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Kommentar zu Echtzeit-Marketing: Sind Diktatoren bessere Markenbotschafter als deutsche Schafe bei Penny?


Wenn venezolanische Diktatoren plötzlich Mode-Influencer werden und sich Schafe in einen Penny-Markt verirren, dann wittern viele Marketingkenner ein Earned-Media-Potenzial, das es dringend zu nutzen gilt. Aber ist wirklich jede PR auch gute PR? Ein Kommentar zum Hype um Echtzeit-Marketing.

Wie zu jedem Jahresbeginn wird aktuell wieder fleißig diskutiert, welche Marketingtrends relevant sein werden im neuen Jahr und welche ihren H&o

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Profi-Tipps von Ü-60ern: Shark und McCann machen Omas zu Staubsauger-Influencerinnen


Diese vier „Omas“ sind große Fans des kabellosen Shark PowerDetect Akku-Staubsaugers

Nicht verzagen, Oma fragen: Auf diese Prämisse setzt die US-Marke Shark aus dem Hause SharkNinja, einem Hersteller von Haushaltsgeräten, in ihrer neuen Kampagne für den deutschen Markt. Die Idee hinter dem humorvollen Auftritt: Die ältere Generation kennt sich doch am besten mit praktischen Alltagshelfern aus.

Zugegeben: Man könnte das Storytelling als ziemlich klischeebehaftet und vielleicht sogar sexistisch empfinden, dass sich eine Runde senioriger Damen daheim zum Kaffeetrinken trifft und dabei über einen super modernen Staubsauger in Verzückung gerät. Andererseits ist an den meisten Klischees eben auch etwas dran – und sei es in diesem Fall nur die Botschaft, dass lästige Haushaltsarbeit mit fortschrittlichen Gerätschaften deutlich leichter von der Hand geht. Zudem ist es nunmal eine Tatsache, dass in der Generation Ü60 oftmals immer noch die klassische Rollenverteilung vorherrscht, bei der Frauen deutlich häufiger für den Haushalt zuständig waren und sind als Männer.

Unabhängig von den möglichen Kritikpunkten an dem erzählerischen Ansatz der kürzlich gestarteten Social-First-Kampagne „Granny Index“ von Shark, punktet der erste Spot vor allem mit seinen sympathischen Protagonistinnen. Das Setting erweckt tatsächlich den Anschein, als würden sich die vier im heimischen Wohnzimmer treffen und sich dort begeistert die Vorzüge des Shark PowerDetect Akku-Staubsaugers vorführen lassen. Diese authentisch wirkende Inszenierung soll auf den globalen Anspruch der Marke einzahlen, dank ihrer überzeugenden Produkte von realen Nutzerinnen und Nutzern weiterempfohlen zu werden. Ganz nach dem Motto: Wenn ein Staubsauger den Oma-Test besteht, muss ja was dran sein. Ein zentrales Element der Kampagne ist laut Shark und McCann daher auch der Wechsel von klassischem Influencer Marketing hin zu einer Inhouse-Content-Produktion mit realen Protagonistinnen und Creators. Entwickelt wurde die Kampagne in Zusammenarbeit mit McCann Content Studios. Inhaltlich werde sie Social-Trends von ASMR bis Unboxing aufgreifen, so die Ankündigung, während die Strategie dahinter primär auf drei Faktoren basiere: echte Menschen, ehrliche Reviews und reale Geschichten entlang der gesamten Consumer Journey. Der Fokus liegt auf Social Media und dort speziell auf Instagram. Allerdings seien die Inhalte bewusst so konzipiert, dass sie kanalübergreifend funktionieren, heißt es von McCann: von PR und POS über Paid Social und Advertorials bis hin zu DTC-Umfeldern und CRM-Maßnahmen. Passend zu dieser breiten Strategie wurden die Assets in unterschiedlichen Formaten produziert und sind auf die Nutzung von einem Jahr Laufzeit angelegt.

