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Künstliche Intelligenz

Monatlich kündbar: Der beste Handyvertrag im April – 100 GB Vodafone für 20 €


Wir haben die besten monatlich kündbaren Handytarife im April 2026 recherchiert. Besonders interessant sind 40 GB im 1&1-Netz für 9 Euro und 80 GB mit Vodafone für 12 Euro.

Unsere Übersicht zeigt die wirklich besten Tarife des Monats – handverlesen und mit Hinweis auf Haken und Kostenfallen. Wir staffeln sie nach Preisstufen bis 5, 10, 20 und 30 Euro. Einige der hier gezeigten Tarife bieten sogar unlimitiertes Datenvolumen an – sofern man mit dem O2-Netz leben kann. Alternativen in den Netzen von Telekom und Vodafone zeigen wir an anderer Stelle im Tarifrechner.

Alle hier gezeigten Tarife sind monatlich kündbar und SIM-only, also ohne Smartphone. Pro Preiskategorie zeigen wir das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im jeweiligen Netz. Zudem recherchieren wir zur Download-Geschwindigkeit sowie Kostenfallen wie Datenautomatik. Bei allen Angeboten ist eine Rufnummernmitnahme möglich. Genauere Details dazu gibt der Anbieter bei Tarifabschluss.

Top-Tarife im April 2026

Hierbei handelt es sich um eine Auswahl der aktuell besten Tarife. Es kann vorkommen, dass es in den vergangenen Monaten schon einmal bessere Deals gab.

  • Vodafone: Callya Digital mit 100 GB im 5G-Netz (max. 300 MBit/s) für 20 Euro. Mit Code BONUS60 sind die ersten drei Monate kostenfrei
  • Simon Mobile: dauerhaft 80 GB 5G (max. 150 MBit/s) Vodafone-Netz ab 12 Euro
  • Klarmobil: 60 GB 5G (max. 50 MBit/s) Telekom-Netz für 20 Euro
  • Bigsim: 40 GB 5G (max. 50 MBit/s) 1&1-Netz für 9 Euro
Im Rahmen von Waipu.tv Ostertainment gibt es jetzt 12 Monate lang das Perfect Plus Abo mit HBO Max Basis (mit Werbung) im Jahrespaket für nur 6,99 Euro im Monat anstatt 17,99 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von über 60 Prozent und 11,00 Euro monatlich oder über 130 Euro im ersten Jahr.

Jahrespaket mit HBO max

Im Rahmen von Waipu.tv Ostertainment gibt es jetzt 12 Monate lang das Perfect Plus Abo mit HBO Max Basis (mit Werbung) im Jahrespaket für nur 6,99 Euro im Monat anstatt 17,99 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von über 60 Prozent und 11,00 Euro monatlich oder über 130 Euro im ersten Jahr.

Was hat sich zum letzten Monat geändert?

  • Preise haben sich anbieterübergreifend erhöht
  • Simon Mobile streicht die 70 GB für 10 Euro und bietet 80 GB für 12 Euro an an
  • Congstar streicht den Anschlusspreis bei seinen Telekom-Tarifen

Bis 0 Euro

Wer sich nicht sicher ist, ob er im O2-Netz guten Empfang hat, kann das Netz kostenlos ausprobieren. O2 bietet eine kostenfreie Test-SIM. Der Tarif bietet für einen Monat gratis unbegrenztes 5G-Datenvolumen (max. 300 MBit/s) sowie Telefonie- und SMS-Flat. Eine Beantragung einer eSIM ist ebenfalls möglich. Nach der Testphase endet der Tarif automatisch. Weitere Kosten fallen nicht an.

Im 1&1-Netz bekommt man einen vollwertigen Handytarif mit monatlich 3 GB für 0 Euro. Eine Telefonie-Flat ist inklusive, eine Anschlussgebühr gibt es nicht. Den Tarif kann man sich über die GMX-App holen. Hierzu benötigt man einen Gratis-Mail-Account. Im Anschluss erscheint in der App im Menü der Punkt „Freephone“. Damit die SIM kostenfrei bleibt, gibt es eine Anforderung seitens GMX: „Dauerhaft kostenlos bei aktiver GMX Mail-App-Nutzung – 10 Aufrufe der App im Monat“.

Bis 5 Euro

Wer im O2-Netz eine gute Netzabdeckung hat, findet bei Simyo gerade 20 GB 5G (max. 50 MBit/s) für monatlich 6 Euro. Inkludiert sind Flatrates für SMS und Telefonie. Der Anschlusspreis liegt bei 0 Euro aktuell.

Im Telekom-Netz bietet die Telekom selbst den besten Tarif. Hier gibt es bei Magentamobil Prepaid S 1 GB (max. 300 MBit/s) im 5G-Netz samt Telefon-Flatrate innerhalb des Telekom-Netzes und 50 Freiminuten in andere Netze. Der Tarif kostet rund 5 Euro alle vier Wochen. 10 Euro gibt es als Wechselbonus.

