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Künstliche Intelligenz

NASA: Rotorblätter für nächste Mars-Helikopter fit für Überschallgeschwindigkeit


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Bei Tests im Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA haben die Rotorblätter für die nächsten Mars-Helikopter die Schallmauer durchbrochen und gezeigt, dass sie auf dem Roten Planeten noch größere Herausforderungen meistern können als Ingenuity. Das hat die US-Weltraumagentur öffentlich gemacht und erklärt, dass die Daten nahelegen, dass ein damit ausgestattetes Fluggerät auf dem Mars schwerere Nutzlasten transportieren könnte. Bei zwei verschiedenen Rotorblättern haben die Spitzen demnach Mach 1,08 erreicht, das war wegen der unterschiedlichen Länge bei 3750 beziehungsweise 3570 Umdrehungen pro Minute der Fall. Ein Helikopter, dessen Rotoren auf dem Mars diese Geschwindigkeiten erreichen, könnte 30 Prozent mehr Gewicht tragen, ergänzt die NASA.

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Die Tests sind Teil der Vorbereitung von Missionen, die auf den Erfolg des kleinen Mars-Helikopters Ingenuity aufbauen sollen. „Auch wenn am Mars alles schwierig ist, ist ein Flug dort wohl das Schwierigste, was man sich vorstellen kann“, erklärt Al Chen vom JPL. Das liegt daran, dass die Atmosphäre dort extrem dünn ist, bei einer gleichzeitig signifikanten Gravitation. Die Rotoren müssen sich deshalb deutlich schneller drehen als auf der Erde, um vergleichsweise Lasten heben zu können. Gleichzeitig sorgt das Überschreiten der Schallgeschwindigkeit für schwer vorhersagbare Konsequenzen. Die Rotoren von Ingenuity habe man deshalb extra so gebaut, dass sie der Schallgeschwindigkeit nicht einmal nahe kommen, damit sie auch durch einen plötzlichen Windstoß nicht überschritten wird.

Bei den nächsten Fluggeräten wird das nicht mehr der Fall sein, deshalb müsse sichergestellt werden, dass sie auch ein Überschreiten der Schallgeschwindigkeit überstehen. Die Rotorblätter werden sich dabei bis zu 1050 Umdrehungen pro Minute mehr drehen als bei Ingenuity. Die Tests haben jetzt gezeigt, dass sie das überstehen können. Dafür wurden sie in einer Druckkammer beim JPL unter den atmosphärischen Bedingungen des Mars gedreht, schließlich sorgte künstlich erzeugter Wind dafür, dass die Spitzen der Rotorblätter schneller unterwegs waren als der Schall. Wie viel damit ausgestattete Helikopter auf dem Roten Planeten heben können, werde jetzt ausgerechnet, aber „diese Hubschrauber der nächsten Generation werden einfach fantastisch“, ist sich Shannah Withrow-Maser von der NASA schon sicher.

Ingenuity war Anfang 2021 mit dem Mars-Rover Perseverance gelandet und war dort das erste Fluggerät auf einem anderen Himmelskörper. Eigentlich sollte das Testgerät nur ein paar Mal abheben. Damit wollte die NASA zeigen, dass das überhaupt möglich ist und Folgemissionen den Weg bereiten. Weil der kleine Helikopter dabei aber so erfolgreich war, durfte er die Hauptmission von da an begleiten. Ingenuity hat für Perseverance die Gegend erkundet und war dem Rover dabei immer wieder vorausgeflogen, teilweise so weit, dass es keine Sichtverbindung mehr gab. Erst nach 72 Flügen war Anfang 2024 abrupt das Ende der historischen Mission erreicht. Ende 2028 sollen die nächsten drei Helikopter zum Mars geschickt werden.


(mho)



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Apple Creator Studio: Update für Final Cut Pro, Logic Pro und mehr


Mit der Einführung des „Apple Creator Studio“-Abos schuf Apple eine Alternative zum Einmalkauf der Pro-Apps Final Cut Pro, Logic Pro und Co.. Jetzt legt das US-Unternehmen mit einem ersten großen Update für die Abo-Varianten der Kreativ-Apps nach und vergrößert damit die Unterschiede zwischen Abo- und Kaufsoftware, weil letztgenannte die Veränderungen zumindest vorerst nicht erhalten. Aus Sicht deutschsprachiger Nutzer gibt es aber bei einer zentralen Neuigkeit Wenn und Aber.

