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Metallkugeln am Strand: Wieder Aufregung um Weltraumschrott in Australien


In Australien sorgt Weltraumschrott einmal mehr für Aufregung, dieses Mal geht es um mehrere kreisrunde Metallkugeln, die an einen Strand im Norden des Bundesstaats Queensland geschwemmt wurden. Die Feuerwehr hat um die Objekte einen 50 m großen Sicherheitsbereich eingerichtet, den Schaulustige nicht betreten dürfen. Wer eine solche Kugel findet, soll sie nicht berühren, hat das Queensland Fire Department auf Facebook geschrieben. Laut Australiens Weltraumagentur handelt es sich wohl um Druckbehälter einer Rakete aus dem Ausland, an der genauen Identifizierung werde mit internationalen Organisationen gearbeitet. Inzwischen sei klar, dass die Objekte nicht gefährlich sind.

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Laut einem Bericht der BBC hat es nach dem Fund der Metallkugeln am Forrest Beach auch Spekulationen gegeben, dass sie mit leicht entzündlichen oder reaktiven Substanzen gefüllt sein könnten. Unter Polizeibewachung hätten Personen in Schutzanzügen die Kugeln dann in Gefahrgutbehälter gelegt. Bei dieser Analyse sei ermittelt worden, dass von den Kugeln keine Gefahr ausgeht, hat die Australian Space Agency auf Facebook geschrieben. Die Weltraumagentur hat demnach auch schon die wahrscheinliche Herkunft der Kugeln ermittelt, weitere Angaben dazu macht sie aber nicht. Noch müsse offiziell bestätigt werden, von welcher Rakete die Kugeln stammen und aus welchem Land sie gestartet wurde. Erst dann ist klar, wer für die Kugeln verantwortlich ist.

In Australien wird immer wieder Weltraumschrott gefunden, der den Sturz durch die Atmosphäre überstanden hat und auf der Erdoberfläche aufgeschlagen ist. Durch die zunehmende Zahl an Raketenstarts wächst die Zahl gefährlicher Objekte im Weltall, das zeigt auch eine jüngst veröffentlichte Analyse. Darin wurden die 50 gefährlichsten Objekte zusammengetragen. In der Studie hieß es aber auch, dass allein seit Anfang 2024 zum Weltraumschrott im niedrigen Erdorbit 26 Raketenstufen hinzugekommen sind, die dort 25 Jahre verbleiben werden. Die größte Gefahr bedeuten sie deshalb aber auch für andere Satelliten. Stürzen doch einmal welche ab, fallen sie zumeist in einen Ozean oder in menschenleeres Gebiet wie eben Australien.


(mho)



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Die Klimaanlage für unterwegs: Kühlende Kleidung im Test


Bei extremer Hitze wird unterwegs schnell jeder Ort zur Belastungsprobe: die Wohnung von Freunden ohne Klimaanlage, der überhitzte Zug mit defekter Kühlung oder die sengende Sonne vor der Festivalbühne. Elektrisch kühlende Kleidung soll hier Abhilfe schaffen. Manche aktiven Wearables setzen auf Peltier-Elemente. Lüfterwesten hingegen blasen so viel Luft ins Kleidungsstück, dass der Träger zeitweise an ein Michelin-Männchen erinnert.

Wir haben drei dieser Geräte unter Extrembedingungen getestet: bei bis zu 39 Grad in der prallen Sonne und im aufgeheizten Büro. Im Vergleich treten an: die „Kühlweste für Elektrische Ventilatoren“ von Odorkle für 34 Euro, die „LABEWVI Peltier Weste“ mit zwei Kühlmodulen für 120 Euro und Sonys aktuelles Nackenkühlgerät „Reon Pocket Pro Plus“ für 229 Euro. Ein biegsames Halsband hält beim letztgenannten Modell alles an Ort und Stelle.

  • Kühlkleidung soll unterwegs dort helfen, wo keine Klimaanlage erreichbar ist: im überhitzten Zug, auf Festivals oder im aufgeheizten Büro.
  • Wir haben eine günstige Lüfterweste, eine Peltier-Weste und einen Nackenkühler von Sony bei bis zu 39 Grad ausprobiert.
  • Der Test zeigt, wie unterschiedlich die Konzepte kühlen – und warum Lautstärke, Sitzkomfort und Stromverbrauch mindestens so wichtig sind wie der erste Kältereiz.

Unser Test klärt, ob die Kälte tatsächlich dort ankommt, wo sie helfen soll – und ob man bei Hitze wieder klarer denken kann. Außerdem haben wir geprüft, ob sich die Kühlung unangenehm auf einzelne Körperstellen konzentriert, ob der Luftzug auf Dauer einen steifen Nacken verursacht und wie bequem sich die Geräte tragen lassen. Ebenfalls wichtig sind Stromverbrauch und Laufzeit. Manche Modelle benötigen eine extern angeschlossene Powerbank.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Die Klimaanlage für unterwegs: Kühlende Kleidung im Test“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Identitäten als Grundlage der IT-Sicherheit: Beiträge für neue Konferenz gesucht


In Zeiten von Cloud, Homeoffice und KI-Agenten zielen Angriffe auf Unternehmen zunehmend auf Benutzerkonten statt auf Netzwerkgrenzen. Konsequentes Identity and Accress Management (IAM) und eine identitätszentrierte Sicherheitsstrategie werden so zur Grundlage für eine resiliente IT.

