Digital Business & Startups
Der größte VC-Denkfehler: Ein 70 Jahre altes Prinzip wird ignoriert
Silvia Christmann ist dreifache Gründerin und Executive Coach mit Harvard-Master, die seit über 16 Jahren CEOs, Gründer und Investoren – von Startups bis zu Top-Fonds wie a16z und Y Combinator – dabei unterstützt, bessere Führungs- und Investmententscheidungen zu treffen.
Rund 90 Prozent der Startups scheitern – und 65 Prozent davon aufgrund von Teamdysfunktionen, so Branchenstudien. Heißt konkret: In fast zwei Dritteln der Fälle scheitern Startups nicht am Markt oder an der Technologie – sondern daran, dass es im Team nicht funktioniert.
Die Arbeit von Harvard-Business-School-Professor Noam Wasserman zur Gründerdynamik zeigt, dass Konflikte innerhalb von Gründerteams eine der häufigsten Ursachen für das Scheitern von Startups mit hohem Potenzial sind. Mit anderen Worten: Der Faktor, der das Unternehmen am ehesten zum Scheitern bringt, ist oft der am wenigsten strukturierte Teil der Investitionsentscheidung.
Die große Frage lautet: Wenn strukturierte Bewertungsmethoden die Vorhersagegenauigkeit in anderen Bereichen der Entscheidungsfindung deutlich verbessern können, warum verlassen sich dann immer noch so viele Unternehmen bei der Bewertung von Führungskräften und Talenten auf Intuition?
Die Illusion der Mustererkennung
Für viele Investoren wird Intuition als erfahrungsbasierte Mustererkennung verstanden. Nach jahrelangen Begegnungen mit Gründern (oder nach dem Wechsel vom Gründer zum Investor), der Prüfung von Investitionsvorhaben und der Beobachtung von Ergebnissen entwickeln erfahrene Investoren angeblich ein ausgeprägtes „Bauchgefühl“ für die Erkennung außergewöhnlicher Führungskräfte und deren langfristige Leistungsfähigkeit.
Untersuchungen in der Entscheidungswissenschaft legen jedoch nahe, dass Intuition nur unter ganz bestimmten Bedingungen zuverlässig ist. Die Forschungsarbeiten von Daniel Kahneman und Gary Klein zeigen, dass sich intuitive Expertise vor allem in Umgebungen entwickelt, in denen Muster stabil sind und das Feedback schnell und präzise erfolgt. In Bereichen wie der Brandbekämpfung oder beim Schach erfahren Experten schnell, ob ihre Einschätzungen richtig waren.
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Startup-Investitionen hingegen finden in einem Umfeld statt, das für sein langsames Feedback bekannt ist. Bei einer Venture-Capital-Investition kann es fünf bis zehn Jahre dauern, bis das Ergebnis klar wird. Unter solchen Bedingungen können Entscheidungsträger unmöglich zeitnahe Signale erhalten, die es ihnen ermöglichen, ihre Urteile genau zu kalibrieren oder eine auf Intuition basierende Mustererkennung zu etablieren. Darüber hinaus entsteht dadurch eine negative Rückkopplungsschleife, in der das Vertrauen in die Intuition wachsen kann, selbst wenn deren Vorhersagegenauigkeit ungewiss bleibt. Daher werden alle informellen Interviews ohne strukturierte Bewertungsmethoden zu einer unsichtbaren Risikoquelle bei der Entscheidungsfindung.
Wenn also Intuition in Umgebungen mit langsamer Rückmeldung unzuverlässig ist, was funktioniert dann? Die Antwort gibt es schon seit siebzig Jahren.
Das 70 Jahre alte Geheimnis, das die meisten Risikokapitalgeber ignorieren
Die Debatte zwischen Intuition und strukturierter Bewertung ist nicht neu. Strukturierte Bewertungsmethoden sind seit über sieben Jahrzehnten durchweg genauer als Expertenurteile. Die Risikokapitalbranche beharrt jedoch darauf, dass dies anders sei und dass herkömmliche, wissenschaftlich belegte Leistungsmodelle nicht auf Startup-Gründer und deren Investitionsthesen zuträfen.
