Apps & Mobile Entwicklung
Fab 34 wieder All-Intel: Intel kauft für 14,2 Mrd. USD seine Fabrikanteile zurück

Erst vor zwei Jahren hat Intel die Fab 34 in Irland in ein Joint Venture ausgegliedert, jetzt kauft Intel den Standort überraschend zurück. Das bringt vor allem dem Partner Apollo viel Geld ein: Hatte dieser 2024 für 49 Prozent noch 11,2 Milliarden US-Dollar gezahlt, zahlt Intel für den Rückkauf nun 14,2 Milliarden US-Dollar.
Intels Fab 34 produziert als eine von wenigen Fabriken im Unternehmen mit EUV-Belichtern. Die in Intel 4 und Intel 3 gefertigten Chips sind Bestandteil vieler Produkte und sollen es auch in Zukunft sein, betont Intel. Zudem besteht mit den stets aufrüstbaren EUV-Systemen die Chance, noch modernere Fertigungsverfahren in der Fabrik zu etablieren.
Apps & Mobile Entwicklung
Steam Machine: Zwei Speichermodule können mehr Leistung bringen

Lohnt es sich, einen zweiten Riegel Arbeitsspeicher in die Steam Machine zu stecken? Nein, aber besser wäre es schon. Das zeigen Benchmarks, die die Leistung der Linux-Konsole mit Single- und Dual-Channel-Speicher vergleichen.
Aktuell bestückt Valve alle Steam Machines mit einem von zwei maximal möglichen RAM-Modulen. Ein zweites Speichermodul kann allerdings nachgerüstet werden und könnte auch werksseitig später zum Einsatz kommen, dann immer noch mit einer Gesamtkapazität von 16 Gigabyte. Aktuell, heißt es von Valve, sei die Bestückung die, die sich in größeren Mengen beschaffen lasse. Anders zu verfahren würde bedeuten, weniger Steam Machines verkaufen zu können.
Teils spürbarer Unterschied
Wie viel Mehrleistung Dual-Channel-Speicher bringt, ließ sich bislang nur anhand Tests auf aktuellen Prozessoren abschätzen. Gamers Nexus (YouTube) liefert nun Daten anhand der Steam Machine und einem zweiten Speicher-Modul, das die Gesamtkapazität auf 32 Gigabyte verdoppelt. Die Ergebnisse sind in Anwendungen beeindruckend: Dort springen im Bestfall fast 20 Prozent heraus. Limitiert der Prozessor, bleiben davon in Spielen zwischen 0,4 und 15,3 Prozent, wobei sich die Zuwächse an den Extremen verteilen: Sie sind entweder minimal und nicht spürbar oder liegen im zweistelligen Prozentbereich. Dort sind sie merklich oder entsprechen einer höheren Detailstufe.
Wird vor allem die Grafikkarte gefordert, ist es unwahrscheinlich, dass die Limitierungen durch die Single-Channel-Konfiguration besonders stark ins Gewicht fallen, bilanziert Gamers Nexus. Der Unterschied liegt in der Regel zwischen 0,6 und 3,6 Prozent, was sich in weniger als zwei Bildern pro Sekunde niederschlägt. Lediglich Baldurs Gate 3 reißt aus, hier liegt der Leistungsunterschied auch im GPU-Limit bei 8,7 Prozent. Das bedeutet: In Dual-Channel-Konfiguration schafft die Steam Machine 60 Bilder pro Sekunde, im aktuellen Auslieferungszustand nicht.
Die Option, selbst ein Speichermodul nachzurüsten, beurteilt die Seite als eher schlecht für die Zielgruppe einer „PC-Konsole“, die wenig Erfahrungen mit dem Schrauben habe. Beim Aufmachen warnt Gamers Nexus vor unbedachtem Umgang mit Flex-Kabeln, die Valve an die Seite des Kühlers geklebt habe. Nachrüsten muss jedoch auch nicht zwingend sein. Für den Preis einer Steam Machine, die Valve ohne Subventionen verkauft, lässt sich ein deutlich schnellerer Kompakt-PC mit aktueller Plattform zusammenbauen.
