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Core Ultra X7 358H: Leistung im MSI Prestige 14 Flip AI+ im Test

Ist der Intel Core Ultra X7 358H fast so schnell wie der Core Ultra X9 388H? Auf dem Datenblatt sieht es so aus. ComputerBase hat mit dem MSI Prestige 14 Flip AI+ den Praxistest gemacht. Günstiger als in diesem Notebook gibt es die große iGPU Arc B390 derzeit nicht. Findet sich hier also ein echter Preis-Leistungs-Tipp?
Den schnellsten Intel Core Ultra 300H „Panther Lake“ hatte ComputerBase mit dem Intel Core Ultra 9 388H (Test) bereits auf dem Prüfstand. Das Fazit fiel insgesamt, aber insbesondere mit Blick auf die GPU-Leistung sehr positiv aus: AMDs direkte Konkurrenten haben keine Chance.
Der Core Ultra X7 358H ist auf dem Papier kaum langsamer, bei der iGPU liegt er sogar auf Augenhöhe. Lässt sich durch den Griff zu einem derart ausgestatteten Notebook also viel Geld sparen ohne viel Leistung einzubüßen?
ComputerBase hat den Core Ultra X7 358H im MSI Prestige 14 Flip AI+ auf die Probe gestellt. Das Notebook bietet MSI mit dem X7 derzeit für 1.549 Euro im eigenen Store an. Günstiger bekommt man einen Core Ultra 300H der X-Klasse, also mit großer iGPU derzeit nicht. Bedeutet das, die Preis-Leistung ist top?
Core Ultra X7 358H vs. X9 388H
Was sich hinter Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ verbirgt, hat ComputerBase in der Vergangenheit bereits wiederholt ausführlich dargelegt. An dieser Stelle soll es daher nur noch einmal den Blick auf die bisher angekündigten Modellvarianten geben.
- Intel Core Ultra 300: Panther Lake startet mit 14 Modellen und sehr hoher Leistung
- Intel Panther Lake im Detail: Das ist „Core Ultra 300“ mit Intel 18A, neuen Kernen und Xe3
Die nachfolgende Tabelle führt alle bisher von Intel offiziell angekündigten Core Ultra 300 mit ihren technischen Daten im Detail auf. Getestet hatte ComputerBase bisher das Topmodell Core Ultra X9 388H, nun folgt der Core Ultra X7 358H (fett). Der einzige Unterschied im Datenblatt zum X9: 300 MHz weniger Turbo-Takt für die CPU. Der iGPU-Takt liegt mit 2.500 MHz weiterhin auf X9-Niveau. Auch der maximale Speicher-Support und die TDP-Bandbreite, für die die CPUs spezifiziert wurden, sind identisch.
Das MSI Prestige 14 Flip AI+
Das MSI Prestige 14 Flip AI+ wurde zur CES 2026 enthüllt, ComputerBase konnte sich vor Ort in Las Vegas bereits einen ersten Eindruck verschaffen.
Für 1.549 Euro im MSI-Store ist es derzeit das günstigste Modelle mit der großen Arc-B390-Grafikeinheit (siehe Preisvergleich) und zudem innerhalb einer Woche lieferbar. Derzeit gibt es das Notebook nur direkt bei MSI, doch freie Händler sollen in Kürze ebenfalls erste Ware erhalten.
So ist der X7 358H konfiguriert
Im MSI Prestige 14 Flip AI+ hat sich MSI für (vermutlich etwas günstigeren) LPDDR5X-8533 entschieden, wenngleich auch der X7 maximal mit 9.600 MT/s umgehen darf. Ob die 11 Prozent Unterschied in der Bandbreite Auswirkungen auf die Spieleleistung hat, wird sich noch zeigen müssen.
Mit bis zu 65 Watt TDP über drei (+ AI) per MSI Software Suite bereitgestellte Profile liegt die Leistungsaufnahme der CPU auf dem Niveau des X9 im Asus Zenbook Duo.
Weitere technische Daten
Mit 1,37 Kilogramm Gewicht ist das MSI Prestige 14 Flip AI+ ein leichter Begleiter im 14-Zoll-Format. Das Display ist ein OLED, löst allerdings „nur“ mit FHD+ (1.200p) auf und bietet lediglich 60 Hz. Als Convertible (oder 2-in-1) lässt es sich um 360° nach hinten klappen.
