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Apps & Mobile Entwicklung

HyperX Clutch Talon: Gamepad kann mit Zubehör und 3D-Druck angepasst werden


HyperX Clutch Talon: Gamepad kann mit Zubehör und 3D-Druck angepasst werden

Bild: HyperX

HPs Gaming-Sparte Hyper X sucht beim High-End-Controller Clutch Talon eine Nische in universeller Nutzung. Das Gamepad kann am PC, Xbox-Konsolen und an Android-Smartphones für Eingaben genutzt werden. Dabei helfen eine Halterung und modulare Bestandteile mit Kompatibilität zu 3D-Druckern.

Der Clutch Talon folgt dem Xbox-Layout mit diagonal angeordneten Thumbsticks. Für sie sowie die Trigger nutzt das Gamepad Hall-Effekt-, aber noch keine TMR-Technik, die etwas akkurater, flotter und stromsparender zu Werke gehen soll. Stick Drift als Problem eliminieren aber auch diese Sticks. Zusatztasten gibt es nur zwei Stück in Form von Paddles an der Unterseite, ansonsten hält sich HyperX an das Regellayout. Da über die Tastentechnik kein Wort verloren wird, dürften Rubberdome-Switches zum Einsatz kommen.

Modularität und 3D-Druck

Modularität ist HyperX wichtiger. Trigger, Sticks, Back Paddles, D-Pad, und Abdeckplatten auf Ober- und Unterseite können ausgetauscht werden. Die Abdeckplatten können zudem dank Dateien auf der HyperX-Unterseite auf Printables im 3D-Drucker selbst gefertigt werden. Wie das Zubehör aussehen kann und welche exakte Form es im Lieferumfang hat, lässt sich mangels Bildmaterials allenfalls abschätzen.

Tasten können mit der HyperX-Software „Engenuity“ („Ingenuity“, dt. Erfindergeist) in vier Profilen neu belegt werden. Einstellen lassen sich außerdem Auslösepunkte der Trigger und Totzonen der Sticks.

HyperX Clutch Talon (Bild: HyperX)

Daten werden per Bluetooth, Kabel oder einem 2,4-GHz-„Hochgeschwindigkeits-Dongle“ übertragen. Von 8.000 Hz Abfragerate schreibt HyperX jedoch nichts. Da „Hochgeschwindigkeit“ kein fest definierter, sondern nur suggestiver Begriff ist, muss von 1.000 Hz ausgegangen werden.

Ein integrierter 1.000-mAh-Akku soll eine Laufzeit von maximal 30 Stunden gewährleisten. Auf das Gewicht wirkt sich das kaum aus: Mit 275 Gramm wiegt der Clutch Talon marginal weniger als das Xbox-Gamepad. Dennoch soll er mobil genutzt werden. Ein ansteckbarer Clip ermöglicht die Befestigung von Smartphones, um unterwegs spielen zu können. Neben Android-Geräten stehen Xbox Series X|S und der PC auf der Kompatibilitätsliste.

Preis und Verfügbarkeit

Im Handel soll das Clutch Talon ab Juni verfügbar sein, die Preisempfehlung beziffert HyperX auf rund 160 Euro.



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UL Procyon Essentials: Im neuen Real-World-Benchmark ist vieles ähnlich schnell


UL bringt mit Procyon Essentials einen neuen Benchmark heraus, der mit Real-World-Szenarien und mehr dem PCMark 10 Konkurrenz macht. Parallel dazu wird aber noch mehr aus dem Alltag simuliert, darunter Videokonferenzen, das Öffnen verschiedener Anwendungen und sogar etwas lokale KI. ComputerBase hat erste Testergebnisse.

Der nächste Versuch eines Real–World-Benchmarks

Realitätsnahe Benchmarks versuchen viele Firmen seit Jahren immer mal wieder zu bauen – vor fünf Jahren beispielsweise der durch Intel gepushte CrossMark. Wie so oft werden sie aber schnell doch wieder von der Realität überholt, die Aussagekraft bleibt letztlich begrenzt oder ist nur von kurzer Dauer. UL versucht es mit dem Procyon Essentials nun aber noch einmal, und hört dabei auch auf das, was Nutzer fordern.

