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Künstliche Intelligenz

Halb über, halb unter Wasser: c’t Fotografie 3/26


Echte Split-Level-Aufnahmen sind keine Photoshop-Tricks, sondern handwerkliche Höchstleistung. Der Wiener Fotograf Thomas Haider nutzt die Technik seit Jahrzehnten für seine Unterwasser-Naturfotografie und dokumentiert damit Projekte wie „Wiener Wildnis“ oder die Artenvielfalt in West-Papua. In der c’t Fotografie 03/2026 erklärt er, worauf es dabei ankommt.

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Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Zentrales Werkzeug ist ein Domeport: eine kuppelförmige Glasscheibe vor dem Objektiv, montiert per Bajonett auf einem wasserdichten Kameragehäuse. Die Wölbung erhält den großen Bildwinkel von Weitwinkel- oder Fisheyeobjektiven. Wichtig: Unter Wasser entsteht ein virtuelles Bild, das gekrümmt ist und näher an der Kamera liegt. Fotografen müssen daher stets auf den Unterwasserbereich fokussieren und mit Blenden zwischen f/16 und f/22 arbeiten, um auch die Ecken scharf zu bekommen. Große Domescheiben (bis 18 Zoll bei Acryl) liefern bessere Ergebnisse als kleine, sind aber schwerer und teurer.

Die Brennweite richtet sich nach dem Sensorformat: An MFT entspricht ein 8-Millimeter-Fisheye dem Bildwinkel eines 16-Millimeter-Objektivs an Vollformat. Kleinere Sensoren erlauben kompakte Domes bei gleicher Eckschärfe.

Wassertropfen auf der Scheibe ruinieren jedes Bild. Haider schwört auf den Spucketrick: Enzyme verhindern Tropfenbildung, kurzes Eintauchen erzeugt einen sauberen Wasserfilm – der perfekte Moment zum Auslösen im Serienbildmodus.



Aufnahmen wie diese sind nur mit einem Domeport möglich.

Bei den Kameraeinstellungen empfiehlt er für Mittagsaufnahmen ISO 400 bis 1600, Verschlusszeiten ab 1/125 Sekunde und Matrixmessung. Der Autofokus überfordert sich an der wandernden Wasserlinie – manuelles Fokussieren ist Pflicht. In den Tagesrandzeiten helfen Unterwasserblitze, den dunkleren Unterwasserbereich auszuleuchten.

Komposition lebt von dynamischen, oft S-förmigen Wasserlinien und spannenden Details über und unter der Oberfläche. In der Nachbearbeitung trennt Haider in Lightroom mit linearen Verläufen Über- und Unterwasserbereich, hellt unten auf, dunkelt oben ab und erhöht lokal den Kontrast.

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Sein eindrucksvollstes Erlebnis: Bei Aufnahmen für die „Wiener Wildnis“ klammerte sich ein Krötenmännchen während der Paarungszeit an seine Hand – ein Beweis, wie nah Naturfotografie an die Tiere heranführen kann, wenn man sie respektvoll behandelt.

Objektive und Kameras für Video. Thomas Hoffmann nimmt den boomenden Markt rund ums Filmen mit spiegellosen Kameras unter die Lupe. Klassische Fotoobjektive zeigen beim Videodreh schnell ihre Schwächen: starkes Focus Breathing, unscharfe varifokale Zooms und sichtbar springende Blenden. Cine-Objektive lösen diese Probleme mit mechanisch gekoppelten Fokusringen, stufenloser Blende und parfokaler Konstruktion – allerdings zu Preisen zwischen 500 Euro und 25.000 Euro. Dazu kommen noch Follow-Focus, Mattebox und Rig, sodass die Gesamtinvestition schnell vierstellig wird.

Doch selbst die beste Optik nützt wenig ohne den richtigen Kamerabody. Im zweiten Teil der Serie zeigt Hoffmann, welche sechs Faktoren wirklich über die Cine-Qualität entscheiden: Codec-Tiefe, Dynamikumfang, Rolling Shutter, Hitzemanagement, Sensorauslese und Fokusassistenz. Von der günstigen Hybridkamera unter 1500 Euro bis zur dedizierten Cinema-Kamera für 6000 Euro und mehr – wir ordnen den Markt und geben konkrete Empfehlungen.

