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Cyberpunk 2077: Vom Debakel zum Dauerläufer mit 40 Millionen Verkäufen

Cyberpunk 2077 galt Ende 2020 als warnendes Beispiel für einen überhasteten Start. Fünf Jahre später steht das Rollenspiel für einen ungewöhnlich langen zweiten Atem: Nach zahlreichen Updates, Phantom Liberty und neuen Plattformen meldet CD Projekt Red nun 40 Millionen verkaufte Exemplare.
Cyberpunk 2077 mit neuem Verkaufsrekord
Den neuen Verkaufsmeilenstein hat CD Projekt Red über den offiziellen Cyberpunk-Kanal auf X bekannt gegeben. Dort bedankt sich das Studio bei 40 Millionen „Dreamers“, die den Weg nach Night City gefunden haben. Gemeint sind Verkäufe von Cyberpunk 2077, wobei auch spätere Editionen wie die Ultimate Edition in die Gesamtzahl einfließen.
Der Meilenstein ist bemerkenswert, weil Cyberpunk 2077 längst nicht mehr nur vom Start-Hype lebt. Das Spiel erschien ursprünglich im Dezember 2020 und verkaufte sich trotz technischer Probleme in kurzer Zeit millionenfach. Gerade auf PlayStation 4 und Xbox One war der Zustand aber so problematisch, dass Sony das Spiel zeitweise aus dem PlayStation Store entfernte. Der Ruf des Projekts und des Studios erlitt erheblichen Schaden.
Updates drehten die Wahrnehmung
CD Projekt Red hat Cyberpunk 2077 danach über Jahre weiterentwickelt. Einen wichtigen Einschnitt bildete Update 2.0, das zentrale Systeme des Spiels überarbeitete. Dazu kamen die Erweiterung Phantom Liberty, neue Versionen für aktuelle Plattformen sowie spätere technische Updates, etwa für die PlayStation 5 Pro.
Aus dem Debakel wurde dadurch zwar keine Erfolgsgeschichte über Nacht, dafür aber ein Dauerläufer. Cyberpunk 2077 ist heute neben No Man’s Sky eines der bekanntesten Beispiele dafür, dass ein missglückter Start ein Spiel nicht zwangsläufig dauerhaft begräbt. Gleichzeitig zeigt der Fall aber auch, wie aufwendig und teuer eine solche Kehrtwende ist. Nicht jedes Studio kann ein großes Team über Jahre an Patches, Erweiterungen und Technikpflege setzen.
Vom Vertrauensverlust zur starken Marke
Für CD Projekt Red ist der Erfolg auch deshalb wichtig, weil Cyberpunk längst zur zweiten großen Säule neben The Witcher geworden ist. Schon Ende 2025 hatte das Unternehmen 35 Millionen verkaufte Exemplare für Cyberpunk 2077 und 10 Millionen Verkäufe von Phantom Liberty gemeldet. Die nun erreichte Marke von 40 Millionen zeigt dabei, dass das Spiel weiter Käufer findet.
Ganz vergessen ist der Start trotzdem nicht: CD Projekt Red selbst hat wiederholt eingeräumt, mit Cyberpunk 2077 Vertrauen verspielt zu haben. Der neue Verkaufsmeilenstein erzählt deshalb zwei Geschichten zugleich: Die eine handelt von einem Spiel, das sich mit langen Updates und einer starken Erweiterung rehabilitiert hat. Die andere erinnert daran, dass ein großer Name und hohe Erwartungen allein keinen sauberen Launch ersetzen.
Mit Blick auf die geplante Fortsetzung dürfte Cyberpunk 2077 damit zugleich Rückenwind und Mahnung sein. Die Marke ist stärker als je zuvor, aber ihr größter Erfolg bleibt untrennbar mit einem der bekanntesten Fehlstarts der jüngeren Spielegeschichte verbunden.
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Linux-Container unter macOS: Apple Container 1.0 auf Swift-Basis erschienen
Apple Container ermöglicht den Betrieb von Linux-Containern auf Macs und ist speziell für die M-Chips optimiert. Jetzt ist die Version 1.0 erschienen, die erstmals persistente Linux-Umgebungen mit tiefgreifender Host-Integration bietet.
Mit Apple Container können Linux-Container über die Kommandozeile unter macOS erstellt und genutzt werden. Dafür werden virtuelle Maschinen erstellt, damit Macs die Linux-Container auch ausführen können. Apple Container ist Open-Source und wird in der Programmiersprache Swift entwickelt.
