Gaming-Grafikkarten werden 2026 wieder deutlich teurer
Es ist wieder einmal so weit. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Speicherkrise und des von Big Tech forcierten KI-Booms steigen jetzt auch die Preise von Gaming-Grafikkarten. Seit dem Jahreswechsel ziehen die Preise für aktuelle GeForce- und Radeon-Modelle an, wobei insbesondere teurere Grafikkarten betroffen sind.
Die Preise für Grafikkarten ziehen im Januar ordentlich an
Das generelle Preisgefüge aktueller Gaming-Grafikkarte kannte in den vergangenen zehn Jahren nur eine Richtung: Eine Krise, eine Knappheit und eine GeForce-Generation nach der anderen etablierten ein neues Kostenniveau für PC-Spieler. Nach dem Mining von Kryptowährungen rund um die Jahre 2018 und 2021 sowie Nvidias verschobenem Namensschema mit RTX 40 und RTX 50 deutet sich jetzt der nächste Schub an. Aktuelle GeForce- und Radeon-Modelle werden im Januar 2026 teurer, wie der Blick in den Preisvergleich oder die seitens des ComputerBase-Bots von beobachteten Händlern abgeleiteten Preisdiagramme verraten.
Bei Nvidia ist besonders die RTX 5090 betroffen
Angefangen hat die Entwicklung bei der GeForce RTX 5090 (Test). Im Median über die verschiedenen Custom-Designs und Angebote geht es beim Topmodell schon seit dem frühen Herbst preislich wieder aufwärts. Nachdem über den Sommer eigentlich beständig Modelle ab rund 2.000 Euro verfügbar waren, sind es in den vergangenen Wochen im Schnitt rund 2.500 Euro, die interessierte Käufer für die günstigste verfügbare Neuware aufbringen müssen. Im Median ist der Preis sogar auf rund 3.400 Euro geklettert. Das bedeutet, dass die Hälfte der vom Bot gefundenen Angebote preislich darunter liegt, die andere Hälfte darüber. Damit ist inzwischen wieder das Niveau vom Februar 2025 erreicht, als die Grafikkarte gerade neu auf den Markt kam.
Deals und Tiefstpreise: Hier gibt es die GeForce RTX 5090 noch für unter 3.000 Euro
Seit Weihnachten klettert im Median auch der Preis der GeForce RTX 5080 (Test), gemittelt kostet ein Custom-Design derzeit knapp 1.400 Euro. Bei den günstigsten Angeboten und gemeinhin der GeForce RTX 5070 Ti (Test) geht es seit dem Jahreswechsel aufwärts.
Bei den kleineren Modellen gibt es aktuell noch tagtäglich Bestpreise auf Sommer-2025-Niveau, im Median sind aber inzwischen auch GeForce RTX 5070 (Test) und die GeForce RTX 5060 Ti 16 GB (Test) teurer geworden. Bei der Variante mit nur 8 GB VRAM sind es wiederum insbesondere günstige Angebote um oder unter 300 Euro, die es im November zuhauf gab, jetzt aber gar nicht mehr. Gegenwärtig müssen hier mindestens 365 Euro gezahlt werden.
Auch bei Radeon-Grafikkarten steigen die Preise
Im roten Lager ist der Preisanstieg bei Radeon RX 9070 und RX 9070 XT(Test) besonders deutlich. Die Preise der jeweils günstigsten Angebote und auch der preisliche Median beider Grafikkarten waren über das gesamte Jahr 2025 beinahe monoton fallend; ein Sommer-Plateau wie bei GeForce RTX 50 gab es nur im Ansatz. Erst im Dezember stagnierten die Preise, ehe sie zum Jahreswechsel abrupt zu steigen begannen. Für die Radeon RX 9070 XT müssen derzeit mindestens 660 Euro aufgebracht werden, für die Standardvariante knapp 600 Euro. Im Median ist die Radeon RX 9070 aktuell gar so teuer wie vor zwei Wochen noch das leistungsstärkere XT-Modell – Tendenz steigend.
Bei der 60er-Klasse fällt die Teuerung analog zur GeForce RTX 5060 Ti noch nicht ganz so drastisch aus. Im Median ging es um rund 50 Euro rauf auf gegenwärtig rund 530 Euro, die ein Custom-Design mit 16 GB VRAM im Mittel kostet. Wer es nicht auf ein bestimmtes Modell abgesehen hat, sondern zum günstigsten Custom-Design greift, spürt aber Mitte Januar 2026 noch keinen signifikanten Preisanstieg.
