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Googles KI-Zusammenfassungen: Opt-out für britische Medienhäuser angekündigt


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Googles KI-Zusammenfassungen sorgen für großen Unmut bei Betreibern von Nachrichtenseiten. Weltweit gibt es Initiativen dagegen, in Großbritannien jetzt eventuell mit einem ersten Erfolg: Google will den Betroffenen einen Opt-out ermöglichen, wie das Unternehmen jetzt in einer Antwort an die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authoritiy (CMA) ankündigte. Details und einen Zeitplan bleibt Google aber schuldig.

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Seit rund einem Jahr gibt es sie auch in Deutschland: Kleine Texte mit Zusammenfassungen der Suchergebnisse, die in den Google-Suchergebnissen an oberster Stelle auftauchen und das wiedergeben, was Nutzer eigentlich erst beim Besuch der gefundenen Webseiten gelesen hätten. Das stellt gerade journalistische Online-Medien, die von den Aufrufen ihrer Inhalte leben, vor große Herausforderungen; etwa den erheblichen Rückgang der Seitenaufrufe.

Die Bredouille für die Verlage: Googles Crawler lassen sich nur ganz oder gar nicht aussperren. Wer nicht will, dass Google KI-Zusammenfassungen seiner Inhalte erstellt, der kann das Crawling seiner Seiten nur vollständig verbieten – und wäre dann auch nicht mehr in den Google-Suchergebnissen oder bei Google Discover zu finden.

In Großbritannien rief das die CMA und den Verlegerverband Publisher‘s Association auf den Plan. 2025 brachte das Google zunächst den „Strategic Market Status“ (SMS) ein, womit die CMA Google als Unternehmen von besonders großer Marktmacht einstuft. Damit kann die Behörde weitreichende Vorgaben machen; etwa wie Google seine Suchmaschinenrankings auf dem britischen Markt zu gestalten hat.

Im Januar machte die CMA erste Vorschläge, wie Google die Marktbedingungen verbessern könnte. Sie sprach sich für mehr Wahlmöglichkeiten und Transparenz für Verlage bei KI-Zusammenfassungen, fairere und transparentere Rankings in den Suchergebnissen mit der Möglichkeit, Probleme an Google zu melden, und gesetzlich vorgeschriebene Auswahlbildschirme für die Standardsuchmaschine auf Android-Geräten und im Google-Chrome-Browser aus. Außerdem soll die Nutzung von Datenauswertungen von Google-Suchtrends deutlich einfacher werden. Allerdings müssen die Vorschläge erst noch im Rahmen des Digital Markets Regime abgestimmt werden – einem gesetzlichen Rahmenwerk zur Regulation digitaler Märkte in Großbritannien, etwa für App-Stores, soziale Medien oder E-Commerce-Plattformen.

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Der Publisher’s Association gingen diese Vorschläge noch nicht weit genug. Sie fordert, dass Google eine klare Trennung zwischen KI-Crawlern und Crawlern für die Google-Suche vornimmt. Am Mittwoch veröffentlichte Google nun eine Stellungnahme zu den CMA-Vorschlägen. Zum Opt-out für KI-Zusammenfassungen heißt es hier nur: „Wir arbeiten an weiteren Aktualisierungen unserer Kontrollmöglichkeiten, damit Websites generative KI-Funktionen in der Suche gezielt deaktivieren können.“

Auch zur Forderung nach faireren und transparenteren Rankings und Auswahlbildschirmen zur Standardsuchmaschine äußerte sich Google: „Wir gewähren unseren eigenen Produkten keine Vorzugsbehandlung, was auch durch die eigenen Überprüfungen der CMA bestätigt wird“, betonte der Suchmaschinen-Riese.

Vorschläge von Drittanbietern könnten Googles Systeme und damit auch die Nutzer Manipulationen und Missbrauch aussetzen. Hierfür gibt es aber keine Belege. Es würde laut Google die Bekämpfung von Spam erschweren und letztendlich die Fähigkeit beeinträchtigen, Verbesserungen für Nutzer in Großbritannien einzuführen. In der Vergangenheit hatte Google zum Beispiel in den USA kartellrechtliche Schwierigkeiten, da der Vorwurf lautete, Google würde seine Marktmacht ausnutzen, um seine eigenen Werbeprodukte zu überhöhten Preisen zu vermarkten.

Eine interessante Alternative schlug Google zu den Auswahlbildschirmen zur Standardsuchmaschine vor. Zunächst verwies das Unternehmen auf einen entsprechenden Auswahlbildschirm, der in Großbritannien bereits bei der Ersteinrichtung von Android-Geräten auftaucht.

Android-Nutzer können ihre bevorzugten Dienste ganz einfach auswählen, und in Großbritannien werden bei der Einrichtung neuer Android-Geräte sogar Auswahlbildschirme angezeigt. Der Vorschlag der CMA, jedes Jahr aufs Neue per Pop-up-Fenster nach der bevorzugten Suchmaschine zu fragen, würde Nutzer in Googles Augen zu sehr stören. Stattdessen plädiert das Unternehmen für einen permanenten Schalter in den Geräteeinstellungen, um die Standardsuchmaschine jederzeit zu ändern.

Es ist ein erster Schritt, den Google in Großbritannien in Richtung CMA und Verleger macht. Doch bis wirklich beschlossen ist, welche Maßnahmen Google umsetzen muss, wird es voraussichtlich noch längere Zeit dauern.


