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Huawei WiFi Mesh X3 Pro WiFi-7-Router im Test
Huaweis Wi-Fi-7-Router, der WiFi Mesh X3 Pro, setzt auf ein auffälliges Design mit leuchtendem Bergmassiv, das sich Sonnenauf- und -untergang und dem Wetter anpasst. Neben seiner zuverlässigen und guten Leistung im Test wird der Router so auch zum Designelement im Zuhause und muss nicht mehr versteckt werden.
Mit dem WiFi Mesh X3 Pro hat Huawei einen neuen Wi-Fi-7-Router mit Mesh-Funktionalität im Angebot, dessen Reichweite im Zuhause sich über Satelliten erweitern lässt. Anders als die meisten Router legt er den Fokus aber nicht nur auf ein stabiles Funknetz, sondern möchte WLAN-Routern auch aus der Schmuddelecke verhelfen. Denn Huawei setzt beim Mesh X3 Pro auf ein auffälliges Design. Das von einem schneebedeckten Berg inspirierte Design erleuchtet das transparente Innere des Routers passend zum Sonnenaufgang beziehungsweise Sonnenuntergang, wobei sich das Licht in seiner Farbtemperatur anpassen lässt. So soll der Huawei WiFi Mesh X3 Pro auch ein Designelement des Zuhauses werden, was auch der Reichweite des WLANs zugute kommen könnte, indem er nicht wie andere Router in einer Ecke versteckt wird. Ob neben dem Design auch die Technik überzeugt, klärt der Test.
Der Huawei WiFi Mesh X3 Pro ist einzeln als Router erhältlich oder im Bundle mit einem sehr viel kleineren, aber ebenfalls beleuchteten Repeater. In Verbindung mit dem Router können sie genutzt werden, um die Reichweite des Funknetzwerks zu vergrößern. Der WiFi Mesh X3 Pro allein kostet 149 Euro, mit einem zusätzlichen Satelliten als WiFi Mesh X3 Pro Suite sind es 219 Euro. Möchte man zwei vollwertige Mesh-Router, kostet das Bundle 269 Euro. Drei Mesh-Router sind für 389 Euro erhältlich. Zwei Mesh-Router und ein Repeater kosten hingegen 349 Euro. Im Test kommt die Huawei WiFi Mesh X3 Pro Suite mit einem Router und einem Repeater zum Einsatz.
Das Design
Keine spinnenartigen Antennen, kein einfacher Plastikbomber, sondern ein kleines Gebirge in einer transparenten Hülle. Das Design des Huawei WiFi Mesh X3 Pro hat zur Ankündigung viel Lob erfahren und verbindet die Technik gekonnt mit der Ästhetik. Denn im Gebirge sind auch die Antennen des Routers versteckt.
Anpassung ans Wetter und die Sonne
Und der Huawei WiFi Mesh X3 Pro leuchtet nicht einfach nur, sondern der Lichteffekt „Goldener Berg“ passt sich dem Tagesverlauf und dem Wetter an. An sonnigen Tagen schimmert der Berg golden, morgens wie bei einem Sonnenaufgang, mittags wie bei heller Sonne und abends wieder dunkler zum Sonnenuntergang. Und an bewölkten und regnerischen Tagen weicht dem Gold ein Grau-Blau. Hierfür wird das lokale Wetter am Standort des Routers berücksichtigt.
Individuelle Anpassung der Beleuchtung
Über die App kann man das Muster der Beleuchtung aber auch selbst wählen. Neben der eben genannten Standardeinstellung „Goldener Berg“ lassen sich auch benutzerdefinierte Einstellungen vornehmen. Dies betrifft neben der Helligkeit auch die Farbtemperatur, die manuell stufenlos zwischen warm (2.000 Kelvin) und kühl (7.000 Kelvin) gewählt werden kann. Bei der Helligkeit fällt positiv auf, dass diese auch bis auf ein dunkles Nachtlicht heruntergeregelt werden kann. Zudem flackert das Licht nicht und die Übergänge sind gut umgesetzt. Als Statusanzeige dient die Beleuchtung aber nicht. Insbesondere Fehler oder Probleme werden nicht über ein Blinken oder ähnliches visualisiert.
