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iOS 27: Apple öffnet die Kamera-App für Profi-Fotografen


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Apples Kamera-App auf dem iPhone bekommt mit iOS 27 offenbar den größten Umbau seit Langem. Laut einem Bloomberg-Bericht will Apple die Oberfläche komplett anpassbar gestalten. Demnach dürfen Nutzer künftig selbst entscheiden, welche Bedienelemente am oberen Rand der App erscheinen und wo sie liegen. Kritikern, die immer wieder bemängeln, dass die Kamera-App zwar einfach sei, aber für ambitionierte Fotografen zu starr, dürfte der Konzern damit den Wind aus den Segeln nehmen.

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Apple übernimmt für die Steuerelemente den Begriff Widgets. Standardmäßig startet die App weiterhin mit den bekannten Schaltern für Auflösung, Nachtmodus, Blitz und Live Photos. Wer mehr Kontrolle möchte, wechselt zu einer Advanced-Ansicht oder konfiguriert sich seine eigene Auswahl. Für jeden Aufnahmemodus – etwa Foto, Video oder Porträt – sollen sich eigene Layouts speichern lassen. Dies würde ambitionierten Fotografen die Möglichkeit zu mehr Kontrolle geben. Die Widgets lassen sich aus einer transparenten Leiste hinzufügen, die von unten ins Bild gleitet – ein Konzept, das an die Widget-Verwaltung auf dem Homescreen erinnert.

Jeder Aufnahmemodus erhält dabei seinen eigenen Satz an Widgets. Im Foto-Modus sortiert Apple die erweiterten Optionen in die Kategorien basic, manual und settings. Mit dabei sind dem Bericht zufolge Regler für Schärfentiefe und Belichtung sowie Steuerelemente für den Timer und die Fotostile. Neu sind zudem Optionen für ein Raster und eine Wasserwaage. Der Schalter, der alle verfügbaren Bedienelemente einblendet, wandert von der oberen rechten Ecke an den rechten Rand des Auslösers.

Neben Foto, Video und den weiteren bereits bestehenden Modi wird in der überarbeiteten App ein neuer Siri-Modus erwartet. Über ihn greifen Nutzer direkt auf Apples Visual Intelligence zu. Damit sollten sich dann etwa Pflanzen bestimmen oder Texte erkennen lassen, um sie direkt in der Kamera-Ansicht zu übersetzen. Für Apples KI-Strategie bedeutet das, sie nicht nur über Siri oder eine separate App anzubieten, sondern auch tiefer in der Kamera-App zu integrieren.

Bloomberg ordnet die Kamera-Pläne in einen größeren Umbau von iOS 27 ein. Designänderungen betreffen demnach auch die Systemsuche, Safari, den Bildgenerator Image Playground und die Wetter-App. Hinzu kommen systemweite Anpassungen wie neue Animationen und überarbeitete Tab-Bars. Mit den Änderungen will Apple die im Vorjahr eingeführte Designsprache Liquid Glass straffen. Offiziell vorstellen dürfte der Konzern das Update auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC am 8. Juni. Ein Apple-Sprecher wollte sich auf Anfrage von Bloomberg nicht zu den Plänen äußern.

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(ims)



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Urtopia Carbon 1 ST im Test: Leichtes City-E-Bike mit GPS, Alarm & Fingerprint


Das City-E-Bike Urtopia Carbon 1 ST kombiniert Carbon-Rahmen, Tiefeinstieg und Smart-Features wie Fingerabdrucksensor, GPS-Tracking und Sprachsteuerung.

Das Urtopia Carbon 1 ST positioniert sich als komfortorientierte Schwester des sportlicheren Urtopia Carbon 1 Pro (Testbericht) und richtet sich an urbane Pendler: tiefer Einstieg, Carbon-Rahmen, smarte Vernetzung. Im Fokus stehen das geringe Gewicht, eine entspannte Sitzposition und vor allem Connectivity-Funktionen. Rahmen und Gabel bestehen aus Toray T700/T800 Carbon. Das reduziert das Gesamtgewicht und dämpft Vibrationen etwas besser als ein Aluminiumrahmen.