Welche Fotofilter wirklich nötig sind. Nicolas Alexander Otto stellt sechs gängige Filtertypen auf den Prüfstand: UV-, Pol-, Grau-, Verlaufs-, Diffusions- und Lichtverschmutzungsfilter. Sein Maßstab: 20 Jahre Praxis als Landschaftsfotograf.

Manche dieser Filter sind im digitalen Zeitalter schlicht überflüssig geworden – andere lassen sich auch durch die beste Bildbearbeitung nicht ersetzen. Otto zeigt, worauf es bei Langzeitbelichtungen ankommt, wann ein HDR-Workflow in Lightroom die bessere Wahl ist als ein klassischer Verlaufsfilter und welches Zubehör in keiner Fototasche fehlen sollte.


Portfolio Nora Schwarz

Die Arbeiten von Nora Schwarz zeigen Landschaften im Wandel, erzählen von Gemeinschaft und stellen Fragen zu unserem Verhältnis zur Natur. Im Gespräch spricht sie über ihr Langzeitprojekt „Songs of the Taiga“ und darüber, warum sie heute mehr Raum für eigene Gedanken lassen möchte. (Bild:

Nora Schwarz

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Wie Japan die deutsche Fotoindustrie überholte. Sandra Petrowitz erzählt die spannende Geschichte hinter Canon, Nikon, Sony und Co. Nach der Öffnung Japans 1854 baute das Land mit europäischem Know-how eine optische Industrie auf. Deutsche Ingenieure wie Billy Neumann und Willy Heilemann halfen ab den 1920er-Jahren bei Nippon Kogaku und Minolta.

Den entscheidenden Schub brachte die US-Besatzung nach 1945: Über die PX-Läden auf Militärbasen verkauften japanische Hersteller Devisen-Kameras an US-Soldaten. Der Kriegsfotograf David Douglas Duncan entdeckte 1950 in Tokio die Nikkor-Objektive und machte sie im Koreakrieg weltberühmt. Ein goldener „PASSED“-Aufkleber des 1954 gegründeten Japan Camera Inspection Institute polierte den Ruf von „Made in Japan“ auf.

Die deutsche Industrie verschlief die Entwicklung: Die überkomplizierte Zeiss Contarex verlor gegen die modulare Nikon F von 1959. 1962 produzierte Japan erstmals mehr Kameras als Westdeutschland. Innovationen wie TTL-Belichtungsmessung in der Pentax Spotmatic (1964) besiegelten den deutschen Niedergang.

Stress im Fotografengraben. Nico Ernst beschreibt, wie hart der Job auf Open-Air-Festivals wie dem Wacken Open Air wirklich ist. 30 Fotografen kämpfen vor 40 Meter breiten Bühnen um Bilder – bei 30 Grad im Schatten, kurzfristig 800 Grad bei Pyrofontänen und unter strenger Zeitvorgabe: maximal 15 Minuten oder drei Songs pro Band.

Die Akkreditierung beginnt Monate vorher. Manche Superstars suchen ihre Fotografen selbst aus, bei Guns N‘ Roses 2025 in Wacken galt sogar ein totales Fotografierverbot. Standard-Equipment ist ein 70–200 mm f/2.8, dazu ein zweiter Body mit 24–70 mm. Stative sind wegen Verletzungsgefahr verboten, Blitze ohnehin.

Zur Pflichtausrüstung zählen guter Gehörschutz vom Akustiker, eingelaufene Schuhe, Regenschutz und schnelle Speicherkarten.



Der Inhalt der c’t Fotografie 3/2026 auf einen Blick.

Sie erhalten die aktuelle Ausgabe der c’t Fotografie (3/2026) für 13,90 Euro im heise shop. Dort sehen Sie auch eine komplette Inhaltsübersicht und erhalten Informationen über das exklusive Online-Zusatzmaterial, das wir über eine übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche anbieten, dazu Vorschaubilder und das Editorial. Das E-Paper und die Ausgabe für Amazon Kindle kosten jeweils 12,90 Euro.


(tho)



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Künstliche Intelligenz

Oracle streicht alle 25 Minuten einen Arbeitsplatz


Mit manischem Tempo investiert auch Oracle in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Nicht nur möchte Oracle dieses Jahr 50 Milliarden US-Dollar durch Schuldscheine und neu gedruckte Aktien aufstellen, auch intern schichtet der Konzern fleißig um: von Menschen zu Maschinen. Im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr hat Oracle nicht weniger als 21.000 Stellen gestrichen.