Gut umgesetzt ist, dass Huawei auch an eine Zeitsteuerung gedacht hat. So leuchtet der Router einerseits nicht tagsüber bei strahlendem Sonnenschein oder eben nicht die ganze Nacht, wenn sein Licht ohnehin nicht wahrgenommen wird. Auch ein Countdown lässt sich setzen, so dass die Beleuchtung nach einer eingestellten Zeitspanne ausgeschaltet wird.
Über das Berühren der Oberseite des Routers und Repeaters lässt sich zudem manuell die Helligkeit des Leuchteffekts per Halten dimmen, wenn die gewählte Einstellung gerade nicht zur Situation passt. Ein kurzes Antippen schaltet zwischen verschiedenen Helligkeitsstufen durch oder die Beleuchtung an und aus.
Wie gut man den WiFi Mesh X3 Pro zuhause in Szene setzen kann, hängt natürlich auch davon ab, wie die Kabel dort verlaufen und wo gegebenenfalls das Modem steht. Denn mit diesem muss der Router von Huawei zwingend per Kabel verbunden werden. Statt im Wohnzimmer, könnte sich der WLAN-Router deshalb doch häufig im Flur oder im Hauswirtschaftsraum wiederfinden.
Die Technik
Der Router misst 250,9 × 123,3 mm (H × D) und wiegt rund 790 Gramm. Der kleinere Repeater kommt auf 73,5 × 114,8 mm (H × D) und wiegt circa 420 Gramm. Im Router stecken laut Huawei 512 MB RAM und ein 128 MB großes ROM, wovon der Nutzer im Alltag jedoch nichts mitbekommt.
Wi-Fi 7 ohne 6 GHz
Der WiFi Mesh X3 Pro und der Repeater unterstützen Dualband-WiFi-7 mit 2,4 und 5 GHz. Das mit Wi-Fi 7 ebenso wie mit WiFi 6E theoretisch mögliche 6-GHz-Frequenzband wird vom Router somit nicht unterstützt. Über Funk erreicht er theoretisch eine Datenübertragungsrate von 3,6 Gbit/s (kumuliert). Diese setzt sich aus bis zu 688 Mbit/s über 2,4 GHz und bis zu 2.882 Mbit/s über 5 GHz zusammen. Dank Unterstützung für Multi-Link Operation (MLO) kann der Router Daten gleichzeitig auf beiden Frequenzbändern übertragen, so dass die kumulierte Transferrate von Geräten, die MLO ebenso unterstützen, auch genutzt werden kann.
Für 2,4 GHz nutzt der Router zwei Antennen, für 5 GHz vier. Beim Repeater ist diese Antennenkonfiguration identisch. Mit WPA2-PSK, WPA/WPA2-PSK und WPA2-PSK/WPA3-SAE werden die aktuellen WLAN-Verschlüsselungen unterstützt.
Zu beachten ist, dass Router und Repeater keine gesonderte Funkverbindung auf einem dritten Frequenzband aufbauen können, sondern ebenfalls das WLAN zur Übertragung nutzen, was somit die Gesamtbandbreite belastet.
LAN mit 2,5 Gbit/s
Der Router bietet zwei LAN-Anschlüsse mit jeweils 2,5 Gbit/s. Auf diese Weise kann sowohl das Modem als auch ein Gerät oder Switch mit dieser Geschwindigkeit angebunden werden. Positiv ist, dass Huawei hier nicht wie viele Hersteller nur den WAN-Anschluss mit 2,5 Gbit/s auslegt, was die Geschwindigkeit kabelgebunden oft gar nicht nutzbar machte.
Beim Repeater steht für eine verkabelte Verbindung hingegen nur ein einzelner LAN-Anschluss mit maximal 1 Gbit/s zur Verfügung.
Als reiner WLAN-Router verfügt der Huawei WiFi Mesh X3 Pro nicht über ein integriertes DSL- oder Glasfaser-Modem, sondern ist für den Betrieb hinter einem solchen ausgelegt.
