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Huawei Watch Fit 5 Pro & Fit 5 im Test


Huawei wertet die Fit-Serie mit der Fit 5 Pro und Fit 5 technisch und funktionell auf. Größeres, helleres Display, größerer Akku, gewölbtes Glas und neue Funktionen machen die Smartwatch auch in diesem Jahr zu einem der besten Allrounder am Handgelenk, bei dem auch Preis-Leistung überzeugt.

Die Allrounder unter Huaweis Smartwatches

Mit der Watch Fit 5 Pro und Fit 5 bringt Huawei eine neue Generation seiner Allrounder-Sport-Smartwatches. Im viereckigen Design klar als Smartwatch zu erkennen, bieten die neuen Modelle nicht nur mehr Sportfunktionen und erben die Powermeter-Fähigkeiten der Watch GT 6 Pro (Test) beim Radfahren, sondern legen auch technisch mit einem größeren Akku und verbesserten Displays noch einmal sichtbar zu. Die Fit 5 fällt schlichter aus als die Fit 5 Pro, die insbesondere in der orangenen Variante, die auch für den Test zur Verfügung steht, ein sehr sportliches Aussehen vermittelt.

Zwei Modelle, viel Auswahl

Huawei hat in der Watch-Fit-5-Serie jedoch nicht nur zwei Varianten, die Fit 5 und Fit 5 Pro, sondern jeweils auch mehrere Farbvarianten, so dass für jeden Käufer ein passendes Modell dabei sein sollte.

Huawei Watch Fit 5 Pro (rechts) und Fit 5 (links)
Huawei Watch Fit 5 Pro (rechts) und Fit 5 (links)

Die günstigere Fit 5 gibt es in Silber, Grün, Lila, Weiß und Schwarz, die Fit 5 Pro in Schwarz, Weiß und Orange. Jeweils ein Modell beider Serien kommt mit einem Nylon-Armband, bei der Fit 5 das gelbe, bei der Fit 5 Pro das orangene Modell. Die anderen Varianten sind mit einem Fluorelastomer-Armband ausgestattet. Nur das weiße Modell der Fit 5 Pro verfügt zudem über eine Keramik-Oxidationsschicht, die das Gehäuse noch widerstandsfähiger macht und ihr ein leichtes Soft-Touch-Finish gibt.

Preislich wirken sich die unterschiedlichen Armbänder, Farben und Beschichtungen nicht aus.

Start mit 40 und 50 Euro Rabatt

Die Huawei Watch Fit 5 kostet in allen Varianten 199 Euro (UVP), womit sie 30 Euro teurer als die Watch Fit 4 zur UVP ist. Die Huawei Watch Fit 5 Pro kostet hingegen 299 Euro (UVP), 20 Euro mehr als der Vorgänger. Beim Erwerb der Huawei Fit 5 und Pro zum Launch im Online Store oder im Flagshipstore in Berlin von Huawei erhalten Kunden bis zum 30. Juni 2026 einen Rabatt in Höhe von 40 Euro für die Watch Fit 5 und 50 Euro für die Watch Fit 5 Pro sowie eine Garantieverlängerung auf 3 Jahre.

Huawei Watch Fit 5 Pro: Das ist neu

Größeres Display mit schmaleren Rändern

Ein Blick auf die technischen Daten der Fit 5 Pro offenbart, was auch beim Auspacken der Fit 5 Pro sofort sichtbar wird. Huawei hat das Display vergrößert, die Display-Ränder verkleinert und die Uhr insgesamt etwas größer gemacht als die Fit 4 Pro.

Anstelle des 1,82 Zoll großen Displays der Fit 4 Pro verbaut Huawei bei der Fit 5 Pro ein AMOLED-Display mit 1,92 Zoll. Gleichzeitig sind die Ränder um das Display deutlich schmaler und nun auch symmetrisch. Beides fällt sofort positiv ins Auge. Die Screen-to-Body-Ratio fällt bei der Fit 5 Pro mit 83 Prozent nicht nur höher aus als bei der Fit 4 Pro, die auf 79 Prozent kommt, sondern auch als bei der Apple Watch 11, die es auf 78 Prozent bringt.

Huawei Watch Fit 5 Pro
Huawei Watch Fit 5 Pro
Größeres Display und symmetrische Ränder der Watch Fit 5 Pro
Größeres Display und symmetrische Ränder der Watch Fit 5 Pro
Huawei Watch Fit 5 Pro
Huawei Watch Fit 5 Pro

Mit 3.000 cd/m² leuchtet das Display der Fit 5 Pro in der Sonne wieder so hell, dass es problemlos abgelesen werden kann. Und damit die Akkulaufzeit trotz größerem Display nicht abnimmt, handelt es sich bei dem neuen Display um ein LTPO-AMOLED, das die Bildwiederholfrequenz von 1 bis 60 Hz anpassen kann. Insbesondere mit aktiviertem Always-on-Display spart dies Energie, da für die Aktualisierung nur noch 1 Hz genutzt werden. Der Vorgänger läuft hingegen auch dann fest mit 60 Hz.

Und was Huawei erneut hervorragend gelingt, ist das Design des neuen Zifferblattes auf das Design der Smartwatch abzustimmen. Die orangenen Elemente der Uhr finden sich im neuen Watchface wieder und die Fit 5 Pro liefert so ein in sich perfekt stimmiges Design. Und wer es verspielter haben möchte, für den bringt Huawei Fluffy, eine Art Tamagotchi, nun auch auf die Smartwatch. Der kleine Fellfreund reagiert auf das Tippen auf das Display mit verschiedenen Gesten und kann auf verschiedene Situationen wie das Musikhören oder Aufladen mit neuen Animationen reagieren.