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Frühere Berichte über eine Kündigungswelle finden sich in dem am Montag bei der US-Kapitalmarktbehörde SEC (Securities Exchange Commission) hinterlegten Jahresbericht Oracles bestätigt. Ende 2024 zählte Oracle 159.000 Mitarbeiter, Ende Mai 2025 162.000 Arbeitsplätze, doch Ende Mai 2026 waren es nur noch 141.000 – 13 Prozent oder 21.000 weniger als ein Jahr zuvor. Auf das Jahr umgelegt ist also rechnerisch alle 25 Minuten ein Job weggefallen.

Die Angaben beziehen sich auf Vollzeitäquivalente; da nicht alle Mitarbeiter Vollzeit beschäftigt sind, ist die Zahl der betroffenen Menschen jeweils höher. Nach wie vor sind Oracles verbliebene Mitarbeiter seit durchschnittlich acht Jahren bei dem Datenkonzern beschäftigt.

„Keine unserer Mitarbeiter in den USA sind durch Gewerkschaften vertreten”, weist Oracle aus. „Bei bestimmten ausländische Tochtergesellschaften vertreten Gewerkschaften oder Betriebsräte manche unserer Mitarbeiter.” Daher überrascht nicht, dass die Kündigungswelle US-Mitarbeiter Oracles überproportional trifft. Dort sind fast 16 Prozent gegangen worden (9.000 von zuvor 58.000), in anderen Ländern nicht ganz elf Prozent (12.000 von zuvor 104.000).

Wer meint, für den Aufbau von KI-Infrastruktur brauche Oracle mehr Hardware-Spezialisten, irrt: Dort wurde von zuvor 3.000 Stellen gleich jede Dritte gestrichen, so viel wie in keiner anderen Sparte.

Da die Nachfrage nach KI-Dienstleistungen derzeit das Angebot übersteigt, kann Oracle Vertrieb und Marketing zurückfahren. Dort sind von zuvor 31.000 Stellen 6.000 verschwunden, also knapp ein Fünftel. Die Forschung und Entwicklung ist um fast ein Siebtel von zuvor 50.000 auf nunmehr 43.000 geschrumpft worden.

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„Cloud services and license support operations” heißt nun „Cloud and software” und hat statt 29.000 nur noch 26.000 Stellen. Und bei „Services” sind von zuvor 37.000 noch 34.000 da. Den geringsten Einschnitt hat das Management in der allgemeinen Verwaltung gewagt, wo jede zwölfte von zuvor 12.000 Stellen fehlt.


(ds)



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Künstliche Intelligenz

Energieeffizienz: Bundesregierung will Vorgaben für Rechenzentren lockern


Eine umstrittene Reform des Energieeffizienzgesetzes ist auf dem Weg. Nach monatelangem Ringen zwischen den deutschen Ministerien für Wirtschaft, Digitales, Finanzen und Umwelt soll die Gesetzesnovelle am Mittwoch das Bundeskabinett passieren. Ziel des heise online vorliegenden Entwurfs ist eine beschleunigte Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie. Doch das Gesetzesvorhaben sorgt schon im Vorfeld für Auseinandersetzungen: Die IT-Wirtschaft warnt vor Überregulierung. Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen in dem Plan einen eklatanten Rückschritt beim Klimaschutz und einen Kniefall vor den großen Tech-Konzernen.

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Im Zentrum der Novelle des deutschen Energieeffizienzgesetzes stehen die Vorgaben für Betrieb und Gesamteffizienz von Rechenzentren, gemessen am Power-Usage-Effectiveness-Wert (PUE). Wer künftig eine solche Anlage neu in Betrieb nehmen will, muss mittelfristig einen PUE-Wert von 1,2 erreichen. Die Kennzahl besagt, dass für jede Kilowattstunde Strom, die direkt in die Rechenleistung fließt, höchstens ein Fünftel zusätzlich für die Infrastruktur verbraucht werden darf.

Ein solcher Zusatzbedarf fällt primär bei der Kühlung der Server an. Dass die Einigung überhaupt zustande kam, gilt als Kompromiss innerhalb der Koalition. Letztlich haben sich die SPD-geführten Ministerien mit ihren etwas strengeren Vorschlägen durchgesetzt und eine Aufweichung bestehender Vorgaben verhindert. Je näher der PUE-Wert an 1,0 liegt, umso energieeffizienter ist ein Rechenzentrum.

