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KI-Upsampling: AMD bringt FSR 4.1 offiziell auf RDNA 3 und RDNA 2


Es ist endlich soweit: AMD will das leistungsstarke KI-Upsampling FSR 4.1, das bislang ausschließlich RDNA-4-Grafikkarten der Serie Radeon RX 9000 vorbehalten war, offiziell auch auf älteren Radeon-Grafikkarten anbieten. Den Anfang macht im Juli 2026 RDNA 3, im Jahr 2027 soll RDNA 2 folgen.

AMD bringt gute Bildqualität auf RDNA 2 und RDNA 3

Es ist eine fantastische Nachricht für sämtliche Spieler, die noch auf eine Radeon-RX-7000- oder Radeon-RX-6000-Grafikkarten setzen: AMD bringt das moderne, KI-beschleunigte FSR-Upsampling der 4. Generation offiziell und ohne nervige Umwege für RDNA 3 und später auch für RDNA 2, wie der Hersteller via X bekanntgibt.

Dass AMD an einer Umsetzung für ältere Grafikkarten arbeite, hatte das Unternehmen bereits vor über einem Jahr zum Marktstart der RDNA-4-Generation zu Protokoll gegeben. Seither wurde es ruhig um das Thema; Beobachter hatten eine Umsetzung eigentlich abgeschrieben. Umso überraschender kommt jetzt die Ankündigung. Für RX-7000-Grafikkarten ist es schon im Juli soweit.

This July, RDNA 3 players will experience FSR Upscaling 4.1, delivering sharper visuals and smoother gameplay than ever before.

FSR Upscaling 4.1 on RDNA 3 will be ready out of the box for Radeon 7000 Series players in over 300 supported games at launch.

And for our RDNA 2 players, we have something exciting coming in early 2027. FSR Upscaling 4.1 will be coming to your cards as well, bringing sharper visuals and smoother gameplay to even more gamers.

Jack Huynh, SVP Computing & Graphics bei AMD

FSR 4.1 soll dann auf RDNA-3-Grafikkarten „out of the box“ funktionieren – auf über 300 Spielen, die AMDs KI-Upsampling aktuell bereits für RDNA-4-Grafikkarten unterstützen. Im Vergleich zu FSR 3.1 benötigt FSR 4.1 (Test) zwar geringfügig mehr Leistung, womit der unmittelbare FPS-Schub je Upsampling-Stufe geringer ausfällt; die Bildqualität steigt aber massiv. In Summe sogar so viel, dass FSR 4.1 Performance beständig und über beinahe sämtliche unterstützen Spiele hinweg eine bessere Bildqualität bietet, als sie Spieler zuvor mit FSR 3.1 Quality erreichen konnten. Mitunter wird auf höheren Auflösungen gar FSR 3.1 Native geschlagen.

Radeon RX 7000 macht im Juli 2026 den Anfang

Besitzer einer RDNA-3-Grafikkarte, darunter auch die beliebten ehemaligen Topmodelle Radeon RX 7900 XT und RX 7900 XTX, erhalten also schon übernächsten Monat kostenlos und per Software-Update mehr FPS bei gleichzeitig endlich wieder zeitgemäßer Bildqualität in allen Spielen, die schon bisher FSR 4(.1) boten.

FSR Upscaling 4.1 kommt im Juli 2026 auf Radeon RX 7000
FSR Upscaling 4.1 kommt im Juli 2026 auf Radeon RX 7000 (Bild: AMD)

Wie deutlich modernes KI-Upsampling in diesem Aspekt gegenüber älteren Upsampling-Techniken und auch einer „nativen“ Berechnung, bei der jeder Frame direkt in der Ausgabe­auflösung gerendert wird und anschließend TAA zum Einsatz kommt, überlegen ist, hat im Februar erst ein groß angelegter Upsampling-Blindtest mit der ComputerBase-Community unterstrichen.

