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Das war der Flyeralarm Design Award 2025 › PAGE online


Am Donnerstag zeichneten Flyeralarm und vier NGOs die Gewinner:innen des Awards aus. Wir waren live dabei!

Bild: Anne KaiserDer Flyeralarm Design Award unterstützt seit 2010 verschiedene gemeinnützige Organisationen mit Gestaltung und finanzieller Hilfe. Über 500 Einreichungen lagen der hochkarätigen Jury vor – darunter Erik Spiekermann, Serviceplan Managing Director Verena Letzner und Gmund Geschäftsführer Florian Kohler. Gemeinsam wählten die 10 Juror:innen 12 Motive aus, deren Designer:innen am Donnerstag bei einer Gala in Würzburg ausgezeichnet wurden.

Design for Good

Flyeralarms Gründer und Geschäftsführer Thorsten Fischer eröffnete den Abend mit einer kurzen Ansprache, in der er den Wert von Gestaltung in einer zunehmend visuellen Welt betonte. »Design macht den Unterschied«, so Fischer. Für ihn sei dabei besonders wichtig, durch Gestaltung die richtigen Themen zu unterstützen. Deshalb habe er den Flyeralarm Design Award ins Leben gerufen.

Anschließend bat Moderator Alexander Mazza die ausschreibenden NGOs und Sponsoren auf die Bühne, um über die Arbeit zu sprechen, die es mittels Gestaltung zu unterstützen galt. In diesem Jahr stellten die Flyeralarm Kids Foundation, der Nabu, Vier Pfoten und die Stiftung Stark im Alter jeweils eine Aufgabe, die in Form eines Anzeigenmotivs und einer Social-Ad gelöst werden sollte.

Bild: Flyeralarm

Die Idee hinter dem Award ist simpel: Alle sollen teilnehmen können und ein Gewinn unterstützt nicht nur den guten Zweck, sondern auch aufstrebende Kreative. So stehen die Gewinner-Designs den NGOs nach dem Award für die öffentliche Kommunikation zur Verfügung und die drei erstplatzierten Gestalter:innen jeder Kategorie erhalten einen Geldpreis, der von einem Flyeralarm-Partner gesponsort wird. Zudem gehen die Einreichungsgebühren von 10 Euro pro Motiv zu gleichen Teilen an die vier NGOs – und wurden von Flyeralarm in diesem Jahr auf jeweils 10.000 Euro aufgestockt.

NABU: Flüsse befreien!

In der Kategorie Natur sollten sich die Kreativen mit einem zentralen Thema des Nabus beschäftigen: der Renaturierung von begradigten Flüssen. Die drei Gewinner:innen näherten sich dem Thema sehr unterschiedlich – von Andrea Lührs cleverem Wording über Christiane Hennigs eindrückliche Bildsprache bis hin zu Gabriel Bartkes Storytelling-Ansatz. Herzlichen Glückwunsch!

Bild: Flyeralarm

Platz 1: Andrea Lühr ist Kommunikationsdesignerin aus Hamburg
Platz 2: Christiane M. Hennig leitet die Kommunikations- und Werbeagentur Creatori in Frankfurt
Platz 3: Gabriel Bartke ist selbstständiger Markenstratege aus Langen

Stark im Alter: Mut machen!

Die Stiftung Stark im Alter will Menschen die Angst vor dem Altern nehmen und setzt sich gesellschaftspolitisch für die Unterstützung von Älteren ein. Das Thema »Stark im Alter« setzte die erstplatzierte Gewinnerin Evelyn Hollmann eindrücklich mit einer visuellen Metapher um, die auch die Jury begeisterte. Thomas Klos inszenierte seine Botschaft wie einen Sehtest beim Optiker. Und Jana Grubusch zeigte in Wort und Bild eine positive Zukunftsperspektive auf.

Platz 1: Evelyn Hollmann lebt in Hamburg, Buxtehude und arbeitet als freiberufliche Mediengestalterin
Platz 2: Thomas Klos ist Grafikdesigner im Bereich Kommunikation beim Nahverkehr im Ruhrgebiet
Platz 3: Jana Grubusch ist Mediengestalterin bei Richartz Werbung + Mehr KG in Dormagen

Vier Pfoten: Erkennen. Retten. Beschützen.

Die Aufgabenstellung der Vier Pfoten Stiftung für Tierschutz war etwas komplexer. So sollten die Teilnehmenden den Dreiklang inszenieren, der die Arbeitsweise der Stiftung beschreibt: Erkennen. Retten. Beschützen. Vor allem sollte das Motiv aber zum Handeln und Hinsehen inspirieren.

Für Gewinnerin Alexandra Maren Plewka war das Thema Tierschutz persönlich. Auf der Bühne erklärte sie, dass sie mit ihrem Design vor allem auf ein Tier aufmerksam machen wolle, das sonst weniger beim Thema Tierschutz beachtet würde: den Bären.