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heise conferences und das auf IAM und Cybersecurity spezialisierte Analystenhaus KuppingerCole veranstalten daher am 25. und 26. November in München eine neue Konferenz zum Thema identitätszentrierte Sicherheit. Der ICC Summit (Identity-Centric Cybersecurity Summit) bietet Sicherheitsverantwortlichen und IT-Experten direkt anwendbares Know-how, Fallstudien aus der Praxis und Diskussionsrunden, wie sie die IT-Sicherheit durch den Fokus auf Identitäten stärken können.

Der ICC Summit hat sechs thematische Schwerpunkte:

  • Identität ist der neue Sicherheitsperimeter: Wie man eine netzwerkzentrierte durch eine identitätszentrierte Sicherheitsstrategie ergänzt und ersetzt.
  • Identity Security Operations: Identity Threat Detection and Response (ITDR) – Benutzer- und Systemidentitäten sowie Zugriffsrechte kontinuierlich überwachen, Angriffe erkennen und abwehren.
  • Privileged Access Management (PAM): überdauernde Zugriffsrechte eliminieren, Governance, privilegierte Zugriffsrechte in der Cloud.
  • Continuous Trust and Authorization als moderne Variante von Zero Trust.
  • Identity Governance neu gedacht: Moderne Identity Governance and Administration (IGA).
  • Die Zukunft der Identitätsarchitektur: Identity Fabrics, Identitätsdaten-Plattformen und die Konvergenz von IAM und Cybersicherheit.

Für diese Themen suchen wir noch interessante Vorträge. Wenn Sie mit Ihrem fachlichen Know-how oder Ihren Erfahrungen aus der Praxis beitragen wollen, reichen Sie Ihren Vortrag bis zum 15. September auf der Website des ICC Summit ein. Die Konferenzsprache ist Englisch.


(odi)



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CalyxOS ist zurück: Custom-ROM startet mit Version 7.2.2.0 neu


Seit August vergangenen Jahres ruhte die Entwicklung des Google-freien Custom-ROMs CalyxOS. Nun kündigen die Entwickler die Rückkehr der alternativen Android-Version an – ursprünglich sollte die Pause nur ein halbes Jahr andauern.

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„Liebe Mitglieder der CalyxOS-Community, wir freuen uns sehr, euch die Veröffentlichung von CalyxOS 7.2.2.0 bekannt zu geben. Damit ist CalyxOS offiziell aus der Pause zurück!“ schreiben die Entwickler in ihrem Blogbeitrag. Die Entwickler schreiben weiter, es sei ein langwieriger Weg gewesen, die Veröffentlichungen von CalyxOS wieder aufzunehmen.

Beginnend mit CalyxOS 7.2.2.0, das auf Android 16 basiert, plant das CalyxOS-Team, Sicherheits- und Funktionsupdates „nach besten Kräften“ wieder aufzunehmen. Ferner arbeitet das Team daran, „die Transparenz hinsichtlich der Entwicklungsroadmap von CalyxOS durch die Veröffentlichung von Informationen und Dokumentation zu erhöhen“.

Die Entwickler weisen darauf hin, dass Nutzerinnen und Nutzer, die eine ältere CalyxOS-Version (6.10.10/20 oder älter) oder ein anderes Android-Betriebssystem verwenden, die neue CalyxOS-Version auf dem Smartphone manuell neu installieren müssen. Sobald dies abgeschlossen sei, sollen alle künftigen Updates automatisch Over-the-Air erfolgen (OTA).

Neben den bisher unterstützten Geräten lässt sich mit der neuen Version auch das ShiftPhone 8 mit der Software ausstatten, so die Entwickler. Das ShiftPhone ist das erste Modell des deutschen Smartphone-Anbieters mit Support für CalyxOS. Aktuell unterstützt CalyxOS ansonsten nur Geräte von Fairphone, Motorola und Google, wobei das aktuelle Pixel 10 aufgrund der langen Pause noch nicht dabei ist.

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Neu sortiert hat CalyxOS die im Zuge des Setups angebotenen kostenlosen und Open-Source-Apps: Nutzerinnen und Nutzer können unter anderem aus den App-Stores F-Droid und Aurora wählen. Ferner bietet CalyxOS Apps wie Breezy Weather, Signal, OnionShare und weitere an.

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Ebenso neu an CalyxOS 7.2.2.0 ist laut Entwicklern die Signierung des Betriebssystems über eine HSM-basierte Open-Source-Lösung. Diese habe man selbst entwickelt, „um die Sicherheit des gesamten Signaturprozesses zu verbessern, Redundanz zu gewährleisten und einzelne Fehlerquellen zu beseitigen“.

Ferner habe CalyxOS „erhebliche Verbesserungen an der Infrastruktur vorgenommen“. Zum einen habe das Team eine „übersichtlichere Serverstruktur eingerichtet, um jede Veröffentlichung zu optimieren“. Zudem haben die Entwickler als Reaktion auf die selteneren AOSP-Quellcode-Veröffentlichungen von Google – halbjährlich statt quartalsweise – Skripte entwickelt, um den Aufwand bei der Anwendung monatlicher Patches und Updates zu reduzieren.

Während die aktuelle Version noch auf Android 16 basiert, bereitet das Team bereits das Update auf Android 17 vor. „Unser Team befindet sich derzeit in der Anfangsphase der Portierung auf die von uns unterstützten Geräte,“ heißt es im Blogbeitrag. In Kürze will CalyxOS einen Zeitplan für die Veröffentlichung von CalyxOS 8 auf Android-17-Basis bekannt geben. Neugierige Nutzer können die aktuelle Version mithilfe eines Web-Installers auf die kompatiblen Modelle bringen.


(afl)



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