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Laden mit und ohne Draht: USB-C-Ladekabel mit integrierten Qi2-Ladepads im Test


Apples magnetische MagSafe-Ladetechnik hat es längst in die Android-Welt geschafft: Der kompatible Standard Qi2 arretiert auch Smartphones anderer Hersteller optimal auf einem Pad zum drahtlosen Laden, wenn das Handy oder seine Hülle einen entsprechenden Magnetring an der Rückseite aufweist. Umgekehrt laden Qi2-Matten auch iPhones mit hoher Geschwindigkeit – ganz wie in der USB-C-Welt, wo USB-PD-Netzteile herstellerunabhängig unzählige Geräte und Gadgets betanken.

Der Zubehöranbieter Zens kombiniert bei seinen zwei Ladekabeln mit den recht generischen Bezeichnungen Charging Cable USB C-C Pro 2 und Charging Cable USB C-C Pro 3 die Welten von USB-C mit denen von Qi2. Es sind Kabel mit einem USB-C-Stecker an jedem Ende, die in der Mitte ein zwischengeschaltetes Qi2-Pad mitbringen – und das 3er-Modell auch noch den kleinen Ladepuck für eine Apple Watch. Die Idee hinter beiden Kabeln: Unterwegs genügen dem Reisenden genau ein USB-C-Netzteil (das auch nur einen Ausgang haben muss) und ein Kabel, aber dennoch lassen sich zusätzlich zu einem Notebook noch ein (Pro 2) oder zwei (Pro 3) weitere Geräte gleichzeitig laden.

Moment mal: Ist Stromversorgung über USB-C nicht technisch aufwendig, weil Quelle und Senke verschiedene Spannungsprofile aushandeln können – und auch müssen, bevor überhaupt Energie übertragen wird? Und stellen nicht zudem gerade Notebooks wie auch flottes Qi2-Laden an sich bereits hohe Anforderungen an Quelle und USB-C-Kabel? Genau diesen Fragen gehen wir in diesem Test nach.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Laden mit und ohne Draht: USB-C-Ladekabel mit integrierten Qi2-Ladepads im Test“.
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Gematik: Gesellschafter beschließen Umbau der Gesundheitsdateninfrastruktur


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Die Gesellschafter der Gematik haben den nächsten Schritt für den Umbau der Telematikinfrastruktur beschlossen. Die Gematik soll jetzt „einen Fahrplan für die Modernisierung der Telematikinfrastruktur (TI)“ erstellen. Zentrale Bausteine der TI sollen künftig „gebündelt und einheitlich bereitgestellt werden, anstatt sie wie momentan parallel zu entwickeln und zu betreiben“. Vorgesehen ist eine „souveräne Plattform-Architektur auf Open-Source-Basis“, über die zentrale Dienste wie das E-Rezept und die elektronische Patientenakte künftig „auf eine gemeinsame, leistungsfähige Plattform zugreifen, statt auf jeweils vollständig eigene technische Infrastrukturen“.

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Dabei soll es klare Verantwortlichkeiten geben und das System soll weniger komplex sein, was der Betriebsstabilität dienen soll. „Die Cloud dient dabei als flexible und sichere Betriebsumgebung. Für die Anwendungen mit direktem Kontakt in die Versorgung – etwa Softwaresysteme oder Kassen-Apps – entsteht so eine einheitliche Basis, die Wettbewerb und Innovation in Deutschland stärkt“, heißt es von der Gematik. Dazu will die Gematik den Übergang zur TI 2.0 beschleunigen, die mit „weniger Spezialhardware“ auskommen und beispielsweise auf digitale Identitäten setzen soll.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen die Modernisierung der digitalen Infrastruktur grundsätzlich, sehen in der geplanten Plattform-Architektur jedoch auch eine Verschiebung von Zuständigkeiten und Marktrollen. Sie betonen seit Jahren, dass sie den Umbau nur unter klaren Bedingungen mittragen wollen. Das wird sowohl in dem kassenübergreifenden Papier „Gematik 2.0“ als auch in den jüngsten Forderungen der Krankenkassen deutlich.

Im Kern fordern die Kassen einen klar abgegrenzten Auftrag für die Gematik, mehr Mitsprache und eine Trennung zwischen regulatorischer Rolle und Marktgeschehen. In dem Papier „Gematik 2.0“ heißt es: „Die Gematik setzt den Rahmen“, während die „versichertennahen Anwendungen ausschließlich Krankenkassen und ihre Dienstleister bereitstellen“. Bereits Anfang des Jahres hatten die AOKen gefordert, dass die Gematik sicherstellt, dass die Software-Hersteller TI-Anwendungen in Praxis- und Krankenhausinformationssystemen „sinnvoll unterstützen“.

In ihrem kürzlich veröffentlichten Positionspapier „Gematik 2.0“ verlangen die Kassen daher eine „wirksame Mitbestimmung“ für finanzierende Gesellschafter. Die Beitragszahlenden finanzierten „zu 93 Prozent die Gematik“, sollten nach Auffassung der Kassen aber auch bei kostenrelevanten Entscheidungen entsprechend eingebunden werden. Zusätzlich verlangen die Kassen eine breitere Finanzierung, auch aus Steuermitteln. Die Kassen fordern daher mehr Mitsprache, eine frühere Einbindung in die Weiterentwicklung der TI und eine Finanzierung, bei der die Beitragszahlenden nicht weiter nahezu allein belastet werden.

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Besonders deutlich formuliert das Bitmarck, der IT-Dienstleister für mehr als 80 Krankenkassen. Der IT-Dienstleister zieht rote Linien: „Frontend-Hoheit bleibt auf Kassenseite“, heißt es dort. Zudem sollte Gematik sicherstellen, „dass Anforderungen i.V.m. dem Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) die Komplexität von Zulassungsprozessen nicht erhöhen und Eingriffe in die Telematikinfrastruktur möglichst gering sind“.

Außerdem dürfe die Gematik nicht zum Marktteilnehmer werden. Die Umbaupläne mit zentralem ePA-Betrieb, gebündelten Backend-Funktionen und Ende-zu-Ende-Verantwortung weisen jedoch bereits in diese Richtung. Mit Blick auf die Kritik an den TI-Instabilitäten fordert Bitmarck zudem ausdrücklich eine Einbindung der Kassen und ihrer IT-Partner. In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Positionspapier von Bitmarck heißt es: „Vor dem Hintergrund einer möglichen ePA-Zentralisierung bedarf es einer objektiven, sachgerechten Ursachenanalyse, Fehlerbehebung und Bewertung von Alternativen. Im fairen Miteinander sind hier die Krankenkassen und deren IT-Dienstleister unbedingt einzubinden.“

Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) will laut Positionspapier von Anfang 2026 ebenfalls verlässliche Rahmenbedingungen und eine europäische Anschlussfähigkeit. Außerdem setzt er sich für einen offenen Wettbewerb ein. Darüber hinaus begrüßt er zwar die Weiterentwicklung der Gematik, ihr Mandat müsse allerdings „klar und verbindlich“ auf Aufgaben wie Referenzarchitektur, Datensatzstrukturierung, transparente Zulassungsverfahren und das technische Monitoring beschränkt werden. Zugleich warnt der Verband davor, dass die Gematik selbst als Entwickler und Wettbewerber am Markt auftritt. Gleichzeitig übt er Kritik an einer möglichen „Monopolstellung der Kostenträger“ bei Anwendungen für ePA und TI, weil sie „Wettbewerb und Vielfalt untergräbt“.

