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Apps & Mobile Entwicklung

Aus GigaMobil wird Vodafone Mobil: Neue Tarife mit mehr Datenvolumen und Einschränkungen


Aus GigaMobil wird Vodafone Mobil: Neue Tarife mit mehr Datenvolumen und Einschränkungen

Bild: Vodafone

Vodafone stellt das Namensschema bei den Mobilfunktarifen um. Die GigaMobil-Tarife heißen künftig „Vodafone Mobil“. In den kleineren und mittleren Tarifstufen erhöht sich das Datenvolumen. Dafür entfallen Optionen wie das GigaDepot.

Die neuen Tarife gelten ab dem 16. Juli für Neukunden und Vertragswechsler. Für Bestandskunden ändert sich nichts.

Vodafone-Mobil-Tarife in der Übersicht

Vor allem in den kleineren Tarifen fällt der Zuwachs beim Datenvolumen anteilig hoch aus. Bei Vodafone Mobil XS sind es 15 GB statt zuvor 7 GB – ein Plus von 114 Prozent. Im S- und M-Tarif ist es ein Plus von 20 Prozent. Deutlich beschränkt wird das Datenvolumen im L-Tarif, das von 280 GB auf 120 GB sinkt – ein Minus von 57 Prozent. Die Preise bleiben wie gehabt.

Neue Vodafone-Tarife

In den Tarifstufen L und XL lässt sich nun die „World Travel Option“ kostenlos hinzubuchen. Monatlich erhalten Kunden damit zwei Gigabyte Datenvolumen für Reisen in über 100 Länder. Regulär kostet die Option monatlich 4,99 Euro. Mit „OneNumber Flex“ können Kunden von Vodafone Mobil XL zudem noch eine zusätzliche SIM-Karte erhalten. Damit lässt sich die Rufnummer zusammen mit dem Datenvolumen auf einem weiteren Gerät nutzen. Diese Option kostet normalerweise 5,99 Euro pro Monat.

Datenvolumen lässt sich nicht mehr in den neuen Monat übertragen

Nicht mehr angeboten wird das GigaDepot. Damit war es möglich, nicht verbrauchtes Inklusiv-Datenvolumen aus einem Monat in den nächsten zu übertragen. Vodafone rechtfertigt diesen Schritt mit den erhöhten Datenvolumen. Alle weiteren Tarifbestandteile wie Flatrates für Telefonie und SMS, Zugang zum 4G- und 5G-Netz, EU-Roaming und WLAN-Calling bleiben erhalten, so Vodafone.

Die GigaMobil-Young-Tarife für Kunden unter 28 Jahren ändert Vodafone nicht.

Nur noch 5 Euro Vorteil für Kombi-Anschluss

Wenn Kunden neben dem Mobilfunkvertrag auch einen Festnetzanschluss bei Vodafone hatten, konnte über die Gigakombi bislang 10 Euro monatlich sparen. Diese Tarifoption heißt nun Vodafone Kombi und wird begrenzt. Kunden sparen nur noch fünf Euro auf die Mobilfunk-Rechnung. Ab Vodafone Mobil M und höher gibt es im Kombipaket aber eine unlimitierte Datenflatrate für das Smartphone.



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Honor Magic V6: Dünnes Foldable mit Snapdragon 8 Elite Gen 5 startet mit Rabatt


Zum MWC 2026 hatte Honor das Magic V6 bereits gezeigt und den Verkaufsstart für die zweite Jahreshälfte angekündigt. Heute ab 16 Uhr kann das dünne Foldable mit Snapdragon 8 Elite Gen 5, das zugeklappt dünner als ein iPhone 17 Pro Max ist, nun erworben werden.

600 Euro Rabatt und ein Tablet kostenlos

Zum Start gewährt der Hersteller bis Ende Juli im eigenen Online-Shop 600 Euro Rabatt, so dass das Honor Magic V6 für 1.699,90 statt 2.299,90 Euro erhältlich ist, und gibt kostenlos noch ein Honor Pad 10 dazu.

