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Forza Horizon 6: Neue Game-Ready-Treiber für GeForce, Radeon und Arc

Forza Horizon 6 (Test) ist eines der wichtigsten Spiele des Jahres. ComputerBase hat zahlreiche Grafikkarten-Benchmarks sowie Analysen zu Raytracing sowie der Bildqualität von DLSS und FSR durchgeführt. Auch die Grafikkarten-Hersteller reagieren auf den Titel: Nvidia, AMD und Intel haben Game-Ready-Treiber bereitgestellt.
3× neue Treiber für Forza Horizon 6
Nvidia war der erste im Bunde: Mit dem GeForce 596.49, der am 12. Mai erschienen ist, wurde Forza Horizon 6 „Game Ready“. Den Treiber hat die Redaktion auch bereits im Testartikel des Spiels genutzt. Die neue Softwareversion funktioniert zwar einwandfrei, zeigt aber eine vergleichsweise geringe GeForce-Leistung. Abgesehen von der Unterstützung des Rennspiels ist der GeForce 596.49 auch startklar für Directive 8020 und die Early-Access-Version von Subnautica 2.
Auch für Radeon-Grafikkarten gibt es einen optimierten Treiber für Forza Horizon 6. Der Adrenalin 26.5.2, der am 14. Mai erschienen ist, bietet offiziell Unterstützung. Der ältere Adrenalin 26.5.1, mit dem die Redaktion den Benchmark-Test durchgeführt hat, hat in dem Spiel mit leichten Traversal-Stotterern zu kämpfen, die es auf Nvidia GeForce und Intel Arc nicht gibt. Ob der neue Treiber daran etwas ändert, wird die Redaktion Anfang nächster Woche untersuchen. Darüber hinaus ist der Adrenalin 26.5.2 noch für einen weiteren Titel Game Ready: Der Treiber unterstützt bereits offiziell 007 First Light, das am 27. Mai erscheinen wird – AMD ist früh dran für das Spiel.
Und auch Intel hat einen Game-Ready-Treiber für Forza Horizon 6 bereitgestellt, der am 13. Mai und damit zeitlich genau in der Mitte erschienen ist. 32.0.101.8801 ist die Kennung der Software, die für das Rennspiel entscheidend ist. Denn ältere Treiber haben zwar eine sehr gute Performance gezeigt, kämpfen zugleich aber mit schweren Grafikfehlern. Ob die neue Version die Fehler behebt, wird ComputerBase ebenso Anfang nächster Woche nachliefern – natürlich sind hierzu aber auch Erfahrungen aus der Community gerne gesehen. Neben Forza Horizon 6 unterstützt der 8801 darüber hinaus offiziell die Early-Access-Version von Subnautica 2 sowie Lego Batman: Legacy of the Dark Knight, das am 22. Mai beziehungsweise am 19. Mai für Käufer der Deluxe Edition erscheinen wird.
Zum Download auf ComputerBase oder bei den Herstellern
Sowohl der GeForce 596.49 als auch der Adrenalin 26.5.2 und der 32.0.101.8801 können wie gewohnt aus dem Download-Archiv bei ComputerBase heruntergeladen werden. Alternativ gibt es die Softwareversionen direkt bei Nvidia, AMD und Intel.
Downloads
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4,3 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.5.2 (WHQL) Deutsch
- Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
- +4 weitere
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4,1 Sterne
Grafiktreiber für Intel-CPUs, dedizierte Grafikkarten und ältere Mainboards mit integrierter Grafik.
- Version 32.0.101.8801 Deutsch
- Version 32.0.101.8724 WHQL Deutsch
- +6 weitere
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4,2 Sterne
Die GeForce-Treiber unterstützen sämtliche aktuellen Nvidia-Grafikkarten.
- Version 596.49 Deutsch
- Version 582.28 Security Update Driver Deutsch
- +3 weitere
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Klage in den USA: Samsung, SK Hynix und Micron wegen DRAM-Preisen verklagt
Die hohen Speicherpreise für Endkunden haben in den USA zu einer ersten Klage geführt. Pauschal angeklagt wurden am 25. Juni 2026 die drei Branchenriesen Samsung, SK Hynix und Micron, die vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien nun Stellung beziehen müssen.