Im 1&1-Netz bekommt man bei Big SIM 25 GB 5G (max. 50 MBit/s) für 7 Euro. Flatrates für SMS und Telefonie sind mit dabei, der Anschlusspreis liegt derzeit bei 10 Euro.

Hinweis zu 1&1: Der Anbieter baut derzeit sein eigenes Mobilfunknetz aus und nutzt für eine flächendeckende Versorgung seit August 2024 bei Lücken auch das Netz von Vodafone. Bestandskunden mit älteren 4G-Tarifen greifen hingegen noch auf das Netz des vorherigen Roaming-Partners O2 zurück.

Bis 10 Euro

Im O2-Netz führt Simyo mit seinem Deal. Hier gibt es 70 GB (max. 50 MBit/s) im 5G-Netz für monatlich 10 Euro. Flatrates für SMS und Telefonie sind dabei. Der Anschlusspreis liegt derzeit bei 0 Euro.

Fraenk bietet 25 GB mit 5G (max. 50 MBit/s) im Telekom-Netz für 10 Euro im Monat. Eine Rufnummernmitnahme ist möglich, Flatrates für SMS und Telefonie sind dabei. Der Anschlusspreis liegt bei einmalig 0 Euro.

Im Vodafone-Netz bietet Simon Mobile den besten Deal: ab 10 Euro gibt es 50 GB (max. 150 MBit/s) mit 5G bei Rufnummernmitnahme aus ausgewählten Netzen. Neben Flatrates für SMS und Telefonie ist auch Wi-Fi-Calling dabei. Einen Anschlusspreis gibt es nicht.

Im 1&1-Netz (gestützt durch Vodafone) gibt es bei Sim24 50 GB 5G (max. 50 MBit/s) für 10 Euro samt Flatrate für Telefonie und SMS. Der Anschlusspreis liegt bei 10 Euro.

Bis 20 Euro

100 GB (max. 50 MBit/s) 5G gibt es im O2-Netz bei Simyo für monatlich 14 Euro inklusive Flatrates für SMS und Telefonie. Der Anschlusspreis liegt bei 0 Euro.

Bei Fraenk im Telekom-Netz gibt es derzeit 50 GB (max. 50 MBit/s) im 5G-Netz der Telekom für 15 Euro im Monat durch die Aktion „Fraenkforfriends“. Insgesamt kann man bis zu 20 Freunde werben und erhält pro vermittelten Neukunden dauerhaft 5 GB mehr.

Bei Simon Mobile im Vodafone-Netz bekommt man 100 GB 5G (max. 150 MBit/s) für 19 Euro. Einen Anschlusspreis gibt es nicht, dafür aber Flatrates für SMS und Telefonie.

Im 1&1-Netz (gestützt durch Vodafone) bietet Big SIM einen Vertrag mit Unlimited On Demand im 5G-Netz (max. 50 MBit/s) für monatlich 14 Euro samt Flatrates für SMS und Telefonie. Der Anschlusspreis liegt bei einmalig 10 Euro. Der Tarif beinhaltet 40 GB Datenvolumen. On Demand kann man sich jederzeit 1 GB Datenvolumen dazubuchen, wenn die 40 GB aufgebraucht sind. Dies kann beliebig oft wiederholt werden.

Vodafone selbst hat hingegen die schnellste Internetgeschwindigkeit unter den monatlich kündbaren Tarifen. Im Prepaid-Tarif Callya Digital gibt es dauerhaft 100 GB im 5G-Netz mit maximal 300 MBit/s für 20 Euro. Es gibt Flatrates für SMS und Telefonie sowie 500 Freiminuten/SMS ins EU-Ausland. Mit dem Code BONUS60 erhalten Neukunden 60 Euro Guthaben und grundsätzlich 10 Euro bei Rufnummernmitnahme. Gut zu wissen: Vodafone bucht alle vier Wochen und nicht monatlich ab, man zahlt also mehr als 12 Beiträge pro Jahr. Einmalige Anschlusskosten gibt es nicht. Eine Kündigung ist monatlich mit einer Frist von einem Monat zur Vertragsverlängerung möglich.

Bis 30 Euro

Bei der Freenet-Marke Mega SIM bekommt man 250 GB 5G (max. 50 MBit/s) im O2-Netz samt Flatrates für SMS und Telefonie für 22 Euro im Monat. Der Anschlusspreis liegt aktuell bei 0 Euro.

Im Telekom-Netz führt Congstar mit seiner Allnet Flat L. Sie bietet 150 GB im LTE-Netz (max. 50 MBit/s) für 29 Euro – zuletzt waren es 100 GB. Pro Jahr als Kunde gibt es pro Monat dauerhaft 10 GB mehr. Der Anschlusspreis liegt aktuell bei 0 Euro. Es gibt Flatrates für SMS und Telefonie.

