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UX/UI & Webdesign

Jobeinsteigerprogramm für den Bewegtbild-Nachwuchs › PAGE online


Diese Initiative führt junge Talente und Profis im Bereich Film zusammen. Das ist für den Einstieg besonders hilfreich, weil es zu Beginn oft etwas hakelt mit den richtigen Kontakten. Zudem hat »NewMotion« die Plattform frisch gelauncht und eine breit gestreute Kampagne gestartet.

Jobeinsteigerprogramm für den Bewegtbild-Nachwuchs › PAGE online
Screenshot © NewMotion

Der Einstieg in die Film- und Fernsehbranche ist generell und vor allem für junge Talente mit wenig Berufserfahrung nicht leicht. Man braucht Praktika und bestenfalls gute Kontakte, die Jobs vermitteln können.

Ein PAGE-Interview mit einer Kamerafrau, die es geschafft hat, sich ihr eigenes Netzwerk aufzubauen, gab Einblicke. Das erfordert jedoch viel Präsenz, Motivation und auch mal Hartnäckigkeit. Eine Prise Glück gehört sicherlich ebenso dazu.

Initiative mit neuer Plattform und Kampagne

Um es zukünftigen Filmschaffenden leichter zu machen, an die begehrten Jobs heranzukommen, gibt es seit einiger Zeit eine Initiative, die genau da ansetzt: NewMotion. Das ist eine bundesweite Einstiegsinitiative für Film- und TV-Nachwuchs. Sie wurde von den Produzent:innen Roshanak (Rosh) Khodabakhsh und Jorgo Narjes ins Leben gerufen.

Jetzt hat das Programm einen frischen Markenauftritt, eine neue Web-Plattform sowie eine begleitende Kampagne gestartet, um mehr auf sich aufmerksam zu machen. Und für angehende Filmemacher:innen und Bewegtbild-Interessierte ist es lohnenswert, sich das genauer anzuschauen.

Was geschieht alles hinter der Kamera?

Schon die Kampagnenfilme machen neugierig. Bei einem werden die Zuschauer:innen direkt in ein Horror-Szenario versetzt, mit Detlev Buck und Gruselfaktor. Ein anderer Clip zeigt eine Action-Kampfszene im Matrix-Style, in der einer der Protagonist:innen mit einem Kampfsport-Kick auf einer Matratze landet – das natürlich außerhalb der Kameraszene.

Die neue Plattform, entwickelt von Innocean Berlin, informiert über das Angebot von NewMotion. Mit einem ersten Klick startet auf der Main Site ein einladendes Video, das einen durchs Production Office führt und nebenbei noch Informationen bereithält. Verschiedene Jobprofile werden kurz vorgestellt. Man kann hier Einblicke ins Business erhalten und direkt eintauchen.

Ein Skillmatcher überprüft die Skills, die für die einzelnen Berufe wichtig sind. Einstiegsangebote geben eine Übersicht zu Trainee- oder Workshop-Programmen.

Wie ein Schatten einfach mal mitlaufen

Auch spannend: das Job-Shadowing. Das von den Initiator:innen so benannte Shadowing bringt Profis mit Neulingen zusammen, die einfach mal in den Joballtag reinschnuppern möchten. Sie dürfen wie ein Schatten – aber natürlich nicht mit Gruselfaktor wie im Kampagnenfilm mit Detlev Buck – mitlaufen. Für drei Tage ist dies möglich, und zwar in den Bereichen Filmset, (Post-)Produktion und Technik- oder Filmverleih.

NewMotion beschreibt aber ganz deutlich den Unterschied zu einem klassischen Kurzpraktikum. Denn beim Shadowing steht wirklich nur das Mitgehen im Vordergrund. Es geht weniger darum, ins kalte Wasser geworfen zu werden und aktiv mitzumachen. Hier lassen sich dann auch zukünftige Kontakte knüpfen, die sich unsere Interviewpartnerin als Kamerafrau hart erarbeiten musste.

Zum neuen Portal 

Das sind die drei Kampagnenfilme:

Weitere Einblicke in die Kampagne und in den neuen Markenauftritt:

NewMotion CI , Kampagne OHH
OHH-Kampagne
NewMotion CI
Neue CI
NewMotion CI
Icon-System

Auftraggebende: NewMotion GmbH, Produktionsallianz Campus GmbH
Agentur: INNOCEAN Berlin
Webseitenentwicklung: BuzzWoo
Produktion: Stink Films

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UX/UI & Webdesign

Aus der Krise im neuen Design. Und in was für einem! › PAGE online


In Statement-Blau, mit mitreißenden Bildwelten, viel Weißraum und prägnanter Typografie: Die Kreativagentur Mrs&Mr hat das traditionsreiche Abnehmprogramm auf ein neues, zeitgemäßes Level gehoben.

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Jung von Matt für das Bündnis 90/Die Grünen › PAGE online


Am 8. März 2026 kandidiert Cem Özdemir in Baden-Württemberg erstmals für das Amt des Ministerpräsidenten – und das mit einer Kampagne von Jung von Matt Neckar, die Özdemir als Führungspersönlichkeit zeigt und den Ton trifft.

Jung von Matt für das Bündnis 90/Die Grünen › PAGE online

Jung von Matt Neckar hat für den Landeswahlkampf von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg die strategische und kreative Gesamtverantwortung übernommen.

Und diese Wahl ist ein Einschnitt. Winfried Kretschmann, der seit 2011 Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist – und erfolgreich einen neuen, konservativeren Ton in die Partei brachte – tritt mit seinen 77 Jahren nicht erneut an.

Gleichzeitig ist die Landtagswahl die erste größte Wahl nach der Bundestagswahl und zudem die erste, die mit dem neuen Wahlsystem mit Erst- und Zweitstimme durchgeführt wird.