Vorwurf: künstliche Verknappung und Preisabsprachen
Der zentrale Vorwurf der Klage lautet, dass die Speicherhersteller die Speichermenge für den Consumer-Markt verknappen würden, während Kunden für Systeme im KI-Umfeld weiter bedient werden. Konkret heißt es, dass die Speicherhersteller simultan beispielsweise DDR3 und DDR4 gekürzt oder sogar eingestellt haben, HBM favorisieren und so die Verfügbarkeit von konventionellem Speicher eingeschränkt haben, während gleichzeitig die Preise gestiegen sind. Dabei haben sie „exacerbated this so-called RAMpocalypse by fixing memory supply and prices“, lautet der Vorwurf weiter.
Die Vorwürfe reichen dabei zurück bis ins Jahr 2022. Damals herrschte eine extrem geringe Nachfrage nach DRAM, als Reaktion sollen die Beschuldigten begonnen haben, die Verfügbarkeit und Preise gemeinsam anzugleichen und anzupassen. Binnen vier Jahren sind die Preise infolgedessen um rund 700 Prozent gestiegen.
Normalerweise müsste in einem wettbewerbsfähigen Markt aber mindestens einer der drei Branchenriesen die Produktion deutlich erhöht haben, wenn die Preise stark steigen, argumentiert die Anklage, doch das sei nicht passiert. Kein einziger der drei Hersteller hat den Rückzug der anderen genutzt, um Kunden zu gewinnen, stattdessen hätten sich alle drei gemeinsam zurückgezogen, führt die Anklage weiter aus.
Einstieg kaum möglich für neue Firmen
Die Anklage weist auch darauf hin, dass es Verfahren gegen die drei Hersteller bereits in der Vergangenheit gab. Dort wurden zum Teil sogar Urteile gefällt, so mussten Samsung und SK Hynix Millionensummen zahlen, Micron trat als Kronzeuge auf und ging straffrei aus. Kernpunkt war damals die Preisabsprache im sogenannten DRAM-Kartell, seinerzeit mussten neben Samsung und SK Hynix aber auch Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya eine Strafe zahlen, da die Absprachen bis ins Jahr 1998 zurückgingen.
Ein Dorn im Auge war damals und ist heute noch mehr, dass es quasi keinem weiteren Hersteller gelingen kann, in diesen Markt zu kommen. Die Kosten sind viel zu hoch, alles dauert dazu sehr lange, von der Fertigung bis zur Qualifikation beim Kunden. Dazu kommt, dass die Technologien auf jahrzehntelang aufgebautem Know-how beruhen, zusätzlich erschweren US-Sanktionen chinesischen Unternehmen den Einstieg, argumentiert die Anklage weiter. Unterm Strich ist es alles andere als einfach für einen neuen Hersteller, hier Fuß zu fassen, resümiert die Klage.
Die Anklage will „remedy the ongoing effects of defendants‘ unlawful and anticompetitive conduct” neben Schadenersatz, Prozesskosten und Anwaltskosten. Die ersten Anhörungen respektive Termine für Aussagen zum Thema finden laut bisherigem Plan wohl im September dieses Jahres statt.
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Kingdom Come Deliverance 2: Mehr als 6 Millionen Verkäufe für das Mittelalter-Rollenspiel
Kingdom Come: Deliverance II (Test) bleibt für Warhorse Studios und Deep Silver ein Verkaufserfolg. Wie die Unternehmen mitteilen, wurde das historische Mittelalter-Rollenspiel seit Februar 2025 weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft.
Noch einmal eine Million seit Februar
Damit verkauft sich Kingdom Come: Deliverance II weitererhin sehr gut. Erst im Februar, ein Jahr nach dem Start, hatte Warhorse Studios die Marke von fünf Millionen verkauften Exemplaren gemeldet. Rund vier Monate später kommt nun die nächste Million hinzu. Für ein Rollenspiel, das bewusst nicht auf Fantasy, Drachen oder Magie setzt, sondern auf ein möglichst bodenständiges Böhmen des 15. Jahrhunderts, ist das ein beachtlicher Wert.