Kleiner Lüfter in der Basis
Dass WiFi-7-Geräte durchaus Abwärme erzeugen können, ist keine Neuigkeit. Um auch an heißen Tagen einen problemlosen Betrieb zu gewährleisten, verfügt der WiFi Mesh X3 Pro in seiner Basis über einen kleinen Lüfter. Im Test war der Lüfter erfreulicherweise zu keiner Zeit zu hören und scheint bei normalen Raumtemperaturen unter normaler Nutzung gar nicht einzuschalten.
Die Leistungsaufnahme
Mit aktivierter Beleuchtung benötigt der Router im Stand-by 4,5 Watt. Auch bei Netzwerklast zeigt er sich sparsam und geht nur auf rund 6 Watt hoch. Die Beleuchtung allein benötigt davon maximal 1 Watt bei höchster Helligkeitsstufe.
Beim Repeater sind es 3 bis 4 Watt, die das Messgerät im Betrieb anzeigt. Mit nur noch rund 0,5 Watt fällt die Beleuchtung des Repeaters etwas sparsamer aus.
Die Einrichtung
Für die Konfiguration und Verwaltung des WiFi Mesh X3 Pro kommt die Huawei AI-Life-App zum Einsatz. Ein Huawei-Account ist nicht notwendig. Ist der Router mit Strom versorgt, kann er in der App automatisch gesucht und hinzugefügt werden. Ist der WLAN-Router mit dem Modem verbunden, steht auch schon die Internetverbindung und man kann noch eine individuelle SSID und ein Passwort festlegen. Auch eine Zeitschaltung für das WLAN sowie ein Gäste-Netzwerk sind möglich.
Der Repeater ist bereits vorkonfiguriert und verbindet sich nach dem Anschließen automatisch mit dem Router. Hier muss man somit nichts manuell anstoßen oder einstellen. Dies ist nur dann der Fall, wenn man einen weiteren Repeater zusätzlich erwirbt. Diesen kann man dann einfach per LAN an den Router anschließen, damit er nach rund 2 Minuten die Einstellungen des Hauptgeräts übernimmt. Daraufhin kann er frei platziert werden und verbindet sich ebenfalls automatisch mit dem Router.
Huawei nennt einen Abstand von maximal 10 Metern mit einer Wand zwischen Router und Repeater als optimal.
Wer noch einen alten Router von Huawei hat, beispielsweise den AX3 oder WiFi Mesh X1 Pro, kann diesen auch weiterhin nutzen, um das Mesh-Funknetzwerk zu vergrößern. Router anderer Hersteller lassen sich jedoch nicht als Mesh-Komponente einbinden.
In der App lässt sich eine Karte des eigenen Zuhauses anlegen und der Netzwerkstatus an unterschiedlichen Orten messen, um zu prüfen, wie gut der WLAN-Empfang in den einzelnen Räumen und Etagen ist.
Neben einer Firewall bietet der Router auch einen automatischen Schutz vor Brute-Force-Angriffen (Huawei HomeSec) und ermöglicht die Konfiguration einer Kindersicherung, bei der beispielsweise die Internetzeit und der Zugriff auf Websites, Spiele und soziale Netzwerke reguliert werden kann. Zudem kann gezielt eine White- oder Blacklist angelegt werden.
Praxistest der Geschwindigkeit
Zunächst wird die Geschwindigkeit im bestmöglichen Fall gemessen, wenn Router und WiFi-7-PC im selben Raum ohne Hindernisse stehen. Der Repeater kommt hierbei nicht zum Einsatz. Der Server ist per Kabel mit dem Router verbunden, der Client über Wi-Fi 7. Dies dient als Test für die bestmögliche WLAN-Verbindung zum Router. Im Upload zum Server werden bei diesem Szenario 2.370 Mbit/s erzielt, im Download sind 1.410 Mbit/s möglich.
Im zweiten Test kommt nun der Repeater ins Spiel. Der Server ist weiterhin per Kabel mit dem Router verbunden, der Client nun jedoch per Kabel mit dem Repeater. Dies stellt also die bestmögliche Mesh-Verbindung dar. In diesem Fall limitiert der 1-Gigabit-Port des Mesh-Repeaters. Der Upload liegt bei 961 Mbit/s, der Download erreicht 942 Mbit/s.
