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Apps & Mobile Entwicklung

Fitbit Air: Google bringt Fitness-Armband und neue Health-App mit AI-Coach


Google bringt mit dem Fitbit Air ein Fitness-Armband in Konkurrenz zu Whoop auf den Markt, wie bereits in den letzten Wochen spekuliert wurde. Im Rahmen der Hardware-Erneuerung wird jedoch auch die Software komplett umgekrempelt und aus der Fitbit-App die Google-Health-App samt neuem Abonnement.

Bis zu 7 Tage Akkulaufzeit

Fitbit Air setzt wie Whoop auf möglichst hohen Komfort, damit man das Stoffarmband bestenfalls kaum wahrnimmt und so rund um die Uhr trägt. Um alle Daten sammeln zu können, sollte es nämlich auch in der Nacht getragen werden, wenn viele Smartwatch-Nutzer ihre Uhr jedoch ablegen. Die Akkulaufzeit gibt Google mit bis zu 7 Tagen an, wobei 5-minütiges Laden eine Laufzeit von einem Tag bieten soll. In 90 Minuten sei das vollständig entladene Fitbit Air wieder voll aufgeladen, so das Unternehmen. Für die Kommunikation kommt Bluetooth 5.0 zum Einsatz. Das Fitbit Air wiegt mit Band 12 Gramm, ohne wiegt der Sensor, der 34,9 × 17 × 8,3 mm misst, 5,2 Gramm.

Lavender Performance Loop Pebble
Lavender Performance Loop Pebble (Bild: Google)
Lavender Performance Loop
Lavender Performance Loop (Bild: Google)
Lavender Performance Loop
Lavender Performance Loop (Bild: Google)

Herzfrequenz, SpO2 und Temperatur

Übliche Aktivitäten erfasst das Fitbit Air dabei vollständig automatisch, ohne dass ein Training gestartet werden muss. Alternativ lassen sich Aktivitäten manuell oder per KI-Kommunikation in der App starten. Die Herzfrequenz wird vom Fitbit Air im 2-Sekunden-Takt gemessen. Zudem misst das Gerät die Blutsauerstoffsättigung (SpO2) und die Hauttemperatur. Bewegungsdaten werden für 7 Tage auf dem internen Speicher festgehalten, sofern sie vorher nicht auf ein Smartphone übertragen werden, Workouts für einen Tag. Tagesgesamtwerte speichert das Armband für 30 Tage.

Fitbit Air (Bild: Google)

Benachrichtigungen mit LED und Vibration

Anders als bei Whoop unterstützt das Fitbit Air auch Benachrichtigungen direkt über das Armband. Hierfür verfügt es einerseits über eine LED an der Seite, die für den Status des Geräts und den Akkuladestand genutzt wird, andererseits kann das Armband selbst auch vibrieren, etwa um einen Alarm wiederzugeben.

Das Fitbit Air lässt sich parallel mit einer Google Pixel Watch nutzen, es kann aber nicht beispielsweise mit einer Garmin-Smartwatch oder einer Apple Watch kommunizieren, um Daten gemeinsam statt doppelt zu erheben. Die Funktion, dass medizinische Daten direkt gespeichert und hochgeladen werden, steht derzeit nur im US-amerikanischen Gesundheitssystem zur Verfügung.

GPS unterstützt das Fitbit Air selbst nicht, sondern ist für Standortdaten auf das gekoppelte Smartphone angewiesen.

Fitbit Air (Bild: Google)

Viele Farben und Varianten ab 100 Euro

Das Fitnessarmband kann ab heute vorbestellt werden und ist ab dem 26. Mai erhältlich. Es kostet zum Start 99,99 Euro, wobei in diesem Preis 3 Monate Google Health Premium inklusive sind – mehr zu dem neuen Abo im Folgenden. Google bietet verschiedene Armbänder für den Fitness-Tracker an. Neben sportlichen Varianten gehören dazu auch elegantere Modelle, die sich beispielsweise im Berufsalltag oder bei Anlässen tragen lassen. Auch eine Special Edition in Kooperation mit dem NBA-Star Stephen Curry ist darunter. Ob sie auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Fitbit Air (Bild: Google)

Kein Bizeps-Band zum Start

Das bei Whoop von vielen Käufern nachgefragte Bizeps-Band fehlt dem Fitbit Air zur Vorstellung. Das Feedback, dass ein solches Band fehle, das auch viele Tester bereits gegeben hätten, sei jedoch vernommen worden, so Google.