Das ist der Hintergrund: Speicher wird teurer
Hochleistungscomputer und Rechenzentren für das Training und den Betrieb von generativen KI-Modellen benötigen nicht nur schnelle Prozessoren und Grafikkarten, sondern damit einhergehend auch immer mehr Speicher. Steigende Preise für insbesondere DRAM-Bausteine dominierten bereits die Berichterstattung im späten Herbst 2025, von einem „historischen Speicherengpass“ war schon im Oktober die Rede, der schlimmstenfalls bis ins Jahr 2028 anhalten könnte, heißt es aus Kreisen der Hersteller. Die Preise für DDR-RAM haben sich in den letzten Monaten bereits mehr als verdreifacht, seit den Jahreswechsel geht es auch bei SSDs spürbar nach oben. Parallel folgen jetzt auch GDDR-Module – also der VRAM für Gaming-Grafikkarten.
Hier hat es mutmaßlich länger gedauert, bis die Auswirkungen der KI-induzierten Speicherkrise Endverbraucher erreichen, weil die Hersteller von Grafikkarten-Custom-Designs in größeren Zyklen planen und produzieren als bei Arbeitsspeicher-Riegeln. Außerdem ist es seit langem üblich, dass Nvidia und AMD ihre GPU-Chips im Bündel mit passendem, zuvor in großer Stückzahl eigens erworbenem GDDR-Speicher an die Boardpartner weiterverkaufen, um in Preisverhandlungen mehr Gewicht zu haben als viele kleinere Produzenten. Hier gab es also ordentlich Vorlauf, um die Preise an der Speicherbörse vorerst abzufedern.
Nvidia und AMD passen Produktion und Preise an
Bei AMD hieß es allerdings schon Ende November 2025, dass der teure Speicher auch Radeon-Grafikkarten verteuern werde. Und Nvidia hat im Dezember die Produktion von RTX-50-Grafikkarten mit viel Speicher zurückgefahren, aufgrund teurer werdender GDDR7-Module. Abseits dessen habe man die Produktion der 8-GB-Modelle schon im Oktober gezügelt, angeblich wegen stark rückläufiger Nachfrage. Der Hersteller denke laut Gerüchten sogar darüber nach, GPU und zugehörigen Speicher in Zukunft nicht mehr gebündelt zu verkaufen. Gerade für kleinere Boardpartner mit wenig Marktmacht wären die Folgen fatal. Bislang gibt es dafür aber keine handfesten Belege.
KI-Boom hat Priorität
Die Speicherkrise ist dabei nur ein Puzzleteil, denn der KI-Boom allgemein macht Gaming-PCs zu schaffen. Die gesamte Branche priorisiert in den letzten Jahren massiv Produkte im professionellen Geschäft, die für den Einsatz in KI-Rechenzentren geeignet sind, weil es hier im Vergleich zum Privatkunden-Geschäft schier gigantische Margen gibt. Gaming-Grafikkarten haben nur eine geringe Priorität, was zu einer bevorstehenden Knappheit beitragen könnte. Das Ausmaß, in dem der KI-Boom für den Absatz im Privatkundenmarkt nicht nur nicht verkaufsfördernd, sondern effektiv geschäftsschädigend ist, weitet sich damit nach Arbeitsspeicher, SSDs, Festplatten sowie im Allgemeinen Notebooks und Fertig-PCs auf eine weitere konkrete Produktkategorie aus: Grafikkarten.
Es droht eine längere Durststrecke
Für PC-Spieler kommt hinzu, dass es bis ins zweite Halbjahr 2027 voraussichtlich keine neuen diskreten Gaming-Grafikkarten geben wird – zumindest nicht oberhalb des Budget-Segments. Den im Sommer 2025 noch für die CES und später im Herbst 2025 immerhin für das 2. Quartal oder das 3. Quartal 2026 kolportierte Marktstart eines RTX-50-Super-Refreshs hat Nvidia Gerüchten zufolge gestrichen. Das passt ins Bild, denn das Letzte, was aus betrieblicher Perspektive angesichts des immer teurer werdenden DRAMs und des nach wie vor florierenden KI-Geschäfts mit schier gigantischen Margen Sinn ergibt, sind vergleichsweise günstige Gaming-Grafikkarten mit mehr VRAM. Und auch von AMD wird es nach aktuellem Kenntnisstand im laufenden Jahr 2026 keine neuen Gaming-Grafikkarten geben.