Im dritten Test werden Router und Repeater baulich voneinander getrennt. Im Erdgeschoss ist der Router platziert und an ihm der Server per LAN-Kabel angeschlossen. Im zweiten Stock steht hingegen der Repeater, an dem per LAN der Client angeschlossen ist. Die gesamte Distanz muss somit ohne Mesh-Knoten in der ersten Etage überbrückt werden. Das WLAN-Signal muss somit zwei Decken in einem Haus aus den 1960er-Jahren mit Maschendraht in den Decken überbrücken.
Wie in den anderen Tests, stellt dies die höchste Anforderung an das System dar. Mit 285 Mbit/s im Upload und 262 Mbit/s im Download erzielt das WLAN-System ohne Mesh-Knoten auf halbem Weg aber dennoch ein gutes Ergebnis.
Verbindungsabbrüche gab es im Test nicht, auch der automatische Wechsel der Endgeräte zwischen Router und Repeater im WLAN funktionierte problemlos.
Fazit
Der Huawei WiFi Mesh X3 Pro gehört mit seinem minimalistischen Äußeren nicht zu den schnellsten WiFi-7-Routern auf dem Markt, ist mit einem Preis von 150 Euro (UVP) und 219 Euro mit Repeater dafür aber auch deutlich erschwinglicher als viele auf Gaming fokussierte High-End-Router mit einer Vielzahl von Antennen und Anschlüssen. Die solide Leistung, die im Test erzielt wird, paart der Huawei-Router dafür mit einem ansprechenden Design, das sich weder vor der Konkurrenz noch Zuhause verstecken muss.
Dass bei Wi-Fi 7 nicht immer auch das 6-GHz-Funkband drinsteckt und Tri-Band aus 2,4, 5 und 6 GHz keine Pflicht ist, müssen Interessenten auch beim Huawei WiFi Mesh X3 Pro erneut realisieren. Denn das neue Frequenzband, mit dem viele den Standard verbinden, unterstützt Huaweis neuer WLAN-Router gerade nicht. Im Grunde ist der WiFi Mesh X3 Pro ein WiFi Mesh X1 Pro mit neuem Design.
Zudem ist der Router auch in Sachen Features eher auf Massenmarkttauglichkeit und eine schnelle, unkomplizierte Einrichtung ausgelegt, denn Funktionen wie einen integrierten VPN-Server oder Dynamic-DNS-Dienste sucht man beim Huawei WiFi Mesh X3 Pro vergebens. Wer mehrere kabelgebundene Geräte wie kleine Smart-Home-Hubs am Router betreiben muss, kommt zudem nicht um einen Switch herum, da am Router selbst neben der WAN-Verbindung zum Modem nur ein LAN-Anschluss bleibt – der dafür mit 2,5 Gbit/s aber wenigstens schnell ist. Auch auf USB für das Teilen von Dateien im Netzwerk muss man verzichten. Ob man diese Funktionen und Extras benötigt, ist jedoch individuell sehr verschieden.
ComputerBase hat die WiFi Mesh X3 Pro Suite leihweise von Huawei zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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Von hinten wie von vorne: Philips bringt Business-Monitor mit Doppel-Display

An manchen Einsatzorten wäre ein beidseitig nutzbarer Monitor praktisch. Philips führt ein solches Modell ein. Der 24B2D5300 besitzt ein IPS-Display mit 24 Zoll, Full HD und 120 Hz und zwar im Doppelpack auf beiden Seiten. USB-C, HDMI und Audio sind ebenfalls „gespiegelt“.
Dual-Displays zur beidseitigen Betrachtung gibt es schon länger, diese werden zum Beispiel als digitale Schaufenster im Einzelhandel eingesetzt. Philips wirbt aber damit, dass es sich beim 24B2D5300 um den ersten eigenständigen Monitor mit einem „Dual-Screen“ handelt.
Vom Format her erinnert das Gerät an tragbare Monitore ohne klassischen Standfuß. Im breiteren unteren Teil befindet sich ein Großteil der Elektronik inklusive der Anschlüsse. Weiter oben ist dafür auch kein Platz, denn dort ist der schmale Display-Rahmen beidseitig mit einer Anzeige bestückt.