Mit Akku, Schutzblech und Ständer bringt das Urtopia Carbon 1 ST rund 18,5 kg auf die Waage. Smarte Helfer wie Fingerabdrucksensor, integrierter Lautsprecher, GPS-Ortung, Geofencing und Sprachsteuerung heben das Carbon-E-Bike von der Konkurrenz ab. Auch beim Engwe N1 Pro (Testbericht) gab es ähnliche Vernetzungs-Spielereien, dort allerdings mit Mittelmotor – das Urtopia setzt auf einen Mahle-Heckmotor.

Preislich liegt das Carbon 1 ST aktuell bei 2199 Euro. Ab dem 24. Mai klettert der Preis auf 2299 Euro, ab dem 31. Mai dann auf 2499 Euro. Das Engwe N1 Pro kostet 1599 Euro. Ob die Smart-Offensive den Aufpreis rechtfertigt und für wen das Carbon-E-Bike taugt, klärt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Urtopia Carbon 1 ST kommt größtenteils vormontiert. Anzuschrauben sind Lenker, Vorderrad, vorderes Schutzblech, Display mit Bedieneinheit, Pedale und das hintere Rücklicht. Zwei Verlängerungsstücke für den Lenker liegen bei, falls man die Position höher wünscht. Werkzeug ist im Karton, der Aufbau gelingt in rund 30 bis 45 Minuten. Vor der ersten Fahrt sollten Schrauben nachgezogen und die Reifen aufgepumpt werden. Auch der Akku will geladen werden. Wer alle Smart-Features nutzen möchte, installiert die Urtopia-App – mit Registrierungspflicht.

Erhältlich ist das Carbon-E-Bike in Schwarz, Weiß oder Hellblau. Unser schwarzes Testmodell wirkt mit kleinem Logo und ohne große Farbakzente eher zurückhaltend. Das Cockpit ist aufgeräumt. Mittig sitzt das integrierte LED-Punktmatrix-Display, der geschwungene Komfortlenker betont die Alltagsausrichtung. Kabel verlaufen größtenteils im Rahmen, optisch ist das eine saubere Sache.

Die Geometrie unterstreicht das Komfortkonzept: 181 cm Gesamtlänge, 109 cm Radstand, Lenkerhöhe zwischen 107 und 110 cm, Sitzrohr 38 cm, Sitzhöhenverstellung 12 cm. Mit nur 47,7 cm Überstand fällt der Einstieg recht tief aus.

Der Carbon-Rahmen ist sauber verarbeitet. Aluminium-Sattelstütze und Aluminium-Lenker fügen sich wertig ins Bild. Die IP65-Zertifizierung schützt vor Regen und Spritzwasser. Die maximale Zuladung liegt bei 110 kg, das Bike ist TÜV-EN-15194- und StVZO-konform. Am Rahmen finden sich Montagepunkte für Taschen und Zubehör, an der Gabel zusätzliche Aufnahmen für Gepäckhalter. Wer mehr will, ordert optional Heckträger oder Flaschenhalter. Ein Seitenständer gehört bereits zum Lieferumfang.

Lenker & Display

Stark Richtung Fahrer gekröpft, breit und mit ergonomischen Griffen ausgestattet: Der Komfortlenker bietet eine aufrechte, entspannte Sitzposition. Die Griffe liegen angenehm in der Hand. In drei Stufen lässt sich die Lenkerhöhe dank beiliegender Adapterringe um 0, 1,5 oder 3 cm anpassen.

Urtopia Carbon 1 ST

Mittig sitzt das LED-Punktmatrix-Display, bekannt vom Carbon 1 Pro. Es vereint Lautsprecher und Fingerabdrucksensor in einem Gehäuse. Das Display bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Auf der linken Lenkerseite sitzt eine Bedieneinheit mit fünf Knöpfen. Über sie steuert man die drei Unterstützungsstufen, das Licht und die Menüs.

Das Display zeigt auf Wunsch Uhrzeit und Wetter an, lotst per Navigation durch die Stadt und meldet Geschwindigkeit und Akkustand.

App & Sicherheit

Die Urtopia-App für iOS und Android verbindet sich per Bluetooth und nutzt zusätzlich das integrierte 4G-eSIM-Modul. Damit funktioniert die GPS-Ortung in Echtzeit, selbst wenn das Bike weit entfernt steht. Eine per App bestimmbare Geofencing-Zone schickt eine Nachricht aufs Handy, sobald das Carbon-E-Bike einen definierten Bereich verlässt. Ein Bewegungsalarm ertönt und schickt eine Nachricht ans Smartphone, sobald sich jemand am gesperrten E-Bike zu schaffen macht. Dieser lässt sich per App oder Fingerabdruck deaktivieren. Außerdem in der App: Navigation, die im Display angezeigt wird, Fahrstatistiken und Aktivitätsdaten.

