Digital Business & Startups
Proxima Fusion erhält 411 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Proxima Fusion sammelt 411 Millionen ein (Bewertung: 2,4 Milliarden) +++ ARC erhält 4 Millionen +++ Porelio bekommt 2,4 Millionen +++ STARTUPLAND-Pitch Contest-Gesamtsieger Tentris sammelt knapp 2 Millionen ein +++

Im #DealMonitor für den 07. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Proxima Fusion
+++ Der englische DeepTech-Investor XTX Ventures, der Venture-Capital-Arm von XTX Markets, der Londoner DeepTech-Geldgeber East X Ventures, der Venture-Capital-Arm von East X, der Energiekonzern RWE, das US-Unternehmen Google, KfW Capital, SPRIND, Burda Principal Investments, Plural, UVC Partners, Balderton, Cherry Ventures, DST Global, Brevan Howard Macro Venture, Lightspeed, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), redalpine, Leitmotif, Elaia, CDP Venture Capital, Bayern Kapital und EIC Fund investieren 411 Millionen Euro (468 Millionen US-Dollar) in Proxima Fusion. Die Bewertung liegt bei 2,4 Milliarden Euro (2,7 Milliarden US-Dollar). Damit steigt das Unternehmen, das schon länger als Soonicorn gehandelt wurde, zum Einhorn auf. „Damit ist Proxima Fusion das bestfinanzierte Fusionsunternehmen Europas und gehört auch mit seiner Bewertung zu den Top-Firmen für Fusionsenergie weltweit“, teilt das Neu-Unicorn voller Stolz mit. Proxima Fusion, 2023 von Francesco Sciortino, Lucio Milanese, Jorrit Lion, Martin Kubie und Jonathan Schilling in München gegründet, entwickelt Fusionskraftwerke auf der Grundlage des Stellarator-Konzepts. Der italienische Investor CDP Venture Capital, European Innovation Council Fund (EICF) und Brevan Howard Macro Venture Fund investierten zuletzt 15 Millionen Euro in Proxima Fusion. Bisher sammelte das Team rund 650 Millionen Euro (740 Millionen US-Dollar) ein. Plural hielt zuletzt rund 15 % am Unternehmen. Mehr über Proxima Fusion
ARC
+++ Der Münchner Investor 42CAP sowie die Altinvestoren 468 Capital und IBB Ventures investieren 4 Millionen in ARC. Das Berliner Startup, 2024 von Clemens Wessendorff und Simon Zimmermann gegründet, setzt auf „Financial Performance für Unternehmensgruppen“. „ARC ist für CFOs und Finanzteams in Unternehmensgruppen mit mehreren Buchungskreisen gedacht, die Ist/Plan/Forecast konsistent vergleichen und Abweichungen bis zur Buchung nachvollziehen wollen“, heißt es zum Konzept. 468 Capital und IBB Ventures investierten zuvor bereits 1 Million Euro in die Jungfirma. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „seine Produktentwicklung weiter ausbauen“. Mehr über ARC
Porelio
+++ Der portugiesische Investor Faber, Polytechnique Ventures (Frankreich), Grupo Tecnológica (Spanien) und das Angel-Netzwerk better ventures investieren 2,4 Millionen Euro in Porelio . Das DeepTech-Startup aus Berlin, 2025 von Rhea Machado, Nikol Michailidou und Javier Silva Mora gegründet, stellt der Industrie hochmoderne, „hocheffiziente Materialien zur Verfügung, die den kritischen Herausforderungen der chemischen Prozessreinigung und CO2-Abscheidung gerecht werden“. Das frische Kapital soll es dem „9-köpfigen Deeptech-Unternehmen ermöglichen, seine technologische Entwicklung zu beschleunigen“. Mehr über Porelio
Tentris
+++ Der Schweizer Venture-Capitalist Bloomhaus Ventures, der Münchner Geldgeber Vanagon Ventures, der Berliner SME-Tech-Investor altitude (den das Team auf unserer STARTUPLAND Conference kennen gelernt hat), 10x Value Partners und Business Angel Pascal Wichmann investieren 925.000 Euro in Tentris. Hinzu kommt 1 Million Euro in Form von Fördergeldern (EXIST). Das Startup aus Bielefeld, 2024 von Alexander Bigerl, Tobias Rebert, Nikolaos Karalis und Axel-Cyrille Ngonga Ngomo als Spin-off der Universität Paderborn gegründet, möchte eine neue Generation von Graphdatenbanken etablieren. „Diese bilden Wissen ähnlich ab wie das menschliche Gehirn; nicht als einzelne Datenpunkte, sondern als vernetzte Informationen. Dadurch können Unternehmen und KI-Systeme deutlich schneller die richtigen Antworten finden und bessere Entscheidungen treffen“, teilt das Team mit, das 2026 der Pitch Contest-Gesamtsieger im STARTUPLAND war. Mehr über Tentris
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Digital Business & Startups
5 neue Startups: bayshore, INXM, Optohive, VPATH AI, senaya.AI
#Brandneu
Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: bayshore, INXM, Optohive, VPATH AI und senaya.AI.