Einen großen Einschnitt gegenüber dem aktuellen Stand der Notebook-Display-Technik gibt es bei der Helligkeit: 100 Prozent Helligkeit in der Mitte des Displays entsprechend nur 278 cd/m², also weniger als 300 cd/m². Für den Einsatz im Freien ist das MSI Prestige 14 Flip AI+ daher eher weniger geeignet. Das Display unterstützt Touch und Stifteingaben. Der entsprechende MSI Nano Pen kann im Gehäuseboden verstaut werden.
Die weitere Ausstattung lautet: 32 GByte RAM, 1 TByte SSD, zwei Mal Thunderbolt 4 (USB-C), WiFi 7 und ein 81 Wattstunden großer Akku. Auch HDMI und USB-A liegen nativ am Chassis vor.
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okELSTER: Steuerklärung per App mit nur einem Klick startet im Juli

Ab dem 1. Juli startet die neue Funktion „okELSTER“ in der App MeinELSTER+. Darüber sollen Bürger die Möglichkeit erhalten, ihre Steuerklärung mit nur einem Klick an das Finanzamt zu übermitteln. Allerdings birgt die Funktion verschenktes Sparpotenzial und ist auch nicht für alle Steuerzahler verfügbar.
Die App MeinELSTER+ bietet bisher ergänzend zum Webportal ELSTER die Möglichkeit, Belege digital zu erfassen und zu sammeln, um sie stets zur Hand zu haben, wenn sie etwa für die nächste Einkommensteuererklärung gebraucht werden. Letztere soll nun aber auch über die App möglich werden und im besten Fall nur einen Klick benötigen.
So funktioniert die 1-Klick-Steuererklärung
Das funktioniert so, dass in der App eine vorausgefüllte Steuererklärung anhand der bereits bei den Finanzbehörden vorliegenden Daten erstellt wird. Der Anwender habe dann die Möglichkeit, nach Prüfung auf Richtigkeit die Erklärung mit nur einem Klick an das jeweilige Finanzamt abzusenden. Zuvor sind selbstverständlich noch Anpassungen möglich: Die Eingabe fehlender Daten oder Änderungen sollen ebenfalls direkt in der App möglich sein. Eine Vorschau auf den nachfolgenden Steuerbescheid sei ebenso geplant. Letztlich soll mit der neuen Funktion auch die Arbeit der Finanzbehörden erleichtert werden.
Start ab 1. Juli, aber nicht für alle
Das Angebot „okELSTER“ startet am 1. Juli 2026 in der App und soll dann auch in der Webversion „einfachELSTERplus“ zur Verfügung stehen. Allerdings kommt die Funktion nicht für alle in Frage: Zunächst sollen nämlich nur ledige Personen ohne Kinder die Funktion nutzen können und auch nur, wenn diese Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und/oder Rentenzahlungen erhalten. Ein gültiges ELSTER-Konto ist zwingend erforderlich.
Funktion nicht unumstritten
Wie Spiegel berichtet, ist die neue Funktion allerdings nicht unumstritten, denn diese berge die Gefahr von finanziellen Einbußen, da etwaige Steuersparmaßnahmen dann übersehen werden könnten
(z.B Angabe von Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen, Pendlerpauschale, Kinderbetreuungskosten etc. pp.).
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Philips Hue Doppelpack bei MediaMarkt für unter 40 Euro
Aktuell zeigt MediaMarkt, wie preiswert intelligente Beleuchtung sein kann, und reduziert ein Doppelpack aus der Philips Hue White & Color Ambiance-Reihe drastisch. Für Euch stehen damit nur noch 39,99 Euro auf der Rechnung.
Mit den LED-Lampen stehen Euch mehr als 16 Millionen Farbtöne zur Verfügung, sodass Ihr Euer Zuhause jederzeit in das gewünschte Licht tauchen könnt – von warmem Wohlfühlton bis hin zu kräftigen Akzentfarben. Das Set ist derzeit für 39,99 Euro erhältlich und erreicht damit einen neuen Tiefstpreis.
Philips Hue im Preissturz: Perfektes Ambiente zum kleinen Preis
Neben der Farbvielfalt, mit der Ihr Euer Zuhause in das optimale Ambiente tauchen könnt, bieten die dimmbaren Lichter natürlich auch ein Weißlicht-Spektrum von warm bis kühl. Mit einer Helligkeit von bis zu 1.100 Lumen sind die Philips-Hue-Leuchten zudem sehr leuchtstark. Über die Hue-App könnt Ihr aus verschiedenen Szenarien wählen oder die Lampen nach Euren Vorlieben nutzen. Zudem ermöglicht die Integration in Euer Smart Home eine Sprachsteuerung via Alexa, Google Assistant oder Siri.
