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Künstliche Intelligenz

Broadcom und Arista vereinheitlichen Rechenzentrums-Netzwerke


Broadcom und Arista haben gemeinsam eine vereinheitlichte Netzwerk-Fabric für Rechenzentren vorgestellt. Sie soll virtuelle und physische Server durchgängig im Netzwerk erreichbar und verwaltbar machen.

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Physische und virtuelle Workloads in Rechenzentrumsnetzen zu verwalten, bleibt aufwendig. Klassischerweise existieren zwei Fabrics nebeneinander: VMware NSX mit dem Overlay-Protokoll GENEVE für die virtuellen Workloads und in aktuellen physischen Architekturen eine EVPN/VXLAN-Fabric für Control- und Dataplane. Über beide Architekturen hinweg müssen jedoch konsistente Sicherheitsrichtlinien eingerichtet sowie die Konnektivität und Performance sichergestellt werden. Insbesondere in größeren Umgebungen ist das ein erheblicher Betriebsaufwand.

Die Unified Network Fabric soll diese Trennung aufheben. Dazu integrieren Broadcom und Arista VCF mit dem Universal Cloud Network (UCN) und führen physische und virtuelle Workloads in einer gemeinsamen EVPN-/VXLAN-Fabric zusammen. Die Control Plane tauscht Erreichbarkeits-/Routing-Informationen über EVPN aus, der Nutzdatenverkehr läuft in der Data Plane über VXLAN.

VCF bindet seine virtuellen Workloads über ein sogenanntes Transit Gateway an die Arista Fabric an – das mit VCF 9.0 eingeführte Anbindungselement der Virtual Private Clouds (VPCs). Die benötigten Erreichbarkeits-/Routing-Informationen erhält das Transit Gateway vom VCF Route Controller (RC), der ein Multiprotocol BGP (MP-BGP) Peering mit den Arista EVPN Gateways unterhält. Über dieses Peering tauschen beide Seiten die Routing-Informationen aus.


Netzwerkdiagramm mit EVPN-Fabric, VCF Route Controller, ESX-Hosts und Remote Server

Netzwerkdiagramm mit EVPN-Fabric, VCF Route Controller, ESX-Hosts und Remote Server

Unified Fabric bestehend aus virtuellen Workloads (links) und physischen Workloads (rechts) auf Basis einer EVPN/VXLAN-Fabric.

(Bild: Broadcom)

In EVPN-Fabrics erfolgt die Mandantentrennung über virtuelle Routing-Instanzen und sogenannte L3VNIs. In der Unified Fabric ordnet der Administrator jedem L3VNI das passende Transit Gateway zu. Die Abbildung zeigt diese Kopplung am Beispiel des L3VNI 10000. Die 1:1-Zuordnung zwischen Routing-Instanz und Transit Gateway soll die Mandantentrennung, Skalierbarkeit und eine einfache Verwaltung gewährleisten.

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Damit die Arista Fabric die virtuellen Workloads erreicht, verteilt der VCF Route Controller entsprechende Host-Routen (/32 für IPv4 oder /128 für IPv6) als EVPN-Typ-5-Routeninformationen mit der Host-IP-Adresse und der Tunnel Endpoint (TEP) IP-Adresse für den VXLAN-Tunnel an die Arista EVPN Gateways. Optional kann das EVPN Gateway diese Host-Routen aggregieren, um die Routing-Tabellen der Fabric in größeren Umgebungen zu entlasten. In der Rückrichtung melden die Arista EVPN Gateways Subnetz-Präfixe oder eine Standard-Route je Routing-Instanz an den Route-Controller.

Auf Basis dieser Informationen verpackt der jeweilige ESXi-TEP die Nutzdaten in einen VXLAN-Tunnel und schickt sie an das Arista-EVPN-Gateway. Dieses leitet die Pakete durch den passenden L3VNI an den Ziel-VTEP (Leaf-Switch) im EVPN-Fabric weiter. Ein durchgehender VXLAN-Tunnel zwischen ESXi-Host und Leaf-Switch entsteht also nicht – das EVPN Gateway fungiert als Re-Encapsulation-Punkt zwischen virtueller und physischer Welt.

Über die EVPN-Routinginformationen soll der Administrator zudem in einer einzigen Routing-Umgebung erkennen, an welchem TEP sich ein Workload befindet – ohne Umweg über proprietäre Schnittstellen.