Im Netz von Vodafone bietet Simon Mobile derzeit einen Aktionstarif mit 250 statt 200 GB 5G (max. 150 MBit/s) für 25 Euro im Monat an. Flatrates für SMS und Telefonie sind inkludiert. Der Anschlusspreis liegt bei 0 Euro.

Smartphones

Wer ein neues Smartphone sucht, wird bei uns ebenfalls fündig. Unsere Bestenlisten vergleichen Mobilgeräte unterschiedlicher Preisklassen. Wir aktualisieren diese regelmäßig.

Einen Überblick zu den beliebtesten Smartphones gibt unser Preisvergleich:

Was ist der beste Tarif?

Monatlich kündbare Tarife bieten eine höhere Flexibilität gegenüber Laufzeitverträgen. Dafür sind Laufzeitverträge häufig beim Angebot attraktiver. Einen der besten Verträge gab es im November 2021 sowie im Mai 2022 von Freenet (ehemals Mobilcom-Debitel). Hier konnte man sich 50 GB im Vodafone- oder Telekom-Netz für monatlich 15 Euro mit LTE sichern; inklusive Flatrates für Telefonie und SMS.

Welches Netz ist gut?

Je nach Wohnort in Deutschland kann das Netz ganz unterschiedlich ausfallen. In München ist beispielsweise O2 im Innenstadtbereich hervorragend, in der U-Bahn und am Stadtrand aber nicht brauchbar. Vodafone bietet deutschlandweit eine hohe Abdeckung, ebenso wie das Netz der Telekom. Wer wirklich sichergehen will, ob das Netz am gewünschten Standort gut ist, findet beim jeweiligen Anbieter immer eine Karte zur Netzabdeckung. Zudem sollte man Freunde und Familie um Rat fragen, ob sie im gewünschten Netz einen guten Empfang haben.

Gleiches gilt grundsätzlich auch für das neue 1&1-Netz. Marken aus dem Unternehmen wie Winsim.de, Sim24.de & Co. werben mit günstigen Preisen um neue Kunden. Wir haben einige Leserbriefe erhalten, und das Netz schien zu Beginn katastrophal gewesen zu sein. Wir selbst nutzen das 1&1-Netz seit November 2024 und können prinzipiell Entwarnung geben. In unseren Versuchen in München (sowie Umland), Berlin und der Bahnstrecke München-Berlin hatten wir stabilen Empfang.

Was ist der Unterschied zwischen monatlicher und vierwöchiger Abrechnung?

Einige Tarife werden nicht nach Kalendermonat, sondern alle vier Wochen abgerechnet. Hier erfolgt die Rechnung alle 28 Tage, was in der Praxis etwas teurer ist. Man zahlt etwa 13 statt 12 Beiträge pro Jahr bei einer Abrechnung alle vier Wochen.

Fazit

Von Gratis-SIM bis unlimitiertes Datenvolumen für 30 Euro: Bei den von uns recherchierten Mobilfunktarifen ist alles dabei. Richtig gut sind aus unserer Sicht die Angebote von Simon Mobile, Sim24 und Dr. SIM fürs Vodafone-Netz, von Fraenk fürs Telekom-Netz und von Mega SIM oder Happy SIM fürs O2-Netz.

Wichtig ist, die Netzabdeckung in den Bereichen zu prüfen, in denen man sich regelmäßig aufhält. Die Qualität des Empfangs kann sich bereits über kurze Distanzen deutlich verändern. Die hier vorgestellten monatlich kündbaren Tarife eignen sich gut, um bei Bedarf unkompliziert ein anderes Netz zu testen. Einen Überblick zu allen Handytarifen bietet unser Tarifrechner bei heise online.



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Top 10: Das beste Smartphone im Test – Oppo schlägt Samsung und Apple


Xiaomi 14 Ultra im Test

Nachdem im vergangenen Jahr die Ultra-Serie von Xiaomi hierzulande ein limitiertes Liebhaberstück war, bringt der Hersteller das 14 Ultra im großen Rahmen zurück. Die Grenzen zwischen Kamera mit Handy oder Handy mit Kamera sind dabei fließend.

VORTEILE

  • tolle Rückseite mit Kunstleder
  • super Verarbeitung
  • spitzenmäßige Kamera
  • richtig schnell
  • viel Speicher
  • optionales Photography Kit mit Zusatzakku

NACHTEILE

  • sehr hoher Preis
  • Kameramodul steht sehr weit vor
  • fehlende Standards wie eSIM, UWB und Aura

Nachdem im vergangenen Jahr die Ultra-Serie von Xiaomi hierzulande ein limitiertes Liebhaberstück war, bringt der Hersteller das 14 Ultra im großen Rahmen zurück. Die Grenzen zwischen Kamera mit Handy oder Handy mit Kamera sind dabei fließend.