Huawei Watch Fit 5 Pro

2,5D-Saphirglas

Eine weitere Neuerung der Watch Fit 5 Pro betrifft das Schutzglas des Displays. Denn auch wenn Huawei hier mit Saphirglas weiterhin auf optimalen Schutz vor Kratzern setzt, ist dieses bei der Fit 5 Pro nicht mehr flach, sondern gewölbt. Das erinnert an die Huawei Watch 5 (Test), die als runde Smartwatch ebenfalls über ein gewölbtes Saphirglas verfügt. Auch bei der Fit 5 Pro verleiht die Wölbung des Glases der Smartwatch ein edleres Aussehen, ohne ihr einen runden Charakter zu geben wie eine Google Pixel Watch 4 (Test).

Krone und Taste der Watch Fit 5 Pro
Krone und Taste der Watch Fit 5 Pro

Größerer Akku

Eine weitere Verbesserung betrifft den verbauten Akku. Denn durch ein optimiertes Design, bei dem die Akkuzellen das Gehäuse besser ausfüllen, konnte Huawei diesen von 400 auf 471 mAh steigern. Ein Zuwachs um fast 18 Prozent. Dies ist insbesondere auch gelungen, da die Batteriedichte um 14 Prozent erhöht werden konnte.

Im Alltag hält die Fit 5 Pro mit Always-on-Display und allen Gesundheitsfunktionen etwas über 4 Tage durch. Nutzt man sie für intensives Tracking mit GPS beim Sport, reduziert dies die Laufzeit je nach Dauer jedoch spürbar. Täglich aufladen wie viele andere Smartwatches muss man die Fit 5 Pro jedoch nicht.

Watch Fit 5 Pro mit Gesundheitssensor
Watch Fit 5 Pro mit Gesundheitssensor

Geladen wird die Fit 5 Pro wie der Vorgänger über Wireless Charging mit einem magnetischen Ladepad, bei dem die Ausrichtung der Uhr keine Rolle spielt. Die Uhr ist so nach rund 60 Minuten wieder voll aufgeladen, was trotz größerem Akku dank Fast Charging schneller als beim Vorgänger ist.

Leicht, aber etwas größer

Die Fit 5 Pro wiegt 30,4 Gramm (ohne Armband), ist erneut also sehr leicht und trotz größerem Display und Akku nicht schwerer als der Vorgänger.

Mit 44,5 × 40,8 × 9,5 mm im Vergleich zu 44,5 × 40,0 × 9,3 mm der Fit 4 Pro ist die Fit 5 Pro minimal größer und dicker als der Vorgänger. Relevant ist der Unterschied im Alltag nicht und wird durch das größere Display mehr als aufgewogen.

Huawei Watch Fit 5 Pro

Die farbigen Akzente in der Titan-Lünette der Fit 5 Pro sind nicht einfach auflackiert, so dass sie sich schnell abnutzen, sondern in die Lünette eingearbeitet.

Huawei Watch Fit 5: Das ist neu

Helleres Display mit schmaleren Rändern

Auch bei der Fit 5 gibt es Veränderungen beim Display. Zwar bleibt dieses mit 1,82 Zoll, 60 Hz und AMOLED mit 480 × 408 Pixeln (347 ppi) grundsätzlich unverändert, mit bis zu 2.500 cd/m² wird das Display in der Spitze nun aber heller als beim Vorgänger, der Fit 4, bei der es bis zu 2.000 cd/m² hell werden kann. Die Abmessungen des Gehäuses sind mit 43,0 × 38,0 × 9,5 mm zu 43,0 × 38,0 × 9,5 mm quasi unverändert. Auch das Gewicht bleibt mit 27 Gramm (ohne Armband) identisch.

Huawei Watch Fit 5 Pro (rechts) und Fit 5 (links)
Huawei Watch Fit 5 Pro (rechts) und Fit 5 (links)

Die Ränder um das Display fallen zwar kleiner aus als beim Vorgänger, der Unterschied ist jedoch minimal und nicht so deutlich sichtbar wie bei der Fit 5 Pro. Zudem sind die Ränder beim günstigeren Modell noch nicht symmetrisch.

Huawei Watch Fit 5 Pro

Das 2,5D-Saphirglas der Fit 5 Pro erhält die Fit 5 nicht. Mit Silikatglas fällt der Schutz zudem geringer aus.

Größerer Akku auch im kleineren Modell

Auch die etwas kleinere Fit 5 profitiert von einem größeren Akku. Denn auch bei ihr hat es Huawei geschafft, die Kapazität von 400 auf 471 mAh zu verbessern. Die Akkulaufzeit der Fit 5 ist in etwa identisch zur Fit 5 Pro, wobei dies auch davon abhängt, wie stark man das Display nutzt und bei welcher Helligkeit es arbeiten muss. Denn die variable Bildwiederholrate im Always-On-Betrieb unterstützt die Fit 5 nicht, dafür ist das Display etwas kleiner, was weniger Energie nötig macht. Am Ende stehen mit Always-On-Display deshalb auch 4 bis 4,5 Tage Akkulaufzeit.

Huawei Watch Fit 5 Pro

Geladen wird auch die Fit 5 über Wireless Charging mit einem magnetischen Ladepad. Bei ihr dauert das Aufladen etwas über 1,5 Stunden.

WLAN oder eine eSIM, um autark vom Smartphone genutzt werden zu können, bieten beide Modelle nicht. Für das Software-Update lässt sich jedoch bei beiden Modellen eine direkte WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und Smartwatch nutzen, um die Übertragung zu beschleunigen.