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(mack)



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Abgesägte Apple Watch Ultra: Apple verteidigt harten Schnitt


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Warum bekommt die erste Apple Watch Ultra kein watchOS 27? Einen konkreten Grund für den ungewöhnlich frühen Feature-Stopp für die 1000-Euro-Smartwatch nannte Apple zuerst nicht. Nun reagiert der Hersteller auf die heftige Nutzerkritik. Apple bemühe sich immer um die „beste Experience“ und priorisiere deshalb „Rechenleistung und Performanz“, gab Apple-Produktmanagerin Cait Dooley gegenüber Techradar zu Protokoll. Neue Funktionen von watchOS 27 wie Siri AI „funktionieren am besten mit der Rechenleistung, die in der Apple Watch Series 9 und neuer, Ultra 2 und neuer sowie SE 3 steckt“.

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Die älteren, jetzt abgesägten Modellreihen sollen weiterhin Sicherheitsupdates erhalten, gelobte die Produktmanagerin. Die Kombination aus watchOS 26 auf der Uhr und iOS 27 auf dem Kompagnon-iPhone stelle kein Problem dar. Konkrete technische Details und Gründe für den Update-Stopp wurden nicht angeführt.

Das für Herbst angesetzte watchOS 27 nimmt einen ungewöhnlichen Kahlschlag beim Geräte-Support vor: Das nächste große Update lässt sich auf der Ultra 1, Series 8, Series 7, Series 6 und SE 2 nicht installieren, wie der Hersteller in der vergangenen Woche mitteilte. Ursprünglich sorgte die fälschliche Angabe für zusätzliches Aufsehen, das Update laufe sogar erst ab der Series 10. Das wurde aber umgehend korrigiert, auf diese Modellreihe kommt also watchOS 27.

Die erste Generation der Apple Watch Ultra erweiterte die Smartwatches im Herbst 2022 nach oben und war vor drei Jahren noch zu Preisen von bis zu 1000 Euro im Handel erhältlich. Ein derart schnelles Aus für neue Features dürfte kaum ein Käufer erwartet haben, zumal Apple andere Watch-Modellreihen bislang lange mit Updates versorgt hat. Patches für ältere watchOS-Versionen gab es bislang nur selten und unregelmäßig. Ob sich das nun ändert, bleibt vorerst offen.

In Apple Watch Ultra und Series 8 steckt Apples S8-Chip, der noch ohne KI-Beschleuniger Neural Engine auskommt. Dort fehlen aktuell bereits wichtige Funktionserweiterungen wie die Doppeltippgeste, On-Device-Siri und Schlafapnoe-Erkennung – all das unterstützt Apple erst ab der Ultra 2 mit S9, der über eine Neural Engine mit 4 Kernen verfügt.

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Die zwei größten Neuerungen von watchOS 27 hätten voraussichtlich ohnehin auf Ultra 1 und Series 8 gefehlt, nämlich Siri AI und eine zusätzliche Geste zur feineren Steuerung des Smart-Stapels. Allerdings bleiben andere wichtige Detailneuerungen rund um Trainings-App, Workout Buddy, Fitnessdatensync, Liquid-Glass-Designanpassungen der Ultra 1 jetzt vorbehalten.


(lbe)



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Top 5: Die beste Eiswürfelmaschine im Test – Eiswürfel in unter 10 Minuten


Eiswürfelmaschinen versprechen gekühlte Getränke in wenigen Minuten – jederzeit und ohne Vorbereitung. Wir zeigen die besten Eiswürfelbereiter aus unseren Tests.

Ob Cocktail am lauen Sommerabend, eisgekühltes Softgetränk auf der Gartenparty, Whisky on the Rocks oder einfach kalte Erfrischung an heißen Tagen – Eiswürfel gehören in vielen Situationen einfach dazu. Doch wer sie regelmäßig braucht, kennt die typischen Probleme: Klassische Silikonformen liefern nur eine Handvoll Würfel, blockieren dauerhaft einen Platz im Gefrierfach und benötigen mehrere Stunden, bis das Wasser endlich gefroren ist. Im Sommer schmilzt das selbst gemachte Eis zudem oft schneller, als man neues nachfüllen kann. Fertiges Eis aus dem Supermarkt oder von der Tankstelle ist allenfalls eine Notlösung – spontane Gäste oder größere Runden lassen sich so kaum zuverlässig versorgen.

Genau hier kommen elektrische Eiswürfelmaschinen ins Spiel. Die kompakten Geräte stehen auf der Arbeitsfläche, benötigen lediglich einen Stromanschluss und Wasser. Bereits nach wenigen Minuten liefern sie frischen Nachschub – ganz ohne Platz im Gefrierfach zu beanspruchen. Nach der Saison lassen sie sich platzsparend im Schrank verstauen.

Welche ist die beste elektrische Eiswürfelmaschine?

Unter den bisher getesteten Eiswürfelmaschinen hat sich das Modell Qexreed DH-ICM01 ab 90 Euro als Testsieger hervorgetan. Neben dem fairen Preis und der zuverlässigen Eisproduktion überzeugt hier auch das kompakte und beleuchtete Gehäuse.

Unser Technologiesieger ist der Ice Maker von Euhomy für 103 Euro. Ausschlaggebend hierfür ist insbesondere die deutlich höhere Produktionsmenge von bis zu 20 kg Eiswürfel am Tag. Preis-Leistungs-Sieger ist der Eiswürfelbereiter Silvercrest SEMK 105 B2 von Lidl für 80 Euro.

Unser Ranking sieht wie folgt aus:

KURZÜBERSICHT

Der Ice Cube Maker von Qexreed ist eine gut funktionierende, schick gestaltete Eiswürfelmaschine für knapp 90 Euro. Sie ist kompakt, mit acht bis neun Minuten Herstellungszeit ausreichend schnell und zudem leise. Besonders gut gefällt uns der seitliche Wasserablauf, der das Entleeren nach der Reinigung spürbar erleichtert.

VORTEILE

  • kompakte Bauform mit Tragegriff und Sichtfenster
  • Selbstreinigungsprogramm und seitlichem Wasserablauf
  • zwei wählbare Eiswürfelgrößen

NACHTEILE

  • nur 1,5 Liter Tankvolumen
  • Würfel können sich unglücklich stapeln

Der Eiswürfelbereiter Euhomy DE-IM004 überzeugt im Test mit seiner hohen Produktionsmenge und einem fairen Preis von rund 190 Euro. Bei Aliexpress gibt es das Modell derzeit im Angebot ab 103 Euro – damit ist die Maschine ähnlich günstig wie vergleichbar bepreiste Modelle mit geringerer Tagesleistung. Wer schnell große Mengen Eiswürfel produzieren möchte, erhält mit diesem Gerät eine leistungsstarke Lösung.

VORTEILE

  • 24 Eiswürfel pro Durchgang
  • massive Würfel schmelzen langsam
  • Selbstreinigung und Timer-Funktion
  • Wasserablass an der Unterseite und Edelstahlgehäuse

NACHTEILE

  • längere Zubereitungszeit als kleinere Modelle
  • Würfel hängen nach Auswurf zusammen

Die Silvercrest SEMK 105 B2 macht im Test einen rundum soliden Eindruck. Sie produziert in 7 bis 9 Minuten 9 Eiswürfel, bietet einen großzügigen 2,1-Liter-Wassertank, einen Auffangbehälter für 800 g Eis und eine praktische Selbstreinigungsfunktion für rund 80 Euro bei Ebay.

