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Frühstart nach 1,5 Jahren: AMD bringt FSR 4.1 schon heute für Radeon RX 7000
Angekündigt hatte AMD eine Portierung des leistungsstarken KI-Upsamplings FSR 4.1 für ältere Radeon-Generationen Mitte Mai 2026. Für Grafikkarten der Generation Radeon RX 7000 sollte es demnach im Juli soweit sein. Jetzt legt FSR 4.1 auf RDNA 3 aber nach eineinhalb Jahren Wartezeit plötzlich doch noch einen Frühstart hin.
FSR 4.1 kommt schon heute für Radeon RX 7000
Überraschung! Nachdem AMD vor rund fünf Wochen für FSR 4.1 auf Radeon RX 7000 einen Start im Juli in Aussicht stellte und sogar zuletzt noch betonte, im Vorfeld der Veröffentlichung weitere Details bekanntgeben zu wollen, geht jetzt alles ganz schnell. Schon heute wird das moderne KI-Upsampling mit dem neuen Adrenalin-Treiber 26.6.2 (Release Notes, Download auf ComputerBase) für alle Besitzer einer Grafikkarte vom Typ Radeon RX 7000 freigeschaltet, wie AMDs Senior Vice President für Computing & Graphics, Jack Huynh, verkündet.
The end result delivers image quality that ist designed to closely match what Radeon RX 9000 players experience today. To make this possible, we’ve optimized these complex machine learning models to work efficiently across different compute and memory bandwith characteristics of the RDNA 3 product family. The latest INT8 model is significantly denser and more capable than previous FSR 4.0 models, enabling higher quality image reconstruction while maintaing excellent performance.
This FSR 4.1 release ist designed to deliver both exceptional image quality and strong performance together.
Jack Huynh, SVP Computing & Graphics bei AMD
AMD habe die Upsampling-Technik in den vergangenen Monaten konkret für die ältere RDNA-3-Grafikarchitektur angepasst. Das Ergebnis liege jetzt nah an dem, was Besitzer einer neueren RX-9000-Grafikkarte und nativem FSR 4.1 bisher abrufen konnten. Von einer absolut gleichwertigen Umsetzung ist damit nicht die Rede; insbesondere zieht AMD gegenüber der aktuellen RDNA-Version keinen Vergleich bei der Leistung.
Allerdings soll die offizielle FSR-4.1-Umsetzung für Radeon RX 7000 die bisherigen „Community-Mod“ schlagen, der infolge des Leaks im September 2025 entstanden ist. AMD greift die Mod im Video sogar konkret auf und stellt die hauseigene Portierung im Bildvergleich gegenüber. Demnach soll die Rekonstruktion von Details besser ausfallen, wobei gleichzeitig die Leistung etwas höher liege.
Die Lücke zur ursprünglichen Upsampling-Lösung auf RX-9000-Grafikkarten wird damit augenscheinlich deutlich kleiner, wenngleich nicht gänzlich geschlossen. Hier gilt es aber unabhängige Tests abzuwarten.
Getestet auf allen diskreten RX-7000-Grafikkarten
AMD habe die offizielle Portierung von FSR 4.1 für RDNA 3 auf allen diskreten RX-7000-GPUs ausführlich getestet, angefangen bei der kleinen Radeon RX 7600 bis hin zum ehemaligen Topmodell, der Radeon RX 7900 XTX.
We’ve tested and validated FSR 4.1 across hundreds of PC configurations, from the Radeon RX 7600 to the Radeon RX 7900 XTX and every card in between. Across a wide range of resolutions, gamers can now enjoy machine learning powered performance in more than 300 games. […]
Download the latest AMD Sofware: Adrenalin Edition driver and enable FSR 4.1 on your Radeon RX 7000 Series graphics cards today. […]
For RDNA 3 APU players, we’re developing lightweight machine learning models to bring FSR 4.1 to even more devices.