(nen)



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JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears


29 Lautsprecher, 2470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling. Ob das der JBL Bar 1300MK2 gelingt, zeigt der Test.

Kabelloser Surround-Sound ohne Kompromisse: Die JBL Bar 1300MK2 kommt mit zwei Akku-Lautsprechern, die sich in Sekunden abnehmen und hinten im Raum platzieren lassen. Gemeinsam mit der Soundbar und dem externen Subwoofer entsteht so ein 11.1.4-System mit 29 Lautsprechern und 2470 Watt Gesamtleistung. Was die Soundbar abseits des imposanten Zahlenwerks bietet und ob sie klanglich überzeugt, klären wir im Test.

Design und Ausstattung: 11.1.4-Kanal-System mit abnehmbaren Surround-Speakern

Die JBL Bar 1300MK2 ist ein 11.1.4-Kanal-System mit einer Gesamtausgangsleistung von 2470 Watt. Elf Kanäle auf Ohrhöhe, ein Subwoofer-Kanal und vier Höhenkanäle sollen für dreidimensionalen Klang sorgen, wobei die hohe Leistung auch größere Räume klanglich auszufüllen vermag.

In der Soundbar arbeiten acht Racetrack-Treiber für Mitten und Bässe, sieben Hochtöner sowie vier nach oben abstrahlende Treiber für Atmos-Effekte. Die ovalen Racetrack-Treiber bieten bei kompakter Bauweise eine größere Membranfläche als herkömmliche runde Treiber. Jeder der beiden separaten Surround-Lautsprecher enthält zwei Racetrack-Treiber, einen Vollbereichstreiber und einen weiteren nach oben abstrahlenden Treiber. Der Subwoofer ist schließlich mit zwei 200-Millimeter-Treibern bestückt, die für tiefen, druckvollen Bass sorgen sollen.

JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.

Die nach oben abstrahlenden Treiber sind für die Wiedergabe von Höhenkanälen vorgesehen. Ein 3D-Klangerlebnis entsteht jedoch nur, wenn das Quellmaterial entsprechende Inhalte wie Dolby Atmos oder DTS:X liefert. Bei herkömmlichen Formaten kann der integrierte Dolby Surround Upmixer den Klang zumindest räumlich erweitern.

JBL stattet seine Soundbar mit mehreren hauseigenen Technologien aus: Multibeam 3.0 erzeugt eine breitere Klangbühne und kommt auch Hörplätzen abseits der zentralen Position zugute. Pure Voice 2.0 hebt Dialoge bei Bedarf an, wenn sie von Effekten überlagert werden – in der App wird diese Funktion allerdings lapidar nur mit „Switch“ bezeichnet. AI Sound Boost optimiert schließlich die Dynamik, um die Treiber effizienter auszusteuern.

Für die Anpassung an die Raumakustik sorgt eine Sound-Kalibrierung. Über die CALIBR-Taste auf der Fernbedienung lässt sich eine zweistufige Kalibrierung durchführen: Zuerst wird der Hörbereich, anschließend die Position der hinteren Lautsprecher eingemessen. Alternativ erledigt man das bequem über die App. Vorbildlich: Für die Nutzung der JBL One App ist keine Registrierung erforderlich.

Das Gehäuse in mattem Schwarz mit abgerundeten Seiten und feinem Metallgitter an der Front wirkt dezent und edel. Die magnetisch an der Soundbar gehaltenen Satelliten lassen sich sauber lösen; die mitgelieferten Abdeckkappen verdecken die Anschlussstellen auch im getrennten Zustand optisch ansprechend. Die Verarbeitung ist einwandfrei.

Die abnehmbaren Akku-Rears dienen nicht nur als Surround-Lautsprecher hinter der Hörposition, sondern können auch als Bluetooth-Box verwendet werden.

Abnehmbare Surround-Lautsprecher

Die hinteren Lautsprecher lassen sich mechanisch von der Soundbar lösen und arbeiten dann kabellos über ihren integrierten Akku. JBL gibt die Akkulaufzeit mit bis zu zehn Stunden an, was wir im Test bestätigen konnten. Wer die Surround-Speaker also für einen Filmabend nutzen möchte, muss sie nicht täglich aufladen. Nach der Nutzung werden sie einfach wieder an der Soundbar angedockt und laden dort automatisch nach. Anders als bei den meisten Konkurrenzmodellen entfallen separate Netzkabel hinter dem Hörplatz – so viel Flexibilität bietet sonst niemand.

Doch die abnehmbaren Lautsprecher können mehr als nur Surround-Sound: Über eine Taste wechseln sie in den Bluetooth-Modus und fungieren dann als eigenständige Lautsprecher. Wer beide miteinander koppelt, erhält ein Stereo-System für Musik zwischendurch.

Die JBL One App hält zwei weitere Betriebsarten bereit. Der Modus Audio Broadcasting leitet das Signal der Soundbar an die abnehmbaren Lautsprecher weiter – praktisch, wenn man etwa in der Küche weiterhören möchte, während im Wohnzimmer der Fernseher läuft. Die Nacht-Hörfunktion hingegen schaltet Soundbar und Subwoofer stumm und begrenzt die Ausgabe auf die abnehmbaren Lautsprecher. Das schont nachts die Nachbarn, klanglich ist diese Betriebsart allerdings ein deutlicher Rückschritt und eher als Notlösung zu betrachten.

