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Humble Bundle: Gegen Ratten, Ritter, Monster und Vampire


Humble Bundle: Gegen Ratten, Ritter, Monster und Vampire

Humble Bundle feiert aktuell seinen 15. Geburtstag und lässt nicht nur verlautbaren, dass in den letzten 15 Jahren umgerechnet rund 233 Millionen Euro für wohltätige Zwecke gespendet wurden, es wurde auch 15 spezielle Bundles angekündigt, die in den nächsten 12 Monaten erscheinen sollen.

Bei diesen 15 Spezial-Bundles wird es sich aber nicht nur um Spiele-Bundles handeln. Die Bundles sollen die „überzeugendsten Inhalte überhaupt“ umfassen. Bezogen auf Spiele-Bundles sind damit vermutlich hochkarätige (Triple-A-) Titel gemeint.

Buntes Bundle mit viel Abwechslung

Wann genau das erste Spezial-Bundle erscheint, ist noch nicht klar. Um die Zeit bis dahin zu verkürzen, gibt es aktuell eine ganze Auswahl an Bundles. Eines davon ist das Focus-Entertainment-Bundle, mit sechs Titel des gleichnamigen französischen Publishers. Focus Entertainment ist als Publisher wiederum auf kein bestimmtes Genre festgelegt und hat etliche Spiele im Portfolio, von Rollenspielen, über Indie-Titel, Shooter und mehr.

Genauso bunt gemischt ist auch das aktuelle Focus-Entertainment-Bundle. Es enthält sechs Titel, die auf drei Stufen verteilt sind.

Stufe 1

  • Curse of the Dead Gods – 82 Prozent
  • Shady Part of Me – 90 Prozent

Stufe 2

  • A Plague Tale: Innocence – 92 Prozent
  • Evil West – 73 Prozent

Stufe 3

  • Atlas Fallen: Reign Of Sand – 71 Prozent
  • A Plague Tale: Requiem – 89 Prozent

Mit 90 Prozent eines der bestbewertesten Spiele im Bundle ist „Shady Part of Me“, das bereits in Stufe 1 verfügbar ist. Es handelt sich um einen atmosphärischen Puzzle-Plattformer. Das bekannteste Spiel beziehungsweise die bekannteste Spielserie dürfte „A Plague Tale“ sein. Der erste Teil „A Plague Tale: Innocence“ erschien 2019 und wurde zum Überraschungshit. Der zweite Teil „A Plague Tale: Requiem“ erschien drei Jahre später und wurde allgemein ebenfalls sehr gut bewertet. Auch auf ComputerBase kam der Titel gut weg, vor allem die hübsche Grafik wusste zu überzeugen.

In beiden Teilen steuert man Amicia und ihren Bruder Hugo durch das von der Pest gezeichnete und von Ratten überlaufene Frankreich des 14. Jahrhunderts. Im Kampf unter anderem gegen die Inquisition, liegt der Fokus vor allem auf den Stealth-Elementen, denn Amicia und Hugo müssen den Rittern und Ratten ein ums andere Mal ausweichen. Für dieses Jahr wurde ein dritter Teil angekündigt, der als Prequel allerdings 15 Jahre vor den Ereignissen des ersten Teils spielt.

Curse of the Dead Gods“ ist ein isometrisches Action-Roguelike-Spiel mit Dungeon-Crawling-Elementen. Das heißt, der Spieler kämpft sich durch zufällig generierte Tempel, sammelt Beute, besiegt Feinde und versucht immer wieder tiefer vorzudringen – diverse Tode inklusive. Im Third-Person-Actionspiel „Evil West“ tritt man als Vampirjäger Jesse Rentier gegen Horden von übernatürlichen Wesen in einem alternativen Western-Setting an. Zu guter Letzt ist „Atlas Fallen: Reign Of Sand“ ein Action-Rollenspiel vom deutschen Entwickler Deck13 aus dem Jahr 2023. Die offene Spielwelt ist von verfallenen Städten, magischen Ruinen und allerlei magischen Kreaturen geprägt. Die Kämpfe gegen die teils übergroßen Kreaturen lassen an Monster Hunter erinnern.