Mit FSR 4(.1) hat es AMD außerdem geschafft, zu Nvidias konkurrierender Upsampling-Technik DLSS 3 aufzuschließen. In vielen Spielen schneidet FSR 4.1 sogar besser ab und konkurriert direkt mit DLSS 4(.5). ComputerBase hat die verschiedenen Upsampling-Modi in den letzten Monaten in Dutzenden Games und Spielszenen mit aufwändigen Videovergleichen gegeneinander getestet. Eine Auswahl:

Umweg über INT8 statt FP8

Weil die besagten RDNA-3-GPUs nicht in der Lage sind, FP8-Berechnungen analog zu RDNA-4-GPUs effizient zu beschleunigen, hat AMD die Upsampling-Technik auf INT8 portiert. Das war angesichts des Leaks im vergangenen September bereits absehbar.

Auf RDNA-3-Grafikkarten nutzt AMD die INT8-ALUs
Auf RDNA-3-Grafikkarten nutzt AMD die INT8-ALUs (Bild: AMD)

In ersten Benchmarks zum damals inoffiziellen Umweg hat ComputerBase festgestellt, dass eine Radeon RX 7900 XTX beim Einsatz von FSR 4 via INT8 in Cyberpunk 2077 im Vergleich zur nativen FSR-3.1-Lösung rund 16 Prozent FPS einbüßt, sofern die gleiche Upsampling-Stufe genutzt wird. Bei der Radeon RX 9070 XT waren es hingegen beim Schritt von FSR 3.1 auf FSR 4 via FP8 nur 8 Prozent Leistungsverlust.

FSR-4-Testlauf im September 2025 – Cyberpunkt 2077 (UHD, Ultra-Preset)

    • RX 7900 XTX – FSR 3.1

    • RX 7900 XTX – FSR 4 INT 8

    • RX 7900 XTX – Native

    • RX 9070 XT – FSR 3.1

    • RX 9070 XT – FSR 4 FP8

    • RX 9070 XT – FSR 4 INT8

    • RX 9070 XT – Native

Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Es ist aktuell noch unklar, inwiefern AMDs offizielle Implementierung im Juli 2026 auch mit höheren Leistungseinbußen einhergehen wird. Möglich ist, dass AMD in den vergangenen Woche und Monaten an genau diesem Sachverhalt gearbeitet hat, um die Lücke zu schließen. Aber selbst wenn es bei den bisherigen Leistungs­nachteilen gegenüber RDNA 4 bleiben sollte, wäre FSR 4.1 dennoch ein riesiger Gewinn für RDNA-3-Grafikkarten – die massiven Vorteile bei der Bildqualität und damit die Möglichkeit, offensivere Upsampling-Modi zu fahren, machen diesen potenziellen Nachteil mehr als wett. Zumal gegenüber „nativem“ Rendering ohnehin FPS-Vorteile bestehen blieben.

FSR 4.1 für Radeon RX 6000 folgt Anfang 2027

Die Umsetzung für RDNA-2-Grafikkarten der RX-6000-Reihe soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen, AMD spricht von „Anfang 2027“. Hier gibt der Hersteller noch keine Details zur technischen Umsetzung bekannt. Grundsätzlich verfügen auch RDNA-2-GPUs über die Möglichkeit, INT8-Berechnungen nativ zu beschleunigen.

FSR Upscaling 4.1 kommt 2027 auf Radeon RX 6000
FSR Upscaling 4.1 kommt 2027 auf Radeon RX 6000 (Bild: AMD)

Eine gute Nachricht ist die Unterstützung für RDNA 2 auch für Besitzer eines Steam Decks oder eines Xbox Allys: Beide Handheld-PCs setzen noch auf eine APU mit RDNA-2-Grafikeinheiten. Die noch nicht erschiene Steam Machine wiederum verfügt über eine RDNA-3-GPU und wird dementsprechend schon zum Start auf modernes Upsampling zurückgreifen können – ganz, wie Valve es versprochen hat.



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Klage in den USA: Samsung, SK Hynix und Micron wegen DRAM-Preisen verklagt


Die hohen Speicherpreise für Endkunden haben in den USA zu einer ersten Klage geführt. Pauschal angeklagt wurden am 25. Juni 2026 die drei Branchenriesen Samsung, SK Hynix und Micron, die vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien nun Stellung beziehen müssen.