Huawei Watch Fit 5 Pro
Huawei Watch Fit 5 Pro

Sport und Gesundheit: Die Neuerungen und Unterschiede

Sowohl die Fit 5 Pro als auch die Fit 5 bieten verbesserte Sport- und Gesundheitsfunktionen, auf die im Folgenden genauer eingegangen wird. Zunächst werden jedoch die Unterschiede beider Modelle in diesem Bereich beleuchtet, bevor es um Details geht. Denn neben dem Display, seiner Größe, dem 2,5D-Saphirglas und dem Design der Smartwatch an sich gibt es vor allem in diesem Bereich Unterschiede zwischen der Huawei Watch Fit 5 Pro und Huawei Watch Fit 5.

Einerseits betrifft dies den bei beiden Smartwatches verbesserten PPG-Sensor für die Gesundheitsmessungen. Nur bei der Fit 5 Pro wird getöntes Glas im Sensor eingesetzt, um die Signale der LEDs und Photodioden (PD) zu trennen. Beide nutzen jedoch einen verbesserten Sensor mit 12 Kanälen, also 6 LEDs und 6 PDs, der die Herzfrequenz und Blutsauerstoffsättigung genauer messen kann.

Huawei Watch Fit 5 Pro

Nur die Fit 5 Pro verfügt über eine EN13319-Zertifizierung und ist für das Freitauchen bis zu einer Tiefe von 40 Metern zertifiziert. Hierfür verfügt sie über einen Tiefensensor, den auch die Fit 4 Pro bietet, die Fit 5 aber nicht aufweist.

Auch das EKG und die Messung der arteriellen Steifigkeit unterstützt nur die Fit 5 Pro, während die Fit 5 als Neuerung in diesem Bereich ebenso wie die Fit 5 Pro die Erkennung von Pulswellenarrhythmie vorweisen kann.

Neu bei der Fit 5 ist zudem der Hauttemperatursensor, den die Fit 4 noch nicht besitzt. Er ermöglicht insbesondere auch beim günstigeren Modell nun ein Zyklustracking anhand schwankender Körpertemperaturen.

Neben den beiden neuen Messungen hat Huawei aber auch vorhandene Funktionen verbessert, unter anderem die Erkennung von Atemproblemen beim Schlafen, wodurch sich Schlafapnoe besser erkennen lässt.

Huawei Watch Fit 5 Pro

Verbesserte Sportfunktionen

Die Fit 5 Pro bietet weiterhin umfangreiche Sportfunktionen, die das Aufzeichnen von mehr als 100 Sportarten ermöglichen. Hierfür bieten beide Smartwatches erneut Dual-Band-GPS, wobei Huaweis aktuelle Sunflower-Technologie zum Einsatz kommt, die eine 3D-konvergente Positionsbestimmung nutzt, also die Kombination mehrerer Datenquellen. Im Test in und um Berlin wird der Standort schnell und zuverlässig erkannt. Auch beim Radfahren wird die Route korrekt aufgezeichnet. Markante Ausreißer oder Abweichungen von der tatsächlich gefahrenen Strecke zeigten sich im Testverlauf nicht.

Huawei Watch Fit 5 Pro

Powermeter fürs Radfahren

Wie eingangs erwähnt, erhält die neue Generation die von der Watch GT 6 Pro bekannten Radsportfunktionen einschließlich des virtuellen Powermeters. Auch auf der Fit-5-Serie werden somit die Funktionen virtuelle Leistung, virtuelle Trittfrequenz, Sturzerkennung sowie die Möglichkeit zum gemeinsamen Training via App vollumfänglich unterstützt. Damit ist die Fit-5-Serie erst die zweite Smartwatch im Portfolio von Huawei, die diese Funktion bietet, was den Anspruch der Uhr als sportlicher Allrounder unterstreicht.

Anzeige während des Radfahrens auf der Fit 5 Pro

Wie bei der aktuellen GT-Serie kann man auch bei der Fit-Serie beim Starten eines Radfahr-Trainings die Art des Fahrrads auswählen, um die Metriken an die unterschiedlichen Typen anzupassen. Hier kann man entweder aus der Vorauswahl wie Mountainbike, Rennrad oder City-Rad wählen oder selbst einen Typ einstellen.

Statistiken zum Radfahren in der Huawei-Health-App

Und ebenfalls wie bei der GT-Serie kann das Smartphone über die geöffnete Health-App während des Radfahrens als größeres Display und Fahrradcomputer dienen, auf dem Daten wie die Route, die zurückgelegte Strecke und die Geschwindigkeit angezeigt werden. Auch das Importieren von Routen ist vor dem Start der Tour möglich. Und mit Strava oder Komoot lassen sich die Aktivitäten über die Huawei-Health-App auch wie gewohnt teilen.

Mini-Workouts mit dem Panda

Die Fit-5-Serie führt zudem Mini-Workouts mit einem verspielten Panda auf der Uhr ein. Mit 30 angeleiteten Übungen direkt am Handgelenk soll die Bewegung im Alltag gefördert werden, wobei erkannt wird, wenn man sich zu wenig bewegt, woraufhin die Uhr sich mit dem animierten Panda bemerkbar macht. Zu dieser Funktion bietet Huawei auch ein spezielles Zifferblatt für Mini-Workouts an, das Echtzeit-Feedback zur Aktivität liefert und Belohnungen offeriert.

Mehr Daten beim Trailrunning

Beim Trailrunning profitieren die neuen Smartwatches von dem verbesserten „Sunflower“-Positionierungssystem mit höherer Genauigkeit. Mit der Anzeige der geschätzten Distanz zu Checkpoints (nur Pro-Modell) und zum Ziel (nur Pro-Modell) sowie einem Höhenprofil-Diagramm und einer Datenanalyse nach dem Lauf bietet Huawei aber auch abseits dessen bei dieser Funktion weitere Neuerungen.

