem Vorfall berichtet. OpenAI-CEO Sam Altman hatte demnach Mitarbeiter in einem internen Memo informiert. Während der Preview-Phase von GPT-5.6 will die Trump-Administration genehmigen, wer alles den Zugang zum Modell erhält.

Altman erklärte aber bereits, er sei mit dieser Vorgehensweise nicht zufrieden. Es sei kein Modus, mit dem man langfristig arbeiten wolle. OpenAI und andere Industrievertreter würden nun mit der Trump-Administration an einem nachhaltigeren Weg für Modell-Veröffentlichungen arbeiten.

Altman hofft dem Memo zufolge, dass der allgemeine Release von GPT-5.6 in einigen Wochen erfolgt.

Trump-Administration etabliert ein Lizenzierungsmodell

Bei Branchenportalen wie Transformer spricht man nun von einem Lizenzierungsmodell, das die Trump-Administration de facto etabliert habe. Über einen potenziellen Exportbann, der allen KI-Unternehmen drohe, könne die US-Regierung die Veröffentlichungen von Modellen steuern und beeinflussen.

Vertreter der US-Regierung erklärten laut dem Bericht von Axios, GPT-5.6 habe ähnliche Fähigkeiten wie Claude Mythos. Daher wollte die Regierung auch bei diesem Modell sichergehen, dass Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Anthropics Modelle Mythos 5 und Fable 5 sind seit fast zwei Wochen gesperrt. Warum genau, wird aber nach wie vor diskutiert. Sicherheitsbedenken betreffen Jailbreaks oder China-Verbindungen von Organisationen mit Mythos-Zugang. Eine Theorie ist aber auch, dass der Konflikt zwischen Anthropic und der US-Administration eskalierte. Bereits im Frühjahr stritten die Parteien darum, unter welchen Bedingungen das US-Militär die Claude-Modelle nutzen kann.

Hintergründe zu Fable 5 und Mythos 5



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Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM


Mehr Speicher trotz Speicherkrise: Apple testet M5 Ultra im Mac Studio mit bis zu 768 GB RAM

Die Speicherkrise hat Apple bereits zu Preiserhöhungen und der Streichung von mehreren Speicherkonfigurationen des Mac Studios geführt, auch ein künftiger M5 Ultra soll sich deshalb bisher verzögern. Intern soll der Konzern jetzt einen Mac Studio mit M5 Ultra und 768 GB an Arbeitsspeicher testen.

Deutlich mehr Arbeitsspeicher beim M5 Ultra?

Über Apples Pläne zum M5 Ultra und dem künftigen Mac Studio berichtet Marc Gurman von Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen im Konzern. Demnach soll der neue SoC unter dem Codenamen J775 entwickelt werden und wegen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit und den Kosten verzögert worden sein.

Der GPU-Ausbau soll sich gegenüber dem M3 Ultra nicht groß verändern. Es ist jedoch zu erwarten, dass die GPU-Architektur des M5 übernommen wird und daher auch die KI-Beschleuniger in der GPU in das Ultra-Modell wandern. Der M5 Ultra könnte sich dann deutlich von allen anderen Apple-Chips im Bereich der KI-Leistung absetzen, jedoch auch in Spielen neue Rekorde für den Konzern aufstellen.

Veröffentlichung nicht garantiert

Wie Gurman auch selbst erwähnt, steht die Konfiguration jedoch unter einem schlechten Stern: Selbst ein so großer Konzern wie Apple hat Schwierigkeiten, genug Speicherchips zu ergattern, und hat beim Vorgänger die Konfigurationen auf 96 GB limitiert. Ein 768-GB-Modell würde dementsprechend einen großen Sprung im Sortiment des Herstellers darstellen.

Preis könnte über 20.000 Euro liegen

Offen bleiben zudem auch Fragen zum Preis, denn die besagte 96-GB-Konfiguration kostet gegenwärtig rund 6.299 Euro. Beim MacBook Pro verlangt Apple nach den jüngsten Preiserhöhungen für 128 GB gegenüber der 64‑GB‑Variante einen Aufschlag von 1.760 Euro. Bei diesem Preis pro 64 GB zusätzlich zu den 96 GB könnte ein Mac Studio mit 768 GB an Arbeitsspeicher weit über 20.000 Euro kosten.

M5 Ultra folgt auf M3 Ultra

Die Ultra-Chips sind seit Einführung mit dem M1 Ultra die Speerspitze von Apple Silicon, sie vereinten bisher immer zwei Max-Chips und kombinierten so die theoretische Rohleistung. Zuletzt hat Apple dies beim M3 Ultra getan, beim M4 hat sich der Konzern nur auf die Max-Reihe beschränkt – und verkauft den M3 Ultra neben dem M4 Max im aktuellen Mac Studio.

Mit dem M5 Ultra können Nutzer dementsprechend einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen M3 Ultra erwarten, denn die Leistung in Mehrkern-Anwendungen oder GPU-Anwendungen dürfte sich beinahe verdoppeln, auch wenn die Skalierung nicht in allen Fällen perfekt sein sollte.



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Indie-Hit Meccha Chameleon: Geni(t)ale Verstecke begeistern Spieler


Indie-Hit Meccha Chameleon: Geni(t)ale Verstecke begeistern Spieler

Bild: lemorion_1224

Verstecken zu spielen macht nicht nur Kindern Spaß. Erwachsene erfreut mit diesem Prinzip Meccha Chameleon, der jüngste Indie-Hit auf Steam. Das klassische Kinderspiel erweitert der Titel um einen Pinsel und eine Farbpalette zur Tarnung. Der Kostenpunkt: Kaum mehr als 6 Euro.