ComputerBase-Tests mit Single- vs. Dual-Channel-RAM
Bereits zu Beginn der Speicherkrise im Januar hat sich die Redaktion in mehreren Tests ebenfalls genau dieser Thematik gewidmet. Dabei kam zum Vorschein, dass AMDs X3D-Prozessoren problemlos auch im Single-Channel-Betrieb arbeiten können, der große Zusatzspeicher hilft dann aus. Beim AMD Ryzen 5 9600X als regulärem Sechs-Kern-Prozessor war es ausgeprägter: In Spielen war Dual-Channel im Durchschnitt elf Prozent schneller, die Frametimes steigen um 12 Prozent. Die Extreme liegen bei 0 im besten und 20 Prozent Unterschied im schlechtesten Fall. Die nun ermittelten Ergebnisse der Steam Machine in einem solchen Setup sind letztlich also alles andere als überraschend.
Apps & Mobile Entwicklung
Xbox bald „Ybox“: Microsoft setzt die Kettensäge in der Spielesparte an

Details zum Umbau bei Microsofts Xbox-Sparte verdichten sich zu einem bedrückenden Gesamtbild: Der Konzern setzt die Kettensäge an und plant einen Kahlschlag. Parallel liegt der Game Pass auf Eis, zumindest in Bezug auf Drittanbieter-Spiele. Wer so am Standbein von Xbox sägt, macht daraus eine „Ybox“.
Was Microsoft plant, war weitgehend unklar. Zunächst hieß es von Insidern, der Konzern wolle kleine Studios mit innovativen Projekten, abwickeln und etwa 430 Stellen streichen. Betroffen sind Double Fine Productions (Kiln, Keeper), Undead Labs (State of Decay), Compulsion (South of Midnight) und Ninja Theory (Hellblade/Senua). Kürzungen werden jedoch größer als gedacht: Duke-Nukem-Schöpfer George Broussard warnte vor einer historischen Entlassungswelle.
Diese Studios sind auch bedroht
Nach Informationen von The Verge soll auch Arkane (Dishonored) von der Schließung bedroht sein. Dort entsteht gerade ein Blade-Spiel, das dem Unternehmen zu langsam fertiggestellt werde – es halte weder Zeit- noch Kostenrahmen ein. Wie bei den anderen Studios wird auch ein Verkauf in Erwägung gezogen. Betroffen sind außerdem Stellen bei der Xbox-Sparte direkt. Hier sollen über 1.000 Angestellte gehen, heißt es.
Betroffen sind aber nicht nur Microsoft-Studios. IO Interactive verlor in diesem Zuge die Finanzierung für ein Fantasy-Spiel unter den Arbeitstitel „Project Fantasy“, bei dem laut Bloomberg Microsoft der Geldgeber war. Die Entwicklung will IO Interactive allerdings weiterführen. Microsoft selbst versicherte gegenüber Bloomberg, dass „unsere Gesamtinvestitionen in Spiele nicht verringert werden“, nur die Art der Projekte ändere sich. Betroffen ist davon offenbar auch der Game Pass. Eine Reihe von Entwicklern berichten, dass Microsoft Verhandlungen über die Aufnahme ihrer Spiele auf Eis gelegt habe.
Zurück zu den Anfängen
Damit wird abschließend klar, was der Fokus zurück zu „klassischer“ Xbox tatsächlich meint: Die Rückkehr zur Retro-Namen und Exklusivspielen ist kein Back-to-Basics-Move, sondern ein Zurück zu den Anfängen. Gears, Halo, Fable und Forza, das sind etwas pauschalisiert die Marken die bleiben, dazu Elder Scrolls, Doom, Fallout und Call of Duty – große Namen, aber bei aller Qualität auch Stangenware, die weder das große noch das vielfältige Angebot schafft, das eine Nummer 1 in der Unterhaltungsbranche produziert. Außer vielleicht nach reinem Umsatz, solange die vorhandenen Marken noch tragen, die nun priorisiert werden sollen. Dennoch: So sieht es aus, als würde Xbox bald ein Bein verlieren – und sinnbildlich zur „Ybox“ werden.
Apps & Mobile Entwicklung
Honor Magic V6: Dünnes Foldable mit Snapdragon 8 Elite Gen 5 startet mit Rabatt
Zum MWC 2026 hatte Honor das Magic V6 bereits gezeigt und den Verkaufsstart für die zweite Jahreshälfte angekündigt. Heute ab 16 Uhr kann das dünne Foldable mit Snapdragon 8 Elite Gen 5, das zugeklappt dünner als ein iPhone 17 Pro Max ist, nun erworben werden.
600 Euro Rabatt und ein Tablet kostenlos
Zum Start gewährt der Hersteller bis Ende Juli im eigenen Online-Shop 600 Euro Rabatt, so dass das Honor Magic V6 für 1.699,90 statt 2.299,90 Euro erhältlich ist, und gibt kostenlos noch ein Honor Pad 10 dazu.