Auch beim normalen Laufen werden von der Fit-5-Serie nun Funktionen wie der Running Ability Index und die Laufleistung geboten, um zu berücksichtigen, dass ein Lauf mit Steigungsabschnitten eine höhere Leistung erfordert und eine stärkere körperliche Belastung und somit mehr Trainingsnutzen bedeutet.

Genauere Karten und Daten beim Golfen

Nur die Pro-Version der Fit 5 erhält zudem neue Funktionen beim Golfen. Der Driving Range Mode bietet eine Echtzeit-Überwachung der Rückschwungdauer, Abschwungdauer sowie des Schwungtempos und der -geschwindigkeit. Zudem zeigt er animierte Schwung-Demos an.

Der Golfplatzmodus bietet Zugriff auf über 17.000 Golfplätze weltweit, die nun mit aktualisierten, detaillierten Vektorkarten angezeigt werden. Je nach eigener Blickrichtung soll sich nun auch die Karte auf der Smartwatch automatisch drehen und die Entfernungen sollen mit dem überarbeiteten Kartenmaterial genauer angezeigt werden.

Ausgebautes Sport-Ökosystem von Drittanbietern

Zudem baut Huawei das Ökosystem mit Drittanbieteranbindungen aus. Im ersten Schritt wurden die Apps von Goodshot (Badminton), Tennix (Tennis), PickleX (Pickleball) und KeepStrong (Krafttraining) angebunden. Beispielsweise beim Tennis, Pickleball und Badminton lassen sich über diese Verknüpfungen nun auch Daten zu Vorhand, Rückhand und Schlagserien erfassen.

Drittanbieter-Apps für die Fit-5-Serie
Drittanbieter-Apps für die Fit-5-Serie

Kontaktloses Bezahlen mit Curve Pay

Nach der Watch GT Runner 2 (Test) wird die kontaktlose Bezahlfunktion Curve Pay über NFC auch auf der Watch Fit 5 und Watch Fit 5 Pro angeboten. Erfreulich, dass Huawei dies auch dem günstigeren Modell ermöglicht und nicht nur der Fit 5 Pro vorbehält.

Auch mit den beiden neuen Smartwatches kann Curve Pay via NFC genutzt werden, um über das Handgelenk zu bezahlen, auch wenn das eigene Smartphone gerade nicht in der Nähe ist. Voraussetzung ist, dass man Curve nutzt und dieses über die App mit der Smartwatch verknüpft. Mit Curve bietet Huawei somit nun auch auf den Smartwatches eine verbreitete, international anerkannte und vertrauenswürdige Zahlungsmethode an.

Der Prozess auf der Fit 5 Pro und Fit 5 ist identisch zu dem auf der Watch GT Runner 2, der in nachfolgendem Video gezeigt wird.

Um Curve Pay auf der Fit 5 oder Fit 5 Pro zu nutzen, muss die App über die Huawei AppGallery auf der Smartwatch installiert werden. Vorinstalliert ist die neue und einzige Option zum kontaktlosen Zahlen nicht. Dann geht man auf der Smartwatch in den Einstellungen auf „Weitere Verbindungen“ und wählt „NFC“ aus. Dort stellt man anstelle der vorausgewählten Standardbezahlmethode Wallet nun Curve Pay ein.

Curve Pay mit der WATCH FIT 5 Pro
Curve Pay mit der WATCH FIT 5 Pro (Bild: HUAWEI)

Nun kann man in den Einstellungen der Smartwatch noch konfigurieren, dass über den unteren Button beim Doppelklick Curve Pay gestartet wird. Damit man Curve Pay dann auch nutzen kann, muss die App auf dem verbundenen Smartphone installiert und konfiguriert sein. Im Launchpad unter Wearables muss dafür einfach Curve Pay für die Fit 5 beziehungsweise Fit 5 Pro aktiviert werden. Die in Curve Pay hinterlegte Karte wird dann auch auf der Smartwatch hinterlegt. Curve Pay ausschließlich über die Smartwatch einzurichten, ist nicht möglich.

Fazit

Die Fit-Serie von Huawei präsentiert sich auch in diesem Jahr mit den neuen Fit-5-Modellen als Allrounder-Smartwatch, die zwar nicht alle technischen Extras aller Smartwatches von Huawei bietet, aber schlussendlich ein, wenn nicht das, rundeste Gesamtpaket im viereckigen Gehäuse bietet. Wer eine Smartwatch lieber eckig als rund trägt, findet mit der Fit 5 Pro schlussendlich so auch das beste Gesamtpaket, bei dem Preis-Leistung zudem überzeugt. Die stärkste Konkurrenz macht da fast der Vorgänger, denn die Fit 4 Pro ist zuletzt schon für unter 150 Euro erhältlich gewesen und dafür wahrlich ein Schnäppchen.

Huawei Watch Fit 5 Pro
Huawei Watch Fit 5 Pro

Insbesondere mit der Fit 5 Pro, die selbst Freitauchen bis 40 Meter unterstützt, erhält man auch in diesem Jahr wieder einen exzellenten Begleiter, der nicht ganz so wuchtig wie die großen runden Smartwatches von Huawei wirkt, ein sportliches Design bietet und sowohl technisch als auch beim Funktionsumfang im Alltag nichts vermissen lässt. Mit größerem, hellerem Bildschirm erhält die Fit 5 Pro abseits innerer Werte und neuer Software-Funktionen auch ein sofort für Nutzer sichtbares Upgrade.

