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Absatzzahlen: OLED sorgt für massives Wachstum bei Gaming-Monitoren

Der weltweite Absatz von Monitoren hat letztes Jahr zugenommen, insbesondere Gaming-Monitore legten deutlich zu. Laut einer Marktstudie von Omdia wurden 2025 rund 50 Prozent mehr Gaming-Monitore verkauft. Der Trend zu OLED-Modellen ist ein echter Wachstumsmotor.
50 Prozent mehr Gaming-Monitore verkauft
Mit rund 41 Millionen weltweit ausgelieferten Gaming-Monitoren, also Modellen, die sich mit ihrer Ausstattung wie etwa kurzen Reaktionszeiten und hohen Bildwiederholraten vornehmlich an Spieler richten, wurden im Gesamtjahr 2025 50,2 Prozent mehr als 2024 verkauft.
Im gesamten Geschäft mit Desktop-Monitoren, das 2025 auf 133,4 Millionen abgesetzte Geräte kam, machen Gaming-Monitore damit 31,1 Prozent des Marktes aus. Seit dem Jahr 2022 wächst der Anteil der Gaming-Modelle kontinuierlich, für das nächste Jahr wird eine Steigerung auf 43 Millionen Gaming-Monitore erwartet. Bei einem voraussichtlich etwas kleinerem Gesamtmarkt soll ihr Anteil auf gut ein Drittel steigen.
OLED- und Dual-Mode-Technik gefragt
Gerade für Spieler liefert die OLED-Display-Technik Anreize zum Kauf eines neuen Monitors, denn die Reaktionszeiten sind mit nur 0,03 ms (GtG) erheblich geringer als bei den schnellsten LCDs. Da die Organischen Leuchtdioden selbst die Subpixel bilden und sich für die Schwarzdarstellung komplett abschalten lassen, ergibt sich zudem ein wesentlich höheres Kontrastverhältnis und tieferes Schwarz.
Diese Vorteile und die immer weiter sinkenden Preise machen OLED-Monitore – ob mit QD-OLED von Samsung oder WOLED von LG – für Spieler attraktiv. Sie bleiben allerdings deutlich teurer als sonst ähnlich ausgestattete Monitore mit LC-Display.
Laut einer TrendForce-Studie hat sich der Absatz von OLED-Monitoren letztes Jahr fast verdoppelt. Bei der technikaffinen Community von ComputerBase ist die Verbreitung bereits sehr hoch: In einer Umfrage im März/April 2026 gaben rund 38 Prozent der über 1.400 Teilnehmer an, bereits einen OLED-Monitor zu nutzen.
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Ja.
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Nein.
Laut Omdia sei aber auch die sogenannte Dual-Mode-Technik gefragt. Diese gibt es sowohl bei OLED- als auch Flüssigkristallmonitoren und erlaubt auf Knopfdruck von der hohen nativen Auflösung auf eine geringere Auflösung umzuschalten, um im Gegenzug eine doppelt so hohe Bildwiederholrate zu erhalten. Ein gängiges Beispiel ist ein 4K-Monitor mit 240 Hz, der sich auf Full HD mit 480 Hz umschalten lässt.
Omdia geht davon aus, dass nächstes Jahr das Wachstum bei den Dual-Mode-Monitoren im zweistelligen Prozentbereich liegen wird.
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Klage in den USA: Samsung, SK Hynix und Micron wegen DRAM-Preisen verklagt
Die hohen Speicherpreise für Endkunden haben in den USA zu einer ersten Klage geführt. Pauschal angeklagt wurden am 25. Juni 2026 die drei Branchenriesen Samsung, SK Hynix und Micron, die vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien nun Stellung beziehen müssen.
Vorwurf: künstliche Verknappung und Preisabsprachen
Der zentrale Vorwurf der Klage lautet, dass die Speicherhersteller die Speichermenge für den Consumer-Markt verknappen würden, während Kunden für Systeme im KI-Umfeld weiter bedient werden. Konkret heißt es, dass die Speicherhersteller simultan beispielsweise DDR3 und DDR4 gekürzt oder sogar eingestellt haben, HBM favorisieren und so die Verfügbarkeit von konventionellem Speicher eingeschränkt haben, während gleichzeitig die Preise gestiegen sind. Dabei haben sie „exacerbated this so-called RAMpocalypse by fixing memory supply and prices“, lautet der Vorwurf weiter.
Die Vorwürfe reichen dabei zurück bis ins Jahr 2022. Damals herrschte eine extrem geringe Nachfrage nach DRAM, als Reaktion sollen die Beschuldigten begonnen haben, die Verfügbarkeit und Preise gemeinsam anzugleichen und anzupassen. Binnen vier Jahren sind die Preise infolgedessen um rund 700 Prozent gestiegen.
Normalerweise müsste in einem wettbewerbsfähigen Markt aber mindestens einer der drei Branchenriesen die Produktion deutlich erhöht haben, wenn die Preise stark steigen, argumentiert die Anklage, doch das sei nicht passiert. Kein einziger der drei Hersteller hat den Rückzug der anderen genutzt, um Kunden zu gewinnen, stattdessen hätten sich alle drei gemeinsam zurückgezogen, führt die Anklage weiter aus.
Einstieg kaum möglich für neue Firmen
Die Anklage weist auch darauf hin, dass es Verfahren gegen die drei Hersteller bereits in der Vergangenheit gab. Dort wurden zum Teil sogar Urteile gefällt, so mussten Samsung und SK Hynix Millionensummen zahlen, Micron trat als Kronzeuge auf und ging straffrei aus. Kernpunkt war damals die Preisabsprache im sogenannten DRAM-Kartell, seinerzeit mussten neben Samsung und SK Hynix aber auch Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya eine Strafe zahlen, da die Absprachen bis ins Jahr 1998 zurückgingen.