Dünner als ein iPhone
Honor gibt für die weiße Variante des Magic V6 eine Dicke von 8,75 mm im geschlossenen Zustand an, womit es minimal dünner als ein 8,8 mm dickes iPhone 17 Pro Max ist. Es ist damit auch minimal dünner als das Oppo Find N6 (Test). In Schwarz, Gold und Rot ist es allerdings 9,0 mm dick. Entfaltet ist jedes Seite rund 4 mm dick. Das Gewicht liegt bei 219 g respektive 224 g.
Etwas größeres Display an der Außenseite
Das Außen-Display misst 6,52 Zoll mit 2.420 × 1.080 Pixeln, während das faltbare Innen-Display eine Größe von 7,95 Zoll mit 2.352 × 2.172 Pixeln aufweist. Beide unterstützen eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz. Beim Außen-Display liegt die Spitzenhelligkeit laut Honor bei 6.000 Nits, beim Innen-Display bei 5.000 Nits. Gegen Flackern wird ein PWM-Dimmen mit 4.320 Hz geboten. Beim Innen-Display soll ein flexibles UTG-Glas für ein nahezu faltenfreies Seherlebnis sorgen, so Honor. Das Außen-Display wird durch das „Anti-scratch NanoCrystal Shield“ geschützt, wobei es sich um eine Siliziumnitrid-Beschichtung handelt, die aus bis zu 5.600 Schichten besteht.
Nach IP69 nun auch staubdicht
Das Magic V6 kommt mit einer IP68- und IP69-Zertifizierung für Wasser- und Staubbeständigkeit. IP69 ist eine hohe Schutzart nach der Norm IEC 60529 und bedeutet, dass ein Gehäuse vollständig staubdicht (6) ist und zusätzlich gegen starkes Wasser aus nächster Nähe unter hohem Druck (9) geschützt ist. Geräte mit IP69 sind so konstruiert, dass weder Staub noch Wasser selbst bei intensiver Reinigung oder extremen Umgebungsbedingungen ins Innere eindringen können. Das Magic V5 bot noch bis zu IP59, war also nicht vollständigen gegen Staub geschützt.
Größerer Silizium-Kohlenstoff-Akku
Das Honor Magic V6 ist mit einem 6.660 mAh großen Silizium-Kohlenstoff-Akku ausgestattet. Damit verfügt das Gerät über die bislang größte Akkukapazität in einem faltbaren Smartphone. Ein Siliziumanteil von rund 25 Prozent sorgt in Kombination mit einer Energiedichte von 921 Wh/L für diese gestiegenen Kapazitätswerte im Vergleich zu den 5.820 mAh des Vorgängers. Über USB-C kann mit bis zu 80 Watt geladen werden, kabellos mit bis zu 66 Watt.
Snapdragon 8 Elite Gen 5
Als Prozessor kommt die Snapdragon 8 Elite Gen 5 im 3-nm-Fertigungsprozess zum Einsatz, der mit LPDDR5X RAM und UFS 4.1-Speicher kombiniert wird. Informationen vom MWC zufolge wird das Magic V6 ausschließlich mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher angeboten.
Drei Kameras und Google Gemini
Das Smartphone bietet eine 50-Megapixel-Hauptkamera, ein 64-MP-Periskop-Teleobjektiv mit einem 1/2-Zoll-Sensor und einer optischen Bildstabilisierung nach CIPA-Standard (6,5 Blendenstufen) sowie eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera.
Das Honor Magic V6 läuft mit MagicOS 10 auf Basis von Android und unterstützt sämtliche Android-Dienste inklusive Google Gemini. Das Gerät bietet zudem einen dreimonatigen, kostenlosen Testzugang zu Google AI Pro. Dieser beinhaltet den Zugriff auf erweiterte Gemini-Funktionen, darunter die auf Veo 3.1 basierende Videogenerierung, die Bildgenerierung Nano Banana Pro, das KI-Filmwerkzeug Flow, den KI-Forschungsassistenten NotebookLM sowie 5 TB Cloud-Speicher.
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
-
Social Mediavor 2 MonatenMetas neuer Creative Setup Workflow: Was sich wirklich ändert – und warum das nicht nur eine UI-Frage ist!
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMega-GPUs für Nvidia, AMD & Co: TSMC zeigt CoWoS-Package mit >11.600 mm² & 24 × HBM5E
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenApple‑Geräte mit Microsoft Intune verwalten – zweiteiliges Live-Webinar
