Apps & Mobile Entwicklung
Big Battlemage: Intel stellt Arc Pro B70 und B65 nächste Woche vor

Laut jüngsten Gerüchten wird Intel nächste Woche zwei neue Profigrafikkarten vorstellen: Arc Pro B70 und B65. Beide nutzen „Big Battlemage“, also die BMG-G31-GPU. Während beide 32 GB GDDR6 bieten sollen, gibt es bei den aktiven Recheneinheiten einen großen Unterschied.
Wie VideoCardz anhand vertraulicher Daten von Intel erfahren hat, soll der Startschuss für Arc Pro B70 und Arc Pro B65 am 25. März 2026 fallen. Damit würden vorherige Gerüchte um eine Präsentation der Grafikkarten für Workstations im ersten Quartal gerade noch stimmen. Unklar ist, ob es sich dabei nur um die Vorstellung handelt oder die neuen Produkte zeitnah auch im Handel stehen.
Bei den Spezifikationen ist sich die Gerüchteküche inzwischen sicher, dass die Arc Pro B70 über 32 Xe2-Kerne verfügt, während die Arc Pro B65 lediglich 20 Xe2-Kerne bieten soll. Das wäre zum einen ein sehr großer Abstand zwischen den beiden neuen Modellen und zum anderen würde die B65 nicht mehr Xe2-Kerne als die ältere Arc Pro B60 bieten.
Allerdings sollen sowohl die B70 als auch die B65 ganze 32 GB GDDR6-Speicher an einem 256 Bit breiten Speicherbus anbinden. Die B60 besitzt hingegen nur 24 GB und ein 192-Bit-Interface. Bei der Arc Pro B60 Dual mit zwei G21-GPUs wird das verdoppelt, was aber auch für die TDP von 400 Watt gilt.
Für die Arc Pro B70 wird eine „Board Power“ von 160 bis 290 Watt genannt. Hier dürften Partner also viel Spielraum bei den Taktraten haben. Das Intel-Design liege bei 230 Watt. Bei der Arc Pro B65 werden wiederum 200 Watt genannt, was auch dem Maximum bei der B60 entspricht.
Weiter kein Big Battlemage für Spieler in Sicht
Wie schon zuvor stellt sich nun erneut die Frage: Wo bleibt „Big Battlemage“ für Spieler? Vielleicht kommt es gar nicht dazu. In Zeiten von knappem und teurem Speicher ist es schwer geworden, Gaming-Grafikkarten zu „bezahlbaren“ Preisen herauszubringen.
Auf einer Intel Arc Pro für professionelle (KI-)Anwendungen sind die höheren Kosten für viel Speicher hingegen besser zu verstecken respektive auf das Preisschild draufzuschlagen.
In Einer Umfrage unter ComputerBase-Lesern waren sich Dreiviertel einig, dass „Big Battlemage“ nicht mehr für Gaming kommt.
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Ja
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Nein
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Im Test vor 15 Jahren: HTCs Sensation mit Dual-Core verfehlte den Markt

Das HTC Sensation (Test) war im Jahr 2011 als HTCs Flaggschiff geplant, das es mit einem Dual-Core-SoC mit dem Samsung Galaxy S II und dem LG Optimus Speed aufnehmen sollte. In der Realität kam dem Sensation der Preis und einige Mankos in die Quere.
Ein Smartphone mit typischen HTC-Qualitäten
Äußerlich handelte es sich bei dem HTC Sensation um ein typisches HTC-Smartphone: Ein abgerundetes Gehäuse aus Aluminium mit einem schicken Design, angenehmer Form und hochwertigen Materialien. Das Sensation war mit Abmessungen von 126,1 × 65,4 × 11,3 mm und einem Gewicht von 148 Gramm schwerer als ein Galaxy S II, das dank des Kunststoffgehäuses auf lediglich 116 Gramm kam.
Das Gehäuse war leicht gewölbt und verfügte über einen leicht hervorstehenden Kamerabuckel, wodurch das Smartphone nie vollständig flach auflegen konnte. Die Vorderseite des Sensation wurde von dem 4,3-Zoll-Display dominiert. Unter diesem fanden sich vier berührungsempfindliche Tasten zur Steuerung des Geräts.
