Digital Business & Startups
+++ Decacorn-Time +++ Trade Republic +++ Helsing +++ Celonis +++ Aleph Alpha +++ N26 +++ Bloomwell +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ In Deutschland gibt es inzwischen drei Startups, die sich Decacorn nennen dürfen +++ Entlassungen bei Aleph Alpha +++ Betriebsrat: Bei N26 gibt es weiter Streitigkeiten +++ Bloomwell feiert „das mit Abstand erfolgreichste Jahr seit der Firmengründung“ +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 14. Januar).
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#STARTUPTICKER
Decacorn – Trade Republic – Helsing – Celonis
+++ Decacorn-Time! In Deutschland gibt es inzwischen drei Startups, die sich Decacorn (Bewertung: Mindestens 10 Milliarden US-Dollar) nennen dürfen. Neu (Dezember 2025) im Reigen der exklusiven Einhörner ist das Berliner FinTech Trade Republic (Bewertung: 12,5 Milliarden Euro). Hinter dem Berliner FinTech, 2015 gegründet, verbirgt sich ein profitabler Neobroker. Im Sommer 2025 stieg das Münchner DefenseTech Helsing (Bewertung: 12 Milliarden Euro) zum seltenen Decacorn auf. Das Grownup, 2021 gegründet, setzt auf „KI-Fähigkeiten für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich“. Das erste deutsche Decacorn war Celonis (11 Milliarden US-Dollar). Das 2011 gegründete Process Mining-Grownup stieg 2021 zum Decacornauf. Besonders der schnelle Aufstieg von Helsing – innerhalb von vier Jahren – ist beeindruckend. Und 2026 geht schon direkt munter weiter: osapiens aus Mannheim ist das erste Einhorn des Jahres! Das Software-Startup setzt auf Lösungen zur rechtssicheren Bearbeitung von Regulierungen und Dokumentationspflichten. Mehr über Decacorns
Aleph Alpha
+++ Entlassungen bei Aleph Alpha! Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen den einstigen KI-Hoffnungsträger laut WiWo verlassen. „Laut einem Investor, der namentlich nicht genannt werden will, ist das Start-up 2024 immens gewachsen und hat über 250 neue Leute eingestellt. Bei vielen Personen passe das damalige Jobprofil nicht mehr zur heutigen Tätigkeit – auch, da sich Aleph Alpha seitdem strategisch verändert hat“, heißt es im Bericht. Aleph Alpha konzentrierte sich zuletzt darauf, Unternehmen einen Zugang zu KI-Lösungen zu bieten. Die Jungfirma wird insbesondere von der Schwarz-Gruppe (unter anderem Lidl, Kaufland) finanziell unterstützt. (WiWo) Mehr über Aleph Alpha
N26
+++ Lesenswert! Bei der Berliner Neobank N26 gibt es weiter Streitigkeiten rund um den Betriebsrat. „Die Arbeitnehmervertreter des Berliner Fintechs wollen Mitbestimmung im Aufsichtsrat durchsetzen. Zweimal scheiterten sie in unteren Instanzen. Nun wird der Streit höchstrichterlich geklärt“, berichtet das Handelsblatt. Konkret ziehen die N26-Betriebsräte vor den Bundesgerichtshof. (Handelsblatt) Mehr über N26
Bloomwell
+++ „Für Bloomwell war 2025 rein wirtschaftlich betrachtet das mit Abstand erfolgreichste Jahr seit der Firmengründung. Über uns haben 2025 mehrere hunderttausend Patient:innen Zugang zur Cannabis-Therapie erhalten“, sagt Gründerin Anna-Sophia Kouparanis. Mehr über Bloomwell
Startup-Radar
+++ Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: APP X, Klag Robotics, Mochi, HUDDLE.Sport und SEARCH4. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ NetBird sammelt 10 Millionen ein +++ vivanta bekommt 2,5 Millionen +++ Mercura erhält 2,1 Millionen +++ Pluvion streicht Millionensumme ein +++ Finanzspritze für Fuxam +++ Omnidocs kauft officeatwork. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
11 Startups, die 2025 abgeliefert haben
Tagtäglich investieren deutsche und ausländische Risikokapitalgeber in junge deutsche Startups bzw. aufstrebende Scaleups und reifere Grownups. Auch im Jahre 2025 gab es trotz anhaltender Investmentzurückhaltung wieder sehr viele spannende Geldströme in Deutschland zu beobachten.
Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden des Jahres 2025 (ohne reine Kreditdeals) listen wir an dieser Stelle noch einmal gebündelt auf. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr hierzulande rund 8 Milliarden Venture Capital bewegt.
Die wichtigsten Startup-Investitionen 2025
Helsing
+++ Die Investmentgesellschaft Prima Materia, hinter der Spotify-Gründer Daniel Ek steckt, Lightspeed Ventures, Accel, Plural, General Catalyst, Saab, BDT & MSD Partners investierten zuletzt 600 Millionen Euro in Helsing. Mehr über Helsing
Black Forest Labs
+++ Andreessen Horowitz (a16z ), NVIDIA, Northzone, Creandum, Earlybird, BroadLight Capital, General Catalyst, Salesforce Ventures, Anjney Midha (AMP), Temasek, Bain Capital Ventures, Air Street Capital, Visionaries Club, Canva Ventures und Figma Ventures investierten zuletzt 300 Millionen US-Dollar in Black Forest Labs. Mehr über Black Forest Labs
Amboss
+++ Das dänische Unternehmen Kirkbi, das Family-Office von Kjeld Kirk Kristiansen (Enkel des Lego-Gründers), der Londoner Vermögensverwalter M&G Investments und der Londoner Investor Lightrock sowie Altinvestoren investierten zuletzt 240 Millionen Euro in Amboss. Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen mit rund 800 Millionen Euro bewertet. Mehr über Amboss
Ortivity
+++ Der Schweizer Private-Equity-Investor Unigestion „sowie ausgewählte neue Apheon-Investoren“ investierten zuletzt 200 Millionen Euro in Ortivity. Mehr über Ortivity
Quantum Systems
+++ Der englische Investor Balderton Capital und Co. investierten zuletzt im Rahmen einer Series-C-Erweiterungsrunde 180 Millionen Euro in Quantum-Systems. Die Bewertung des Unternehmens stieg dabei auf 3 Milliarden Euro. Zudem flossen 2025 bereits 160 Millionen in das Startup. Mehr über Quantum-Systems
n8n
+++ Accel, Meritech, Redpoint, Evantic, NVentures (Nvidia), T.Capital, Visionaries Club, Felicis Ventures, Sequoia, Highland Europe und HV Capital investierten zuletzt 180 Millionen US-Dollar in n8n. Im Zuge der lange erwarteten Investmentrunde stieg das Unternehmen zum Unicorn auf (Bewertung: 2,5 Milliarden US-Dollar). Mehr über n8n
Scalable Capital
+++ Die belgische Beteiligungsgesellschaft Sofina und der französische Growth-Investor Noteus Partners sowie die Altinvestoren Balderton Capital, Tencent und HV Capital investierten zuletzt 155 Millionen Euro in Scalable Capital. Mehr über Scalable Capital
Isar Aerospace
+++ Der amerikanische Investor Eldridge Industries, hinter dem der Unternehmer Todd Boehly steckt, investiert bis zu 150 Millionen Euro in Isar Aerospace. Die Bewertung des NewSpace-Startups steigt dabei auf 1 Milliarde US-Dollar. Nach Quantum Systems und Parloa steigt Isar Aerospace somit zum Unicorn auf. Mehr über Isar Aerospace
Proxima Fusion
+++ Der Berliner Investor Cherry Ventures, Balderton Capital, UVC Partners, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Plural, Leitmotif, Lightspeed, Bayern Kapital, Club degli Investitori, OMNES Capital und Elaia Partners, Visionaries Tomorrow, Wilbe und redalpine investierten zuletzt 130 Millionen Euro in Proxima Fusion. Mehr über Proxima Fusion
Talon.One
+++ Der amerikanische Geldgeber Silversmith Capital Partners, der Late-Stage-Investor Meritech Capital (zuletzt auch bei eGym eingestiegen) und Altinvestor CRV (in Deutschland auch an Checkly beteiligt) investierten zuletzt beachtliche 135 Millionen US-Dollar in Talon.One. Mehr über Talon.One
Parloa
+++ Der amerikanische Geldgeber Durable Capital Partners, der amerikanische Tech-Investor Altimeter Capital (Snowflake, UiPath und Twilio) und General Catalyst sowie EQT Ventures, RPT Capital, Senovo und Mosaic Ventures investierten zuletzt 120 Millionen US-Dollar in Parloa. Im Zuge der Investmentrunde wird Parloa mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht somit Unicorn-Status. Mehr über Parloa
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Foto (oben): KI
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Dieses Essen wurde 2025 beim Lieferdienst Flink am häufigsten bestellt
Überraschender Spitzenreiter: Dieses Produkt landet bei Flink öfter im Warenkorb als alles andere. Es ist nicht Champagner.