Heute präsentiert deutsche-startups.de wieder frische Startups, die in letzter Zeit an den Start gegangen sind oder gerade erst ihren Stealth-Mode verlassen haben. Weitere neue Unternehmen findet ihr in unserem Newsletter Startup-Radar.
bayshore
Das LegalTech bayshore aus München möchte die „Art und Weise, wie Juristen Technologie einsetzen“ verändern. „Wir sind spezialisiert auf die Automatisierung von Rechtsprozessen für Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen und helfen, Arbeitsabläufe zu optimieren“, so das von Erik Krauter, Philipp Wiegand und Paul F. Welter gegründete Unternehmen.
INXM
INXM aus Berlin, von Seriengründer Alexander Oelling (Sensorberg), Jesper Bylund, Matthias Kainer und Kamil Klüber angeschoben, entwickelt mit Orchestrator eine Process Execution Engine für Unternehmen. „Orchestrator verwandelt Nutzerabsicht in ausführbare Pläne“, heißt es zum Konzept.
Optohive
Hinter Optohive aus Zürich, von Dominik Wyser, Michael Wyser, Matteo Pavan und Marc Willhaus an den Start gebracht, steckt eine tragbare Gehirnbildgebungstechnologie für Forschung und Medizin. Das ETH-Zürich-Spin-off kombiniert Nahinfrarot-Sensorik mit KI-gestützter Datenanalyse, um Gehirnaktivitäten bei neurologischen Erkrankungen zuverlässig und alltagstauglich zu erfassen.
VPATH AI
Bei VPATH AI aus Münster, von Alexander Krumm und Andre Fischer ins Leben gerufen, wird „die Zukunft des Engineerings“ gestaltet, indem technische Dokumente, Code und Systemarchitekturen zu einem vernetzten Wissensgraphen verbunden werden. „Unsere Mission ist es, Engineering in einen KI-getriebenen Prozess zu verwandeln“, erläutert das Startup.
senaya.AI
Die frische Firma senaya.AI aus Langensendelbach, von Oliver Vornheder, Daniel Nees und Johannes Knust auf die Beine gestellt, offeriert ein KI-System, das Kontext, Kommunikation und Verantwortung gemeinsam berücksichtigt. So soll die Technologie Unternehmen dabei helfen, komplexe Aufgaben zuverlässiger, nachvollziehbarer und langfristig konsistent zu lösen.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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+++ Proxima Fusion +++ Unicorn +++ Quantum Systems +++ Stark +++ Niedersachsen +++ EU Inc. +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Proxima Fusion steigt zum Unicorn auf +++ Quantum Systems und Stark loten wohl Fusion aus +++ Startup-Boom in Niedersachsen – besonders in Osnabrück +++ Großes Interesse an EU Inc. +++ So funktioniert das Heidelberger Startup blue activity +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 7. Juli).
