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Künstliche Intelligenz

Donnerstag: Alpha-Version neuer Xbox erst 2027, Elon Musks KI-Projekt Marcohard


Auf der Game Developers Conference verrät Microsoft Details der nächsten Xbox. Zwar wurde zuvor bereits bekannt, dass die kommende Spielkonsole auch PC-Spiele spielt, aber das gilt auch umgekehrt für Xbox-Spiele am PC. Denn Xbox und Windows-PC nähern sich immer mehr an. Allerdings nicht sofort: Entwickler können die neue Xbox erst ab 2027 testen. Macrohard wurde ebenfalls erst angekündigt, sollte aber früher nutzbar sein. Die neue Lösung von Elon Musk soll xAIs früheres Macrohard-Projekt und Teslas KI-Agent „Digital Optimus“ zu einem intelligenten KI-System in Echtzeit verschmelzen, mit Grok als zentralem Navigator. Der Name ist eine augenzwinkernde Anspielung auf Microsoft. Derweil zeigt sich Zensur heute selten als Verbot. Sie wirkt über Filter, Geschäftsmodelle und Regulierung – oft im Namen des Schutzes, heißt es in unserem Kommentar zur Macht der Plattformen. Dabei ist Informationskontrolle vielschichtig, aber derzeit wird vieles von Unternehmen ohne Legitimation herausgefiltert – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Microsoft verspricht „einen Quantensprung in Leistung und Möglichkeiten des Raytracing“ für die nächste Generation seiner Spielkonsole. Damit soll die neue Xbox „realistischere, immersivere und dynamischere Welten für die Spieler“ bieten. Das erklärte Jason Ronald, Vizepräsident der nächsten Xbox-Generation, gestern auf der Game Developers Conference 2026. Grundlage soll eine neue Version von AMDs KI-Upscaler namens „FSR Diamond“ sein. Allerdings müssen sich selbst Entwickler von Xbox-Spielen gedulden. Alpha-Versionen der nächsten Xbox sollen erst 2027 zur Verfügung stehen. Parallel arbeitet Microsoft daran, Xbox-Spiele auf Windows-PCs zu bringen. Der entsprechende Konsolenmodus für Windows kommt in Kürze, so Microsoft: Entwicklerversion der nächsten Xbox kommt nicht vor 2027.

Auf „Macrohard“ müssen wir hingegen nicht mehr derart lange warten, nachdem Elon Musk am Mittwoch das gemeinsame Projekt seines Elektroautobauers Tesla und des KI-Startups xAI angekündigt hat. Das System, das die Funktionen von Softwareunternehmen nachbilden könnte, baut auf dem „Macrohard“-Projekt von xAI und Teslas KI-Agenten „Digital Optimus“ auf, wobei das KI-Sprachmodell Grok von xAI als übergeordneter „Navigator“ fungiert. Die KI steuert Digital Optimus, welches die letzten fünf Sekunden der Bildschirmanzeige und Maus-/Tastatureingaben in Echtzeit verarbeitet und ausführt. Musk vergleicht dies „mit einer deutlich fortschrittlicheren und ausgefeilteren Version von Navigationssystemen“: Elon Musk kündigt gemeinsames Projekt „Macrohard“ von xAI und Tesla an.

Grok wurde bekannt durch X, Musks Twitter-Version, und diese Social-Media-Plattform gehört laut unseres Kommentars zu einer der Ebenen heutiger Informationskontrolle. Denn die wirkungsvollste Zensur unserer Zeit kommt nicht von Diktatoren – sie kommt von Algorithmen, Geschäftsmodellen und gut gemeinten Gesetzen. Sie ist unsichtbar, und genau das macht sie so gefährlich. Denn (KI-gesteuerte) Algorithmen von Internet-Plattformen löschen Videos und Beiträge oder stufen sie herab, sodass Nutzer sie kaum mehr zu sehen bekommen – ohne demokratische Legitimation, ohne Rechenschaftspflicht. Die Macht der Plattformen ist daher das am meisten unterschätzte Problem, meint Hartmut Gieselmann in seinem Kommentar zu heutiger Internet-Zensur: Wie Algorithmen die Wahrheit filtern.