Spielen und Gutes tun

Ein Teil der Erlöse geht wie immer bei Humble an eine gemeinnützige Organisation. In diesem Fall ist das NPower. NPower ist eine Organisation, die sich auf berufliche Ausbildung, Berufsberatung und Karriereförderung spezialisiert hat, insbesondere für junge Menschen und Personen aus benachteiligten Verhältnissen.

Preis und Verfügbarkeit

Das Focus-Entertainment-Bundle hat auf Steam einen Gegenwert von 181,60 Euro. Stufe 1 kostet 6,02 Euro, für Stufe 2 werden 18,07 Euro fällig und Stufe 3 schlägt schließlich mit 25,10 Euro zu Buche. Das Bundle ist noch bis zum 14. März 2026 erhältlich.



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Amazfit Active 3 Premium: Laufuhr berechnet Laktat­schwelle und Lauf­schuh­abnutzung


Wer weniger Extremsport betreibt und keine Smartwatch im G-Shock-Design sucht, für den hat Amazfit nach der T-Rex Ultra 2 nun die Amazfit Active 3 Premium vorgestellt, die sich in erster Linie an Läufer richtet. Mit KI-Coach, Trainingsplänen, Laktatschwelle und Tracking der Laufschuhabnutzung bietet sie spezielle Funktionen.

Laufschuhabnutzung gegen Verletzungen

Ziel von Amazfit ist es, mit der Active 3 Premium gezielt Lauf- und Ausdauersportler anzusprechen, wobei man sowohl Einsteiger wie auch ambitionierte Wettkampfsportler erreichen möchte. Mit dem neuen Tracking der Laufschuhabnutzung, die sich allerdings nur nach der zurückgelegten Laufstrecke richtet, möchte Amazfit dazu beitragen, Schmerzen und Verletzungen vorzubeugen.

Nicht die leichteste Laufuhr

Die Active 3 Premium wiegt inklusive Armband rund 55 Gramm, was zwar nicht besonders schwer ist, aber mit diesem Gewicht gehört sie auch nicht zu den leichtesten Smartwatches auf dem Markt, was aber gerade für Läufer wichtig sein kann. Eine Coros Pace 4 wiegt zum Vergleich nur rund 40 Gramm. Die Smartwatch von Amazfit misst 45 × 45 × 11 mm.

Amazfit Active 3 Premium (Bild: Amazfit)

Helles AMOLED-Display

Zum Gewicht trägt auch der Rahmen aus Edelstahl bei, der das 1,32 Zoll große AMOLED-Display einfasst. Dieses bietet eine Auflösung von 466 × 466 Pixel (353 ppi) und laut Amazfit eine maximale Helligkeit von 3.000 cd/m². Saphirglas schützt den Bildschirm vor Stößen und Kratzern.

Bis zu 12 Tage Akkulaufzeit

Laut Hersteller kann die Active 3 Premium mit einer einzigen Akkuladung bis zu zwölf Tage lang betrieben werden. In der Regel sind bei dieser Angabe aber einige Funktionen deaktiviert, nicht zuletzt das Always-on-Display. Der integrierte Akku weist eine Kapazität von 658 mAh auf. Für die Verbindung zur Smartwatch wird Bluetooth 5.3 genutzt.

Trainingscoach passt sich Nutzer an

Der integrierte KI-Trainer „Zepp Coach“ soll den Käufer beim Training unterstützen, indem er auf Basis von Fitnesslevel und Zieldistanz automatisch einen personalisierten Trainingsplan erstellt und diesen kontinuierlich aktualisiert. Darüber hinaus bietet die Active 3 Premium eine Trainingsbibliothek mit vorgefertigten Strecken, die individuell angepasst werden können. Fortgeschrittene Läufer können hingegen mit Hilfe spezieller Trainingsvorlagen ihre eigenen Pläne erstellen und an ihre aktuellen Ziele anpassen.

