Connect with us

Datenschutz & Sicherheit

Microsoft WSUS: Notfallupdate stopft kritische Codeschmuggel-Lücke


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Microsoft hat am frühen Freitagmorgen ein Update außer der Reihe für die Windows Server Update Services (WSUS) veröffentlicht. Es schließt laut Microsoft eine kritische Sicherheitslücke korrekt, durch die Angreifer Schadocde einschleusen und ausführen können. Ein Proof-of-Concept-Exploit ist den Redmondern zufolge inzwischen aufgetaucht. Admins sollten daher zügig handeln und den neuen Patch anwenden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Darauf weist ein Eintrag in Windows-Release-Health-Message-Center von 4 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit am Freitagmorgen hin. „Microsoft hat eine Remote-Code-Execution-Schwachstelle (RCE) im Berichtswebdienst der Windows Server Update Services (WSUS) entdeckt“, schreiben die Entwickler dort. „Ein Update-außer-der Reihe (Out-of-band, OOB) wurde am 23. Oktober veröffentlicht, um das Problem anzugehen“ – durch die Zeitverschiebung ist es zum Meldungszeitpunkt an der Pazifikküste der USA noch Donnerstag. Microsoft führt weiter aus: „Es handelt sich um ein kumulatives Update. [..] Sofern Sie die Windows-Sicherheitsupdates aus dem Oktober noch nicht installiert haben, empfehlen wir, das Update-außer-der-Reihe stattdessen zu anzuwenden.“ Nach der Aktualisierung ist ein Neustart erforderlich.

Microsoft hat zum Oktober-Patchday bereits einen Softwareflicken zum Schließen der Lücke veröffentlicht. Die Beschreibung der Schwachstelle lautet: „Die Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten im Windows Server Update Service ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, Code über ein Netzwerk auszuführen“ (CVE-2025-59287, CVSS 9.8, Risiko „kritisch„).

Die Entwickler schreiben dort im Widerspruch zum Eintrag im Message Center, dass zum vollständigen Korrigieren der Schwachstelle Kunden mit Windows-Servern das Update-außer-der-Reihe anwenden sollen. Sie nennen auch einen Workaround, der unbedingt bis zur Installation der Updates angewendet werden sollte: Entweder deaktivieren Admins den WSUS, oder sie blockieren den Zugriff auf dessen Ports 8530 und 8531 auf der Host-Firewall und machen ihn so unerreichbar.

Das Update steht für diverse Server zur Verfügung:

Weiterlesen nach der Anzeige

Es handelt sich bereits um das zweite ungeplante Update im Oktober. Am Dienstag hat Microsoft ein Update außer der Reihe veröffentlicht, das ein Problem mit der Windows-Wiederherstellungsumgebung korrigiert. Die ließ sich nach den Sicherheitspatches vom Oktober nicht mehr mit USB-Tastaturen und -Mäusen bedienen.


(dmk)



Source link

Datenschutz & Sicherheit

Sicherheitsupdate GitLab: Angreifer können Zwei-Faktor-Authentifizierung umgehen


GitLab ist über fünf Softwareschwachstellen angreifbar. Nach erfolgreichen Attacken kann es zu Abstürzen kommen oder Angreifer hebeln die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aus.

Weiterlesen nach der Anzeige

In einer Warnmeldung versichern die Entwickler, dass auf GitLab.com bereits abgesicherte Ausgaben laufen. Admins, die die Softwareentwicklungsumgebung selbst hosten, müssen die reparierten Versionen Community Edition (CE) und Enterprise Edition (EE) 18.8.2, 18.7.2 oder 18.6.4 installieren.

Darin haben die Entwickler insgesamt fünf Sicherheitslücken geschlossen. Davon sind drei mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft (CVE-2025-13927, CVE-2025-13928, CVE-2026-0723). Über die ersten beiden Schwachstellen können Angreifer DoS-Zustände und somit Abstürze auslösen. Verfügt ein Angreifer über eine Credential ID eines Nutzers, kann er mit präparierten Anfragen die 2FA aushebeln.

Die GitLab-Entwickler raten zu einem zügigen Update.