Dual-Screen für Arbeit und im Kundenumgang
Der Monitor richtet sich an Geschäftskunden und soll zum Beispiel die Zusammenarbeit fördern. Doch auch der Einsatz in einer Bibliothek, an Schulen oder einer Rezeption im Hotel ist denkbar, denn Mitarbeiter wie Kunde können so gleichzeitig auf die gleichen Inhalte schauen. Es ist aber auch möglich unterschiedliche Inhalte anzuzeigen. Dafür sind entsprechende Anschlüsse vorhanden.
Doppeltes IPS-Display mit 24″ und 120 Hz
Die beiden Displays sind identisch und nutzen die IPS-Technik, die aufgrund der hohen Blickwinkelstabilität bei seitlicher Betrachtung Vorteile bietet. Auf einer Diagonale von 23,8 Zoll werden 1.920 × 1.080 Pixel dargestellt. Daraus resultiert eine Bildpunktdichte von 93 ppi. Das LED-Backlight soll eine Helligkeit von bis zu 300 cd/m² ermöglichen. Philips nennt außerdem 8 Bit Farbtiefe, ein Kontrastverhältnis von 1.500:1 sowie 4 ms Reaktionszeit. Die Schutzfolie auf den Displays soll Reflexionen mindern und besitzt den Härtegrad 3H.
Die Stromversorgung des 5,32 kg schweren Dual-Screen-Monitors übernimmt ein externes Netzteil. Philips gibt die typische Leistungsaufnahme mit knapp 24 Watt an. In den Fuß ist eine USB-Anschlussbox integriert, die jeweils einen USB-C-Upstream-Port pro Display sowie jeweils zwei USB-A-Downstream-Ports pro Display bietet.
USB-C und HDMI für jede Seite
Auf beiden Seiten sind zudem die gleichen „Front“-Anschlüsse mit je einmal HDMI 1.4, USB-C Upstream und einem Audioausgang zu finden. Via USB-C können angeschlossene Geräte mit bis zu 65 Watt versorgt werden. Der Monitor verfügt außerdem über integrierte Lautsprecher und lässt sich über ein Drehgelenk um 180 Grad um die eigene Achse schwenken.
Preis und Verfügbarkeit
Der Philips 24B2D5300 soll im Laufe des Monats zur unverbindlichen Preisempfehlung von 429 Euro erhältlich werden.
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Howto: ComputerBase Community-Benchmarks 2.0 – ComputerBase
Wir haben unsere Community-Benchmarks neu aufgelegt. Version 2.0 kann viel mehr: z.B. den Durchschnitt der Leistung einer GPU oder einer CPU ermitteln und darstellen. Auch werden Community-Einsendungen automatisch übernommen und Benchmark-Historien je Teilnehmer erstellt. Alle Details im Überblick.
Der Überblick im Video
Einen kompakten Überblick über die neuen ComputerBase-Community-Benchmarks 2.0, die im Community-Benchmark zu Forza Horizon 6 ihre Premiere feiern, liefert Jan im folgenden Video:
Alle Informationen im Detail
Alle Details zum Nachschlagen gibt es nachfolgend aber auch noch einmal in schriftlicher Form. Im Anschluss dürften alle Fragen zur Teilnahme über das Teilnahmeformular, das für bei ComputerBase registrierte Accounts möglich ist, geklärt sein.
Los geht es mit dem ersten Abschnitt des Teilnahmeformulars, der das eigene System betrifft.
1. Dein System
Betriebssystem
Eure erste Wahl betrifft das Betriebssystem. Drei verschiedene Plattformen stehen zur Wahl:
Doch Windows ist nicht gleich Windows, Linux nicht gleich Linux und macOS nicht zwangsläufig gleich macOS – daher gibt es innerhalb einer Plattform noch eine Wahlmöglichkeit, wobei das ältere Windows 10 lediglich pauschal, Windows 11 wiederum mit mehreren letzten Hauptversionen zur Verfügung steht. Bei Linux wird nicht nach Distribution, sondern nach Kernel unterschieden. Bei macOS sind es Hauptversionen. (Eine Plattform, die du für einen Benchmark nutzt, ist nicht enthalten? Gib uns Bescheid!)