Amazfit Active 3 Premium (Bild: Amazfit)

Laufen an der Laktatschwelle

Eine weitere Funktion der Active 3 Premium ist die Möglichkeit, die Laktatschwelle zu bestimmen und automatisch die Herzfrequenz und die Pace auf diesem Niveau zu ermitteln. Die Active 3 Premium berechnet die Laktatschwelle zusammen mit der maximalen Sauerstoffaufnahme und soll so die optimalen Trainingszonen nach Intensität anzeigen. Darüber hinaus liefert sie in Echtzeit Hinweise, wann das Tempo erhöht oder beibehalten werden sollte, um den Plan zu verfolgen und Ausdauer und Kondition schrittweise zu verbessern.

Nutzer können zwischen verschiedenen Laufmodi wählen, darunter auch Laufband- und motorisierte Laufbandtrainings. Die Laufleistung wird in der App mit früheren Laufleistungen verglichen, um Veränderungen aufzuzeigen. Auch Werte wie Trittfrequenz und Bodenkontaktzeit werden erfasst.

Amazfit Active 3 Premium (Bild: Amazfit)

Offline-Navigation, NFC und Bluetooth-Anrufe

Außerdem beinhaltet die Active 3 Premium kostenlose Offline-Karten mit Navigation. Über GPS wird beim Laufen die eigene Position erfasst.

Über einen Lautsprecher und ein Mikrofon werden auch Bluetooth-Anrufe über das Smartphone unterstützt. In Verbindung mit Android-Smartphones können zudem Sprachnachrichten mittels Speech-to-Text über die Uhr verschickt werden. Über NFC wird das Bezahlen über die Smartwatch unterstützt.

Preis und Verfügbarkeit

Die Amazfit Active 3 Premium ist ab heute in Europa erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 169,90 Euro. Die Smartwatch ist in drei Farben erhältlich: Weiß (Aero White), Schwarz (Apex Silver) und Blau (Atlas Blue).

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Amazfit unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Asus ROG Raikiri II im Test


Wie viel besser ist ein Gamepad für 200 Euro als eines für 100 Euro? Der Asus ROG Raikiri II tritt zum Test an. Mit dabei hat es eine sinnvolle Grundkonzeption: Es lässt OLED-Display und blinklichternde LED-Batterien des Pro-Modells zurück und setzt auf zeitgemäße Technik. Ist es damit gut genug? Leider ist es sogar geil.

Der Raikiri II ist fast schon verboten geil und zeigt, dass Asus zwischen all dem blinkenden Lifestyle-Zeug auch immer wieder richtige Perlen produziert. Trocken hinterhergeschoben muss man sagen: Besser ist das auch für die verlangten 200 Euro. Die sind dann auch der Knackpunkt, denn selbst zu diesem Kurs bleiben ein paar Dinge, die man sich besser wünschen würde – und vielleicht erwarten könnte. Alle Details und die gebotene Rechtfertigung für die Überschrift liefert der Test.

  • Klares, präzises Feedback
  • Verbesserte Sticks
  • Runde Zusatzausstattung
  • Geringes Gewicht
  • Kein Force Feedback in den Triggern
  • Im Dock schlecht greifbar
  • Verzögerung beim Einschalten

Raikiri II im Überblick

Der Raikiri II folgt wie die meisten Pads dem Xbox-Layout, ergänzt aber Oberflächenstruktur sowie die Extras des Handhelds ROG Ally X (Test). Das schlägt sich in Form zweier zusätzlicher Tasten neben dem Xbox-Button nieder; die „User Experience“ soll sich für Asus-Kunden einheitlich anfühlen. Ohne Ally rufen sie das Command Center und die Bibliothek auf, können aber wie alle Zusatztasten neu belegt werden. Dazu kommen vier fest installierte „Paddles“ an der Unterseite. Thumbsticks können gegen längere Exemplare getauscht werden, die feinere Eingaben und das Erhöhen der Empfindlichkeit ermöglichen.