Nicht fürs Schwimmen geeignet

Google bezeichnet das Fitbit Air als „wasserresistent bis 50 Meter“, was ATM 5 entspricht. Demnach ist es nicht uneingeschränkt fürs Schwimmen geeignet. Google gibt an, dass das Fitbit Air „für den Einsatz in flachem Wasser konzipiert ist und nicht bei Aktivitäten verwendet werden sollte, die mit Wasser hoher Geschwindigkeit oder hoher Temperatur verbunden sind“.

Fitbit Air (Bild: Google)

Google-Health-App als zentrale Gesundheits-App

Die Google-Health-App ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar und soll alle Gesundheitsdaten in einer App bündeln. Dabei soll sie sowohl das Teilen von Daten etwa mit Freunden und Familie als auch den besonderen Datenschutz dieser Daten gleichermaßen berücksichtigen. Auch in Zukunft werden die Gesundheitsdaten eines Nutzers keinesfalls für Werbezwecke erhoben und verarbeitet, so Google. Der Datenaustausch zwischen den Geräten und Googles Servern sei zudem stets verschlüsselt.

Über APIs, Health Connect oder Apple Health lassen sich die Daten hunderter Fitness-Apps in Google Health bündeln.

Die neue Google-Health-App (Bild: Google)

Die Übersicht der wichtigsten Gesundheitsdaten in der App lässt sich den eigenen Wünschen entsprechend anpassen, damit man die für sich selbst wichtigsten Faktoren schnell einsehen kann.

Auf die Frage, warum Google das Armband „Fitbit Air“ und nicht „Pixel Air“ nennt, gleichzeitig jedoch die Fitbit-App in Google-Health-App umbenannt hat und der Marke Fitbit somit nicht überall treu bleibt, gab Google zu verstehen, dass die Google-Health-App mehr Geräte als nur Produkte von Fitbit unterstütze, man der Marke Fitbit jedoch treu bleiben und sie auch in Zukunft erhalten möchte.

Google Health Coach

Gleichzeitig führt Google mit dem Health Coach einen virtuellen AI-Fitness-Assistenten ein, der individuell auf den Nutzer eingehen und sich proaktiv anpassen soll. Er unterteilt sich in einen Fitness Coach, der Ratschläge und Pläne für ein Fitnessprogramm liefert, den Schlafexperten, der den Schlaf des Nutzers auswertet und Tipps zu dessen Verbesserung gibt, und einen Gesundheits- und Wellness-Berater, der im Stile von Gemini gezielt Fragen zur Gesundheit beantwortet und Tipps gibt, wie sich beispielsweise der Blutdruck verbessern lässt, wenn man dies erreichen möchte. Er gibt also kontextuelle Antworten auf gezielt gestellte Fragen des Nutzers.

Die neue Google-Health-App (Bild: Google)

Über ein anfängliches Gespräch mit dem Coach können Nutzer ihre Ziele beschreiben und sollen maßgeschneiderte Einblicke und Ratschläge erhalten. Der Coach fragt den Nutzer dafür eingangs, welche Ziele er hat. Sofern man bereits über Daten aus der Fitbit-App verfügt, kann der Coach auf diese zurückgreifen und sie bei der Bewertung berücksichtigen. Man kann den virtuellen Trainer auch jederzeit bitten, den eigenen Plan anzupassen, wenn man mit ihm nicht zufrieden ist.

