Online Marketing & SEO
Nach Claude: Auch Perplexity soll jetzt werbefrei bleiben
Google und OpenAI pushen Ads in KI-Antworten, Claude setzt auf Werbefreiheit und Perplexity korrigiert den eigenen Kurs. Das Vertrauen in AI steht auf dem Spiel.
Lange Zeit sah es danach aus, als würde die AI Answering Machine Perplexity in Sachen Ads in KI-Antworten vorausgehen. Schon 2024 wurden Follow-up-Fragen auf Perplexity gesponsert. Im vergangenen Jahr betonte CEO Aravins Srinivas unumwunden, dass die Einführung des AI Browsers Comet auch für die Datensammlung dienen solle, die man fortan für personalisierte Ads nutzen könnte. Allerdings ist es seither zu einem Umdenken im Unternehmen gekommen. Nachdem die Ads auf Perplexity 2025 nach und nach aussortiert wurden, ist eine Weiterentwicklung von Werbeplänen jetzt ganz auf Eis gelegt worden. Stattdessen soll das Vertrauen in die KI-Ergebnisse im Fokus stehen, was mit Ads erschwert werde, wie ds Unternehmen angibt. Das dürften Google und OpenAI anders sehen, in Anthropic gibt es aber ein gleichgesinntes Unternehmen.
Perplexity:
Smartphone Push und Browser für personalisierte Ads

Erstmal keine Ads im Perplexity-Kosmos: Klare Fronten bei den AI-Unternehmen
Die Financial Times berichtet vom Plan Perplexitys, zunächst keine Werbung mehr in der AI Answering Machine anzubieten. Das würde das Vertrauen in die AI-Antworten belasten, heißt es vom Unternehmen, das mit den ersten Werbelösungen in diesem Bereich keine großen Erfolge erzielen konnte. Ein Executive des Unternehmens erklärte:
A user needs to believe this is the best possible answer, to keep using the product and be willing to pay for it. [T]he challenge with ads is that a user would just start doubting everything . . . which is why we don’t see it as a fruitful thing to focus on right now.
Statt auf Werbeeinkünfte möchte Perplexity stärker auf Einkünfte durch zahlende Abonnent:innen setzen. Diese können hochleistungsfähige Neuheiten zuerst nutzen, zum Beispiel das Model Council, mit dem User drei große KI-Modelle zugleich für eine Suchanfrage einsetzen können.
Derweil hat Perplexity prominente Gleichgesinnte, wenn es um die Werbefreiheit in KI-Antworten geht. Dazu gehört vor allem Anthropic. Das Unternehmen betonte jüngst, dass Claude werbefrei bleiben soll und veröffentlichte dazu sogar eindrückliche Video-Ads, die sich als Angriff auf OpenAI und Google interpretieren lassen. So erklärte das Anthropic:
There are many good places for advertising. A conversation with Claude is not one of them.
Search-Primus Google hingegen setzt im großen Stil auf Werbung in der KI-Suche und bringt nach den Direct Offers jetzt ein neues Shopping-Werbeformat, das sogar die Art und Weise der Werbung neu erfinden soll. Auf ChatGPT laufen Ads ebenfalls an und sorgen schon jetzt für Furore. Das AI Tool von OpenAI gilt als wichtige Schnittstelle zwischen Usern und Quellen, aber auch Marken und konnte jüngst den Tag mit der bisher höchsten Zahl täglich aktiver User verbuchen. Similarweb gibt an, dass am 9. Februar 256,79 Millionen User auf ChatGPT aktiv waren.
ChatGPT recorded its highest-ever daily active users figure on February 9: 256.79 million. pic.twitter.com/ko0R63wUGv
— Similarweb (@Similarweb) February 18, 2026
Damit kann Perplexity nicht mithalten. 2025 berichtete das Unternehmen von 780 Millionen pro Monat bedienten Suchanfragen; der Wert dürfte inzwischen etwas höher liegen. Während Anthropic und Perplexity sich ohne Ads in den KI-Antworten große Monetarisierungschancen entgehen lassen, wollen sie das Vertrauen in ihre AI-Ergebnisse im gleichen Zuge fördern. Werbefreiheit könnte zu einem Reiz für viele User werden, wenn ChatGPT und Googles KI-Ergebnisse mehr und mehr mit Werbung bespielt werden. Der Konkurrenzkampf um die User hat eine neue Dimension erhalten.
Adobe, Audible und Co.
– Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben

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Google Chrome bekommt Vertical Tabs
Deine Google Chrome-Nutzung wird noch besser. Du kannst Tabs jetzt nicht nur im Split Screen, sondern auch in der vertikalen Ansicht für mehr Übersicht beim Browsen nutzen. Dazu kommt ein Lesemodus, der visuelle Ablenkungen ausblendet und vollen Fokus erlaubt.
Sei ehrlich: Hast du im Google Chrome Browser auch gern mal 20 oder mehr Tabs geöffnet? Das kann die Übersicht in der horizontalen Reihung am oberen Bildschirmrand beeinträchtigen, selbst wenn Tab-Gruppen zur Einordnung genutzt werden. Deshalb rollt Google für Chrome jetzt vertikale Tabs aus, die neuen Optionen zur Ansicht – darunter zum Beispiel auch die Ansicht von Tabs im Split Screen – ergänzen. Für eine bessere Übersicht bei der Rezeption auf Websites sorgt indes der immersive Lesemodus, der ein Full Page Interface ohne störende visuelle Elemente verspricht.
Split Screen, PDF direkt in Chrome bearbeiten und E-Mails mit Geschichte:
Chrome und Gmail rüsten auf

Vertikale Tabs: Ganze Seitentitel lesen für die bessere Übersicht im Chrome Browser
Ob in Tab-Gruppen oder einzeln, eines der Probleme bei der Reihung vieler Tabs im Chrome Browser ist, dass User nicht immer auf den ersten Blick erkennen, welcher Tab welchem Inhalt zugeordnet werden kann. Immerhin lassen sich die Seitentitel nicht direkt in Gänze lesen, auch wenn das Hovern über die Tabs das ermöglicht. Bei der Verschiebung der Tabs in eine vertikale Ansicht am linken Bildschirmrand ist deutlich mehr vom Titel zu erkennen. Die Vertical Tabs sollen ohnehin mehr Übersicht schaffen und die Ansicht optimieren. Auch die Verwaltung der Tab-Gruppen soll im vertikalen Anzeigebereich noch einfacher sein. Googles Chrome Product Manager Alex Tsu und Jess Carpenter meinen:
[…] This layout is perfect for multitasking, saving you time by making sure you never lose a tab.
Die Vertical Tabs werden ab sofort für alle User ausgerollt. In unserem Test konnten wir die Funktion allerdings noch nicht nutzen.
Der Reading Mode für ungestörtes Lesen – oder Hören
Der Lesemodus für Chrome soll Usern die Rezeption von Text ohne große Ablenkungen ermöglichen. Er erhält jetzt ein Full Page Interface. Dabei werden visuelle Ablenkungen wie Videos oder Fotos ausgeblendet. So wird eine Website mit Text zum immersiven Leseerlebnis. User können den Lesemodus öffnen, indem sie auf einer Website mit Text per Rechtsklick den passenden Reiter anwählen. In diesem Modus können sie ebenso alternative Schriftarten und -größen auswählen, Farbschemata ändern oder die Option nutzen, sich einen Text vorlesen zu lassen.
Was im Lesemodus gut für die User, aber schlecht für Publisher sein kann: Auch Ads sind in diesem Kontext ausgeblendet. Das unterstützt die optimierte Rezeptionserfahrung, kann aber dem Monetarisierungsmodell der Publisher schaden.
Googles Chrome Updates reihen sich unterdessen in einen Reigen der Neuerungen bei Google ein. Für den Chrome Browser gab es jüngst diverse Optimierungen, von der PDF-Bearbeitung im Browser bis hin zum automatischen AI Browsing.
Nano Banana und automatisches Browsing in Chrome:
Gemini Update erinnert an Atlas