(des)



Source link

Weiterlesen

Datenschutz & Sicherheit

Firmenübernahme: US-TikTok rückt zu Trump


Auf in eine amerikanische Zukunft: Skulptur mit dem TikTok-Logo in Shanghai. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / CFOTO

Die chinesische Firma ByteDance hat einen Großteil des US-Geschäfts ihrer Video-App TikTok verkauft. Sie behält 19,9 Prozent der Anteile, der Rest geht an ein internationales Konsortium. Die größten Investoren darin sind mit jeweils 15 Prozent ein Staatskonzern der Vereinigten Arabischen Emirate, die US-Investmentfirma Silver Lake und der Cloud-Dienst-Anbieter Oracle. Dessen Gründer Larry Ellison ist ein alter Trump-Vertrauter.

Die US-Version der App soll künftig auf Oracle-Servern laufen. Oracle wird auch dafür verantwortlich sein, die Einhaltung nationaler Sicherheitsstandards zu überwachen und den Algorithmus anzupassen, über den personalisierte Inhalte gesteuert werden. Der Plan ist, eine Kopie des Codes, den ByteDance entwickelt hat, mit den Daten von US-Bürger*innen zu trainieren.

Verkauf auf Druck der US-Regierung

TikTok ist mit dem Verkauf einem Verbot entgangen, das die US-Regierung angedroht hatte. Die sah die Gefahr, dass der chinesische Staat über die App die Meinung von US-Amerikaner*innen manipulieren könnte und deren Daten abgreifen. 2024 verabschiedete sie ein Gesetz, nach dem ByteDance seine US-Geschäfte verkaufen musste, sonst wäre TikTok aus den App-Stores von Apple und Google verbannt worden. Donald Trump hatte einst auf das Verbot gedrängt, nach einem scheinbaren Sinneswandel dem Unternehmen dann aber immer wieder mehr Zeit gegeben, um eine einvernehmliche Lösung zur weitgehend Abspaltung des US-Geschäfts zu finden.

Nun rückt TikTok ein gutes Stück weg von der chinesischen Regierung – hin zur amerikanischen. Donald Trump hat dann nicht mehr nur sein eigenes Soziales Netzwerk Truth Social, sowie Einfluss auf die Plattformen seiner Kumpels Elon Musk (X) und Mark Zuckerberg (Facebook, Instagram), sondern über Larry Ellison auch einen kurzen Draht zu TikTok. Der Oracle-Gründer ist der fünftreichste Menschen der Welt, vier Plätze nach Musk, einer vor Zuckerberg.



Source link

Weiterlesen

Datenschutz & Sicherheit

Videokonferenzsoftware: Zoom Node möglicher Ansatzpunkt für Schadcode-Attacken


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Zoom-Node-Server sind verwundbar, und Angreifer können Schadcode ausführen. Um die Kompromittierung von Systemen vorzubeugen, müssen Admins den verfügbaren Sicherheitspatch installieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Über Zoom Node hosten Admins für Unternehmen Zoom-Workloads wie Meetings und Videoanrufe. In einer Warnmeldung führen die Entwickler aus, dass die nun geschlossene Sicherheitslücke (CVE-2026-22844) mit dem Bedrohungsgrad „kritisch“ eingestuft ist.

Die Schwachstelle betrifft konkret die Komponente Multimedia Routers (MMRs). Damit eine Attacke gelingt, muss ein Angreifer Teilnehmer eines Meetings sein. Ist das gegeben, kann er auf einem nicht näher beschriebenen Weg Schadcode ausführen.

In der Warnmeldung gibt es keine Hinweise, dass Angreifer die Lücke bereits ausnutzen. Admins sollten mit dem Patchen aber nicht zu lange zögern und zeitnah eine der abgesicherten Versionen installieren. Alle vorigen Ausgaben sollen verwundbar sein.

  • Zoom Node Meetings Hybrid (ZMH) MMR module 5.2.1716.0
  • Zoom Node Meeting Connector (MC) MMR module 5.2.1716.0


(des)



Source link

Weiterlesen

Beliebt