Denn zur Normalität gehört es heute durchaus, dass im Browser hin und wieder 30 Tabs (oder auch viel mehr) offen sind. Und dazu noch verschiedene Programme, ein Video-Call, der AI-Assistent für die Textzusammenfassung oder Übersetzung und die eine oder andere Kleinigkeit kommen können. All diese „alltäglichen Aufgaben“ soll Essentials nun simulieren. Anders als bei den bisherigen Tests wird keine weitere Software benötigt. Die Basis bilden das Programm und ein Browser, kein Office mit Excel oder Word muss installiert sein.

Parallele Arbeiten im Testverlauf
Parallele Arbeiten im Testverlauf (Bild: UL Solutions)

Simuliert werden die Anwendungen durch Chromium, LibreOffice Calc, LibreOffice Impress und VSCodium. Ge- und entpackt wird über das integrierte Zip-Tool aus Windows und 7-Zip. Zudem wird WindowsML mit Support für GPUs und NPUs genutzt, verwendbar ab Intel Core Ultra, AMD Ryzen AI 300 und Qualcomm Snapdragon X1 Elite. Das System muss stets mindestens 16 GByte RAM vorweisen können – ältere, günstige PCs sind damit zum großen Teil direkt von der Verwendung ausgeschlossen, wenngleich der Anbieter betont, CPUs ab Core i-10000 und AMD Ryzen 5000G zu unterstützen, dazu GeForce RTX 2000 oder neuer oder Radeon mit mindestens RDNA-1-Architektur.

UL Procyon Essentials

Die Besonderheit liegt im Multitasking und der Ausführung. Absichtlich sind einige Programme im Vordergrund, andere im Hintergrund platziert. Auch ein App-Startup-Test hat es wieder in den Benchmark geschafft, der seit dem PCMark 10 vermisst wurde.

Benchmark-Ergebnisse der Redaktion

Um einen ersten Realitätsbezug zu bekommen – und dabei auch feststellen zu können, ob sich das Programm für zukünftige Tests eignet – wurde der Procyon Essentials zuerst auf zwei Desktop-Systemen der Redaktion ausgeführt. Zum einen auf dem AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition (Test) samt Asus ROG Astral RTX 5090, also dem Besten, was es im Mainstream-Desktop aktuell zu kaufen gibt, und zum anderen mit einer Plattform, die sich aus Intel Core i9-12900K und AMD Radeon 9070XT zusammensetzt.

UL Procyon Essentials – Endergebnis 9950X3D2
UL Procyon Essentials – Endergebnis 9950X3D2
UL Procyon Essentials – Endergebnis 12900K
UL Procyon Essentials – Endergebnis 12900K
UL Procyon Essentials – Endergebnis 9950X3D2 im Detail
UL Procyon Essentials – Endergebnis 9950X3D2 im Detail
UL Procyon Essentials – Endergebnis 12900K im Detail
UL Procyon Essentials – Endergebnis 12900K im Detail

Das sehr nah beieinander liegende Endergebnis zeigt ein vermutetes Problem des Benchmarks: Die Aussagekraft lässt eher zu wünschen übrig. Es lässt sich bei potenteren Desktop-Systemen schlichtweg nur feststellen, dass alles wie gewünscht funktioniert – aber das wusste man vermutlich bereits vor dem Benchmark.

Deshalb hat die Redaktion neben den zwei Desktop-Systemen einen Intel Core Ultra X7 358H, Codename Panther Lake, den modernsten Notebook-Prozessor, mit ins Boot geholt. Mit 4.455 Punkten fällt das Endergebnis der Notebook-CPU mit iGPU dann auch nur etwas geringer aus. Bedenkt man jedoch, dass ein 9950X3D2 mit RTX 5090 eigentlich in einer ganz anderen Liga spielen müsste, bleibt der nicht einmal 20 Prozent große Vorsprung sehr überschaubar. Die Aussagekraft für halbwegs moderne Hardware bleibt entsprechend eingeschränkt.

UL Procyon Essentials – Endergebnis X7 358H
UL Procyon Essentials – Endergebnis X7 358H
UL Procyon Essentials – Endergebnis X7 358H in Details
UL Procyon Essentials – Endergebnis X7 358H in Details

Am 5. Mai wird der Procyon Essentials offiziell von UL für Windows auf x86- und Arm-Prozessoren freigegeben – eine Mac-Version gibt es nicht. Die Veröffentlichung erfolgt über die typischen Kanäle der offiziellen Webseite. Procyon kostet je nach Einsatzgebiet unterschiedlich viel.

