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Display Week: TCL CSOT demonstriert OLED mit 1.700 ppi für XR-Produkte
Die Displaysparte von TCL demonstriert zur Display Week in Los Angeles die jüngsten Entwicklungen vor allem in den Bereichen OLED und Micro-LED. Gezeigt werden Lösungen für künftige XR-Produkte wie AR- und VR-Brillen sowie für Automotive. Aber auch besonders große LCD-Panels für den Einsatz in Fernsehern werden ausgestellt.
TCL China Star Optoelectronics Technology (TCL CSOT) ist der Panel-Entwickler für TCL-Produkte und Display-Lieferant für weitere Unternehmen. Nach der im November 2025 in China abgehaltenen eigenen „Display Tech-Ecosystem Conference“ (DTC 2025) demonstriert TCL CSOT jetzt auch auf der US-amerikanischen Fachmesse für Display-Entwicklungen das „World’s Highest PPI Single-Chip Full-Color Si-Micro LED Display“.
Micro-LED mit 5.131 ppi
Dabei handelt es sich um ein lediglich 0,28 Zoll großes Micro-LED-Display mit einer extrem hohen Pixeldichte von 5.131 ppi, die sich aus der gebotenen Auflösung von 1.280 × 720 Pixeln in Relation zur geringen Größe ergibt. „Single-Chip Full-Color“ bedeutet, dass RGB-Farben über einen einzelnen, zusammenhängenden Display-Chip anstelle der Kombination mehrerer R-, G- und B-Panels erzeugt werden. „Si-Micro“ steht für Silicon-based Micro-LED, also mikroskopisch kleine Micro-LEDs auf einer Silicon-Backplane.
Gedacht ist das Panel für künftige XR-Produkte wie AR- und VR-Brillen, die aufgrund des Formfaktors eine extreme Miniaturisierung bei gleichzeitiger Verbesserung der Komponenten voraussetzen, um sie über die nächsten Jahre praxistauglich zu machen.
RGB OLED mit 1.700 ppi
Ausgestellt wird auf der Display Week auch das „World’s Highest 1700PPI Real RGB G-OLED Display“ mit 2,24 Zoll, das sich ebenfalls an das XR-Segment richtet. Anstelle von Micro-LED wird hier auf OLED gesetzt, genauer gesagt ein Panel mit RGB-Matrix (Real RGB). „G-OLED“ wiederum ist lediglich eine Marketing-Bezeichnung von TCL CSOT für die eigenen OLED-Panels mit Gaming-Ausrichtung.
Ein vergleichbares OLED-Panel von TCL CSOT war ebenfalls schon auf der DTC 2025 Thema, im November letzten Jahres wurde es aber noch mit 2.560 × 2.740 Pixeln auf 2,56 Zoll und somit 1.512 ppi gezeigt. Jetzt bringt TCL CSOT die hohe Auflösung auf kleineren 2,24 Zoll unter und erreicht damit 1.700 ppi. Analog zur Micro-LED-Lösung handele es sich bei dem OLED-Panel um „einen Blick in die Zukunft“, einen Termin zur Marktreife gibt es nicht.
IJP OLED für das Automotive-Segment
Für das Automotive-Segment zeigt TCL CSOT ein „World’s First IJP OLED Sliding Central Control Display“ mit 28 Zoll und ein „World’s First IJP OLED Curved Armrest Display“ mit ebenfalls 28 Zoll. Gemeint sind ein erweiterbares, flexibles Zentral-Display für das Cockpit und ein flexibles Display für die Mittelkonsole des Fahrzeugs. Für unterwegs ist das „World’s First Foldable & Portable IJP OLED Monitor Display“ mit 28 Zoll gedacht.
Interessant ist bei beiden Lösungen vor allem der Einsatz von IJP OLED, von Inkjet Printed OLED, einer OLED-Displaytechnologie von TCL CSOT, bei der die organischen Leuchtschichten per Tintenstrahlverfahren aufgetragen werden statt über die teurere Verdampfungsmethode klassischer OLED-Produktion. Dadurch sollen OLED-Displays günstiger, materialeffizienter und einfacher in großen Größen herstellbar werden.