Das Herzstück des Sensation war der Dual-Core-SoC des Typs Qualcomm MSM 8260 mit 1,2 GHz. Diesem standen 768 MByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher fiel mit 1 GByte relativ knapp aus, ließ sich aber per microSD-Karte erweitern. Abseits davon bot HTC mit einer 8-Megapixel-Kamera und 1.080p-Videoaufnahme die erwartete Ausstattung für ein Flaggschiff-Smartphone. Das Sensation unterstützte – anders als das Galaxy S II – allerdings nur 3G nach HSPA mit bis zu 14,4 Mbit/s im Download, während HSPA+ des Konkurrenten bis zu 21 Mbit/s erreichte.
Gute, aber nicht die beste Leistung
Das Display des Sensation war ein sogenanntes Super-Clear-LCD statt beispielsweise eines Super-AMOLED, wie Samsung es bei dem Galaxy S II verwendete. Im Test platzierte es sich bei der erreichten maximalen Helligkeit im Mittelfeld, beim Kontrast musste es aber deutlich zurückstecken. Positiv zu werten war, dass das Sensation relativ wenig spiegelte und daher trotz der mittelmäßigen Helligkeit vergleichsweise gut abzulesen war.
Die Benchmarks zeigten, dass auch in Smartphones Dual-Core nicht gleich Dual-Core bedeutete. Je nach Benchmark war das HTC Sensation ein bisschen schneller bis hin zu 50 Prozent langsamer als das Galaxy S II und Optimus Speed. Generell fiel die Leistung in CPU-lastigen Szenarien vergleichbar und in GPU-lastigen Anwendungen deutlich schlechter aus als bei der Konkurrenz. Daraus ließ sich schließen, dass die Adreno-220-GPU des Sensation der Mali-400- und der GeForce-GPU der beiden Konkurrenten unterlegen war. Abseits der Benchmarks fiel dieser Leistungsnachteil in der Praxis nicht auf. Die Bedienung des Smartphones war durchgängig flüssig.
Die Kamera des HTC Sensation lieferte gute, aber keine herausragenden Ergebnisse ab. Für Schnappschüsse reichte sie, für mehr allerdings nicht. Störend war die lange Auslösezeit von knapp 1,5 Sekunden. In puncto Akkulaufzeit gab es keine Überraschungen: Bei normaler Nutzung hatte das Sensation genug Energie für knapp 1,5 Tage, bei starker Nutzung ging ihm nach einem Arbeitstag bereits die Batterie aus.
Fazit
Das HTC Sensation war insgesamt ein gutes Smartphone, musste sich aber an sehr starker Konkurrenz messen. Mit einem Preis von 540 Euro war es ähnlich teuer wie ein deutlich schnelleres und teilweise besser ausgestattetes Galaxy S II. Auf der anderen Seite war ein LG Optimus Speed mit etwa 370 Euro preislich deutlich attraktiver und trotzdem schneller. Am Ende blieben nicht viele Gründe für das HTC Sensation übrig in Anbetracht der Konkurrenz.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Jahresbericht Breitbandmessung: Höchstgeschwindigkeit im Mobilfunk weiterhin selten erreicht

Der inzwischen zehnte Jahresbericht der Breitbandmessung durch Apps der Bundesnetzagentur liegt vor. Im Festnetz erreichten 45,9 Prozent der Messungen die vertraglich vereinbarte maximale Download-Datenrate. Beim Mobilfunk sieht es weiterhin sehr viel schlechter aus.
Breitbandmessung Mobilfunk mit 5G und 4G
Lediglich 7 Prozent der „normalen“ 5G-Messungen kamen demnach mindestens auf die volle Geschwindigkeit. Bei den hohen Bandbreiteklassen (BBKn) waren es aber immerhin 15 Prozent und 4 Prozent erhielten sogar die doppelte Geschwindigkeit. Beim 4G-Standard sieht es wiederum mit nur 3 Prozent der Nutzer weitaus schlechter aus.
Insgesamt fallen die Ergebnisse von 5G insbesondere in den hohen Bandbreiteklassen deutlich besser aus als bei 4G.
Bundesnetzagentur
Gegenüber dem vorherigen Bericht hat sich somit nicht viel geändert: Bei 4G waren es 4 Prozent, bei 5G 9 Prozent und bei „5G hohe BBKn“ 14 Prozent der Nutzer mit voller Geschwindigkeit.
Breitbandmessung im Festnetz
Im Festnetz wurde die vertraglich vereinbarte maximale Download-Datenrate wiederum bei einem deutlich höheren Anteil der Messungen erreicht: 45,9 Prozent waren es in der neusten Erhebung, während es ein Jahr zuvor noch 45,2 Prozent gewesen sind. Zumindest die Hälfte der erhofften Übertragungsrate wurde bei 85,9 Prozent der Nutzer im Festnetz erreicht.
