Apps & Mobile Entwicklung
Ayaneo Pocket Air Mini: „Arcade Home“-Edition mit über 30 lizenzierten IGS-Spielen

Ayaneo hat die „Arcade Home“-Edition seines Pocket Air Mini vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit International Games System entstanden ist und die zudem mehr als 30 lizenzierte Spiele umfasst. Technisch bleibt das Handheld unverändert, angepasst wurden ausschließlich Farbgebung und Design der Sonderedition.
Über 30 Arcade-Klassiker inklusive
Nachdem der Pocket Air Mini erst Anfang März in einer B.-Duck-Edition erschienen ist, hat Ayaneo nun mit der „Arcade Home“-Edition eine weitere Variante des beliebten Handhelds angekündigt. Die neue Sonderausgabe wurde im Rahmen eines Live-Streams auf dem hauseigenen YouTube-Kanal von Ayaneo-CEO Arthur Zhang ausführlicher vorgestellt.
Entstanden ist diese in Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Unternehmen International Games System (IGS), das unter anderem für seine Arcade-Automaten und entsprechenden Spiele bekannt ist. Daher überrascht es nicht, dass die enthaltenen Titel einen klaren Fokus auf klassische Arcade-Spiele besitzen und an die ikonischen Automaten der 80er- und 90er-Jahre erinnern sollen. Enthalten sind unter anderem Titel aus den IGS-Reihen „Knights of Valour“ und „Oriental Legend“. Aktuell listet die Produktseite von Ayaneo insgesamt 33 lizenzierte Spiele von IGS auf.
„Knights of Valour“-Serie:
- Knights of Valour ver.115
- Knights of Valour v114 Hong Kong
- Knights of Valour 2 V107 *4P
- Knights of Valour 2 V106 *4P
- Knights of Valour 2: Nine Dragons
- Knights of Valour Plus v119 set2
- Knights of Valour: Super Heroes *4P
- Knights of Valour: Super Heroes Ver.101 *4P
- Knights of Valour: Super Heroes Ver.102 *4P
- Knights of Valour: Super Heroes Ver.103 *4P
„Oriental Legend“-Reihe:
- Oriental Legend v126
- Oriental Legend v111
- Oriental Legend China, set1
- Oriental Legend China, set2
- Oriental Legend English, set1
- Oriental Legend *4P
- Oriental Legend v105
- Oriental Legend 2 *4P
- Oriental Legend SUPER
- Oriental Legend: Chaos Rising
„Dragon Word“-Reihe:
- Dragon World 2001 China
- Dragon World 2001 Hong Kong
- Dragon World 3 SUPER
Weitere Titel:
- Alien Challenge
- Demon Front V102
- Happy 6 In 1
- Martial Masters
- Photo Y2K v105
- Puzzle Star
- Road of the Sword MV101
- The Killing Blade Ver100
Um die ursprünglich für Arcade-Automaten entwickelten Spiele auf dem Handheld ausführen zu können, hat Ayaneo eigens dafür einen neuen Emulator entwickelt. Ob dieser samt der enthaltenen Spiele künftig auch für die reguläre Version des Pocket Air Mini oder andere Handhelds des chinesischen Herstellers angeboten wird, ist bislang nicht bekannt. Eigene Spiele und Inhalte lassen sich darüber hinaus ebenfalls weiterhin auf dem Handheld nutzen.