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In der Videobearbeitungs-Software Final Cut Pro hat Apple die im November 2024 eingeführte Funktion zum Generieren von Untertiteln erweitert. Nutzer haben jetzt mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei Schrift, Farbe, Animation und Position der Untertitel. Die Transkription erfolgt auf dem Gerät. Allerdings wird auch eineinhalb Jahre nach Erstvorstellung der Funktion weiterhin nur US-Englisch als Sprache unterstützt – und es gibt auch keinen Ausblick darauf, ob und wann Apple diese ändern wird.

Anknüpfend an die magnetischen Masken, die ebenfalls 2024 eingeführt wurden, gibt es jetzt am Mac neu die „Auto-Mask“. Sie soll automatisch Haut, Haare, Himmel, Laub oder Kleidung ohne manuelles Tracking erkennen können und sie ist kombinierbar mit der Funktion „Magnetische Maske“. Mit der Funktion kann zum Beispiel sehr einfach der Hintergrund ausgeschnitten werden. Die Auto-Mask könnte dies beschleunigen.

Neu ist die Möglichkeit, bereits geschnittene Videoclips am Stück zu importieren und wieder in Einzel-Clips zu zerlegen. Diese Bearbeitungs-Erkennung arbeitet mit KI und soll zum Beispiel nützlich sein, um bereits gerenderte Videos für Social-Media-Kurzschnitte oder nachträgliche Anpassungen leichter verwenden zu können.

Kleine Verbesserungen gibt es außerdem noch mit einem überarbeiteten Farbabgleich, für den jetzt ein Referenzbild herangezogen werden kann, und für das Trimmen, das mit Advanced Trimming einzelbildgenau möglich ist. Apple spendiert zudem neue dynamische Titel, anpassbare Hintergründe und Gestaltungsmaterial – Creator-Themen – für verschiedene Seitenverhältnisse.

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Die App Final Cut Camera für iPhone und iPad ermöglicht nach dem Update erstmals das Abgreifen des unkomprimierten Bildsignals für externe Monitore und Recorder (Clean HDMI Out). Voraussetzung hierfür ist allerdings ein iPhone 17 Pro. Neu sind ferner eine erweiterte ProRes-Unterstützung und die Möglichkeit, den Digitalzoom abzuschalten, damit nicht versehentlich die Bildauflösung leidet und nur optische Zooms genutzt werden.

Mit dem großen Update des Creator-Bundles verschränkt Apple die verschiedenen Apps noch stärker miteinander. Bilder aus den Office-Apps Keynote, Pages und Numbers können direkt in Pixelmator Pro geöffnet werden. Und auch Final Cut Pro kann einzelne Bildframes direkt an Pixelmator Pro senden. Letztgenannte Bildbearbeitung wird zudem auf den Content-Hub mit kuratierten Premium-Fotos, Grafiken und Formen aufgeschaltet. Pixelmator Pro kann zudem neu Bilder per KI generieren. Hierfür gelten aber die Mindestvoraussetzungen der Apple Intelligence (iPhone 15 Pro oder neuer, iPad mit A17 Pro/M1 oder neuer, bzw. Apple-Silicon-Mac).

Auch bei den übrigen Office-Apps gibt es Detailverbesserungen: Keynote bekommt neue Übergänge, Pages auf iPhone und iPad erhält eine automatische Silbentrennung sowie die Möglichkeit, unsichtbare Zeichen einzublenden. Pages, Numbers und Keynote sind seit dem Start von Creator Studio nur noch in der Abo-Variante im App Store erhältlich – die früheren Gratis-Versionen hat Apple zurückgezogen. In Numbers lassen sich einzelne Tabellenblätter künftig ausblenden oder farblich markieren, was die Navigation in umfangreichen Kalkulationen erleichtern soll. Freeform erhält mit dem noch ausstehenden Update auf iOS/iPadOS/macOS 27 einen Dunkelmodus, Ordner zur Organisation von Boards sowie Zeichenunterstützung am Mac.