Das Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) war seinerzeit ein herausragendes Smartphone, bei dem schon damals die Kamera im Vordergrund stand. Hinzu kamen Spielereien wie ein kleines Zusatz-Display neben der Kamera auf der Rückseite und natürlich tolle Smartphone-Hardware sowie ein schickes Design. Bei den Quasi-Nachfolgern Xiaomi 12 Pro (Testbericht) und Xiaomi 13 Pro (Testbericht) lag der Fokus neben der Kamera eher auf einem runden Gesamtpaket. Bei letzterem hat der chinesische Konzern bereits mit dem Kameraspezialisten Leica zusammengearbeitet. Das ist auch beim letztjährigen Xiaomi 13 Ultra der Fall, das allerdings erst sehr spät und dann auch nur stark limitiert in Deutschland verfügbar war.

Beim neuen Xiaomi 14 Ultra treibt es der Hersteller auf die Spitze und verpasst dem Gerät nicht nur wieder eine riesige Kameraeinheit auf der Rückseite, sondern packt die Technik in ein Kunstledergewand, das an eine Spiegelreflexkamera erinnert. Gekrönt wird dieser Eindruck vom optionalen Photography Kit, das nicht nur mit einer Schutzhülle, sondern zusätzlich mit Wechsel-Zierringen um die ohnehin schon riesige Kameraeinheit sowie einem Zusatzakku daherkommt, der die typische Form einer Kompaktkamera verstärkt. Eine Trageschlaufe ist natürlich auch dabei. Wir haben uns beides angeschaut und klären im Test, ob das Xiaomi 14 Ultra der neue heilige Gral für Smartphone-Fotografen ist.

Wie sieht das Xiaomi 14 Ultra aus?

Vorne Smartphone, hinten Kamera – das ist die kurze, aber treffende Zusammenfassung des Designs beim Xiaomi 14 Ultra. Das Display ist an den Rändern etwas weniger als bei den Vorgängern gerundet, beim Übergang zum schwarzen Metallrahmen spürt man ausschließlich die ab Werk aufgebrachte Schutzfolie. Die Rückseite bietet zwei Highlights, von denen man eins sieht und eins zusätzlich fühlt. Unübersehbar ist die riesige Kameraeinheit mit Leica-Schriftzug, die satte 7 Millimeter aus dem Gehäuse hervorsteht. Darin integriert sind vier Linsen und einige Sensoren, der gesamte Aufbau der Kameraeinheit erinnert stark an das Objektiv einer „echten“ Kamera. Das fühlbare Highlight der Rückseite ist ihr Material. Denn der weiche und griffige, künstliche Werkstoff erinnert haptisch und optisch an Leder. Solches Kunstleder wird häufig bei klassischen Kameras verwendet.

Auf die Spitze getrieben wird das Auftreten des Xiaomi 14 Ultra als Kamera mit dem optionalen Photography Kit. Das besteht aus einer Schutzhülle, die ebenfalls aus dem griffigen Kunstleder besteht, aber über eine modernere, gleichmäßige Oberflächenstruktur verfügt. Zudem bietet die Hülle die Möglichkeit, einen von zwei enthaltenen Zierringen aus Aluminium zu installieren, von denen einer kupferfarben, der andere hingegen deutlich dicker als das Original ist. Letzterer betont die ohnehin riesige Kameraeinheit zusätzlich. Zusammen mit dem ebenfalls im Kit enthaltenen Zusatzakku, der dem typischen Handgriff einer Kamera nachempfunden ist, wirkt das Xiaomi 14 Ultra dann noch mehr wie eine Bridge- oder Kompaktkamera. Die Verarbeitung ist insgesamt tadellos, lediglich die Schutzhülle des Foto-Kits setzt auf Kunststoff im Metalllook statt echtes Metall – das will nicht so ganz zum hochwertigen Rest passen. Mit dem Kit wiegt das Smartphone dann übrigens satte 323 Gramm, ohne sind es „nur“ 220 Gramm. So oder so: Leicht geht anders.

Ist das Display des Xiaomi 14 Ultra gut?

Knapp über 6,7 Zoll misst der OLED-Screen des Xiaomi 14 Ultra, Schutz bietet Xiaomis eigenes Shield Glass. Dank LTPO-Technik unterstützt der Touchscreen eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz und damit eine gute Mischung aus flüssiger Bewegung, etwa beim Scrolling, und guter Energieeffizienz. Unterstützung für Dolby Vision und HDR10+ sowie entsprechend eine Darstellung von 68 Mrd. Farben ist ebenfalls dabei. Ab Werk ist eine stromsparende Full-HD+-Auflösung eingestellt, die Nutzer aber auf maximale 3200 × 1440 Pixel hochschrauben dürfen. Ohne Lupe sieht man den Unterschied aber so gut wie gar nicht.

