UX/UI & Webdesign
New York City Opera erneuert Corporate Design – Design Tagebuch
Die New York City Opera präsentiert sich mit einer neuen visuellen Identität samt überarbeitetem Webauftritt. Das Rebranding soll laut Eigenaussage Innovation, Zugänglichkeit und künstlerische Exzellenz verkörpern.
Die New York City Opera (NYCO) wurde 1943 von Bürgermeister Fiorello LaGuardia als „The People’s Opera” gegründet – mit dem Ziel, Oper durch günstige Eintrittspreise einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Opernhaus war das erste, das afroamerikanische Sänger in Hauptrollen besetzte (1945/46) und einen afroamerikanischen Dirigenten einsetzte (1955). Nach einer Insolvenz 2013 wiederauferstanden, präsentiert die NYCO seitdem wieder Produktionen in New York. Seit 2021 ist Constantine Orbelian Music Director und Principal Conductor der New York City Opera.
Innovation, Zugänglichkeit und künstlerische Exzellenz seien seit je her im Selbstverständnis der „The People’s Opera” verankert, wie es in einer Meldung des Hauses anlässlich der Einführung des neuen Erscheinungsbildes heißt. Der neue Markenauftritt soll historische Verwurzelung und globale Ausrichtung verbinden. Angaben zur beauftragten Agentur oder zu konkreten gestalterischen Entscheidungen wurden bislang nicht öffentlich.

In der jüngeren Vergangenheit wurde das Logo des Opernhauses bereits mehrfach verändert (dt-berichtete 2009 und 2016). Das neue Logo greift die bisher verwendete Hochhaussilhouette als Grundidee auf, interpretiert diese, indem sie mit Musiknoten kombiniert werden, jedoch völlig neu. Auch das Farbschema – dunkelrot statt blau-orange – und die Typo – Serifenschrift (PT Serif) statt Groteske (Brandon Grotesque) – unterscheiden sich stark vom bisherigen Auftritt.
Während die Website bereits im Herbst letzten Jahres relauncht wurde, hat das Opernhaus das Logo im Umfeld von Social Media erst vor Kurzem ausgetauscht.
Mediengalerie
- New York City Opera Logo – vorher und nachher, Bildquelle: New York City Opera, Bildmontage: dt
- New York City Opera Logo, Quelle: New York City Opera
- New York City Opera Logo, Quelle: New York City Opera
UX/UI & Webdesign
Löwenstark! Der Case Leipzig › PAGE online

Ein Aufschrei – das Design für die Stadt Leipzig wurde im Netz stark für seinen Kostenpunkt kritisiert. Wir klären auf, wie viel Arbeit tatsächlich hinter der Marke steckt.

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Yes We Can: Die Identity des Obama Presidential Center! › PAGE online
Was für ein Auftrag, den das Branding Studio Manual 2023 erhielt: Die Identity des Obama Presidential Center in Chicago zu entwickeln. Jetzt öffnete das Center samt öffentlichem Park – und einem Designsystem, in dem die Sonne aufgeht und das so dynamisch wie hoffnungsvoll ist.
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Mobilfunkanbieter Lebara präsentiert sich im neuen Markenauftritt – Design Tagebuch
Lebara hat seinen Markenauftritt umfassend überarbeitet. Auffälligste Elemente des Rebrandings sind ein neues Logo, eine überarbeitete Website sowie der neue Claim „Macht einfach SIM.“. Eine offizielle Pressemitteilung hat das Mobilfunkunternehmen dazu bislang nicht veröffentlicht; kommuniziert wurde der Relaunch zunächst über die LinkedIn-Kanäle des Unternehmens.
Lebara wurde 2001 in Großbritannien gegründet und ist heute als Mobile Virtual Network Operator (MVNO) in mehreren europäischen Märkten aktiv. Nach Unternehmensangaben betreut die Gruppe mehr als vier Millionen Kunden in neun Ländern. In Deutschland positioniert sich Lebara mit Prepaid- und Laufzeittarifen sowie einem Fokus auf transparente Mobilfunkangebote.
Nach Angaben von Lebara soll der neue Auftritt die Weiterentwicklung der Marke widerspiegeln. Das Unternehmen verweist auf den Ausbau seines Produktportfolios, digitale Services und den Anspruch, Mobilfunkangebote einfacher und transparenter zu gestalten. Der neue Claim übersetzt diese Positionierung in eine bewusst reduzierte, alltagssprachliche Botschaft.

Gestalterisch setzt das Rebranding auf eine digital ausgerichtete Markenarchitektur. Das modernisierte Erscheinungsbild soll reduzierter und flexibler als der bisherige Auftritt sein. Ziel ist eine konsistente Anwendung über digitale Touchpoints hinweg. Parallel dazu wurde die Website neu gestaltet.
Das Logo von Lebara besteht auch weiterhin aus einer in Großbuchstaben gesetzten Wortmarke. Die Schriftart ist nun jedoch eine andere: die Lettern sind weniger gerundet, dafür fetter. Blau bleibt als Primärfarbe erhalten, allerdings wechselt der Ton von einem Hellblau hin zu einem satten Ultramarinblau. Auffälliger und kräftiger ist auch die neue Hausschrift namens Lebara Sans, die künftig die Markenpräsenz von Lebara begleiten wird.
Der Marken-Relaunch ist Teil einer größeren internationalen Entwicklung. Bereits im Herbst 2025 präsentierte Lebara das neue Corporate Design zunächst in den Niederlanden. Entwickelt wurde die neue Markenidentität gemeinsam mit der niederländischen Agentur Verve, die unter anderem eine neue visuelle Systematik, eine Hausschrift und skalierbare Markenbausteine für die internationalen Märkte entwickelte. Deutschland gehört neben Frankreich, Dänemark und Großbritannien zu den Ländern, in denen das neue Erscheinungsbild nun eingeführt wird.
Kommentar
Perspektivisch verzerrte Typo begegnet einem derzeit auf allen Kanälen, dank Magenta TV und FIFA-Fußball-WM. Auch Lebara nutzt dieses typographische Stilmittel, neben anderen. Obschon sich die neue Hausschrift Lebara Sans in vielen Details von Amazons neuer Hausschrift Amazon Ember Modern unterscheidet – im Ausdruck sind sie sich nicht unähnlich: kraftvoll, selbstbewusst, zugleich humanistisch und zugänglich. Dass dieser Schrifttypus aktuell im Trend liegt, ist unverkennbar. Das Rebranding verhilft der Marke Lebara zu einem hochdynamischen, energetischen Auftritt. Das a der Lebara Sans ist so knuffig – man muss es einfach gern haben.
Der Markenname Lebara ist übrigens ein Akronym, ein aus den Namensbestandteilen der drei Firmengründer zusammengesetztes Kunstwort (Le – Rasiah Ranjith Leon, Ba – Baskaran Kandiah, Ra – Ratheesan Yoganathan).
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