Die Verarbeitung der Watch Fit 5 Pro
Die Verarbeitung der Watch Fit 5 Pro
Huawei Watch Fit 5 Pro
Huawei Watch Fit 5 Pro

Die Fit 5 steckt ohne einige Gesundheitsfunktionen technisch durchaus zurück, was sich auch preislich bemerkbar macht. Sie ist aber vor allem auch deutlich schlichter und kleiner als die Fit 5 Pro. Gerade für dünnere Handgelenke ist auch sie deshalb durchaus eine Option, wenn man auf die zusätzlichen Funktionen und Messwerte des Pro-Modells verzichten kann. Bluetooth-Anrufe über die Smartwatch unterstützen dank Mikrofon und Lautsprecher beide Modelle.

Huawei Watch Fit 5 Pro

Bei der Verarbeitung wissen sowohl die Fit 5 Pro als auch die Fit 5 auf ganzer Linie zu überzeugen, wobei die Fit 5 Pro mit ihrem stimmigen Design und den eingearbeiteten Farbstreifen optisch auffälliger auftritt. Wer nicht ganz so sehr ins Auge fallen möchte wie die orangefarbene Version, hat mit Schwarz und Weiß auch bei der Fit 5 Pro schlichtere Alternativen zur Auswahl.

Spezielles Watchfaces für die Mini-Workouts auf der Watch Fit 5
Spezielles Watchfaces für die Mini-Workouts auf der Watch Fit 5

Auch die Akkulaufzeit fällt mit rund vier Tagen mit allen Gesundheitsfunktionen und Always-On-Display erneut sehr gut aus und muss sich vor der Konkurrenz, die meist schon nach spätestens 1,5 Tagen wieder geladen werden muss, in keiner Weise verstecken.

Huawei Watch Fit 5 (links) und Watch Fit 5 Pro (rechts)
Huawei Watch Fit 5 (links) und Watch Fit 5 Pro (rechts)

Auch für die Fit 5 und Fit 5 Pro gilt jedoch, dass Smartwatches von Huawei nicht das App-Ökosystem bieten, wie es Wear OS unter Android und watchOS auf einer Apple Watch zur Verfügung stellen. Und so bietet Huawei mit den Funktionen etwa fürs Radfahren und dem in Huawei Health integrierten Fahrradcomputer zwar selbst viele Extras, kann sich aber eben nicht wie andere Smartwatches beispielsweise direkt mit einem Bosch-e-Bike verbinden, um die Herzfrequenz an den Fahrradcomputer zu übertragen. Auf derartige Extras muss man verzichten. Wie wichtig sie sind, muss jeder für sich selbst bewerten.

  • Hervorragendes, sehr helles AMOLED-Display
  • Gewölbtes Saphirglas
  • Präzises Dual-Band-GPS
  • Sturzerkennung
  • EKG, Herzfrequenz, HRV, SpO2, arterielle Steifigkeit, Temperatursensor, Schlafanalyse, Pulswellenarrhythmie
  • Genaue Gesundheitswerte
  • Viele Sportmodi inkl. Fahrradcomputer
  • Sturzerkennung
  • Freitauchen bis 40 m
  • Lange Akkulaufzeit
  • Flüssige Bedienung
  • Bluetooth-Telefonie und Musik über die Smartwatch
  • Kontaktloses Bezahlen
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Gute App
ComputerBase-Empfehlung für Huawei Watch Fit 5 Pro
  • Hervorragendes AMOLED-Display
  • Präzises Dual-Band-GPS
  • Viele, genaue Gesundheitswerte
  • Viele Sportmodi inkl. Fahrradcomputer
  • Sturzerkennung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Flüssige Bedienung
  • Hervorragende Verarbeitungsqualität
  • Bluetooth-Telefonie und Musik über die Smartwatch
  • Kontaktloses Bezahlen
  • Gute App
ComputerBase-Empfehlung für Huawei Watch Fit 5

ComputerBase hat die Watch Fit 5 und Fit 5 Pro leihweise unter NDA von Huawei zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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Alte Spiele auf neuen Rechnern: ScummVM 2026.3.0 bringt Un­ter­stützung für weitere Spiele­klassiker


ScummVM 2026.3.0 erweitert die Unterstützung klassischer Spiele um mehrere Adventures, darunter zwei „Nancy-Drew“-Titel sowie „Noctropolis“. Zudem liefert das Update zahlreiche Fehlerbehebungen und Verbesserungen für verschiedene Engines und Plattformen, von denen insbesondere Nutzer der Atari- und PS3-Version profitieren.

Durch eine auf den Originaldateien basierende Re-Implementierung sorgen die Entwickler von ScummVM dafür, dass zahlreiche Spieleklassiker auch heute noch plattformunabhängig lauffähig bleiben. Die Umgebung wird dabei häufig mit Spielen von LucasArts in Verbindung gebracht, was nicht unbegründet ist: Ursprünglich lediglich für Adventures auf Basis der Skript-Sprache SCUMM („Script creation utility for maniac mansion“), die von LucasArts für das namensgebende Spiel entwickelt wurde, vorgesehen, geht die Emulation inzwischen deutlich weiter und unterstützt mittlerweile eine Vielzahl von Titeln und Engines anderer Hersteller wie Revolution Software, Adventure Soft oder Sierra Entertainment.

Inzwischen sind Umsetzungen auch für zahlreiche Plattformen erschienen, darunter Microsoft Windows, macOS sowie verschiedene BSD- und Linux-Systeme, iOS, Android und die Konsolen Dreamcast, Nintendo DS, PlayStation 3, PlayStation Portable, PlayStation Vita, Nintendo Wii und Nintendo Switch. Auch für AmigaOS und den Atari ST stehen entsprechende Versionen bereit.