Details zur Studie
Ausgewertet wurden laut der Mitteilung der Bundesnetzagentur 184.452 Messungen im Festnetz mit der „Breitbandmessung Desktop-App“ und 766.838 Messungen im Mobilfunk mit der „Breitbandmessung/Funkloch-App“, die seit Mai 2026 „Mobilfunk-Check“ heißt. Die Ergebnisse des zehnten Jahresberichts der Breitbandmessung basieren auf Messungen, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis zum 30. September 2025 durchgeführt wurden.
Die Ergebnisse seien allerdings nicht repräsentativ, da sie lediglich auf Messungen der App-Nutzer basieren. Zudem erlauben sie keine Rückschlüsse auf die jeweilige Netzabdeckung oder Verfügbarkeit. Weitere Informationen liefert die Website der Breitbandmessung.
Vor über zehn Jahren startete die Breitbandmessung
Am 25. September 2015 hatte die Bundesnetzagentur die Breitbandmessung per App gestartet, damit Endkunden eine Möglichkeit haben, die Leistung ihres Internetzugangs zu überprüfen. Über die Kartenansicht auf der offiziellen Website können Kunden sehen, welche Resultate in ihrer Region erzielt worden sind. Das gibt zumindest Anhaltspunkte über die dort zu erwartende Geschwindigkeit.
Im Jahr 2021 wurden Messkampagnen als Neuerung bei der Desktop-App eingeführt, die als Nachweisverfahren für eine Minderung des monatlichen Entgelts gegenüber dem Anbieter oder die außerordentliche Kündigung des Vertrags dienen.
Downloads
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4,5 Sterne
Desktop-App der Bundesnetzagentur für die Breitbandmessung mit Nachweisverfahren.
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Forza Horizon 6: Neues Season-Update bringt ikonische Events und Autos
Mit dem zweiten Season-Update erhält Forza Horizon 6 (Test) neben neuen Renn-Events auch zehn neue Fahrzeuge. Thematisch dreht sich diesmal alles um die 1980er- bis 2010er-Jahre. Außerdem behebt das jüngste Update einige Fehler im Spiel.
Zeitreise in den Jahrzehnten
Das erste Season-Event unter dem Motto „Welcome to Japan“ ist beendet und wird nahtlos mit Season 2 vom 18. Juni bis 16. Juli 2026 unter dem neuen Motto „Decades“ fortgeführt. Zahlreiche Aufgaben und Rennen müssen dabei in ikonischen Wagen der jeweiligen Dekade (1980 bis 2010) gemeistert werden, wobei die 1980er-Jahre den Anfang machen. Als Belohnung winken insgesamt zehn neue Fahrzeuge aus den Jahren 1980 bis 2010.
Auch der optionale Car Pass erhält mit den vier folgenden neuen Fahrzeugen Zuwachs: 2023 Audi R8 Coupé V10 GT RWD, 1974 Mazda #123 Mad Mike 808 Wagon ‚FURSTY‘, 1998 Nissan Skyline GT-R 40th Anniversary und 2023 Toyota GR Corolla.
Eine kurze Ankündigung verrät zudem bereits das Thema des kommenden dritten Season-Events. Ab dem 16. Juli 2026 dreht sich alles um „Bella Italia“.
Aktuelles rund um Forza Horizon 6
Das jüngste Update behebt darüber hinaus einige Fehler im Spiel und bringt zudem generelle Verbesserungen mit sich. Alle Details führt Microsoft in einem Blog-Eintrag auf.
Anpassungen gibt es auch beim Levelfortschritt im Modus Horizon Play. Die benötigten Erfahrungsmengen zwischen den Leveln 26 bis 100 wurden erheblich reduziert. Spieler, die indes bereits Level 25 oder höher erreicht haben, werden automatisch einen entsprechenden Levelzuwachs erhalten. Und Spieler, die bereits Level 32 erreicht haben, werden automatisch auf Level 100 angehoben.
„Cheater“ müssen um Savegame fürchten
Mit einem kleinen Hinweis wird zudem auf den möglichen Verlust des Spielstandes hingewiesen. Den Grund dafür nennt der Entwickler nicht offiziell, jedoch klagen im Netz mehrfach Spieler über Verluste und bringen diese in Zusammenhang mit betrügerischen Absichten. Vorrangig seien demnach Spielstände von Spielern betroffen, die etwa Glitches im Spiel nutzten. Im Mittelpunkt steht hierbei ein Glitch, mit dem Spieler mühelos den maximalen Kontostand von 999 Millionen Credits erreichen konnten.
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