Google bietet für seine Pixel-Smartphones eine Akkuschonfunktion an. Mit der Einstellung wird das Laden des Akkus auf 80 Prozent der maximalen Kapazität begrenzt, um die langfristige Leistungsfähigkeit des Akkus möglichst lange zu erhalten. Nach dem Einspielen des Pixel Drops (Android 16 QPR3) berichten Nutzer, dass es mit dieser Einstellung viel länger dauert, bis der Akku 80 Prozent seiner Kapazität erreicht hat. Das ist Absicht, erklärt Google. Es handelt sich um eine bewusste Änderung und „dient der Verwaltung der Batteriegesundheit“. Zwar sollte es die normale Nutzung des Geräts nicht beeinträchtigen, aber Google arbeitet nach eigenen Angaben trotzdem „daran, diese Benutzererfahrung zu optimieren“ für Pixel: Google drosselt Laden bei 80-Prozent-Limit massiv.

In der heutigen Ausgabe der #heiseshow sprechen wir unter anderem darüber, dass Anthropics KI-Modell in kurzer Zeit über 100 Schwachstellen in Firefox fand. Doch dieselben Werkzeuge stehen auch Angreifern offen. Verbessert KI-gestütztes Bug-Finding die IT-Sicherheit insgesamt oder beschleunigt es vor allem das Wettrüsten? Zudem diskutieren wir die Rückkehr der Atomkraft, denn Small Modular Reactors sollen Anfang der 2030er-Jahre als flexible Ergänzung zum Stromnetz verfügbar sein. Ist das eine realistische Perspektive oder politisches Wunschdenken? Eine Rückkehr feiert auch das Homeoffice in einigen Ländern, in denen Firmen Mitarbeiter als Energiesparmaßnahme nach Hause schicken. Doch spart Homeoffice wirklich Energie oder verlagert es den Verbrauch nur von der Firma in den Privathaushalt? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: KI auf Bug-Suche, Kernkraft-Comeback, Homeoffice in der Energiekrise.

Auch noch wichtig:

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(fds)



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Künstliche Intelligenz

Windows Server 2025: Die neue Relevanz von dMSA und Geräteidentitäten


Windows Server 2025 bringt delegierte verwaltete Dienstkonten (delegated Managed Service Accounts, dMSA) als neuen Kontotyp mit – mit ihm ändert sich, wie sich Dienste in Active Directory authentifizieren.

Im Unterschied zu den bisherigen gruppenverwalteten Dienstkonten (gMSA) setzt dMSA auf die Authentifizierung durch Geräteidentitäten und liefert automatisch rotierende, kryptografisch erzeugte Schlüssel. Damit muss man Passwörter nicht mehr manuell pflegen, viele Risiken klassischer Dienstkonten werden eliminiert. Organisationen können damit Dienste migrieren, ohne umfangreiche Anwendungsänderungen vorzunehmen, und erhalten zugleich eine bessere Protokollierbarkeit der Dienstkontoaktivität.

  • Delegierte verwaltete Dienstkonten (dMSA) binden die Authentifizierung direkt an Geräteidentitäten und liefern kryptografisch erzeugte Schlüssel, die nicht lokal installierbar sind.
  • Nötig sind Windows Server 2025 als Domänencontroller, ein KDS-Stammschlüssel und spezifische Registry-Konfigurationen auf Clientsystemen ab Windows 11 24H2.
  • Die Migration bestehender Dienstkonten erfolgt über PowerShell-Cmdlets, wobei sowohl Einzelhost- als auch Massenmigrationsszenarien unterstützt werden.
  • Schwachstellen wie Golden dMSA und BadSuccessor erfordern strikte Governance durch enge Rechtedelegation, kontinuierliches Monitoring von Kerberos-Events und vordefinierte Wiederherstellungsprozesse.


Thomas Joos

Thomas Joos

Thomas Joos ist freiberuflicher Autor, Trainer und IT-Consultant. Er berät Unternehmen in den Bereichen Microsoft-Netzwerke, Security, KI und Cloud.

Die Verfügbarkeit von dMSA bleibt aber an Voraussetzungen gebunden: Domänencontroller müssen auf Windows Server 2025 laufen und Clients brauchen Windows 11 24H2. Für eine domänenübergreifende Nutzung verlangt die Topologie zudem bidirektionale Vertrauensstellungen in der Gesamtstruktur. Ohne solche Grundlagen bleibt dMSA in seiner Wirksamkeit eingeschränkt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Windows Server 2025: Die neue Relevanz von dMSA und Geräteidentitäten“.
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Künstliche Intelligenz

x86-Steckmodul für Embedded Systems mit wechselbarem LPDDR5X-RAM


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Bisher wurden LPDDR-SDRAM-Chips meistens auf das Rechner-Mainboard aufgelötet und waren deshalb nicht nachträglich wechselbar. Der Modulstandard LPCAMM2 ändert das. Damit ausgerüstete Rechner lassen sich flexibler mit Arbeitsspeicher bestücken und nachträglich aufrüsten.