Viel neuer Spielspaß für Retro-Fans

Mit der neuen Version erweitern die Entwickler die Unterstützung um mehrere weitere Klassiker. Neu spielbar sind unter anderem „Nancy Drew: The Haunted Carousel“, „Nancy Drew: Danger on Deception Island“, „Noctropolis“, „Cartoon Carnival“ und „Alfred Pelrock: En Busca de un Sueño“. Hinzu kommen mehrere Titel auf Basis der Gamos-Engine, darunter „Pilot Brothers: On the Track of Striped Elephant“ und „Pilot Brothers: The Case of Serial Maniac“.

Stabilität vieler Titel verbessert

Darüber hinaus wurden zahlreiche Fehler in unterstützten Spielen und Engines behoben. So beseitigt das Update unter anderem Probleme bei Animationen und Kamerabewegungen in Myst III. Für „Simon the Sorcerer 2“ wurde zudem die Unterstützung für Sprachdateien der Amiga- und Macintosh-Version ergänzt. In der Nancy-Engine nahmen die Entwickler außerdem zahlreiche Korrekturen an Rätseln, der Cursor-Anzeige, Sound-Effekten und Ladefunktionen vor.

Fehlerkorrekturen auch an System und Plattformen

Neben den spielbezogenen Verbesserungen haben sich die Entwickler auch zahlreicher grundsätzlicher Probleme angenommen. Klickbare Links im Interface werden nun per Cursor hervorgehoben, GUI-Listen unterstützen ab sofort kinetisches Scrollen und ein neuer NULL-OPL-Treiber reduziert die Anforderungen auf leistungsschwächeren Systemen. Zudem wurde bei 3D-Engines ein Problem mit der Fenstergröße nach dem Verlassen des Vollbildmodus behoben.

Auch verschiedene plattformspezifische Probleme wurden adressiert. So erhält unter anderem der Atari-Port Unterstützung für native CD-Audio-Wiedergabe, Plugins, den YM2149-Soundchip, der derzeit bei „Elvira 1“ und „Elvira 2“ genutzt wird, sowie einen überarbeiteten Audio-Mixer. Darüber hinaus sind Autosaves standardmäßig deaktiviert, da diese Klangstörungen verursachen können. Bei den PS3-Ports lassen sich ScummVM-Engines künftig als separate Module beziehungsweise ausführbare Dateien laden. Dadurch soll sich der Speicherbedarf um rund 90 MB verringern. Diese Funktion ist allerdings ausschließlich in den Release-Paketen aktiviert.

Die hier genannten Änderungen und Neuerungen stellen lediglich einen kleinen Ausschnitt dar. Eine vollständige Übersicht findet sich in den ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Die vollständig unter der GPL stehende und damit frei verfügbare Anwendung steht ab sofort auf der Website des Projektes für zahlreiche Plattformen wie Windows, macOS und Linux bereit, einschließlich auch des Sourcecodes. Alternativ lässt sich ScummVM 2026.3.0 wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung verlinkten Download-Bereich von ComputerBase beziehen.



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Konkurrenz: Google greift Nvidia mit eigenem KI-Chip-Geschäft an


Google will seine eigenen KI-Beschleuniger stärker außerhalb der eigenen Cloud vermarkten und rückt damit direkter an Nvidia heran. Neben Technik spielen dabei Finanzierungsmodelle, Rechenzentren und Großkunden wie Anthropic eine zentrale Rolle.

Google setzt stärker auf eigene TPUs

Google arbeitet seit Jahren an eigenen KI-Beschleunigern, den Tensor Processing Units, kurz TPUs. Bislang wurden diese vor allem intern und über die Google Cloud genutzt. Nun zeichnet sich aber ab, dass Google daraus ein größeres Geschäftsfeld machen will, das stärker mit Nvidias GPU-Geschäft konkurriert.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Hardware selbst. Google versucht offenbar, ein breiteres Ökosystem aus Chips, Cloud-Diensten, Rechenzentrumskapazitäten und Finanzierung aufzubauen. Genau dieses Zusammenspiel gilt als einer der Gründe, warum Nvidia im KI-Boom so stark wachsen konnte: Neben den GPUs selbst profitieren Kunden von Software, Infrastrukturpartnern und einem großen Entwicklerumfeld.

Blackstone soll TPU-Cloud mitfinanzieren

Ein wichtiger Baustein ist die im Mai angekündigte Zusammenarbeit mit Blackstone. Der Finanzinvestor will zunächst 5 Milliarden US-Dollar Eigenkapital bereitstellen. Damit soll eine neue TPU-Cloud entstehen, die voraussichtlich ab 2027 zunächst 500 Megawatt Rechenzentrumskapazität bereitstellt.

Google liefert dafür die TPUs, Software und weitere Dienste. Blackstone bringt Kapital und Erfahrung im Aufbau digitaler Infrastruktur ein. Die neue Plattform soll KI-Rechenleistung für externe Kunden bereitstellen und damit eine Alternative zu GPU-orientierten Cloud-Anbietern schaffen.

Damit nähert sich Google einem Modell, das bei Nvidia bereits zu beobachten ist: Der Chipanbieter profitiert nicht nur vom Verkauf einzelner Beschleuniger, sondern auch von einem Netzwerk aus Cloud-Anbietern, Rechenzentren und Kunden, die ihre KI-Modelle in großem Maßstab trainieren oder ausführen wollen.