VORTEILE

  • Schnelle Produktion: 9 Würfel in 7–9 Minuten
  • Selbstreinigungsfunktion

NACHTEILE

  • Kaum Unterschied zwischen Größen S und L
  • Gehäuse anfällig für Fingerabdrücke
  • Keine UV-Desinfektion wie bei manchen Konkurrenten

Ratgeber

Wie funktioniert eine Eiswürfelmaschine?

Eine Eiswürfelmaschine kühlt Wasser mithilfe eines Kompressors oder einer thermoelektrischen Kühlung herunter. Das Wasser gefriert an gekühlten Metallstiften oder in speziellen Formen. Sobald die Eiswürfel die gewünschte Größe erreicht haben, werden sie automatisch gelöst und in einen Auffangbehälter befördert. Anschließend beginnt der Produktionszyklus erneut. Der gesamte Vorgang läuft automatisch ab und erfordert lediglich das Befüllen des Wassertanks sowie den Anschluss an eine Steckdose.

Wie lange dauert die Herstellung von Eiswürfeln?

Die ersten Eiswürfel stehen bei den meisten Haushaltsgeräten bereits nach 6 bis 15 Minuten zur Verfügung. Kleinere Eiswürfel entstehen in der Regel schneller als größere Varianten, und mit kaltem Wasser lässt sich die Wartezeit etwas verkürzen.

Die tatsächliche Produktionszeit hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Temperatur des eingefüllten Wassers
  • Umgebungstemperatur
  • Größe der Eiswürfel
  • Leistungsfähigkeit des Geräts

Wie viele Eiswürfel produziert eine Maschine pro Tag?

Die Tagesleistung liegt bei den meisten Geräten zwischen 10 und 20 kg Eis – das entspricht je nach Würfelgröße mehreren Hundert Eiswürfeln pro Tag. Diese Werte werden in der Praxis allerdings nur erreicht, wenn regelmäßig Wasser nachgefüllt und der Auffangkorb geleert wird.

Für einen durchschnittlichen Haushalt genügt bereits ein Modell mit 10 bis 12 kg Tagesleistung. Wer häufig Gäste bewirtet oder gerne Cocktails mixt, ist mit einer leistungsstärkeren Maschine besser beraten.

Benötigt eine Eiswürfelmaschine einen Wasseranschluss?

Die meisten Eiswürfelmaschinen für den Privatgebrauch benötigen keinen festen Wasseranschluss. Sie verfügen über einen integrierten Wassertank, der manuell befüllt wird. Ein fester Wasseranschluss findet sich größtenteils nur bei größeren Einbaugeräten oder professionellen Modellen.

Können die Eiswürfel im Gerät aufbewahrt werden?

Viele Käufer gehen davon aus, dass Eiswürfelmaschinen wie ein Gefrierschrank funktionieren. Das ist jedoch überwiegend nicht der Fall.

Der Auffangbehälter wird zwar durch das dort liegende Eis gekühlt, das hält die Eiswürfel jedoch nur begrenzte Zeit in Form. Mit der Zeit beginnen sie zu schmelzen. Das Schmelzwasser wird bei den meisten Geräten automatisch wieder dem Produktionsprozess zugeführt.

Wer Eiswürfel auf Vorrat herstellen möchte, sollte sie nach der Produktion im Kühlfach oder einer Kompressor-Kühlbox lagern.

Wie viel Strom verbraucht eine Eiswürfelmaschine?

Der Stromverbrauch hängt von Größe und Leistung des Geräts ab. Die meisten Haushaltsmodelle benötigen zwischen 100 und 250 W während des Betriebs. Für gelegentliche Nutzung im Sommer oder bei Feiern fällt der Energieverbrauch in der Regel kaum ins Gewicht. In unseren Tests lagen die Stromkosten für zwei Stunden Betrieb bei weniger als 10 Cent.

Wie laut sind Eiswürfelmaschinen?

Die Geräuschentwicklung ist mit der eines kleinen Kühlschranks oder einer leisen Kaffeemaschine vergleichbar. Während des Kühlvorgangs arbeitet der Kompressor hörbar, und beim Auswurf der Eiswürfel entstehen kurze Klappergeräusche.

Die Lautstärke bewegt sich in der Regel zwischen 40 und 55 dB. Damit eignen sich die meisten Geräte problemlos für Küchen, Hausbars oder Partyräume.

Wie werden Eiswürfelmaschinen gereinigt?

Regelmäßige Reinigung ist wichtig, um Kalkablagerungen, Bakterien und unangenehme Gerüche zu vermeiden.

  • Wassertank regelmäßig leeren
  • Gerät nach längeren Standzeiten reinigen
  • Innenflächen mit einem weichen Tuch auswischen
  • Kalkablagerungen mit geeignetem Entkalker entfernen
  • Herstellerangaben beachten

Viele auch günstige Geräte verfügen über ein integriertes Selbstreinigungsprogramm, das den Pflegeaufwand deutlich reduziert.

Alternative zu Eiswürfeln

Wer seinen Drink nicht durch schmelzende Eiswürfel verwässern möchte, muss nicht auf Abkühlung verzichten. Sogenannte Whisky-Steine oder Frozen Stones geben zwar Kälte ab, lösen sich aber nicht auf und verändern den Geschmack nicht. Diese wiederverwendbaren Kühlsteine gibt es etwa aus Basalt für 17 Euro, Speckstein für 7,50 Euro, Granit für 8 Euro oder auch aus Edelstahl für 17 Euro. Edle Sets mit schicker Holzschatulle können auch mal 50 Euro und mehr kosten.

Fazit

Für die meisten Haushalte sind kompakte Eiswürfelmaschinen eine praktische Alternative zu klassischen Eiswürfelschalen. Sie liefern innerhalb weniger Minuten frische Eiswürfel, benötigen keinen Wasseranschluss und lassen sich flexibel einsetzen. Wer beim Kauf auf Produktionsleistung, Lautstärke, Reinigungsaufwand und die gewünschte Eiswürfelform achtet, findet schnell ein Modell, das den eigenen Anforderungen entspricht. Gerade in den Sommermonaten, bei Familienfeiern oder für Cocktail-Liebhaber, kann eine Eiswürfelmaschine den Komfort im Alltag deutlich erhöhen.

Weitere sommerliche Themen gibt es hier:

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Eiswürfelmaschine Ice Cube Maker Qexreed im Test: 9 Eiswürfel in 8 Minuten

Schnell Eiswürfel auf Knopfdruck, ohne lange Wartezeit im Gefrierfach – das verspricht die Qexreed Eiswürfelmaschine.

VORTEILE

  • kompakte Bauform mit Tragegriff und Sichtfenster
  • Selbstreinigungsprogramm und seitlichem Wasserablauf
  • zwei wählbare Eiswürfelgrößen

NACHTEILE

  • nur 1,5 Liter Tankvolumen
  • Würfel können sich unglücklich stapeln

Schnell Eiswürfel auf Knopfdruck, ohne lange Wartezeit im Gefrierfach – das verspricht die Qexreed Eiswürfelmaschine.

Sommerliche Temperaturen, eine spontane Gartenparty oder einfach Lust auf einen kühlen Drink – schon stellt sich die Frage nach Eiswürfeln. Klassische Silikonformen im Gefrierfach brauchen Stunden, blockieren Platz und sind selten ausreichend gefüllt, wenn man sie dringend braucht. Fertige Eiswürfel aus dem Supermarkt oder von der Tankstelle sind eine Notlösung, beseitigen aber das Platzproblem im Eisfach nicht.

