Künstliche Intelligenz
Lego-Bauraum für Erwachsene in München eröffnet
So manche Kindheitsträume erwachsener Lego-Fans können in München jetzt wahr werden. Deutschlands erster Lego-Bauraum für Erwachsene „Out of the Blox“ lädt zum Bauen und Abschalten ein – ohne kaufen zu müssen. Der Spaß kostet allerdings Geld: Laut Webseite werden pro Stunde 15 Euro fällig – oder für einen Tagespass 90 Euro.
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Es gehe hier um das gemeinsame Bauen, sagt Mitgründer Moritz Janke, der den Bauraum mit seiner Freundin Melanie Sotouky eröffnete. Viele Fans liebten die Modelle, hätten aber zu wenig Platz oder scheuten die Anschaffungskosten. In dem neuen Konzept könnten Gäste „genau das Set bauen, auf das man immer schon Lust hatte“.
Die Auswahl ist groß. In der Sammlung finden sich etwa Sets aus den “Star Wars“- und „Harry Potter“-Reihen, aber auch berühmte Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm oder der riesige Burj Khalifa in Dubai können nachgebaut werden.
Am Eröffnungstag war der Laden mit vielen Besuchern gefüllt, die mal wie in Kindheitszeiten auf dem Boden und mal an einem der vielen Tische bauten. Ständig war das ganz spezielle Geräusch zu hören, das entsteht, wenn man in einer Kiste nach dem nächsten Lego-Stein wühlt.
Zeit vergessen ohne Smartphone
„Ich kann hier total die Zeit vergessen“, schwärmen Besucher am Eröffnungstag. Sogar das Smartphone bleibe mal unangetastet, sagt ein Gast. „Beim Bauen passiert etwas Schönes: Gedanken sortieren sich, Stress fällt ab – und plötzlich sind ein paar Stunden vergangen“, fasst Melanie Sotouky zusammen.
Harry Potter zum Start besonders gefragt
In dem Lego-Bauraum gingen „Harry Potter“-Sets am Eröffnungstag besonders gut. „Davon haben wir aber auch viele“, sagt Moritz Janke. Auch die großen Sets seien beliebt. „Da muss man aber aufpassen, auch wenn ich schnell bauen kann, mache ich den Todesstern nicht in zwei Stunden fertig.“ Aber kein Problem: Nicht beendete Sets könnten gelagert und später zu Ende gebaut werden.
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Sollte ein Set so gut gefallen, dass es ins heimische Wohnzimmer wandern soll, kann es – mit wenigen Ausnahmen – auch gekauft werden. Perspektivisch möchte das Gründer-Paar auch einen Secondhand-Handel mit den Sets anbieten. Das Angebot richtet sich speziell an Erwachsene, aber, so Melanie Sotouky: „Natürlich sind Familien mit Kindern auch mehr als willkommen“.
Spielwaren für Erwachsene insgesamt ein Trend
Erwachsene haben sich bei Spielwaren insgesamt längst zu einer wichtigen Zielgruppe entwickelt. In vielen Märkten generierten erwachsene Spielzeugfans 30 Prozent der Umsätze, berichtete Ende Januar der Vorstandssprecher der Spielwarenmesse in Nürnberg, Christian Ulrich.
(olb)
Künstliche Intelligenz
Ninja Theory zeigt „Senua“: „Hellblade“-Reihe bekommt mehr Gameplay-Mechaniken
Es heißt schlicht „Senua“: Ninja Theory hat einen dritten Teil seiner „Hellblade“-Reihe vorgestellt. Das Action-Adventure schließt an „Senua’s Saga: Hellblade 2“ an, das 2024 veröffentlicht wurde, und erscheint 2027 auf Xbox Series X/S, PC und der Playstation 5.
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In einem ausführlichen Interview auf dem Xbox Wire-Blog erklärt Studio-Leiter Dom Matthews, warum das Spiel nicht „Hellblade 3“ heißt und was es von seinen Vorgängern unterscheidet. Der Name signalisiere einen neuen Spielansatz, erklärt Matthews: mehr Gameplay-Mechaniken als bei den eher erlebnisorientierten Vorgängern.
„Hellblade: Senua’s Sacrifice“ und „Senua’s Saga: Hellblade 2“ waren cineastisch inszenierte, sehr lineare Spielerlebnisse mit recht wenig Gameplay – Kritiker würden die Spiele als „Walking Simulator“ abtun. In „Senua“ soll der Fokus laut Matthews ungefähr gleichmäßig auf Kampf, Erkundung und Rätsel verteilt sein. Im Trailer zeigt sich klar ein verstärkter Fokus auf das Kampfsystem.