Den zweiten Platz teilen sich die Kolleginnen und Freundinnen Jennifer Renken und Meira Voß. Ihr Wording und klares Layout vermitteln sofort die Botschaft von Vier Pfoten. Einen spielerischeren Ansatz wählte dagegen Karin Paulus, die mit ihrem Stadtmusikanten-Design emotionalisieren wollte, ohne dabei auf abschreckendes Bildmaterial zurückzugreifen.

Platz 1: Alexandra Maren Plewka ist gelernte Mediengestalterin und arbeitet heute zwischen Branding und Grafik
Platz 2: Jennifer Renken und Meira Voß lernten sich im Steuerrechtsstudium kennen. Meira ist nebenberuflich Fotografin, Jennifer der kreative Kopf mit einem Gespür für Sprache
Platz 3: Karin Paulus ist Diplom-Designerin im Printdesign bei Mercedes Benz in Schwabmünchen

Flyeralarm Kids Foundation: Chancen geben!

Die Flyeralarm Kids Foundation ist ein weiteres gemeinnütziges Projekt von Gründer und CEO Thorsten Fischer. Die Stiftung engagiert sich für Kinder und Jugendliche in verschiedenen bestehenden Projekten sowie eigenen Initiativen, die jungen Menschen aus schwierigen Verhältnissen eine bessere Zukunft ermöglichen sollen.

Gewinner Konstantin Weid ließ in seinem Entwurf das Keyvisual der Foundation – ein Kind im Superhelden-Cape – zu einer realen Szene werden. Die zweitplatzierte Charlotte Staudinger nutzte in ihrem Motiv den AI-Starterpack-Trend in Kombination mit handgezeichneter Typografie. Und Katja Pagel zeigte auf, wie wichtig Träume für eine gesunde Kindheit sind.

Platz 1: Konstantin Weid ist selbstständiger Designer aus Bieberehren
Platz 2: Charlotte Staudinger ist Mediendesignerin bei Einszwei in Mülheim an der Ruhr
Platz 3: Katja Pagel ist Diplom-Kommunikationsdesignerin und Gründerin der Agentur Biceps aus Braunschweig

Publikumspreis und Honorable Mentions

Zusätzlich zu den vier Kategorien konnten alle Besucher:innen der Flyeralarm-Design-Award-Website ihr Lieblingsmotiv in jeder Kategorie küren. Gewonnen hat in diesem Jahr Bernd Seliger mit einem Design für den Nabu.

Und, weil der Jury die Entscheidung oft schwergefallen ist, wollen wir hier noch ein paar weitere Arbeiten zeigen, die uns beeindruckt haben!

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Aufgeben? Auf keinen Fall! Wie das geht, zeigen drei launige Apple-Spots › PAGE online


Vom Barhocker verfolgt, vom fetten Sessel und vom gemütlichen Bett: Zum »Quitter’s Day«, an dem man die meisten der Neujahrs-Vorsätze schon wieder über den Haufen geworfen hat, mischt sich die Apple Watch auf eigene Weise ein.

Aufgeben? Auf keinen Fall! Wie das geht, zeigen drei launige Apple-Spots › PAGE online

Die Nutzer einer Apple Watch bleiben länger am Ball.

Das zeigt die »Apple Heart and Movement Study Study«, die Daten von rund 100.000 Teilnehmer:innen, die eine Apple Watch tragen, über vier Jahre hinweg analysiert hat.

Das nahm Apple zum Anlass für drei launig surreale Spots zum Quitter’s Day, dem »Tag des Aufgebens«, der in den USA mit etwas Spott und viel liebevollem Augenzwinkern am jeweils zweiten Freitag des neuen Jahres begangen wird.

Wenn das Wochenende für der Tür steht und man lieber abhängt, Filme schaut oder sich amüsieren geht, anstatt im Sportdress durch die Straßen zu hechten.

Actionspot mit Sessel

Kein Wunder, dass es zu diesem Datum bei den meisten um die guten Neujahr-Vorsätze geschehen ist.

Nicht aber mit einer Apple Watch am Handgelenk, die ständig von den Benefits des Trainings berichtet.

Und so rennen drei Träger:innen der beliebtesten Uhr der Welt, ganz wie in einem Hollywood-Actionfilm und verfolgt von Bett, von Sessel und Barhocker, dem Aufgeben davon.

»Stool«, »Bed« und »Recliner« heißen die Spots, die Inhouse bei Apple und gemeinsam mit dem Regie-Duo Alaska von Iconoclast gedreht wurden.

Gefeiert für ihnen innovativen Style, haben Gustavo Moraes und Marco Lafer schon zuvor für Apple gearbeitet und dessen ikonischen »Quiet The Noise« Ait-Pods-Spot gedreht.

In den USA zum Quitter’s Day gestartet, wird die Kampagne jetzt international gelauncht.

Zuletzt hatte Apple tanzend und singend von der Barrierefreiheit ihrer Produkte erzählt.

 

 

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Die Marblis › PAGE online


Auf der Suche nach einer Alternative zu der omnipräsenten Helvetica blieb die Strategie schnell auf der Stecke, die Leidenschaft des Artdirectors und Typedesigners Julien Fincker für klassische Grotesk Schriften übernahm und so entstand die Marblis. Noch ist sie mit Rabatt erhältlich.