Elektrische Eiswürfelmaschinen versprechen Abhilfe: Wasser einfüllen, einschalten und nach wenigen Minuten Nachschub bekommen. Der Ice Cube Maker von Qexreed reiht sich in diese Geräteklasse ein. Sie soll laut Hersteller in nur sechs bis acht Minuten neun Eiswürfel produzieren und bis zu 12 kg Eis pro Tag liefern. Dazu kommen ein Sichtfenster mit blauer Innenbeleuchtung, eine Selbstreinigungsfunktion und ein seitlicher Wasserablauf.

Wir haben uns angesehen, wie sich das Gerät für aktuell rund 90 Euro im Alltag schlägt, ob die versprochenen Zeiten realistisch sind und für welche Einsatzzwecke es taugt.

Design und Ausstattung

Die Qexreed Eiswürfelmaschine Ice Cube Maker kommt kompakt verpackt mit Eisschaufel, Auffangkorb und Anleitung. Mit Abmessungen von rund 35 × 23 × 30 cm (T × B × H) und einem Gewicht von etwa 6,9 kg gehört sie zu den eher kleinen Vertretern ihrer Zunft. Das matte Kunststoffgehäuse ist sauber verarbeitet und macht insgesamt einen wertigen Eindruck.

Das optische Highlight ist das große Sichtfenster auf der Vorderseite, durch das man dem Gerät bei der Arbeit zusehen kann. Eine eisblaue Innenbeleuchtung sorgt während des Betriebs für einen echten Blickfang – gerade auf Partys oder hinter der Bar zieht das Gerät die Blicke auf sich. Die Bedienung erfolgt über drei Tasten auf der Oberseite: große Eiswürfel, kleine Eiswürfel und automatische Reinigung. Statusanzeigen weisen auf einen vollen Eisbehälter oder fehlendes Wasser hin. Der Wassertank fasst 1,5 Liter, der seitliche Wasserablauf erleichtert das Entleeren. Ein praktischer Tragegriff macht den Transport zum Campingplatz oder zur Grillparty einfach. Mit einem Geräuschpegel von knapp unter 50 dB(A) aus einem Meter Entfernung arbeitet die Maschine in einer gut erträglichen Lautstärke.

Praxistest

Vor der ersten Nutzung empfiehlt sich ein gründlicher Reinigungsdurchlauf, um Produktionsrückstände zu entfernen. Anschließend füllen wir den Tank bis zur Markierung, setzen den Korb ein und schließen den Deckel. Nach dem Einschalten wählen wir die Eisgröße per Knopfdruck.

Der Kompressor läuft hörbar an, ist aber nicht störend. Die ersten neun Eiswürfel landen nach rund elfeinhalb Minuten im Auffangkorb. Die vom Hersteller angegebenen sechs bis acht Minuten erreichen wir hier nicht – ein bekannter Effekt, da das Gerät zunächst herunterkühlen muss. Bei den folgenden Durchläufen geht es mit rund achteinhalb Minuten etwas schneller, da das Wasser im Tank und die Kühlelemente bereits vorgekühlt sind. Wer größere Mengen produzieren möchte, sollte trotzdem etwas Zeit einplanen.

Die Würfel selbst haben eine längliche Tropfen- bzw. Kugelform und sind hohl, da sie an neun „Kühlnasen“ im Gerät entstehen. In der Größe L messen sie etwa 3 × 2 cm, in der Größe S rund 3 × 1 cm. Die hohlen Würfel kühlen Getränke schnell, schmelzen dadurch aber entsprechend zügiger als massive Würfel.

Praktisch: Sobald der Behälter voll ist oder zu wenig Wasser im Tank steht, stoppt die Maschine automatisch und meldet dies auf der Tastenoberseite. Ein Problem, welches wir schon von anderen Maschinen kennen, tritt allerdings auch hier auf: Die produzierten Würfel können sich so unglücklich stapeln, dass sie den Sensor blockieren, obwohl noch jede Menge Platz im Auffangkorb übrig wäre. Hier hilft es, die Eiswürfel regelmäßig mit der Schaufel im Korb zu verteilen.

Nach der Nutzung sorgt das 30-minütige Selbstreinigungsprogramm dafür, dass alles gut durchgespült wird. Über den seitlichen Wasserablauf lässt sich der Tank anschließend bequem entleeren – ein Detail, das bei vielen Konkurrenten fehlt. Bei kalkhaltigem Leitungswasser empfiehlt sich der Einsatz von gefiltertem Wasser, um die Entkalkung zu reduzieren.

Preis

Die Qexreed Eiswürfelmaschine kostet aktuell rund 90 Euro. Damit liegt sie im Mittelfeld vergleichbarer Geräte. Funktional gleichwertige Maschinen gibt es teils günstiger – die Qexreed punktet jedoch mit ihrer schicken Optik und der blauen Beleuchtung.

Fazit

Der Ice Cube Maker von Qexreed ist eine gut funktionierende, schick gestaltete Eiswürfelmaschine zum fairen Preis. Die Eiswürfelmaschine macht im Test eine solide Figur. Sie ist kompakt, ausreichend leise und dank Tragegriff leicht zu transportieren. Die Bedienung über drei Tasten ist intuitiv, die automatische Abschaltung bei vollem Behälter oder leerem Tank praktisch. Besonders gut gefällt uns der seitliche Wasserablauf, der das Entleeren spürbar erleichtert.

Die vom Hersteller versprochenen sechs Minuten für neun Eiswürfel sind in der Realität nicht zu schaffen – rund acht bis neun Minuten sind realistisch. Die hohlen, tropfenförmigen Würfel kühlen Getränke schnell, schmelzen aber auch entsprechend zügig.

Eiswürfelmaschine Euhomy DE-IM004 im Test: 24 Würfel in 15 Minuten

Die Eiswürfelmaschine von Euhomy verspricht 24 Eiswürfel pro Durchgang, eine Selbstreinigungsfunktion und bis zu 20,5 kg Eis pro Tag.

VORTEILE

  • 24 Eiswürfel pro Durchgang
  • massive Würfel schmelzen langsam
  • Selbstreinigung und Timer-Funktion
  • Wasserablass an der Unterseite und Edelstahlgehäuse

NACHTEILE

  • längere Zubereitungszeit als kleinere Modelle
  • Würfel hängen nach Auswurf zusammen

Die Eiswürfelmaschine von Euhomy verspricht 24 Eiswürfel pro Durchgang, eine Selbstreinigungsfunktion und bis zu 20,5 kg Eis pro Tag.

Ob für den Cocktail an einem lauen Sommerabend, das eisgekühlte Softgetränk auf der Gartenparty oder den klassischen Whisky on the Rocks – Eiswürfel gehören in vielen Situationen einfach dazu. Wer sie regelmäßig braucht, kennt aber auch die typischen Probleme: Die klassische Silikonform liefert nur eine Handvoll Würfel, blockiert dauerhaft einen Platz im Gefrierfach und braucht mehrere Stunden, bis das Wasser endlich gefroren ist. Spontane Gäste oder größere Runden lassen sich so kaum versorgen.

Genau hier kommen elektrische Eiswürfelmaschinen ins Spiel. Sie produzieren auf Knopfdruck frisches Eis, benötigen kein Gefrierfach und sind bei Bedarf in wenigen Minuten einsatzbereit. Nach der Saison verschwinden sie einfach im Schrank. Wie sich das Edelstahlgerät Euhomy DE-IM004 ab 103 Euro im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

Design und Ausstattung

Die Euhomy DE-IM004 kommt im schicken Edelstahlgehäuse und misst 30 × 28 × 21 cm. Im Lieferumfang befinden sich neben der Maschine ein Eiskorb sowie eine Eisschaufel. Den Zugang zum Innenraum bietet eine Klappe mit transparentem Sichtfenster auf der Oberseite, durch das sich der Eisbereitungsprozess genau beobachten lässt.