Asus ergänzt zwei Tasten auf der Oberseite
Asus ergänzt zwei Tasten auf der Oberseite
Vier Zusatztasten und Triggersperren sind an der Unterseite zu finden
Vier Zusatztasten und Triggersperren sind an der Unterseite zu finden
Ein Fach im Controller lagert den Funk-Dongle
Ein Fach im Controller lagert den Funk-Dongle
An der Vorderseite ändert Asus nichts
An der Vorderseite ändert Asus nichts

Technik ist klar besser

Technisch ist das Pad ein klares Upgrade zum Xbox-Controller. TMR-Sticks eliminieren den Stick Drift und senken den Strombedarf gegenüber HE-Modellen um den Faktor 10. Er liegt damit nur noch 25% über demjenigen der Standard-Sticks.

Microtaster unter Schulter- und ABXY-Buttons sowie dem D-Pad versprechen eine längere Lebensdauer, die Asus mit 10 Millionen Klicks angibt, sowie ein sehr knackiges, Mausklick-artiges Feedback. Hinter den Triggern stecken ebenfalls Microswitches. Sie können per alternativer Wegeverkürzung quasi sofort betätigt werden.

3 Übertragungsarten

Daten überträgt das Raikiri II per Kabel, 2,4-GHz-Funk und Bluetooth. Ein kabelloser Betrieb ist auch an der Xbox möglich, an der Konsole sinkt die Polling-Rate allerdings von 1.000 Hz auf die Xbox-typischen 250 Hz. Die Laufzeit erreicht mit dem integrierten Akku laut Asus 50 Stunden. RGB-Beleuchtung und Force Feedback müssen dafür abgeschaltet, der Audio-Port unbelegt sein.

Die Ladestation kann in der Tasche verwendet werden
Die Ladestation kann in der Tasche verwendet werden
Die Sticks können gegen längere Modelle getauscht werden
Die Sticks können gegen längere Modelle getauscht werden
Mit RGB: Seiten und Logo leuchten
Mit RGB: Seiten und Logo leuchten

Preis und Zubehör

Zubehör gibt es für den rund 210 Euro teuren Raikiri II nicht zu kaufen. Was beiliegt, kann in der Tasche verstaut werden. Geladen wird über ein Dock entweder in der Hülle oder separat. Die flache Positionierung wirkt visuell noch ein wenig eleganter als die aufrechte Halterung bei GameSir und 8BitDo, der Pass-Through-Port und Funkempfänger an der Front sind jedoch nicht besonders ästhetisch positioniert. Form und Konzeption erschweren es dabei, den Controller sauber aufzulegen und zu greifen.

Praxistest

Der Raikiri II macht Spaß, fast schon ungehörig viel. Das überdeckt frech das ein oder andere, über das man sich prima ärgern könnte, wenn man wollte. Man will nur nicht, wenn der Raikiri II in der Hand liegt.

Bedienung

Dort vermittelt er präzise Zackigkeit und das in ziemlich homogener Form. Die Tasten haben ein sehr homogenes, knackiges Feedback, das mit ausgeprägtem, aber klarem Druckpunkt dem von Maustasten entspricht. Zugleich wird der Hub gegenüber dem normalen Standardgamepad halbiert. Damit vermitteln sie den Eindruck von Reaktionsschnelligkeit und einer hohen Genauigkeit der Eingaben, die gefühlt „sofort“ auslösbar sind – Druck und Klick fallen im Grunde fast exakt zusammen.

Das betrifft auch das D-Pad, das mit seiner Form auch ohne Sichtkontakt genaue und vor allem klar unterscheidbare Eingaben sowohl in vier als auch acht Richtungen erlaubt. Sein taktiles, klares Feedback hebt es deutlich vom D-Pad des Xbox-Controllers ab. Sticks sind ebenso gut kontrollierbar und straff genug, um spürbar zurückzustellen, aber nicht unkontrollierbar viel Kraft zu benötigen, die Bumper gut greifbar. Die lange Laufzeit und das geringe Gewicht wiegen schwer: In längeren Sitzungen liegt das Pad noch gut in der Hand. Am Ende muss man nicht über das Raikiri II nachdenken. Es funktioniert einfach.