Dank Ethernet-Anschluss ist die Verbindung zur JBL Bar 1300MK2 jederzeit stabil.

Anschlüsse und Konnektivität

Für den Anschluss von Zuspielern stehen drei HDMI-Eingänge zur Verfügung, hinzu kommt ein HDMI-Ausgang mit eARC. Die Eingänge unterstützen HDCP 2.3 sowie den Passthrough von HDR10+ und Dolby Vision. Dank der drei Anschlüsse lassen sich mehrere Quellen wie Blu-ray-Player, Streaming-Gerät oder Spielekonsole dauerhaft anschließen, ein externer Umschalter entfällt.

Eine Einschränkung gibt es für Gamer: Die HDMI-Eingänge verarbeiten 4K-Signale mit HDR, jedoch nur mit maximal 60 Hertz. Konsolen wie die Playstation 5 oder Xbox Series X, die Spiele mit 120 Hertz darstellen können, sollten daher direkt am Fernseher angeschlossen werden. Der Ton wird dann per eARC an die Soundbar weitergeleitet.

Der Raumklang bei Filmen im Dolby-Atmos-Format erzeugt ein echtes Kino-Feeling.

Für die Netzwerkanbindung stehen WLAN nach Wi-Fi-6-Standard und ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Eine kabelgebundene Verbindung arbeitet grundsätzlich zuverlässiger als jede Funkverbindung. Im Test zeigte sich: In einem komplexen WLAN-Set-up mit zwei Routern und vier Netzen (jeweils 2,4 und 5 Gigahertz) kam es häufiger zu Verbindungsabbrüchen. Erst der Wechsel auf Ethernet schaffte Abhilfe – wer maximale Stabilität beim Streaming wünscht, sollte auf das Kabel setzen.

Als weitere Audioeingänge stehen ein optischer Digitaleingang sowie Bluetooth bereit. Für letztere wird der Codec AAC genutzt, der immerhin eine bessere Qualität bietet als SBC. Ein USB-Anschluss ist ebenfalls vorhanden, in Deutschland dient dieser jedoch ausschließlich für Service-Zwecke wie Firmware-Updates. Die Wiedergabe von Musik via USB wird nicht unterstützt.

Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.

Netzwerk-Funktionen und Streaming

In puncto Streaming-Dienste zeigt sich die JBL Bar 1300MK2 gut aufgestellt. Unterstützt werden AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal, Qobuz, Amazon Music (inklusive Dolby-Atmos-Titel), Napster, iHeart Radio, Calm Radio und Tunein. Auch Roon Ready ist die Soundbar, ebenso kompatibel zu DLNA-basierten Diensten. So lässt sich die Soundbar etwa als Medienabspielgerät auch unter Home Assistant nutzen.

Für die Nutzung in mehreren Räumen lässt sich die Soundbar über AirPlay, Google Cast und Roon mit anderen kompatiblen Lautsprechern im selben Netzwerk gruppieren und synchron bespielen.

Die JBL One App übernimmt dabei nicht nur die Ersteinrichtung, sondern auch die Klanganpassung per Equalizer, Firmware-Updates und die Personalisierung der programmierbaren Taste (Moment) auf der Fernbedienung. Software-Updates werden automatisch über das Heimnetzwerk eingespielt, sofern die Soundbar mit dem Internet verbunden ist.

Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.

App, Bedienung und Einrichtung

Zur Steuerung der Soundbar liegen zwei Wege bereit: die Fernbedienung und die JBL One App. Die Fernbedienung bietet direkte Zugriffe auf Bass-Pegel, Surround-Pegel und die Intensität des Dolby-Atmos-Effekts. Mit der CALIBR-Taste startet man die Klangkalibrierung, die mit einem Herzsymbol gekennzeichnete Moment-Taste ermöglicht schnellen Zugriff auf personalisierte Einstellungen.

Die JBL One App kommt immer dann ins Spiel, wenn man die integrierten Streaming-Dienste nutzen möchte. Ferner bietet sie zahlreiche Hilfestellungen, etwa zur Verwendung der abnehmbaren Rear-Lautsprecher als eigenständige Bluetooth-Lautsprecher in anderen Räumen. Trotz der Vielzahl an Funktionen wirkt die App übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen.

Praktisch: Über die App lässt sich die Moment-Taste auf der Fernbedienung mit einem bestimmten Streaming-Dienst belegen, sodass man für den Musikstart nicht erst die App öffnen muss. Auch wer Musik nur für eine begrenzte Zeit hören möchte, kann dies in der App festlegen und mit der Favoriten-Taste koppeln – zur Auswahl stehen 15, 30, 45 und 60 Minuten.

Für die Anbindung an die TV-Fernbedienung bietet die Soundbar eine IR-Lernfunktion. Sie programmiert die wichtigsten Befehle wie Lautstärke und Stummschaltung, was vor allem dann relevant ist, wenn der Fernseher HDMI-CEC nicht unterstützt.

Die Leistungsaufnahme im vernetzten Standby liegt unter zwei Watt. Ein noch sparsamerer Tiefschlaf-Modus senkt den Verbrauch weiter, bringt im Test aber einen Nachteil mit sich: Ist diese Betriebsart aktiviert, startet die Soundbar nicht mehr automatisch, wenn der Fernseher eingeschaltet wird.

JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.

Abmessungen und Wandmontage

Mit einer Breite von 1404 Millimetern inklusive der angedockten Surround-Lautsprecher überragt die Soundbar selbst einen 55-Zoll-Fernseher deutlich. Steht dieser in einem Regal oder einer Wandnische, muss die JBL Bar davor platziert werden – was klanglich sogar von Vorteil ist: Die seitlich und schräg nach vorn abstrahlenden Treiber können sich so ungehindert entfalten, was dem 3D-Klangerlebnis zugutekommt.

Die Basiseinheit ohne die abnehmbaren Lautsprecher misst 1030 × 58 × 136 Millimeter, die Surrounds selbst kommen einzeln auf 202 × 58 × 136 Millimeter (je 1,3 Kilogramm). Der Subwoofer bringt es auf 315 × 277 × 275 Millimeter und wiegt stattliche 12 Kilogramm. Die Bauhöhe von 58 Millimetern ist für die Platzierung vor einem Fernseher ausgelegt, ohne das Bild zu verdecken.

Für die Wandmontage liegen Montageset und eine Bohrschablone bei. Soundbar und abnehmbare Lautsprecher lassen sich gemeinsam oder getrennt an der Wand befestigen. Wird nur die Soundbar montiert, decken mitgelieferte Seitenkappen die offenen Enden nach dem Abnehmen der Surrounds ab.

Soundbar und Subwoofer sind ab Werk gekoppelt. Sollte die Verbindung dennoch einmal unterbrochen sein, lässt sie sich über eine Taste auf der Subwoofer-Rückseite und die Fernbedienung jederzeit erneuern.

Auch bei der Musikwiedergabe macht die JBL Bar 1300MK2 eine gute Figur. Mit Dolby-Atmos-Musik, wie sie etwa Amazon Music bietet, kann man sich den Konzertbesuch fast sparen.

Klangtest

Die JBL Bar 1300MK2 kann ihre außergewöhnliche technische Ausstattung in der Praxis voll entfalten – vorausgesetzt, sie wird mit dem passenden Format gefüttert und die Rear-Lautsprecher sind korrekt hinter der Hörposition platziert. Bei Dolby-Atmos-Material entsteht dann eine beeindruckende Räumlichkeit, die fast an Kinoatmosphäre heranreicht. Der Bass spielt spektakulär auf, ohne unangenehm zu wummern. Wer es dennoch druckvoller mag, regelt den Pegel per Fernbedienung oder App auf Maximum – sollte dann aber womöglich bald mit Nachbarbeschwerden rechnen.

Die Netflix-Produktion "Im Westen nix Neues" bietet als einer von wenigen deutschsprachigen Filmen Unterstützung für Dolby Atmos.

Für die Musikwiedergabe empfehlen wir, die Rear-Lautsprecher an der Soundbar zu belassen. Das sorgt für eine breitere Bühnenabbildung, was uns im Test am besten gefallen hat. Allerdings spielt die JBL Bar 1300MK2 nicht ganz so detailreich und präzise wie eine KEF XIO auf. Letztere ist allerdings deutlich teurer und bringt weder Subwoofer noch Rear-Lautsprecher mit – weshalb sie bei Filmen in puncto Räumlichkeit hinter der JBL zurückbleibt.

Auch bei alltäglichem TV-Genuss überzeugt die Soundbar. Ob Nachrichten oder Tatort – selbst mit einfachem Dolby Digital kommen Soundeffekte gut zur Geltung, und die Sprachverständlichkeit ist hervorragend. Erfreulich: Selbst bei aktivierter Dialogverstärkung über die Switch-Option in der App leidet der Klang nicht.

Die Leistung der JBL Bar 1300MK2 reicht locker aus, um eine größere Party zu beschallen.

Kanäle 11.1.4 7.1.4 7.1 5.1
Breite (cm) 140,4 120,3 116,3 94
Breite o. SLS (cm) 103 85,4 85,4
Tiefe (cm) 13,6 12,8 12,8 10,4
Höhe (cm) 5,8 5,2 5,2 5,05
Dolby Atmos ja ja ja ja
Kanäle 11.1.4 7.1.4 7.1 5.1
Leistung (Gesamt) 2470 W 960 W 780 W 750 W
Leistung (Soundbar) 950 W 500 W 400 W 450 W
Leistung Subwoofer 1200 W 300 W 300 W 300 W
Leistung Surround 2x 160 W 2x 80 W 2x 40 W
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac/ax 802.11 a/b/g/n/ac/ax 802.11 a/b/g/n/ac/ax 802.11 a/b/g/n/ac/ax
Ethernet ja ja ja nein
HDMI eARC ja ja ja ja
HDMI-Eingang 3 3 1 1

Preis

Qualität kostet, so ist es auch bei der JBL Bar 1300MK2, die regulär für 1499 Euro angeboten wird. Aktuell ist sie im Handel kaum günstiger. Wer mit einem etwas schwächeren Bass und geringfügig schlechterer Räumlichkeit zufrieden ist, kann auch zur JBL Bar 1000MK2 (Testbericht) greifen, die bereits für knapp 1000 Euro erhältlich ist.