Auf der Vorderseite sitzt ein LC-Display samt Bedientasten. Über die „+/-“-Tasten lässt sich die Wandstärke der Eiswürfel anpassen, indem die Gefrierzeit variiert wird. Die Timer-Taste erlaubt eine Startverzögerung von bis zu acht Stunden. Hält man dieselbe Taste länger als fünf Sekunden gedrückt, startet ein 20-minütiges Selbstreinigungsprogramm.

Praktisch: Das Wasser lässt sich entweder manuell in den 3,2-Liter-Tank füllen oder über eine umgedrehte Trinkflasche zuführen, die auf der Oberseite Platz findet. Eine Wasserstandsanzeige bzw. ein Füllstandssensor meldet, sobald Wasser nachgefüllt werden muss. Auf der Unterseite vorne links sitzt zudem ein Wasserablass, mit dem sich der Tank bequem entleeren lässt. Die Leistungsaufnahme liegt bei maximal 145 Watt.

Praxistest

Vor dem ersten Einsatz reinigen wir alle Teile gründlich, befüllen den 3,2-Liter-Tank mit frischem Wasser und drücken die Ein-/Aus-Taste. Direkt nach dem Start beginnt die Maschine zu arbeiten, und wir hören das Brummen der Kühlung und der Wasserpumpe. Die Standard-Einstellung für die Wandstärke belassen wir unverändert. Die vergleichsweise massiven Würfel schmelzen im Praxistest langsamer als die kleineren Hohlwürfel mancher Konkurrenzgeräte.

Im Kaltstart ohne Vorlaufzeit dauert es in unserem Test rund 19,5 Minuten, bis die ersten 24 Eiswürfel der Standardgröße im Auffangkorb landen. Danach läuft die Maschine zügiger: Die beiden folgenden Durchläufe benötigen zusammen knapp 30 Minuten. In der Praxis ergeben sich damit realistische 13 bis 15 Minuten pro Durchgang – der vom Hersteller angegebene Bestwert von 13 Minuten wird nach dem Kaltstart und Erreichen der Betriebstemperatur tatsächlich erreicht. Über 24 Stunden hinweg sind laut Hersteller bis zu 20,5 kg Eis möglich, was uns realistisch erscheint. Damit eignet sich die Euhomy auch für größere Runden, etwa beim Grillabend oder als kleiner Bar-Helfer im Partykeller.

Die Würfel hängen nach dem Auswurf zusammen, ähnlich wie eine Tafel Schokolade. Sie lassen sich aber mit der mitgelieferten Schaufel problemlos voneinander abbrechen. Wer möchte, kann die zusammenhängenden Blöcke auch komplett ins Glas geben – sie schmelzen dann nochmals langsamer. Die Würfelgröße lässt sich über die „+/-“-Tasten anpassen. Die äußeren Abmessungen bleiben dabei gleich, lediglich der Hohlraum im Inneren wird kleiner oder größer.

Praktisch sind die Erinnerungsfunktionen: Sobald der Eiskorb voll ist, meldet sich das Gerät über das Display. Auch eine Warnung „Wasser hinzufügen“ erscheint, falls der Tank zur Neige geht. Wer den Tank nicht manuell befüllen möchte, kann eine umgedrehte Trinkflasche oben auf das Gerät stellen – das spart Wege zum Wasserhahn. Die Timer-Funktion mit bis zu acht Stunden Vorlaufzeit ist im Alltag ebenfalls nützlich: Dadurch kann man die Maschine so programmieren, dass zum gewünschten Zeitpunkt frisches Eis bereitsteht.

Der Geräuschpegel liegt laut Hersteller bei rund 45 dB, in der Praxis messen wir aus rund einem Meter Entfernung rund 46 dB. Im Alltag empfinden wir das Brummen als ausreichend unauffällig – bei Partys und Hintergrundmusik stört es nicht weiter. Da der Innenraum nicht aktiv gekühlt wird, schmelzen die Würfel im Auffangkorb langsam wieder. Das geschmolzene Wasser läuft dann zurück in den Tank und wird beim nächsten Durchgang erneut gefroren – es geht also nichts verloren. Trotzdem empfiehlt es sich, das Eis bei Bedarf zeitnah zu entnehmen.

Nach dem Einsatz starten wir die Selbstreinigung, die rund 20 Minuten in Anspruch nimmt. Anschließend entleeren wir den Tank bequem über den Wasserablass an der Unterseite vorne links. Bei vielen Konkurrenzmodellen fehlt ein solches Ventil, sodass die ganze Maschine über dem Waschbecken gekippt werden muss – das ist deutlich umständlicher und bei einem voll gefüllten Gerät auch nicht ganz unproblematisch. Ist alles entleert, kann die Euhomy platzsparend verstaut werden und steht beim nächsten Einsatz sofort wieder bereit.

Preis

Die Euhomy DE-IM004 kostet bei deutschen Händlern wie Amazon rund 190 Euro. Das ist zwar teurer als Geräte, die nur neun Würfel pro Durchgang produzieren, hinsichtlich der Gesamtmenge Eis pro Tag ist der Preis aber gerechtfertigt. Bei Aliexpress gibt es das Modell derzeit im Angebot ab 103 Euro – damit ist die Maschine ähnlich günstig wie vergleichbar bepreiste Modelle mit geringerer Tagesleistung.

Fazit

Die Euhomy DE-IM004 überzeugt im Test mit ihrer hohen Produktionsmenge. Statt der bei vielen Konkurrenten üblichen neun Eiswürfel pro Durchgang liefert sie gleich 24 Stück – und das bei einer Tagesleistung von bis zu 20,5 kg. Wer regelmäßig Gäste bewirtet, profitiert spürbar von dieser Kapazität.

Die quadratischen Würfel sind angenehm massiv und schmelzen deutlich langsamer als tropfenförmige Modelle. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass die 24 Würfel pro Durchgang zusammenhängen wie eine Tafel Schokolade. Mit der mitgelieferten Schaufel lassen sie sich aber problemlos trennen. Auch der Kaltstart braucht etwas Geduld – ab dem zweiten Durchgang läuft die Maschine dann aber mit realistischen 13 bis 15 Minuten pro Ladung deutlich flotter.

Das LCD-Display ist übersichtlich, die Selbstreinigung praktisch und der Timer mit bis zu acht Stunden Verzögerung im Alltag nützlich. Gut gefällt uns auch der Wasserablass an der Unterseite, der das Entleeren spürbar erleichtert. Das Edelstahlgehäuse macht zudem optisch eine gute Figur auf der Arbeitsplatte.

Eiswürfelmaschine von Lidl für 80 Euro im Test: Silvercrest SEMK 105 B2

Eiskalte Drinks ohne langes Warten – das verspricht die günstige Eiswürfelmaschine SEMK 105 B2 von Silvercrest. Wir haben sie im Test geprüft.

VORTEILE

  • Schnelle Produktion: 9 Würfel in 7–9 Minuten
  • Selbstreinigungsfunktion

NACHTEILE

  • Kaum Unterschied zwischen Größen S und L
  • Gehäuse anfällig für Fingerabdrücke
  • Keine UV-Desinfektion wie bei manchen Konkurrenten

Eiskalte Drinks ohne langes Warten – das verspricht die günstige Eiswürfelmaschine SEMK 105 B2 von Silvercrest. Wir haben sie im Test geprüft.