Im Folgenden erhalten Anwender nicht nur jeden Morgen eine zugeschnittene Nachricht des Coaches, die zudem auch schneller den Schlaf analysieren soll als bisher in der Fitness-App, sondern auch nach jedem Workout und am Abend meldet sich der Coach mit einer Analyse beim Nutzer.

Google Health Premium als Abo

Nicht alle Funktionen und Optionen in der App sind jedoch kostenlos. Denn parallel führt Google das Abonnement Google Health Premium ein, das wahlweise 9,99 US-Dollar im Monat oder 99 US-Dollar im Jahr kostet. In Google One Pro und Ultra ist es bereits enthalten.

Während das normale Aktivitäten-, Schlaf- und Gesundheitstracking auch kostenlos genutzt werden kann, sind der Coach ebenso wie die adaptiven Fitnesspläne und detaillierte Einsichten in die Schlafqualität erst Teil des Abonnements.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Neue Speicherfabrik: Samsung „P5 Fab 2“ vor Baubeginn für Millionen zusätzliche Chips


Neue Speicherfabrik: Samsung „P5 Fab 2“ vor Baubeginn für Millionen zusätzliche Chips

Bild: Samsung Engineering

Samsung zieht beim Tempo des Fabrik-Ausbaus an. Am Mega-Campus Pyeongtaek entsteht neben der „P5 Fab 1“ nun auch gleich eine zweite Fabrik. Und dazu wird die Fabrik „P4“ weiter optimiert, damit dort zusätzliche Wafer moderner Art belichtet werden können. Das Ziel ist klar: Deutlich mehr Speicherchips für den Markt.

Samsungs Fabrik in Pyeongtaek gehört zu den modernsten des Herstellers. Wurden die ersten drei Fabriken in kurzer Zeit hochgezogen, fiel das Projekt danach in einen ziemlichen Dornröschenschlaf, bevor die „P4“ in Angriff genommen wurde.

Geplant war der Neubau „P5“ schon länger, die Fabrik sollte bereits vor über drei Jahren gebaut werden. Samsungs Schwäche als Foundry und geringe Nachfrage im Speichermarkt führten jedoch zu Verzögerungen. Immerhin wurden viele Vorarbeiten bereits abgeschlossen, sodass es nun zügig weitergehen kann. Platz wurde am Standort stets für eine sechste Fabrik eingeplant, wie koreanische Medien bereits vor zwei Jahren analysiert hatten.

Sechs Fabriken könnten in Pyeongtaek einmal stehen
Sechs Fabriken könnten in Pyeongtaek einmal stehen (Bild: Naver)

Neben der ersten Fabrik für „P5“ wird nun wohl besagte sechste Fabrik als „P5 Fab 2“ für den Bau vorbereitet. Schweres Gerät für erste Ramm-Arbeiten ist auf der Baustelle bereits angekommen. Die Fabriken werden gewaltige Ausmaße haben: 661 Meter lang und 194 Meter breit sollen sie werden.

Vorbereitungen für die sechste Fabrik
Vorbereitungen für die sechste Fabrik (Bild: Naver)

Dabei wird Samsung das zuletzt bekannt gewordene Design der sechs Reinräume nutzen, weshalb das Gebäude entsprechend hoch ausfällt. Die Bauweise mit 2 × 2 Reinräumen testet Samsung aktuell in der Fabrik „P4“ aus, das 3 × 3-Design wird die Kapazität entsprechend noch einmal um mindestens 50 Prozent erhöhen. Auch SK Hynix baut neueste Speicherfabriken in dieser Art.

Samsungs P4-Fabrik mit intern vier Reinräumen
Samsungs P4-Fabrik mit intern vier Reinräumen (Bild: Naver)

Am Ende zählt die Ausstoßmenge, die gewaltig sein wird. „P5 Fab 1“ und „Fab 2“ sollen im Vollausbau jeweils bis zu 300.000 Wafer im Monat belichten können. Samsungs aktuelle DRAM-Produktionskapazität liegt bei rund 650.000 Wafer im Monat, sie würde effektiv fast verdoppelt werden. Die ersten Linien gehen aber erst ab 2028 in Fabrik 1 und ab 2029 in Fabrik 2 in Betrieb. Bevor die Fabriken komplett fertiggestellt sind, dürfte es Mitte der 2030er Jahre sein. SK Hynix plante zuletzt, dass bis 2034 die Kapazität verdreifacht werden soll.