Ergänzend führen Arista CloudVision und VCF Operations die Telemetrie-, Topologie- und Konfigurationsdaten beider Welten in einer gemeinsamen Oberfläche zusammen. Fehleranalyse und Change-Management lassen sich so übergreifend abwickeln. Für den operativen Alltag dürfte dieser Aspekt mindestens so wichtig sein wie die Control-Plane-Mechanik selbst.


Netzwerkdiagramm zeigt VCF Route Controller, EVPN Gateways, ESX-Hosts und Remote Server mit VXLAN-Verbindungen.

Netzwerkdiagramm zeigt VCF Route Controller, EVPN Gateways, ESX-Hosts und Remote Server mit VXLAN-Verbindungen.

Datenpfad zwischen physischen und virtuellen Workloads über VXLAN-TEPs auf ESXi- und Arista-Switches, vermittelt über das EVPN Gateway.

(Bild: Broadcom)

Die Unified Network Fabric ist zunächst als Tech Preview in VCF 9.1 verfügbar; die allgemeine Verfügbarkeit sowie das Lizenzmodell stehen laut Broadcom noch aus. Interessant dürfte der Ansatz für Brownfield-Migrationen und gemischte Mandantenumgebungen sein, in denen heute zwei getrennte Fabrics parallel laufen. Voraussetzung bleibt eine zertifizierte Switch-Fabric – Multi-Vendor-Szenarien sind über die offene EVPN-Typ-5-Schnittstelle grundsätzlich möglich, in der Erstauflage liegt der Fokus aber auf der Arista-Integration.

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(fo)



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Nordamerika-Premiere: CO2-Zertifikate aus Direct Air Capture für Microsoft


Kanada meldet die ersten CO2-Zertifikate Nordamerikas, die durch Direct Air Capture (DAC) gewonnen wurden, also das Filtern von CO2 aus der Luft. Gelungen ist dies bei einer Testanlage der Firma Deep Sky in der Provinz Alberta. Die aus der Atmosphäre geholte Menge CO2 dürfte bescheiden sein, eine konkrete Zahl nennt Deep Sky nicht. Microsoft und die Royal Bank of Canada (RBC, nicht zu verwechseln mit der staatlichen Zentralbank Bank of Canada) haben die Zertifikate gekauft, um ihre Treibhausgasbilanz rechnerisch zu verbessern. Jedes Quartal sollen weitere Zertifikate folgen, auch die Lufthansa hat welche bestellt. Bislang gab es CO2-Zertifikate aus DAC nur aus Island, wo Strom aus Geothermie genutzt werden kann.

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Zur Milderung der Klimakrise muss die Konzentration von Treibhausgasen wie CO2 in der Luft reduziert werden. Weil weiterhin mehr ausgestoßen als resorbiert wird, suchen zahlreiche Unternehmen nach technischen Lösungen. Ein Weg ist, CO2 bei großen Quellen, beispielsweise Kohlekraftwerken, abzufangen. Ein anderer Ansatz ist Direct Air Capture; dabei wird CO2 an einem beliebigen Ort aus der Luft gesaugt. Somit kann auch CO2, das schon vor längerer Zeit in die Atmosphäre gelangt ist, sei es aus natürlichen Prozessen oder durch menschliches Zutun, herausgeholt werden. Für das Klima ist die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre ein wichtiger Faktor, unabhängig davon, wann und wie die Gase entstanden sind.

Der Kohlenstoff muss natürlich gebunden werden, beispielsweise in neuen Produkten wie Beton und Bier, oder in unterirdischen Dauerlagerstätten. Unabhängige Prüfer stellen dafür dann CO2-Zertifikate (CO2 credits) aus. Zahlreiche Firmen versprechen sich davon gute Geschäfte, zumal Subventionen winken und der KI-Boom der Treibhausgasausstoß finanziell potenter Datenkonzerne explodiert.

Die verschiedenen technischen Ansätze für DAC unterscheiden sich deutlich. In dieser Vielfalt sieht die kanadische Firma Deep Sky ihre Chance: Sie betreibt in der Kleinstadt Innisfail in der westkanadischen Provinz Alberta ein Testgelände namens Deep Sky Alpha, auf dem Prototypen verschiedener DAC-Entwickler stationiert werden. Dazu zählen Airbus, Airhive, GE Vernova und Mission Zero Technologies. Unter den Deep-Sky-Partner sind auch die deutschen Unternehmen Greenlyte Carbon Technologies, das gleichzeitig Wasserstoff als Nebenprodukt zu gewinnen sucht, sowie Phlair, das einen effizienten elektrochemischen Weg sucht.