Senua kämpft nun gegen mehrere Feinde gleichzeitig, mit Spezialmanövern und verschiedenen Waffen: Kurze und lange Äxte, Dual Wielding sowie Wurfwaffen kommen zum Einsatz. Fähigkeiten sollen sich sowohl im Kampf als auch bei der Erkundung einsetzen lassen. Dazu soll es in „Senua“ sogar Bosskämpfe geben – ebenfalls ein Novum.
„Project Mara“ gestrichen
Für „Senua“ hat Ninja Theory das gesamte Team erstmals seit mehr als zwölf Jahren auf ein einziges Projekt vereint – zuletzt war das bei der Entwicklung von „DmC: Devil May Cry“ der Fall. Den Preis dafür zahlt „Project Mara“, das zuvor angekündigte Horror-Spiel des Studios: Matthews entschied sich, die Entwicklung einzustellen, um alle Kapazitäten auf „Senua“ zu bündeln.
„Senua“ erscheint direkt zum Release auch auf der Playstation 5. Das unterscheidet den dritten „Hellblade“-Teil von „Gears of War: E-Day“, das beim selben Showcase als Xbox-Exklusivtitel enthüllt wurde . Auch das kommende „Clockwork Revolution“ kommt nicht auf die Playstation.
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Ein klares Muster, welche Xbox-Spiele auch auf Sonys Konsole erscheinen, ergibt sich daraus nicht. „Senua’s Saga: Hellblade II“ erschien im Mai 2024 zunächst nur für Xbox und PC und kam erst im August 2025 als Enhanced-Version auf die Playstation 5.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Wieder exklusiv: „Gears of War: E-Day“ kommt am 6. Oktober auf die Xbox
Microsoft kehrt zur Konsolenexklusivität zurück: Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Xbox-Eigenproduktionen auch auf der Playstation veröffentlicht wurden, soll das kommende „Gears of War: E-Day“ wieder exklusiv für Xbox und PC erscheinen. Das kündigte Xbox-Chefin Asha Sharma bei einem Livestream am Sonntagabend an.
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Dabei zeigte das Xbox-Team auch erste Gameplay-Szenen aus dem kommenden Third-Person-Shooter, in dem Hauptfigur Marcus Fenix knapp dem Tod entkommt. Einen Release-Termin gibt es nun ebenfalls: „Gears of War: E-Day“ kommt am 6. Oktober in den Handel. Der Shooter wird von The Coalition entwickelt, das die Franchise 2014 von Epic Games übernahm. Zuletzt veröffentlichte The Coalition im August 2025 das Remaster „Gears of War: Reloaded“, der erstmals in der Seriengeschichte auch für die Playstation 5 veröffentlicht wurde. Das letzte vollständig neue Kapitel der Hauptreihe war „Gears 5“ im September 2019.
„E-Day“ ist ein Prequel und spielt 14 Jahre vor den Ereignissen des ersten „Gears of War“ von 2006. Die Handlung beginnt am titelgebenden Emergence Day, dem Tag, an dem die unterirdisch lebende Locust Horde erstmals an die Oberfläche des Planeten Sera durchbrach und die Menschheit mit einem planetenweiten Angriff überraschte. Hauptfiguren sind Marcus Fenix und Dominic Santiago, die Protagonisten der Originaltrilogie, diesmal als jüngere Männer. Als Engine kommt Unreal Engine 5 zum Einsatz.
Xbox wird wieder abgeriegelter
Die „Gears“-Reihe gehört zu den wichtigsten Eigenproduktionen von Microsofts Xbox-Team. Diskussionen über die Exklusivitätsstrategie von Microsoft gibt es seit Jahren: Viele Fans werteten die Releases für die Playstation 5 als Signal, dass Microsoft die Xbox als Konsolenhardware aufgeben könnte. Die Xbox Series X/S verkaufte sich wesentlich schlechter als die Playstation 5.
Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma hat immer wieder angedeutet, die Exklusivstrategie von Xbox überdenken zu wollen. „Gears of War: E-Day“ könnte den Weg in eine stärker abgeriegelte Konsolenzukunft weisen.