Im Sommer wird der Kühlschrank schnell zur Engstelle: Getränke, Eiswürfelschalen und gefrorene Snacks konkurrieren um jeden Zentimeter. Wer spontan Lust auf einen Gin Tonic oder eine kalte Cola hat, ärgert sich oft über halbgefrorene Eiswürfelformen oder leere Eisfächer. Vorgefertigte Eiswürfel aus dem Supermarkt lösen das Problem nur bedingt – sie kosten Geld und blockieren weiterhin Platz im Tiefkühler.

Elektrische Eiswürfelmaschinen versprechen Abhilfe. Die kompakten Geräte stehen auf der Arbeitsplatte, werden mit Leitungswasser befüllt und produzieren auf Knopfdruck Würfel am laufenden Band. Ob die Hausmarke vom Discounter im Alltag mithalten kann, klären wir im Test.

Design und Ausstattung

Die Silvercrest SEMK 105 B2 misst 25,3 × 31,5 × 37,2 cm (B × H × T) und bringt rund 8,7 kg auf die Waage. Im Karton finden wir neben der Maschine eine Eisschaufel sowie die Bedienungsanleitung. Das Gehäuse wirkt sauber verarbeitet, ist jedoch anfällig für Fingerabdrücke – ein Mikrofasertuch sollte griffbereit liegen.

Der integrierte Wassertank fasst 2,1 Liter. Ein fester Wasseranschluss ist nicht nötig, was den Aufstellort flexibel macht. Der herausnehmbare Auffangbehälter nimmt bis zu 800 g Eiswürfel auf.

Die Bedienung erfolgt über ein Soft-Touch-Bedienfeld an der Front. Hier wählen wir zwischen zwei Eiswürfelgrößen (S und L) und starten den Vorgang. Zusätzlich bietet die Maschine eine Selbstreinigungsfunktion, die das Innenleben hygienisch hält. Die Leistungsaufnahme liegt laut Hersteller bei 105 W, was sich im Test bestätigt.

Pro Durchlauf produziert die SEMK 105 B2 neun Eiswürfel. In 24 Stunden schafft sie laut Datenblatt 11 bis 12 kg Eis – mehr als genug für die nächste Gartenparty.

Praxistest

Nach dem Auspacken reinigen wir alle Teile gründlich, befüllen den 2,1-Liter-Tank bis zur Markierung und setzen den Auffangkorb ein. Die Eisschaufel hängen wir griffbereit daneben. Ein Druck auf die Power-Taste, und die Maschine legt los. Zunächst hören wir das typische Brummen von Kühlung und Wasserpumpe, gefolgt von einem leisen mechanischen Klacken beim Ausrichten der Kühlelemente. Das Soft-Touch-Bedienfeld reagiert zuverlässig auf Berührungen, die Tasten für Größenwahl, Start und Reinigung sind selbsterklärend.

Der Hersteller verspricht neun große Würfel in rund 9 Minuten und neun kleine in etwa 7 Minuten. In der Praxis kommen diese Werte gut hin: Der erste Durchlauf mit Größe L liegt bei knapp unter 10 Minuten, mit Größe S sind die Würfel nach 7 bis 8 Minuten fertig. Bereits vorgekühlte Folgedurchläufe gehen etwas schneller. Hochgerechnet erreicht die Maschine die vom Hersteller angegebenen 11 bis 12 kg Eis pro 24 Stunden ziemlich genau – vorausgesetzt, der Tank wird regelmäßig nachgefüllt und der Auffangkorb geleert.

Ein Punkt fällt allerdings auf: Der Größenunterschied zwischen S und L ist in der Praxis kaum spürbar. Beide Würfel sehen sich verdammt ähnlich, was auch andere Tester bemängeln. Wer auf optisch deutlich unterschiedliche Würfel hofft, wird hier enttäuscht. Für den Drink im Glas spielt das aber keine echte Rolle – die Würfel schmelzen langsam und verwässern den Geschmack so nur dezent.

Die Maschine kühlt den Innenbereich nicht aktiv, isoliert ihn aber. Die ersten Würfel schmelzen daher noch zügig, sobald sich jedoch mehr Eis ansammelt, sinkt die Innentemperatur und die Schmelzrate. Der herausnehmbare Behälter fasst bis zu 800 g Eis – ausreichend für mehrere Cocktails oder eine Runde auf der Terrasse.

Bei leerem Tank oder vollem Korb leuchten entsprechende Anzeigen auf, sodass wir theoretisch nicht ständig nachsehen müssen. In der Praxis können sich die Eiswürfel allerdings unglücklich stapeln und so die Lichtschranke blockieren, obwohl noch Platz im Auffangkorb wäre. Hier sollte man also trotzdem regelmäßig nachsehen und die Würfel gleichmäßig verteilen.

Die Lautstärke bleibt im normalen Rahmen einer Haushalts-Eismaschine. Im Wohnraum ist das Brummen deutlich hörbar, aber nicht störend – im Hintergrund laufender Musik fällt das Gerät kaum auf. Die Leistungsaufnahme von 105 W hält den Stromverbrauch im Rahmen, eine Stunde Betrieb schlägt mit wenigen Cent zu Buche.

Die Selbstreinigungsfunktion erleichtert die Pflege deutlich – Wasser einfüllen, Reinigungstaste drücken und die Maschine spült sich selbst durch. Bei kalkhaltigem Leitungswasser empfiehlt sich allerdings der Einsatz von gefiltertem Wasser, um Ablagerungen vorzubeugen.

Auch ein Ablassventil für den Tank ist vorhanden – das fehlt bei manchen Eiswürfelbereitern. Wer die Maschine nach Gebrauch entleeren will, muss sie so nicht umständlich über dem Spülbecken auskippen.

Preis

Die Silvercrest SEMK 105 B2 ist klassisch als zeitlich begrenzte Lidl-Aktionsware erhältlich. Alternativ gibt es das Modell auch bei Ebay für rund 80 Euro. Ein fairer und angemessener Preis.

Fazit

Die Silvercrest SEMK 105 B2 macht im Test einen rundum soliden Eindruck. Sie produziert in sieben bis neun Minuten neun Eiswürfel, bietet einen großzügigen 2,1-Liter-Wassertank, einen Auffangbehälter für 800 g Eis und eine praktische Selbstreinigungsfunktion.

Schwächen zeigt das Gerät beim Größenunterschied der Eiswürfel: S und L unterscheiden sich kaum voneinander. Auch die Fingerabdrücke auf dem Gehäuse trüben den optischen Eindruck. Beides sind aber Punkte, mit denen sich angesichts des Preises gut leben lässt.

Wer eine günstige, alltagstaugliche Eiswürfelmaschine ohne Schnickschnack sucht und keinen Wert auf Premium-Markenlogos legt, bekommt mit der Silvercrest SEMK 105 B2 ein ehrliches Preis-Leistungs-Angebot. Für Gelegenheitsnutzer und kleine bis mittelgroße Haushalte ist sie eine Empfehlung.

Eiswürfelmaschine Acmeenjoy HZB-12/G im Test: Kühle Drinks an heißen Tagen

Die Acmeenjoy HZB-12/G verspricht bis zu 12 kg Eis pro Tag mit fertigen Würfeln in unter 10 Minuten, ohne dabei das Gefrierfach zu blockieren.

VORTEILE

  • Automatische Selbstreinigung
  • Abnehmbarer Tragegriff und kompakte Maße
  • Geringer Stromverbrauch von 95 Watt

NACHTEILE

  • Kleiner Wassertank mit nur 1,5 Litern
  • Kunststoffgehäuse wirkt billig

Die Acmeenjoy HZB-12/G verspricht bis zu 12 kg Eis pro Tag mit fertigen Würfeln in unter 10 Minuten, ohne dabei das Gefrierfach zu blockieren.

