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Künstliche Intelligenz

Freitag: Wikipedia-Untersuchung auf Manipulation, Copilot für Samsungs Smart-TVs


Ein Untersuchungsausschuss in den USA verlangt innerhalb von zwei Wochen von der Wikipedia-Stiftung Informationen über mutmaßliche Manipulationen von Inhalten. Denn nach Ansicht der Republikaner wurden Informationen auf der Wikipedia-Plattform für Propaganda manipuliert, die auf ein westliches Publikum abzielen. Derweil soll Microsofts KI Nutzern von Samsungs Smart-TVs auf Zuruf mehr Informationen zum gezeigten TV-Content liefern können. Zudem soll sie auch Handlungen zusammenfassen und das Lernen fremder Sprachen unterstützen können. Microsofts Copilot landet zunächst auf Samsung-Geräten von 2025. Fernseher wie diese könnten in Zukunft über ein Quanteninternet vernetzt werden, das Informationen sicher übertragen und Quantencomputer verbinden soll. Teile davon könnten mit herkömmlicher Netzwerktechnik vereinbar sein, wie eine Studie zeigt. Denn ein reines Quantennetzwerk ist aufgrund der Empfindlichkeit der Quantenobjekte aufwendig aufzubauen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia gerät in den USA unter Beschuss durch die Republikanische Partei. Im Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform, dem wichtigsten Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, haben die Republikaner eine Untersuchung eingeleitet über angebliche organisierte Bemühungen, Wikipedia-Einträge mit Vorurteilen zu versehen, und über die Reaktion der Wikimedia Foundation darauf. Das ist Teil einer Untersuchung über „die Bemühungen ausländischer Operationen und Einzelpersonen an akademischen Einrichtungen, die mit Geldern der US-Steuerzahler subventioniert werden, die öffentliche Meinung in den USA zu beeinflussen„, heißt es einem Schreiben an die Betreiber von Wikipedia: Republikaner leiten Untersuchung ein.

Samsung hat die Integration von Microsofts Copilot in die eigenen Smart-TVs und -Monitore angekündigt. Mit der Künstlichen Intelligenz (KI) im Fernsehgerät soll den Anwendern ein KI-Chatbot zur Seite gestellt werden, der per Sprachbefehl Informationen zum gezeigten Programm liefern kann, etwa zu Athleten einer Sportübertragung. Die Microsoft-KI kann auf Zuruf oder über die Fernbedienung aufgerufen werden und ermöglicht KI-Unterstützung per Konversation. Copilot soll personalisierte Empfehlungen geben können sowie relevante Informationen und eine „interaktive Lernerfahrung“. Die Microsoft-KI soll für die aktuelle Serie von Fernsehgeräten und Monitoren dieses Jahres kommen: Samsung integriert die Microsoft-KI Copilot in neue Smart-TV und -Monitore.

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Ein US-Forschungsteam hat in einem Experiment Quanteninformationen über klassische Internetprotokolle, Router und Glasfaserkabel übertragen. Damit demonstrierte das Team, dass zukünftiges Quanteninternet möglicherweise in Teilen auf bestehender Netzwerktechnik basieren könnte. Ein Quanteninternet verspricht abhörsichere Datenübertragung und die Vernetzung von Quantencomputern. Doch der Aufbau eines Quantennetzwerks ist mit vielen technischen Hürden verbunden, denn Quantenobjekte sind extrem empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Allerdings können auch herkömmliche Glasfaserkabel Quanteninformation übertragen. Die Forscher haben nun klassische und quantenbasierte Daten zu einem hybriden Datenpaket kombiniert für ihr Quanteninternet: Klassische Netzwerktechnik überträgt Quanteninformation.

Plug-in-Hybride, die einige Kilometer elektrisch fahren können, bevor der Verbrennungsmotor anspringt, galten einstmals für einige als das Beste aus zwei Welten. Inzwischen aber sind Elektroautos so gut, dass es keine oder nur noch wenige Sachargumente gegen den rein elektrischen Antrieb gibt. Eigentlich sind Plug-in-Hybride am Ende. Dass überhaupt noch Plug-in-Hybride (abgekürzt PHEV) angeboten werden, hat zwei Ursachen: Zum einen möchte die Autoindustrie diese Fahrzeuge inklusive der Verbrennungsmotoren darin gewinnbringend verkaufen, bevor sie endgültig durchs Elektroauto abgelöst werden. Zum anderen setzen sowohl Deutschland als auch die Europäische Union staatliche Fehlanreize, die sich teilweise widersprechen und zu einem unwürdigen Chaos führen: Das Ende der Plug-in-Hybride naht.