Und sie könnten nicht falscher liegen. So hat der Forscher Grove und seine Kollegen beispielsweise jahrzehntelange Studien ausgewertet und festgestellt, dass statistische Vorhersagemethoden in etwa der Hälfte bis zu zwei Dritteln der Vergleiche besser abschneiden als menschliches Urteilsvermögen und selten schlechter. Dies stellt die Annahme, dass Expertenintuition der zuverlässigste Weg sei, komplexe Vorhersagen zu treffen, grundlegend in Frage.
Stellt euch vor, ihr würdet 100 Kopf-an-Kopf-Wettbewerbe zwischen einem erfahrenen Experten, der sein Urteilsvermögen einsetzt, und einer strukturierten statistischen Methode durchführen. Die strukturierte Methode würde etwa zwischen 50 und 65 Prozent dieser Wettbewerbe gewinnen. Rechnet selbst bei einer Ausfallrate von 90 Prozent nach: Mindestens 50 Prozent dieser Entscheidungen könnten potenziell verbessert werden. Auf welche Quote würdet ihr setzen?
Seit 1954 werden Erkenntnisse der Auswahlforschung genutzt, um systematische Methoden zu entwickeln, die Verzerrungen reduzieren und die Vorhersagegenauigkeit bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Talenten verbessern. Eine der einflussreichsten Studien auf diesem Gebiet ist die umfassende Metaanalyse von Schmidt und Hunter, die 85 Jahre Forschung im Bereich der Personalauswahl umfasst. Ihre Ergebnisse zeigten, dass strukturierte Bewertungsmethoden bei der Leistungsvorhersage durchweg besser abschneiden als informelle Gespräche.
Die Daten sind sehr aussagekräftig. Systematische Methoden stellen sicher, dass jeder Kandidat anhand der gleichen Kriterien bewertet wird, und reduzieren den Einfluss subjektiver Eindrücke. Strukturierte Interviews erhöhen die Wahrscheinlichkeit, einen Leistungsträger korrekt zu identifizieren, um etwa 30 bis 40 Prozent.
Warum mentale Abkürzungen euren „Instinkt“ so real erscheinen lassen
Das menschliche Gehirn verbraucht etwa 20 Prozent der Stoffwechselenergie des Körpers, obwohl es nur zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht. Um mit dieser Einschränkung umzugehen, stützt sich das Gehirn auf kognitive Heuristiken oder mentale Abkürzungen, die eine schnelle Entscheidungsfindung ohne bewusste Überlegung ermöglichen.
Diese Heuristiken haben sich im Zusammenhang mit Überlebenssituationen entwickelt: Mustererkennung, um Bedrohungen schnell zu identifizieren, selektive Aufmerksamkeit, um überwältigende Sinneseindrücke zu filtern, und prozedurale Automatisierung, um Routineaufgaben aus der bewussten Verarbeitung auszulagern. Betrachten wir ein bekanntes Beispiel: Erfahrene Autofahrer fahren Strecken, während sie gedanklich mit anderen Dingen beschäftigt sind, und können sich später nicht mehr an bestimmte Momente der Fahrt erinnern. Das bedeutet, dass das prozedurale Gedächtnis die Aufgabe automatisiert hat.
Während diese Effizienzmechanismen unserer evolutionären Vergangenheit gute Dienste leisteten, verursachen sie systematische Fehler in modernen, risikoreichen Kontexten wie der Investitionsbewertung. Das Gehirn priorisiert nach wie vor Geschwindigkeit und schlüssige Erzählungen gegenüber Genauigkeit, selbst wenn eine bewusste Analyse zu besseren Ergebnissen führen würde.
Die spezifischen Verzerrungen, die die Bewertung von Gründern verfälschen
Unstrukturierte Gründer-Interviews verstärken mehrere gut dokumentierte kognitive Verzerrungen:
Bestätigungsfehler: Sobald sich ein erster Eindruck gebildet hat, suchen Interviewer unbewusst nach unterstützenden Belegen, während sie widersprüchliche Signale außer Acht lassen. Fragen werden zu Gelegenheiten, Hypothesen zu bestätigen, anstatt sie zu überprüfen.
Halo-Effekt: Eine einzige beeindruckende Eigenschaft – Charisma, Referenzen oder eine fesselnde Geschichte – erzeugt einen positiven Schein, der Schwächen in anderen Bereichen überdeckt.