#STARTUPLAND: NUR DER FRÜHE VOGEL SPART!

If you live and breathe startups – STARTUPLAND is your event
+++ Die günstigste Ticketphase läuft! Wer bei unserer vierten STARTUPLAND Conference 2027 (10. März in Köln, RheinEnergieStadion) dabei sein möchte, sollte jetzt zugreifen. Die Super-Early-Bird-Tickets gibt es nur für kurze Zeit.
#STARTUPTICKER
Proxima Fusion
+++ Und wieder ein neues Unicorn! Proxima Fusion steigt nach einer 411-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 2,4 Milliarden Euro in den Milliarden-Club auf. Das 2023 gegründete Münchner DeepTech entwickelt Fusionskraftwerke auf Basis des Stellarator-Konzepts und sammelte bislang rund 650 Millionen Euro ein. Zu den Geldgebern der aktuellen Investmentrunde gehören unter anderem XTX Ventures, East X Ventures, RWE und Google. Proxima Fusion ist bereits das achte deutsche Unicorn des Jahres 2026. Mit Marvel Fusion und Focused Energy gehört das Unternehmen zudem zu einer wachsenden deutschen Riege millionenschwere Fusions-Startups. Mehr über Proxima Fusion
Quantum Systems – Stark
+++ Wächst jetzt zusammen, was zusammen gehört? Der Münchner Drohnenhersteller Quantum Systems prüft laut Financial Times offenbar einen Zusammenschluss mit dem Berliner DefenseTech-Unicorn Stark. Besonders spannend: Stark wurde 2024 von Quantum-Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck als eigenständiges Unternehmen aufgebaut, um sich auf Kampfdrohnen zu konzentrieren. Die Trennung zwischen ziviler und militärischer Drohnentechnologie könnte somit schneller enden als viele erwartet hätten. Zuletzt sammelte Quantum Systems 1,2 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von rund 8 Milliarden US-Dollar ein, Stark kurz zuvor 500 Millionen Euro bei einer Bewertung von mehr als 3,2 Milliarden Euro. Ein Zusammenschluss würde einen echten europäischen DefenseTech-Giganten schaffen. Und in diesem Geschäft zählt Größe durchaus. (Financial Times) Mehr über Quantum Systems
Niedersachsen
+++ Überraschende Dynamik! In Niedersachsen entstanden 2025 insgesamt 167 neue Startups – so viele wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Besonders stark präsentiert sich dabei Osnabrück. Mit 36,8 Startups je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner weist die Stadt laut Niedersachsen Startup Monitor 2026 die höchste Gründungsaktivität im Bundesland auf. Dass die Region inzwischen eine gewisse Strahlkraft entwickelt, zeigen auch Startups wie Nature Robots, simmetry.ai und VisioLab, die uns in diesem Jahr bereits mehrfach begegnet sind. Der Report nennt allerdings auch eine Schattenseite: Die Zahl der Finanzierungsrunden brach zuletzt um 39 % ein. Gerade in der Frühphase bleibt der Zugang zu Kapital eine der größten Herausforderungen für junge Unternehmen im Bundesland. Während die Finanzierung schwieriger wird, entwickelt sich die Gründerinnenquote erfreulich. Mit 23,4 % liegt Niedersachsen inzwischen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Langfristig bleibt allerdings Hannover das Maß der Dinge: Bei den Gründungen pro Kopf seit 2019 liegt die Landeshauptstadt vor Osnabrück und Göttingen. (Niedersachsen Startup Monitor 2026) Mehr über Niedersachsen
EU Inc.
