Künstliche Intelligenz
AMDs offizieller Mini-PC kostet 3999 US-Dollar
AMD hat sich auf einen Preis für seinen Mini-PC Ryzen AI Halo festgelegt: 3999 US-Dollar kostet das Gerät mit 128 GByte Arbeitsspeicher und einer 2-TByte-SSD. Der Preis in Euro wären das knapp 4110 Euro inklusive Mehrwertsteuer, die in US-Preisen nicht enthalten ist. Vorbestellungen will AMD ab Juni entgegennehmen. Allerdings verrät die Firma nicht, wann die Auslieferung beginnt.
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Die Ankündigung erfolgte schon zur Techmesse CES im Januar. AMD setzt seinen schnellsten Kombiprozessor im Ryzen AI Halo ein: den Ryzen AI Max+ Pro 395 alias Strix Halo mit 16 Zen-5-Kernen und 40 Grafik-Compute-Units.
Mit vorinstalliertem Software-Stack und KI-Tools ist der Ryzen AI Halo ein direktes Konkurrenzprodukt zu Nvidias ähnlich teurem Mini-PC DGX Spark. Beide sind als KI-Devkit gedacht. Im Gegensatz zur Konkurrenz scheinen allerdings keine PC-Hersteller eigene Halo-Geräte aufzulegen. AMD stichelt derweil gegen Nvidia: Anders als die Spark-Modelle soll der Ryzen AI Halo als Alternative zu Linux auch mit Windows erhältlich sein.
Mini-Neuauflage mit mehr Speicher
Zeitgleich mit dem Mini-PC macht AMD die Prozessor-Neuauflage Gorgon Halo offiziell, angeführt vom Ryzen AI Max+ Pro 495. Wie schon bei den normalen Ryzen AI 400 sind die Verbesserungen allerdings überschaubar. Ausschließlich dem Topmodell spendiert AMD 100 MHz mehr CPU-Takt, zudem steigt dort der Takt der KI-Einheit um zehn Prozent. Dadurch schafft sie bis zu 55 Billionen statt 50 Billionen Berechnungen pro Sekunde (Tops).

Spezifikationen der Ryzen AI Max 400. Sie sind weitgehend deckungsgleich mit den 300er-Modellen.
(Bild: AMD)
Die beiden kleineren Modelle Ryzen AI Max 490 und 485 haben die gleichen Spezifikationen wie die Vorgänger. Der einzige Vorteil ist dort die offizielle Unterstützung der 400er-Serie von bis zu 192 GByte LPDDR5X-RAM statt 128 GByte. Dafür setzt AMD vermutlich auf Speicherchips mit 24 statt 16 Gbit Kapazität.
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Später will AMD einen Ryzen AI Halo mit Ryzen AI Max+ Pro 495 nachschieben, vermutlich dann mit 192 GByte RAM. Preis und Verfügbarkeitstermin sind bislang unbekannt.
(mma)
Künstliche Intelligenz
Meta testet Social-App für KI-generierte Minispiele
Meta hat in den vergangenen Tagen eine neue App veröffentlicht. Mit Pocket lassen sich per Texteingabe Minispiele und interaktive Erlebnisse erzeugen, die Meta „Gizmos“ nennt. Nutzer können die Gizmos im Pocket-Feed veröffentlichen oder per Link direkt mit Freunden teilen, die App muss dafür nicht installiert sein. Wer möchte, kann zudem Remixes eigener Gizmos erlauben.
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Die Gizmos reagieren etwa auf Berührungen, Wischgesten oder die Neigung des Geräts, spielen Musik und Soundeffekte ab und können auf Kamera oder Mikrofon zugreifen, sofern entsprechende Berechtigungen erteilt wurden.
Pocket scheint sich in einem frühen Stadium zu befinden, zumindest hat Meta die App ohne Ankündigung veröffentlicht. In welchen Ländern sie bislang erschienen ist, ist nicht bekannt. Auf einer Support-Seite weist Meta darauf hin, dass Pocket noch nicht überall verfügbar ist und je nach Region noch nicht alle Funktionen bereitstehen könnten. Ein Eintrag im Google Play Store ist bereits vorhanden, im Apple App Store konnten wir Pocket dagegen nicht finden.
Meta erprobt KI-getriebene Social-Formate
Pocket basiert auf der App Gizmo, die das Konzept eines Feeds für KI-generierte Mini-Apps und interaktive Erlebnisse bereits erfolgreich erprobt hat. Meta holte das Team Anfang des Jahres ins Unternehmen und sicherte sich zudem eine nicht-exklusive Lizenz an der Technik, berichtete Business Insider. Das Team arbeitet inzwischen innerhalb von Meta Superintelligence Labs. Gizmo ist weiterhin in App Stores gelistet.