Das erste Jahr Connect-Service ist kostenlos. Danach werden 45 Euro pro Jahr fällig. Viele Kernfunktionen hängen vom laufenden Abo ab. Wer es nicht verlängert, verliert die Mobilfunk- und Cloudfunktionen.

Der Fingerabdrucksensor entsperrt das E-Bike komfortabel – allerdings nur bei trockenen Bedingungen. Bei Regen muss man Finger und Sensor erst abtrocknen, sonst bleibt das Carbon 1 ST stur. Wer im verregneten Herbst aufs Rad steigen will, sollte daher das Smartphone mit App bereithalten – oder die Entsperrfunktion per Fingerabdruck abschalten.

Der integrierte Bluetooth-Lautsprecher überrascht: Bass fehlt zwar, dafür wird es richtig laut. Podcasts unterwegs? Kein Problem.

Licht

Der Frontscheinwerfer leuchtet ausreichend hell, um gesehen zu werden. Für eine vollständige Ausleuchtung dunkler Wege reicht es nicht. Der Abstrahlwinkel ist zudem nicht in der Höhe verstellbar. Schade auch: Das Rücklicht liegt bei, läuft jedoch mit Batterie und hängt nicht am Stromkreislauf. Blinker fehlen. Hier ist das Ado Air 30 Ultra (Testbericht) mit integrierten Blinkern bereits einen Schritt weiter. Immerhin gibt es eine automatische Lichtaktivierung bei Dunkelheit.

Fahren

Im Hinterrad sitzt ein Nabenmotor des deutschen Herstellers Mahle mit Urtopia-Branding: 250 Watt Nennleistung, 45 Nm Drehmoment, gekoppelt an einen Drehmomentsensor. Die Unterstützung setzt direkt ein, dosiert sich feinfühlig und wirkt natürlich. Trotz der bescheidenen 45 Nm ist der Antrieb erstaunlich kräftig und vor allem laufruhig. Flaches Terrain und moderate Steigungen meistert er harmonisch.

Urtopia Carbon 1 ST

An steileren Anstiegen merkt man dann jedoch, dass dem Heckmotor die Reserven eines Mittelmotors mit 70 oder 80 Nm fehlen. Hier muss man selbst kräftiger in die Pedale treten – das geringe Gewicht des Carbon-E-Bikes hilft dabei. Die drei Unterstützungsstufen reichen für die Stadt aus. Bei 25 km/h regelt der Motor sanft ab, nervöses Pendeln um die Grenze gibt es nicht.

Wer aus eigener Kraft schneller pedalieren möchte, profitiert von der großzügigen Schaltung. Shimano CUES U6000 1×10, 11–40T-Kassette, 44T-Kettenblatt und 170 mm lange Aluminium-Kurbeln liefern eine Bandbreite, die viele günstige City-E-Bikes alt aussehen lässt.

Die hydraulischen Tektro HD-M280 Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben und Zweikolben-System packen zuverlässig zu – quietschen bei Feuchtigkeit jedoch unangenehm. Die Bremshebel liegen super in der Hand, die Dosierbarkeit gefällt. Auch mit voller Beladung bleibt das Bremsverhalten souverän.

Die Kenda 700 x 40C-Reifen mit integriertem Pannenschutz rollen leichtgängig und meistern Asphalt, Schotter sowie leichte Waldwege. Eine Federgabel oder gefederte Sattelstütze fehlen. Der Carbon-Rahmen schluckt Vibrationen einen Hauch besser als Alu. Auf Kopfsteinpflaster merkt man das Fehlen einer Federung trotzdem deutlich.