+++ Großes Interesse! 62 % der deutschen Tech-Startups würden ihr nächstes Unternehmen als europäische EU Inc. gründen. Dies geht aus einer aktuellen Bitkom-Umfrage unter 102 Tech-Startups hervor. Die geplante Rechtsform soll vor allem grenzüberschreitendes Wachstum erleichtern – etwa indem Startups ohne eigene Tochtergesellschaften in weiteren EU-Ländern aktiv werden können. Genau darin sehen 94 % der Befragten den größten Vorteil. (Bitkom) Mehr über die EU Inc.
blue activity
+++ „Wir sind mit einer Überzeugung gestartet – und haben sie zur Realität gemacht“, sagt Lars Havighorst, Gründer von blue activity. Das Startup aus Heidelberg tritt an, um chemische Biozide in industriellen Kühlsystemen durch Mikroorganismen zu ersetzen. Mehr über blue activity
Cologne Startup Summer Night
+++ Zehn junge Unternehmen präsentieren sich im Startup Village der Cologne Startup Summer Night. Besucherinnen und Besucher können die Teams an ihren Ständen kennenlernen, ihre Produkte entdecken und sich über innovative Geschäftsmodelle austauschen. Mehr in StartupsToWatch
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Andercore erhält 30 Millionen +++ Stenon sammelt 18 Millionen ein +++ alqem bekommt 8 Millionen +++ CCRAFT stricht 7,8 Millionen ein +++ FENKA Robotics erhält 3 Millionen +++ Vytal bekommt weitere Millionen +++ Holidu übernimmt Gites.com. Mehr im Deal-Monitor
#JOBS
meap
+++ Unser Job des Tages! meap sucht einen Social Media Manager – Paid Social / Performance Marketing (m/w/d). Wir bieten Full Service – vom einzelnen Logo bis hin zu vollständigem Corporate Design: Online-Marketing, SEO-Optimierung, großes Projektmanagement-Kino, Content-Erstellung, Softwareentwicklung oder Datenmanagement.
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Digital Business & Startups
Unser Fokus lag nie auf möglichst schnellem Wachstum
#Interview
„Unsere Kunden haben uns gezeigt, dass sie nicht das nächste Beratungstool suchen, sondern eine Infrastruktur, die bestehende Prozesse intelligenter macht. Deshalb haben wir uns zu einer KI-Infrastruktur für den Pet-Health-Markt entwickelt“, sagt Katharina Bansemer, Gründerin von pivio.

Das Düsseldorfer Startup pivio, 2024 von Katharina Bansemer, Jan Holzapfel und Moritz Wolters gegründet, entwickelt eine „KI-Plattform für Unternehmen rund um Haustiere“. Zielgruppe sind unter anderem Tierkliniken, Tierkrankenversicherungen, Futtermarken, Online-Shops und Labore.
„Diese Unternehmen bekommen jeden Tag viele Fragen von Tierhalter:innen: zu Krankheiten, Futter, Produkten, Versicherungen, Terminen oder Laborergebnissen. Unsere KI hilft dabei, solche Anfragen automatisch, verständlich und tiermedizinisch fundiert zu beantworten“, sagt Gründerin Bansemer.
Zu den Investoren des PetTechs gehören bisher der Aachener TechVision Fund (TVF), das Family Office der Familie Nanz und Harings Invest.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründerin Bansemer einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei pivio.
Wie würdest Du Deiner Großmutter pivio erklären?
Wir bauen eine KI-Plattform für Unternehmen rund um Haustiere – zum Beispiel Tierkliniken, Tierkrankenversicherungen, Futtermarken, Online-Shops oder Labore. Diese Unternehmen bekommen jeden Tag viele Fragen von Tierhalter:innen: zu Krankheiten, Futter, Produkten, Versicherungen, Terminen oder Laborergebnissen. Unsere KI hilft dabei, solche Anfragen automatisch, verständlich und tiermedizinisch fundiert zu beantworten. Sie erkennt das Anliegen, stellt die richtigen Rückfragen, schätzt die Dringlichkeit ein und leitet wichtige Fälle an die zuständigen Mitarbeitenden weiter. So können Unternehmen ihre Kunden schneller und besser betreuen, Mitarbeiter entlasten und gleichzeitig die Servicequalität verbessern. Kurz gesagt: Wir liefern die spezialisierte KI-Infrastruktur für den Tiermarkt.
War dies von Anfang an Euer Konzept, oder hat sich Euer Modell seit dem Start verändert?