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Auf der Fachmesse embedded world 2026 in Nürnberg waren nun auch Rechenmodule für Embedded Systems mit LPCAMM2-Fassungen zu sehen, etwa das Congatec conga-HPC/cPTL mit Intel Core Ultra 3 alias Panther Lake.

Low-Power-(LP-)DDR-Speicher wurde einst als sparsame DRAM-Variante für akkubetriebene Mobilgeräte entwickelt. Doch durch hohe Taktfrequenzen sowie viele kurze Datensignalleitungen erreichen jüngere LPDDR-Generationen wie LPDDR4X und vor allem LPDDR5X auch besonders hohe Datentransferraten. Daher kommt LPDDR5X nicht mehr nur bei sehr sparsamen Rechnern zum Einsatz, sondern auch bei vielen SoCs mit integrierter GPU, die von hohen RAM-Transferraten profitieren.

Ein Beispiel für ein Embdded-System-Rechenmodul mit LPCAMM2 ist das Congatec conga-HPC/cPTL in der Bauform COM-HPC Client Size A. Es ist mit einem Intel-Prozessor der neuen Baureihe Core Ultra 3 alias Panther Lake bestückt. Der enthält außer zahlreichen x86-Prozessorkernen auch eine NPU für KI-Inferenz mit bis zu 50 Tops sowie eine relativ starke GPU, die sich ebenfalls als KI-Beschleuniger einspannen lässt.

Das conga-HPC/cPTL lässt sich mit einem LPCAMM2 bis zu 32 Gigabyte Kapazität bestücken. Außerdem bindet der Prozessor sowohl PCI Express 5.0 als auch Thunderbolt 4/USB4 an.


Samsung SOCAMM2 mit LPDDR5X-RAM

Samsung SOCAMM2 mit LPDDR5X-RAM

Samsung SOCAMM2 mit LPDDR5X-RAM

(Bild: Samsung)

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Außer LPCAMM2-Speichermodule für Notebooks beziehungsweise Mobile Workstations und nun auch Embedded Systems gibt es auch SOCAMM- beziehungsweise SOCAMM2-Module mit LPDDR5X für Server. Diese wurden von Micron und Samsung avisiert. Ein SOCAMM2 kann mit derzeit bis zu 256 GByte eine wesentlich höhere Kapazität erreichen als ein LPCAMM2.

Die bereits seit Längerem angekündigte KI-Workstation Nvidia DGX Station GB300 könnte eines der ersten Systeme mit wechselbarem SOCAMM2-Speicher sein. Möglicherweise setzt Nvidia auch beim kommenden ARM-Prozessor Vera auf SOCAMM2.


(ciw)



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Internetprobleme in Russland: Moskau wird zum Funkloch


Die russischen Behörden drosseln das mobile Internet im Land zunehmend – nach eigenen Angaben aus Sicherheitsgründen. Alles geschehe in strenger Übereinstimmung mit dem Gesetz, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge, als er auf die seit Tagen anhaltenden Netzprobleme in Moskau angesprochen wurde. „Ich denke, die Bürger sollten hier keinen Zweifel haben, dass das Wichtigste die Gewährleistung der Sicherheit ist“.

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Die Abschaltung und Beschränkungen seien wegen der ukrainischen Angriffe nötig. Zur Länge der systematischen behördlichen Einschränkungen machte Peskow keine Angaben. Sie würden so lange anhalten wie nötig, sagte er nur.

Anlass der Frage waren die – nach Problemen in der russischen Provinz – seit knapp einer Woche auch in einer ganzen Reihe von Moskauer Stadtbezirken anhaltenden Schwierigkeiten mit dem mobilen Internet.

Viele inzwischen zum Alltag der Moskauer gehörende digitale Möglichkeiten sind dadurch gestört – so muss an vielen Kassen wieder bar bezahlt werden. Apps für etwa Fitnesszentren, Banken, Kurierdienste oder Taxis funktionieren nicht. Messenger wie WhatsApp oder Telegram für die Kommunikation mit Freunden und Verwandten sind gestört. Die Verluste für Geschäftsleute belaufen sich Schätzungen zufolge täglich auf Dutzende Millionen Euro.

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Zuletzt hatten die russischen Behörden den Internetzugang der Russen immer weiter eingeschränkt. Youtube-Videos sind praktisch nicht mehr aufrufbar, Anrufe per WhatsApp oder Telegram inzwischen nur noch mit einem Virtual Private Network (VPN) möglich. Der Geheimdienst FSB hat das Recht erhalten, das Internet nach eigenem Gutdünken in bestimmten Regionen auch vollständig abzuschalten.

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(afl)



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