Apps & Mobile Entwicklung
Die RAMpocalypse breitet sich aus: Immer mehr Handheld-Hersteller geraten unter Druck
Die allgemein steigenden Preise bei gleichzeitig sinkender Verfügbarkeit setzen auch etablierte Retro-Spezialisten zunehmend unter Druck. Inzwischen haben weitere Hersteller Einschnitte angekündigt, teils werden angesichts der immer unsicherer werdenden Lage ganze Produktreihen vollständig eingestellt.
Ayaneo streicht Sortiment massiv zusammen
So hat in diesen Tagen unter anderem Ayaneo für manche Retro-Fans unangenehme Nachrichten verlauten lassen: Zwar wurden alle per Crowdfunding bestellten Einheiten des Flip 1S an die entsprechenden Unterstützer ausgeliefert, zudem hat der Versand des Konkr Pocket Fit 8 Elite inzwischen endlich begonnen, gleichzeitig wird jedoch die noch junge Elite-8-Reihe mit Qualcomms Snapdragon 8 Elite bereits wieder eingestellt. Als Begründung nennt das Unternehmen in einer Mitteilung explizit die steigenden Kosten infolge der nach wie vor anhaltenden Speicherkrise. Diese würden die Produktionskosten deutlich erhöhen, wodurch die bisherigen Preise nicht mehr haltbar seien und entsprechende Produkte nicht länger rentabel produziert werden könnten. „Infolgedessen wird der Pocket FIT 8 Elite nach dieser bevorstehenden Nachlieferung sehr wahrscheinlich die letzte Produktionscharge sein“, heißt es von Ayaneo im Update auf Indiegogo Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass derzeit keine weiteren Lieferungen geplant sind.
Höhere Preise, kleinere Stückzahlen
Die leistungstechnisch kleinere Variante mit Snapdragon G3 Gen 3 soll hingegen, nachdem „die meisten der aktuellen Vorbestellungen ausgeliefert wurden“, wieder verfügbar sein – allerdings nur, solange der Vorrat reicht. Parallel dazu hat der Hersteller bereits Preissteigerungen für zahlreiche Modelle angekündigt, zudem könnten einzelne Geräte vollständig aus dem Verkauf verschwinden, sobald die Lagerbestände erschöpft sind. So sollen Pocket VERT und Pocket S Mini nur noch in sehr begrenzten Stückzahlen verfügbar sein, was danach folgt, bleibt ungewiss. Beim Pocket DS hat der Vorverkauf gerade erst begonnen, wobei diese erste Charge lediglich rund 200 Einheiten umfasst. Auch hier ist unklar, ob und in welchem Umfang eine weitere Produktion erfolgen wird. Vor wenigen Tagen wurde darüber hinaus der Verkauf des Ayaneo Next II ausgesetzt, da „die Gesamtkosten des Produkts weit über unseren aktuellen Verkaufspreis gestiegen sind“, wie der Hersteller mitteilte.
Auch andere Hersteller betroffen
Doch Ayaneo ist nicht der einzige Hersteller, der durch die aktuelle Entwicklung unter Druck gerät. Bereits Mitte des Monats hatte auch Retroid Konsequenzen aus den kontinuierlich steigenden Preisen gezogen und neben Preiserhöhungen für verschiedene Modelle seines Portfolios das Pocket G2 „vorübergehend aus dem Sortiment genommen“. Ob das Handheld zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgelegt wird, bleibt fraglich und dürfte maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Speicherknappheit abhängen. Anfang März hatte der Hersteller zudem angekündigt, die Modellreihe Pocket 6 in der Variante mit 12 GB einzustellen und gleichzeitig den Preis für das weiterhin verfügbare 8-GB-Modell anzuheben. Ebenso wurde der Preis für das Retroid Classic in der Ausführung mit 6 GB RAM und 128 GB internem Speicher um 20 US-Dollar auf nunmehr 149 US-Dollar erhöht. Das Modell mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher, das bereits seit einiger Zeit nicht mehr im hauseigenen Shop gelistet wird, fand hingegen keine Erwähnung. Es liegt daher nahe, dass Retroid dieses Modell vorerst nicht mehr anbieten wird oder bereits vollständig aus dem Sortiment gestrichen hat.
Nicht einmal 24 Stunden zuvor hatte auch Ayn die Preise für Thor und Odin 3 deutlich angehoben, die je nach Ausstattung um 10 bis 40 US-Dollar teurer geworden sind. Lediglich die Lite-Version des Thor blieb von den Anpassungen – zumindest bislang – verschont, während das Odin 3 Ultra unmittelbar eingestellt wurde.