Insbesondere im High-End-Bereich und in der von Leistungsstagnation geplagten Mittelklasse droht folglich eine mindestens eineinhalb Jahre anhaltende Durststrecke. Im Budget-Segment könnten wiederum neu aufgelegte ältere Produkte den Preisanstieg dämpfen – zuletzt stand eine Wiederaufnahme der Fertigung der GeForce RTX 3060 (Test) von Anfang 2021 im Raum. Wer oberhalb dieser Leistungsregion am PC spielen will, sollte allerdings bestenfalls bereits versorgt sein.
Fühlst du dich mit deiner Grafikkarte für die nächsten zwei Jahre gut gerüstet?
Ja, auf jeden Fall. Meine Grafikkarte ist (noch) so stark, dass für mich mittelfristig ohnehin kein stärkeres Modell in Frage kommt bzw. existiert.
Ja, ich werde schon zurecht kommen. Zwar hätte ich (schon seit längerem) Lust auf ein Upgrade, aber das war für mich schon zur Marktlage im Herbst 2025 nicht attraktiv.
Na ja, eigentlich wollte ich zeitnah aufrüsten. Wenn die Preise jetzt aber steigen, werde ich das wohl oder übel aussitzen oder in den sauren Apfel beißen müssen.
Nein, gar nicht. Meine Grafikkarte pfeift aus dem letzten Loch oder ist gerade erst kaputt gegangen – ich brauche alsbald eine neue und habe jetzt Sorgen.
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Steam Next Fest: Valve nennt die zehn beliebtesten Spieledemos
Bild: Valve
Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Indie-Games und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt. Die Februar-Ausgabe des Next Fests ist gerade im Gange und läuft noch bis Montagabend um 19 Uhr. zum Wochenende listet Valve die zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen auf.
Steam Next Fest läuft noch übers Wochenende
Das Steam Next Fest versteht sich als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher noch lange nicht verfügbare Titel anspielen können. Steam-Betreiber Valve betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten. Offiziell ist aber nach einer Woche Schluss. Viele Indie-Publisher und Entwickler lassen ihre Demo-Versionen zwar einige Wochen oder gar Monate länger online, eine Garantie gibt es dafür aber nicht. Wer sich noch umsehen und unverbindlich Spiele ausprobieren mag, sollte folglich am Wochenende aktiv werden.
Die schiere Masse der verfügbaren Demos mag dabei abschrecken, was offensichtlich auch Valve bewusst ist. Eine Liste der zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen des aktuellen Steam Next Fests liefert jetzt mögliche Einstiegspunkte für unentschlossene Spieler.
Die 10 meistgespielten Demos zum Steam Next Fest im Februar 2026
Wer darüber hinaus konkrete Spiele empfehlen möchte, kann dies in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen – welche Games kommen bei euch gut an und welche Demo sollte keinesfalls ausgelassen werden?
Entwickler-Livestreams beantworten Fragen
Was während der Teilnahme an einer Vor-Ort-Messe aber auch gegeben ist: Der kommunikative Austausch mit den Entwicklern. Hier verweist Valve auf die vielen Livestreams im Rahmen des Steam Next Fests, in denen Spielentwickler ihre eigenen Games spielen und erklären, Einblicke in die Entwicklung geben und auf die Fragen der Spieler eingehen.
Entwickler dürfen mit einem Spiel nur ein Mal an Valves Spielevorschauen teilnehmen. Der nächste Schritt ist dementsprechend die Veröffentlichung – entweder direkt als Version 1.0 oder im Early Access. Die meisten der jetzt anspielbaren Titel erscheinen in den nächsten Monaten oder zumindest im Laufe des Jahres. Das nächste Steam Next Fest steht wiederum Mitte Juni 2026 an.
Nur noch für kurze Zeit: Wer schnell ist, kann sich aktuell vier Apps im Gesamtwert von 15 Euro sichern. Nur Vollversionen, versteht sich. Wobei der Funktionsumfang von einem PDF-Reader bis zu einem Sudoku-Spiel reicht.
Im Play Store von Google findet sich eine schier endlose Anzahl von Anwendungen. Einige dieser Apps sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Viele kostenpflichtige Apps gibt es zeitweise auch ohne Gebühr, wenn sie Teil eines speziellen Angebots sind. Wir haben einige der spannendsten Apps, die aktuell gratis erhältlich sind, für Euch zusammengestellt.