Dünner als ein iPhone

Honor gibt für die weiße Variante des Magic V6 eine Dicke von 8,75 mm im geschlossenen Zustand an, womit es minimal dünner als ein 8,8 mm dickes iPhone 17 Pro Max ist. Es ist damit auch minimal dünner als das Oppo Find N6 (Test). In Schwarz, Gold und Rot ist es allerdings 9,0 mm dick. Entfaltet ist jedes Seite rund 4 mm dick. Das Gewicht liegt bei 219 g respektive 224 g.

Honor Magic V6

Etwas größeres Display an der Außenseite

Das Außen-Display misst 6,52 Zoll mit 2.420 × 1.080 Pixeln, während das faltbare Innen-Display eine Größe von 7,95 Zoll mit 2.352 × 2.172 Pixeln aufweist. Beide unterstützen eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz. Beim Außen-Display liegt die Spitzenhelligkeit laut Honor bei 6.000 Nits, beim Innen-Display bei 5.000 Nits. Gegen Flackern wird ein PWM-Dimmen mit 4.320 Hz geboten. Beim Innen-Display soll ein flexibles UTG-Glas für ein nahezu faltenfreies Seherlebnis sorgen, so Honor. Das Außen-Display wird durch das „Anti-scratch NanoCrystal Shield“ geschützt, wobei es sich um eine Siliziumnitrid-Beschichtung handelt, die aus bis zu 5.600 Schichten besteht.

Honor Magic V6

Nach IP69 nun auch staubdicht

Das Magic V6 kommt mit einer IP68- und IP69-Zertifizierung für Wasser- und Staubbeständigkeit. IP69 ist eine hohe Schutzart nach der Norm IEC 60529 und bedeutet, dass ein Gehäuse vollständig staubdicht (6) ist und zusätzlich gegen starkes Wasser aus nächster Nähe unter hohem Druck (9) geschützt ist. Geräte mit IP69 sind so konstruiert, dass weder Staub noch Wasser selbst bei intensiver Reinigung oder extremen Umgebungsbedingungen ins Innere eindringen können. Das Magic V5 bot noch bis zu IP59, war also nicht vollständigen gegen Staub geschützt.

Größerer Silizium-Kohlenstoff-Akku

Das Honor Magic V6 ist mit einem 6.660 mAh großen Silizium-Kohlenstoff-Akku ausgestattet. Damit verfügt das Gerät über die bislang größte Akkukapazität in einem faltbaren Smartphone. Ein Siliziumanteil von rund 25 Prozent sorgt in Kombination mit einer Energiedichte von 921 Wh/L für diese gestiegenen Kapazitätswerte im Vergleich zu den 5.820 mAh des Vorgängers. Über USB-C kann mit bis zu 80 Watt geladen werden, kabellos mit bis zu 66 Watt.

Honor Magic V6
Honor Magic V6 (Bild: Honor)

Snapdragon 8 Elite Gen 5

Als Prozessor kommt die Snapdragon 8 Elite Gen 5 im 3-nm-Fertigungsprozess zum Einsatz, der mit LPDDR5X RAM und UFS 4.1-Speicher kombiniert wird. Informationen vom MWC zufolge wird das Magic V6 ausschließlich mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher angeboten.

Drei Kameras und Google Gemini

Das Smartphone bietet eine 50-Megapixel-Hauptkamera, ein 64-MP-Periskop-Teleobjektiv mit einem 1/2-Zoll-Sensor und einer optischen Bildstabilisierung nach CIPA-Standard (6,5 Blendenstufen) sowie eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera.

Honor Magic V6

Das Honor Magic V6 läuft mit MagicOS 10 auf Basis von Android und unterstützt sämtliche Android-Dienste inklusive Google Gemini. Das Gerät bietet zudem einen dreimonatigen, kostenlosen Testzugang zu Google AI Pro. Dieser beinhaltet den Zugriff auf erweiterte Gemini-Funktionen, darunter die auf Veo 3.1 basierende Videogenerierung, die Bildgenerierung Nano Banana Pro, das KI-Filmwerkzeug Flow, den KI-Forschungsassistenten NotebookLM sowie 5 TB Cloud-Speicher.



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Neues Standardmodell für Claude: Sonnet 5 erreicht Niveau des Top-Modells Opus 4.8


Neues Standardmodell für Claude: Sonnet 5 erreicht Niveau des Top-Modells Opus 4.8

Claude Sonnet 5 ist Anthropics neues Standardmodell, das bei der Leistungsfähigkeit zu Opus 4.8 aufschließt. Fortschritte gibt es insbesondere bei den agentischen Fähigkeiten, also etwa dem autonomen Bearbeiten von Aufgaben sowie der Computernutzung.