Das Display wirkt stets knackig und kontrastreich. Farben werden auf Wunsch intensiv, aber weitestgehend realistisch dargestellt. Wie immer bietet Xiaomi dem Anwender zahllose Einstellmöglichkeiten, um die Wiedergabe noch mehr den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Dafür gibt es diverse Vorgaben, unter anderem ein Lesemodus oder eine Anpassung an das Umgebungslicht. Natürlich ist auch eine automatische Helligkeitssteuerung vorhanden, mit der das Panel des Xiaomi 14 Ultra unter Sonnenlicht auf immerhin 985 cd/m² kommt. Das ist vielleicht nicht ganz auf dem Niveau eines Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht), aber trotz allem ziemlich gut und macht selbst bei direkter Sonneneinstrahlung kaum Probleme mit der Ablesbarkeit. Der Screen ist eines Spitzenhandys absolut angemessen. Das muss er für die Paradedisziplin, die Kamera, des 14 Ultra auch sein, schließlich dient er dort als Sucher.

Hat das Xiaomi 14 Ultra die beste Kamera?

Xiaomi verwendet für die Hauptkamera einen Sensor mit 50 Megapixel von Sony. Der LYT 900 bietet eine große Fläche von 1 Zoll, dazu eine variable Blende von Leica mit f/1.63 bis f/4.0. Ein optischer Bildstabilisator (OIS) ist ebenfalls dabei. Hinzu kommen drei weitere Linsen mit je ebenfalls 50 Megapixel: Weitwinkel mit f/1.8 (Sony IMX858), ein Teleobjektiv mit 3facher optischer Vergrößerung, OIS und f/1.8 sowie ein weiteres Teleobjektiv mit 5facher Vergrößerung, OIS und f/2.5.

Das Zusammenspiel von Leica-Optik und Sony-Sensoren liefert erstklassige Resultate. Fotos sehen bei Tag und Nacht mit jeder der vier Linsen richtig gut aus, erstaunlich gelungen ist die Abstimmung der vier Kameras untereinander. So sind Farb- und Helligkeitseinstellungen sehr ähnlich – ein Umstand, der sicherlich auch durch die Wahl von vier Kameras mit identischer Megapixelzahl begünstigt wird. Natürlich gibt es im Detail Qualitätsunterschiede. So sinkt die Qualität der fünffachen Vergrößerung bei sehr wenig Licht stärker als etwa bei der sehr lichtstarken Hauptkamera. Zudem bietet der Ultraweitwinkel die typischen Verzerrungen und weniger scharfen Bereichen an den Rändern, die diese Linsenart fast immer hat. Licht oder dessen Abwesenheit sind wie gewohnt ein grundsätzliches Problem. In Relation zu fast allen anderen Smartphones schlägt sich das Xiaomi 14 Ultra aber hervorragend.

Besonders beeindruckend ist die Hauptlinse. Bildschärfe, Kontraste und Farben gefallen, hinzu kommt ein schön natürlicher Look. So schafft die Linse auch ohne Zusatzeinstellungen ein schön sämiges, natürliches Bokeh im Hintergrund. Wer mehr will, kann eine der zahllosen Zusatzeinstellungen nutzen, die von Leica-Filtern über „Straßenfotografie“ (in der Kamera-App Schnellschuss genannt) bis zu stufenloser Einstellbarkeit der Tiefenschärfe dank der variablen Blende im Porträt-Modus gehen. Nachts knipst die Hauptlinse ebenfalls sehr natürliche Bilder. Hier sorgt der Nachtmodus nicht für übertriebene Aufhellung, sondern zusätzliche Schärfe, sofern die Hand beim Auslösen halbwegs ruhig gehalten wird. Weitwinkel und 5-fach-Zoom lassen gerade bei wenig Licht bei der Bildschärfe in der Vergrößerung erkennbar nach, liegen aber immer noch im Spitzenfeld. Im Vergleich mit Nachtchampion Google Pixel 8 Pro (Testbericht) liegt das Xiaomi 14 Ultra qualitativ mal leicht vorn, mal hinter dem Pixelphone. Die Unterschiede sind aber nicht gravierend.

Bei Tageslicht ist hingegen gerade der 5-fach-Zoom beeindruckend. Details und Kontraste werden scharf abgebildet, ohne zu stark nachbearbeitet zu wirken. Das ist schon fast erschreckend gut. Die Schärfe bleibt auch bei leichtem digitalem Zoom noch ordentlich. Der 120-fache Zoom ist zwar ähnlich wie bei Samsungs 100-fachem Spacezoom beeindruckend, wirklich scharfe Aufnahmen sollte da aber niemand erwarten.

Beeindruckend sind nicht nur Fotos, auch Videos punkten mit toller Qualität und vielen Einstellmöglichkeiten. So sorgt der Master-Cinema-Modus für eine enorme Bildstabilisation und einen besonders großen Dynamikumfang, im normalen Videomodus sind Aufnahmen mit 8K und (spannender) 4K/120 drin. Das bieten kaum andere Smartphones. Der Ton gefällt bei Videos ebenfalls, vier Mikrofone nehmen dabei Surround-Sound und „Aufnahmen in Studioqualität“ auf – das ist natürlich eine Übertreibung des Herstellers, aber der Ton klingt einfach gut.