Innenleben bleibt unverändert
An der technischen Ausstattung hat Ayaneo nichts verändert: Das Handheld setzt weiterhin auf den im 12-nm-Verfahren gefertigten Helio G90T von MediaTek. Der Achtkern-SoC kombiniert zwei Cortex-A76- mit sechs Cortex-A55-Kernen und erreicht Taktraten von bis zu 2,05 GHz beziehungsweise 2,0 GHz. Obwohl der Prozessor bereits Ende 2019 erschienen ist, dürfte seine Leistung weiterhin ausreichen, um Spiele zahlreicher Retro-Konsolen sowie klassischer Computer- und Arcade-Systeme bis hin zur PlayStation 2 oder dem Nintendo GameCube wiederzugeben. Unterstützt wird der SoC je nach Variante von 2 oder 3 GB RAM sowie 32 oder 64 GB internem Speicher für eigene Inhalte. Der seinerzeit als „brandneues 4:3 Retro-Display“ beworbene Bildschirm misst 4,2 Zoll, löst aber lediglich mit 1.280 × 960 Pixeln auf.
Verändert wurde lediglich die Optik des Geräts: Das dunkelrote Gehäuse in Kombination mit goldenen Tasten erinnert optisch stark an das ursprüngliche Famicom, aus dem später Nintendos bekanntes Entertainment System (NES) hervorgegangen ist.
Ab sofort bestellbar, Auslieferung ab Mitte des Jahres
Ayaneo ruft für die „Arcade Home“-Edition 129,99 US-Dollar für die Variante mit 2 GB RAM und 32 GB internem Speicher auf, das Modell mit 2 GB RAM und 64 GB Speicher kostet hingegen 139,99 US-Dollar. Bestellt werden kann die neue Sonderedition ab sofort über den Ayaneo-Shop, die Auslieferung soll laut Hersteller Mitte des kommenden Juni beginnen.
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Bereits im klassischen Outlook: Microsoft führt Textbausteine im neuen Outlook ein

Microsoft hat mit den „Quick Parts“ eine aus der klassischen Outlook-Version bekannte Funktion in das neue Outlook zurückgebracht, die viele Anwender nach dem Umstieg schmerzlich vermisst haben dürften. Mit ihr lassen sich Textbausteine speichern und in späteren E-Mails bequem wiederverwenden.
Neue alte Funktion für Outlook
Die Funktion wurde bereits seit Februar dieses Jahres schrittweise an ausgewählte Nutzer im Rahmen eines Tests verteilt und steht inzwischen allen Anwendern zur Verfügung.
Quick Parts ermöglicht das Speichern häufig verwendeter Textabschnitte, die sich später in neue E-Mails einfügen lassen. Das soll Zeit bei regelmäßig wiederkehrenden Formulierungen sparen, die bislang stets neu geschrieben werden mussten. Als Alternative blieb bislang lediglich die Nutzung von E-Mail-Vorlagen, die sich für kleinere Textbausteine allerdings meist als zu umständlich erwiesen.
Für die spätere Verwendung müssen entsprechende Textstellen lediglich markiert und über das Menü in den Quick Parts gespeichert werden. Die auf diese Weise angelegten Textbausteine lassen sich derzeit allerdings nur umständlich über das Einfügen-Menü in neue E-Mails übernehmen. Microsoft soll jedoch bereits an einer Lösung arbeiten, die das Einfügen entsprechender Vorlagen direkt über das Kontextmenü zu ermöglichen. Was bei anderen Entwicklern längst Standard ist, wird beim Software-Riesen somit zu einem eigenen Feature.
Weitere neue Funktionen geplant
Auch an anderer Stelle will Microsoft Funktionen aus der klassischen Outlook-Version in das „neue“ Outlook übernehmen, die für viele Anwender längst zum Standardumfang gehören dürften. Dazu zählt unter anderem die Einführung einer Unified Inbox. Diese soll E-Mails aus mehreren Postfächern in einer gemeinsamen Ansicht bündeln, sodass Nachrichten verschiedener Konten zentral gelesen, beantwortet, verschoben oder gelöscht werden können, ohne zwischen einzelnen Postfächern wechseln zu müssen. Darüber hinaus befindet sich eine deutlich erweiterte Mail-Merge-Unterstützung in der Entwicklung. Mit dieser sollen Serien-E-Mails künftig stärker personalisiert werden können, beispielsweise durch individuelle Namen oder persönliche Anreden für jeden Empfänger.