Einen guten Überblick über die aktuelle Lage verschafft ein kürzlich von Samsung veröffentlichtes Marketing-Video. Darin sind die ersten vier Fabriken auf dem Pyeongtaek-Campus klar zu erkennen, dasselbe gilt für die zusätzlichen Arbeiten an der eigentlich schon fertiggestellten vierten Fabrik. Heraus sticht auch der Neubau der „P5 Fab 1“ – die unzähligen Kräne sind nicht zu übersehen. Direkt daneben soll dann „P5 Fab 2“ in gleicher Größe entstehen.



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Auch macOS Ventura betroffen: Adobe schmeißt Windows 10 aus Premiere-Pro-Support


Auch macOS Ventura betroffen: Adobe schmeißt Windows 10 aus Premiere-Pro-Support

Bild: Adobe

Adobe hat die Systemanforderungen für Premiere Pro mit Stand vom 21. Januar 2026 angepasst. Auf Windows-PCs wird Windows 11 24H2 künftig zur Mindestvoraussetzung, sodass sich neue Versionen nicht mehr unter Windows 10 installieren lassen. Unter macOS wird ab sofort das nicht einmal drei Jahre alte macOS Sonoma zur Pflicht.

Windows 10 geht, ARM kommt

Während Premiere Pro 25 noch unter Windows 10 ab Version 22H2 lauffähig war und Microsoft das Betriebssystem für zahlende Kunden noch für einen begrenzten Zeitraum weiterpflegt, entfällt die Unterstützung mit Premiere Pro 26. Die neue Hauptversion setzt für den Start mindestens Windows 11 24H2 voraus. Nutzer berichten bereits von entsprechenden Warnhinweisen beim Start der Software unter Windows 10. Damit endet die Unterstützung noch vor dem Auslaufen des erweiterten Supports für Windows 10 im Oktober 2026.

Mit Premiere Pro 26 streicht Adobe jedoch nicht nur ältere Plattformen, sondern erweitert zugleich die Unterstützung. Die Videoschnittsoftware lässt sich künftig auch auf Windows-11-Systemen mit ARM-Prozessoren nutzen. Voraussetzung ist Build 26100.2033, unterstützt werden derzeit allerdings ausschließlich Qualcomm-Snapdragon-X-Prozessoren.

Ach Mac-Nutzer betroffen

Auch Mac-Anwender müssen sich auf höhere Anforderungen einstellen. Während Premiere Pro 25 noch mindestens macOS Ventura (Version 13) voraussetzte, verlangt Premiere Pro 26 nun macOS Sonoma (Version 14). Als empfohlene Plattform nennt Adobe weiterhin Apple-Silicon-Systeme ab dem M1 Pro.

Hardware-Einstieg unverändert gering

An den technischen Mindestanforderungen selbst hat Adobe hingegen nichts verändert. Mit 8 GB Arbeitsspeicher und 4 GB Grafikspeicher fallen diese weiterhin vergleichsweise moderat aus. Für anspruchsvollere Projekte empfiehlt der Hersteller allerdings mindestens 32 GB RAM, 8 GB Grafikspeicher sowie schnelle SSDs für Anwendung, Cache und Mediendaten.



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Windows 11 und M365 Business: Microsoft will Copilot erneut zwangsweise installieren


Microsoft lockert an anderer Stelle den Kontozwang und fährt gegenüber Nutzern zuletzt fast eine Charme-Offensive. In anderen Bereichen fällt der Software-Konzern jedoch erneut in alte Muster zurück: Ab Juni soll die Copilot-App auf berechtigten Windows-11-Geräten mit Microsoft 365 Business wieder automatisch installiert werden.