Nur die Spitze des bekannten Eisberges
Auch wenn die aktuelle Speicherkrise inzwischen den Retro-Bereich erreicht und dort bereits deutliche Spuren hinterlassen hat, könnte es sich hierbei erst um den Anfang handeln, der im weiteren Verlauf noch mehr Hersteller vor erhebliche Herausforderungen stellen wird. Bereits jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass sich das Angebot spürbar verkleinern wird und entsprechende Produkte künftig möglicherweise nur noch in geringeren Stückzahlen gefertigt werden. Für interessierte Käufer dürfte es damit nicht nur aufgrund der gestiegenen Preise, sondern auch wegen der eingeschränkten Verfügbarkeit schwieriger werden, das gewünschte Retro-Gerät überhaupt noch zu erstehen zu können.
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Forza Horizon 6: Neue Game-Ready-Treiber für GeForce, Radeon und Arc

Forza Horizon 6 (Test) ist eines der wichtigsten Spiele des Jahres. ComputerBase hat zahlreiche Grafikkarten-Benchmarks sowie Analysen zu Raytracing sowie der Bildqualität von DLSS und FSR durchgeführt. Auch die Grafikkarten-Hersteller reagieren auf den Titel: Nvidia, AMD und Intel haben Game-Ready-Treiber bereitgestellt.
3× neue Treiber für Forza Horizon 6
Nvidia war der erste im Bunde: Mit dem GeForce 596.49, der am 12. Mai erschienen ist, wurde Forza Horizon 6 „Game Ready“. Den Treiber hat die Redaktion auch bereits im Testartikel des Spiels genutzt. Die neue Softwareversion funktioniert zwar einwandfrei, zeigt aber eine vergleichsweise geringe GeForce-Leistung. Abgesehen von der Unterstützung des Rennspiels ist der GeForce 596.49 auch startklar für Directive 8020 und die Early-Access-Version von Subnautica 2.
Auch für Radeon-Grafikkarten gibt es einen optimierten Treiber für Forza Horizon 6. Der Adrenalin 26.5.2, der am 14. Mai erschienen ist, bietet offiziell Unterstützung. Der ältere Adrenalin 26.5.1, mit dem die Redaktion den Benchmark-Test durchgeführt hat, hat in dem Spiel mit leichten Traversal-Stotterern zu kämpfen, die es auf Nvidia GeForce und Intel Arc nicht gibt. Ob der neue Treiber daran etwas ändert, wird die Redaktion Anfang nächster Woche untersuchen. Darüber hinaus ist der Adrenalin 26.5.2 noch für einen weiteren Titel Game Ready: Der Treiber unterstützt bereits offiziell 007 First Light, das am 27. Mai erscheinen wird – AMD ist früh dran für das Spiel.
Und auch Intel hat einen Game-Ready-Treiber für Forza Horizon 6 bereitgestellt, der am 13. Mai und damit zeitlich genau in der Mitte erschienen ist. 32.0.101.8801 ist die Kennung der Software, die für das Rennspiel entscheidend ist. Denn ältere Treiber haben zwar eine sehr gute Performance gezeigt, kämpfen zugleich aber mit schweren Grafikfehlern. Ob die neue Version die Fehler behebt, wird ComputerBase ebenso Anfang nächster Woche nachliefern – natürlich sind hierzu aber auch Erfahrungen aus der Community gerne gesehen. Neben Forza Horizon 6 unterstützt der 8801 darüber hinaus offiziell die Early-Access-Version von Subnautica 2 sowie Lego Batman: Legacy of the Dark Knight, das am 22. Mai beziehungsweise am 19. Mai für Käufer der Deluxe Edition erscheinen wird.
Zum Download auf ComputerBase oder bei den Herstellern
Sowohl der GeForce 596.49 als auch der Adrenalin 26.5.2 und der 32.0.101.8801 können wie gewohnt aus dem Download-Archiv bei ComputerBase heruntergeladen werden. Alternativ gibt es die Softwareversionen direkt bei Nvidia, AMD und Intel.
Downloads
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4,3 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.5.2 (WHQL) Deutsch
- Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
- +4 weitere
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4,1 Sterne
Grafiktreiber für Intel-CPUs, dedizierte Grafikkarten und ältere Mainboards mit integrierter Grafik.
- Version 32.0.101.8801 Deutsch
- Version 32.0.101.8724 WHQL Deutsch
- +6 weitere
-
4,2 Sterne
Die GeForce-Treiber unterstützen sämtliche aktuellen Nvidia-Grafikkarten.
- Version 596.49 Deutsch
- Version 582.28 Security Update Driver Deutsch
- +3 weitere
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Gratis-PC-Spiele: Der Epic Games Store lässt Batman und Sunderfolk springen

In dieser Woche spendiert der Epic Games Store gleich zwei Titel. Mit Sunderfolk erhalten Gamer ein rundenbasiertes Taktik-RPG und in The Telltale Batman Shadows Edition wird das Doppelleben um den Milliardär Bruce Wayne beleuchtet. Beide Spiele können noch bis zum 21. Mai 2026 um 17 Uhr gratis der Bibliothek hinzugefügt werden.