Ebenso soll der Versand lokal gespeicherter Office-Dokumente in der Anwendung verbessert werden. Sind entsprechende Dateien bereits geöffnet, erstellt Outlook künftig automatisch eine zusätzliche lokale Kopie für den Versand.
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Lego Icons: 2.274 Steine werden zum benutzbaren Flipper
Lego baut einen weiteren Gaming-Klassiker aus Klemmbausteinen nach. Mit dem Icons Flipperautomat 11374 kommt nun ein Modell hinzu, das nicht nur an einen Spielhallenautomaten erinnert: Kugelabschuss, Flipperhebel und Bumper funktionieren tatsächlich.
Spielbarer Flipper statt reines Ausstellungsstück
Der Lego-Icons-Flipperautomat setzt auf klassische mechanische Elemente eines Flippers. Eine federbetriebene Abschussvorrichtung befördert die Kugel auf das Spielfeld, während zwei Flipperhebel die Kugel im Spiel halten sollen. Hinzu kommen rotierende Bumper und eine Rampe, über die die Kugel geschickt werden kann.
Auch ein kleines Spielziel ist integriert. Auf dem Spielfeld befindet sich ein Asteroidenziel, das getroffen werden muss, um einen Astronauten und einen Baby-Astronauten wieder zusammenzuführen. Den Fortschritt zeigt eine mechanische Anzeige an, die sich anschließend zurücksetzen lässt. Eine Ersatzkugel liegt dem Set ebenfalls bei.
Elektronik oder ein digitales Punktesystem nennt Lego nicht. Der Flipper setzt damit vollständig auf seine mechanischen Funktionen und die aus den Klemmbausteinen aufgebauten Spielelemente.
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LEGO Icons Arcade Pinball Machine (Bild: LEGO)
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Weltraumthema erinnert an klassische Lego-Sets
Optisch greift der Flipper die klassische Weltraumthemenwelt von Lego auf. Zum Set gehören ein Astronaut und ein Baby-Astronaut als Minifiguren. Das Spielfeld setzt das Weltraumthema weiter fort.
Das fertige Modell ist 24 Zentimeter hoch, 38 Zentimeter lang und 28 Zentimeter breit. Mit 2.274 Teilen richtet Lego das Set eher an Erwachsene. Auf Wunsch unterstützt beim Aufbau die Lego Builder App, die eine dreidimensionale Bauansicht und eine Fortschrittsanzeige bietet.
Lego hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrere Gaming-Geräte und Spielsysteme als Klemmbausteinmodelle umgesetzt. Dazu gehören unter anderem ein Pac-Man-Spielautomat und der Nintendo Game Boy. Der neue Flipper ist allerdings mehr als nur ein Vitrinenobjekt.
Seit dem 4. Juli regulär erhältlich
Angekündigt wurde der Lego-Icons-Flipperautomat bereits am 17. Juni. Mitglieder des Lego-Insiders-Programms konnten das Set ab dem 1. Juli vorzeitig kaufen. Seit dem 4. Juli steht Modell 11374 regulär über Lego.com und in Lego Stores zum Verkauf.
In Deutschland verlangt Lego 209,99 Euro. Damit ist der Flipper deutlich teurer als kleinere Gaming-Modelle des Herstellers, liegt aber unter dem Pac-Man-Spielautomaten mit 2.651 Teilen, den Lego aktuell für 269,99 Euro anbietet.
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Disc-Laufwerk für die PS5: Sony limitiert Bestellungen wegen (k)einer hohen Nachfrage

Spieler wollen Spiele lieber digital kaufen, sagt Sony, die Nachfrage nach Download-Codes übertreffe die nach physischen Kopien deutlich. Deswegen werden Bestellungen des modularen Blu-ray-Laufwerks für die PlayStation 5 Slim und PlayStation 5 Pro aufgrund hoher Nachfrage weiterhin auf maximal ein Exemplar pro Haushalt begrenzt.