Asus ROG Raikiri II
Asus ROG Raikiri II
Die Layout-Ergänzungen funktionieren gut
Die Layout-Ergänzungen funktionieren gut
Die Gummierung der Griffe wird mit dem Material darunter verschmolzen
Die Gummierung der Griffe wird mit dem Material darunter verschmolzen

Verbesserungspotential am Rand

Für ein wenig mehr Komfort bei entspannterem Spielen böte eine Sperre der an sich angenehm leichtgängigen Paddle-Tasten noch Potential; es hat so durchaus einen Sinn, dass Asus sie standardmäßig nicht belegt. Ultimatives Entspannungs-Gaming im Halbschlaf ist allerdings auch nicht das Kernanliegen der Abstimmung. Schon bei „normalem“ Spielen gefällt das Raikiri II allerdings besser.

Die „hautfreundliche“ (Danke, Asus!), glatte Beschichtung der Vorderseite wirkt ein wenig sehr schmutzempfindlich. Auf der Rückseite soll hingegen Zwei-Komponenten-Spritzguss eine gummiartige, verschleißfeste Oberfläche erzeugen. Gummi und die darunter liegende Kunststoff-Schicht werden hierbei fester verbunden als mit Kleber, was das Ablösen der Oberfläche unwahrscheinlicher macht.

Was ein wenig aus dem sonst durchdachten Rahmen fällt, sind die beiden Zusatztasten auf der Vorderseite des Controllers. Sie liegen oberhalb der normalen Menütasten, teilen sich mit diesen jedoch steife Taster, die nicht mit dem sonst exzellenten Gesamteindruck der übrigen Tasten mithalten können.

Darüber hinaus kann man sich an der langen Einschaltdauer stören, der Xbox-Button will gut drei Sekunden gedrückt werden. Darüber hinaus fehlen dem Raikiri II Force-Feedback-Motoren in den Triggern, was auch der Gewichtsersparnis geschuldet sein wird.

Software & Einstellungen

Neben Ökosystem-Software tritt auch bei Asus eine schlanke Web-App. Über Armoury Crate kann die Beleuchtung des Controllers via Aura Sync mit anderen Asus-Produkten abgestimmt werden, die neue „Gear Link“-App übernimmt den Rest.

Dort können zusätzlich zum Einstellen der LED-Farbe die Totzone von Triggern und Thumbsticks sowie deren Empfindlichkeit gewählt werden. Darüber hinaus erlaubt es Gear Link, Tastenbelegungen der Zusatztasten zu ändern, wobei lediglich normale Controller-Inputs zur Auswahl stehen. Alternativ lassen sich Tasten auch On-the-Fly neu belegen.

Trigger können übersichtlich und schnell eingestellt werden
Trigger können übersichtlich und schnell eingestellt werden
Reaktionskurven und Totzonen können mit Presets oder manuell gewählt werden
Reaktionskurven und Totzonen können mit Presets oder manuell gewählt werden
Neu belegt werden dürfen nur die sechs Zusatztasten
Neu belegt werden dürfen nur die sechs Zusatztasten
LEDs leuchten in drei Zonen unterschiedlich
LEDs leuchten in drei Zonen unterschiedlich

Fazit

Der Raikiri II ist fast schon verboten geil und zeigt, dass Asus zwischen all dem blinkenden Lifestyle-Zeug auch immer wieder richtige Perlen produziert. Trocken hinterhergeschoben muss man sagen: Besser ist das auch für die verlangten 200 Euro. Die sind dann auch der Knackpunkt, denn selbst zu diesem Kurs bleiben ein paar Dinge, die man sich besser wünschen würde – und vielleicht erwarten könnte.

Eine Sperre für die Trigger wäre das, ein etwas schnelleres Aufwachen aus dem Standby, eine bessere Ladehalterung. Aber das ist am Ende etwas, das nicht ins Gewicht fällt: Der Controller macht schon fast strafbar viel Spaß und tröstet über solche ärgerlichen Punkte hinweg. Er verkauft letztlich Emotionen, hier das gute Gefühl, ein Präzisionsgerät an den Fingern zu haben – das sich sogar angenehm leicht halten lässt, die Technik verspricht Langlebigkeit. Im Paket wirkt das verboten gut.