Fazit

Die JBL Bar 1300MK2 ist eine außergewöhnliche Soundbar, die primär durch ihr cleveres Konzept und ihre klangliche Wucht beeindruckt. Die abnehmbaren, kabellosen Akku-Rear-Lautsprecher sind kein Gimmick, sondern ein durchdachtes Feature, das maximale Flexibilität bietet – vom klassischen Surround-Set-up bis hin zur Nutzung als eigenständige Bluetooth-Boxen in anderen Räumen. Klanglich spielt das System in der Oberliga: Der Bass ist druckvoll und präzise, die Räumlichkeit bei Dolby-Atmos-Material beeindruckend und die Dialogverständlichkeit hervorragend.

Für wen lohnt sich die JBL? In erster Linie für alle, die ein kompromissloses Heimkino-Erlebnis suchen und die Flexibilität der abnehmbaren Lautsprecher zu schätzen wissen. Die Leistung reicht locker aus, um auch größere Räume oder Partys zu beschallen.

Bei einem aktuellen Preis von 1369 Euro ist die Konkurrenz jedoch nicht weit:

  • Samsung HW-Q990F (Testbericht): Für deutlich unter 800 Euro bekommt man hier ein exzellentes Gesamtpaket. Sie kann in puncto Räumlichkeit mit der JBL mithalten und bietet ebenfalls vollwertige Rear-Lautsprecher. Wer primär ein rundum überzeugendes Surround-System zu einem fairen Preis sucht, ist mit der Samsung möglicherweise besser beraten – auch wenn ihr Bass nicht ganz so brachial ausfällt.
  • KEF XIO (Testbericht): Für 2249 Euro zielt die Soundbar ohne Subwoofer auf eine gänzlich andere Zielgruppe ab. Sie spielt detailreicher und präziser auf, was Musikliebhaber zu schätzen wissen. Für ein maximal immersives Filmerlebnis mit tiefem Bass und echtem Surround-Sound muss man zusätzlich investieren.

Die Entscheidung hängt also davon ab, was einem wichtiger ist: das flexible Gesamtpaket mit Kino-Feeling (JBL), das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis (Samsung) oder die audiophile Präzision bei der Musikwiedergabe (KEF).



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Es ist einfach besser als Notion | c’t 3003


Mit der beliebten Notiz-App Notion lässt sich das ganze Leben durchorganisieren. Das Problem: Notion ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, läuft komplett in US-Clouds und nervt seit einiger Zeit an jeder Ecke mit überladenen KI-Funktionen. Anytype bietet dagegen eine datensichere Alternative, die sich komplett auf dem eigenen Heimserver hosten lässt – inklusive lokaler KI-Funktionen. c’t 3003 zeigt, wie es geht.

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(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guck mal hier, das sind alle meine Notizen, Arbeitsprojekte, Rezepte, Urlaube, Aufgaben und wichtige Dokumente, mein halbes Leben quasi, schön sortiert in einer Datenbank. Anytype heißt diese App, und die hat Notion für mich mehr als nur ersetzt, denn ich verwende meinen eigenen Server und lokale KI, um aus meinen Anytype-Notizen wirklich alles rauszuholen. Nicht nur an Notizqualität, sondern auch an Datensicherheit, weil da liegen ja ganz schön private Sachen drin, die ich eher ungern mit Notion, ohne echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und mit der Notion-KI, teilen würde. Und wenn ihr selbst Notion nutzt, ist euch das ja vielleicht auch schon aufgefallen, diese KI drückt euch Notion auch ständig rein. Super nervig. Außerdem kostet mich Anytype über meinen Homeserver keinen Cent beziehungsweise ein paar Euro, wenn ich das über einen Cloud-Server laufen lasse, versus 20 Euro im Monat bei Notion. Und auch dieses Video hab ich komplett mit Anytype organisiert und geskriptet.

Und jetzt sagt ihr vielleicht, ja, Anytype kenn ich und benutzt ihr ja vielleicht sogar schon, da hat Kollege Sahin ja auch schon ein Video drüber gemacht. Aber ich hab in den letzten Wochen so viel Zeit in dieser App verbracht und versuch da wirklich alles rauszuholen. Und in diesem Video zeige ich euch jetzt ganz konkret, wie ihr Anytype voll ausreizt, indem ihr eure Daten selbst hostet und eine lokal laufende KI verbindet. Bleibt dran!

Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei …

Ich bin ja nicht der Einzige aus dem 3003-Team, der Anytype in Benutzung hat. Chris vom 4004-Podcast benutzt das auch voll gern und Sahin hat dazu ja vor einem knappen Jahr schon mal ein Video gemacht. Aber was soll ich sagen, seitdem ist halt mega viel passiert. Die App wird ständig weiterentwickelt, ich kann da zum Beispiel jetzt direkt Bilder aus der Datenbank Unsplash ziehen und die hier als Titelbild einfügen, und es gibt jetzt diese praktischen Tabs hier, da könnt ihr in einem Fenster mehrere Seiten offen haben, und es gibt eine API-Schnittstelle, mit der ihr externe Tools anschließen könnt. Ich hab da jetzt eine Chrome-Erweiterung, um Webseiten direkt in mein Anytype einzufügen, aber auch lokale KI per MCP, also Model Context Protocol. Das schauen wir uns gleich an, aber erst mal das Game-Changing-Feature im Vergleich zu Notion, das mich wirklich dauerhaft zu Anytype gebracht hat: der Sync über meinen eigenen Server.