„Es war großartig, gemeinsam mit unserem ersten Kunden den Schritt vom klassischen Influencer Marketing hin zu einer echten Inhouse-Content-Produktion zu gehen. Der Content verlängert die Aktivierungen und zeigt, was wir als neue Unit leisten können“, sagt Carry Seidenberg, Director Social & Influencer, McCann Germany. Neben ihr ist auch Thomas Banik für das Projekt verantwortlich, der wie Seidenberg seit Anfang Oktober 2025 bei der neuen Unit McCann Content Studios tätig ist. Produziert wurde die Kampagne von Anke Laudien. Die konzeptionelle und strategische Ausarbeitung erfolgte durch Mara Neuerburg und Catalina Lira.



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Agent Skills machen Google fit für die Agent-Ära


Statt jedes Mal neu zu erklären, wie ein Projekt recherchiert, eine Marktübersicht gebaut oder ein Reporting vorbereitet werden soll, speicherst du diesen Ablauf als Skill. Der Agent weiß dann dauerhaft, was zu tun ist. Für Teams heißt das, dass Wissen nicht mehr bei einzelnen Anwender:innen oder in einzelnen Prompts steckt, sondern als wiederverwendbare Bausteine vorliegt. Konkret sind Agent Skills also wiederverwendbare Wissenspakete, die festlegen, wie Gemini bestimmte Aufgaben angehen soll. Jede Fähigkeit beschreibt:

  • wie bei einer konkreten Aufgabenart vorzugehen ist
  • welche Best Practices oder Regeln gelten
  • welche Skripte, Vorlagen oder Ressourcen genutzt werden dürfen

Google positioniert Skills als offenen Standard, ähnlich wie Plugins oder Automationen, nur deutlich flexibler. Man kann sie sich wie standardisierte Arbeitsanweisungen für KI-Agents vorstellen. Sie sind vor allem für Produkt-Teams, Marketer oder Entwickler:innen interessant. Workflows lassen sich standardisieren, teilen und weiterentwickeln. Praktisch ist auch, dass Google zwischen projektbezogenen und globalen Skills unterscheidet. Projekt-Skills gelten nur innerhalb eines bestimmten Arbeitsbereichs und eignen sich etwa für Team Workflows, Testregeln oder feste Rechercheprozesse. Globale Skills hingegen stehen in allen Projekten zur Verfügung und lassen sich für persönliche Routinen oder universelle Aufgaben nutzen.

Gemini soll selbst durch Chrome scrollen

Parallel testet Google ein Auto Browse Tool für Gemini, das direkt mit Google Chrome verzahnt ist. Wie unter anderem TestingCatalog berichtet, soll Gemini künftig selbstständig Websites öffnen, Tabs wechseln, Inhalte vergleichen und Informationen sammeln können. Die KI bleibt dabei nicht mehr im Antwortmodus, sondern übernimmt aktiv das Browsen im Web.

Benutzer:innenoberfläche von Google Gemini mit aktiviertem Auto Browse Feature in der Eingabeleiste.
Auto Browse in Google Gemini, © Google Gemini via TestingCatalog

Statt nur eine Liste von Links zu generieren, kann Gemini Aufgaben wirklich ausführen. Preise vergleichen, mehrere Artikel querlesen, Quellen gegeneinander prüfen oder Informationen aus unterschiedlichen Tabs zusammenführen – all das soll die KI eigenständig erledigen. Hinweise im Code deuten darauf hin, dass Auto Browse als Tool in der Chrome-Seitenleiste integriert wird und zunächst Nutzer:innen des Gemini Ultra-Tarifs zur Verfügung steht.

Vom Chat zur Aktion: Agentische KI nimmt Fahrt auf

Google treibt konsequent die Integration agentischer KI voran – ein Kurs, den aktuell nahezu alle großen KI-Player verfolgen. Die Entwicklung geht weg vom reinen Antwortenliefern hin zu Systemen, die Aufgaben selbstständig ausführen und aktiv im Web agieren. Das Zeitalter der AI Agents hat längst begonnen und die Hinweise darauf häufen sich: Sei es die mögliche Umbenennung von Salesforce in Agentforce, der Start von KI-basierten Browsern mit agentischen Fähigkeiten, etwa Perplexity mit Comet oder OpenAIs Atlas sowie Metas Übernahme von Manus, einem führenden Player für die Entwicklung autonomer KI-Agents.

Bei Google zeigt sich die Verschiebung auf mehreren Ebenen zugleich. Gmail erhält zunehmend agentische Funktionen, die Aufgaben vorbereiten oder automatisieren. Zudem wurde Gemini 3 Flash Ende 2025 zum Standardmodell für Suche, App und AI Mode erklärt. Gleichzeitig testet Google Direct Offers, also personalisierte Werbeangebote direkt in der KI-Suche.