ComputerBase hat die Vorabversion von Procyon Essentials vorab unter NDA vom UL Solutions Benchmarks team erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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OLED für die Tasche: Asus bringt mobilen ZenScreen MQ16FC für rund 300 Euro


Mit dem neuen ZenScreen OLED MQ16FC rundet Asus sein Portfolio an tragbaren Monitoren um ein OLED-Modell nach unten ab. Die Zielgruppe sind Asus zufolge mobile Professionals, Kreative und Hybridarbeiter, die unterwegs nicht auf eine erstklassige Bildqualität verzichten wollen.

16:10 für etwas mehr Platz

Das Herzstück des MQ16FC ist sein 16-Zoll-großes-OLED-Panel im 16:10-Format mit einer Auflösung von 1.920 × 1.200 Pixeln. Dieses Seitenverhältnis bietet im Vergleich zu klassischen 16:9-Displays etwas mehr vertikalen Platz.

Typisch für OLED überzeugt der Bildschirm mit extrem hohen Kontrastwerten und tiefem Schwarz. Asus gibt ein Kontrastverhältnis von 100.000:1 an. Gleichzeitig deckt das Panel 95 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab und erreicht eine Farbgenauigkeit von Delta E ≤ 2. Damit richtet sich der Monitor (auch) an Kreativschaffende, die unterwegs präzise Farben benötigen – etwa für Bildbearbeitung oder Videoproduktion. Ein weiterer Pluspunkt ist die OLED-typische Reaktionszeit von nur 1 ms (GTG). Diese sorgt nicht nur für flüssige Bewegungsdarstellung bei Videos, sondern reduziert auch störende Schlieren beim Scrollen.

Auf Mobilität getrimmt

In puncto Mobilität zeigt sich der MQ16FC flexibel. Mit einem Gewicht von rund 1,3 kg und einem schlanken Design lässt sich der Bildschirm problemlos transportieren. Zum Vergleich: Mit 35,9 × 23,3 × 0,9 cm entspricht das Display beinahe den exakten Außenmaßen des jüngst getesteten Dell XPS 14.

Besonders praktisch sei laut Asus die Power-Pass-Through-Funktion. Sie erlaubt es, den Monitor entweder über ein angeschlossenes Notebook mit Strom zu versorgen oder umgekehrt das Notebook über den Monitor zu laden, vorausgesetzt, eine entsprechende Stromquelle ist angeschlossen. Die Power-Delivery-Funktion ist allerdings auf 65 Watt beschränkt, wodurch das angeschlossene Notebook nicht zu viel Strom benötigen sollte.

Die Anschlussausstattung ist nicht besonders umfangreich, aber ausreichend. Zwei USB-C-Ports mit DisplayPort, sowie ein Mini-HDMI-Anschluss ermöglichen vielseitige Einsatzszenarien. Ein einzelnes USB-C-Kabel reicht bereits aus, um sowohl Bildsignal als auch Strom zu übertragen – ideal für unterwegs. Weitere USB-Schnittstellen oder integrierte Lautsprecher gibt es nicht, aber eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer wird geboten.

Komfortfunktionen wie die automatische Rotation runden das Gesamtpaket ab. Der Monitor erkennt seine Ausrichtung selbstständig und wechselt zwischen Hoch- und Querformat, was insbesondere beim Arbeiten mit Dokumenten oder beim Programmieren hilfreich ist. Ergänzt wird dies durch die obligatorische Flicker-Free- und Low-Blue-Light-Technologie, die die Augen bei längerer Nutzung schonen sollen.

MQ16FC Rückansicht
MQ16FC Rückansicht (Bild: Asus)
MQ16FC Seitenansicht
MQ16FC Seitenansicht (Bild: Asus)

Blick auf die Konkurrenz

Im Segment der tragbaren Premium-Monitore trifft der Asus ZenScreen OLED MQ16FC zurzeit noch auf wenig Konkurrenz, wenn es sich denn um ein OLED-Modell handeln soll. Dieser Markt wird weitgehend von Asus dominiert. Die einzige Alternative mit OLED, die nicht von Asus stammt, ist der ViewSonic VP16-OLED zu Preisen ab 469 Euro. Dieser punktet mit einer höheren Farbtiefe, hat aber eine etwas geringere Auflösung. Dafür wartet er mit einem richtigen Standfuß auf.