Das Doppelleben der Fledermaus im Fokus
The Telltale Batman Shadows Edition umfasst beide Teile des Batman-Ablegers und bietet somit alle zehn Episoden. Im ersten Abschnitt (Batman – The Telltale Series (Test)) des Spiels liegt der Fokus auf dem Doppelleben des Dunklen Ritters, wobei der Spieler jeweils in etwa zur Hälfte in die Rolle des Milliardärs Bruce Wayne und seines Alter Egos Batman schlüpft. Der weitere Spielverlauf handelt zunehmend von seinem Rivalen Joker.
Wie vom Entwickler Telltale Games bekannt, zeichnet sich auch dieses Spiel durch seinen Fokus auf das Storytelling und die darin getroffenen Entscheidungen sowie deren Konsequenzen aus. Grafisch lehnt es sich an bekannte Studioableger an, Comic-Touch inklusive.
Mit einem Metascore von 64/100 Punkten sowie einer Spielerwertung von 7,1/10 schneiden die ersten fünf Episoden durchwachsen ab. Anders sieht es bei der zweiten Spielhälfte aus, die mit 79/100 Punkten sehr gut bewertet wird.
Sunderfolk ist ein interaktives Couch-Koop
Mit Sunderfolk erhalten Spieler ein Spiel der etwas anderen Art. Das taktische Rollenspiel wird lokal mit bis zu vier Spielern gespielt, die ihr Smartphone zur Steuerung nutzen. Es gleicht dabei einem interaktiven Brettspiel, das von der Couch gespielt wird. Neben dem lokalen Koop-Modus steht aber auch ein Online-Mehrspielermodus bereit.
Mit einem Metascore von 79/100 und einem User-Score von 7,8/10 scheint das Konzept auch bei den Spieler Anklang zu finden. Gleiches verkündet die „sehr positive“ Steam-Wertung.
Games-Schnäppchen im Forum
Neben den allwöchentlichen Gratis-Spielen im Epic Games Store gibt es zahlreiche weitere Angebote und Rabatte, die seitens der Community im Games-Schnäppchen-Thread im Forum gesammelt und geteilt werden.
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Humble Indie Showcase Bundle: Zum Geburtstag gibt es Greatest Indie-Hits

15 Jahre bietet Humble Bundle Spielepakete an. Zum Geburtstag stellt die Seite acht hochkarätige Indie-Titel für kleines Geld zusammen, die zusammen genommen einen bunten Spiele-Strauß mit allerlei interessanten und hoch gelobten Konzepten ergeben.
Stufe 1 im Detail
Basis des noch rund 20 Tage lang verfügbaren Bundles sind für 5,05 Euro drei Spiele. Celeste ist ein herausforderndes, atmosphärisches Jump-’n‘-Run im Retro-Look. Spieler besteigen darin einen Berg, eine Metapher für innere Dämonen der Protagonistin. In Starbound darf ebenfalls in Retro-Optik das Universum bereist werden. Das Spielprinzip wird dabei als Mischung aus Minecraft und Terraria beschrieben.
Slime Rancher ist das erste 3D-Spiel. Gemacht wird in niedlicher Optik, was der Name verspricht: Man darf auf einem fernen Planeten Schleimwesen auf seiner Farm sammeln und züchten.
Stufe 2 im Detail
Für 8,09 Euro kommt drei weitere Spiele in das Bundle. Superhot (Test) ist ein innovativer Ego-Shooter mit Puzzle-Elementen. Die Zeit bewegt sich dort nur, wenn sich der Spieler bewegt – der aber nach Kontakt mit der ersten Kugel stirbt. Citizen Sleeper versteht sich als „Rollenspiel in den Ruinen des interplanetaren Kapitalismus“. Dort gilt es, als Arbeiter von einer verlassenen Raumstation zu entkommen. Das ist textlastig, aber durch knappe Ressourcen und viele Entscheidungsmöglichkeiten extrem spannend. The Witness wiederum lässt eine bildhübsche Insel erkunden, deren Geheimnis der Protagonist auf die Spur kommen möchte. Um das zu genießen braucht es laut Rezensionen ein wenig Geduld, dafür winkt ein Spiel im Stil von The Talos Principle oder Stanley Parable.
Stufe 3 im Detaill
Zum Preis von 10,11 Euro gibt es die letzten beide Spiele dazu. Bloodstsained: Ritual of the Night stammt aus der Feder des Castlevania-Producers Koji Igarashi und versteht sich als geistiger Nachfolger der Konami-Klassiker. Es ist damit – offenkundig – dem Genre der Metroidvanias zuzurechnen. mit 5,5 Millionen Euro, damals eine Rekordsumme, über Kickstarter finanziert. Dazu kommt ein weiteres Pixel-Spiel: Risk of Rain Returns schickt als Rogue-like in immer neue Dungeons unter einem fernen Planeten, auf dem Spieler nach einem Raumschiffabsturz stranden. Dort finden sie neue Werkzeuge, Besatzungsmitglieder und Waffen.
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