Zuletzt hat sich Sony laut Bloomberg-Berichten dazu entschieden, seine Einzelspieler-Titel nicht mehr auf den PC zu bringen. Xbox-Releases waren für den Playstation-Hersteller auch in den vergangenen Jahren mit Ausnahme bestimmter Mehrspieler-Titel tabu.
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(dahe)
Künstliche Intelligenz
WTF: Metas KI-Chatbot half beim Knacken zehntausender Instagram-Accounts
Ein Support-Chatbot sollte Instagram-Nutzern helfen, wieder Zugriff auf ihre Accounts zu bekommen – tat aber genau das Gegenteil. Er ermöglichte jedem den Zugriff auf schlecht gesicherte Instagram-Accounts, wie das Unternehmen jetzt bekannt gab. Rund 20.000 Accounts sind demnach betroffen. Gefährdet war grundsätzlich jeder Account, der keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hatte.
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Angreifer hatten dadurch Zugriff auf alle in den Accounts hinterlegten Informationen, wie Geburtsdatum, persönliche Nachrichten, Bilder und Co. Auch der Zugriff auf verknüpfte andere Meta-Accounts, etwa bei Facebook, war möglich.
Chatbot öffnet die Tür zu fremden Accounts
Wie das ging, zeigt ein Video auf X. Der Angreifer mit Kenntnis des Instagram-Nutzernamens der Zielperson gibt im Login-Menü der Instagram-App den Nutzernamen ein und klickt den Button zum Zurücksetzen des Passworts an. Wie im Video zu sehen ist, war die einzige weitere Voraussetzung eine VPN-Verbindung über die ungefähre geografische Region der Zielperson, um bei Meta kein Misstrauen zu wecken.
Im weiteren Verlauf bietet die App an, einen Code zum Zurücksetzen des Passworts an die hinterlegte Mailadresse zu senden. Stattdessen klickt der Angreifer aber oben links auf „Get support“, um zu Metas besagtem KI-Chatbot zu gelangen. Diesen fordert er nun auf, den Code zum Zurücksetzen an eine neue Mailadresse zu schicken, um diese gleich mit „seinem“ Konto – beziehungsweise dem der Zielperson – zu verknüpfen. Prompt tut der Chatbot wie ihm geheißen, der Angreifer sendet wiederum den erhaltenen Code an den Chatbot und kann im weiteren Verlauf das Passwort des Accounts ändern, um darauf Zugriff zu erhalten.
Handel mit begehrten Nutzernamen
Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Maine veröffentlichte Metas Meldung über die Sicherheitspanne. Demnach waren insgesamt 20.225 Accounts betroffen, deren rechtmäßige Inhaber noch informiert werden sollen. 404 Media berichtet über mehrere Sicherheitsforscher, die in den vergangenen Wochen bereits vor der Masche warnten. Besonders begehrte Nutzernamen wurden demnach in cyberkriminellen Kreisen bereits zur Handelsware. So seien in einschlägigen Telegram-Gruppen Preislisten mit Nutzernamen geteilt worden, die zum Beispiel aus besonders wenigen Buchstaben oder einem bedeutungsvollen Wort bestehen, und die sich mit der Masche erbeuten ließen.
Die Sicherheitslücke kommt in etwa zeitgleich mit den Hacks prominenter Instagram-Accounts, wie dem offiziellen Account von Barack Obama aus dessen Zeit als US-Präsident. Auch John Bentivegna, ein ranghoher Angehöriger der US Space Force, wurde mit seinem Instagram-Account zuletzt Opfer iranischer Hacker.
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Überhaupt erst möglich machte die Probleme Metas im März angekündigter neuer „AI Support Assistent“. Mit ihm übertrug das Unternehmen wichtige Aufgaben vollständig einer künstlichen Intelligenz, versprach „zuverlässige Hilfe rund um die Uhr auf Facebook und Instagram – schnell, effektiv und so konzipiert, dass Kontoprobleme von Anfang bis Ende gelöst werden können.“ Paradoxerweise soll der Assistent auch denjenigen helfen, deren Accounts gehackt wurden. Mittlerweile ist die Lücke geschlossen, berichten mehrere Sicherheitsforscher. Ein Sprecher bestätigte das auch 404 Media. Es soll sich um einen Programmierfehler gehandelt haben. Meta fährt beim KI-Einsatz einen besonders offensiven Kurs, koppelt auch die Leistungsbewertung seiner Mitarbeiter an deren KI-Nutzung. Ob die Entwickler des „AI Support Assistenten“ auch KI nutzten und welche Zensur es dafür von Meta gab, ist nicht überliefert.
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