Warum überhaupt ein eigener Server? Ja, Anytype speichert im Standard zwar alles schon Ende-zu-Ende-verschlüsselt auf Servern in der Schweiz, was ja schon ziemlich nice ist, aber entweder ihr habt da nur 100 Megabyte oder ihr zahlt halt wirklich viel Geld für wenig Speicher. Also 5 Dollar für 1 Gigabyte, 10 Dollar für 10 Gigabyte und 20 Dollar für 100 Gigabyte. Ich mein, fair, die müssen sich ja auch irgendwie refinanzieren, aber „local first“ heißt für mich halt auch, ich will zu 100 Prozent die Kontrolle über meine Daten. Klar, wenn das Internet mal weg ist, synct mein Handy trotzdem über Peer-to-Peer direkt mit meinem Rechner und meinem Tablet und meinen anderen Handys, aber damit der Sync auch von unterwegs aus klappt, wenn der Mac zugeklappt ist, mieten wir uns jetzt einen kleinen Cloud-Server, und da Anytype echt nicht anspruchsvoll ist, braucht er auch wenig Leistung. Das kostet halt so viel wie ein halber Döner im Monat und dadurch haben wir viel mehr Speicher und entscheiden eben selbst, wo unsere Daten liegen.

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Alternativ könnt ihr das fast genauso über euren Heimserver machen, da braucht ihr dann nur einen Reverse-Proxy, das hab ich mit Tailscale gelöst, weil ich Anytype eh nur auf Geräten verwende, die über mein Tailscale verbunden sind. Das Gute: Für den eigenen Anytype-Sync-Server reichen die kleinsten VPS-Pakete locker aus. Und wenn ihr schon einen Webserver für Nextcloud oder so habt, dann könnt ihr den natürlich auch verwenden. Ich hab das im Video hier mal bei Strato ausprobiert, da kriegt ihr dieses Paket mit 120 GB SSD, 4 GB RAM und 2 vCPUs für 4 Euro im Monat. Bei Netcup kostet das zum Beispiel 4,87 und Vergleichbares gibt’s auch noch bei Hostinger, Hetzner, Ionos. Und ja, Speicherplatzsorgen habt ihr dann in Anytype auf jeden Fall nicht mehr.

Egal, für welchen Anbieter ihr euch jetzt entscheidet, klickt euch im Dashboard auf jeden Fall kurz eine Firewall zusammen. Ihr braucht Port 22 für den SSH-Zugriff, 80 und 443 fürs Web. Und jetzt kommt der Anytype-Trick: Die Ports 1001 bis 1016 müssen offen sein, und zwar für TCP und UDP. UDP ist extrem wichtig für das QUIC-Protokoll, das macht euren Sync später dann ziemlich schnell. Und wir brauchen noch eine essenzielle Kleinigkeit, eine eigene Domain. Warum? Anytype baut beim Starten im Hintergrund automatisch saubere SSL-Zertifikate für euch, also das grüne Schloss im Browser, und dafür braucht das System zwingend einen echten Domain-Namen. Also loggt euch kurz bei eurem Domain-Provider ein und legt eine Subdomain an, sowas wie anytype.euredomain.de. Dort setzt ihr dann einen simplen DNS-Eintrag, einen sogenannten A-Record, der genau auf die IP-Adresse von eurem neuen Server zeigt, und das war’s auch schon. Diese Domain ist dann quasi unser Türsteher, den wir gleich in der Config eintragen.

Wenn der Server läuft, loggt ihr euch am Rechner übers Terminal ein, den ganzen Codeblock zum einfachen Copy-and-paste packe ich euch unten in die Videobeschreibung, dann updaten wir kurz das System, ziehen uns Docker und klonen das offizielle Anytype-Docker-Repo. Jetzt wird’s kurz ein bisschen tricky, da bin ich bei meinem Setup nämlich erst mal voll reingelaufen. Ihr kopiert euch die Konfigurationsdatei, die env.default, in eine neue .env, und weil die Entwickler da aber anscheinend ständig rumbasteln, müsst ihr in der Datei einmal alle Version-Tags von prod auf latest ändern, sonst findet Docker die Images nicht und der Server streikt. Dann tragt ihr in der Datei noch eure eigene Domain ein, also anytype.euredomain.de, überschreibt unbedingt diese 127.0.0.1 bei External Listen Host, sonst lauscht der Server nämlich nur auf sich selbst und eure Anytype-Clients kommen von außen nie drauf.

Und noch zwei kleine Pro-Tipps für die Konfig: Setzt das Speicherlimit für den Anytype-Node auf etwas weniger Speicher, als ihr angemietet beziehungsweise in eurem Homeserver freigegeben habt. Also ich hab hier 120 GB SSD und lasse 10 GB noch frei, damit die Platte dann nicht unkontrolliert vollläuft und das System nicht crasht. Und gebt dem Container ruhig 1,5 GB RAM, dann flutschen da auch größere PDF-Uploads. So, dann feuert ihr das Ganze mit docker compose up -d an, der Server rödelt kurz und baut euch im Hintergrund ganz automatisch eure Krypto-Schlüssel und SSL-Zertifikate. Zum Schluss lasst ihr euch den Inhalt der generierten Datei client.yml ausgeben, das ist quasi dann euer Haustür-Schlüssel für eure Endgeräte. Den Text kopiert ihr euch und speichert ihn in einer Datei, und diese Datei importiert ihr dann in den Anytype-Netzwerkeinstellungen unter „Custom Network“. Der durchgestrichene Globus wird blau und zack, der Sync-Server läuft. Auf dem Smartphone und Tablet ist das genau das Gleiche, ihr zieht euch die client.yml-Datei rüber und wählt sie beim Einloggen aus, und euer komplett privater Sync steht.

