Apps & Mobile Entwicklung
eero Outdoor 7: Amazons Wi-Fi-7-Router für draußen startet in Deutschland

Der eero Outdoor 7 ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Es ist der erste speziell für den Außenbereich entwickelte Router der eero-Serie und soll im Freien eine Fläche von bis zu 1.390 m² mit einem einzelnen Gerät abdecken können.
IP66 bis -40 °C
Der eero Outdoor 7 ist nach IP66 gegen Staub und Wasser geschützt, ist also staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt, was seinen Einsatz im Außenbereich unproblematisch macht. Der Betrieb sei in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +55 °C getestet worden, so Amazon. Der Betrieb des Routers im Freien ist sowohl klassisch über Wechselstrom als auch Power-over-Ethernet (PoE+) möglich.
Mehr Reichweite mit Mesh-WLAN
Über Wi-Fi 7 bietet der Router eine drahtlose Geschwindigkeit von bis zu 2,1 Gbit/s. Per Mesh-WLAN lässt sich die Reichweite des Wi-Fi-7-Routers auf Wunsch vergrößern. Für größere Grundstücke lassen sich laut Amazon zwei eero Outdoor 7 im Abstand von bis zu 300 m mit klarer Sichtverbindung verknüpfen.
Smart-Home-Hub mit Thread, Zigbee und Matter
Der Router fungiert gleichzeitig auch als Smart-Home-Hub mit Unterstützung für Thread-, Zigbee- und Matter-Geräte, kann also auch diese im Außenbereich bei Bedarf vernetzen.
Wie bei den Routern von eero üblich sind einige Funktionen nur im optionalen eero-Plus-Abonnement verfügbar, beispielsweise die Kindersicherung, Internet-Backup und ein Werbeblocker.
Preis und Verfügbarkeit
Der eero Outdoor 7 ist ab heute für 469,99 Euro auf Amazon erhältlich*. Amazon gewährt eine Garantie von drei Jahren.
Im Lieferumfang enthalten sind ein 30-Watt-PoE+-Netzteil für den Außenbereich zum Anschluss an einer Außensteckdose, eine Montagehalterung, ein M22-Stecker und Montagezubehör für Holz, Faserzement, Vinyl und Gipsputz.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Amazon unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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GPT 5.4 Mini: Mehr Leistung für Free- und Go-Abonnenten

OpenAI hat nicht einmal zwei Wochen nach der Veröffentlichung der neuen GPT-Version 5.4 nun auch die Mini-Variante vorgestellt, die einige der Leistungen des großen Bruders in den kostenlosen Tarif sowie für Go-Abonnenten bringen soll. Auf diese Weise verbessern sich hier das logische Denken und das multimodale Verständnis.
Für GPT 5.4 sah OpenAI vor allem in professionellen Anwendungsgebieten wie etwa Analysen und Programmieraufgaben die Kernkompetenzen, wobei Unternehmen im Fokus standen. Von der höheren Leistung sollten ebenso Bereiche wie Logikaufgaben, Reasoning und Agenten-Funktionen profitieren. Mit den kleineren Varianten Mini und Nano sollen Teile dieser Möglichkeiten nun auch für private Nutzer oder kleinere Unternehmen verfügbar gemacht werden, wobei die Leistung des Mini-Modells in einigen Disziplinen sogar mit der des großen Bruders mithalten soll.
Deutliche Zuwächse bei der Leistung
Abonnenten können mit der neuen Mini-Version durchaus gegenüber GPT 5.4 den Verbrauch ihres Kontingents senken und müssen in vielen Bereichen dennoch keine Leistungseinbußen befürchten. Gegenüber GPT 5.0 Mini sollen hingegen deutliche Leistungssteigerungen zu erkennen sein, was besonders die Bereiche Programmierung, Schlussfolgerungen, multimodales Verständnis und Tool-Nutzung betrifft – hier soll das neue Modell fast doppelt so schnell arbeiten. Darüber hinaus soll es sich laut OpenAI in mehreren Bewertungen, darunter SWE-Bench Pro und OSWorld-Verified, der Leistung des größeren GPT-5.4-Modells annähern.
GPT 5.4 Nano ist das kleinste GPT-5.4-Paket und wurde wie seine Vorgänger für Aufgaben konzipiert, bei denen die Genauigkeit eine untergeordnete Rolle spielt und es vornehmlich auf Geschwindigkeit sowie eine Reduzierung der Kosten ankommt. Auch hier sollen laut dem Unternehmen deutliche Leistungszuwächse zu erkennen sein. OpenAI empfiehlt die kleine 5.4-Version für Klassifizierungen, Datenextraktionen, Rangierungen und Programmier-Subagenten, die einfachere unterstützende Aufgaben übernehmen sollen.
In einigen Szenarien nur knapp hinter GPT 5.4
Beide Modelle sollen ebenso für reaktionsschnelle Programmier-Assistenten, Computer-gestützte Systeme, die Screenshots erfassen und interpretieren, sowie multimodale Anwendungen, die Bilder in Echtzeit auswerten können, geeignet sein. In diesen Szenarien ist laut OpenAI nicht immer das größte Modell die beste Wahl, sondern dasjenige, das schneller reagieren kann.