Fotos mit der Selfiekamera sehen beim Xiaomi 14 Ultra ebenfalls richtig gut aus. Bei halbwegs ordentlichem Licht ist der Detailgrad der Aufnahmen klasse, der Hintergrund geht in ein leichtes Bokeh über, das im Porträt-Modus angepasst und auf Wunsch dramatisch verstärkt werden darf. Im Vergleich zum Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) ist das ein großer Schritt nach vorn. Videos nimmt die Frontcam mit 4K/60 auf.

Die Kamera des Xiaomi14 Ultra ist im Hinblick auf Qualität und Funktion vielleicht nicht in allen Bereichen immer zweifelsfrei neue Nummer Eins, insgesamt aber immer ganz oben mit dabei und stellt in einigen Teilbereichen die neue Messlatte dar.

Hardware – wie schnell ist das Xiaomi 14 Ultra?

An der Geschwindigkeit des Xiaomi 14 Ultra wird niemand ernsthaft etwas auszusetzen haben. Denn Antrieb ist der aktuell schnellste Chip für Android-Phones, der Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm. Der ist im Gegensatz zur eigentlich gleichen Lösung im Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht) nicht speziell angepasst und erreicht in Benchmarks wie Work 3.0 bei PCmark oder Wildlife bei 3DMark dank Spitzentakt bis 3,3 GHz fast identische Ergebnisse wie der Konkurrent aus Korea. In PCmark sind das 17.650 Punkte, in 3Dmark fast 5000.

Im Zusammenspiel mit dem tollen Display mit 120 Hz ist das Xiaomi 14 Ultra in jeder Lebenslage eine Wucht. Scrolling durch Listen oder Menüs, Multitasking, Browser mit zahllosen offenen Tabs – es gibt nichts, was das 14 Ultra an seine Grenzen bringen könnte. Warm wird das Gerät dabei höchstens in Benchmarks. Anteil an der hohen Leistung hat natürlich auch der schnelle Speicher des Smartphones. Der Hersteller installiert stolze 16 GB DDR5X-RAM und 512 GB UFS-4.0-Speicher für Daten – beides ist ziemlich fix. Die Stereolautsprecher sind insgesamt recht laut und klar, ihnen fehlt es wie immer etwas an Tieftönen. Der Fingerabdrucksensor reagiert schnell und zuverlässig. Weitere Daten lassen sich der Tabelle entnehmen:

Während das Meiste auf höchstem Niveau liegt, überrascht das Gerät an anderer Stelle. Denn es bietet zwar Dual-SIM-Fähigkeit, setzt dabei allerdings auf zwei physische Karten statt wenigstens eine eSIM wie der Rest der Smartphone-Elite. Auch neue Standards wie UWB (Ultra Wide Band) oder Auracast fehlen. UWB dient der präzisen Ortung und schnellen Datenübermittlung im Nahbereich, Auracast ist ein Bluetooth-Standard, der die Kopplung von vielen Geräten gleichzeitig erlaubt. Wie wichtig einem das ist, sollte sich jeder Interessent daher vor dem Kauf gut überlegen.

Grundsätzlich finden wir das Fehlen solcher „Kleinigkeiten“ nicht weiter dramatisch, zumal das im Alltag nur unter ganz speziellen, seltenen Umständen auffallen dürfte. Mit Blick auf die sehr hohe UVP des Gerätes von knapp 1500 Euro und dafür, dass es sich eben um das absolute Spitzenmodell des Herstellers handelt, finden wir es allerdings etwas schade.

Welche Software verwendet Xiaomi im 14 Ultra?

MIUI ist tot, es lebe HyperOS. Genau damit wird das Xiaomi 14 Ultra ausgeliefert und stünde kein anderer Name des auf Android 14 basierenden Betriebssystems in den Einstellungen des Handys, so würden das vermutlich nur die wenigsten bemerken. Denn erwartungsgemäß fallen die vom Hersteller versprochenen Entschlackungen und Beschleunigungen des neuen OS bei der Spitzen-Hardware des Smartphones nicht ins Gewicht, das 14 Ultra rennt ohnehin in jeder Lebenslage.

Nervig sind hingegen die häufigen Werbeeinblendungen von HyperOS (und zuvor MIUI). Wer etwa den Musikplayer von Xiaomi angewählt hat, bekommt ständig Vorschläge für Titel – oben in der Benachrichtigungsleiste, wo eigentlich wichtige Dinge aufploppen sollten. Bisweilen gibt es sogar formatfüllende Werbung, die erst nach Ablauf eines mehrsekündigen Timers weggeklickt werden dürfen – das ist aufdringlich und nervig und sollte dem Käufer eines 1500 Euro teuren Spitzenmodells nicht zugemutet werden. Ein Unding! Immerhin lässt sich die Werbung in den erweiterten Einstellungen der jeweiligen Apps deaktivieren.

Bei Updates hat sich Xiaomi nun auf 5 Jahre neue Android-Versionen und Sicherheitsupdates festgelegt. Das kommt nicht ganz an die 7 Jahre von Google und Samsung heran, ist aber trotzdem ordentlich.