Urtopia Carbon 1 ST

Die größte Schwäche im Test ist die Ergonomie. Urtopia gibt eine empfohlene Körpergröße von 155 bis 185 cm an. Das ist zu optimistisch. Unser 186 cm großer Testfahrer fühlt sich auf dem Carbon 1 ST wie auf einem Kinderfahrrad. Selbst auf höchster Sattelposition sitzt er deutlich zu tief. Eine längere Sattelstütze müsste her. Auch der Lenker bleibt trotz beider mitgelieferter Erhöhungsstücke zu niedrig. Fahrer über 175 cm sollten unbedingt vorab probefahren. Das Carbon-E-Bike ist primär für kleinere Personen konzipiert. Wer hineinpasst, weiß den wirklich bequemen 25,5 x 22,2 cm großen Komfortsattel und eine entspannte, aufrechte Sitzposition zu schätzen. Lange Touren sind so angenehmer als auf sportlichen Rennrad-Geometrien.

Akku

Im Rahmen steckt ein Samsung-Lithium-Ionen-Akku mit 352,8 Wh. Er lässt sich herausnehmen und in der Wohnung laden – praktisch für Stadtbewohner ohne Steckdose im Keller. Mit 170 Watt Ladeleistung ist der Akku in rund 2,5 Stunden wieder voll. Ein erfreulich flotter Wert.

Urtopia verspricht im Eco-Modus bis zu 130 km Reichweite. Wie üblich gilt: nur unter Idealbedingungen. Realistisch sind bei 85 kg Fahrergewicht, 15 °C, voller Unterstützung und Stop-and-Go in der Stadt eher 30 km. Wer den Motor zurückhaltend nutzt, schafft deutlich mehr. Für tägliche Pendelstrecken reicht das. Bei längeren Wochenendtouren ohne Lademöglichkeit wird es schnell knapp. Im Vergleich zum Engwe P275 ST mit fast 700 Wh fällt der Stromspeicher des Carbon-E-Bikes bescheiden aus. Der Leichtbau fordert hier seinen Tribut.

Preis

Aktuell kostet das Urtopia Carbon 1 ST 2199 Euro. Ab dem 24. Mai steigt der Preis laut Hersteller auf 2299 Euro, ab dem 31. Mai dann auf 2499 Euro.

Fazit

Das Urtopia Carbon 1 ST ist ein hochwertig verarbeitetes City-E-Bike mit cleverer Smart-Ausstattung. Der Carbon-Rahmen drückt das Gewicht inklusive Akku, Schutzblech und Ständer auf rund 18,5 kg. Der Mahle-Heckmotor mit Drehmomentsensor liefert eine harmonische Unterstützung. In der Stadt macht das Carbon-E-Bike richtig Spaß. Fingerabdrucksensor, GPS-Tracking, Geofencing und das integrierte Punktmatrix-Display heben das Bike vom Wettbewerb ab. Auch die 10-Gang-Shimano-Schaltung und die hydraulischen Tektro-Bremsen überzeugen.

Schwächen zeigt das Carbon 1 ST bei der Reichweite – 352,8 Wh sind für ein City-E-Bike knapp bemessen. Die fehlende Federung lässt Kopfsteinpflaster ungefiltert durch. Die Ergonomie passt eher für kleinere Fahrer. Personen ab 1,75 m sollten unbedingt probesitzen. Der Fingerabdrucksensor streikt bei Regen und Blinker fehlen.

Für sicherheitsbewusste Pendler mit Faible für Connectivity und überschaubaren Streckenlängen ist das Carbon-E-Bike eine spannende Wahl – sofern Körpergröße und Geldbeutel passen.



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Ausprobiert: Autonom fahren ohne Lenkrad mit Zoox in Las Vegas


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Der Betrieb KI-gesteuerter Fahrzeuge auf öffentlichem Straßenland funktioniert. Das hat spätestens die Google-Tochter Waymo in komplexen US-Städten wie Los Angeles oder San Francisco demonstriert. Nicht immer arbeitet das alles perfekt, es kommt zu Unfällen und anderen Problemen, einige Regionen wollen die Fahrzeuge nicht zulassen und auch Kollege Mensch muss immer mal wieder eingreifen, wenn das Auto nicht weiterweiß. Doch die Nutzererfahrung selbst ist gut, wie wir aus Versuchen in den USA bestätigen können: Es macht sogar viel Spaß, sich autonom von A nach B kutschieren zu lassen – und es ist, zumindest aktuell noch, vergleichsweise preiswert.

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Auswahl der Zoox-Stationen

Auswahl der Zoox-Stationen

Auswahl der Zoox-Stationen: Während unseres Tests gab es insgesamt acht – teilweise verschwanden einige aber auch.