Ein Dorn im Auge war damals und ist heute noch mehr, dass es quasi keinem weiteren Hersteller gelingen kann, in diesen Markt zu kommen. Die Kosten sind viel zu hoch, alles dauert dazu sehr lange, von der Fertigung bis zur Qualifikation beim Kunden. Dazu kommt, dass die Technologien auf jahrzehntelang aufgebautem Know-how beruhen, zusätzlich erschweren US-Sanktionen chinesischen Unternehmen den Einstieg, argumentiert die Anklage weiter. Unterm Strich ist es alles andere als einfach für einen neuen Hersteller, hier Fuß zu fassen, resümiert die Klage.
Die Anklage will „remedy the ongoing effects of defendants‘ unlawful and anticompetitive conduct” neben Schadenersatz, Prozesskosten und Anwaltskosten. Die ersten Anhörungen respektive Termine für Aussagen zum Thema finden laut bisherigem Plan wohl im September dieses Jahres statt.
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Kingdom Come Deliverance 2: Mehr als 6 Millionen Verkäufe für das Mittelalter-Rollenspiel
Kingdom Come: Deliverance II (Test) bleibt für Warhorse Studios und Deep Silver ein Verkaufserfolg. Wie die Unternehmen mitteilen, wurde das historische Mittelalter-Rollenspiel seit Februar 2025 weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft.
Noch einmal eine Million seit Februar
Damit verkauft sich Kingdom Come: Deliverance II weitererhin sehr gut. Erst im Februar, ein Jahr nach dem Start, hatte Warhorse Studios die Marke von fünf Millionen verkauften Exemplaren gemeldet. Rund vier Monate später kommt nun die nächste Million hinzu. Für ein Rollenspiel, das bewusst nicht auf Fantasy, Drachen oder Magie setzt, sondern auf ein möglichst bodenständiges Böhmen des 15. Jahrhunderts, ist das ein beachtlicher Wert.
Zum Vergleich: Das erste KCD (2018) kommt nach acht Jahren auf rund zehn Millionen verkaufte Exemplare, Baldur’s Gate 3 (2023) liegt bei 20 Millionen und The Witcher 3: Wild Hunt (2015) wurde mehr als 65 Millionen Mal verkauft.
Der zweite Teil führt die Geschichte von Heinrich fort, der sich in einer offenen Spielwelt zwischen politischen Konflikten, persönlichen Rachemotiven und dem eher unbequemen Alltag des Mittelalters behaupten muss. Im Vergleich zum Vorgänger fällt Kingdom Come: Deliverance II deutlich größer aus, bleibt aber dem Ansatz treu, Spieler nicht an jeder Ecke mit Komfortfunktionen zu überschütten. Gerade das macht den Reiz der Reihe aus.
Warhorse arbeitet bereits an neuen Projekten
Spannend ist der Erfolg auch mit Blick auf die Zukunft des Studios. Warhorse Studios gehört zur Embracer-Gruppe und arbeitet laut früheren Angaben nicht nur an einem weiteren Kingdom-Come-Projekt, sondern auch an einem Open-World-Rollenspiel im „Herr der Ringe“-Universum. Konkrete Termine für diese Projekte gibt es bislang nicht.
Rabatt zum Steam Summer Sale
Zum neuen Verkaufsmeilenstein beigetragen hat vermutlich auch die Rabattaktion im Rahmen des Steam Summer Sales. Neben Kingdom Come: Deliverance II ist auch der erste Teil bis zum 9. Juli auf Steam stark rabattiert.
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Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11

Microsoft arbeitet derzeit an neuen Optionen für die Taskleiste und das Startmenü in Windows 11. Nutzer erhalten mehr Spielraum und die Bedienung wird intuitiver. Im Windows Insider Program testet Microsoft nun neue Einstellungsoptionen.
Die Neuerungen schaffen es über die Preview Build 26300.8758 zuerst in den Experimental-Kanal. Mit diesen ist es präziser möglich, die Größe der Taskleiste anzupassen. Dazu gibt es nun eine separate Einstellungsoption.
Verfeinert wurden zudem die Abstufungen zwischen den einzelnen Taskleistengrößen, damit der Übergang geschmeidiger aussieht.
Die neuen Taskleisten-Einstellungen ergänzen die Upgrades der letzten Monate, durch die es etwa möglich ist, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu verschieben. Somit ist es etwa möglich, die Taskleiste samt Beschriftung an die linke Seite des Desktops zu packen und das Startmenü oben anzuordnen.
Neben den Neuerungen bei der Taskleiste behebt Microsoft einige Fehler im Datei-Explorer. Das betrifft etwa Vorschaubilder für Cloud-Dateien und OneDrive-Verknüpfungen. Verbessert wurden die Systemsounds, wenn der Darkmode aktiviert ist.
Im Beta-Kanal (Preview Build 26220.8754) behebt Microsoft vor allem Fehler. Neben den OneDrive-Verknüpfungen und dem System-Sound-Update für den Darkmode setzt Microsoft bei der Zuverlässigkeit der Taskleiste an.
Neben der Taskleiste überarbeitet Microsoft auch das Startmenü. Der Plan ist, dass Nutzer bei sämtlichen Abschnitten entscheiden können, ob diese dargestellt werden. Was mit den neuen Startmenü-Optionen möglich ist, hat ComputerBase bereits analysiert.
Noch sind die entsprechenden Optionen selbst im Windows Insider Program nicht freigeschaltet. Der Code ist aber integriert. Somit lassen sich die Funktionen mit Apps wie ViVeTool als versteckte Features aktivieren.
All das sind Bausteine für die Runderneuerung von Windows 11, die Microsoft seit dem Frühjahr vorantreibt.
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