Die fachliche Grundlage war von Anfang an außergewöhnlich stark: Unsere KI basiert auf über drei Millionen proprietären Datenpunkten aus echten Dialogen zwischen Tierhalter:innen und Tierärzt:innen. Dadurch konnten wir früh ein System entwickeln, das tiermedizinische Anliegen präzise versteht und einordnet. Verändert hat sich vor allem unser Verständnis des Marktes. Unsere Kunden haben uns gezeigt, dass sie nicht das nächste Beratungstool suchen, sondern eine Infrastruktur, die bestehende Prozesse intelligenter, effizienter und skalierbarer macht. Deshalb haben wir uns von einem reaktiven Tiergesundheitsberater zu einer spezialisierten KI-Infrastruktur für den Pet-Health-Markt entwickelt. Heute unterstützen wir unsere Kunden entlang der gesamten Customer Journey – von Triage und Risikofrüherkennung über Produktberatung und Befundkommunikation bis hin zu Kundenservice und langfristiger Kundenbindung.
Wie hat sich pivio seit der Gründung entwickelt?
Wir haben uns von Anfang an bewusst für fokussiertes und nachhaltiges Wachstum entschieden. In den rund 1,5 Jahren seit der Gründung sind wir auf etwa zehn Mitarbeitende gewachsen, mit einem starken Schwerpunkt auf Technologie, Produktentwicklung und Sales. Parallel dazu konnten wir eine Vielzahl von B2B-Kunden und strategischen Partnern im Pet-Health-Markt gewinnen und unsere Lösung in realen Anwendungsfällen erfolgreich validieren. Unser Fokus lag dabei nie auf möglichst schnellem Wachstum, sondern auf dem Aufbau eines spezialisierten Teams, das KI, Produkt, tiermedizinische Expertise und kommerzielle Umsetzung eng miteinander verbindet.
Was war zuletzt das Highlight bei Euch?
Ein großes Highlight war für uns die Zusammenarbeit mit der Versicherung BarmeniaGothaer. Das war ein wichtiger Validierungsschritt, weil er zeigt, dass unser Ansatz nicht nur technologisch überzeugt, sondern auch für etablierte Unternehmen im Pet-Health-Markt einen echten strategischen Mehrwert schafft. Ein weiteres Highlight war unser Aufenthalt im Silicon Valley im Rahmen von Plug and Play. Dort konnten wir mit potenziellen internationalen Kunden, Partnern und Investoren sprechen und konkrete nächste Schritte anstoßen. Das hat uns gezeigt, dass die Nachfrage nach spezialisierter KI-Infrastruktur im Tiergesundheitsmarkt weit über Deutschland hinaus wächst. Besonders motivierend ist, dass pivio heute zunehmend nicht mehr als einzelnes KI-Tool, sondern als strategische Infrastruktur wahrgenommen wird, mit der Unternehmen Beratung, Service, Prävention und Customer Journeys im Pet-Health-Bereich neu gestalten können.
Wo steht pivio in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir pivio als führenden AI Infrastructure Layer für den Pet-Health-Markt in Europa weiter etabliert haben – mit starken Kundenbeziehungen in unseren Kernsegmenten und einer wachsenden internationalen Präsenz. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist unsere geplante Seed-Finanzierungsrunde im Herbst 2026. Damit wollen wir unsere technologische Infrastruktur weiter ausbauen, neue Anwendungsbereiche erschließen und die Expansion in weitere europäische und internationale Märkte vorantreiben. Unser Ziel ist, dass Unternehmen im Tiermarkt pivio als zentrale Plattform nutzen, um Beratung, Service, Prävention und Kundenkommunikation effizient, skalierbar und datenbasiert zu steuern. Kurz gesagt: In einem Jahr wollen wir bewiesen haben, dass pivio die Digitalisierung des Pet-Health-Markts maßgeblich mitgestaltet und sich für führende Unternehmen der Branche als zentrale Infrastruktur etabliert hat.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): pivio
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