Dass damit insbesondere nicht alle wesentlichen Unterschiede verschiedener Linux-Systeme (Proton etc.) erschlagen wurden, ist uns bewusst. Aber es gilt die Balance zwischen Detailgrad und Handhabbarkeit der Community-Benchmarks zu wahren. Weitere Informationen können unter „3. Ergänzende Hinweise (optional)“ aber jederzeit mit abgegeben werden und sind auch von anderen Nutzern sicherlich gerne gesehen!
Prozessor
Den von euch genutzten Prozessor wählt ihr im Dropdown aus. (Eine CPU, die du für einen Benchmark nutzt, ist nicht enthalten? Gib uns Bescheid!)
Darüber hinaus könnt ihr optional angeben, ob ihr „Overclocking“ oder „Undervolting“ betrieben oder in die Standard-TDP eingegriffen habt. Konkret definieren wir die drei Punkte wie folgt:
- Overclocking: Der Takt wurde gegenüber dem Standardtakt angehoben
- Undervolting: Die Spannung wurde gegenüber der Standardspannung gesenkt
- cTDP (Config TDP): Die TDP (Verlustleistung) wurde angepasst (zum Beispiel Ryzen „ECO Mode“)
Gerne könnt ihr im Feld „Bemerkungen“ genauere Angaben zu euren Eingriffen machen und diese im vom Benchmark-Formular nach dem Absenden erstellten Forenbeitrag auch mit Screenshots belegen.
Welcher Prozessor im System steckt, kann über Tools wie CPU-Z, HWiNFO, aber auch ganz einfach den Windows Task-Manager ermittelt werden (STRG + ALT + ENTF – Task-Manager).
Nach Auswahl des Reiters „Leistung“ wird die CPU in der Ansicht „CPU“ beim Namen genannt. Alternativ melden Tools wie CPU-Z die CPU auf dem 1. Reiter:
Grafikkarte
Auch die von euch genutzte Grafikkarte wählt ihr im Dropdown aus. (Eine GPU, die du für einen Benchmark nutzt, ist nicht enthalten? Gib uns Bescheid!)
Dabei gilt es darauf zu achten, dass in Systemen, deren CPU eine iGPU besitzt, aber in denen auch eine separate Grafikkarte Verwendung findet, immer nur die im Benchmark genutzte Grafikeinheit angegeben wird.
Darüber hinaus könnt ihr auch hier optional angeben, ob ihr „Overclocking“ oder „Undervolting“ betrieben oder in die Standard-TDP eingegriffen habt. Konkret definieren wir die drei Punkte wie folgt:
- Overclocking: Der Takt wurde gegenüber dem Standardtakt angehoben
- Undervolting: Die Spannung wurde gegenüber der Standardspannung gesenkt
- cTDP (Config TDP): Die TDP (Verlustleistung) wurde angepasst (Power-Target angepasst)
Gerne könnt ihr im Feld „Bemerkungen“ genauere Angaben zu euren Eingriffen machen und diese im vom Benchmark-Formular nach dem Absenden erstellten Forenbeitrag auch mit Screenshots belegen.
Welche Grafikeinheiten im Rechner stecken, darüber informiert beispielsweise GPU-Z, aber erneut kann unter Windows auch der Task-Manager (STRG + ALT + ENTF – Task-Manager) Auskunft geben. Nach Auswahl des Reiters „Leistung“ werden die aktiven GPUs direkt in der linken Seitenleiste genannt:
- Nvidia GeForce RTX 4070 Ti Super (dGPU)
- AMD Radeon Graphics (iGPU im Ryzen 7 7700)
Praktisch an GPU-Z ist, dass auch direkt der Grafiktreiber beim öffentlichen Namen genannt wird, während der Taskmanager nur die weniger bekannte „intern“ Versionsnummer ausgibt:
Grafiktreiber
Stichwort Grafiktreiber: Je nach Auswahl bei Betriebssystem und Grafikkarte ist in diesem Dropdown bereits eine Vorauswahl getroffen. Unter Windows stehen für AMD, Intel und Nvidia zahlreiche auch ältere Treiber zur Wahl. Die Treiber-Version kann über die Control Panels der Hersteller (Arc Control Panel, AMD Software: Adrenalin Edition, Nvidia App) oder Tools wie GPU-Z in Erfahrung gebracht werden.