Vorwurf: künstliche Verknappung und Preisabsprachen

Der zentrale Vorwurf der Klage lautet, dass die Speicherhersteller die Speichermenge für den Consumer-Markt verknappen würden, während Kunden für Systeme im KI-Umfeld weiter bedient werden. Konkret heißt es, dass die Speicherhersteller simultan beispielsweise DDR3 und DDR4 gekürzt oder sogar eingestellt haben, HBM favorisieren und so die Verfügbarkeit von konventionellem Speicher eingeschränkt haben, während gleichzeitig die Preise gestiegen sind. Dabei haben sie „exacerbated this so-called RAMpocalypse by fixing memory supply and prices“, lautet der Vorwurf weiter.

Die Vorwürfe reichen dabei zurück bis ins Jahr 2022. Damals herrschte eine extrem geringe Nachfrage nach DRAM, als Reaktion sollen die Beschuldigten begonnen haben, die Verfügbarkeit und Preise gemeinsam anzugleichen und anzupassen. Binnen vier Jahren sind die Preise infolgedessen um rund 700 Prozent gestiegen.

Normalerweise müsste in einem wettbewerbsfähigen Markt aber mindestens einer der drei Branchenriesen die Produktion deutlich erhöht haben, wenn die Preise stark steigen, argumentiert die Anklage, doch das sei nicht passiert. Kein einziger der drei Hersteller hat den Rückzug der anderen genutzt, um Kunden zu gewinnen, stattdessen hätten sich alle drei gemeinsam zurückgezogen, führt die Anklage weiter aus.

Einstieg kaum möglich für neue Firmen

Die Anklage weist auch darauf hin, dass es Verfahren gegen die drei Hersteller bereits in der Vergangenheit gab. Dort wurden zum Teil sogar Urteile gefällt, so mussten Samsung und SK Hynix Millionensummen zahlen, Micron trat als Kronzeuge auf und ging straffrei aus. Kernpunkt war damals die Preisabsprache im sogenannten DRAM-Kartell, seinerzeit mussten neben Samsung und SK Hynix aber auch Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya eine Strafe zahlen, da die Absprachen bis ins Jahr 1998 zurückgingen.

Ein Dorn im Auge war damals und ist heute noch mehr, dass es quasi keinem weiteren Hersteller gelingen kann, in diesen Markt zu kommen. Die Kosten sind viel zu hoch, alles dauert dazu sehr lange, von der Fertigung bis zur Qualifikation beim Kunden. Dazu kommt, dass die Technologien auf jahrzehntelang aufgebautem Know-how beruhen, zusätzlich erschweren US-Sanktionen chinesischen Unternehmen den Einstieg, argumentiert die Anklage weiter. Unterm Strich ist es alles andere als einfach für einen neuen Hersteller, hier Fuß zu fassen, resümiert die Klage.

Die Anklage will „remedy the ongoing effects of defendants‘ unlawful and anticompetitive conduct” neben Schadenersatz, Prozesskosten und Anwaltskosten. Die ersten Anhörungen respektive Termine für Aussagen zum Thema finden laut bisherigem Plan wohl im September dieses Jahres statt.



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Kingdom Come Deliverance 2: Mehr als 6 Millionen Verkäufe für das Mittelalter-Rollenspiel


Kingdom Come: Deliverance II (Test) bleibt für Warhorse Studios und Deep Silver ein Verkaufserfolg. Wie die Unternehmen mitteilen, wurde das historische Mittelalter-Rollenspiel seit Februar 2025 weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft.

Noch einmal eine Million seit Februar

Damit verkauft sich Kingdom Come: Deliverance II weitererhin sehr gut. Erst im Februar, ein Jahr nach dem Start, hatte Warhorse Studios die Marke von fünf Millionen verkauften Exemplaren gemeldet. Rund vier Monate später kommt nun die nächste Million hinzu. Für ein Rollenspiel, das bewusst nicht auf Fantasy, Drachen oder Magie setzt, sondern auf ein möglichst bodenständiges Böhmen des 15. Jahrhunderts, ist das ein beachtlicher Wert.

