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Markenoffensive: Bei Ford beginnt der Neustart ohne die globale Marketingchefin


Unter dem Motto „Ready Set Ford“ will die Marke wieder Fuß fassen auf dem europäischen Markt

Anfang der Woche hat Ford mit „Ready Set Ford“ seine neue globale Markenoffensive vorgestellt – fast zeitgleich kündigte die globale Marketingchefin Lisa Materazzo ihren Rücktritt an. Der Konzern nimmt damit erkennbar auf mehreren Ebenen eine Neujustierung vor: kommunikativ, organisatorisch und auf Produktebene.

Kern dieser Neuausrichtung ist die globale Offensive unter dem Motto „Ready Set Ford“, mit der die Marke auch im europäischen und deutschen Markt

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Gemeinsame Kollektion: BVG und Uniqlo machen Berliner Nahverkehr tragbar


So sehen zwei der T-Shirt-Designs aus, die die BVG und Uniqlo gemeinsam gelauncht haben

Eines der bekanntesten Verkehrsunternehmen Deutschlands und eine der aktuell beliebtesten globalen Fashionmarken haben sich zusammengetan: Die BVG und Uniqlo machen aus Berliner U-Bahnschildern, Liniennetz & Co eine tragbare Kollektion – und zeigen, wie stark Alltagsdesign zur Markenidentität werden kann.

Von der U-Bahn auf die Straße: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und das japanische Modeunternehmen Uniqlo haben eine gemeinsam entwickelte Mo

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Meta droht Milliardenstrafe wegen Suchtgefahr


Konkret geht es um Mechanismen wie endloses Scrollen, automatisch startende Videos, personalisierte Empfehlungen sowie Push-Benachrichtigungen. Aus Sicht der EU sorgen diese Elemente dafür, dass Nutzer:innen deutlich länger auf den Plattformen bleiben, als sie ursprünglich beabsichtigt hatten. Gerade junge Menschen seien dadurch einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Social Media übermäßig oder sogar zwanghaft zu nutzen.

Die Kommission sieht darin nicht nur ein Problem für das digitale Wohlbefinden, sondern auch für die körperliche und psychische Gesundheit von Minderjährigen. Nach ihrer Einschätzung müssten große Online-Plattformen deutlich mehr unternehmen, um solche Risiken zu erkennen und wirksam einzudämmen. Genau dazu verpflichtet sie der Digital Services Act.

EU hält Jugendschutz bei Meta für unzureichend

Sollte sich der Vorwurf im weiteren Verfahren bestätigen, könnten Konsequenzen folgen. Für Facebook und Instagram drohen Geldbußen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes – und zwar für jede Plattform einzeln. Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, erhält Meta jedoch zunächst Gelegenheit, auf die Vorwürfe zu reagieren.

Meta selbst weist die Kritik jedoch zurück. Der Konzern betont, dass der Schutz von Jugendlichen ein zentrales Anliegen sei, und verweist auf bereits eingeführte Sicherheitsfunktionen. Dazu gehören unter anderem standardmäßig aktivierte Zeit-Limits sowie verschiedene Jugendschutz- und Elternkontrollen.


Urteil mit Signalwirkung:

Junge Klägerin gewinnt Prozess gegen Meta und YouTube


Genau diese Maßnahmen hält die EU allerdings für nicht ausreichend. Nach Einschätzung der Kommission lassen sich Zeitbeschränkungen zu einfach umgehen und führen deshalb kaum zu einer spürbaren Verringerung der Bildschirmzeit. Auch die Kindersicherungsfunktionen stünden in der Kritik, weil Eltern dafür teilweise umfangreiche technische Kenntnisse benötigten und die Einstellungen vergleichsweise kompliziert seien.

Auch aus dem Europäischen Parlament kommen deutliche Worte. Mehrere Abgeordnete fordern, dass die Kommission nicht bei einer bloßen Ankündigung bleiben, sondern bei einem bestätigten Verstoß rasch Sanktionen verhängen sollte. Ihrer Ansicht nach seien die bisherigen Schutzmaßnahmen des Konzerns nicht geeignet, Kinder und Jugendliche wirksam vor den Risiken exzessiver Social-Media-Nutzung zu schützen. Teilweise wird Meta sogar vorgeworfen, problematische Designentscheidungen bewusst in Kauf zu nehmen, weil eine möglichst lange Nutzungsdauer eng mit dem Geschäftsmodell der Plattformen verknüpft sei. Auch die EU-Digitalpolitikerin Alexandra Geese fordert die EU-Kommission auf:

Jetzt müssen schnelle Strafen folgen, bis die suchtfördernden Mechanismen abgestellt werden. Meta und Facebook nutzen gezielt unsere Schwächen aus, um ihren immensen Profit zu optimieren – auf Kosten unserer Kinder.

Der aktuelle Fall reiht sich zudem in eine Serie juristischer Auseinandersetzungen ein, mit denen Meta weltweit konfrontiert ist. Auch in den USA geriet der Konzern zuletzt mehrfach unter Druck. Dort kamen Geschwor:innengerichte in verschiedenen Verfahren zu dem Schluss, dass Meta nicht ausreichend zum Schutz junger Nutzer:innen beigetragen habe. Darüber hinaus laufen zahlreiche weitere Klagen gegen große Social-Media-Unternehmen, in denen es ebenfalls um mögliche gesundheitliche Folgen einer intensiven Nutzung durch Kinder und Jugendliche geht.

Jugendschutz soll weiter verschärft werden

Mit ihrem Vorgehen macht die EU deutlich, dass sie den Schutz Minderjähriger im digitalen Raum weiter verschärfen will. Nach Angaben der Kommission erfüllen bislang die wenigsten großen Plattformen die europäischen Anforderungen vollständig. Zwar wird Meta zugutegehalten, bereits erste Schutzmaßnahmen eingeführt zu haben, aus Sicht der Behörde reichen diese jedoch nicht aus. Ob daraus tatsächlich ein Verstoß gegen den Digital Services Act und damit eine milliardenschwere Strafe wird, entscheidet sich jedoch erst nach Abschluss des laufenden Verfahrens.


EU ermittelt gegen Meta:

Kinder trotz Verbot auf Instagram aktiv

EU ermittelt gegen Meta: Kinder trotz Verbot auf Instagram aktiv
© dole777 – Unsplash, Veränderungen via Canva vorgenommen

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Rolf Schumann geht: Christian Müller wird alleiniger Chef von Schwarz Digits


Schwarz Digits hat nur noch einen Chef

Nach dem Abschied von Rolf Schumann startet Schwarz Digits mit Müller an der Spitze in die nächste Phase. Im Fokus: Ausbau als europäische Cloud-Alternative und ein Milliardenprojekt im Spreewald.

Bei der Digitalsparte der Schwarz Gruppe, Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland, wird ab sofort Christian Müller der alleinige Chef. Dies teil

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