Unter Linux kann auch die Mesa-Version angegeben werden. Unter macOS und bei Verwendung eines Qualcomm-Snapdragon-Notebooks gibt es vorerst hingegen nur die generische Auswahl „macOS-Grafiktreiber“ oder „Qualcomm-Grafiktreiber“.
Warum der Treiber überhaupt ausgewählt werden muss? Die neuen Community-Benchmarks sollen keine Eintagsfliege bleiben, sondern durch die Mitarbeit der ganzen Community dauerhaft Ergebnisse liefern – und was könnte da spannender sein als die Entwicklung der Leistung mit neuen Grafiktreibern auf Basis einer breiten Masse an Messwerten?
Arbeitsspeicher
RAM-Kapazität und -Takt werden ebenfalls per Dropdown gewählt. (Deine Kapazität oder dein Takt fehlt? Gib uns Bescheid!).
Sollte der von euch genutzte RAM-Takt zwischen im Dropdown bereits verfügbaren Taktraten liegen, wählt bitte den nächstgelegenen Takt aus.
Wie viel RAM mit welchem Takt im Rechner steckt, meldet der Windows Task-Manager ebenfalls.
Was dort fehlt, ist eventuell der Speicher-Standard. Er kann beispielsweise über CPU-Z im Reiter „Memory“ ermittelt werden (hier DDR5):
Hast du alle erforderlichen Angaben zu deinem System gemacht, kann es an das Einreichen von Testergebnissen gehen.
2. Deine Ergebnisse
Wichtig: Auch in Zukunft werden Community-Benchmarks nicht nur klassische Standard-Benchmarks, sondern auch komplexere Testszenarien wie Gaming-Benchmarks enthalten, bei denen zur korrekten Durchführung die gemachten Vorgaben (im Wesentlichen Grafikeinstellungen) penibel befolgt werden müssen. Nur dann, wenn auch wirklich das getestet wurde, was gefragt war, können am Ende aussagekräftige und vergleichbare Ergebnisse dabei herauskommen.
Sind die Ergebnisse ermittelt, können sie unter „2. Deine Ergebnisse“ eingetragen werden. Es müssen dabei nicht alle Ergebnisse geliefert werden, es können Formularfelder frei bleiben. Auch können nach dem Absenden eines Ergebnisses noch weitere Ergebnisse der gleichen Art gemeldet werden. Einmal übermittelte Ergebnisse können aber nicht mehr verändert werden. Du hast ein falsches Ergebnis übermittelt?! Dann kannst du uns auch dazu im Thread zu diesem Inhalt einen Hinweis geben!
3. Ergänzende Hinweise
Vor dem Absenden lassen sich im Kasten „3. Ergänzende Hinweise (optional)“ abschließend weitere Details zum eigenen System abgeben: Was bedeutet „OC“ bei der CPU genau? Welche TDP lag im Desktop oder Notebook an? Oder welche Proton-Version kam unter Linux zum Einsatz? Alles, was später hilft, das eigene Ergebnis im Vergleich zu anderen (mit der gleichen Hardware) einzuordnen, ist von Nutzen.
Das passiert nach dem Absenden
Nach dem Absenden über „Ergebnisse einreichen“ werden die von euch eingereichten Ergebnisse bei uns in der Datenbank gespeichert und parallel als editierbarer Forenbeitrag abgelegt. Zudem erfolgt die Ausgabe der Werte in von uns zuvor konfigurierten Diagrammen. Die Ausgabe von Einzelwerten, aber auch die Ausgabe von Durchschnitten aus Ergebnissen mit der gleichen Grafikkarte oder der gleichen CPU sind möglich. Theoretisch ließe sich auch die Leistung nach Grafikkarten und zugleich Treiberversionen ausgeben – und so weiter und so fort.
Die von euch über ein Benchmark-Formular bereits eingereichten Ergebnisse und die dabei genutzte Systemkonfiguration werden darüber hinaus dauerhaft am Kopf des Formulars gespeichert. Formularübergreifend finden sich alle bis dato eingereichten Benchmark-Ergebnisse zudem in einem neuen Reiter in den Benutzerinformationen in der Community.
Fehlt etwas?