Ähnlichkeitsverzerrung: Bewerter bevorzugen systematisch Kandidaten, die ihnen in Bezug auf Hintergrund oder Kommunikationsstil ähneln, und verwechseln Vertrautheit mit Kompetenz.
Aktualitätsverzerrung: Die neuesten Informationen beeinflussen das endgültige Urteil überproportional, selbst wenn frühere Datenpunkte aussagekräftiger waren. Dies sind keine Charakterfehler, sondern vorhersehbare Merkmale der menschlichen Wahrnehmung. Die Frage ist nicht, ob Verzerrungen existieren, sondern ob strukturierte Methoden vermeidbare Fehlerquoten reduzieren können.
Was „strukturierte Beurteilung“ eigentlich bedeutet
Die Belege für die Wirksamkeit strukturierter Bewertungen sind eindeutig. Doch was bedeutet „Struktur“ in der Praxis?
Eine Studie von Levashina, Hartwell, Morgeson und Campion identifiziert vier Kernelemente, die eine fundierte Beurteilung von einer intuitiven Einschätzung unterscheiden:
- Standardisierte Fragen, die allen Bewerbern einheitlich gestellt werden
- Vorab festgelegte Kompetenzrahmen, die vor den Vorstellungsgesprächen festgelegt werden
- Mehrere geschulte Bewerter, die gemeinsame Kriterien anwenden
- Verhaltensbezogene Nachweise, die auf beobachtbaren Handlungen und nicht auf Eindrücken beruhen
Die konkreten Methoden variieren – verhaltensbezogene Bewertungsskalen, Kompetenzmatrizen, strukturierte Interviewprotokolle –, doch das Prinzip bleibt dasselbe: Struktur zwingt die Bewerter dazu, vergleichbare Daten zu sammeln und ihre Urteile an Nachweisen statt an Bauchgefühl festzumachen.
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Mehrere Bewerter, die einheitliche Rahmenwerke verwenden, können eine Interrater-Reliabilität von durchschnittlich 0,78 erreichen, im Vergleich zu einer nahezu zufälligen Übereinstimmung bei unstrukturierten Interviews. Noch wichtiger ist, dass diese Methoden Daten liefern, anhand derer ihr erkennen könnt, welche Gründerattribute tatsächlich den Erfolg in eurem Portfolio vorhergesagt haben, im Gegensatz zu denen, die während der Pitch-Meetings als wichtig empfunden wurden.
Was das für euch bedeutet
Eine strukturierte Verhaltensbeurteilung beseitigt das Risiko nicht vollständig. Aber sie reduziert die Rate vermeidbarer Fehler im Vergleich zur reinen Intuition erheblich.
Das Ziel besteht nicht darin, Erfahrung, Instinkt oder Mustererkennung zu ignorieren. Es geht darum, sie zu strukturieren. Untersuchungen zeigen, dass dies die Vorhersagegenauigkeit im Vergleich zu unstrukturierten Vorstellungsgesprächen um bis zu 40 Prozent verbessern kann.
Beim Investieren geht es darum, auf Gewinnerteams zu setzen. Warum solltet ihr keine Methode anwenden, die eure Chancen, auf das richtige Team zu setzen, deutlich erhöht?
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Die nächste Gründerelite: Das ist Elon Musks SpaceX-Mafia
Elon Musk gehörte zur legendären PayPal-Mafia – jenem Zirkel, aus dem einige der mächtigsten Figuren der Tech-Welt hervorgingen. Nun entsteht rund um ihn ein neues Netzwerk mit ähnlichem Mythos: die SpaceX-Mafia.
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Warum ein Startup-Gründer 90.000 Dollar für Matratzen ausgibt
In einem US-Startup gab es Hightech-Schlafhilfen für alle. Natürlich mit einem klaren Ziel im Sinn und das ist nicht nur der Schlummer.
Wie viel würdet ihr ausgeben, um euren Mitarbeitenden zu einem guten Schlaf zu verhelfen? Im vergangenen Jahr griff der CEO des KI-Startups Factory zu einer ungewöhnlichen Maßnahme im Talentmanagement: Er kaufte allen teure Matratzen.