Das Testgelände erlaubt den Vergleich unterschiedlicher Verfahren unter gleichen Bedingungen. Der Standort ist nicht ganz zufällig gewählt: In Innisfail gibt es neben günstigem Gewerbegrund auch Solarstrom, um die energieintensiven DAC-Systeme zu betreiben. Außerdem hat die Region Lagerstätten für das aus der Luft entnommene Gas.

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Auch für diesen Schritt setzt Deep Sky auf Vielfalt. Das kanadische Unternehmen Skyrenu lässt den abgepumpten Kohlenstoff mit Bergbauabfällen reagieren. Damit wird es als Karbonat in Gestein fest gebunden. Und die japanische Nikkisō Clean Energy & Industrial Gases Group stellt eine Anlage, die das CO2 so stark kühlt, dass das Gas flüssig wird. Dann kann es per LKW zu einer Lagerstätte transportiert werden, wo es, in zwei Kilometern Tiefe, tausende Jahre verbleiben soll.

Deep Sky wirbt damit, der erste Zertifikate-Anbieter zu sein, der gleichzeitig auf unterschiedliche technische DAC-Verfahren setzt. Das soll die Chance erhöhen, für einen späteren Großausbau bereits Erfahrung mit jenem Verfahren zu haben, das sich als besonders praktikabel erweist. Investitionen in DAC gelten als riskant: Egal, welche Verfahren sich durchsetzen werden, zeichnet sich hoher Aufwand für bescheidene CO2-Abscheidung ab. Zudem hängt die Nachfrage nach Zertifikaten nicht zuletzt von er politischen Gegebenheiten, ab die sich flugs ändern können.

Welche Verfahren für die nun ausgestellten, ersten Zertifikate genutzt wurden, hat Deep Sky nicht bekanntgegeben. Neben den Erstkunden Microsoft und RBC hat Deep Sky auch Verträge mit der Lufthansa, der kanadischen Bank TD (Toronto Dominion) sowie dem französischen Energiekonzern Engie geschlossen. Deep Sky plant einen größeren DAC-Standort in der zentralkanadischen Provinz Manitoba.


(ds)



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Ministerium genehmigt Übernahme von MediaMarktSaturn durch JD.com


Das Bundeswirtschaftsministerium hat grünes Licht gegeben für die Übernahme von Europas größtem Elektronik-Fachhändler MediaMarktSaturn durch den chinesischen Konzern JD.com – allerdings nur unter Auflagen. Die Auflagen sollen demnach gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten der Kunden in Deutschland geschützt bleiben. Zudem räumten sie der Bundesregierung starke Überwachungs- und Kontrollrechte ein und ermöglichten ihr, die Genehmigung im Fall von Verstößen zu widerrufen, hieß es in einer Mitteilung. Im Investitionsprüfverfahren wurde untersucht, ob die Übernahme die öffentliche Ordnung oder Sicherheit der Bundesrepublik beeinträchtigt. JD.com teilte mit: „Wir begrüßen die außenwirtschaftsrechtliche Freigabe durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.“ Das Unternehmen rechnet mit einer Gesamt-Freigabe in der zweiten Jahreshälfte.

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Besiegelt ist die Übernahme noch nicht. Die Europäische Kommission äußerte nach einer ersten Untersuchung „vorläufige Bedenken“ und prüft den Fall nun genauer. „Die vorläufige Untersuchung deutet darauf hin, dass JD.com möglicherweise ausländische Subventionen erhalten hat, die den EU-Binnenmarkt verzerren“, teilte die Brüsseler Behörde Ende Mai mit. Chinesische Subventionen könnten es JD.com ermöglicht haben, ein höheres Übernahmeangebot für die MediaMarkt- und Saturn-Mutter Ceconomy abzugeben. Dies könnte den Prozess verzerrt haben. Die Kommission will außerdem prüfen, ob die Übernahme den Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt verzerren würde. Nach EU-Recht hat sie bis zum 2. Oktober Zeit für eine endgültige Entscheidung. Die Zustimmung der Kommission ist eine der Voraussetzungen für einen Eigentümerwechsel.

JD.com hatte im vergangenen Sommer ein Übernahmeangebot abgegeben und sich wenige Monate später die Mehrheit der Ceconomy-Aktien gesichert. Behörden in mehreren Ländern prüfen die Übernahme. Je nach nationalen Anforderungen wird die Transaktion kartellrechtlich geprüft. In anderen Ländern wird untersucht, ob der Einstieg eines ausländischen Investors sicherheits- oder ordnungspolitisch unbedenklich ist. Frankreich, Italien und Deutschland haben bereits grünes Licht für die Übernahme gegeben. Die Entscheidungen aus Spanien und Österreich stehen noch aus. Das Bundeskartellamt hatte den Erwerb bereits im vergangenen September freigegeben. Es gebe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken, da JD.com bislang nur in sehr geringem Umfang in Deutschland aktiv sei.