(Bild: Ben Schwan)


Pickup-Stelle von Zoox

Pickup-Stelle von Zoox

Pickup-Stelle von Zoox: Ähnlich wie bei Uber & Co. muss man häufiger Geduld mitbringen, bis die Anfahrt erfolgt.

Während die meisten Angebote momentan noch mit „normalen“, also nicht explizit für den autonomen Betrieb gestalteten, Fahrzeugen arbeiten – Waymo nutzt etwa mit LIDAR und Sensoren aufgemotzte Jaguar-Elektromodelle –, hat die Amazon-Tochter Zoox eine andere Strategie verfolgt. Sie baute von Anfang an auf eigenentwickelte Autos. Das hat, wie ein Besuch im ersten öffentlichen Testfeld des Unternehmens, der US-Glücksspielstadt Las Vegas im Bundesstaat Nevada, zeigt, sowohl Vor- als auch Nachteile. Teilweise ist es sogar recht abenteuerlich, wie ein Selbstversuch demonstrierte. Doch auch hier sei schon vorab ein Fazit erlaubt: Die Technik ist erstaunlich weit fortgeschritten und man kann sich eigentlich nur darauf freuen, dass sie eines Tages hoffentlich nach Europa kommt.

Wer nach Las Vegas kommt und mit Zoox fahren will, steht zunächst vor einem gewichtigen Problem: Die offizielle App für den Fahrdienst steht nur in den jeweiligen US-amerikanischen App-Läden zum Download bereit. Um das Problem zu umgehen, benötigt man z.B. bei Apple einen in Amerika registrierten Account, mit dem man sich dann im App Store einloggt – die iCloud darf weiterhin in Deutschland bleiben. Dann ist die Anwendung per Suche nach „Zoox“ auch auffindbar. Installation und Set-up sind simpel, wobei man sich die Nutzungsbedingungen näher zu Gemüte führen sollte: Während der experimentellen Phase gibt es Haftungsbeschränkungen, die man bereit sein muss, einzugehen.


Eingestiegen, los geht's

Eingestiegen, los geht's

Eingestiegen, los geht’s: Dank breiter Türen ist der Fahrgastwechsel schnell erledigt, auch wenn die Zoox-Autos nicht riesig sind.

(Bild: Ben Schwan)


Abfahrt eines Zoox-Autos

Abfahrt eines Zoox-Autos

Abfahrt eines Zoox-Autos: Von hinten wie von vorn optisch gleich – wir konnten allerdings keinen Richtungswechsel beobachten.

(Bild: Ben Schwan)

Wir hatten eigentlich vor, mit Zoox etwas weiter abseits vom Strip, also dem Las Vegas Boulevard South, zu fahren, um Besorgungen zu machen. Der Ort, zu dem wir wollten, lag knapp außerhalb des Bedienungsgebiets, weshalb wir einfach die am nächsten liegende Kreuzung innerhalb des Zoox-Raumes als Ziel wählten. Wir hatten zunächst angenommen, dass Zoox arbeitet wie Waymo: Im abgedeckten Bereich kann man dort nahezu überall ein Fahrzeug bestellen sowie sich fast überall absetzen lassen. Zoox quittierte unsere Versuche jedoch mit der Fehlermeldung, dass es keine Fahrzeuge zum gewünschten Ort gebe. Zwischenzeitlich tauchte auch der Fehler auf, wir seien zu weit von einem „Pickup Point“ entfernt.

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Des Rätsels Lösung: Zoox arbeitet in Vegas nicht im Free-Floating-Stil wie Waymo, sondern eher wie ein etwas flexiblerer Bus: Es gab zum Zeitpunkt unseres Versuchs insgesamt acht Stationen, die man anfahren und von denen man sich abholen lassen konnte. Das Problem ist, dass die Zoox-App die Kundschaft darauf nicht aufmerksam macht. Auch auf der Zoox-Website ist dies nur durch das Lesen zwischen den Zeilen ersichtlich. Wer also Waymo gewohnt ist, wird enttäuscht. Wir mussten unsere Besorgung also zu Fuß und per (langweiligerweise von einem Menschen gesteuerten) Stadtbus durchführen.