Alles deutet darauf hin, dass Google Gemini zur zentralen Schaltstelle ausbauen will – als verbindendes System für Suche, Mail, Browser und Werbung. Die klassische Suche wird damit zunehmend von einer KI ersetzt, die nicht nur Antworten kennt, sondern eigenständig handelt.


Gmail startet in die Gemini-Ära:
KI-Posteingang, Suche per Frage, bessere Mails

Grafik mit Gmail-Logo und dem Schriftzug „Gmail in the Gemini era“, die den Start neuer KI-Funktionen in Gmail ankündigt.
© Google





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Are You Dead? Das steckt hinter der viralen App


Zur Zielgruppe der App, welche als „Sicherheitsbegleiter:in“ dienen soll und bereits im Mai des vergangenen Jahres gelauncht wurde, gehören alleinstehende Arbeitnehmer:innen sowie Student:innen, die weit entfernt von ihrer Familie wohnen. Einpersonenhaushalte sind in China weit verbreitet: Bis 2030 könnten es ganze 200 Millionen sein.

Während das Konzept auf Resonanz stößt, wird der düstere Name der App vermehrt kritisiert. Eine Änderung desselben wird von dem Unternehmen hinter der App, Moonscape Technologies, in Betracht gezogen. Zu den vorgeschlagenen Alternativen gehören Titel wie Are you ok? sowie How are you?. International läuft die App unter dem Namen Demumu.

So erfolgreich ist Are You Dead? im internationalen Vergleich

Ursprünglich startete Are You Dead? als kostenfreie App, mittlerweile ist sie für acht Yuan (circa 1,15 US-Dollar) zu kaufen. Die App, deren Entwicklung 1.000 Yuan (circa 140 US-Dollar) gekostet haben soll, hat mittlerweile deutlich an Wert gewonnen. Die Gründer:innen, über welche bislang wenig bekannt ist, planen Berichten zufolge den Verkauf von zehn Prozent der Firma für eine Million Yuan.

Unter dem internationalen Namen Demumu hat es die App in die Top‑Ränge kostenpflichtiger Utility Apps in mehreren Ländern geschafft: In den USA, Singapur und Hongkong liegt sie auf Platz zwei, in Australien und Spanien auf Platz vier. Und auch in Deutschland stößt Demumu auf Interesse. Stand 14. Januar 2026 befindet sich die App in den iOS Charts auf Platz zwölf der kostenpflichtigen Apps.

Makabrer Name unterstützt den Hype

Der verspätete, aber derzeit rasante Aufstieg der App ist aus zwei Perspektiven bemerkenswert. Are You Dead? ist nicht nur, aber vermutlich insbesondere dank des makabren, einprägsamen Namens zum viralen Phänomen geworden, das auch über die Grenzen Chinas hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Die Entwicklung verdeutlicht, wie kontroverse Anwendungen oder Features (zu letzteren gehören beispielsweise auch die Instagram Map und das Chat-Export-Feature) oft ohne großes Budget Aufsehen erregen und neben Kritik auch enormen Erfolg verbuchen können. Im Falle von Are You Dead? ist dieser Erfolg begrüßenswert – schließlich sorgt die regelmäßige Abfrage über den Button dafür, dass Nutzer:innen im Notfall schnell Hilfe erhalten.

Die Entwickler:innen planen zudem, die Zielgruppe zu erweitern: Ein neues Produkt richtet sich speziell an ältere Menschen, die allein zu Hause leben. Doch das Konzept von Are You Dead? sorgt zwar für mehr Sicherheit, aber nicht zwangsläufig für weniger Isolation. Mehr Kontakte im Alltag lassen sich im Arbeitskontext durch den Wechsel vom Home Office ins Büro erreichen. Während viele Arbeitnehmer:innen weiterhin ein hybrides Modell bevorzugen, lässt Instagram den eigenen Mitarbeiter:innen keine Wahl mehr: Seit Anfang 2026 müssen sie wieder vollständig im Büro arbeiten.


Instagram setzt auf Präsenz:
Ab 2026 gilt wieder die volle Büropflicht





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