Sommerliche Temperaturen, eine Gartenparty oder der Campingausflug am Wochenende: Spätestens dann gehen die Eiswürfel aus dem Gefrierfach schnell zur Neige. Wer Nachschub aus Silikonformen herstellen möchte, braucht Stunden – und blockiert wertvollen Platz im Gefrierschrank. Fertige Eiswürfel aus dem Supermarkt sind eine Lösung, aber teuer und müssen ebenfalls kühl gelagert werden.

Elektrische Eiswürfelmaschinen schaffen hier Abhilfe. Die kompakten Geräte werden bei Bedarf aufgestellt, mit Wasser befüllt und liefern auf Knopfdruck Eiswürfel am laufenden Band. In diese Kategorie fällt die Acmeenjoy HZB-12/G für aktuell 70 Euro. Sie wirbt mit einer Produktionszeit von sechs bis neun Minuten pro Charge, einer Tagesleistung von bis zu 12 kg, zwei Eiswürfelgrößen und einem leisen Betrieb bei 35 dB. Wir haben geprüft, ob der Eisbereiter die Versprechen einlöst.

Design und Ausstattung

Die Acmeenjoy HZB-12/G kommt sicher verpackt zusammen mit einer Anleitung, einem abnehmbaren Eiskorb und einer kleinen Eisschaufel zu uns. Das Gehäuse ist im Vergleich zu anderen Modellen recht kompakt und misst rund 29,4 × 29 × 22,2 cm. Der Wassertank unter dem Auffangkorb für Eiswürfel fasst 1,5 Liter. Auf der Verpackung wird das Gerät mit Maßen von 25 × 25 × 25 cm angegeben – in der Praxis fällt es etwas flacher, dafür aber breiter aus. Mit einer Leistungsaufnahme von 95 Watt bleibt der Stromhunger überschaubar – in zwei Stunden kommen hier weniger als 10 Cent Stromkosten zusammen.

Der Zugang zum Eisfach erfolgt über eine Klappe auf der Oberseite, durch die sich die Menge des fertigen Eises beobachten lässt. Der Tragegriff ist abnehmbar. In der Theorie spart das Platz, wenn das Gerät bei Nichtbenutzung im Schrank steht – allerdings wirkt der dünne Kunststoffgriff nur mäßig stabil.

An der Oberseite sitzen die Bedientasten samt Status-LEDs. Hier wählt der Nutzer zwischen zwei Eiswürfelgrößen (S und L) und startet das Gerät. Die Maschine meldet sich bei Wassermangel oder vollem Eiskorb automatisch. An den Seiten liegen die Lüftungsgitter der Kühleinheit.

Für die Hygiene bringt die Maschine eine automatische Reinigungsfunktion mit. Ein langer Druck auf die „ON/OFF CLEAN“-Taste über fünf Sekunden startet den Spülvorgang. Eine dicke Schaumstoffschicht im Gehäuse isoliert den Innenraum und reduziert den Energieverbrauch. Der hohle Eiskorb sorgt zudem dafür, dass geschmolzenes Wasser zurück in den Tank fließt.

Praxistest

Vor der ersten Inbetriebnahme empfiehlt der Hersteller, das Gerät mehrere Stunden flach stehenzulassen, damit sich das Kühlmittel beruhigt. Anschließend reinigen wir alle Einzelteile, füllen den Tank bis zur Markierung mit Wasser und setzen den Eiskorb ein. Deckel zu, Einschalten – los geht’s.

Nach dem Start ist zunächst das Brummen des Kompressors und der Wasserpumpe zu hören, gefolgt von einem leisen mechanischen Geräusch beim Absenken der Kühlstäbe. Der Hersteller verspricht, dass man die ersten neun Eiswürfel nach sechs bis neun Minuten erhält. In unserem Praxistest benötigt die Maschine im ersten Anlauf genau 8 Minuten, bis die ersten neun Würfel der Größe L im Auffangkorb landen. Die nächsten Durchgänge dauern ebenfalls rund 8 Minuten. In der Größe S sind es etwa 7 Minuten. Damit liegt die Acmeenjoy HZB-12/G im angegebenen Rahmen. Über 24 Stunden gibt der Hersteller eine Produktionsmenge von bis zu 12 kg an. In der Theorie funktioniert das allerdings nur, wenn auch regelmäßig das Wasser nachgefüllt und der Korb entleert wird – was zumindest nachts schwierig sein dürfte.

Sobald der Eiskorb voll ist, meldet sich die Maschine mit einer Warnung, welche durch eine Lichtschranke ausgelöst wird. Wichtig: Direktes Sonnenlicht kann den Sensor stören, deshalb sollte das Gerät schattig stehen. Ist der Wassertank leer, erscheint ebenfalls eine entsprechende Warnung.

Die wöchentlich empfohlene Selbstreinigung dauert etwa 14 Minuten und läuft auf Knopfdruck automatisch ab. Anschließend wird das Wasser per Ventil auf der Unterseite abgelassen und der Eiswürfelbereiter kann bis zum nächsten Einsatz eingelagert werden.

Preis

Die Acmeenjoy HZB-12/G ist mit aktuell knapp 70 Euro sehr fair bepreist. Der Normalpreis von knapp unter 80 Euro ist angemessen.

Fazit

Die Acmeenjoy HZB-12/G macht im Test einen soliden Eindruck. Die kompakte Eiswürfelmaschine hält ihr Versprechen ein und liefert die ersten neun Eiswürfel bereits nach 8 Minuten. Mit knapp unter 40 dB läuft das Gerät leise genug, um nicht zu stören. Ein überschaubarer Energieverbrauch von rund 95 Watt schont die Stromrechnung, die automatische Reinigungsfunktion und der Wasserablass erleichtern die Pflege.

Schwächen sind der abnehmbare, aber nur mäßig stabile Griff und die billige Anmutung des Kunststoffgehäuses. Der Infrarotsensor benötigt einen schattigen Standort, um zuverlässig zu arbeiten. Für gelegentliche Nutzung zu Hause ist das Gerät dennoch eine empfehlenswerte Wahl.

Eiswürfelmaschine Kasj Q1 im Test: Eiswürfel in zwei Größen in unter 10 Minuten

Eisgekühlte Getränke auf Knopfdruck, ohne lange Vorbereitungszeit – das verspricht die Eiswürfelmaschine Kasj Q1. Ob das in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • Eiswürfel in unter 10 Minuten
  • UV-Licht und Selbstreinigung
  • praktischer Wasserablass an der Unterseite

NACHTEILE

  • Würfel verteilen sich nicht gleichmäßig im Korb
  • deutliche Preisschwankungen

Eisgekühlte Getränke auf Knopfdruck, ohne lange Vorbereitungszeit – das verspricht die Eiswürfelmaschine Kasj Q1. Ob das in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Gerade bei sommerlichen Temperaturen steigt die Lust auf kalte Getränke. Diese belegen allerdings viel Platz im Kühlschrank und benötigen lange, bis sie heruntergekühlt sind. Wer spontan ein Kaltgetränk möchte, greift deshalb besser zu Eiswürfeln. Dumm nur, dass auch diese zunächst vorbereitet werden müssen und zudem das Eisfach blockieren. Zwar kann man Eiswürfel mittlerweile auch im Supermarkt oder an der Tankstelle kaufen, allerdings bleibt dann weiterhin das Platzproblem im Gefrierfach bestehen.