Nach weniger als zwei Wochen verzeichnet der Entwickler „lemorion_1224“ 10 Millionen verkaufte Exemplare und mehr als 28.000 sehr positive Bewertungen auf Steam. Das Spielprinzip kommt also an. Das liegt an der Mischung: Kombiniert wird eine Bühne für Kreativität und soziales Miteinander.

In Mecca Chameleon teilen sich zwei bis zehn Spieler auf privaten oder öffentlichen Servern in zwei Teams auf. Das eine versteckt sich, das andere muss diese Gruppe anschließend innerhalb eines Zeitlimits aufspüren. Was die Jagd besonders macht, ist das Pinsel-Werkzeug. Damit können Spieler ihre Figur der Umgebung anpassen und sie so wie ein Chamäleon verschwinden lassen und sich ganz offen im Sichtfeld „verstecken“. Neben Farben kann auch die Haltung der Figur angepasst werden.

Meccha Chameleon
Meccha Chameleon (Bild: lemorion_1224)

Geni(t)ale Verstecke

Dass das von der Ideenvielfalt seiner Nutzer lebt, ist offenkundig. Und Ideen haben sie: Sie tarnen sich unter anderem als Pferdegenital, Kuh, Bücherstapel oder WC-Rolle, die nach Beginn der Runde plötzlich neben der Toilette hängt. Bemängelt werden nur ein paar technische Probleme, die trotz Unreal Engine 5 nicht mit der Bildrate zu tun haben. Die eigentlich nicht benannten Systemanforderungen sind niedrig, wenn die Angabe eines „Intel Core i5“ als solche gelten darf.

Kritisch sind andere Aspekte: Der Server-Browser funktioniere nicht immer zuverlässig, das Interface sei teils kompliziert und Tastenbelegungen seien fest vorgegeben. Spaß mache es trotzdem. In öffentlichen Lobbys könne es zudem vorkommen, dass sich Spieler mit rechtsradikaler Symbolik bemalen. Kritik daran wird auf Steam jedoch von anderen Nutzern mit persönlichen Angriffen quittiert. Am meisten Spaß macht das Spiel jedoch ohnehin mit Freunden, verrät ein Überfliegen der Rezensionen. Zahlreiche schnelle Updates haben bereits einige Details verbessert und neue Karten eingefügt. Einen großen Patch haben die Entwickler für den kommenden Freitag angekündigt.



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Hilft günstig gegen Hitze: Thermalright Assassin Classic mit Kühler-Fokus


Hilft günstig gegen Hitze: Thermalright Assassin Classic mit Kühler-Fokus

Bild: Thermalright

Thermalright verspricht mit dem Assassin Classic-6 SE günstige Hilfe gegen Hitze – zumindest auf Prozessoren. Der Kühler konzentriert sich auf Basics, also vor allem die Kühlung. Dabei bleibt er vergleichsweise kompakt.

Für ordentliche Temperaturen bringt der Assassin Classic-6 SE alle Zutaten mit. Vorrangig sind dies 6 Heatpipes. Sie liegen allerdings direkt auf dem Heatspreader auf, was in der Regel etwas schlechter funktioniert als sie in eine Kupferplatte einzulassen, die die Wärmeverteilung verbessert. Die beiden äußeren Heatpipes setzt Thermalright zudem etwas ab, um auch die äußeren Bereiche des Prozessors zu kühlen.

Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf das 120-mm-Format, also auf eine relativ große Lamellenfläche, schrumpft es aber auf eine Höhe von nur 152 Millimetern. Damit passt der Assassin Classic-6 SE auch in Budget-Gehäuse, die in diesem Punkt gerne Einschränkungen setzen. Größere Design-Eskapaden spart sich der Hersteller dabei und setzt dem Lamellenturm lediglich eine Abdeckung auf. RGB-LEDs oder gar ein Display stehen nicht auf der Ausstattungsliste.

Thermalright Assassin Classic-6 SE (Bild: Thermalright)

Die Belüftung übernimmt ein 120-mm-Lüfter des Typs TL-NT12. Ihn gibt es bei Thermalright nicht einzeln, er wird nur in Verbindung mit der Assassin-Classic-Serie gelistet und ist damit spezifisch den Kühlern vorbehalten. Das Modell dreht maximal mit 1.850 U/Min und wird über Gummiauflagen am Rahmen vom Kühler entkoppelt.

Bilder vom Montagematerial stellt Thermalright nicht bereit. Wahrscheinlich kommt das übliche Montagekit des Herstellers zum Einsatz, bei dem erst die Halterung und dann der Kühler montiert wird. Dazu passt, dass sich der Assassin Classic-6 SE auf aktuellen AM4- und AM5-Plattformen sowie den Intel-LGA 1200, 1700 und 1851 montieren lässt.

Preis und Verfügbarkeit

Angaben zum Preis hat Thermalright nicht gemacht. Der Kühler muss sich allerdings um die 30-Euro-Marke am Markt bewegen, um konkurrenzfähig zu sein. Das zeigt allein das Portfolio von Thermalright selbst auf: Den Peerless Assassin 120 SE in Doppelturm-Bauweise verkauft das Unternehmen im eigenen Amazon-Store ab 34 Euro, den Einzelturm Burst Assassin 120 Evo ab 30 Euro.



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