Spieler wollen keine Discs, aber Disc-Laufwerke?
Am vergangenen Mittwoch hat Sony im Fahrwasser der bereits abebbenden Debatte über die fehlende physische Version von GTA 6 einen Paukenschlag platziert: Spiele-Neuerscheinungen für die PlayStation soll es ab Januar 2028 nur noch rein digtal geben; die physische Fassung als Blu-ray-Disc entfällt. Der Konzern begründet die Entscheidung in erster Linie über die scheinbare Präferenz der Spieler: Sony folge lediglich einer „natürlichen“ Entwicklung, der Trend zu digitalen Spielekopien entspreche dem Wunsch der Spieler. Denn deren Vorliebe für digitale Käufe übertreffe die Nachfrage nach physischen Discs „signifikant“.
As consumer preferences and the broader entertainment industry continue to shift away from physical discs to digital, physical game disc production for all new games releasing on PlayStation consoles will be discontinued starting January 2028. […]
This is a natural direction for Sony Interactive Entertainment to adapt to consumer trends as the general preference for digital media significantly outpaces physical discs. This transition will enable us to align more closely with how most of our community prefers to access and play games today.
Sony
Ein entsprechender Hinweis hat es inzwischen auch auf Sonys Shopseite zum modular nachrüstbaren Disc-Laufwerk für die PlayStation 5 Slim und PlayStation 5 Pro geschafft. Gleich darunter findet sich wiederum eine zweite Anmerkung, fettgedruckt: Aufgrund einer „großen Nachfrage“ lässt sich aktuell nur ein Disc-Laufwerk je Haushalt bestellen. Die Einschränkung ist nicht neu, sondern besteht durchweg seit Januar 2025, wirkt vor neuem Hintergrund aber ironisch.
Aktuell ist eine breite Verfügbarkeit des Disc-Moduls weiterhin gegeben, allerdings nur direkt bei Sony zur unverbindlichen Preisempfehlung von rund 80 Euro. Über den Preisvergleich lässt sich das Laufwerk zwar auch bei vielen anderen Händlern ab Lager bestellen, allerdings erst ab 88 Euro.
Damit ist die Situation immerhin bei weitem noch nicht so angespannt, wie sie es im Herbst 2024 nach dem Marktstart der PlayStation 5 Pro war, als der Handelspreis für lieferbare Disc-Laufwerke auf bis zu 247 Euro kletterte. Damals reagierte Sony mit dem besagten Limit – und hält die Beschränkung bis heute aufrecht.
Widerspruch wirft Fragen auf
Es stellt sich aber unweigerlich die Frage: Was stimmt denn jetzt eigentlich, Sony? Besteht unter Spielern auf der PlayStation 5 tatsächlich keine Nachfrage nach physischen Disc-Versionen, wie es der Blogbeitrag zum Ende optischer Datenträger ab 2028 sagt? Oder gibt es durchaus eine hohe Nachfrage, wie es auf der Shopseite zum Laufwerk für optische Datenträger heißt?
Wenn die Reaktionen der Spieler auf Sonys Ankündigung letzten Mittwoch ein Indiz sein dürfen, drängt sich der Verdacht auf, dass in weiten Teilen der Spielerschaft tatsächlich noch ein Wunsch nach physischen Spiele-Discs für Konsolen besteht. Kritiker sehen hinter dem Aus für Spiele auf Blu-ray ohnehin bloß das strategische Ziel, den Gebrauchtmarkt für Spiele auszutrocknen, damit Sony im geschlossenen PlayStation-Ökosystem anschließend ein annäherndes Monopol auf den Verkauf von Videospielen zu halten. Obendrein werden auch dem Verleihen oder Teilen einmal gekaufter Spiele an Freunde und Familie Riegel vorgeschoben.
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