Apps & Mobile Entwicklung
Im Lesertest: Strix Halo Tablet
In seinem Leserartikel: OneXPlayer SuperX Tablet mit AMD 395+ widmet sich Community-Mitglied Haldi der Frage, wie sich AMDs größte APU in Form eines Tablets schlägt. Immerhin handelt es sich um die stärkste iGPU, die derzeit auf dem Markt ist.
Vorgeschichte
Der Nutzer hatte schon immer einen Fimmel für die Tablet-Sparte, vom langsamen Asus Transformer Book mit Dual-Core CPU und Windows 8 ging es zu einem Surface Pro 3 mit ursprünglich Windows 8.1. Dank Haswell etwas schneller, aber heutzutage natürlich veraltet.
In den letzten Jahren kam kein Produkt auf den Markt, das den Spieltrieb von Haldi entfesselte: „Jedenfalls gab es in den letzten paar Jahren so gut wie keine Tablets mit AMD Chips drin. Und die Intel Chips waren halt einfach Müll.“
Was liegt da näher, als sich ein Tablet mit AMDs aktuell größter iGPU zuzulegen? Immerhin dürfte es sich nicht nur um eine der größten Leistungssteigerungen der letzten Jahre, sondern allgemein eines der stärksten Tablets der letzten Zeit handeln.
Das Tablet
Dieses ist mit 13 mm relativ kompakt, wenn bedacht wird, dass sich in der CPU nicht nur 16 Kerne, sondern auch eine 40 CU starke Grafikeinheit verbirgt, die theoretisch bei einer Standard-TDP von 55 W arbeiten. Zum Vergleich, eine der schnellsten Mobil-CPUs von AMD, der Ryzen 9 9955HX begnügt sich mit 2 CUs in der Radeon und ist damit bei Spielen auf eine diskrete Grafikeinheit angewiesen.
Der Lieferumfang
Im Lieferumfang befinden sich zwei Hüllen, ein Ladegerät inklusive Schachtel und die Tastatur.
Zum Ladegerät kann nicht viel gesagt werden.
Das Ladegerät hat nen XT60 Adapter und geht auf proprietary 5.5mm oder isowas.. habs nicht nachgemessen.
Auch wenn das Ladegerät 240W hat, Die es über XT60 mit 20V12A auch ausgeben kann hab ich noch nie mehr als 125W gemessen.
Es kann alternativ auch über USB Typ-C Geladen werden! Allerdings nur mit 60W…. in der Theorie…Haldi
Die Leistung
In einigen Benchmarks zeigt sich die Limitierung im Tablet-Format. So kann ein Lenovo Legion Pro 5 im Cinebench 2026 mit einem Ryzen 9 9955HX im Multi-Thread-Test 8.074 Punkte und im Single-Thread-Test 527 Punkte erreichen.
Das OneXPlayer erreicht hier, als Variante mit Luftkühlung, 6.604 und 436 Punkte.
Die Vorgänger-CPUs Ryzen 9 8945HX und Ryzen 9 7945HX erreichen hier jeweils 7.286 und 463, sowie 6.202 und 432 Punkte, jeweils ebenfalls in einem Legion Pro 5.
Das sind für die baulich bedingten Begrenzungen keine schlechten Werte.
Im UL 3DMark Benchmark und dem Steel Nomad Light sowie Steel Nomad liegt die Radeon 8060S bei 9.801 und 2.036 Punkten. Eine RTX 3050 mit 8 GB und einem Core i3-10105 (4C/8t) erbringt hier 6.355 und 1.337 Punkte.
Wird eine aktuelle RTX 5070 Laptop mit 8 GB und einem Ryzen 9 8945HX genommen, stehen hier am Ende des Tages 13.868 und 3.019 auf dem Zähler.
Eine Radeon RX 6500 XT, ebenfalls in einem Core i3-10105 System, liegt im Steel Nomad mit 910 Punkten deutlich zurück.
Da gerade die mobilen Begleiter nicht immer unter voller Last und damit hoher Lautstärke betrieben werden, hat Haldi selbstverständlich auch noch Tests mit verringerter TDP laufen lassen.
Die Spezifikationen im Vergleich zur Konkurrenz
Da der Ryzen Ai Max +395 in dieser Konfiguration in der Computerwelt, abgesehen von den Konsolen Chips der aktuellen PlayStation und Xbox, doch eher die Ausnahme darstellt, werden hier noch einmal die einzelnen Daten, auch im Vergleich zu anderen CPUs und GPUs, aufgeführt.
Mobile CPUs im Vergleich
Obwohl der Ryzen Ai Max zusätzlich 40 CUs der Radeon iGPU integriert hat, ist zum Beispiel der Basistakt höher als beim konzerneigenen Konkurrenzprodukt Ryzen 9. Beide nutzen auch dieselbe Zen 5 Architektur, sowie den 4 nm Prozess von TSMC.