Front des Zoox-Autos

Front des Zoox-Autos

Front des Zoox-Autos: „Distinctive“ umschreibt es ganz gut.

(Bild: Ben Schwan)


LIDAR und Kamera

LIDAR und Kamera

LIDAR und Kamera sowie weitere Sensoren an einem Zoox-Auto. Sie stören nicht weiter.

(Bild: Ben Schwan)

Nachdem wir verstanden hatten, dass Zoox im Stationsbetrieb arbeitet, stand der ersten Fahrt jedoch nichts im Weg: Wir begaben uns in die Nähe eines der auf der in der App enthaltenen Karte verzeichneten Orte. Sie sind dort als Gebäude-Icon für Hotels, Einkaufstaschen-Icon für Shoppingmöglichkeiten sowie merkwürdigerweise Messer und Gabel für die Sportstätte TopGolf gekennzeichnet. Aktuell angefahren werden unter anderem die Hotels Wynn, Excalibur und Luxor sowie das Einkaufszentrum Fashion Show Mall.

Im Tagesbetrieb kommt es vor, dass einzelne Stationen auftauchen und wieder verschwinden – voran das jeweils liegt, bleibt unklar, möglicherweise orientiert sich Zoox am Verkehrsaufkommen. Insgesamt wird also der Zentralbereich des Strip abgedeckt: vom Norden (Resorts World) bis zum Süden (Luxor, kurz vor Mandelay Bay, das den Abschluss des Strip bildet).


Ausblick aus dem Zoox-Auto

Ausblick aus dem Zoox-Auto

Ausblick aus dem Zoox-Auto: Viel Glas, allerdings sind die Fenster nicht unverbaut. Das ideale Sightseeing-Gefährt ist es nicht.

(Bild: Ben Schwan)

Die App erkennt, wenn man in Laufweite einer der Stationen ist. Erst dann wird es möglich, die Fahrt zu buchen. Wer schon einmal in Las Vegas war, wird wissen, dass man hier recht viel per pedes unterwegs ist, was auch gut funktioniert, weil die meisten Hotels miteinander verbunden sind, über Tunnel, Brücken, Rolltreppen und mehr.



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Mit Airflow Trends erkennen: So überwachen Sie Youtube-Kanäle & Co


Wer Online-Trends frühzeitig erkennt, sichert sich einen Wissensvorsprung. Apache Airflow ist dafür das ideale Werkzeug: Mit ihm lassen sich Daten automatisiert einholen und verarbeiten. Regelmäßige Aufgaben kann Airflow zeit- oder datengesteuert auslösen. So hat sich das Open-Source-Programm als weit verbreiteter Standard für Workflows etabliert.

Dieser Artikel zeigt, wie Sie mit Airflow die öffentlich zugängliche YouTube-Data-API abgreifen können, um beispielsweise die Entwicklung Ihrer Lieblingskanäle zu verfolgen und zu vergleichen. Einmal eingerichtet, sammelt Airflow täglich die neuesten Daten der überwachten Kanäle: Welche Videos sind neu hinzugekommen? Welche sind bei den Zuschauern besonders beliebt? Wie entwickeln sich die Abonnentenzahlen?

  • Mit Airflow lassen sich automatisiert Daten einholen und verarbeiten. Dazu definiert man Workflows in Python, die sogenannten DAGs.
  • Der Artikel erläutert, wie Sie mit Airflow automatisiert Daten aus der YouTube-Data-API abziehen und in eine einfache Datenbank schreiben können. So kann man etwa den zeitlichen Verlauf der Abonnenten öffentlicher Kanäle tracken.
  • Im Projekt vermitteln wir alles nötige, von der Einrichtung von Airflow über den Weg zum API-Key und gehen schließlich auf die wesentlichen Bestandteile des Python-Skripts ein.

Wir setzen dabei konsequent auf kostenlose Werkzeuge und installieren das System auf einer lokalen Linux-Distribution. Zur Installation und Nutzung von Airflow sollten Sie Grundkenntnisse in der Programmiersprache Python mitbringen. Für eine strukturierte Übersicht schreiben wir die Daten in eine einfache SQLite-Datenbank. Der vorgestellte Workflow eignet sich aber auch für Datenbanken in Produktivsystemen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Mit Airflow Trends erkennen: So überwachen Sie Youtube-Kanäle & Co“.
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