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Lead Management: Marketing und Vertrieb lassen Umsatz liegen
Leads sind da – Abschlüsse fehlen? Warum Marketing und Vertrieb aneinander vorbeiarbeiten und wie du dein Lead Management 2026 optimierst. [Anzeige]
Leads sind nicht das Problem – sondern was danach passiert: Die Kampagne läuft. Die Leads kommen rein. Die KPIs im Marketing stimmen. Und trotzdem bleibt der Umsatz hinter den Erwartungen zurück.
Viele Marketing Teams im D-A-CH-Raum stehen genau vor diesem Problem. Leads sind vorhanden – aber sie werden nicht konsequent weiterverarbeitet. Ein zentraler Grund: Marketing und Vertrieb arbeiten in getrennten Systemen. Während Marketing Leads generiert, beginnt für den Vertrieb oft ein neuer Prozess – mit eigenen Tools, eigenen Daten und eigenen Abläufen.
Genau hier setzen integrierte Plattformen wie Bitrix24 an: Sie verbinden Lead-Erfassung, CRM, Aufgaben-Management und Kommunikation in einem durchgängigen System. Die eigentliche Herausforderung liegt also nicht in der Lead-Generierung, sondern in der Struktur danach.
Wo Lead Management in der Praxis scheitert
In der Theorie ist der Ablauf klar:
- Marketing generiert Leads
- Vertrieb qualifiziert und bearbeitet sie
- Deals werden abgeschlossen
In der Praxis entstehen Brüche. Ein typisches Szenario:
- ein Lead kommt über ein Formular
- er wird ins CRM übertragen
- der Vertrieb erhält eine Benachrichtigung
- es gibt keine klare Priorisierung
- der Lead wird verzögert oder gar nicht kontaktiert
In integrierten Systemen wie Bitrix24 laufen diese Schritte anders:
- Leads werden automatisch im CRM angelegt
- Verantwortliche werden direkt zugewiesen
- Follow-ups entstehen als Aufgaben im System
- Pipeline-Stufen sind klar definiert
- Statusänderungen sind für alle sichtbar
Hier entsteht kein Übergabeprozess – sondern ein kontinuierlicher Workflow.
Typische Brüche entlang der Lead-Strecke
1. Übergabe ohne Kontext
Ein Lead wird übergeben aber ohne vollständige Informationen:
- Welche Kampagne hat ihn generiert?
- Welche Inhalte wurden angesehen?
- Welche Aktionen wurden ausgeführt?
Ohne diese Daten verliert der Vertrieb wertvolle Zeit. In Plattformen wie Bitrix24 werden solche Informationen direkt am Kontakt gespeichert und sind für alle Beteiligten einsehbar.
2. Keine klare Priorisierung
Nicht jeder Lead ist gleich relevant. Ohne Struktur passiert Folgendes:
- heiße Leads warten zu lange
- kalte Leads blockieren Ressourcen
Mit integrierten Automatisierungen lassen sich in Bitrix24 beispielsweise Regeln definieren:
- bestimmte Aktionen lösen Priorisierungen aus
- Leads werden automatisch kategorisiert
- Aufgaben werden entsprechend verteilt
So entsteht eine klare Bearbeitungslogik.
3. Fehlende Transparenz für Marketing
Marketing sieht oft nur den oberen Funnel:
- Klicks
- Leads
- Conversion Rates
Was danach passiert, bleibt unklar. In einer integrierten Umgebung kann Marketing nachvollziehen:
- welche Leads zu Deals werden
- wie lange der Prozess dauert
- an welchen Stellen Leads verloren gehen
Diese Transparenz ist entscheidend für Optimierung.
Warum Geschwindigkeit über Umsatz entscheidet
Je schneller ein Lead kontaktiert wird, desto höher die Abschlusswahrscheinlichkeit. In vielen Unternehmen scheitert das nicht an Motivation, sondern an Prozessen:
- Leads werden manuell verteilt
- Aufgaben werden verzögert erstellt
- Zuständigkeiten sind unklar
In Bitrix24 lassen sich solche Abläufe automatisieren:
- neue Leads erzeugen sofort Aufgaben
- Benachrichtigungen erfolgen in Echtzeit
- Pipeline-Status ändern sich automatisch
Das reduziert Reaktionszeiten erheblich.
Was modernes Lead Management 2026 leisten muss
Ein funktionierendes System verbindet Marketing und Vertrieb nicht nur technisch, sondern strukturell. Dazu gehören:
- automatische Lead-Erfassung
- klare Pipeline-Strukturen
- Aufgaben- und Verantwortlichkeitslogik
- transparente Statusverläufe
- gemeinsame Datenbasis
In integrierten Plattformen wie Bitrix24 greifen diese Elemente ineinander, sodass kein Schritt isoliert bleibt.
Praxisbeispiel: Vom Lead zum Abschluss ohne Systembruch
Ein durchgängiger Prozess kann so aussehen:
- ein Interessent füllt ein Formular aus
- der Lead wird automatisch im CRM gespeichert
- ein:e Vertriebsmitarbeiter:in erhält sofort eine Aufgabe
- der Lead wird anhand definierter Kriterien priorisiert
- alle Interaktionen werden zentral dokumentiert
- Marketing sieht in Echtzeit, ob daraus ein Deal entsteht
Der entscheidende Unterschied: Alle Schritte passieren innerhalb eines Systems.

Warum eine gemeinsame Datenbasis entscheidend ist
Wenn Marketing und Vertrieb in getrennten Systemen arbeiten, entstehen:
- unterschiedliche Bewertungen von Leads
- fehlendes Vertrauen
- ineffiziente Abstimmungen
Eine Plattform wie Bitrix24 schafft eine gemeinsame Grundlage:
- alle arbeiten mit denselben Daten
- Status ist jederzeit sichtbar
- Entscheidungen basieren auf echten Ergebnissen
Das verbessert nicht nur Prozesse, sondern auch die Zusammenarbeit.
Drei Fragen, die du dir jetzt stellen solltest
- Wie schnell werden neue Leads bei dir kontaktiert?
- Weiß dein Marketing Team, welche Leads zu Umsatz werden?
- Gibt es eine klar definierte, transparente Pipeline?
Wenn du diese Fragen nicht eindeutig beantworten kannst, liegt das Problem nicht bei den Leads, sondern im System.
Fazit: Lead Management ist kein Marketing-Problem
Viele Unternehmen versuchen, mehr Leads zu generieren, um ihren Umsatz zu steigern.
Der größere Hebel liegt jedoch woanders:
- in der Struktur
- in der Geschwindigkeit
- in der Systemarchitektur
Integrierte Plattformen wie Bitrix24 helfen dabei, Lead Management als durchgängigen Prozess abzubilden – vom ersten Kontakt bis zum Abschluss. Denn am Ende entscheidet nicht die Anzahl der Leads über den Erfolg.
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