Als Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten tritt Cem Özdemir an. Und von Jung von Matt Neckar heißt es über die zentrale Aufgabe der Kampagne, dass sie darin bestehe, »die hohen persönlichen Beliebtheits- und Bekanntheitswerte von Cem Özdemir mit den Zuschreibungen und Zustimmungswerten der Partei zu verzahnen«.

Und sie positioniert Cem Özdemir dort, wo die Partei, vor allem auch in Baden-Württemberg, längst steht: in der gesellschaftlichen Mitte – und zeigt Özdemir als »erfahrene, glaubwürdige und lösungsorientierte Führungspersönlichkeit« und eine, die »einem pragmatischen Kurs des Ausgleichs folgt«.

Sicherer Ton

Das ikonische Grün der Partei bestimmt die Kampagne erneut, doch ist es wesentlich dezenter, dunkler – und seriöser.

Im Zentrum: Cem Özdemir, der sich in verschiedensten Blicken übt und dazu sind Statements wie »VERTRAUEN fängt mit Zuhören an«, »KLARER KURS in unruhigen Zeiten«, »ERFAHRUNG war nie wichtiger« oder »WIRTSCHAFT und Klima schützen«.

Sie treffen den Ton und die Bedürfnisse und werden mit einem starken und nahbaren »Özdemir. Der kann es« abgeschlossen.

Wahlkampagnen stehen vor besonderen Herausforderungen, selten ist eine Zielgruppe so umfassend, startet bei 18 Jahren bis hinein in die alten Generationen und quer durch alle Gesellschaftsschichten hindurch. Für alle müssen sie verständlich sein und darüber hinaus verschiedenste Bedürfnisse ansprechen.

Mehr Datenschutz – und Reichweite

Gleichzeitig ist im Oktober 2025 die TTPA Verordnung der EU in Kraft getreten, die eine Reaktion auf den Cambridge Analytica Skandal 2016 ist. Die schreibt eine größere Transparenz im Wahlkampf vor, einen stärkeren Datenschutz und verbietet das Targeting mit sensiblen Daten.

Daran angepasst, entwickelte JvM ein eigenes System, »das organische Reichweite stärkt, Mobilisierung fördert und Unterstützer:innen aktiv in den Wahlkampf einbindet«.

Es ist nicht die erste Kampagne von Jung von Matt für das Bündnis 90/Die Grünen. Als Lead-Agentur hat Jung von Matt Hamburg die Bundespartei von Bündnis 90/Die Grünen in die Bundestagswahl 2025 sowie die Hamburger Bürgerschaftswahl 2025 begleitet.

Die Plakatierung der Landtagswahl-Kampagne beginnt am 26. Januar 2026. Sie wird vor allem über OOH, Großflächen, TV/CTV, Web sowie Guerilla-Maßnahmen ausgespielt.

 

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Freistaat Bayern vereinheitlicht Design von Regionalzügen und S-Bahnen – Design Tagebuch


Der Freistaat Bayern harmonisiert das visuelle Erscheinungsbild im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und lässt künftig alle neuen Regionalzüge und S-Bahnen mit weiß-blauen Rautenmuster rollen. Das vereinheitlichte Design soll Fahrten intuitiver machen und biete eine bessere Orientierung am Bahnsteig.

Wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) im Rahmen der Vorstellung des neuen Erscheinungsbildes erklärt, sei dieses ein wesentlicher Bestandteil der übergeordneten Touchpoint-Strategie des Bahnlandes Bayern. Ziel sei es, alle Berührungspunkte der Fahrgäste – von digitalen Informationsmedien über Fahrausweisautomaten, Videoreisezentren und Kundencenter bis hin zu den Fahrzeugen – klarer, verständlicher und wiedererkennbarer zu gestalten. Kennzeichnungen für Nutzungsbereiche (z. B. Mehrzweckbereiche, 1. Klasse) sowie Piktogramme für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen wurden hierbei berücksichtigt.

Auszug der Pressemeldung

Das neue Landesdesign ist Teil der bayernweiten Customer-Touchpoint-Strategie. Ziel ist, Fahrgästen eine klare Orientierung und einen einheitlichen Wiedererkennungswert zu bieten – ganz unabhängig davon, welches Verkehrsunternehmen gerade fährt. Die Fahrgäste sollen sofort erkennen: Das ist ein Angebot des Freistaats Bayern. „Wir bekommen Züge mit mehr Bayern-Seele sowie einem schicken, selbstbewussten und sachlich klaren Erscheinungsbild.. Damit wollen wir gerade den Fahrgästen in den Bahnstationen die Orientierung erleichtern und Zugangshemmnisse abbauen“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) ist.

Bahnland Bayern Landesdesign Bereichsmarkierung, Quelle: BEG Bahnen Website, Quelle: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH

Das „Landesdesign“ gelte, wie einer Infoseite der BEG zu entnehmen ist, ausschließlich für Neufahrzeuge, die ab den kommenden Ausschreibungen bestellt werden. Bestehende Fahrzeuge werden nicht umgestaltet, da dies wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre. Das neue Design sorgt demnach also für mehr Einheitlichkeit, wird jedoch nicht vollumfänglich auf alle Züge übertragen.

Neu bestellte Münchner XXL-S-Bahnen sollen ab Ende 2028 mit dem „Landesdesign“ ausgestattet werden, erste Regionalzüge Anfang der 2030er Jahre. Die Logos der jeweiligen Betreiber würden groß und gut sichtbar an den Fahrzeugseiten angebracht. Fahrgäste könnten also weiterhin auf den ersten Blick sehen, wer auf den einzelnen Strecken unterwegs ist.

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