Neue LCD-Panels für Fernseher
Für den Einsatz in LCD-Fernsehern zuhause zeigen die Display-Entwickler hingegen das „World’s Largest HVA Ultra TV Display“ mit 130 Zoll sowie das „World’s Highest Image Quality WHVA Ultra LCD TV Display“ mit 85 Zoll und RGBC. HVA steht für „Hyper Viewing Angle“ und ist eine Weiterentwicklung klassischer VA-LCD-Panels (Vertical Alignment). Die Technologie soll vor allem Blickwinkel, Kontrast und Reaktionszeiten gegenüber älteren VA-Displays verbessern, während typische Stärken von VA – tiefe Schwarztöne und hoher Kontrast – erhalten bleiben sollen.
WHVA mit RGBC ist eine optimierte HVA-Version mit nochmals besseren Blickwinkeln, höherem Kontrast und gleichmäßigerer Bilddarstellung. RGBC steht für ein zusätzliches „Clear/White“-Subpixel neben Rot, Grün und Blau. Das bedeutet: Statt nur RGB (Rot, Grün, Blau) nutzt das Panel von TCL CSOT RGB + Clear (C) und soll damit mehr Helligkeit und Effizienz erreichen, besonders für moderne Fernseher und Gaming-Displays.
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Gennaker: Amazon sichert sich 600 MW aus dt. Offshore-Windpark
Amazon und Skyborn Renewables haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag für den Offshore-Windpark Gennaker geschlossen. Mit 600 Megawatt handelt es sich laut den Unternehmen um den bislang größten einzelnen Stromabnahmevertrag in Deutschland.
Strom aus der deutschen Ostsee
Der Vertrag umfasst Strom aus dem geplanten Offshore-Windpark Gennaker, der rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern entstehen soll. Nach Angaben von Amazon und Skyborn soll der Windpark eine Gesamtleistung von bis zu 976,5 Megawatt erreichen. Amazons Anteil über den Stromabnahmevertrag entspricht damit rund 61 Prozent der geplanten Kapazität.
Bei einem Stromabnahmevertrag sichert sich ein Abnehmer über einen längeren Zeitraum Strom aus einem bestimmten Projekt. Für den Projektentwickler kann ein solcher Vertrag die Finanzierung erleichtern, da ein Teil der künftigen Erlöse bereits langfristig abgesichert ist.
63 Windkraftanlagen geplant
Gennaker soll aus 63 Offshore-Windkraftanlagen der 15-Megawatt-Klasse bestehen. Die aktualisierte Bau- und Betriebsgenehmigung wurde im Dezember 2025 erteilt. Nach aktueller Planung sollen die Bauarbeiten nach dem Finanzierungsschluss im Sommer 2026 beginnen. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2028 vorgesehen. Nach Fertigstellung soll Gennaker rechnerisch genug Strom erzeugen, um mehr als eine Million deutsche Haushalte zu versorgen.
Großinvestition in Mecklenburg-Vorpommern
Skyborn beziffert das Investitionsvolumen für Gennaker auf rund drei Milliarden Euro. Ein Teil der Wertschöpfung soll in Mecklenburg-Vorpommern verbleiben: Die Monopile-Fundamente werden laut Amazon von EEW Special Pipe Constructions in Rostock gefertigt, in räumlicher Nähe zum geplanten Windpark.
Für Amazon ist der Vertrag der bislang größte Stromabnahmevertrag für CO₂-freie Energie in Deutschland. Das Unternehmen verweist darauf, dass sein deutsches Portfolio nach dem Gennaker-Abschluss zwölf Projekte mit zusammen mehr als 1,3 Gigawatt umfasst. Nach vollständiger Inbetriebnahme sollen diese Projekte zusammen rechnerisch Strom in Höhe des Jahresverbrauchs von 1,8 Millionen deutschen Haushalten liefern. Wie hoch Amazons Stromverbrauch in Deutschland tatsächlich ist, weist das Unternehmen öffentlich jedoch nicht aus.