Einen Beleg für diese Aussagen sollen Benchmarks liefern. Hier übertrifft GPT-5.4 Mini bei ähnlichen Latenzen durchweg GPT-5-Mini und erreicht Passraten auf dem Niveau von GPT-5.4, während es deutlich schneller läuft. Damit bietet es ein besseres Verhältnis zwischen Leistung und Latenz für Programmier-Workflows.
Ab sofort verfügbar
In ChatGPT steht GPT 5.4 Mini für Free- und Go-Nutzer über die Funktion „Thinking“ zur Verfügung. GPT 5.4 Nano ist hingegen lediglich über die API erhältlich, wobei sich die Kosten auf 0,20 US-Dollar pro Million Eingabetoken und 1,25 US-Dollar pro eine Million Ausgabetoken belaufen.
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Gefahr für Millionen Kinder: OpenAI-Mitarbeiter sehen Erotik-Modus weiterhin kritisch

Mitarbeiter von OpenAI sehen beim geplanten Erotik-Modus für ChatGPT Kinder weiterhin nicht ausreichend geschützt. Aus ihrer Sicht besteht die berechtigte Gefahr, dass Millionen Minderjährige mit nicht jugendfreien Inhalten konfrontiert werden. Insbesondere die Altersüberprüfung gilt als problematisch.
Angekündigt, bevor Probleme ausgeräumt wurden
Bereits vor rund einem halben Jahr hatte OpenAI-CEO Sam Altman erste Pläne für einen speziellen ChatGPT-Modus für erwachsene Nutzer öffentlich gemacht, der auch eine Erotik-Funktion umfassen sollte. Ursprünglich war ein Start im Dezember des vergangenen Jahres vorgesehen, der jedoch immer wieder verschoben wurde. Offiziell verwies das Unternehmen dabei vor allem auf Schwierigkeiten bei der Altersverifikation. Diese soll in etwa 12 Prozent der Fälle Kinder und Jugendliche fälschlicherweise als Erwachsene eingestuft haben. Angesichts von rund 100 Millionen Nutzer unter 18 Jahren, die ChatGPT wöchentlich verwenden, würde dies im gleichen Zeitraum bedeuten, dass Millionen Minderjährige Zugriff auf ungeeignete Inhalte erhalten könnten. Neue Berichte legen nun nahe, dass dies nur ein Teil der Hintergründe gewesen sein soll.
Experten waren nicht erfreut
Als Altman die neuen Funktionen ankündigte, waren selbst interne Mitarbeiter zuvor nicht über die Veröffentlichung informiert worden. Die Mitteilung traf sowohl die Belegschaft als auch Führungskräfte völlig unvorbereitet, was offenbar auch zum Scheitern des ursprünglich geplanten Starts im Dezember beitrug.
Nachdem sich OpenAI im September des vergangenen Jahres mit dem Vorwurf konfrontiert sah, ChatGPT und andere KI-Assistenten könnten zu Selbstverletzungen oder Suiziden bei Jugendlichen beigetragen haben, wurde ein Expertenrat mit Psychologen und Neurowissenschaftlern ins Leben gerufen. Dieser sollte eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung sicherstellen. Von Beginn an sprach sich das Gremium gegen einen Erwachsenen-Modus aus und reagierte entsprechend kritisch darauf, dass das Unternehmen das Vorhaben ungeachtet dieser Bedenken weiter verfolgte.
Große Gefahr der Abhängigkeit
Die größte Sorge der Experten bestand darin, dass Jugendliche eine emotionale Überabhängigkeit vom Chatbot entwickeln könnten. Als Beleg verwiesen sie unter anderem auf Fälle, in denen Nutzer sich nach intensiven Bindungen an eine KI das Leben genommen hatten. In diesem Zusammenhang wurde die Befürchtung geäußert, ChatGPT könnte sich zu einem „sexy Selbstmord-Coach“ entwickeln.
Modus soll eingeschränkt werden
OpenAI hat den Starttermin inzwischen auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Unternehmen erklärte, dass zusätzliche Zeit erforderlich sei, um die bestehenden Probleme zu lösen. Auch die geplanten Funktionen wurden nachträglich eingeschränkt: Der Modus soll sich nun ausschließlich auf Text beschränken, während die Generierung erotischer Bilder, Videos oder Stimmen ausgeschlossen wird. Zudem sollen die Modelle gezielt so trainiert werden, dass sie Nutzer davon abhalten, ausschließlich Beziehungen zum Chatbot aufzubauen. Stattdessen sollen sie dazu angehalten und ermutigt werden, zwischenmenschliche Beziehungen in der realen Welt zu pflegen.