Kostenlose Pro-Apps (Android)
PDF Reader & Editor (PRO) (4,99 Euro) – Dieser PDF-Reader ermöglicht es, PDF-Dateien nicht nur zu erstellen und zu verändern, sondern auch Funktionen wie Signaturen, Lesezeichen sowie Wasserzeichen hinzuzufügen. Und das ist nur ein Teil des Funktionsumfangs. Darüber hinaus überzeugt die Anwendung durch eine klar strukturierte und leicht verständliche Benutzeroberfläche. (4,3 Sterne, 134 Bewertungen)
QR- und Barcode-Scanner PRO (5,99 Euro) – Ein QR-Code-Scanner gehört inzwischen zur grundlegenden Ausstattung eines Smartphones, da die Codes heute fast überall zu finden sind Beispielsweise in Restaurants, auf Plakaten oder sogar in TV-Spots. Ohne eine zuverlässige Scaner-App stößt man schnell an digitale Grenzen. Und genau so ein Scanner ist aktuell kostenlos erhältlich. Ein zusätzlicher Hinweis: Behaltet immer die Gefahr von sogenanntem Quishing im Hinterkopf. (4,6 Sterne, 20.400 Bewertungen)
Sudoku Master Premium: Offline (3,29 Euro) – Wer sich beschäftigen möchte, greift oft zu einem zeitlosen Klassiker: Sudoku. Früher kauften viele Menschen extra Zeitungen oder Magazine, um an das beliebte Zahlenrätsel zu gelangen. Doch heute vereint eine einzige App ganze 5.000 Aufgaben in fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wichtig zu wissen: Die Nutzung ist zwar gratis, allerdings werden optionale In-App-Käufe angeboten. (4,6 Sterne, 3.440 Bewertungen)
Contact Edge side bar (0,69 Euro) – Gerade für ältere Smartphone-Besitzer kann diese Anwendung besonders nützlich sein. Sie erlaubt es, am Bildschirmrand eine zusätzliche Kontaktleiste einzurichten. Diese lässt sich individuell anpassen, und durch Antippen eines hinterlegten Kontakts können Nutzer ohne Umwege einen Anruf starten. (4,5 Sterne, 165 Bewertungen)
Gratis-Apps und ihre Fallstricke
Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos verfügbar. Doch leider ist es häufig so, dass Entwickler nicht angeben, wie lange diese Angebote Bestand haben. Wenn Euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.
Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Denn manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die ihr achten solltet.
In-App-Käufe
Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Bei einigen kostenpflichtigen Apps bleibt das jedoch ebenfalls nicht aus. Besonders dann, wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, solchen Aspekten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Berechtigungen
Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen diese oftmals weiter. Wenn Ihr also auf Nummer sicher gehen wollt, achtet darauf, dass Ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Euren Standortdaten interessiert sein.
Leica Leitzphone: Leica bringt eigenes Smartphone in Kooperation mit Xiaomi
Leica bringt mit dem „Leica Leitzphone powered by Xiaomi“ ein eigenes Smartphone auf den Markt. Technischer Unterbau ist das in China verfügbare „Xiaomi 17 Ultra by Leica“, das spezifische optische Veränderungen und Software-Anpassungen erhalten hat. Das Leica Leitzphone mit 16 GB/1 TB ist ab sofort für 1.999 Euro erhältlich.
Leica Leitzphone startet heute für 1.999 Euro
Seit knapp vier Jahren kooperieren Leica und Xiaomi für die Kamerasysteme in den High-End-Smartphones des chinesischen Herstellers. Leica wiederum kooperierte bislang mit Sharp in Japan für das „eigene“ Leitzphone. Zum MWC in Spanien baut Leica die Kooperation mit Xiaomi aus und überträgt sie auch auf das Leitzphone, das von seiner exklusiven Stellung ausschließlich für den japanischen Markt auf Europa erweitert wird. Das neue Leica Leitzphone, dessen Basis das bislang exklusiv in China verfügbare „Xiaomi 17 Ultra by Leica“ bildet, lässt sich ab sofort für 1.999 Euro bestellen.
Angebot zum Marktstart
Beim Kauf eines Leitzphone im Zeitraum 8. Februar, 15:30 Uhr, bis 14. März, 23:59 Uhr, gibt es das Xiaomi 17 Ultra Photography Kit Pro im Wert von 199,90 Euro (UVP) gratis dazu. Das Kit besteht unter anderem aus Schutzhülle und mechanischen Bedienelementen.