So, Daten sind sicher, Sync läuft super schnell über unseren eigenen Webserver, Zeit für den Endgegner: künstliche Intelligenz. Und weil wir unsere privaten Notizen vorhin schon nicht auf fremde Server legen wollten, werfen wir die jetzt natürlich auch nicht ChatGPT oder Claude in den Rachen, wir machen das lokal. Das Stichwort heißt MCP, das Model Context Protocol, da haben wir auch ein eigenes Video schon zu gemacht, das findet ihr auch in der Beschreibung, und damit können wir einem LLM direkt Zugriff auf unser Anytype geben. Ich habe hier ein MacBook Pro mit M2 Max und 64 GB RAM stehen, also eigentlich eine absolute Maschine für sowas, und das zum Laufen zu bringen ist auf dem Mac auch gar nicht so schwer.

Eigentlich braucht ihr nur zwei Dinge. Erstens Node.js, erster kleiner Stolperstein bei mir übrigens, ich hatte noch Version 18.15 auf dem Rechner und damit zickt das Ganze rum, ihr müsst Node also am besten einmal auf die aktuellste Version bringen. Zweitens brauchen wir LM Studio, das ist ein kostenloses Programm, mit dem ihr LLMs wie Llama oder Qwen mit zwei Klicks direkt auf eurem Rechner ausführen könnt. Ich habe Qwen 3.5 einmal in der 9B- und einmal in der 30B-Variante genommen, und die Einrichtung ist erstaunlich simpel. Ihr öffnet LM Studio, geht in die Einstellungen zu den MCP-Servern und kopiert da einfach einen kleinen JSON-Code rein, der auf den Anytype-Ordner auf eurem Mac verweist, und das war’s.

Und was macht man dann in der Praxis damit? Na ja, ihr könnt in LM Studio ganz normal chatten, aber die KI kennt halt eure Anytype-Datenbank. Wichtig ist aber: genau prompten. Also bei den großen LLMs ist das wirklich notwendig, ich bin da am Anfang oft in so Endlosschleifen gelaufen, weil die KI einfach in meinem ganzen Anytype-Space nicht gecheckt hat, was ich eigentlich will. Also ich habe da zum Beispiel halt meine Videoprojekte drin und wenn ich da einfach schreibe: „Fasse mir meine aktuellen Videoprojekte zusammen“, dann kann das mal ins Leere laufen. Was schon mal hilft, ist, wenn ihr immer den Namen von eurem Space mit in den Prompt schreibt. Ganz konkret könnt ihr dann zum Beispiel euren Space durchsuchen, aber eben nicht nur nach einem Wort, sondern so kontextbezogen. Also wenn ihr ganz spezielle Infos aus einem Zeitraum oder so wollt.

Das geht eben auch nach Relationen, also zum Beispiel: „Durchsuche meinen Anytype-Space Lucas Space nach allen Objekten vom Typ Videoprojekt, filtere die Ergebnisse so, dass nur die angezeigt werden, die im Titel Short stehen haben und deren Relation Priorität auf Hochgesetzt ist. „Gib mir eine kurze tabellarische Übersicht mit dem Status und dem letzten Änderungsdatum.“ Oder ihr erstellt eine neue Seite, zum Beispiel ein Rezept, in dem ihr einfach nur den Text copy and pasted: „Ich kopiere gleich einen Text für ein Nudelgericht, erstelle daraus ein neues Objekt in Anytype, nutze den Objekttyp Rezept, extrahiere den Namen als Titel, erstelle eine strukturierte Liste für die Zutaten im dafür vorgesehenen Bereich und formatiere die Zubereitungsschritte als nummerierte Liste. Hier ist der Text.“ Oder ihr ergänzt einfach eine bestehende Seite, zum Beispiel mit Checklisten, und verknüpft dann andere bestehende Seiten: „Suche die Seite mit dem Titel Übersicht Reisen, analysiere den aktuellen Inhalt und füge am Ende einen neuen Abschnitt namens Reiseideen 2026 hinzu. Ergänze dort eine Checkliste mit den Zielen Japan, Norwegen und Portugal, verknüpfe zudem meine bestehende Notiz Ausrüstungsliste Wandern.“

Aber Achtung, jetzt kommt mein größter Fail beim Testen. Ich hab da fröhlich rumgepromptet und plötzlich spuckt LM Studio mir einen Fehler aus. Was war passiert? Mein Anytype-Vault ist inzwischen so groß, dass die Datenmenge das Kontextfenster der KI komplett gesprengt hat. Also das Kontextfenster ist ja quasi das Kurzzeitgedächtnis der KI und das war hier im Standard auf knapp 4000 Token limitiert. Die Lösung ist dann theoretisch einfach, man dreht das Kontextfenster in LM Studio einfach hoch. Aber ich sag’s euch ganz ehrlich, wenn ihr das auf 16.000 oder 32.000 Token hochballert, dann fängt auch mein M2 Max schon richtig an zu schwitzen. Das Generieren dauert dann länger und man starrt dann manchmal minutenlang auf den Bildschirm. Also stellt eure Prompts möglichst präzise und sagt der KI genau, in welchem Zeitraum oder nach welchem Text sie suchen soll. Je weniger irrelevante Anytype-Daten in das Kontextfenster geladen werden, desto schneller habt ihr eure Antwort.