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Ein Alleskönner sollte der neue Font sein. Eine Antwort auf die Helvetica, klar und neural – und mit einer breiten Palette an Zeichen, Sprachen und Features, die die Schrift zu einer zuverlässigen Wahl werden lässt.

Doch kaum hatte Julien Fincker, der als Artdirector und als Typedesigner samt seiner Foundry Font Cuisine nahe Stuttgart lebt, mit dem Zeichnen der neuen Schrift begonnen, rückte die Helvetica in die Ferne.

Stattdessen übernahm seine Leidenschaft für klassische Grotesk Schriften und der Anspruch, eine neue Schrift zu entwickeln, die zwar stabil und solide ist, aber dabei keineswegs technisch und kühl wirkt.

Dafür ließ er eine durchdachte Konstruktion und ausgewogene Zeichenbreite auf geradlinige Ausläufe wie beim »t« oder »f« treffen – und auf weiche Kurven und sanfte Ausläufe wie beim »a« oder »l«.

Stabil – und für alle Eventualitäten

So entstand schließlich die Marblis, deren Name für Julien Fincker auf der Hand lag.

Da Marblis an Gesteinsformen erinnert und für ihn die Schrift »wie ein Fels in der Brandung« ist, ein Fundament, auf das man bauen kann, egal, auf welche Herausforderungen man trifft.

Und das nicht nur mit einer erweiterten Sprachunterstützung, sondern auch mit vielen hilfreichen Features und Sonderzeichen.

Dazu gehören schreibbare Pfeile und Zahlen in Kreisen und Quadraten, zahlreiche Währungs- und hoch- und tiefgestellte Zeichen. Und so stieg deren Zahl schnell auf mehr als 1400 an.

Mit zehn Schnitten von Thin bis Black und inklusive Kursiven, ist sie für Julien Fincker besonders auch für Corporate Design, für Editorial Design und für Leitsysteme geeignet. Sie wirkt stabil und solide und verfügt gleichzeitig über mitreißende kleine Eigenheiten wie dem ausgeprägten Auslauf beim »a« und bei all ihrer Klarheit über eine ganz eigene Wärme.

Noch bis zum 16.01.2026 ist Marblis mit dem Coupon-Code »Marblis50« exklusiv bei Font Cuisine zu einem 50 Prozent reduzierten Preis erhältlich.

 

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Das sind die Finalisten für die Schweizer Banknoten › PAGE online


Noch im Januar soll der Gewinner-Entwurf für die neuen Schweizer Banknoten präsentiert werden. Das sind die sechs Entwürfe, die noch im Rennen sind – und das auch unter Beteiligung der Schweizer Bürger:innen.

Das sind die Finalisten für die Schweizer Banknoten › PAGE online

Bevor die sechs Finalist:innen im Wettbewerb für die neuen Schweizer Banknoten bekannt gegeben wurden, wusste die Öffentlichkeit nicht, von wem welcher Entwurf von welcher Agentur, welchen Studio oder Grafikdesigner:in stammt.

Einzig die Gestaltung im Blick stimmte eine Jury, zu der unter anderen Andrea Dreier (SGV Schweizer Grafiker:innen Verband) und Gordon Nemitz, Co-CEO von thjnk Zürich gehörten und darüber hinaus mehr als 100.000 Schweizer:innen über die 12 Entwürfe der neuen Banknoten ab.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte den Wettbewerb für die neuen Banknoten und rund um das Thema »Die Schweiz und ihre Höhenlagen« gestartet. Konkret sollen die neuen Noten die Topografie der Schweiz anhand von sechs Höhenlagen abbilden.

And the winner is …

Ab 2030 werden die neuen Banknoten ausgegeben.

Das ist ein langer Weg, dem sechs der ursprünglichen 12 Kreativteams bereits einen Schritt weitergekommen sind.

Zu den Finalist:innen gehören das Studio Marcus Kraft aus Zürich, bekannt vor allem auch für seine Kultur-Brandings und Kampagnen, Maxitype Sàre, die Agentur Emphase Sàrl oder das Grafikdesign-Duo Custer Waller Sagl aus Lausanne und London.

Anfang 2026, wie es von der Schweizerischen Nationalbank heißt, und mit Glück noch im Januar, wird bekannt gegeben, welcher Entwurf letztendlich gewonnen hat.

Eine schwierige Wahl bei diesen durchweg interessanten Arbeiten und wir sind sehr gespannt.

Konzept B: Norr Design AG / Thema: Lage, Licht und Leben
Konzept G: Skala Design GmbH / Thema: Tradition und Innovation
Konzept H: Studio Marcus Kraft / Thema: Steine und Landschaft
Konzept J: Emphase Sàrl / Thema: Pflanzen und Tiere
Konzept K: Custer Waller Sagl / Thema: Demut und Solidarität
Konzept L: Maxitype Sàrl / Thema: Ökosystem Schweiz

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