Die Drop-Down-Menüs für Prozessoren, Grafikkarten, Treiber, RAM-Kapazitäten und -Geschwindigkeiten enthalten die meisten der über die letzten Jahre verfügbaren/gängigen Konfigurationen. Du hast eine ältere CPU, eine ältere Grafikkarte oder vielleicht ein ganz exotisches Modell? Oder der von dir genutzte Treiber ist nicht oder noch nicht enthalten? Kein Problem!
Gib uns im Kommentar-Thread zu diesem Inhalt Bescheid und wir kümmern uns schnellstmöglich darum, dass auch du deine Konfiguration korrekt eintragen und ein Benchmark-Ergebnis übermitteln kannst.
Macht mit!
Mit den Community-Benchmarks 2.0 heben wir das vor Jahren von ComputerBase ins Leben gerufene Community-Benchmark-Format auf ein neues Level: Eure Messergebnisse sind ab sofort nicht mehr nur Teil eines langen, auf einen Artikel bezogenen Diagramms, das schnell unübersichtlich wird, sondern können automatisiert ausgewertet oder in anderen Inhalten weiterverfolgt werden – und von anderen Nutzern auf eurer Profilseite in der Community eingesehen werden.
Ihr habt schon an dem ein oder anderen Community-Benchmark teilgenommen, aber jetzt aufgerüstet, oder einen neuen Treiber installiert? Nehmt erneut teil und mit der Zeit wird die Datenbasis immer mehr Erkenntnisse zu Tage fördern.
Wir können viel benchen, aber mit euch können wir noch viel mehr! Forza Horizon 6 ist erst der Anfang. Macht mit!
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Abo-Preiserhöhung: Sony erhöht die Kosten für PlayStation Plus

Sony erhöht die Preise für das PlayStation-Plus-Abo. Der Schritt folgt auf eine Preiserhöhung der Konsolen. Das liegt im Trend in einer Branche, die aktuell höhere Summen verlangt. Alle Karten legt das Unternehmen jedoch noch nicht auf den Tisch.
„Aufgrund der aktuellen Marktlage“ werden ab dem 20. Mai in ausgewählten Regionen für Neukunden höhere Preise für PlayStation Plus verlangt, schreibt Sony knapp. Sie beginnen dann bei rund 10 statt 9 Euro für ein Einmonatsabo, eine Laufzeit von drei Monaten verteuert sich um drei Euro und kostet künftig knapp 28 Euro. Das entspricht einer Preissteigerung von etwas mehr als zehn Prozent, die allerdings nur für neue Abos und nicht für Bestandskunden gilt.
Ob die darüber liegenden Abos „Extra“ und „Premium“ oberhalb der Basis-Stufe „Essential“, die vor allem die Nutzung von Multiplayer-Modi erlaubt, auch von der Preiserhöhung betroffen sind, geht aus der knappen Ankündigung auf X nicht hervor.
Die Stufen würden bei einem Monat Laufzeit bei etwa 14,50 und 18 Euro liegen, eine ähnliche Anhebung vorausgesetzt. Die muss allerdings nicht gegeben sein, wenn Sony das Verhältnis von Essential- zu Extra- und Premium-Kunden nicht gefällt, sondern kann auch genutzt werden, um die teureren Varianten durch geringere Mehrpreise attraktiver zu machen.
Was heißt Marktlage?
Was genau Sony unter der Marktlage versteht, lässt sich nur abschätzen. Zum einen sind da die durch den KI-Goldrausch massiv gestiegenen Hardwarepreise, die auch und insbesondere das Server-Segment betreffen.
Zum anderen operiert Sony in einem Umfeld, in dem Wettbewerber Preise längst angezogen haben. Das gilt nicht nur für Konsolen, wo das gesamte Trio aus PlayStation, Xbox und Switch teurer geworden ist, sondern auch für die Online-Dienste. Microsoft hatte die Kosten des Game Pass erst deutlich erhöht und dann wieder ein wenig gesenkt. Nintendo hat die Preise für „Online“ im Rahmen der letzten Konsolen-Preiserhöhung angezogen – allerdings aktuell nur in Japan.
In diesem Rahmen kann Sony als letzter Anbieter mit „alten“ Preisen relativ bequem nachziehen und auf gestiegene Sockelkosten reagieren oder einfach die Gewinnspanne optimieren.
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