Und ich hab gemerkt, dass es meistens gar nicht unbedingt die großen Modelle braucht, um Dinge mit meinen Notizen zu machen. Also meine Empfehlung nach einigen Tests: Benutzt Qwen 3.5 9B. Das hat für die meisten Sachen gereicht. Wenn ich dann aber längere Texte damit reingegeben habe, dann habe ich schon die 30B-Variante gebraucht. Also, falls ihr es noch nicht gemerkt habt, Anytype ist wirklich zu meiner absoluten Lieblings-App geworden. Es ist so nice, einen Platz zu haben, wo man wirklich alles reinschmeißen kann. Also für mich ist das wirklich eine Everything-App. Bewerben die auch so. Und im Gegensatz zu Notion habe ich halt auch die volle Kontrolle über meine Daten. Also da ist die Hemmschwelle wirklich auch wichtige, aber sensible Sachen wie einen Perso, Mietvertrag und so abzulegen, deutlich geringer.

Und was ich besonders nice finde: Anytype macht Sinn, wenn man einfach schnell Sachen notieren will und eben nicht mehr einfach Google Docs verwenden möchte, kann aber auch mit einem wachsen, also wenn man Bock drauf hat. Aber wenn ihr bisher abgeschreckt seid, gebt dem Ganzen mal eine Chance und schaut euch auch unbedingt Sahins Video dazu an. Die Zeit, die man da reinsteckt, lohnt sich voll, finde ich. Na ja, schreibt gern mal eure krassesten Anytype-Hacks in die Kommentare, hört unseren Podcast, abonniert den Kanal, lest unsere Newsletter und habt noch einen schönen Resttag. Tschüss!

c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


(sahe)



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Künstliche Intelligenz

MacBook Neo: Bewegt Apples Billig-Mac PC-Nutzer zum Umstieg?


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Motiviert das neue MacBook Neo tatsächlich Menschen, die bislang einen PC genutzt haben, erstmals einen Mac zu kaufen? Ein X-Post von Apple-Chef Tim Cook scheint diese Vermutung zu bestätigen. Der Mac habe gerade seine beste Startwoche bei Erstkäufern erlebt, die es jemals gegeben hat, frohlockte Cook, ohne präzise das Modell zu benennen.

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Da zusammen mit dem Neo das MacBook Air mit M5 und das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max an den Start gingen, die beide Fortschreibungen der vorhandenen Modelle sind, dürfte hier vor allem das Neo den Ausschlag gegeben haben. Mit Preisen von 699 und 799 Euro für Speicher-Ausstattungen mit 256 bzw. 512 GByte unterbietet Apple mit dem Neo deutlich seinen bisherigen Startpreis für Macs. Das Gerät ist damit das günstigste MacBook, das Apple je verkauft hat. Das bunte MacBook Neo soll den Laptop-Markt aufwirbeln und richtet sich gezielt an preisbewusste Käufer.

Mit dem neuen Modell ist Apple in den Wettbewerb gegen günstige PC-Notebooks eingetreten und versucht dort, mit dem Einsatz eines Aluminiumgehäuses, dem A18-Pro-Chip und dem 13-Zoll-Liquid-Retina-Display die Standards für Geräte in dieser Preisklasse hochzusetzen. Laut Asus-Finanzchef Nick Wu schockt das preiswerte MacBook Neo den gesamten Markt und zwingt die Windows-Konkurrenz zu neuen Strategien. Natürlich gibt es allerlei Abstriche gegenüber Apples höherpreisigen MacBooks, die unter anderem bessere Anschlüsse, andere Bildschirmgrößen und -qualitäten und höhere Leistung bieten. Zudem zeigen erste Benchmarks, dass das MacBook Neo bei der SSD-Geschwindigkeit deutlich hinter den M5-Modellen zurückbleibt.

Trotzdem scheint das neue Modell bei der Zielgruppe zumindest zum Auftakt recht gut zu funktionieren. Bei Onlinebestellungen auf Apples Website sind die Lieferzeiten bereits auf Mitte April gerutscht. Der Name soll dabei laut Apple ein „frisches“ Gefühl vermitteln; warum das MacBook Neo so heißt, erklärte kürzlich eine Marketingdirektorin des Konzerns. Längere Wartezeiten sind für gewöhnlich ein Indiz, dass Apple der Nachfrage kaum nachkommt. Auch sollen Inzahlungnahmen alter Geräte in der Startwoche deutlich nach oben geschnellt sein, berichtet die Website MacRumors. Es sei gar der größte Anstieg der Mac-Inzahlungnahmen seit Veröffentlichung der Apple-Silicon-Macs zwischen 2020 und 2021 gewesen. Wer sich für das Gerät interessiert, sollte jedoch die technischen Nachteile des MacBook Neo genau prüfen, da Apple unter anderem beim Display-Farbraum und der Tastaturbeleuchtung gespart hat.

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(mki)



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