Mit Sonnet 5 soll das auf einem Niveau passieren, für das laut Anthropic vor einigen Monaten noch größere und damit teurere Modelle nötig gewesen wären. Für dieselben Aufgaben müssen also weniger Token verbrannt werden.

In Zeiten knapper Nutzungslimits ist das ein relevanter Faktor. Der Unterschied von Sonnet 4.6 zu dem regulären Top-Modell Opus 4.8 beim Verbrauch ist auffällig. Und Fable 5 als – bald zurückkehrendes – Spitzenmodell benötigt nochmals mehr Token.

Wie Sonnet 5 sich im Vergleich zu Sonnet 4.6 und Opus 4.8 schlägt, zeigen Anthropics interne Benchmarks. Das neue Standard-Modell liegt in der Regel näher an den Werten von Opus 4.8 als dem Sonnet-Vorgänger.

Wie Sonnet 5 bei Cybersicherheitstests abschneidet
Wie Sonnet 5 bei Cybersicherheitstests abschneidet (Bild: Anthropic)

Vor allem bei agentischen Aufgaben verspricht Anthropic auch mehr Sicherheit. So zeigt es etwa seltener unerwünschte Verhaltensweisen. Für den Bereich der Cybersicherheit wurde es nicht speziell trainiert. Einige Aufgaben, die wenig riskant sind, erledigt es. Im Vergleich zu Opus 4.8 und insbesondere zu den Mythos-Modellen ist es aber nicht in der Lage, systematisch Sicherheitslücken zu finden und für diese Exploits zu erstellen. Das ergeben Tests mit Firefox 147.

Sonnet 5 ab heute für alle verfügbar

Sonnet 5 ist ab heute für alle Claude-Nutzer verfügbar. In der freien Version des KI-Chatbots sowie dem Pro-Abo ist es das neue Standard-Modell. Wie leistungsfähig die Modelle sind, hängt auch vom „Aufwand“-Niveau ab. Je höher die Stufe ist, desto mehr Kapazitäten werden verbraucht. Insbesondere in der freien Version sind die Nutzungslimits dabei beschränkt.

Verfügbar ist Sonnet 5 auch über die API. Die Preise liegen beim Input bei 2 US-Dollar für 1 Million Token und beim Output sind es 10 US-Dollar für 1 Million Token. Diese Preise gelten bis zum 31. August. Dann werden es wieder 3 US-Dollar beim Input und 15 US-Dollar beim Output für je 1 Million Token. Anthropic verweist aber schon auf einen angepassten Tokenizer, wodurch der Tokenverbrauch je nach Aufgabe auf einen Faktor von bis zu 1,35 steigen kann.

Angesichts der Einstiegspreise sollte der Übergang zu Sonnet 5 zunächst kostenneutral sein. Bei Opus 4.7 wurde der Tokenizer ebenfalls angepasst, was damals in Foren und sozialen Medien für Kritik und Diskussionen sorgte.



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Trump-Regierung hebt Sperre auf: Anthropics Top-Modell Fable 5 kehrt heute zurück


Anthropics Top-Modell Fable 5 kehrt ab heute zurück, Mythos 5 soll bald wieder für weitere Organisationen freigegeben werden. Die Exportkontrollanordnung, mit der die Trump-Administration den Zugang zu den Modellen sperrte, hat das amerikanische Handelsministerium bereits aufgehoben.

Die Freigabe erfolgt heute im Laufe des Tages. Fable 5 ist dann weltweit über Claude Platform, Claude.ai, Claude Code und Claude Cowork verfügbar. Nutzer der Abo-Pläne Pro, Max, Team und ausgewählte Business-Pläne erhalten eine Woche lang ein um 50 Prozent erhöhtes Nutzungslimit für Fable 5. Danach greift das bekannte Credit-System, Nutzer müssen also Nutzungskapazitäten hinzubuchen.