Softwarelizenzen sind üblicherweise mit einem Online-Benutzerkonto verknüpft, so auch Microsoft Office-Lizenzen. Diese sind grundsätzlich an einen Microsoft-Account gebunden. Es gibt zwei gängige Lizenzmodelle. Bei dauerhaften Office-Lizenzen kauft man das Produkt einmal und kann es anschließend ohne monatliche Kosten unbegrenzt nutzen. Die Lizenz ist jedoch an einen bestimmten PC gebunden. Abo-Modelle sind nutzer- statt gerätebezogen und können auf mehreren Geräten gleichzeitig verwendet werden. Dafür fallen aber laufend Gebühren an. Bei der Software-Beschaffung sollten Interessenten sorgfältig zwischen Abo- und Einmal-Lizenz-Modell abwägen. Beide haben Vor- und Nachteile, die je nach Nutzungsverhalten relevant sind. Welche das sind und was man bei Lizenzproblemen tun kann, besprechen wir im c’t-Podcast Vorsicht, Kunde: Account gelöscht, Office-Lizenzen futsch.

Auch noch wichtig:


(fds)



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„Nano Banana“ ausprobiert: Die beste kostenlose KI-Bildbearbeitung von Google


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Gemini 2.5: Wie realistisch ist Googles KI-Bildbearbeitung?



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IAA Mobility 2025: Veranstalter rechnen mit mehr Besuchern als 2023


Die Internationale Automobilausstellung (IAA Mobility) wird am 8. September mit einem Fachbesuchertag zum dritten Mal in München eröffnet. Vom 9. bis zum 14. September steht sie allen Besuchern offen. Die Veranstalter erhoffen sich regen Zuspruch von Interessenten. Diese sollen mehr geboten bekommen als eine reine Automesse.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Messe wieder zweigeteilt aufgezogen. Zusätzlich zu Veranstaltungen auf dem Messegelände im Münchener Norden planen zahlreiche Aussteller Stände in der Innenstadt. Die Hallen sind von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr offen, die Flächen im Zentrum Münchens von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 21 Uhr. Die Öffnungszeiten sind auch eine Reaktion auf die Besucherströme der vergangenen Veranstaltungen. Nach den ersten Tagen blieben die Messehallen recht leer, während die Stände in der Innenstadt gut besucht waren. Unverändert ist der Besuch des Bereichs rund um den Odeonsplatz mitten in München kostenlos.

Die Veranstalter erwarten großes Interesse der Besucher, denn zahlreiche Hersteller, Zulieferer und andere Akteure haben sich als Aussteller angemeldet. Die Zahl der chinesischen Aussteller soll im Vergleich zur IAA 2023 um etwa 40 Prozent zunehmen, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) und die Münchner Messe berichten. Insgesamt werden rund 700 Aussteller auf der IAA erwartet. Eine genaue Zahl nannte der VDA wegen erwarteter Nachmeldungen nicht. Darunter sind gut 30 eigentliche Autohersteller, etwa ein Drittel mehr als vor zwei Jahren. Mehrere chinesische Firmen sind erstmals vertreten. Wieder mit dabei ist der Hyundai-Konzern, der auch mit der Marke Kia vertreten ist. Tesla fehlt dagegen. Neu unter den Ausstellern ist Google.

Aufmerksamkeit suchen vor allem die chinesischen Firmen, die auf dem Heimatmarkt mit Überproduktion, Preiskämpfen und geringen Margen zu kämpfen haben. Für sie ist die IAA Mobility eine weitere Bühne, um die Ambitionen auf dem europäischen Markt zu verdeutlichen. Allein die Marke BYD, die in Europa inzwischen Tesla bei den Zulassungszahlen überholt hat, reservierte 15 Plätze für Testwagen. Insgesamt können Interessenten 231 verschiedene Automodelle probefahren. Das soll, so verspricht es der Veranstalter, unkompliziert möglich sein. Bereit stehen ausschließlich Fahrzeuge mit Hybrid- oder batterieelektrischem Antrieb.

Für den VDA als Hauptveranstalter ist die IAA jetzt schon ein Erfolg. Denn abgesehen von Protesten der Umweltverbände gab es in den vergangenen Jahren auch in der Autobranche Zweifel, ob sich traditionelle Messen überhaupt noch lohnen. Ein Grund für den Umzug von Frankfurt nach München im Jahr 2021 war die gesunkene Resonanz. Die gestiegene Zahl der teilnehmenden Hersteller ist nun ein Zeichen, dass die IAA in der internationalen Autoindustrie wieder größeren Zuspruch findet. Eine Rückkehr nach Frankfurt am Main, wo die IAA viele Jahrzehnte stattfand, ist offenbar vom Tisch.