Auch Logic Pro hat Apple überarbeitet. Die Akkord-Erkennung soll nun präziser arbeiten, selbst bei erweiterten Akkorden und Umkehrungen – etwa wenn diese auf einer verzerrten Gitarre oder einem leicht verstimmten Klavier gespielt werden. Neu ist außerdem ein sogenanntes Producer Project, das Einblick in die vollständige Logic-Pro-Session hinter dem Song „Shoulda Never“ von Grammy-Gewinner Khris Riddick-Tynes gibt – inklusive sämtlicher Mehrspuraufnahmen, MIDI-Performances und Gesangsspuren. Für den Sample-Synthesizer Alchemy führt Apple einen granularen Synchronisationsmodus ein, ergänzt um ein passendes Sound-Pack mit Loops und Presets. Der Beat Breaker wiederum bekommt neue Filter- und Pan-Modi sowie eine feinere Steuerung der Zufälligkeit.

Bei Preis und Verfügbarkeit ändert sich nichts: Bestandsabonnenten erhalten das Update kostenlos, Neukunden zahlen weiterhin 12,99 Euro im Monat oder 129 Euro im Jahr, Studierende und Lehrkräfte 2,99 Euro monatlich beziehungsweise 29 Euro jährlich. Ob sich das Abo gegenüber dem Einzelkauf lohnt, hat unser ausführlicher Creator-Studio-Test beleuchtet. Wer einen neuen Mac oder ein passendes iPad kauft, erhält drei Monate kostenlosen Zugang. Die Einzelkaufversionen der Apps – etwa Final Cut Pro für 349,99 Euro oder Logic Pro für 229,99 Euro – bleiben zwar im Mac App Store erhältlich, erhalten einen Teil der hier beschriebenen Neuerungen zumindest vorerst nicht. Wer von allen exklusiven Abo-Funktionen profitieren möchte, kommt am Creator Studio nicht vorbei – bei Final Cut Pro fließen laut Apple aber auch Einmalkauf-Nutzer in die neuen Intelligenzfunktionen ein.

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(mki)



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Induktive Dreifach-Ladestationen im Test: Strom für iPhone, Watch und AirPods


Seit dem iPhone 8 beherrschen Apples Smartphones das drahtlose Laden. Zunächst erfüllten sie den Industriestandard Qi, ab dem iPhone 12 kam Apples MagSafe hinzu. Dabei geleiten Magnete das Telefon an die richtige Stelle, sodass zum einen die Spulen von iPhone und Lader optimal übereinander liegen. Zum Zweiten sorgen die Magnete auch für sicheren Halt, sodass der Ladevorgang nicht versehentlich unterbrochen wird und das iPhone sich in aufrechter Position befinden kann, ohne herunterzufallen. Für iPhones ohne MagSafe gibt es spezielle Hüllen oder Aufkleber, die mit eigenen Magneten die Haftung nachrüsten.

  • Alle Kandidaten betankten zuverlässig iPhone, Watch und AirPods.
  • Unterschiede gab es bei der Geschwindigkeit, Ladeleistung und den Arbeitsgeräuschen.
  • Alle Modelle brachten ein Kabel mit, aber nicht alle ein Netzteil.

Während Qi mit einer maximalen Ladeleistung von 7,5 Watt auskommen muss, schaffte schon das erste MagSafe meist bis zu 15 Watt. Seit einigen Jahren gibt es auch Geräte mit dem Standard Qi2, der die Vorzüge von MagSafe wie Magnethalterung und hohe Ladeleistung mitbringt, aber auch zu Geräten anderer Hersteller kompatibel ist. MagSafe-iPhones lassen sich auf Stationen mit Qi1 oder Qi2 laden, und umgekehrt betanken MagSafe-Charger auch Smartphones oder andere Geräte mit Qi, jedoch nicht immer mit der maximalen Power. Seit dem iPhone 16 vertragen die Geräte (bis auf die Modelle mit „e“) eine induktive Leistungsaufnahme bis zu 25 Watt.