Preislich in anderen Regionen spielen hingegen die ZenScreen-Duo-OLED- und ZenScreen-Fold-OLED-Modelle, die zwei 14 Zoll beziehungsweise zwei 17,3 Zoll große Bildschirmflächen aufweisen.

Preis und Verfügbarkeit

Mit einem Preis ab 280 Euro ist das ZenScreen OLED MQ16FC der neue Einstiegspunkt in die Welt der portablen OLED-Monitore und mit wenigen Tagen Lieferzeit bestellbar.



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SQD-Mini-LED-Fernseher: TCL bringt X11L, C8L und C7L zum „Einführungspreis“


SQD-Mini-LED-Fernseher: TCL bringt X11L, C8L und C7L zum „Einführungspreis“

Bild: TCL

TCL bringt die Ende März angekündigten SQD-Mini-LED-Fernseher der Baureihen X11L, C8L und C7L schrittweise in den Einzelhandel und wirbt zum Marktstart mit reduzierten Einführungspreisen. Die neuen TV-Modelle zeichnen sich durch besonders helle Panels und Hintergrundbeleuchtungen mit sehr vielen Mini-LEDs und Dimming-Zonen aus.

X11L mit bis zu 20.736 Dimming-Zonen

Topmodell unter den Neuvorstellungen ist die X11-L-Serie, die von TCL in 98, 85 und 75 Zoll angeboten wird. Die Serie bietet bis zu 20.736 Dimming-Zonen, bis zu 10.000 cd/m² Spitzenhelligkeit für HDR-Effekte, 144 Hz native Bildwiederholrate und die Unterstützung von HDR10+ und Dolby Vision. Das WHVA-2.0-Panel soll stabile Farben aus verschiedenen Blickwinkeln bieten und Reflexionen reduzieren. Für den Klang sorgt ein integriertes Soundsystem des Partners Bang & Olufsen, das raumfüllenden Klang auch ohne zusätzliche Lautsprecher liefern soll.

Nachdem die Ankündigung der neuen Fernseher im März noch ohne offizielle Preise erfolgt war, hat TCL diese nun nachgereicht und erklärt, dass X11L, C8L und C7L ab Mitte Mai bei MediaMarkt, Saturn und Amazon verfügbar sein werden. Abseits der UVP des Herstellers wird von TCL mit einem um jeweils 2.000 Euro reduzierten „Einführungspreis“ geworben, der „von den jeweiligen Vertriebskanälen festgelegt“ wird. „Änderungen zur Markteinführung sind vorbehalten“, heißt es in der Ankündigung.

C8L kommt von 98 bis 65 Zoll

Anlass für die Bekanntgabe der Preise ist die Markteinführung des unter dem X11L angesiedelten C8L, den TCL ebenfalls von 98 Zoll bis minimal 65 Zoll zur Auswahl stellt. Die im März noch für April in Aussicht gestellte Serie kommt somit (vorerst?) ohne die kleinste 55-Zoll-Option nach Deutschland. Der Einführungspreis liegt bis zu 3.000 Euro unterhalb der unverbindlichen Preisempfehlung.

Der C8L bietet noch bis zu 4.032 Dimming-Zonen und eine Spitzenhelligkeit von 6.000 cd/m². Auch diese Serie setzt auf ein WHVA-2.0-Panel mit 144 Hz und deckt 100 Prozent des BT.2020-Farbraums ab. Die Lautsprecher im C8L stammen ebenfalls von Bang & Olufsen. Die Technik sitzt in einem Chassis mit rund 5 cm Gehäusetiefe.

TCL C8L
TCL C8L (Bild: TCL)

75 Zoll für den günstigsten C7L

Eine weitere Stufe tiefer sitzt der C7L mit bis zu 3.000 cd/m² Spitzenhelligkeit, 144 Hz, bis zu 2.176 Dimming-Zonen, HVA-2.0-Pro-Panel, FreeSync Premium Pro, VRR, Lautsprechern von Bang & Olufsen sowie Dolby Atmos und Dolby Vision. Erneut soll der BT.2020-Farbraum vollständig abgedeckt werden. Für den C7L hatte TCL im März ebenfalls mit allen fünf Diagonalen von 98, 85, 75, 65 und 55 Zoll geworben, Stand heute kommt aber erst einmal nur das 75-Zoll-Modell nach Deutschland, dessen Einführungspreis 500 Euro unter dem UVP von 2.199 Euro liegt.



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