Zum Vergleich: Das erste KCD (2018) kommt nach acht Jahren auf rund zehn Millionen verkaufte Exemplare, Baldur’s Gate 3 (2023) liegt bei 20 Millionen und The Witcher 3: Wild Hunt (2015) wurde mehr als 65 Millionen Mal verkauft.
Der zweite Teil führt die Geschichte von Heinrich fort, der sich in einer offenen Spielwelt zwischen politischen Konflikten, persönlichen Rachemotiven und dem eher unbequemen Alltag des Mittelalters behaupten muss. Im Vergleich zum Vorgänger fällt Kingdom Come: Deliverance II deutlich größer aus, bleibt aber dem Ansatz treu, Spieler nicht an jeder Ecke mit Komfortfunktionen zu überschütten. Gerade das macht den Reiz der Reihe aus.
Warhorse arbeitet bereits an neuen Projekten
Spannend ist der Erfolg auch mit Blick auf die Zukunft des Studios. Warhorse Studios gehört zur Embracer-Gruppe und arbeitet laut früheren Angaben nicht nur an einem weiteren Kingdom-Come-Projekt, sondern auch an einem Open-World-Rollenspiel im „Herr der Ringe“-Universum. Konkrete Termine für diese Projekte gibt es bislang nicht.
Rabatt zum Steam Summer Sale
Zum neuen Verkaufsmeilenstein beigetragen hat vermutlich auch die Rabattaktion im Rahmen des Steam Summer Sales. Neben Kingdom Come: Deliverance II ist auch der erste Teil bis zum 9. Juli auf Steam stark rabattiert.
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Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11

Microsoft arbeitet derzeit an neuen Optionen für die Taskleiste und das Startmenü in Windows 11. Nutzer erhalten mehr Spielraum und die Bedienung wird intuitiver. Im Windows Insider Program testet Microsoft nun neue Einstellungsoptionen.
Die Neuerungen schaffen es über die Preview Build 26300.8758 zuerst in den Experimental-Kanal. Mit diesen ist es präziser möglich, die Größe der Taskleiste anzupassen. Dazu gibt es nun eine separate Einstellungsoption.
Verfeinert wurden zudem die Abstufungen zwischen den einzelnen Taskleistengrößen, damit der Übergang geschmeidiger aussieht.
Die neuen Taskleisten-Einstellungen ergänzen die Upgrades der letzten Monate, durch die es etwa möglich ist, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu verschieben. Somit ist es etwa möglich, die Taskleiste samt Beschriftung an die linke Seite des Desktops zu packen und das Startmenü oben anzuordnen.
Neben den Neuerungen bei der Taskleiste behebt Microsoft einige Fehler im Datei-Explorer. Das betrifft etwa Vorschaubilder für Cloud-Dateien und OneDrive-Verknüpfungen. Verbessert wurden die Systemsounds, wenn der Darkmode aktiviert ist.
Im Beta-Kanal (Preview Build 26220.8754) behebt Microsoft vor allem Fehler. Neben den OneDrive-Verknüpfungen und dem System-Sound-Update für den Darkmode setzt Microsoft bei der Zuverlässigkeit der Taskleiste an.
Neben der Taskleiste überarbeitet Microsoft auch das Startmenü. Der Plan ist, dass Nutzer bei sämtlichen Abschnitten entscheiden können, ob diese dargestellt werden. Was mit den neuen Startmenü-Optionen möglich ist, hat ComputerBase bereits analysiert.
Noch sind die entsprechenden Optionen selbst im Windows Insider Program nicht freigeschaltet. Der Code ist aber integriert. Somit lassen sich die Funktionen mit Apps wie ViVeTool als versteckte Features aktivieren.
All das sind Bausteine für die Runderneuerung von Windows 11, die Microsoft seit dem Frühjahr vorantreibt.
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