Anthropic als großer TPU-Kunde

Parallel dazu baut Anthropic seine Partnerschaft mit Google und Broadcom aus. Das Unternehmen hinter Claude hat eine Vereinbarung über mehrere Gigawatt an TPU-Kapazität geschlossen, die ab 2027 verfügbar werden soll. Diese Rechenleistung soll für die Weiterentwicklung und den Betrieb künftiger Claude-Modelle genutzt werden.

Für Google ist Anthropic damit ein besonders wichtiger Referenzkunde. Große KI-Anbieter benötigen enorme Mengen an Rechenleistung, suchen zugleich aber nach Alternativen zu knappen und teuren Nvidia-GPUs. Wenn Google hier ausreichende Leistung, Verfügbarkeit und passende Software bieten kann, könnten TPUs für weitere Anbieter interessanter werden.

Broadcom spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Rolle, da das Unternehmen an der Bereitstellung der TPU-Infrastruktur beteiligt ist. Google bleibt damit nicht allein auf die eigene Cloud beschränkt, sondern bindet Partner für die technische und infrastrukturelle Umsetzung ein.

Nvidia bleibt vorerst schwer einzuholen

Trotz der neuen Offensive bleibt Nvidia der dominierende Anbieter im Markt für KI-Beschleuniger. Neben der reinen Rechenleistung ist vor allem das Software-Ökosystem rund um CUDA ein entscheidender Vorteil. Viele KI-Anwendungen, Entwicklerwerkzeuge und bestehende Arbeitsabläufe sind auf Nvidia-Hardware ausgelegt.

Google kann hier zwar auf eigene Chips und eine große Cloud-Plattform zurückgreifen, muss Kunden aber nicht nur von der Leistung der TPUs überzeugen. Ebenso wichtig sind Verfügbarkeit, Preis, einfache Nutzung und die Frage, wie gut bestehende KI-Software auf Googles Infrastruktur läuft.

Mehr Wettbewerb im KI-Infrastrukturmarkt

Die aktuellen Schritte zeigen dennoch, dass Google das KI-Infrastruktur-Geschäft deutlich breiter aufstellen will. Statt die eigenen Beschleuniger nur als internes Werkzeug oder Cloud-Option zu behandeln, entsteht ein Angebot, das stärker als eigenständige Infrastruktur für KI-Unternehmen positioniert wird.

Für Kunden könnte das langfristig mehr Auswahl bedeuten. Der Markt für KI-Rechenleistung ist weiterhin von hoher Nachfrage und begrenzter Verfügbarkeit geprägt. Jede ernsthafte Alternative zu Nvidia-GPUs dürfte deshalb auf Interesse stoßen, vor allem bei Unternehmen, die große Modelle trainieren oder im großen Maßstab betreiben wollen.

Ob Google damit tatsächlich zu einem Gegengewicht zu Nvidia wird, hängt weniger von einer einzelnen Partnerschaft als vom Ausbau des gesamten Ökosystems ab. Die Kombination aus eigenen TPUs, Blackstones Kapital, Broadcoms Infrastrukturbeitrag und Anthropic als Großkunde zeigt aber, dass Google diesen Markt nicht länger nur Nvidia überlassen will.



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Gaming bei 35° C: Wie geht ihr in der Sommer­hitze mit dem Hobby Gaming um?


Es ist heiß in Europa. Wohnungen und Häuser haben tagelang Zeit, sich ordentlich aufzuheizen. Kommt dann noch ein High-End-Rechner mit einer ausgedehnten Gaming-Session ins Spiel, gibt es die Sauna frei Haus – oder? Wie geht ihr mit dem Hobby Gaming bei hohen Temperaturen um und wie klimatisiert ihr euer zuhause?

Das Hobby Gaming und die Sommerhitze

Pünktlich zum Start des Sommers rollt eine Hitzewelle über Mitteleuropa. Vielerorts werden tagsüber Temperaturen von über 30 Grad Celsius erreicht, mancherorts sogar deutlich mehr. Nachts fällt das Thermometer häufig kaum noch unter 20 Grad, sodass Wohnräume über Tage hinweg Wärme speichern und sich zunehmend aufheizen.

Für große Teile der ComputerBase-Community kommt zur wetterbedingten Hitze zuhause noch ein weiterer Faktor hinzu: der Gaming-PC. Moderne High-End-Grafikkarten erreichen unter Last inzwischen Leistungs­aufnahmen von bis zu 600 Watt. Zusammen mit einer leistungsstarken CPU, den übrigen Komponenten, mehreren Bildschirmen und Lautsprechern können aktuelle High-End-Setups im Spielbetrieb durchaus an der 1.000-Watt-Marke kratzen. Aber auch Mittelklasse-Rechner liegen heute schnell bei 400 bis 500 Watt kombinierter TDP. Und praktisch die gesamte aufgenommene elektrische Energie wird letztlich als Wärme in den Raum abgegeben.

Die heutige Sonntagsfrage möchte deshalb herausfinden: Wie geht die ComputerBase-Community mit Sommerhitze und Gaming um?

Spielt ihr im Sommer (anders als sonst)?

Los geht es mit der Frage, ob es überhaupt eine saisonale Veränderung eures Gaming-Verhaltens gibt – und falls ja, inwiefern die Hitze daran schuld ist. Schließlich können auch Urlaube, die Familie, Grillabende, Sport oder andere Outdoor-Aktivitäten dazu führen, dass Gaming zeitweise in den Hintergrund rückt.

Verändert ihr im Sommer euer Gaming-Verhalten?
  • Nein, ich spiele unabhängig von Jahreszeit und Temperaturen ähnlich viel.

  • Ja, die hohen Temperaturen im Sommer beeinflussen mein Gaming-Verhalten spürbar.