Jack Huynh, SVP Computing & Graphics bei AMD
Noch nicht erschienen ist FSR 4.1 heute wiederum für RDNA-3-APUs. Aktuell sei AMD aber dabei, angepasste KI-Modelle mit niedrigeren Anforderungen an Leistung und Bandbreite zu entwickeln, um FSR 4.1 in Zukunft auf „noch mehr Geräten“ anbieten zu können. Hinter diesem Unterfangen stand Anfang des Monats noch ein Fragezeichen. Wann es soweit sein wird, ist aktuell aber noch ungewiss.
Veröffentlichung zwischen Proton-Leak und Steam Machine?
Die überraschende, nach der Ankündigung Mitte Mai jetzt vorzeitige Veröffentlichung von FSR 4.1 für Radeon RX 7000 folgt unmittelbar auf die kurzzeitige, mutmaßlich versehentliche Veröffentlichung experimentellen Proton-Codes von Valve, mit dem der Steam-Betreiber eine für RDNA 3 und RDNA 3.5 angepasste Version des KI-Upsamplings durchgestochen hat. Andererseits steht diversen Anzeichen und Gerüchten zufolge die Veröffentlichung der Steam Machine kurz bevor, im Laufe dieser Woche wird es angeblich soweit sein. Dass der Marktstart der Valve-Konsole mit dem Start von FSR 4.1 für Radeon RX 7000 zusammenfallen wird, galt in den vergangenen Wochen bereits als wahrscheinliche Strategie.
FSR 4.1 ist FSR 3.1 haushoch überlegen
Im Vergleich zu FSR 3.1 benötigt FSR 4.1 (Test) zwar geringfügig mehr Leistung, womit der unmittelbare FPS-Schub je Upsampling-Stufe geringer ausfällt; die Bildqualität steigt aber massiv. In Summe sogar so viel, dass FSR 4.1 Performance beständig und über beinahe sämtliche unterstützen Spiele hinweg eine bessere Bildqualität bietet, als sie Spieler zuvor mit FSR 3.1 Quality erreichen konnten. Mitunter wird auf höheren Auflösungen gar FSR 3.1 Native geschlagen.
Besitzer einer RDNA-3-Grafikkarte, darunter auch die beliebten ehemaligen Topmodelle Radeon RX 7900 XT und RX 7900 XTX, erhalten damit heute kostenlos und per Software-Update mehr FPS bei gleichzeitig endlich wieder zeitgemäßer Bildqualität in allen Spielen, die schon bisher FSR 4(.1) boten.
Wie deutlich modernes KI-Upsampling in diesem Aspekt gegenüber älteren Upsampling-Techniken und auch einer „nativen“ Berechnung, bei der jeder Frame direkt in der Ausgabeauflösung gerendert wird und anschließend TAA zum Einsatz kommt, überlegen ist, hat im Februar erst ein groß angelegter Upsampling-Blindtest mit der ComputerBase-Community unterstrichen.
Mit FSR 4(.1) hat es AMD außerdem geschafft, zu Nvidias konkurrierender Upsampling-Technik DLSS 3 aufzuschließen. In vielen Spielen schneidet FSR 4.1 sogar besser ab und konkurriert direkt mit DLSS 4(.5). ComputerBase hat die verschiedenen Upsampling-Modi in den letzten Monaten in Dutzenden Games und Spielszenen mit aufwändigen Videovergleichen gegeneinander getestet. Eine Auswahl:
Umweg über INT8 statt FP8
Weil die besagten RDNA-3-GPUs nicht in der Lage sind, FP8-Berechnungen analog zu RDNA-4-GPUs effizient zu beschleunigen, hat AMD die Upsampling-Technik auf INT8 portiert. Das war spätestens seit dem erwähnten Leak im Herbst 2025 absehbar. Auch die Community-Mod machte sich diesen Umweg zunutze.
In damaligen Benchmarks zum inoffiziellen Umweg hat ComputerBase festgestellt, dass eine Radeon RX 7900 XTX beim Einsatz der FSR-4-Mod via INT8 in Cyberpunk 2077 im Vergleich zur nativen FSR-3.1-Lösung rund 16 Prozent FPS einbüßt, sofern die gleiche Upsampling-Stufe genutzt wird. Bei der Radeon RX 9070 XT waren es hingegen beim Schritt von FSR 3.1 auf FSR 4 via FP8 nur 8 Prozent Leistungsverlust.