Beitrag zum Offshore-Ausbau
Gennaker soll auch zum deutschen Ziel beitragen, bis 2030 eine installierte Offshore-Windleistung von 30 Gigawatt zu erreichen. Der Windpark wäre zugleich das bislang größte Offshore-Windprojekt in der deutschen Ostsee. Ein Bericht zur Genehmigung nannte eine erwartete Jahresproduktion von knapp vier Terawattstunden, was rund vier Milliarden Kilowattstunden entspricht.
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Retro-Gehäuse: Silverstone FLP03 belebt den Geister der 1990er wieder

Beige Farbe, Kippschalter, Turbo-Button und 5,25″-Schächte: Das Silverstone FLP03 ist der jüngste Vertreter aus Silverstones-Retro-Serie, die den Geist der 1990er-Jahre wieder auf den Schreibtisch bringt. Funktional ist aber auch das FLP03 für den Micro-ATX-Formfaktor ein Vertreter der Moderne.
An der Front markieren vertikale Gitter einen Rückgriff auf Design-Elemente der Heimcomputer-Anfangszeit bis hin zu einer Fake-Blende, die ein Diskettenlaufwerk für Speicherträger mit Magnetscheiben aussieht, dem Vorgänger der CD, die wiederum der DVD und Blu-Ray voranging. Vorhanden sind aber tatsächlich drei volle 5,25″-Schächte.
Darüber hinaus nutzt Silverstone wie beim FLP02 für das ATX-Format eine besondere Frontblende mit einem Power-Button im Kippschalter-Design. Er und der Reset-Button lassen sich wie anno dazumal per Schlüssel sperren. Der Turbo-Button erhöht nicht mehr die Taktraten des Prozessors, sondern lässt alle Lüfter mit maximaler Geschwindigkeit laufen. Das ist mehr Gag als wirklich nötig. An die Steuerplatine können bis zu sechs PWM-Lüfter angeschlossen werden.
Im Inneren modern
Hinter dem Retro-Äußeren wartet ein moderner Midi-Tower mit modernen Lüftern und den aktuell üblichen Ausstattungsoptionen der Mittelklasse. Den freien Platz an der Front füllt Silverstone mit einem 180-mm-Lüfter. Maximal passen zwei Exemplare, drei 120- oder 140-mm-Lüfter an die Front, sofern keine 5,25″-Laufwerke genutzt werden. Weitere Lüfter passen unter den Deckel sowie auf den Netzteil-Shroud. Im Heck arbeitet zudem werksseitig ein 120-mm-Lüfter.
Radiatoren können bis hinauf zum 360-mm-Format an Deckel oder Front montiert werden. Welche Kombinationen von Laufwerken, Lüftern und Radiatoren an beiden Orten im Gehäuse möglich sind, verrät das Nutzerhandbuch in einer umfangreichen Tabelle.
Festplatten packt Silverstone in eine Halterung vor dem Netzteil sowie zwei weitere hinter dem Mainboard. Kühler und Grafikkarten dürfen 155 Millimeter hoch beziehungsweise breit werden, wenn die mitgelieferte GPU-Halterung montiert wird, 163 Millimeter ohne sie. In der Länge werden Grafikkarten im FLP03 praktisch nicht eingeschränkt.
Preis und Verfügbarkeit
Wann das FLP03 den Handel erreicht, ist noch unklar. Es richtet sich allerdings an Käufer, die diesen Look unbedingt wollen: Die Preisempfehlung beträgt rund 180 US-Dollar.
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EcoFlow Ocean 2: Neues Heimspeichersystem und Einstieg in industrielle Energiespeicher

EcoFlow präsentiert heute mit der Stream-2-Serie nicht nur neue Plug-in-Solarsysteme, die kleine bis große Balkonkraftwerke abdecken, sondern auch die neue Ocean-2-Serie, eine Heimspeicherlösung für Haushalte, die einerseits mehr Energieunabhängigkeit und andererseits eine hohe Versorgungssicherheit anstreben.
