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Künstliche Intelligenz

WordPress: Offizielles Plug-in bindet Blogs direkt ins Bluesky-Protokoll ein


Für das freie CMS WordPress wurde mit ATmosphere jetzt auch ein offizielles Plug-in freigegeben, das eine direkte Anbindung an das AT Protocol und damit zu Bluesky und anderen Internetdiensten herstellt. Damit können über WordPress veröffentlichte Beiträge ohne Umweg in die Timeline von Bluesky-Nutzerinnen und -Nutzern geschickt werden, Reaktionen und Antworten von dort landen auch auf WordPress. Zwar gab es dafür schon sogenannte Cross-Posting-Tools. Mit dem Plug-in wird das Blog, auf dem es eingesetzt wird, aber zu einem „Ort auf dem Protokoll“ und zu einem selbstständigen Teilnehmer. Damit ersetze es bisherige Werkzeuge nicht, sondern biete nur eine engere Form der Integration, erklären die Verantwortlichen.

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Ein WordPress-Beitrag mit einer Antwort von Bluesky und zwei im Blog.

Wer das Plug-in nutzen möchte, kann es direkt in WordPress installieren oder die nötigen Daten herunterladen. Danach muss es mit einem Account verknüpft werden, das kann einer bei Bluesky oder verbundenen Diensten wie Eurosky sein. In WordPress lässt sich dann einstellen, welche Art von Inhalten auf dem AT Protocol landen und wie die aussehen sollen. So können etwa nur die Texte geteilt werden, möglich ist aber auch, dass jeweils noch ein Link zu dem Blogeintrag mitgeschickt wird. Wer das will, kann sogar nachträglich alte Blogeinträge zu Bluesky schicken, das funktioniert immer für zehn einzelne und muss für die nächsten neu angestoßen werden. Schließlich erlaubt es das Plug-in auch, dass die URL des Blogs zum Handle des Bluesky-Accounts gemacht wird.

Entwickelt wurde das Plug-in unter anderem von Matthias Pfefferle, der sich jahrelang einer Anbindung von WordPress an das Fediverse um Mastodon & Co. gewidmet hat. 2023 wurde er vom WordPress-Betreiber Automattic rekrutiert. Die Freigabe der Version 1.0 des Plug-ins ATmosphere wurde nun auf dem Blog zu diesem ActivityPub-Plug-in bekannt gegeben. Wenn gewünscht, richteten sie aber ein eigenes Blog ein erst einmal bitten die Verantwortlichen aber um Feedback. Vorerst werden sie jetzt sicher beobachten, wie viele die Technik tatsächlich nutzen. Bislang wurde das Plug-in erst auf wenigen Blogs installiert, auch ActivityPub kommt gerade einmal auf ein paar tausend aktive Installationen. Auf Bluesky wurden derweil schon mehr als 44 Millionen Konten eingerichtet.


(mho)



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Home Assistant: Wetterabhängige Automationen für den Sommer einrichten


Feuchte Luft, überhitzte Räume und hohe UV-Belastung. Das sind einige Kehrseiten des Sommers, die für viele Leute schnell zur Belastung werden. Die gute Nachricht: Mit der kostenlosen Smart-Home-Zentrale-Home Assistant können Sie Automationen einrichten, um die heißen Tage etwas angenehmer zu gestalten und sich besser zu schützen.

Das Smart Home zeigt dann, wie lange Sie ohne Sonnenbrandgefahr herausgehen können und ermittelt den optimalen Zeitpunkt zum Lüften. Wie Sie das zusammenbasteln und dabei auch die regelmäßig aktualisierten Daten des Deutschen Wetterdienstes integrieren, erklären wir in diesem Artikel. Relevant sind dabei etwa die UV-Intensität, die Außentemperaturen und die Niederschlagsmengen.

  • Sommer-Automationen für Home Assistant können Nutzern den Umgang mit großer Hitze und UV-Belastung erleichtern.
  • Der Artikel erklärt, wie Nutzer Wetter-Integrationen in Home Assistant installieren und wie sie deren Vorhersagewerte für Automationen nutzen können.
  • Eine Automation berechnet beispielsweise, wie lange Menschen verschiedener Hauttypen beim tagesaktuellen maximalen UV-Index ungeschützt in der Sonne bleiben können, ohne sich einer Sonnenbrandgefahr auszusetzen.