Inwiefern AMD die Lücke bei der Leistung jetzt tatsächlich schließen konnte, werden unabhängige Tests in Kürze herausarbeiten. Auch ComputerBase plant einen umfassenden Vergleich. Doch selbst wenn es bei den bisherigen Leistungsnachteilen gegenüber RDNA 4 bleiben sollte, wäre FSR 4.1 dennoch ein riesiger Gewinn für RDNA-3-Grafikkarten – die massiven Vorteile bei der Bildqualität und damit die Möglichkeit, offensivere Upsampling-Modi zu fahren, machen diesen hypothetischen Nachteil mehr als wett. Zumal gegenüber „nativem“ Rendering ohnehin FPS-Vorteile bestehen blieben.
FSR 4.1 für Radeon RX 6000 folgt Anfang 2027
Die Umsetzung für RDNA-2-Grafikkarten der RX-6000-Reihe soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen, AMD sprach zuletzt von „Anfang 2027“. Hier gibt der Hersteller bisher nur wenige Details zur technischen Umsetzung bekannt. Grundsätzlich verfügen auch RDNA-2-GPUs über die Möglichkeit, INT8-Berechnungen nativ zu beschleunigen.
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4,3 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.6.2 (WHQL) Deutsch
- Version 26.5.2 (WHQL) Vega/Polaris Deutsch
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Steam Machine: Verkauf startet mit über 1.000 Euro und Losverfahren
Valve hat die Pforten für den Kauf einer Steam Machine geöffnet. Die zwei Varianten der Steam Machine sind ab 1.039 Euro erhältlich. Wer eine kaufen möchte, hat bis zum 25. Juni Zeit, sich zu bewerben. Ja, richtig gelesen, alle Interessenten landen im Lostopf und können mit Glück eine Steam Machine kaufen.
Zwei Varianten mit oder ohne Controller
Vor knapp einer Woche haben sich via frischen Geekbench-Ergebnissen die Hinweise verdichtet, dass die Steam Machine vermutlich schon in Kürze erscheinen wird. Nun ging die offizielle Bestellseite der Steam Machine online. Erhältlich ist die Steam Machine in zwei verschiedenen Varianten, jeweils mit und ohne Steam Controller.
Das kleinere Modell besitzt eine 512 GB große NVMe-SSD und kostet 1.039 Euro. Die größere Version mit 2 TB hat mit 1.359 Euro einen über 300 Euro höheren Preis. Die beiden Angebote mit Steam Controller sind mit 1.108 Euro und 1.428 Euro jeweils rund 70 Euro teurer. Im Vergleich zum Einzelkauf des Steam Controllers können somit 30 Euro gespart werden. Neben dem größeren Speicher besitzt die Variante mit 2 TB zwei zusätzliche, abnehmbare Frontblenden aus rotem Stoff und massivem Walnussholz.
Teilnahme an Verlosung notwendig
Für alle Interessenten gilt, dass nicht einfach eine Steam Machine bestellt werden kann. Unabhängig von der gewünschten Variante haben alle interessierten Spieler bis 19:00 Uhr am 25. Juni Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Die Variante kann nachträglich nicht mehr geändert werden. Wer sich bis zur Deadline registriert, erhält per Zufallsverfahren einen Platz auf der Reservierungs- respektive Warteliste zugewiesen.
Der jeweilige Steam-Account muss ein paar Anforderungen erfüllen. Er „darf nicht negativ aufgefallen sein“ und muss bereits vor dem 27. April 2026 einen Kauf bei Steam getätigt haben. Je Haushalt ist jeweils nur eine Bestellung gestattet.
Tragen Sie sich bis zum 25. Juni um 19:00 Uhr MESZ in die Liste ein. Alle Einträge werden nach Ablauf der Frist per Zufallsgenerator gemischt. Das Ergebnis wird Ihnen kurz darauf per E-Mail mitgeteilt. Eine Teilnahme nach Ablauf der oben genannten Frist ist nicht möglich.