Gerändelter Metallrahmen und roter Leica-Punkt
Für das Leitzphone überträgt Leica ausgewählte Designaspekte der eigenen Kameras auf das Smartphone. Dazu gehören zum Beispiel der gerändelte Metallrahmen, der rote Punkt mit dem Firmennamen oder der mechanische Kameraring. Dieses Unterscheidungsmerkmal vom Xiaomi 17 Ultra zum „Xiaomi 17 Ultra by Leica“ besitzt jetzt auch das „Leica Leitzphone powered by Xiaomi“ und ermöglicht darüber stufenlose Einstellungen an Zoom, Belichtungswert, ISO und Verschlusszeit. Das haptische Feedback kommt über den Vibrationsmotor des Smartphones.
Leica Leitzphone powered by Xiaomi
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Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Das Kamerasystem: Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH
Innerhalb des Kamerarings finden Anwender die gleichen drei Kameras wie beim Xiaomi 17 Ultra. Leica beschreibt das Kamerasystem als Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH, da es native Brennweiten von 14 bis 100 mm abdeckt. Die Hauptkamera mit 23 mm Brennweite setzt auf einen Sensor der 1-Zoll-Klasse und arbeitet mit 50 MP. Dessen LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor) soll den Dynamikumfang deutlich erweitern. Bei LOFIC handelt es sich um eine Sensortechnologie, bei der jedes Pixel einen zusätzlichen seitlichen Kondensator besitzt, der überschüssige Ladung bei starkem Lichteinfall speichert. Dadurch erhöht sich der Dynamikumfang, weil helle Bereiche nicht so schnell ausbrennen, während dunkle Details erhalten bleiben – und das ohne Mehrfachbelichtung wie bei klassischem HDR.
Für Ultraweitwinkelaufnahmen ist ein weiterer 50-MP-Sensor hinter einem 14-mm-Objektiv zuständig. Der Sensor fällt mit 1/2,76 Zoll kleiner aus, bietet aber ebenso einen Autofokus.
Technisch deutlich aufwendiger fällt das Teleobjektiv aus. Das in Periskop-Bauweise umgesetzte Objektiv bietet eine stufenlos einstellbare native Brennweite von 75 bis 100 mm bei f/2.4 bis f/3.0. Der 1/1,4 Zoll große 200-Megapixel-Sensor bietet darüber hinaus Reserven für eine weitere Vergrößerung mittels Crop.
Kamera-App mit Leica Looks und Bokeh-Simulation
Die Kamera-App integriert 13 Leica Looks, fünf Bokeh-Simulationen sowie fotozentrierte Widgets. Ergänzt wird dies durch den Leica Essential Mode, der klassische Leica-Bildcharaktere digital neu interpretiert – darunter ein von der 2009 veröffentlichten Leica M9 inspirierter Farblook sowie ein monochromes Profil, angelehnt an den Leica Monopan Film für die analoge Schwarz-Weiß-Fotografie.
Leica Leitzphone powered by Xiaomi
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Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Leica nimmt mit dem Leitzphone zudem an der Content Authenticity Initiative (CAI) teil. Digitale Inhalte wie Fotos oder Videos werden dabei mit überprüfbaren Herkunfts- und Bearbeitungsinformationen versehen. Ziel ist es, transparent zu machen, wer einen Inhalt erstellt oder verändert hat – besonders im Zeitalter von KI-generierten Medien.
Unter der Haube ein Xiaomi 17 Ultra
Die weiteren Ausstattungsmerkmale des Leitzphone entsprechen denen des Xiaomi 17 Ultra, wobei Leica für das eigene Smartphone ausschließlich die größte Speicherkonfiguration mit 16 GB RAM und 1 TB Storage anbietet. Weitere Merkmale sind der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, ein bis zu 3.500 cd/m² helles 6,9-Zoll-OLED-Display und die Batterie mit 6.000 mAh. In China ist im Xiaomi 17 Ultra hingegen ein Akku mit 6.800 mAh verbaut.
Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Das Smartphone wird ab Werk mit einer Schutzhülle, Objektivdeckel, Reinigungstuch und dicker roter Handschlaufe ausgeliefert, um den Leica-Look zu vervollständigen.
Technische Daten des Leica Leitzphone
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Leica unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.