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AI-Slop-Kritik an DLSS 5: Jensen Huang: „Spieler liegen mit ihrer Kritik völlig falsch“
Die Ankündigung von DLSS 5 zu Beginn von Nvidias GTC-2026-Keynote kam überraschend. Und sie ging – vielleicht überraschend für Nvidia – mit einiger Kritik einher. Diese reichte von einer Gefahr für klassisches Artwork bis zum Vorwurf „billigen AI Slop“. Doch laut Nvidia-CEO Jensen Huang liegen die Kritiker damit völlig falsch.
DLSS 5 soll ab Herbst dieses Jahres „Computer-Grafik zum Leben erwecken“. Gesetzt wird dabei auf das Neural Rendering, also das Rendering mittels Generative AI. Bis dato bedient sich DLSS der von der Spiele-Engine bereitgestellten Grafik, skaliert sie mittels AI hoch (Super Resolution) oder fügt mittels AI künstliche Zwischenbilder hinzu.
Handcrafted Rendering mit Generative AI
Nvidia machte zur Ankündigung klar, dass beim „3D Guided Neural Rendering“ von DLSS 5 die Grafik, wie sie von der Engine des Spiels vorgegeben wird, nur noch als strukturierte Basis für den Einsatz von Neural Rendering diene. Effekte müssen nicht mehr gerendert oder als Texturen im Speicher abgelegt werden, sondern werden über Neural Shader auf den KI-Kernen der Grafikkarte in Echtzeit erzeugt. Eine Kombination aus „handcrafted rendering“ mit Generative AI soll sicherstellen, dass die Grafik nach festen Vorgaben des Spiels bzw. Publishers erzeugt wird, während reine Gen-AI-Grafiken nur schwer zu kontrollieren sind.
Viele negative Reaktionen zur Ankündigung
Dennoch fielen im Nachgang nicht wenige Reaktionen zur visuellen Qualität von DLSS 5 eher negativ aus. Nicht weil die Effekte von schlechter Qualität sind, sondern weil Nvidia vorgeworfen wurde, das Artwork und vor allem die Charaktere der Künstler nicht zu respektieren, sie über die eigentliche Absicht hinaus zu verändern, einen Beauty-Filter darauf anzuwenden oder diese schlichtweg mittels „AI Slop“ zu verfremden.
„Spieler liegen mit ihrer Kritik völlig falsch“
Auf entsprechende Aussagen von Spielern reagierte Nvidia-CEO Jensen Huang im Rahmen einer Q&A-Runde mit Journalisten, an der auch ComputerBase teilgenommen hat, mit Unverständnis. Zunächst einmal erklärte er, dass die Kritiker völlig falschliegen würden. „Well, first of all, they’re completely wrong“, sagte Huang. Es folgte eine Erläuterung: DLSS 5 verknüpfe die Steuerbarkeit der Geometrie, Texturen und aller weiteren Aspekte des Spiels mit Generative AI, so Huang. Alles liege weiterhin im Ermessen des Künstlers, die Generative AI könne derart feinteilig reguliert werden, dass sie dem eigenen künstlerischen Stil entspreche.
„Wir bringen die Technologie hervor, wir kreieren aber nicht die Kunst“, sagte Huang. DLSS 5 werde über die Geometrie gesteuert und über die Ground Truth des Spiels eingeschränkt. Es handele sich nicht um ein Postprocessing für jeden Frame, sondern um generative Kontrolle auf dem Geometrielevel. Damit begegnete er der Kritik eines Filters. Alles liege in direkter Kontrolle der Spieleentwickler. DLSS 5 sei gänzlich anders als einfach nur auf das Spiel angesetzte Generative AI.
Nvidia will Absicht des Künstlers sicherstellen
Wie sichergestellt werden soll, dass das finale Bild der Absicht des Künstlers entspricht, hatte Nvidia zuvor mit FAQ versucht zu erklären. Das soll auf zwei Arten geschehen:
- Indem die Farb- und Bewegungsvektoren des Spiels für jedes Frame in das Modell eingespeist werden, wodurch die Ausgabe im ursprünglichen 3D-Inhalt verankert bleibt.
- Indem Entwicklern detaillierte Steuerungsmöglichkeiten wie Intensität und Farbkorrektur zur Verfügung gestellt werden. Künstler können damit Mischung (Blending), Kontrast, Sättigung und Gamma anpassen und festlegen, wo und wie Verbesserungen angewendet werden, um die einzigartige Ästhetik des Spiels zu erhalten.
DLSS 5 kommt bereits diesen Herbst
DLSS 5 soll ab Herbst dieses Jahres für zahlreiche Spiele angeboten werden. Es gibt noch keine Minimum-Spezifikationen. Die Demos von Nvidia liefen auf zwei GeForce RTX 5090, wobei eine Grafikkarte dem klassischen Rendering und eine dem Neural Rendering zugewiesen war. DLSS 5 arbeitet mit bestehenden Technologien wie DLSS Super Resolution, Ray Reconstruction, Frame Generation und Multi Frame Generation zusammen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in San Jose, Kalifornien erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und fünf Hotelübernachtungen wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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