Wie lange hält der Akku des Xiaomi 14 Ultra durch?

Xiaomi baut in das 14 Ultra einen 5000-mAh-Akku ein, der sich mittels des mitgelieferten (!) Netzteils mit 90 Watt per Kabel und satten 80 Watt per Induktion laden lässt. Diese volle Leistung liegt allerdings nur an, wenn der Nutzer im Unterpunkt Akku des Hauptmenüs den Punkt „Ladegeschwindigkeit erhöhen“ aktiviert. Xiaomi spricht hierbei keine Warnung wegen schnellerem Altern des Akkus aus, sondern erwähnt lediglich, dass sich das Smartphone während der Nutzung der vollen Ladegeschwindigkeit erwärmen könnte. Warum ist diese Funktion dann nicht ab Werk aktiviert, wenn es keinen echten Nachteil gibt?

Mit dieser Boostfunktion lädt das Xiaomi 14 Ultra in wenig mehr als einer halben Stunde von null auf 100 Prozent, kabellos dauert es rund eine Dreiviertelstunde. Im Akkutest von PCmark, dem Battery Test, stürzte die Software des Benchmarks leider mehrfach ab, sodass wir an dieser Stelle keinen konkreten Wert nennen können. Während des Tests verhielt sich das Smartphone aber unauffällig, die Akkulaufzeit schien weder besonders hoch, noch schlecht zu sein. Einen typischen Tag übersteht das 14 Ultra problemlos, wer auf ausufernde Fotosessions geht, sollte definitiv über das Photography Kit nachdenken, das einige Extra-Stunden Akkulaufzeit verspricht.

Da wir optisch keinen nennenswerten Unterschied bei der Bildschärfe ausmachen konnten, haben wir die voreingestellte Full-HD+-Auflösung beibehalten. Bei aktivierter 1440p-Auflösung dürfte die Akkuausdauer noch einmal etwas weiter sinken.

Preis

In Deutschland bietet Xiaomi das 14 Ultra in Schwarz und Weiß zur UVP von knapp 1500 Euro an. Im Handel ist es für 1400 Euro erhältlich. Dafür gibt es 16/512 GB Speicher, eine andere Version wird hierzulande nicht angeboten. Das Photography Kit mit integriertem 1500-mAh-Akku gibt es für knapp 200 Euro (Preisvergleich).

Fazit

Das Xiaomi 14 Ultra ist zwar nicht in allen Belangen immer und überall die Nummer eins, aber das Gesamtpaket ist besonders (aber nicht nur) für die Zielgruppe (Hobby)Fotograf einfach klasse. Zu den wenigen Negativpunkten gehören fehlende Standards wie eSIM, UWB und Auracast, außerdem trägt die riesige Kameraeinheit wortwörtlich ziemlich dick auf. Das ist eigentlich alles kein Beinbruch, bei einem Spitzenmodell für stolze 1500 Euro hätte das aber ruhig dabei sein dürfen.

Auf der Habenseite stehen aber nahezu alle anderen Bereiche des Kamera-Smartphones. Dazu gehören schickes Design mit außergewöhnlicher Kunstlederrückseite, tolle Verarbeitung, enorm schnelle Hardware mit viel Speicher und nicht zuletzt die grandiose Kamera. Auch auf sie trifft zwar zu, dass sie nicht in allen Details unangefochten Spitzenreiter ist, insgesamt ist sie aber richtig klasse.

Gute Smartphones gibt es natürlich auch für weniger Geld. Wir haben Bestenlisten für nahezu alle relevanten Preisbereiche, die wir in regelmäßigen Abständen aktualisieren.

Wer zu seinem neuen Smartphone einen passenden Tarif sucht, wird vielleicht im Tarifrechner von heise.de fündig. Hier gibt es verschiedene Vergleichsrechner für Prepaid, monatlich kündbare und sogar kostenlose Tarife. Der Rechner umfasst dabei übergreifend alle Angebote, die derzeit in Deutschland verfügbar sind.



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Ninja Theory zeigt „Senua“: „Hellblade“-Reihe bekommt mehr Gameplay-Mechaniken


Es heißt schlicht „Senua“: Ninja Theory hat einen dritten Teil seiner „Hellblade“-Reihe vorgestellt. Das Action-Adventure schließt an „Senua’s Saga: Hellblade 2“ an, das 2024 veröffentlicht wurde, und erscheint 2027 auf Xbox Series X/S, PC und der Playstation 5.

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In einem ausführlichen Interview auf dem Xbox Wire-Blog erklärt Studio-Leiter Dom Matthews, warum das Spiel nicht „Hellblade 3“ heißt und was es von seinen Vorgängern unterscheidet. Der Name signalisiere einen neuen Spielansatz, erklärt Matthews: mehr Gameplay-Mechaniken als bei den eher erlebnisorientierten Vorgängern.