Normalerweise sind smarte Leuchten von Philips Hue recht kostspielig. Die UVP reduziert MediaMarkt jetzt um 42 Prozent, wodurch Ihr nur noch 39,99 Euro zahlt – günstiger hat es die Lampen zuvor noch nie gegeben. Amazon verlangt beispielsweise 56,69 Euro für den Doppelpack. Versandkosten müsst Ihr keine zahlen. Dadurch handelte es sich hier also um einen echten Top-Deal.
Weitere Angebote zu Philips-Hue findet Ihr auf der MediaMarkt-Aktionsseite. Möchtet Ihr ein stimmungsvolleres Zuhause, legt Wert auf energiesparende Lampen oder besitzt sogar bereits andere Hue-Produkte, kommt dieser Deal wie gerufen. Selbst am Black Friday gab es kein vergleichbares Angebot, wodurch Ihr bei MediaMarkt ordentlich sparen könnt.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Nutzt Ihr bereits Produkte von Philips Hue? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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RAM-Betrug: Corsair setzt auf Plastikverpackung für mehr Sicherheit

Aufgrund der extrem gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher ist dieser in den Fokus von Betrügern und Dieben gerückt. Corsair reagiert mit einer Anpassung bei der Verpackung: RAM der Serie Vengeance DDR5 wird statt in einer Pappschachtel nun in einer versiegelten Plastikschale vertrieben.
Corsair passt Verpackung an
„Da die DRAM-Preise weiter steigen, wird der Schutz der Produktauthentizität immer wichtiger. Aus diesem Grund haben wir unsere DRAM-Verpackungen aktualisiert“, erklärt Corsair im Blog* des Unternehmens.
Bereits im Januar habe Corsair damit begonnen, die Verpackung der RAM-Kits der Vengeance-Serie (RGB*, RGB RS* und ohne RGB*) mit zwei Modulen anzupassen. Statt des Pappkartons kommt eine Kunststoffschale zum Einsatz, wie man sie von früher noch kennt, als das Thema Nachhaltigkeit noch nicht so populär war. Corsair versichert, dass dabei recycelter Kunststoff zum Einsatz kommt und so der Umweltaspekt nicht ganz aus den Augen verloren wird. Das Material soll zudem Schutz gegen elektrostatische Entladungen (ESD-Schutz) bieten.
Transparenz und Sollbruchstelle
Die neue durchsichtige Verpackung ermöglicht, den Inhalt genau zu prüfen, bevor sie geöffnet wird. Zusätzlich sorgt ein breites Label mit Sollbruchstelle für mehr Sicherheit. Dieses zerreißt beim Aufklappen. Manipulationen werden so deutlich erschwert, da sie direkt sichtbar werden.
Corsair will damit Kunden und Händler vor Rückgabebetrug schützen. Denn zuvor war es leichter möglich, die Verpackungen mit falschem Inhalt zurückzusenden, ohne dass dies direkt bemerkt wurde. So geraten etwa günstigere oder gebrauchte Module in den Umlauf, teils seien auch Dummy-RAM-Module verschickt worden, die bei Corsair als Light-Enhancement-Kits* verkauft werden und keine Speicherchips besitzen.
Pappkartons erhalten Sicherheitsetikett
Für RAM, der weiterhin in Pappkartons angeboten wird, will Corsair in Kürze zumindest wieder ein Sicherheitsetikett einführen.
Speicherkrise schürt Betrug
Da sich durch den globalen Engpass bei DRAM auch die Preise für Consumer-RAM inzwischen vervierfacht haben, wittern Betrüger das große Geschäft. Berichte über gefälschte Produkte nehmen zu. Um Diebstahl zu verhindern, hat die US-Warenhauskette Costco die RAM-Riegel aus den ausgestellten Systemen entfernt.
Wie groß das Problem des RAM-Betrugs wirklich geworden ist, lässt sich nur schwer ermitteln. Zumindest zeigt die Reaktion von Corsair, dass das Thema nicht so klein sein kann.
An dieser Stelle möchte die Redaktion gerne wissen, ob es unter den Lesern in jüngster Zeit (oder auch vor der Krise) zu solchen Vorfällen gekommen ist. Hinweise in den Kommentaren sind immer willkommen.
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Ja, es ist erst in letzter Zeit passiert.
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Ja, es ist früher einmal (vor der Speicherkrise) passiert.
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Nein, ich hatte bisher Glück.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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