Version 1.0 zum einjährigen Jubiläum
Passend zum einjährigen Jubiläum von Apple Container ist jetzt Version 1.0 auf GitHub erschienen. Die wohl größte Neuerung ist die neue „container machine“, mit der endlich persistente Linux-Umgebungen mit eng verzahnter Integration in macOS als Host-Betriebssystem möglich sind. Dadurch können beispielsweise Dienste in konstanten Linux-Umgebungen langfristig ausgeführt werden.
Dank der neuen und umfangreichen Host-Integration stehen das Home-Verzeichnis und der eigene Nutzername unter macOS auch in den Linux-Systemen von Apple Container 1.0 zur Verfügung. Demgegenüber kann die Funktion „container“ Workloads lediglich in nicht-persistenten virtuellen Maschinen ausführen, wodurch hier keine feste Linux-Umgebung mit Login-Funktion zur Verfügung stand.
Weitere Highlights von Apple Container 1.0 umfassen eine neue Konfigurationsdatei im TOML-Format, eine geordnetere Ausgabe für Befehle wie „container“, „image“, oder „ls“ sowie Fehlerbehebungen bei der Formatierung von verschiedenen Kommandozeilen-Befehlen. Darüber hinaus wurden veraltete API-Schnittstellen entfernt und mit „–stop-signal“ steht eine neue Option für „container run“ bereit.
Apple Container mit OCI-Support
Dabei unterstützt das Open-Source-Framework Apple Container bereits den offenen OCI-Standard der Open Container Initiative. Somit können Container aus Docker und Co. auch mit Apple Container unter macOS genutzt werden. Darüber hinaus lassen sich Container auf Basis verschiedener Linux-Distributionen wie Ubuntu, Debian oder Fedora erstellen, wie Linuxiac schreibt.
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Dune: Das smarte Drei-Tasten-Keypad für macOS
Project Mirage will mit Dune ein sehr kleines Zusatzgerät für den Mac etablieren. Das Keypad besitzt nur drei Tasten, soll deren Belegung aber automatisch an die aktive Anwendung anpassen und so wiederkehrende Aktionen ohne Griff zu Trackpad oder Tastatur auslösen.
Drei Tasten für den Arbeitskontext
Dune ist als kontextabhängiges Keypad für macOS gedacht. Statt möglichst viele frei belegbare Tasten anzubieten, konzentriert sich das Gerät auf drei Eingaben, die je nach Anwendung andere Aufgaben übernehmen. Project Mirage nennt als Einsatzfelder vor allem Online-Meetings, Entwickler-Workflows und klassische Makros.
In Videokonferenzen kann Dune etwa Mikrofon und Kamera steuern oder das aktive Meeting-Fenster wieder in den Vordergrund holen. Über eine Kalendersynchronisation soll das Keypad den nächsten Termin zwei Minuten vor Beginn erkennen. Eine Taste kann dann direkt dem Gespräch beitreten, eine andere eine kurze Verspätungsnachricht an die Teilnehmer senden.
Makros, Skripte und Entwicklerwerkzeuge
Auch abseits von Meetings soll Dune wiederkehrende Aufgaben vereinfachen. Nach Angaben des Herstellers erkennt das Keypad, in welchem Programm der Nutzer arbeitet, und aktualisiert die Funktionen der drei Tasten entsprechend. Standardmäßig werden unter anderem häufig genutzte Kurzbefehle für Notion, Figma und Excel genannt.
Für Entwickler nennt Project Mirage Integrationen mit GitHub, VS Code und Claude. Zusätzlich lassen sich eigene Makros, Links und Skripte hinterlegen. Über einen Marketplace sollen Nutzer zudem Skripte anderer Anwender finden, installieren und den drei Tasten zuweisen können. Die Konfiguration kann laut Hersteller auch im Gespräch mit Claude angepasst werden, etwa um bestehende Skripte zu ändern oder neue Shortcuts einzurichten.
Kleines Gehäuse aus Aluminium
Optisch bleibt Dune bewusst schlicht: Das Gehäuse besteht aus CNC-gefrästem, eloxiertem Aluminium und misst 40 × 10 × 10 mm. Das Gewicht gibt Project Mirage mit 50 g an. Angeschlossen und mit Strom versorgt wird das Keypad über USB-C, einen Akku gibt es entsprechend nicht.