Daten von 8060S, RTX 4060 und RTX 5060
Da AMD im mobilen Sektor mit diskreten Grafikkarten so gut wie nicht mehr vertreten ist, sind nur die beiden Konkurrenzprodukte von Nvidia, die GeForce RTX 4060 und 5060 im Vergleich aufgeführt.
Der ausführliche Testbericht, mit unterschiedlichen TDP-Stufen, inklusive Videos mit der Lautstärke der Lüfter, findet sich im Leserartikel: OneXPlayer SuperX Tablet mit AMD 395+.
Ebenfalls wurde die Performance gemessen, wenn das Tablet nicht über das herkömmliche Ladegerät, sondern über USB-C betrieben wird.
Auch hat Haldi das Tablet unter Linux getestet.
Feedback und Hinweise ausdrücklich erwünscht
Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zum Leserartikel sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie im entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungsberichten werden gerne entgegengenommen.
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Preisgestaltung von GTA 6: Hype-Titel muss mindestens 80 US-Dollar kosten

Ob GTA zum „normalen“ Preis in den Handel kommt, ist offen. Analysten sind der Meinung, dass es das gar nicht darf. Andere Spiele würden sonst schlecht dastehen und hätten Schwierigkeiten, Preise zu rechtfertigen. Der PC muss allerdings warten, er wird zeitverzögert bedient.
In diesem Fall kommen die Aussagen von Analysten der Bank of America auf der iicon. Im Rahmen der Messe für Videospiel-Manager sagte Omar Dessouky, er habe gehört, dass GTA 6 80 US-Dollar kosten werde. Es habe schlicht keine andere Wahl. Das sind 10 US-Dollar mehr als aktuell für Triple-A-Spiele üblich.
Die Begründung liegt hier nicht so sehr im „Gegenwert“ von GTA oder Gewinnen von Take Two, sondern in der Gesamtsituation. Eine Branche, die man in einer schwierigen Situation sehe, – unter anderem wird seit Monaten massiv Personal abgebaut – habe Schwierigkeiten, Spiele für 80 US-Dollar anzubieten, wenn GTA 6 nur 70 US-Dollar kosten würde. Sprich: Take Two würde eine mögliche weitere Preissteigerung, wenn nicht blockieren, dann zumindest stark erschweren.
Es sei daher im Interesse von Take Two als Partner und Publisher, das Preisniveau für die gesamte Branche vielmehr anzuheben, sagte Dessouky. Ein höheres Preisniveau entspreche auch der Überlegung, dass KI in Spielen Kunden einen Mehrwert biete. Damit wird klar, dass Analysten einen höheren Preis sehen (wollen), was auf eine generelle Welle an Preissteigerungen hindeutet. GTA 6 könnte einen höheren Preis noch am ehesten rechtfertigen. Der Titel wird heiß erwartet, hat unglaubliche Zugkraft und kostet in der Entwicklung so viel wie kaum ein anderes Spiel, könnte also in der Theorie einen passenden Gegenwert liefern.
Take Two sagt wenig
Take Two hat jüngst um eine Festlegung herumlaviert und nur von einem „angemessenen“ Preis und viel Gegenwert gesprochen, den GTA bieten werde. Es solle im Verhältnis dazu ein gutes Angebot sein. Im Raum steht ein Preis von bis zu 100 US-Dollar, ein deutlicher Sprung gegenüber den aktuellen 70 bis 80 oder 80 bis 90 US-Dollar für PC- und Konsolenspiele.
Der PC muss warten
Erscheinen wird das Spiel am 19. November zunächst für die PlayStation 5 und Xbox Series X|S, eine PC-Version soll später veröffentlicht werden. Take Two CEO Strauß Zelnick erklärt das laut Bloomberg so: Rockstar habe immer zuerst mit der Veröffentlichung auf Konsolen begonnen, weil das Unternehmen seine Kernzielgruppe zuerst bediene und daran gemessen werde. „Wenn man seine Kernzielgruppe nicht zuerst und am besten versorgt, dann erwischt man den Rest auch nicht“, sagte der CEO. Der Konsolen-Fokus liegt mutmaßlich auch an Umsatzzahlen, Xbox und PlayStation bringen zumindest in GTA Online mit Abstand das meiste Geld.
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Dark Rock 6 & Dark Rock Pro 6: be quiet! lässt (Twin-)Tower wahlweise semi-passiv kühlen

Was man mit neuen Kühlern machen kann, zeigen Dark Rock 6 und Dark Rock Pro 6 von be quiet!. Die üblichen Optimierungen zur Erhöhung der Leistung finden sich im „Changelog“, aber auch verschiebbare Lüfter, ein neues, geschlossenes Design und ein Schiebeschalter, der einen semi-passiven Modus aktiviert.