Ocean 2: Heimspeicher für bis zu 15 kW
Dafür bietet der Heimspeicher die Energiespeicherung von überschüssiger Solarenergie und eine Notstromversorgung, die im Falle eines Stromausfalls innerhalb von 0 ms umschaltet und den Haushalt weiterhin mit Energie versorgen kann – ein Aspekt, der für viele Käufer bei der Investition in eine PV-Anlage immer wichtiger wird.
Das Portfolio umfasst ein Ocean-2-Dreiphasensysteme, ein Ocean-2-Einphasensysteme sowie das Ocean-2-Plus-Einphasensysteme mit Leistungen von 3 kW bis 15 kW. Die Ocean-2-Systeme bieten 3 MPPTs mit bis zu 8 kW Eingangsleistung je Strang. Das modulare System kann je Inverter mit bis zu 12 Batterien verbunden werden und so auch im Laufe der Zeit, falls nötig, erweitert werden. Bis zu fünf Systeme lassen sich in einem Haushalt parallel betreiben, wenn noch mehr Energie gespeichert werden soll.
Im Rahmen einer Veranstaltung im Vorfeld der Intersolar 2026 in München stellte EcoFlow zudem neben der 5-kWh-Batterie eine neue Ocean-2-Batterie mit 8 kWh Kapazität vor. Sie erhöht die Energiedichte um 58 Prozent und bietet wie das System selbst eine Lebensdauer von bis zu 10.000 Ladezyklen. Mit 1.162 mm ist das neue System mit zwei 8-kWh-Batterien für insgesamt 16 kWh kleiner als ein 1.243 mm hohes System auf Basis von drei 5-kWh-Batterien mit insgesamt 15 kWh. Bis zu sechs der nach IP66 zertifizierten Batterie können im neuen Ocean-2-System direkt aufeinandergestapelt werden, bis zu zwölf für insgesamt 96 kWh in einem System vereint werden. Eine Batterie wiegt 66 kg. Sie ist nicht nur mit neuen Ocean-2-Systemen, sondern auch mit bestehenden PowerOcean-Systemen kompatibel und ermöglicht eine Erweiterung der Speicherkapazität innerhalb des EcoFlow-Energieökosystems. Batterien der ersten Generation lassen sich zudem mit dem Ocean 2 weiternutzen.
Die neuen Ocean-2-Heimspeicher eignen sich sowohl für Innen- als auch Außeninstallationen. Softwareseitig setzt das System auf EcoFlows neue Energiemanagement-Plattform Oasis 3.0. Über sie lassen sich auch dynamische Stromtarife sowie Smart-Home-Geräte von mehr als über 35 Marken einbinden.
A-Serie: EcoFlow bietet gewerbliche und industrielle Energiespeicher an
Mit der neuen A-Serie erweitert EcoFlow sein Portfolio darüber hinaus erstmals um Energiespeicherlösungen für gewerbliche und industrielle Anwendungen in Europa.
Das erste Produkt der Serie, Alps, richtet sich laut EcoFlow an gewerbliche PV-Speicher-Projekte sowie Unternehmen, die ihre Energieeffizienz verbessern und Betriebskosten senken möchten. Neben der Verwaltung und Steuerung über Oasis 3.0 unterstützt es die Anbindung an virtuelle Kraftwerke und externe Energiemanagement-Plattformen.
Technisch basiert Alps auf einer DC-gekoppelten Hochvolt-Architektur, was die Wirkungsgrade verbessern und Umwandlungsverluste reduzieren soll. Das modulare System basiert auf einer 20-kWh-Einheit und kann für unterschiedliche gewerbliche Anwendungen konfiguriert und erweitert werden.
Für den gewerblichen Einsatz verfügt das System über ein stapelbares Design, Schutzklasse IP66 sowie ein mehrstufiges Sicherheitskonzept auf Zell-, System- und Softwareebene. Alps ist nach IEC 62619 zertifiziert und erfüllt die relevanten Anforderungen der UL 9540A-Tests, so EcoFlow.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von EcoFlow unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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