2023 zog die IAA geschätzt etwa 500.000 Besucher an, gemessen daran fielen Proteste zahlenmäßig eher klein aus. „Der Protest ist legitim, ist Ausdruck einer starken Demokratie und von daher passt das“, sagte VDA-Geschäftsführer Jürgen Mindel dazu. Dass der VDA keinesfalls gewillt ist, grobe Störungen einfach hinzunehmen, wird aus der Platz- und Benutzungsordnung ersichtlich. Als Veranstalter hat er dort das Hausrecht. Wer auf dem Gelände ohne Genehmigung beispielsweise Flugblätter verteilt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro rechnen, heißt es in der Platz- und Benutzungsordnung.

Gegner stören sich unter anderem daran, dass die Autoschau die Münchner Innenstadt in Beschlag nimmt: „Eine zukunftsfähige Mobilität hat keinen Platz für immer größere Autos“, sagte ein Sprecher des Bund Naturschutz. „Wir brauchen den Platz für Menschen, Klimaschutz und wirklich nachhaltige Verkehrsmittel wie Bus, Bahn und Fahrrad.“ Mehrere Gruppen haben Protestaktionen rund um die Veranstaltung angekündigt.

Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, sind die Veranstalter der IAA Mobility eine Partnerschaft mit der Deutschen Bahn eingegangen. Der öffentliche Nahverkehr ist selbst ein kleiner Teil der Messe: In diesem Jahr werden dort auch die kommenden Züge für die Münchener S-Bahn vorgestellt. Vor allem aber soll die Messe der Stadt München und ihrem Umfeld wirtschaftlich und finanziell: „Knapp eine halbe Million Menschen sorgten 2023 für eine zusätzliche Kaufkraft von rund 160 Millionen Euro für München und die Region“, sagte Messemanager Christian Vorländer.

Um den Messebereich in der Innenstadt zu erreichen, empfiehlt sich die Nutzung des Nahverkehrs, denn Parkplätze sind in diesem Bereich Münchens schon außerhalb der IAA knapp und teuer. Drei U-Bahn-Haltestellen bieten sich an, um direkt an einem der Eingänge zu starten. Im Süden ist es der Marienplatz am Rathaus, im Westen der Königsplatz und im Norden die Haltestelle Universität nahe des englischen Gartens. Mittendrin liegt mit dem Odeonsplatz in der Nähe der bayrischen Staatsoper die vierte Möglichkeit, die Messe zu erreichen.

Mehr zur Messe IAA


(mfz)



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Damit der Cloud-Zug nicht abfährt: MariaDB übernimmt SkySQL


MariaDB hat die Rückübernahme von SkySQL offiziell bekannt gegeben und will damit die eigene Cloud-Strategie stärken. SkySQL war 2010 erst von MariaDB gekauft und 2023 dann als eigenständiges Unternehmen ausgegründet worden. In den vergangenen 18 Monaten konzentrierte es die Weiterentwicklung in Richtung einer KI-gestützten, serverlosen Database-as-a-Service-Plattform.

Mit dieser Akquisition will MariaDB auf die wachsende Nachfrage nach solchen Datenbanklösungen reagieren, die Nutzer sowohl lokal als auch in der Cloud oder im hybriden Betrieb einsetzen können. Im Cloud-Angebot seiner Enterprise Platform will MariaDB die SkySQL-Technik integrieren und so als Teil seiner Datenbankdienste auf AWS, Azure und Google Cloud anbieten.

CEO Rohit de Souza betont, dass die Innovation im Bereich Serverless und KI durch die Übernahme deutlich beschleunigt werde. Das ist auch nötig, denn IDC und Gartner prognostizieren, dass Unternehmen in den nächsten Jahren ihre Datenbanken zunehmend in die Cloud verschieben werden – hier will MariaDB dank der Integration von SkySQL also nicht den Anschluss verlieren. Entsprechend wird das gesamte SkySQL-Team in MariaDB eingegliedert.

Aus der Ankündigung bei MariaDB gehen keine weiteren Details zur Übernahme hervor. Allerdings dürfte die Integration von SkySQL ein wichtiger Schritt sein, um gegenüber konkurrierenden Plattformen wie Oracles Cloud-Dienst MySQL Heatwave verloren gegangene Zeit aufzuholen.


(fo)



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