Factory ist seit seiner Gründung im Jahr 2023 rasant gewachsen. Das junge Unternehmen beschäftigt mittlerweile 120 Mitarbeiter und hat im April 150 Millionen Dollar an Finanzmitteln eingesammelt von Khosla Ventures, Sequoia Capital und Blackstone.
90.000 Dollar für Matratzen ausgegeben
CEO Matan Grinberg erzählte in dem Podcast „20VC“ von Harry Stebbings, dass er jedem Mitarbeiter einen „Eight Sleep“-Matratzenbezug im Wert von 3.000 Dollar (rund 2.600 Euro) geschenkt habe, als das Startup noch 30 Mitarbeiter zählte. „Die Dekadenz der Startups, nicht wahr?“, sagt er.
Die Matratzenbezüge von Eight Sleep nutzen eine im Inneren befindliche Flüssigkeit, um das Bett zu kühlen oder auch zu wärmen. Das System lässt sich zudem in der Mitte des Bettes teilen, sodass verschiedene Partner unterschiedliche Betttemperaturen einstellen können. Neuere Modelle verfügen über eine Höhenverstellfunktion zum Anheben und Absenken.
Schlaf für High-Performer
Im Gespräch mit Business Insider verglich Grinberg seine Mitarbeiter mit Profisportlern. Wie NBA-Spieler bräuchten auch seine Ingenieure Ruhe, sagte er. „Ich möchte sicherstellen, dass jeder auch wirklich das Letzte aus seiner geistigen Leistungsfähigkeit herausholt“, sagte er. „Dafür braucht man guten Schlaf.“
Grinberg sagte, er schränke auch den Konsum von raffiniertem Zucker im Büro ein, da er befürchte, dass dieser die Konzentration beeinträchtige. Stattdessen investiere er in bessere, teurere Snacks wie Protein-Chips und Matcha in Dosen.
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Hüpfburgen unerwünscht
Er versuche nicht, wie Google in den 2010er Jahren zu sein. Grinberg sprach sich gegen die Mentalität aus, derzufolge „jedem eine Hüpfburg“ geboten wurde. (Diese Zeiten sind längst vorbei, da die Big-Tech-Unternehmen ihre großzügigen Vergünstigungen zurückfahren.) Diese Benefits hätten „nichts mit der Arbeit zu tun“, sagte er.
Aber Grinberg ist auch kein Fan dessen, was er bei seinen Konkurrenten beobachtet: „Grindslop“ – also damit zu prahlen, wie hart man arbeitet, und seinen 996-Arbeitsplan anzupreisen. „Wir betreiben keine Kindertagesstätte“, sagte er. „Ich muss keine bestimmten Arbeitszeiten vorschreiben.“
Die teuren Matratzenbezüge, so sagte er, seien die richtige Art von Zusatzleistung. Er habe die Eight-Sleep-Produkte den neuen Mitarbeitern von Factory zwar noch nicht geschenkt, erwäge aber, sie zur „Standardausstattung“ zu machen – oder zumindest eine vergleichbare Gesundheitszulage zu gewähren.
Obwohl ihnen in der Regel die finanziellen Mittel etablierter Tech-Giganten fehlen, setzen Startups schon seit Langem auf extravagante Zusatzleistungen, um Talente anzuziehen oder die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern.
Nathaneo Johnson, CEO von Series, erklärte gegenüber Business Insider, er habe einen Privatkoch eingestellt – und dies sei vorteilhafter als ein Chief of Staff.
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Auch andere CEOs haben dem Schlaf Priorität eingeräumt. Der CEO des Wearables-Unternehmens Whoop erklärte im Jahr 2024, er gebe Mitarbeitern, deren „durchschnittliche Schlafleistung bei 85 Prozent oder mehr liegt“, monatlich 100 Dollar extra.
Big Brother muss draußen bleiben
Im Wellness-Boom nach der Pandemie haben viele den besseren Schlaf zur Priorität gemacht. Verbraucher kaufen Mundklebeband und Oura-Ringe, um sicherzustellen, dass sie die bestmögliche Erholung erhalten. Dafür gibt es im Internet einen Begriff: „Sleepmaxxing“.
Grinberg wusste nicht genau, um wie viel produktiver die Mitarbeiter von Factory durch die Eight Sleep-Produkte wurden. Er wusste, dass sie ihnen gefielen – und dass er nicht „zu sehr wie Big Brother“ sein wollte.