Microsofts erneuter Versuch

Die Verteilung des KI-Assistenten soll bereits begonnen haben und noch bis Mitte Juli andauern. Unternehmen, die eine (erneute) Installation nicht wünschen, müssen der Maßnahme aktiv widersprechen. Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum sind derzeit noch ausgenommen, was allerdings keine Garantie dafür darstellt, dass Microsoft ähnliche Schritte nicht auch hierzulande plant.

Ohne Wissen des Nutzers

Die Installation soll laut einem Bericht von Windows Latest auf „geeigneten“ Geräten mit Microsoft-365-Desktop-Anwendungen erfolgen. Das Update wird dabei nicht über den Microsoft Store verteilt, sondern über den bestehenden Aktualisierungsmechanismus der Microsoft-365-Apps. Dadurch erfolgt die Installation ohne Zutun des Anwenders.

Ab Juni 2026 werden wir die automatische Installation der Microsoft 365 Copilot-App auf berechtigten Geräten mit den Microsoft-365-Desktop-Apps wieder aufnehmen“, erklärte Microsoft in einem aktualisierten Dokument. Laut dem Konzern sollen die Änderungen den Zugriff auf Copilot vereinfachen und sicherstellen, dass Nutzer „produktivitätssteigernde Funktionen leicht entdecken und nutzen können“.

Schaltflächen werden wieder eingeführt

Parallel dazu verstärkt Microsoft die Präsenz von Copilot innerhalb der Office-Anwendungen. Entsprechende Schaltflächen erscheinen wieder in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams sowie in Microsoft 365 im Web. Zwar betrifft die aktuelle Ankündigung zunächst nur die eigenständige Copilot-App, die Verteilung fügt sich jedoch in die breiter angelegte Strategie ein, Copilot weiter in die gesamte Produktpalette zu integrieren.

Versuche, die Installation oder die Funktionen von Copilot über Registry-Eingriffe oder andere inoffizielle Methoden zu blockieren, gelten derzeit als wenig erfolgversprechend. Microsoft verweist stattdessen auf verschiedene Verwaltungsebenen wie das Microsoft-365-Apps-Admincenter, integrierte Apps, Datenschutzeinstellungen und einzelne Anwendungsoptionen.

Anwender nicht ganz wehrlos

Dennoch haben Anwender laut Windows Latest einige Möglichkeiten, Microsofts Assistenten zumindest an die Leine zu nehmen und dessen Spielraum einzuschränken. In einzelnen Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint oder OneNote lässt sich Copilot über die jeweiligen Optionen deaktivieren, die Änderung wird nach einem Neustart der Anwendung wirksam. Die Anpassungen müssen allerdings in jeder Anwendung separat vorgenommen werden und bleiben nicht immer dauerhaft erhalten.

In den Datenschutzeinstellungen des jeweils verwendeten Kontos lässt sich zudem die Funktion „Verbundene Funktionen“, die Inhalte analysiert, abschalten. Diese Einstellung betrifft allerdings nicht ausschließlich Copilot, sondern wirkt sich auch auf andere Funktionen wie Antwortvorschläge in Outlook aus. Administratoren haben darüber hinaus die Möglichkeit, Copilot über Gruppenrichtlinien zu deaktivieren.

Firewall-Sperren gegen einzelne Microsoft-Dienste werden hingegen nicht empfohlen, da dadurch zahlreiche weitere Cloud-Funktionen von Microsoft 365 beeinträchtigt werden können.

Software-Riese lernt nichts aus alten Fehlern

Microsoft setzt seine KI-Offensive trotz früherer Kritik somit fort und macht Copilot erneut zu einem Standardbestandteil von Microsoft 365. Ob der Konzern damit die Akzeptanz des KI-Assistenten steigern kann, erscheint fraglich. Im Unterschied zu früheren Integrationen besteht inzwischen jedoch für Unternehmen die Möglichkeit, Copilot gezielt zu deaktivieren – zumindest dann, wenn Administratoren rechtzeitig aktiv werden.



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