Der Branchenverband eco warnt vor Wettbewerbsnachteilen für den Standort. Aus seiner Sicht passen die politischen Ankündigungen von souveränen Cloud-Strukturen, digitaler Resilienz und neuen KI-Großprojekten nicht mit Gesetzen zusammen, die die dafür dringend benötigten Rechenzentren ausbremsen würden. Die Digitalwirtschaft fordert bürokratiearme Eins-zu-eins-Umsetzung der EU-Vorgaben, wie es im Koalitionsvertrag stehe. Über das EU-Recht hinausgehende Regulierung gefährde Investitionen und treibe Betreiber ins Ausland.

Ganz anders bewertet die Organisation AlgorithmWatch die Lage. Ihr zufolge würde die Reform den Klimaschutz verwässern. Der anstehende Kabinettsbeschluss hebele Transparenzpflichten aus und entlaste Tech-Giganten wie Google und Microsoft auf Kosten der Allgemeinheit und der Umwelt. Er würde Betreibern erleichtern, bei Rechenzentren weiter auf fossile Energieträgern zu setzen, und Pflichten zur Weitergabe von Energieverbrauchsdaten an Endkunden aufweichen. Da wichtige Umweltdaten künftig als Geschäftsgeheimnisse unter Verschluss gehalten werden könnten, drohe Verlust an Kontrollmöglichkeiten.

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Tatsächlich sieht der Entwurf vor, nationale Vorgaben, die über das von der EU geforderte Mindestmaß hinausgehen, konsequent zurückzufahren. Die Regierung begründet das mit Bürokratieabbau und Entlastung der Wirtschaft. Die Neufassung werde den jährlichen Erfüllungsaufwand für Unternehmen um rund 760 Millionen Euro senken. Einmalige bürokratische Belastungen für die Wirtschaft sollen sogar im Ausmaß von rund 2,9 Milliarden Euro entfallen. Erreicht wird dies etwa dadurch, dass die Schwellenwerte für verpflichtende Energie- und Umweltmanagementsysteme angehoben werden. Das soll tausende Betriebe von teuren Nachweis- und Auditpflichten befreien.

Das Umweltinstitut München hält das Vorhaben angesichts der Klima- und Energiekrise für unverantwortlich, geopolitisch kurzsichtig und schädlich auch für die Wirtschaft. Der Entwurf sorge dafür, dass ein Großteil der Firmen seinen eigenen Energieverbrauch nicht mehr überwachen müsse. Pläne für wirtschaftliche Energiesparmaßnahmen würden hinfällig. Technisch vermeidbare Abwärme dürfe wieder produziert und müsse nicht zwingend wiederverwendet werden, um Fernwärmenetze mit klimaneutraler Wärme zu versorgen. Einsparauflagen für Kommunen entfielen. Das wäre ein Antrieb weniger für die Sanierung von Schulen, kommunalen Schwimmbädern und Krankenhäusern.

Einen Lichtblick gibt es laut den Bedenkenträgern bei den Vorgaben für Rechenzentren: Wenigstens für Neubauten soll die Effizienzkennzahl PUE beim aktuellen Wert beibehalten werden. Auch wenn dieser nun für vier Jahre nicht mehr in der Praxis, sondern nur auf dem Design-Papier, nachgewiesen werden müsse, sei das ein Signal.

Ferner blieben Meldungen an die Plattform für Abwärme wenigstens für sehr große Konzerne verpflichtend. Das Umweltinstitut fordert, dass beim Energiesparen mehr passieren müsste: Alleine durch kurzfristig rentable Maßnahmen könnte die deutsche IT-Branche pro Jahr 29 Milliarden Euro Energiekosten vermeiden.


(ds)



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VR Games Showcase Sommer 2026: „Transformers“ kommen auf die Meta Quest


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Squido Studio kündigte während der Sommerausgabe des VR Games Showcase an, dass der On-Rails-Shooter „Transformers: Beyond Reality“ nach fast vier Jahren seine Sony-Exklusivität verliert. Die neue „Redux“-Version soll noch dieses Jahr für Meta Quest erscheinen. Außerdem präsentierte ein Münchner Indie-Studio einen kooperativen Extraction-Shooter für Meta Quest und SteamVR und die Flugsimulation „Korea“ aus der IL-2-Reihe erhält einen VR-Modus.