Die Automationen haben wir unter Home Assistant OS in der Version 2025.7.2 erstellt. Um die vorgestellten Beispiele nachzubauen, sind keine Programmierkenntnisse nötig. Sie richten sich aber an Nutzer, die sich von etwas YAML-Code und Jinja2-Syntax nicht abschrecken lassen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Home Assistant: Wetterabhängige Automationen für den Sommer einrichten“.
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Robotikforscher Burgard: Warum humanoide Roboter noch am Anfang stehen


In Werbevideos und auf Messen demonstrieren Roboter heute bereits beeindruckende Fähigkeiten – vom geschickten Haushaltshelfer bis zum feinfühligen Industrieroboter. Doch bis Maschinen ihre Umgebung tatsächlich verstehen und sich sicher in realen Alltagssituationen bewegen können, ist es noch ein weiter Weg. Diesen sollen neue Software- und Infrastrukturansätze ebnen, die große Mengen dezentral gesammelter Daten zusammenführen, um sogenannte Vision-Language-Action-Modelle (VLA) zu trainieren.

Wir haben mit dem Robotikforscher Wolfram Burgard von der Technischen Universität Nürnberg darüber gesprochen, was heutige Systeme bereits leisten, wie VLA-Modelle funktionieren, warum insbesondere das maschinelle Greifen eine enorme Herausforderung bleibt – und weshalb internationale Zusammenarbeit entscheidend für den Fortschritt der Robotik ist.

c’t: Professor Burgard, Vision-Language-Action-Modelle sollen Roboter intelligent machen. Wie muss man sich das etwa im Vergleich mit Sprachmodellen wie denen hinter ChatGPT vorstellen?


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Robotikforscher Burgard: Warum humanoide Roboter noch am Anfang stehen“.
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Deutsche Bahn: „Keine generelle Sperre einzelner Betriebssysteme“


Die Deutsche Bahn scheint insbesondere Linux-Rechner von der Verbindungssuche auf der bahn.de-Webseite auszuschließen. Spätestens nach einigen Klicks für weitere Reisezeiträume erscheint eine Fehlerseite mit dem Fehlercode 751 und der Beschreibung „das Verhalten Ihres Browsers ähnelt dem eines Bots“ – auch am Donnerstag dieser Woche noch. Die Bahn hat nun eine Erklärung dazu geliefert.

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Auf Anfrage von heise online sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn, dass es keine generelle Sperre einzelner Betriebssysteme gebe: „Grundsätzlich können sowohl die Website bahn.de als auch der DB Navigator mit Linux-Betriebssystemen und weniger verbreiteten Browser-/Betriebssystemkombinationen genutzt werden.“ Im Gegenteil: Die Bahn unterstütze eine Vielzahl von Systemen.

Allerdings setze das Unternehmen zur Gewährleistung der Sicherheit von Kundinnen und Kunden und zur Abwehr automatisierter Angriffe auf „zeitgemäße Schutzmechanismen“, die „Zugriffsverhalten, Netzwerk- bzw. IP-Adressbereiche sowie technische Besonderheiten des Browsers bewerten“. Es handele sich um heuristisch arbeitende Systeme, die sich an Hinweisen und Mustern orientieren, um mögliche Risiken zu erkennen.

Fehlalarme („False Positives“) könnten in seltenen Fällen bei den eingesetzten Erkennungsmechanismen nicht ausgeschlossen werden, führte die Sprecherin weiter aus. Reguläre Zugriffe könnten dadurch „vorübergehend fälschlicherweise als verdächtig eingestuft und eingeschränkt werden“. Die Bahn arbeite daran, die Erkennungsmechanismen zu verbessern und Fehlalarme zu reduzieren. Alle der Bahn bekannten Fälle seien ausgewertet worden. Die Erkenntnisse sollen fortlaufend zur Verbesserung der Systeme und deren Anpassung an „reale Nutzungsszenarien“ genutzt werden.

Ein Auslöser zum Einsatz solcher Schutzmechanismen können Bots sein, die systematisch Daten zu Verbindungen und vor allem Verspätungen abrufen. Solches Scraping gibt es schon länger. Die große Verbreitung von KI-Coding-Werkzeugen, mit denen auch private Bastler mit wenig oder gar keiner Programmiererfahrung Software bauen können, die Daten bei der Bahn abruft, dürfte viele Bot-Aufrufe zur Folge haben. Wenn Laien der KI keine Vorgaben machen, beschafft sie sich oftmals die Daten ressourcenintensiv über Scraping der Website.

Dabei gibt es eine Alternative: Die Bahn stellt viele Daten über eine offene API zur Verfügung. Damit lassen sich mittlerweile auch wieder Soll- und Ist-Daten zu Verbindungen abfragen.

Ein rascher Test unter Windows mit auf Linux geänderten User-Agent im Webbrowser liefert aber noch immer das Verhalten, dass die Suche nach einer Verbindung sofort eine Bot-Warnung auswirft. Mit Windows-User-Agent kommen hingegen die erwarteten Verbindungsdaten. Das Problem ist daher weiterhin ungelöst.

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(dmk)



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