„Hellblade: Senua’s Sacrifice“ und „Senua’s Saga: Hellblade 2“ waren cineastisch inszenierte, sehr lineare Spielerlebnisse mit recht wenig Gameplay – Kritiker würden die Spiele als „Walking Simulator“ abtun. In „Senua“ soll der Fokus laut Matthews ungefähr gleichmäßig auf Kampf, Erkundung und Rätsel verteilt sein. Im Trailer zeigt sich klar ein verstärkter Fokus auf das Kampfsystem.

Senua kämpft nun gegen mehrere Feinde gleichzeitig, mit Spezialmanövern und verschiedenen Waffen: Kurze und lange Äxte, Dual Wielding sowie Wurfwaffen kommen zum Einsatz. Fähigkeiten sollen sich sowohl im Kampf als auch bei der Erkundung einsetzen lassen. Dazu soll es in „Senua“ sogar Bosskämpfe geben – ebenfalls ein Novum.

Für „Senua“ hat Ninja Theory das gesamte Team erstmals seit mehr als zwölf Jahren auf ein einziges Projekt vereint – zuletzt war das bei der Entwicklung von „DmC: Devil May Cry“ der Fall. Den Preis dafür zahlt „Project Mara“, das zuvor angekündigte Horror-Spiel des Studios: Matthews entschied sich, die Entwicklung einzustellen, um alle Kapazitäten auf „Senua“ zu bündeln.

„Senua“ erscheint direkt zum Release auch auf der Playstation 5. Das unterscheidet den dritten „Hellblade“-Teil von „Gears of War: E-Day“, das beim selben Showcase als Xbox-Exklusivtitel enthüllt wurde . Auch das kommende „Clockwork Revolution“ kommt nicht auf die Playstation.

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Ein klares Muster, welche Xbox-Spiele auch auf Sonys Konsole erscheinen, ergibt sich daraus nicht. „Senua’s Saga: Hellblade II“ erschien im Mai 2024 zunächst nur für Xbox und PC und kam erst im August 2025 als Enhanced-Version auf die Playstation 5.


(dahe)



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Künstliche Intelligenz

Wieder exklusiv: „Gears of War: E-Day“ kommt am 6. Oktober auf die Xbox


Microsoft kehrt zur Konsolenexklusivität zurück: Nachdem in den vergangenen Jahren mehrere Xbox-Eigenproduktionen auch auf der Playstation veröffentlicht wurden, soll das kommende „Gears of War: E-Day“ wieder exklusiv für Xbox und PC erscheinen. Das kündigte Xbox-Chefin Asha Sharma bei einem Livestream am Sonntagabend an.

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Dabei zeigte das Xbox-Team auch erste Gameplay-Szenen aus dem kommenden Third-Person-Shooter, in dem Hauptfigur Marcus Fenix knapp dem Tod entkommt. Einen Release-Termin gibt es nun ebenfalls: „Gears of War: E-Day“ kommt am 6. Oktober in den Handel. Der Shooter wird von The Coalition entwickelt, das die Franchise 2014 von Epic Games übernahm. Zuletzt veröffentlichte The Coalition im August 2025 das Remaster „Gears of War: Reloaded“, der erstmals in der Seriengeschichte auch für die Playstation 5 veröffentlicht wurde. Das letzte vollständig neue Kapitel der Hauptreihe war „Gears 5“ im September 2019.

„E-Day“ ist ein Prequel und spielt 14 Jahre vor den Ereignissen des ersten „Gears of War“ von 2006. Die Handlung beginnt am titelgebenden Emergence Day, dem Tag, an dem die unterirdisch lebende Locust Horde erstmals an die Oberfläche des Planeten Sera durchbrach und die Menschheit mit einem planetenweiten Angriff überraschte. Hauptfiguren sind Marcus Fenix und Dominic Santiago, die Protagonisten der Originaltrilogie, diesmal als jüngere Männer. Als Engine kommt Unreal Engine 5 zum Einsatz.

Die „Gears“-Reihe gehört zu den wichtigsten Eigenproduktionen von Microsofts Xbox-Team. Diskussionen über die Exklusivitätsstrategie von Microsoft gibt es seit Jahren: Viele Fans werteten die Releases für die Playstation 5 als Signal, dass Microsoft die Xbox als Konsolenhardware aufgeben könnte. Die Xbox Series X/S verkaufte sich wesentlich schlechter als die Playstation 5.

Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma hat immer wieder angedeutet, die Exklusivstrategie von Xbox überdenken zu wollen. „Gears of War: E-Day“ könnte den Weg in eine stärker abgeriegelte Konsolenzukunft weisen.

Zuletzt hat sich Sony laut Bloomberg-Berichten dazu entschieden, seine Einzelspieler-Titel nicht mehr auf den PC zu bringen. Xbox-Releases waren für den Playstation-Hersteller auch in den vergangenen Jahren mit Ausnahme bestimmter Mehrspieler-Titel tabu.

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(dahe)



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