  • Ja, aber hauptsächlich aus anderen Gründen (Urlaub, Familie, Outdoor-Aktivitäten etc.).

  • Ja, sowohl die Temperaturen als auch andere sommerliche Aktivitäten spielen eine Rolle.

  • Gaming-Verhalten? Ist mir fremd.

Gerne könnt ihr in den Kommentaren berichten, welche Aktivitäten und Hobbys bei euch im Sommer möglicherweise an die Stelle des Gamings treten.

Wie ändert Hitze euer Gaming-Verhalten?

Wer auch bei hohen Temperaturen weiter spielt, entwickelt häufig eigene Strategien. Manche reduzieren ihre Spielzeit, andere verlagern das Gaming auf die Abendstunden oder in die Nacht. Wieder andere suchen kühlere Räume auf oder verzichten nur an besonders heißen Tagen ganz auf das Hobby. Wie geht ihr mit der Hitze um?

Wie wirkt sich Hitze konkret auf euer Gaming-Verhalten aus?
  • Ich spiele insgesamt weniger.

  • Ich verlagere das Spielen auf kühlere Tageszeiten.

  • Ich spiele an besonders heißen Tagen gar nicht.

  • Ich wechsle bewusst in kühlere Räume (z. B. Keller, klimatisierter Raum etc.).

  • Ich spiele tendenziell andere Spiele.

  • Ich wechsle häufiger auf andere Geräte.

  • Ich weiche auf andere Aktivitäten aus.

  • Die Hitze beeinflusst mein Spielverhalten kaum bis gar nicht.

Eine Möglichkeit, die zusätzliche Abwärme zu reduzieren, besteht darin, auf andere Plattformen auszuweichen. Handhelds, Notebooks oder Konsolen benötigen oft deutlich weniger Energie als ein leistungsstarker Desktop-PC. Gleichzeitig ermöglichen manche Geräte auch einen Wechsel in andere Räume oder sogar nach draußen. Falls ihr im heißen Sommer auf andere Geräte ausweicht: Welche sind das?

Falls vorhanden: Auf welche Geräte wechselt ihr bei Hitze anstelle des Gaming-PCs?
  • Stationäre Spielkonsole

  • Mobile Spielkonsole / Handheld (Switch, Steam Deck etc.)

  • Notebook

  • Energieeffizienterer Zweit-PC

  • Cloud-Gaming / Game-Streaming

  • Smartphone oder Tablet

  • Ich wechsle nicht auf andere Geräte, sondern bleibe beim PC.

  • Ich wechsle nicht auf andere Geräte, sondern lasse das Spielen in diesem Fall ganz sein.

  • Ich besitze keinen Gaming-PC, diese Frage stellt sich für mich nicht.

Gerne könnt ihr in den Kommentaren erläutern, ob ihr dabei dieselben Spiele weiterspielt oder – ob bewusst oder notgedrungen – zu anderen Genres und Titeln greift.

Habt ihr am PC ein „Sommer-Profil“?

Falls es beim Spielen am Gaming-Rechner bleibt: Die Hardware bietet zahlreiche Möglichkeiten, ihren Energieverbrauch und damit auch die Wärme­entwicklung zu reduzieren. Von FPS-Limits über Upscaling und Frame Generation bis hin zu Undervolting oder reduzierten Power Limits gibt es viele Ansätze, um die Effizienz zu steigern. Passt ihr euren Gaming-PC im Sommer gezielt an?

Passt ihr euren Rechner beim Spielen in Hitze gezielt an?
  • Ja, ich drehe manuell die Kühlung auf – die Hardware wird bei diesen Temperaturen sonst zu heiß.

  • Ja, ich begrenze die FPS (stärker als im Winter).

  • Ja, ich nutze bei Hitze (offensiver) Upsampling.

  • Ja, ich nutze bei Hitze (offensiver) Frame Generation.

  • Ja, ich reduziere die Grafikeinstellungen.

  • Ja, ich reduziere das Power-Limit meiner Hardware.

  • Ja, ich undervolte gezielt GPU und bzw. oder CPU.

  • Ja, ich untertakte bewusst GPU und bzw. CPU.

  • Ja, ich schalte nicht benötigte Bildschirme oder weiteres Zubehör aus.

  • Ja, ich verzichte dann bewusst auf Lautsprecher und wechsele zu Kopfhörern.

  • Ja, anders, siehe meinen Kommentar im Forum.

  • Nein, nichts dergleichen.

Falls ja, könnt ihr im Forum gerne von euren Strategien und den damit verbundenen Erfahrungen berichten. Welche Maßnahmen haben bei euch den größten Effekt erzielt?

Ist euer Zuhause klimatisiert?

Nicht jeder muss sich mit aufgeheizten Räumen arrangieren. Klimaanlagen gewinnen auch in Mitteleuropa zunehmend an Verbreitung. Andere versuchen die Hitze mit Ventilatoren, Verschattung oder nächtlichem Lüften in den Griff zu bekommen. Wie sieht es bei euch zuhause aus?

Wie klimatisiert ihr euer Zuhause?
  • Ich habe zuhause eine fest installierte Split-Klimaanlage.

  • Ich habe zuhause eine mobile Split-Klimaanlage.

  • Ich habe zuhause eine Mobile Monoblock-Klimaanlage (mit Abluftschlauch).

  • Ich habe einen Ventilator.

  • Ich treffe andere Maßnahmen (Rollläden, Verschattung, Nachtlüftung etc.).

  • Ich begegne der Hitze anderweitig, siehe meinen Kommentar im Forum.

  • Gar nicht.

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwort­möglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.

Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.

Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht

Motivation und Datennutzung

Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.



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