Steam
Sobald das Zeitfenster geschlossen ist, erhalten alle eingetragenen Spieler eine von zwei möglichen E-Mails. Die Glücklichen erhalten eine E-Mail, in der sie eine Bestätigung erhalten, dass sie auf die Warteschlange hinzugefügt worden und eine Steam Machine für sie reserviert wurde. Diese E-Mail enthält die tatsächliche Kaufoption. Erste Geräte sollen ab dem 29. Juni versendet werden. Alle anderen Spieler werden danach beliefert. Die zweite E-Mail vertröstet die Spieler mit der Information, dass sie eine Benachrichtigung erhalten, sobald wieder Geräte verfügbar sind. Der Versand der Steam Machines erfolgt in der EU sowie USA, Kanada, UK und Australien direkt von Steam. In Japan, Taiwan und Hongkong ist Komodo der offizielle Händler.
Steam Machine mit RDNA 3
Die Steam Machine ist ein kleiner, kompakter Würfel mit einer ungefähren Kantenlänge von 15 Zentimetern. Sie wird mit Steam OS 3.8 ausgeliefert und soll laut Valve flüsterleise und kühl betrieben werden können. Dabei soll sie mit Hilfe von AMD Zen 4 mit 6 Kernen und AMD RDNA 3 mit 28 CUs Spiele in 4K mit 60 FPS unter Einsatz von FSR darstellen können. Da kommt es gerade passend, dass AMD FSR 4.1 für Grafikkarten des Typs Radeon RX 7000, ebenfalls RDNA 3, veröffentlicht hat.
Das Netzteil ist in den kleinen Würfel integriert, und zur Konnektivität besitzt die Steam Machine Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Ein bisschen bunt kann sie auch sein, an der Front ist ein kleiner LED-Streifen montiert.
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Gennaker: Amazon sichert sich 600 MW aus dt. Offshore-Windpark
Amazon und Skyborn Renewables haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag für den Offshore-Windpark Gennaker geschlossen. Mit 600 Megawatt handelt es sich laut den Unternehmen um den bislang größten einzelnen Stromabnahmevertrag in Deutschland.
Strom aus der deutschen Ostsee
Der Vertrag umfasst Strom aus dem geplanten Offshore-Windpark Gennaker, der rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern entstehen soll. Nach Angaben von Amazon und Skyborn soll der Windpark eine Gesamtleistung von bis zu 976,5 Megawatt erreichen. Amazons Anteil über den Stromabnahmevertrag entspricht damit rund 61 Prozent der geplanten Kapazität.
Bei einem Stromabnahmevertrag sichert sich ein Abnehmer über einen längeren Zeitraum Strom aus einem bestimmten Projekt. Für den Projektentwickler kann ein solcher Vertrag die Finanzierung erleichtern, da ein Teil der künftigen Erlöse bereits langfristig abgesichert ist.
63 Windkraftanlagen geplant
Gennaker soll aus 63 Offshore-Windkraftanlagen der 15-Megawatt-Klasse bestehen. Die aktualisierte Bau- und Betriebsgenehmigung wurde im Dezember 2025 erteilt. Nach aktueller Planung sollen die Bauarbeiten nach dem Finanzierungsschluss im Sommer 2026 beginnen. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2028 vorgesehen. Nach Fertigstellung soll Gennaker rechnerisch genug Strom erzeugen, um mehr als eine Million deutsche Haushalte zu versorgen.
Großinvestition in Mecklenburg-Vorpommern
Skyborn beziffert das Investitionsvolumen für Gennaker auf rund drei Milliarden Euro. Ein Teil der Wertschöpfung soll in Mecklenburg-Vorpommern verbleiben: Die Monopile-Fundamente werden laut Amazon von EEW Special Pipe Constructions in Rostock gefertigt, in räumlicher Nähe zum geplanten Windpark.