Mit „Drifters: Blackout Crew“ wagt sich das Münchner Studio Salmi Games nach ihrem letzten Titel „Sweet Surrender“ an ein deutlich größeres Projekt. Dieses Mal soll es ein Extraction-Shooter im Stile von Bungies „Marathon“ oder „Arc Raiders“ werden, nur eben in Virtual Reality. Eine Crew hängt auf einem havarierten Mutterschiff im All fest. Energie gibt es nur, wenn Spieler sie aus feindlichen Strukturen zurückerobern. Dabei müssen sie stets entscheiden, ob sie für bessere Beute noch tiefer vordringen oder lieber lebend zurückkehren und das Eingesammelte sichern. Bis zu vier Personen sollen gemeinsam die außerirdischen Tempel stürmen, Ressourcen finden und rechtzeitig den Absprung schaffen, bevor die verteidigenden Roboter die Oberhand gewinnen.

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Drifters: Blackout Crew

Interessant ist die Finanzierungsgeschichte hinter „Drifters: Blackout Crew“. Studio-Gründer Yacine Salmi erklärte gegenüber heise online, dass die öffentliche Förderung den Grundstein dafür gelegt habe. Erste Bundesmittel aus den Jahren 2022 und 2023 ermöglichten frühe Prototypen, mit denen das Team anschließend Meta als weiteren Geldgeber gewinnen konnte. Nach dem Ausbau der Gamesförderung im Frühjahr 2025 flossen schließlich zusätzliche Gelder der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Ohne diese Unterstützung wäre ‚Drifters‘ entweder ein viel kleineres Spiel oder es würde gar nicht existieren“, so Salmi.

Beim Gameplay setzt das Team auf typische Interaktionen, die nur in VR funktionieren. Spieler laden manuell nach, greifen Beute physisch und bewegen sich per Jetpack fort. Gesammelte Ressourcen fließen in Ausrüstung, kosmetische Anpassungen und Verbesserungen am Mutterschiff. Wie schon bei ihrem letzten Titel „Sweet Surrender“ wollen Salmi Games die Community über geschlossene Testphasen und Discord-Feedback eng in die Entwicklung einbinden. Ein konkreter Erscheinungstermin steht bisher nicht fest.

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Hasbros legendäre Spielzeugmarke kehrt im Herbst zurück in die Virtual Reality, denn neu ist „Transformers: Beyond Reality“ eigentlich nicht. Ursprünglich ist das Spiel schon 2022 erschienen, damals noch exklusiv für die Playstation VR. Die Geschichte dreht sich um eine instabile Energiequelle, mit der die Decepticons Cybertron und die Erde bedrohen.

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Transformers: Beyond Reality – Redux

Spieler schlüpfen in einen Kampfanzug, der cybertronische mit menschlicher Technologie kombiniert, und stellen sich an die Seite der Autobots. Der klassische On-Rails-Shooter bewegt Spieler auf vorgegebenen Pfaden durch die Level, damit die sich auf Schießen und Ausweichen konzentrieren können. Squido Studio bringt den Titel am 3. September auf Meta Quest. Entwickelt haben ihn META4 Interactive und Illogika.

Die IL-2-Reihe genießt unter Flugsimulations-Fans einen hervorragenden Ruf. Mit „Korea“ verlegt 1C Game Studios das Geschehen in den Koreakrieg der frühen 1950er-Jahre. Sämtliche Instrumente arbeiten in Echtzeit, was vor allem in der VR-Umgebung für ein realistisches Cockpit-Gefühl sorgen dürfte.

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Korea IL-2 Series VR Mode

Unterstützt werden laut Hersteller alle gängigen VR-Brillen via OpenXR und OpenVR. Erstmals in der Seriengeschichte gibt es außerdem vollständige Controller-Unterstützung. Wer möchte, greift aber weiterhin zu Joystick oder HOTAS, also einer spezialisierten Flugsteuerung mit separatem Schubregler. Die Spielwelt soll sich über mehr als 200.000 Quadratkilometer erstrecken und bildet die koreanische Halbinsel anhand historischer Karten nach.