Fable 5 ist die öffentliche Variante des Mythos-Modells, das Restriktionen in Bereichen wie Cybersicherheit und Biologie hat. Mythos 5 – also das Modell ohne Beschränkungen – ist seit letzter Woche bereits für eine Reihe von US-Organisationen freigeschaltet. Diese können es für das Absichern digitaler Infrastrukturen nutzen. Anthropic und die US-Regierung koordinieren sich nun, um weiteren amerikanischen und internationalen Organisationen einen Zugang zu geben.

Hintergründe zu Fable 5 und Mythos 5

Details zum Abkommen nennt die Trump-Administration nicht. „In den letzten zwei Wochen haben wir eng mit Anthropic zusammengearbeitet, um Fable 5 zu prüfen und freizugeben“, erklärt Handelsminister Howard Lutnick. Das erfolge im Rahmen einer abgestimmten Linie innerhalb der US-Regierung.

Neue Schutzmechanismen für Jailbreak – aber keine hundertprozentige Sicherheit

Hintergründe nennt Anthropic in einem Blog-Beitrag. Demnach war der Hinweis von Amazon für einen Fable-5-Jailbreak das Thema, das in den letzten Wochen von den Beteiligten diskutiert wurde. Anthropic hält diesen Jailbreak – ebenso wie Sicherheitsexperten – für nicht allzu gravierend. Damit lassen sich zwar Schutzmechanismen von Fable 5 aushebeln, das Modell findet aber keine Software-Fehler, die nicht auch frei verfügbare Modelle wie Claude Opus 4.8 oder GPT-5.5 entdecken würden.

  • Hinweis von Amazon: Wie es zur Sperre von Mythos 5 und Fable 5 kam

In Absprache mit Amazon und der Trump-Administration hat Anthropic nun Sicherheitsmechanismen entwickelt, die verhindern, dass sich die Restriktionen von Fable 5 mit so einem Jailbreak umgehen lassen. Ein neuer Sicherheitsklassifikator erkennt das Verhalten in 99 Prozent der Fälle und blockiert es. Die Konsequenz ist jedoch, dass das Modell nun häufiger harmlose Coding- und Debugging-Aufgaben als problematisch markiert und einen Wechsel auf schwächere Modelle erzwingt.

Wie scharf diese Klassifikatoren geschaltet sind, ist also sowohl für die Schutzmechanismen als auch die Fähigkeiten der Modelle entscheidend. Wie IT-Sicherheitsexperten anmerken, erklärt nun auch Anthropic: Es ist unmöglich, ein Modell zu 100 Prozent gegen Jailbreaks abzusichern.

Industrie-Leitfaden für das Bewerten von KI-Jailbreaks

Die zentrale Frage ist nun, wie KI-Unternehmen mit entsprechenden Hinweisen umgehen. Gemeinsam mit Amazon, Microsoft, Google und anderen Partnern aus dem Projekt Glasswing hat Anthropic nun einen Industrie-Leitfaden entwickelt. Bei der Bewertung von Jailbreaks basiert dieser auf vier Punkten:

  • Fähigkeitengewinn: Wie viel besser werden KI-Tools nach dem Jailbreak? Sind sie damit in der Lage, bisher frei verfügbare Tools zu übertreffen?
  • Reichweite der neuen Fähigkeiten: Für wie viele Aufgaben und Bereiche lässt sich der Jailbreak nutzen?
  • Waffentauglichkeit: Wie viel Aufwand müssen Menschen investieren, damit sich aus dem Jailbreak eine Waffe entwickeln lässt?
  • Auffindbarkeit: Wie schwer ist es, den Jailbreak zu entdecken?

Anhand dieser Kategorien sollen Jailbreaks eine Punktebewertung erhalten. Das Verfahren und der Umgang mit den Schutzmechanismen sind laut Anthropic jedoch ein Prozess, der weitere Arbeit erfordere.

Mehr Austausch mit der US-Administration

Verstärken will Anthropic zudem die Zusammenarbeit mit der US-Regierung. Neue leistungsfähige Modelle soll diese frühzeitig erhalten, um selbst die Fähigkeiten prüfen zu können. Details über Schutzmechanismen und Schwachstellen zu teilen, steht ebenfalls auf der Agenda.

Generell sei laut Anthropic das Ziel, beim Veröffentlichen von Modellen einen gemeinsamen Standard für KI-Entwickler zu etablieren.



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