„Wir scherzen im Büro: Stell dir vor, es gäbe eine Metrik: ‚Billy hat schlecht geschlafen, also traue seinem Code heute nicht‘“, sagte Grinberg. „So weit sind wir noch nicht gegangen.“ Dennoch war er davon überzeugt, dass guter Schlaf mit guter Arbeit zusammenhängt.
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„Sie werden besser sein“, sagte er im Podcast über seine Mitarbeiter. „Sie werden einen klareren Kopf haben. Sie werden scharfsinniger sein.“
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Varm sammelt 17,5 Millionen ein – Jupus bekommt 13 Millionen – Kyrok erhält 3,1 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ ClimateTech Varm sammelt 17,5 Millionen ein +++ LegalTech Jupus bekommt 13 Millionen +++ IndustrialTech Kyrok erhält 3,1 Millionen +++ ClimateTech-Gruppe House of Gaia übernimmt Codio Impact +++

Im #DealMonitor für den 23. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Varm
+++ Der niederländische Impact-Investor ABN Amro Sustainable Impact Fund, GET Fund, Aurum Impact, Emerge Partners, Pale Blue Dot und noa investieren 17,5 Millionen in Varm. Das Berliner Startup, das 2023 vom homefully-Gründer Sebastian Würz und Vitalon-Macher Christian Grüner gegründet wurde, setzt auf die Dämmung von Einfamilienhäusern. Emerge, Pale Blue Dot, noa und Foundamental investierten zuletzt 5,7 Millionen in die Jungfirma. „Das neue Kapital fließt in den Ausbau des Partnerprogramms, die Weiterentwicklung von JARVIS und die Expansion europaweit“, teilt das Team mit. Emerge hielt zur der aktuellen Investmentrunde knapp 13,5 % an Varm. Mehr über Varm
Jupus
+++ Semapa Next, der Venture-Arm der portugiesischen Semapa Group, NRW.Venture, Acton Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 13 Millionen Euro in Jupus. Das Kölner LegalTech, 2022 von René Fergen und Jannis Gebauer gegründet, möchte sich als „KI-Sekretariat speziell für Anwaltskanzleien“ etablieren. Acton Capital, HTGF, Combination VC und Business Angels wie Felix Plog investierten zuvor bereits rund 8 Millionen in die Jungfirma. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „die juristische Arbeits-KI weiterentwickeln, im deutschen Markt skalieren und europaweit expandieren“. Acton hielt vor der aktuellen Investmentrunde knapp 17 % an Jupus. Mehr über Jupus
Kyrok
+++ Der Wiener Investor Speedinvest, Arve Capital, das Family Office des Unternehmens Sanner, sowie Business Angels wie Marcell Vollmer, André Heeg, Stephan Rohr, Jonas Beisswenger, Tobias Kemkes, Lennard Schmidt und Rodrigo Martinez (helloworld.vc) investieren 3,1 Millionen Euro in Kyrok. Das Berliner IndustrialTech, 2025 von Daniel Hofinger und Lukas Bierfreund gegründet, entwickelt ein KI-Betriebssystem für Supply-Chain-Teams im Pharma- und Chemie-Mittelstand. „Kyroks Betriebssystem legt sich als Anwendungsebene über bestehende ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning), ganz ohne Systemmigration“, heißt es zum Konzept. Mehr über Kyrok
MERGERS & ACQUISITIONS
House of Gaia – Codio Impact
+++ Das erst kürzlich formierte House of Gaia-Gruppe übernimmt das 2022 gegründete Berliner Startup Codio Impact, das sich um Nachhaltigkeitsmanagement kümmert. „Die Übernahme stärkt das Produktportfolio der Kernsoftware Code Gaia um Branchen-Expertise, die generalistischen Anbietern fehlt“, heißt es in einer Presseaussendung. Erst im Mai 2026 haben sich die beiden ESG-Softwareanbieter Planted und Code Gaia zu House of Gaia zusammengeschlossen. Der Zukauf von Codio Impact soll „der Startpunkt einer anorganischen Wachstumsstrategie“ sein. Mehr über House of Gaia
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Foto (oben): azrael74
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