Den Einstieg in die Luxus-Serie ermöglicht der Dark Rock 6. Er ist ein klassischer, asymmetrisch angeordneter Tower-Kühler mit einem 135-mm-Lüfter aus der Silent-Wings-Serie und sechs Heatpipes, mit denen er 220 Watt TDP bewältigen soll. Der Lüfter rotiert dabei mit maximal 2.000 U/Min und erreicht 31,1 dB(A).
Darüber ist der Dark Rock Pro 6 angeordnet. Er verfügt über zwei Kühltürme und sieben Heatpipes für maximal 300 Watt TDP. Hier kommt eine Lüfter-Mischbestückung zum Einsatz. Zwischen beiden Lamellentürmen sitzt ein 135-mm-Lüfter (1.900 U/Min), davor ein etwas schmalerer 120-mm-Lüfter (2.000 U/Min). Er ist zudem an einer Schiene befestigt, die es erlaubt, ihn in der Höhe neu zu positionieren. So kann bei Bedarf mehr Platz für Kühlkörper auf Speichermodulen geschaffen werden.
Das ist ungewöhnlich
Beiden ist gemein, dass der Kühlkörper mit einer magnetisch befestigten Blende abgedeckt wird. Auch der Lüfter sitzt in einer neuen Form und wird nicht einfach an den Kühler gesteckt. So entsteht ein geschlossenes, homogenes Design, das auf allen aktuellen Mittelklasse-Sockeln von AMD und Intel montiert werden kann.
Darüber hinaus findet sich an beiden Kühlern ein Modus-Switch. Er schaltet vom normalen PWM-Betriebsmodus in einen Semi-Passiv-Modus um. Dieser modifiziert das PWM-Regelsignal vom Mainboard und schaltet die Lüfter unter 40 Prozent Signalausgabe ab. So verstummen die Lüfter unabhängig von der Regelkurve eines Mainboard-Herstellers oder Änderungen durch den Benutzer.
Preise und Verfügbarkeit
Beide Kühler werden ab dem 19. Mai im Handel erhältlich sein. Die Preisempfehlung für den Dark Rock Pro 6 liegt bei rund 110 Euro, der Dark Rock 6 soll knapp 90 Euro kosten. In der zweiten Jahreshälfte soll darüber hinaus das auf der CES 2026 vorgestellte Topmodell der Reihe erscheinen. Der Dark Rock Pro 6 IO LCD verfügt zusätzlich über einen 4,5″-Bildschirm mit IPS-Display auf seinem Kühlturm.
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Größte Kingston-SSD verfügbar: Für 30 TB werden nun doch 20.000 Euro fällig

Die von Kingston kürzlich vorgestellte PCIe-5.0-SSD DC3000ME mit rund 30 TB ist bei einem ersten Händler lieferbar. Der Preis ist sogar noch höher als erwartet: Gut 20.000 Euro werden verlangt. Damit ist das Modell mehr als dreimal so teuer wie die 15-TB-Version.
Beim Versandhändler Galaxus wird die Kingston DC3000ME mit 30,72 TB Speicherplatz aktuell für 20.059 Euro* angeboten. Sechs Stück seien vorrätig und eine Lieferung in der kommenden Woche möglich.
In Zeiten von extrem hohen Speicherpreisen ist das Preisniveau einerseits nicht allzu überraschend hoch. Doch hatten erste Hinweise im Zuge der Vorstellung eher ein Preisniveau von etwa 16.000 Euro vermuten lassen. Im Vergleich zu anderen Modellen der Serie ist die 30-TB-Version zudem unverhältnismäßig teuer: Für die Variante mit 15,36 TB verlangt derselbe Händler nämlich „nur“ rund 5.670 Euro.
Doch ist die Kingston DC3000ME mit 30 TB damit generell überteuert? Das lässt sich pauschal nicht so einfach sagen. Zumindest zählt sie bei der kleinen Auswahl an SSDs mit 30,72 TB im Preisvergleich zu den teuersten Modellen. Eine Western Digital Ultrastar DC SN655 kostet etwa genauso viel, obwohl sie nur PCIe 4.0 nutzt und somit viel langsamer ist. Bereits deutlich günstiger sind die Kioxia CD8P-R und die Solidigm D5-P5316, die beide weniger als 15.000 Euro kosten.
Es gibt aber noch viel günstigere Modelle wie die Kioxia PM7-R für nur 6.630 Euro, die allerdings eine SAS-Schnittstelle nutzt und sehr viel weniger Leistung hat. Sofern der Händler den Preis für die aktuell nicht lieferbare Micron 6550 ION wirklich ernst meint, wäre diese für rund 5.700 Euro* für 30 TB mit PCIe 5.0 momentan ein regelrechtes Schnäppchen.
Für die eigentliche Zielgruppe, nämlich Unternehmen, die mit solchen SSDs ihre Server bestücken, spielen diese Preise aus dem Endkundenhandel allerdings ohnehin keine Rolle. Dort gelten je nach Vertrag oftmals andere Konditionen und Mengenrabatte.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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