Für Amazon ist der Vertrag der bislang größte Stromabnahmevertrag für CO₂-freie Energie in Deutschland. Das Unternehmen verweist darauf, dass sein deutsches Portfolio nach dem Gennaker-Abschluss zwölf Projekte mit zusammen mehr als 1,3 Gigawatt umfasst. Nach vollständiger Inbetriebnahme sollen diese Projekte zusammen rechnerisch Strom in Höhe des Jahresverbrauchs von 1,8 Millionen deutschen Haushalten liefern. Wie hoch Amazons Stromverbrauch in Deutschland tatsächlich ist, weist das Unternehmen öffentlich jedoch nicht aus.
Beitrag zum Offshore-Ausbau
Gennaker soll auch zum deutschen Ziel beitragen, bis 2030 eine installierte Offshore-Windleistung von 30 Gigawatt zu erreichen. Der Windpark wäre zugleich das bislang größte Offshore-Windprojekt in der deutschen Ostsee. Ein Bericht zur Genehmigung nannte eine erwartete Jahresproduktion von knapp vier Terawattstunden, was rund vier Milliarden Kilowattstunden entspricht.
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Retro-Gehäuse: Silverstone FLP03 belebt den Geister der 1990er wieder

Beige Farbe, Kippschalter, Turbo-Button und 5,25″-Schächte: Das Silverstone FLP03 ist der jüngste Vertreter aus Silverstones-Retro-Serie, die den Geist der 1990er-Jahre wieder auf den Schreibtisch bringt. Funktional ist aber auch das FLP03 für den Micro-ATX-Formfaktor ein Vertreter der Moderne.
An der Front markieren vertikale Gitter einen Rückgriff auf Design-Elemente der Heimcomputer-Anfangszeit bis hin zu einer Fake-Blende, die ein Diskettenlaufwerk für Speicherträger mit Magnetscheiben aussieht, dem Vorgänger der CD, die wiederum der DVD und Blu-Ray voranging. Vorhanden sind aber tatsächlich drei volle 5,25″-Schächte.
Darüber hinaus nutzt Silverstone wie beim FLP02 für das ATX-Format eine besondere Frontblende mit einem Power-Button im Kippschalter-Design. Er und der Reset-Button lassen sich wie anno dazumal per Schlüssel sperren. Der Turbo-Button erhöht nicht mehr die Taktraten des Prozessors, sondern lässt alle Lüfter mit maximaler Geschwindigkeit laufen. Das ist mehr Gag als wirklich nötig. An die Steuerplatine können bis zu sechs PWM-Lüfter angeschlossen werden.
Im Inneren modern
Hinter dem Retro-Äußeren wartet ein moderner Midi-Tower mit modernen Lüftern und den aktuell üblichen Ausstattungsoptionen der Mittelklasse. Den freien Platz an der Front füllt Silverstone mit einem 180-mm-Lüfter. Maximal passen zwei Exemplare, drei 120- oder 140-mm-Lüfter an die Front, sofern keine 5,25″-Laufwerke genutzt werden. Weitere Lüfter passen unter den Deckel sowie auf den Netzteil-Shroud. Im Heck arbeitet zudem werksseitig ein 120-mm-Lüfter.
Radiatoren können bis hinauf zum 360-mm-Format an Deckel oder Front montiert werden. Welche Kombinationen von Laufwerken, Lüftern und Radiatoren an beiden Orten im Gehäuse möglich sind, verrät das Nutzerhandbuch in einer umfangreichen Tabelle.
Festplatten packt Silverstone in eine Halterung vor dem Netzteil sowie zwei weitere hinter dem Mainboard. Kühler und Grafikkarten dürfen 155 Millimeter hoch beziehungsweise breit werden, wenn die mitgelieferte GPU-Halterung montiert wird, 163 Millimeter ohne sie. In der Länge werden Grafikkarten im FLP03 praktisch nicht eingeschränkt.
Preis und Verfügbarkeit
Wann das FLP03 den Handel erreicht, ist noch unklar. Es richtet sich allerdings an Käufer, die diesen Look unbedingt wollen: Die Preisempfehlung beträgt rund 180 US-Dollar.
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