MediaMarktSaturn ist Europas größter Elektronik-Fachhändler und nach Amazon, Otto und Zalando viertgrößter Onlineshop in Deutschland. Das Handelsunternehmen Ceconomy, zu dem die MediaMarktSaturn Retail Group heute zählt, entstand 2017 als Abspaltung von Metro. JD.com ist mit einem Jahresumsatz von knapp 159 Milliarden US-Dollar (2024) laut dem Forschungsinstitut EHI größter chinesischer Handelskonzern und zählt auch weltweit zu den zehn größten. Die Gruppe, die etwa 570.000 Beschäftigte hat, ist unter anderem auch in den Bereichen Technologie, Logistik und Gesundheit tätig. In Deutschland ist das Engagement bislang überschaubar.

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Im März dieses Jahres startete JD.com den Onlineshop Joybuy. Ceconomy ist laut Geschäftsbericht mit mehr als 1.000 Märkten in elf europäischen Ländern aktiv, rund 400 davon hierzulande. Filialen der Kette Saturn gibt es nur noch in Deutschland. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr machte das Unternehmen einen Umsatz von 23,1 Milliarden Euro. Weltweit beschäftigte der Konzern im Jahr 2024 rund 50.000 Menschen, davon knapp 20.000 in Deutschland. Die erste Saturn-Filiale wurde 1961 in Köln eröffnet, der erste MediaMarkt 1979 in München. Die Einzelhandelskette übernahm den Wettbewerber Saturn 1990. Einige Jahre später besaß die Metro AG die Mehrheit an beiden Marken.


(afl)



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Chinas GLM-5.2 erreicht Anthropics Mythos bei der Schwachstellensuche


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das chinesische KI-Unternehmen Zhipu AI (bekannt als Z.ai) hat mit GLM-5.2 ein Open-Weight-Modell veröffentlicht, das sich bei der Erkennung von Sicherheitslücken offenbar mit Anthropics Opus 4.8 messen kann.

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Das haben IDOR-Benchmark-Tests der Cybersicherheitsfirma Semgrep ergeben. Da es sich um ein Open-Weight-Modell handelt, kann jeder GLM-5.2 herunterladen, lokal betreiben und modifizieren. Das eröffnet für Hacker weitere Möglichkeiten für kriminelle Einsätze.

Die offene Verfügbarkeit von GLM-5.2 ist ein zweischneidiges Schwert. Sicherheitsfirmen, CERTs und interne Red Teams können das Modell in abgeschotteten Umgebungen für Code-Reviews und Penetrationstests nutzen, ohne sensible Daten an US-Clouds zu übermitteln. Für DSGVO-konforme Umgebungen in Europa ist das ein Vorteil.

Gleichzeitig können auch Angreifer GLM-5.2 ohne jede Aufsicht betreiben. Diese Eigenschaft macht das Modell attraktiv für Akteure, die nach Schwachstellen in kritischen Systemen suchen wollen. Lior Div, Chef der Cybersicherheitsfirma 7AI, fasste die Lage gegenüber dem Wall Street Journal zusammen: China sorge dafür, dass der Abstand zu den US-KIs „immer kleiner“ werde.

Zhipu AI selbst räumt in den Release Notes ein, dass GLM-5.2 während des Reinforcement-Learning-Trainings verstärkt sogenanntes Reward Hacking zeigte. Das Unternehmen habe daraufhin spezielle Anti-Hacking-Sicherungen für das Training und die Evalution des Modells integriert.

Die Entwicklung trifft die US-Regierung in einem heiklen Moment. Eines von Anthropics Modellen war kurzzeitig komplett gesperrt, weil die Trump-Administration den Zugriff durch ausländische Nutzer untersagte. Auch OpenAI bekommt von der US-Regierung Auflagen „aus Sicherheitsgründen“.

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Für europäische Unternehmen und Behörden stellt sich mit der wachsenden Leistungsfähigkeit der KI-Modelle die Governance-Frage: Wie lässt sich der Einsatz solcher Werkzeuge in sicherheitskritischen Bereichen mit dem EU AI Act und nationalen Sicherheitsvorgaben vereinbaren – und wie geht man mit einem Modell um, das beim Schwachstellen-Finden brilliert, aber keiner Aufsicht unterliegt?


(rie)



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