Zum Vergleich: Das erste KCD (2018) kommt nach acht Jahren auf rund zehn Millionen verkaufte Exemplare, Baldur’s Gate 3 (2023) liegt bei 20 Millionen und The Witcher 3: Wild Hunt (2015) wurde mehr als 65 Millionen Mal verkauft.

Der zweite Teil führt die Geschichte von Heinrich fort, der sich in einer offenen Spielwelt zwischen politischen Konflikten, persönlichen Rachemotiven und dem eher unbequemen Alltag des Mittelalters behaupten muss. Im Vergleich zum Vorgänger fällt Kingdom Come: Deliverance II deutlich größer aus, bleibt aber dem Ansatz treu, Spieler nicht an jeder Ecke mit Komfortfunktionen zu überschütten. Gerade das macht den Reiz der Reihe aus.

Warhorse arbeitet bereits an neuen Projekten

Spannend ist der Erfolg auch mit Blick auf die Zukunft des Studios. Warhorse Studios gehört zur Embracer-Gruppe und arbeitet laut früheren Angaben nicht nur an einem weiteren Kingdom-Come-Projekt, sondern auch an einem Open-World-Rollenspiel im „Herr der Ringe“-Universum. Konkrete Termine für diese Projekte gibt es bislang nicht.

Rabatt zum Steam Summer Sale

Zum neuen Verkaufsmeilenstein beigetragen hat vermutlich auch die Rabattaktion im Rahmen des Steam Summer Sales. Neben Kingdom Come: Deliverance II ist auch der erste Teil bis zum 9. Juli auf Steam stark rabattiert.

Billboard März 2026



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Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11


Windows Insider Program: Neue Optionen für die Größe der Taskleiste unter Windows 11

Microsoft arbeitet derzeit an neuen Optionen für die Taskleiste und das Startmenü in Windows 11. Nutzer erhalten mehr Spielraum und die Bedienung wird intuitiver. Im Windows Insider Program testet Microsoft nun neue Einstellungsoptionen.

Die Neuerungen schaffen es über die Preview Build 26300.8758 zuerst in den Experimental-Kanal. Mit diesen ist es präziser möglich, die Größe der Taskleiste anzupassen. Dazu gibt es nun eine separate Einstellungsoption.

Die Taskleisten-Einstellungen aus dem Experimental-Kanal im Windows Insider Program
Die Taskleisten-Einstellungen aus dem Experimental-Kanal im Windows Insider Program (Bild: Microsoft)

Verfeinert wurden zudem die Abstufungen zwischen den einzelnen Taskleistengrößen, damit der Übergang geschmeidiger aussieht.

Die neuen Taskleisten-Einstellungen ergänzen die Upgrades der letzten Monate, durch die es etwa möglich ist, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu verschieben. Somit ist es etwa möglich, die Taskleiste samt Beschriftung an die linke Seite des Desktops zu packen und das Startmenü oben anzuordnen.

taskleiste links startmenü top
taskleiste links startmenü top

Neben den Neuerungen bei der Taskleiste behebt Microsoft einige Fehler im Datei-Explorer. Das betrifft etwa Vorschaubilder für Cloud-Dateien und OneDrive-Verknüpfungen. Verbessert wurden die Systemsounds, wenn der Darkmode aktiviert ist.

Im Beta-Kanal (Preview Build 26220.8754) behebt Microsoft vor allem Fehler. Neben den OneDrive-Verknüpfungen und dem System-Sound-Update für den Darkmode setzt Microsoft bei der Zuverlässigkeit der Taskleiste an.

Neben der Taskleiste überarbeitet Microsoft auch das Startmenü. Der Plan ist, dass Nutzer bei sämtlichen Abschnitten entscheiden können, ob diese dargestellt werden. Was mit den neuen Startmenü-Optionen möglich ist, hat ComputerBase bereits analysiert.

Noch sind die entsprechenden Optionen selbst im Windows Insider Program nicht freigeschaltet. Der Code ist aber integriert. Somit lassen sich die Funktionen mit Apps wie ViVeTool als versteckte Features aktivieren.

All das sind Bausteine für die Runderneuerung von Windows 11, die Microsoft seit dem Frühjahr vorantreibt.

Weitere Hintergründe zur Runderneuerung von Windows 11
Billboard März 2026



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