Screenshots der Pocket-App.
(Bild: Meta)
Pocket ist Teil von Metas Vorstoß, KI-generierte Inhalte als neues Social-Media-Format zu etablieren. Im vergangenen Herbst erhielt die Meta-AI-App mit Vibes bereits einen Feed für KI-generierte Videos. Nach einem erfolgreichen Pocket-Testlauf könnten die interaktiven Gizmos folgen. Parallel arbeitet Meta an einer KI-getriebenen Prognose-App, die sich an Plattformen wie Polymarket und Kalshi orientieren soll. Ein solches Wettformat dürfte sich künftig einfach in Social-Media-Feeds integrieren lassen und die Nutzerinteraktion entlang aktueller Ereignisse steigern.
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(tobe)
Künstliche Intelligenz
„Play“-App für SwiftUI-Developer: Entwickler gehen zu Apple
Apple hat offenbar einen interessanten „Aqui-Hire“ vorgenommen: Das Team hinter einer preisgekrönten Entwickler-App soll nun in Cupertino tätig sein. Das geht aus einer Liste hervor, die die Europäische Kommission auf ihrer Digital-Markets-Act-Website publiziert, weil sogenannte Gatekeeper die EU-Behörden über Aufkäufe informieren müssen. Für das Jahr 2026 werden hier insgesamt fünf Unternehmen genannt, von denen vier Übernahmen durch Apple bereits bekannt waren: PromptAI und Animato, PatchFlyer (alias Color.io) sowie die wichtige israelische KI-Firma Q, die eine Sprachsteuerung durch stummes Sprechen erfunden hat. Neu ist nun das Unternehmen Rabbit 3 Times, Inc., das insbesondere durch den Gewinn eines Apple Design Awards im Jahr 2025 hervorstach. Rabbit 3 Times entwickelte eine App namens Play, die ein spielerisches Prototyping von SwiftUI-Anwendungen ermöglicht. Die Play-App wurde mittlerweile aus dem App Store entfernt.
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SwiftUI-Code in Echtzeit erstellen
Laut der DMA-Website hat sich Apple neben „bestimmten Assets“ des Unternehmens vor allem das Recht gesichert, Mitarbeiter von Rabbit 3 Times anzuwerben und zu beschäftigen – also eine klassische Kombination aus Aufkauf und Integration. „Play bietet iOS- und macOS-Tools zum Design, Prototyping und Erstellen von SwiftUI-Code in Echtzeit“, heißt es in der Beschreibung, die wohl von Apple selbst stammt.
Die Übernahme wurde offenbar bereits durch die Europäische Kommission genehmigt. Solche Käufe werden stets nach einer viermonatigen Frist offiziell publik gemacht. Neben Apple müssen auch andere von der EU als Gatekeeper titulierte Unternehmen melden. Dies sind Alphabet (Google), ByteDance (TikTok), Meta (Facebook, WhatsApp, Instagram), Amazon sowie Microsoft.
Teil von Xcode oder eigene Prototyping-App?
In Apples Beschreibung der Play-App, die den Apple Design Award für „Innovation“ erhalten hatte, wird die „mächtige, aber leicht zu navigierende“ Nutzerschnittstelle gelobt. „[Sie] hilft Designern, interaktive Prototypen zu erstellen und über Mac und iPhone hinweg zusammenzuarbeiten“. All dies werde in Echtzeit synchronisiert.
Es ist sehr gut möglich, dass der Aufkauf nun dazu führt, dass Teile von Play in Form einer eigenen SwiftUI-Prototyping-App oder schlichtweg als Teil von Xcode erneut auf den Markt kommen. Es ist ein klassischer Kauf von Funktionen, die gut in Apples Portfolio passen. Der Konzern setzt seit Jahren auf derart kleinteilige Aufkäufe, die sich einfach integrieren lassen.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop Advanced Kubernetes Security: Effektive Maßnahmen und Best Practices
Kubernetes vereinfacht die Bereitstellung und den Betrieb containerisierter Anwendungen, stellt Unternehmen aber zugleich vor neue Sicherheitsherausforderungen. Die Absicherung von Clustern, Workloads und CI/CD-Pipelines erfordert ein durchdachtes Sicherheitskonzept, um Angriffe frühzeitig zu verhindern und Compliance-Anforderungen zuverlässig zu erfüllen.
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Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an Kubernetes-Administratoren, Site Reliability Engineers (SRE), DevSecOps-Experten sowie Penetrationstester und Red-Team-Mitglieder, die Kubernetes-Umgebungen sicher betreiben und absichern möchten.

(ilk)
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