Trotz Schwächen holt das Raikiri II ziemlich gut ab
Trotz Schwächen holt das Raikiri II ziemlich gut ab

Trotzdem ist der Preis hoch. Asus verkauft ein sehr schönes, aber eben ein Luxusprodukt, das als solches kein Pflichtkauf sein kann. In den meisten Fällen reicht ein normales Gamepad oder ein hochwertiges Upgrade-Modell wie das GameSir G7 Pro (Test). Das fühlt sich nicht ganz so zackig an und hat deutlichere Schwächen, kostet aber nur die Hälfte. Trotzdem: Das Raikiri II ist schöner Luxus mit Haben-Will-Faktor für diejenigen, die 200 Euro für ein Gamepad ausgeben können. Anzeige ist raus.

  • Klares, präzises Feedback
  • Verbesserte Sticks
  • Runde Zusatzausstattung
  • Geringes Gewicht
  • Kein Force Feedback in den Triggern
  • Im Dock schlecht greifbar
  • Verzögerung beim Einschalten

ComputerBase hat das ROG Raikiri II von Asus leihweise zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Aliro startet: Digitaler Smartphone-Schlüssel per NFC, UWB und BLE


Die Connectivity Standards Alliance (CSA) hat den Start des neuen Kommunikationsstandards Aliro in Version 1.0 bekanntgegeben. Aliro ist ein neuer, offener Standard der CSA für sichere, mobile Zutrittskontrollen, der Smartphones und Wearables als Schlüssel nutzt. Es wird erwartet, dass Smart Locks künftig diesen Standard nutzen.

Auch wenn Smart Locks und der Ersatz des physischen Schlüssels für die Haustür das bekannteste Anwendungsgebiet für Aliro sind, ist der Standard sehr viel umfassender ausgelegt und soll auch den Zugang etwa zu Büros, Universitäten, Wohnanlagen oder in der Gastronomie regeln.

Integration in die Wallets von Apple, Google und Samsung

Eine weite Verbreitung und die Durchsetzung des Standards wird auch deshalb erwartet, da Apple, Google und Samsung seine Unterstützung und die Integration in die mobilen Wallets der Unternehmen angekündigt haben. Dies erleichtert die Nutzung per Smartphone im Alltag enorm, da Nutzer nicht zwischen verschiedenen Plattformen oder Apps hin und her wechseln müssen, sondern die native Wallets des Geräts nutzen können.

Bluetooth, NFC oder UWB zur Erkennung

Der herstellerübergreifende Standard unterstützt Bluetooth Low Energy (BLE), NFC und Ultra-Wideband (UWB), so dass eine breite Interoperabilität gewährleistet ist. Eine asymmetrische Kryptografie gewährleistet die sichere Übertragung zwischen Endgerät und Lesegerät. Für die Zukunft arbeitet die CSA bereits an einer Erweiterung des Standards, der auch die sichere Weitergabe digitaler Schlüssel beinhalten soll.

Aliro erfordert in den Geräten wie Smart Locks, die den Standard nutzen wollen, in der Regel allerdings neue Hardware, da ein spezifischer Funkchip notwendig ist. Ein einfaches Softwareupdate für bestehende Produkte ist deshalb in der Regel nicht möglich.

Laut CSA werden zu den ersten Unternehmen, die Produkte mit Aliro auf den Markt bringen, die folgenden Unternehmen gehören, die auch an der Entwicklung beteiligt waren: Apple, Allegion, Aqara, Google, HID, Kastle, Kwikset, Last Lock, Nordic, Nuki, NXP, Qorvo, Samsung und STMicroelectronics.

Unterschied zu Matter

Die CSA ist dieselbe Organisation, die auch den Smart-Home-Standard Matter entwickelt hat und fortwährend weiterentwickelt. Der Unterschied zwischen Matter und Aliro liegt darin, dass Matter auf die Steuerung von Smart-Home-Geräten beispielsweise über WLAN oder Thread ausgerichtet ist, während Aliro speziell auf die direkte Nahfeldkommunikation zwischen Türschloss und Endgerät ausgelegt ist.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von der Connectivity Standards Alliance unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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