Dabei wird ausschließlich macOS als Betriebssystem unterstützt. Offiziell gibt es noch keinen Preis, aber TechCrunch nennt einen Einstandspreis von 119 US-Dollar, später soll es gar 149 US-Dollar kosten.
Das Konzept erinnert an ein stark verkleinertes Stream Deck, ist aber stärker auf kontextabhängige Automatisierung ausgerichtet. Ob drei Tasten im Alltag reichen, hängt wohl maßgeblich vom jeweiligen Arbeitsablauf ab. Für einfache Tastenkürzel dürfte Dune überdimensioniert sein. Interessanter wird das Konzept, wenn dieselben Programme täglich genutzt werden und wenige häufige Aktionen schneller erreichbar sein sollen.
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Im Test vor 15 Jahren: Nuberts nuPro A-10 und A-20 mit dem perfekten Klang

Mit den nuPro A-10 und A-20 (Test) erweiterte der baden-württembergische Audiospezialist Nubert das eigene Portfolio um zwei Aktivlautsprecher für die Nutzung am PC. Abseits eines kleineren Mankos konnten beide Modelle vollends im Test überzeugen.
Vollaktive Lautsprecher für Enthusiasten
Die beiden Modelle nuPro A-10 und A-20 sollten mit ihrem integrierten Verstärker und USB-Anschluss PC-Enthusiasten ansprechen. Preislich lagen sie mit 235 respektive 285 Euro pro Lautsprecher weit abseits der typischen PC-Aktivlautsprecher. Äußerlich glichen sich die beiden Modelle stark, wobei der nuPro A-20 generell eine größere Version des A-10 war.
Das spiegelte sich nicht nur bei der Leistung der Verstärker wider, der bei dem A-20 rund ein Drittel stärker ausfiel, sondern auch bei den verbauten Hoch- und Tieftönern. Bei dem nuPro A-10 kam eine 19-mm-Gewebekalotte zum Einsatz, bei der nuPro A-20 maß der Hochtöner 24 mm im Durchmesser. Bei den Tieftönern fand sich in dem größeren nuPro A-20 ein 15-cm-Konus und in dem kleineren nuPro A-10 ein Modell mit 12 cm im Durchmesser.
Die beiden Lautsprecher wiesen gegenüber den meisten konventionellen PC-Lautsprechern einige Besonderheiten auf. Zum einen verfügte jede Box über einen integrierten Verstärker und somit auch über einen Netzanschluss. An die Audioquelle wurde aber nur eine der Boxen angeschlossen und das Signal dann von dieser Masterbox weitergeschleust. Zum anderen wiesen sowohl der nuPro A-10 als auch der A-20 ein gewisses Grundrauschen abhängig von der eingestellten Lautstärke auf. Das Rauschen war nicht problematisch laut, aber vorhanden.
Toller Klang ohne Effekthascherei
Beide Lautsprecher konnten im Test klanglich vollends überzeugen. Der kleine nuPro A-10 bot den gleichen linearen Frequenzgang wie sein größerer Bruder, der ohne Effekthascherei mit einem klaren Klang und einer dynamischen Darstellung punkten konnte. Einzig im Bassbereich merkte man dem kleinen Lautsprecher im direkten Vergleich den Mangel an Volumen an. Verglichen mit den meisten herkömmlichen PC-Lautsprechern war aber selbst hier der Bass beeindruckend. Aufgrund der linearen Abstimmung erfolgte der Übergang in den Tieftonbereich fließend, sodass jedes Detail wiedergegeben wurde. Bei dem größeren nuPro A-20 fiel der Bassbereich und die Dynamik noch beeindruckender aus. Die Lautsprecher waren so überraschend stark, dass auf einen Subwoofer guten Gewissens verzichtet werden konnte.
Fazit
Am Ende des Tests gab es nahezu keine Kritikpunkte an den beiden Aktivlautsprechern. Der Klang war aus jedem Blickwinkel betrachtet hervorragend und ließ keine Fragen offen. Der einzige Wermutstropfen war das leichte Hintergrundrauschen, das bei einem System dieser Preisklasse nicht vorhanden sein sollte. Mit 470 Euro für ein Paar der nuPro A-10 und 570 Euro für zwei A-20 war der Preis zudem zweifelsohne hoch. Für Enthusiasten, die auch am PC ausgezeichneten, klaren und dynamischen Klang haben wollten, für die waren die beiden nuPro-Systeme jedoch perfekt.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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