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Neben Einzelmissionen kündigen die Entwickler auch einen Karrieremodus an, in dem Spieler ein ganzes Regiment führen. Sie verwalten Personal, planen Operationen und entscheiden, ob sie selbst ins Cockpit steigen oder vom Boden aus koordinieren. Hinzu kommt ein virtuelles Museum, in dem sich alle Flugzeuge, Bodenfahrzeuge und Schiffe im Detail inspizieren lassen. Die PC-Version ist für den 4. August angekündigt, die VR-Version startet aber schon ab dem 25. Juni in den Early Access.

Spiel Genre Kurzbeschreibung VÖ-Datum
Breachers: Outbreak Co-op Zombie Extraction Shooter 4-Spieler-Koop-Shooter im Breachers-Universum. 2026
LANESPLIT Racing VR-Motorradrennen mit Gegenverkehr und Wetter. 23. Juni 2026
The Rifted Skies Roguelite Action / Parkour Akrobatisches Parkour-Roguelite. Herbst 2026
Maestro (Attack on Titan DLC) Simulation / Musik Orchestersimulation mit Hand-Tracking 17. Oktober 2024
Skeleton Crew Co-op Action Adventure Physikbasierte Piraten-Action allein oder im Koop 23. Juni 2026
EXOSHOCK (Multiplayer-Ankündigung) Co-op PvE Shooter Squad-basierter Sci-Fi-Shooter im Weltraum Juli 2026
Wizherd (Neues Update) Dungeon Crawler VR-Magie-Action mit Zauberei und Bosskämpfen. Q4 2026
Outlanders VR Strategie / Aufbau Cozy-Städtebau mit Fokus auf Ressourcen & Bevölkerung. Q4 2026
Nomsters Social / Pet Collector Free-to-play Sammelspiel mit virtuellen Haustieren. Sommer 2026
Roar Social Adventure Open-World-Abenteuer, in dem Spieler als Drache fliegen und kämpfen. Q4 2026
The Lightkeepers Co-op Adventure Koop-Survival-Abenteuer, bei dem Spieler einen alten Leuchtturm beschützen müssen. 10. September 2026
Transformers Beyond Reality: Redux On-Rails Shooter Neuauflage des PSVR-Spiels für Meta Quest 3. 3. September 2026
Sol Protocol (Early Access) Co-op Roguelike / Space Sci-Fi-Koop in einem Raumschiff, das durch prozedurale Systeme fliegt. Sept. 2026 (Quest) Okt. 2026 (Steam)
FlatOut 4: Total Insanity VR Racing Neue Updates angekündigt. bereits erschienen (Early Access)
R.A.I.D Co-op Shooter / Simulation Sci-Fi-Zollkontrolle kombiniert mit Kämpfen. Herbst 2026
Primal Rumble (Closed Beta-Anmeldung eröffnet) Card Battler Chaotisches VR-Kartenspiel mit Deckbuilding. unbekannt
VRacer Hoverbike (Neue Strecken & DLCs) Racing Futuristisches Hoverbike-Rennen mit Combat und Multiplayer. bereits erschienen
Trombone Champ: Unflattened (Disney Movie Magic DLC) Rhythmus / Musik Humorvolles Trompetenspiel erhält neue DLC-Inhalte. 26. November 2026
I Am Your Beast VR Roguelike Shooter VR-Umsetzung des schnellen Stealth-Action-Shooters. 2026
Guardians Planetfall Co-op Shooter Squad-basierte Kämpfe gegen Aliens auf verschiedenen Planeten. Nachfolger von Guardians Frontline. Q4 2026
INWIGO Co-op Horror Horror-Extraction-Abenteuer in einem verfluchten Herrenhaus. 23. Juni 2026 (EA)
DRIFTERS: Blackout Crew Co-op Extraction Shooter Raids in Alien-Tempeln für Ressourcen. unbekannt
Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades 2 Sandbox FPS Neuer Feature-Trailer für die Shooter-Sandbox mit absurdem Hotdog-Setting. 2026
Korea. IL-2 Series Flight Simulator Realistischer Luftkampf im Koreakrieg bekommt VR-Modus. 4. August 2026 (EA ab 25. Juni)
Payday: Aces High Co-op Heist Shooter Neuer Feature-Trailer für die VR-Raubüberfälle im Payday-Universum. 2026


(joe)



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