Der klassische Wocheneinkauf war gestern. Heute wird gescrollt, gesucht, unterbrochen – und später weitergemacht. Eine Auswertung vom Lieferdienst-Startup Flink zeigt, wie sich das digitale Einkaufsverhalten der Deutschen verändert hat und was 2025 tatsächlich im Warenkorb landet.
Unangefochtener Spitzenreiter unter den Produkten sind Cherrytomaten (250 Gramm). Der meistgesuchte Begriff in der App: Eier. Kaum überraschend, denn sie gehören laut Flink-Deutschlandchef Lucas Rietz „zu den absoluten Basics im deutschen Alltag – egal ob Frühstück, Mittagessen oder Kuchen backen“.
Um diese Uhrzeit wird am öftesten geshoppt
Der durchschnittliche Warenkorb umfasst 17 Artikel und kostet rund 45 Euro. Im Schnitt brauchen Nutzer 27 Klicks vom ersten Produkt bis zur Bestellung.
Besonders abends wird der Einkauf zum Nebenbei-Prozess: Während morgens zwischen 7 und 9 Uhr alles in rund 25 Minuten erledigt ist, zieht sich der Einkauf nach 22 Uhr im Schnitt über mehrere Stunden. Insgesamt liegen zwischen App-Öffnung und Bestellung etwa 60 Minuten – nicht, weil aktiv eingekauft wird, sondern weil der Prozess immer wieder unterbrochen wird.
Die höchste Aktivität verzeichnet Flink am Nachmittag zwischen 15 und 19 Uhr. Und: Je schlechter das Wetter, desto besser das Geschäft. Bei Hitze oder Starkregen schnellen die Bestellungen nach oben. Die größte Einzelbestellung des Jahres lag bei 1240 Euro (wer das war, sollte sich bei uns mal melden!).
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Mannheimer Startup wird erstes Einhorn des Jahres in Deutschland
Einhorn-Status für Osapiens: Das Mannheimer Startup steigt durch seine Series-C auf eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar – als erstes deutsches Startup 2026.
Deutschland hat ein neues Einhorn: Osapiens, ein ESG-Startup aus Mannheim, hat erfolgreich eine Serie-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das Startup steigert so seine Bewertung auf mehr als eine Milliarde US-Dollar.
Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Decarbonization Partners, einem Joint Venture zwischen den weltweit größten Finanzinvestoren BlackRock aus den USA und Temasek aus Singapur. Damit schließt sich Decarbonization Partners den bestehenden Investoren Goldman Sachs Alternatives (Serie-B-Finanzierungsrunde 2024: 120 Millionen US-Dollar) und Armira Growth (Serie-A-Finanzierungsrunde 2023: 27 Millionen US-Dollar) an.
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Mit dem frischen Geld will Osapiens Produktinnovation beschleunigen und das Wachstum in bestehenden und neuen internationalen Märkten vorantreiben. Das Ziel des Startups ist es laut Co-CEO Alberto Zamora „zum unangefochtenen globalen Marktführer im Bereich nachhaltiges Wachstum für Unternehmen jeder Größe zu werden.“
Das macht Osapiens
Die Gründer Alberto Zamora, Stefan Wawrzinek und Matthias Jungblut haben 2018 eine Plattform gebaut, über die Unternehmen Risiken innerhalb ihrer Lieferkette identifizieren, Berichtspflichten umsetzen und nachhaltigere Prozesse wie kürzere Transportwege langfristig etablieren können.
Das Kernprodukt des Unternehmens ist der Osapiens Hub: eine Kl-gestützte, cloudbasierte Plattform, die die Einhaltung internationaler ESG-Vorschriften vereinfacht. Das Tool deckt dabei Berichtspflichten wie die von der EU beschlossene Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die EU-Verordnung zur entwaldungsfreien Lieferkette (EUDR) und das EU-Lieferkettengesetz, die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ab – laut Angaben des Unternehmens mehr als 25 Lösungen für Unternehmen. Durch KI werden Kundendaten angereichert und Prozesse automatisiert.
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Zu den 2400 Kunden von Osapiens gehört unter anderen der Onlinekonzern Otto, die Supermarktkette Edeka und den Modehändler C&A und Coca-Cola. Das Unternehmen beschäftigt in Mannheim und weiteren Niederlassungen in Europa und den USA über 550 Mitarbeitende.
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