Zu den Komfortfunktionen von lizenzierten MagSafe-Produkten gehört die kreisförmige Ladeanimation, wenn der Kontakt hergestellt wird. Bei anderen Geräten signalisiert nur eine kleine Ladestandsanzeige die Betankung – was im Grunde ausreicht, denn stets erklingt ein Ton bei Ladebeginn (sofern man ihn nicht ausgeschaltet hat). Viele der günstigen Stationen werden von den Herstellern als „kompatibel mit MagSafe“ beworben: Häufig halten sie ein iPhone zwar mit Magneten, laden es aber nur per Qi1 und 7,5 Watt. Die höchste Ladeleistung wurde stets nur zu einem Teil des Zeitraums erreicht.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Induktive Dreifach-Ladestationen im Test: Strom für iPhone, Watch und AirPods“.
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US-Luftfahrtbehörde will Verbot ziviler Überschallflüge über Land aufheben


Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) beabsichtigt, auf Grundlage der Executive Order 14304 des Weißen Hauses das seit 1973 geltende Verbot von zivilen Überschallflügen über US-Territorium aufzuheben. Das teilte die FAA am Mittwoch mit. Flüge sollen so mit zukünftigen, leisen Überschall-Passagierflugzeugen beschleunigt und Reisezeiten stark verkürzt werden. Die FAA erarbeitet nun Zertifizierungsstandards für Überschallflugzeuge sowie Lärmstandards für Start und Landungen.

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Beim Übergang zum Überschallflug kann sich die Druckwelle des Flugzeugs nicht mehr nach vorn ausbreiten und verdichtet sich zu einer Schallmauer. Dabei entsteht ein kegelförmiger Trichter aus Druckwellen hinter dem Flugzeug. Diese Druckwellen sind am Boden als lauter Knall zu hören, der zu einer Lärmbelastung bei Anwohnern in Fluggebieten führt. Auch Starts und Landungen führen in Flughafennähe zu Lärmbelästigungen. Entsprechend wurden in den USA 1973 Überschallflüge über Land für zivile Maschinen in der Luftfahrt verboten. Lediglich Militärjets dürfen seitdem weiterhin schneller als der Schall auch über Land unterwegs sein.

Die Regelung könne nun aber aufgehoben werden, heißt es von Michael Kratios, Assistant to the President for Science and Technology und Director of the White House Office of Science and Technology Policy. Alte Vorschriften hätten dafür gesorgt, dass technologischer Fortschritt ausgebremst werde. Die Aufhebung des Verbots auf Grundlage der Executive Order 14304 werde dafür sorgen, dass neue Techniken entwickelt und hochqualifizierte Arbeitsplätze in den USA entstehen.

Tatsächlich haben in den vergangenen Jahren verschiedene Lärmschutzentwicklungen in experimentellen Überschallflugzeugen für eine Lärmreduzierung gesorgt.

„Fortschritte in der Luft- und Raumfahrttechnik, der Materialwissenschaft, der Lärmreduzierung und bei neuen Betriebskonzepten werden den alten Überschallknall beseitigen“, sagt FAA-Administrator Bryan Bedford. „Das bedeutet, dass wir das aus den 1970er Jahren stammende Verbot von Überschallflügen über US-Territorium schließlich aufheben können, während wir gleichzeitig die Lärmbelastung für die Anwohner entlang der Flugrouten und in Flughafennähe minimieren.“

Bis Überschallflüge mit zivilen Maschinen in den Bereichen Passagier- und Frachtbeförderung möglich sind, kann es jedoch noch einige Jahre dauern. Zunächst erarbeitet die FAA dazu die nötigen Grundlagen. So müssen etwa Zertifizierungsstandards für zivile Überschallflugzeuge erstellt werden. Die FAA arbeitet dabei mit der International Civil Aviation Organisation, der NASA, der Luftfahrtindustrie und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Deren Grundlagenwissen, Erfahrungen und Forschungsergebnisse zu Überschallflügen sollen in die Zertifizierungsstandards und zusätzlich in zu erarbeitende Lärmvorschriften einfließen. Hinzu kommt, dass für den internationalen Einsatz der Flugzeuge Abkommen mit Luftfahrtbehörden außerhalb der USA getroffen werden müssen, um einen internationalen Betrieb von Überschallflugzeugen auch außerhalb der Vereinigten Staaten zu ermöglichen.

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Die FAA strebt an, die nötigen Standards und Vorschriften bis Mitte 2027 fertigzustellen.


(olb)



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