Einen Ausweg versprechen elektrische Eiswürfelmaschinen oder Eiswürfelbereiter. Die kompakten Geräte werden bei Bedarf aufgestellt, mit Wasser gefüllt und produzieren anschließend auf Knopfdruck Eiswürfel am laufenden Band – zumindest laut Hersteller.

Wie gut sich die Eiswürfelmaschine Kasj Q1 ab 60 Euro in der Praxis schlägt, haben wir getestet.

Design und Ausstattung

Die Eiswürfelmaschine Q1 von Kasj kommt sicher verpackt zusammen mit einer Anleitung, einem Auffangkorb für die Eiswürfel und einer kleinen Eisschaufel bei uns an. Das Gehäuse aus beigefarbenem Kunststoff misst 29 × 26 × 30 cm und wiegt rund 9 kg. Für den Transport steht ein klappbarer Handgriff zur Verfügung, das Stromkabel wird auf der Rückseite aufgewickelt. Der Zugang zum Eisfach erfolgt über eine verglaste Klappe auf der Oberseite.

Die von einem goldenen Zierelement umschlossenen Bedientasten samt Status-LEDs befinden sich an der Vorderseite. An den Seitenteilen und auf der Rückseite sitzen Lüftungsgitter, hinter denen die Kühleinheit untergebracht ist. Auf der Vorderseite der Unterseite befindet sich zudem versteckt ein kleines Ablassventil für den Wassertank. Für hygienische Bedingungen bietet die Kasj Q1 außerdem eine Selbstreinigungsfunktion sowie ein UV-Licht zur Desinfektion.

Zur Wahl stehen kleine und große Eiswürfel, von denen die Maschine jeweils neun Stück gleichzeitig herstellt. Laut Hersteller finden bis zu 120 Eiswürfel im Auffangkorb Platz – wir vermuten, dass sich diese Angabe auf die kleinen Würfel bezieht.

Praxistest

Nach einer gründlichen Reinigung der Einzelteile öffnen wir das Eisfach, füllen den Wassertank bis zur Markierung und setzen den Auffangkorb ein. Die Eisschaufel hängen wir außen an den Handgriff. Jetzt noch den Deckel schließen und schon kann es losgehen.

Nach dem Einschalten legt die Kasj Q1 direkt los – wer möchte, kann per Knopfdruck noch die Größe der Eiswürfel ändern. Zunächst ist das Brummen der Kühlung und der Wasserpumpe zu hören. Anschließend folgt ein mechanisches Geräusch, das durch das Absenken der Kühlelemente und das Ausrichten der Ausgabeschaufel entsteht. Nun heißt es abwarten.

Laut Hersteller soll es nur sechs Minuten dauern, bis die ersten Eiswürfel fertig sind. In der Praxis ist die Kasj Q1 allerdings nicht ganz so schnell. Im Test benötigt die Maschine nach dem Start exakt 11 Minuten und 11 Sekunden, bis die ersten neun Eiswürfel der Größe L im Auffangkorb landen. Mit den bereits vorgekühlten Elementen dauert der nächste Durchgang etwas kürzer – nämlich 7 Minuten und 52 Sekunden. Der dritte Durchlauf benötigt nochmals etwa 25 Sekunden weniger. Die tropfenförmigen Eiswürfel der Größe L messen etwa 2,3 × 3,2 cm.

In der Größe S mit den Abmessungen von circa 1,5 × 2,8 cm sind die Würfel schneller fertig. Nach dem Einschalten benötigt die Kasj Q1 rund 9 Minuten und 33 Sekunden, im zweiten Durchgang dann nur noch 7 Minuten und 51 Sekunden. Auch nach weiteren Durchläufen bleibt es bei rund 7 Minuten und 30 Sekunden. Die vom Hersteller angegebene Zeit wird somit zwar nicht erreicht, in der Praxis sind sieben bis acht Minuten aber trotzdem gut und alltagstauglich.

Ob tatsächlich 120 Würfel Platz finden, lässt sich schwer sagen. Das liegt daran, dass die Eiswürfelmaschine zwar gut isoliert ist, aber eben nicht aktiv kühlt. Dadurch schmelzen die im Auffangkorb liegenden Eiswürfel gerade zu Beginn recht schnell. Sobald sich jedoch einige Würfel im Korb befinden, sinkt die Innentemperatur und die Würfel schmelzen deutlich langsamer. Sollte nicht ausreichend Wasser im Tank sein, wird am Bedienpanel „Add Water“ angezeigt.

Als wir nach zwei Stunden erneut nachsehen, meldet die Maschine, dass der Eisbehälter voll ist. Registriert wird dies durch eine kleine Lichtschranke an der Oberseite des Auffangkorbs. In der Praxis befindet sich zwar bereits ordentlich Eis im Korb, randvoll ist dieser jedoch nicht. Die Eiswürfel haben sich lediglich so unglücklich aufgestapelt, dass die Lichtschranke unterbrochen wurde. Wer größere Mengen herstellen möchte, sollte deshalb regelmäßig nachsehen und das Eis besser verteilen.

Die Lautstärkemessung aus einem Meter Entfernung ergibt rund 40 dB, was wir als unauffällig empfinden. Das Energiekostenmessgerät zeigt nach einer Nutzungsdauer von zwei Stunden einen Gesamtverbrauch von rund 220 Wh an, was etwas weniger als 10 Cent Stromkosten entspricht – deutlich günstiger als ein Sack fertiger Eiswürfel aus dem Supermarkt.

Nach der Benutzung schalten wir das UV-Licht für 30 Minuten ein und desinfizieren so den Innenraum. Anschließend starten wir die knapp fünfminütige Selbstreinigung. Ist die Spülung abgeschlossen, wird noch der Wassertank entleert. Das funktioniert bei der Kasj Q1 sehr bequem über einen kleinen Wasserablass an der Unterseite. Bei anderen Eiswürfelmaschinen fehlt ein solches Ventil häufig, sodass die komplette Maschine über dem Waschbecken entleert werden muss, was deutlich umständlicher ist. Anschließend kann die Kasj Q1 eingelagert werden und ist bei Bedarf sofort wieder einsatzbereit.

Kleiner Tipp aus dem Alltag: Zwar arbeitet das Gerät auch mit normalem Leitungswasser, bei stark kalkhaltigem Wasser lohnt sich jedoch die Nutzung eines Wasserfilters. Das erspart eine regelmäßige und aufwendige Entkalkung.

Preis

Die Kasj Q1 ist bei Joybuy mal ab 60 Euro, dann wieder für 130 Euro erhältlich. Bei Aliexpress sind wegen der hohen Versandkosten sogar rund 160 Euro fällig. Ein Preis über 100 Euro ist aus unserer Sicht auf jeden Fall zu hoch angesetzt. Für 60 Euro gibt es hingegen eine klare Kaufempfehlung.

Fazit

Die Eiswürfelmaschine Kasj Q1 hinterlässt insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Die Farbgebung mit den goldenen Zierelementen ist zwar Geschmackssache, ansonsten macht der Eiswürfelbereiter jedoch vieles richtig.

Wer schnell und ohne großen Aufwand kühle Getränke genießen möchte, bekommt mit der Kasj Q1 eine zuverlässige Eiswürfelmaschine für bis zu 15 kg Eis in 24 Stunden. Gut gefallen haben uns die einfache Reinigung und die moderate Lautstärke. Die Herstellungszeit von unter zehn Minuten für neun kleine Eiswürfel kann zwar nicht ganz mit der Herstellerangabe mithalten, ist aber absolut alltagstauglich.

Einzig der wechselhafte Preis sorgt für Punktabzug.



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