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Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im April 2026


Zu den Streaming-Highlights im April gehören unter anderem die fünfte Staffel von „The Boys“ sowie die zweite Staffel der Dramaserie „Beef“. Außerdem geht bei Disney+ mit „Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer“ die Neuauflage der beliebten Kult-Sitcom an den Start.

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Die zweite Staffel von „Beef“ knüpft an die eskalierende Fehde der ersten Staffel an, in der zwei scheinbar gewöhnliche Menschen, Danny Cho (Steven Yeun) und Amy Lau (Ali Wong), durch einen banalen Vorfall auf einem Baumarktparkplatz in eine Spirale aus Wut, Frust und Selbstzerstörung geraten. Obwohl das Prinzip der Story in Staffel 2 in etwa gleich bleibt, hat sie nichts mit den Personen oder Geschehnissen aus Staffel 1 zu tun. Das dramatische Spektakel findet dieses Mal in einem Country Club statt, wo den äußerst wohlhabenden Gästen jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wird.

Mit von der Partie sind unter anderem Josh (Oscar Isaac), der Geschäftsführer und gleichzeitig der Ehemann von Lindsay (Carey Mulligan) sowie der Fitnesstrainer Austin (Charles Melton) und seine Verlobte Ashley (Cailee Spaeny). Alle vier verbringen mehr als nur ihren beruflichen Alltag in dem renommierten Country Club, der unter dem strengen Blick der Milliardärin und Vorsitzenden Park (Youn Yuh-jung) geführt wird. Die zweite Staffel von „Beef“ startet am 16. April 2026 bei Netflix.

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Trailer zu „Beef“

Ab dem 8. April 2026 läuft bei Amazon Prime Video die fünfte und gleichzeitig letzte Staffel der erfolgreichen, schwarzhumorigen Superheldenserie „The Boys“. Die Serie spielt in einer Welt, in der Superhelden (die sogenannten „Supes“) von einem mächtigen Konzern („Vought“) vermarktet und von der Öffentlichkeit wie Filmstars gefeiert werden. Eine Gruppe von Außenseitern, angeführt von William „Billy“ Butcher (Karl Urban), versucht, die düsteren Machenschaften dieser Helden aufzudecken und sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Butchers Erzfeind ist Homelander (Antony Starr), der Anführer des Superheldenteams „The Seven“, mit dem er eine ganz persönliche Rechnung zu begleichen hat. Zwischen den Protagonisten und ihrer Gefolgschaft entwickelt sich ein dramatischer Krieg, der in Form von gewalttätigen Auseinandersetzungen, persönlichen Konflikten und politischen Machtspielen ausgetragen wird. In der 5. Staffel von „The Boys“ soll die Schlacht zwischen den verfeindeten Super- und Antihelden nun ihren finalen Höhepunkt erreichen.

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Trailer zu „The Boys“

„Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer“ macht dort weiter, wo die Kultserie „Malcolm Mittendrin“ nach sieben erfolgreichen Staffeln im Jahr 2006 aufhörte. Die Handlung der Sitcom dreht sich nach wie vor um die Familie Wilkerson und ihr chaotisches Zusammenleben. In der Neuauflage gibt es ein Wiedersehen mit allen Figuren der Originalserie, die, bis auf Dewey und Jamie von den ursprünglichen Darstellern gespielt werden. Zur Familie Wilkerson gehören die fünf Söhne Malcolm (Frankie Muniz), Dewey (Caleb Ellsworth-Clark), Reese (Justin Berfield), Francis (Christopher Masterson) und Jamie (Anthony Timpano) sowie die Eltern Hal (Bryan Cranston) und Lois (Jane Kaczmarek).

Rund 20 Jahre nach den Ereignissen der Originalserie steht Malcolm wieder im Mittelpunkt, allerdings dieses Mal zunächst bei seiner eigenen Familie. Malcolm ist mittlerweile glücklich verheiratet und hat eine Tochter. Dieses Glück konnte er nach seiner eigenen Auffassung nur erlangen, weil er sich vollständig von seinen Brüdern und Eltern abwendete und seitdem jeden Kontakt vermeidet. Die Turbulenzen, die er mit diesem harten Schritt hinter sich gelassen hat, finden jedoch den Weg zurück in Malcolms Leben, als er zum 40. Hochzeitstag seiner Eltern in seine Heimat zurückkehrt. „Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer“ läuft ab dem 10. April 2026 bei Disney+ als Miniserie mit vier Episoden.

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Trailer zu „Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer“

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im April bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
King Kong 01.04.
Mamma Mia! – Der Film 01.04.
Mamma Mia! Here We Go Again 01.04.
Die Braut des Prinzen 01.04.
Marvels „The Hulk” 01.04.
Micky+ Kurzgeschichten: Micky + Spidey 03.04.
Pizza Movie 03.04.
Brothers in Exile 06.04.
Deion’s Double Play 06.04.
Doc & Darryl 06.04.
The Good, the Bad, the Hungry 06.04.
Long Gone Summer 06.04.
Muhammad and Larry 06.04.
Survive and Advance 06.04.
Disneynatures „Orangutan” 22.04.
Theresa Wolff – Passion 29.04.
Serien
Den Sommer feiern mit Donna Hay: Staffel 1 01.04.
Dear Killer Nannies: Großgezogen von Mafia-Auftragskillern: Staffel 1 01.04.
HIP: Ermittlerin mit Mords-IQ: Staffel 1-4 01.04.
Die geheimnisvolle Welt der Bienen: Staffel 1 01.04.
Raising Chelsea: Staffel 1 02.04.
Star Wars: Maul – Shadow Lord: Staffel 1 06.04.
The Testaments: Die Zeuginnen: Staffel 1 08.04.
The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd: Staffel 1-6 08.04.
Perfect Crown: Staffel 1 10.04.
Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer: Staffel 1 10.04.
Sisi: Staffel 1-4 15.04.
Disney Jr. Arielle: Die kleine Meerjungfrau: Staffel 2 22.04.
SuperKitties: Staffel 3 22.04.
Anaon – Hüter der Nacht: Staffel 1 22.04.
Ghosts: Staffel 1 22.04.
In aller Freundschaft: Staffel 19-26 22.04.
Loriot – Die Fernseh-Edition: Staffel 1-4 22.04.
Schloss Einstein: Staffel 13 22.04.
Schloss Einstein: Staffel 24-26 22.04.
Sherlock: Staffel 1-4 22.04.
We’ll be fine: Staffel 1 23.04.
Grisu – Der kleine Drache: Staffel 1
Amazon Release
Filme
Spectre 01.04.
House of Gucci 01.04.
Skyfall 01.04.
James Bond 007 – Ein Quantum Trost 01.04.
James Bond 007 – Casino Royale 01.04.
James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben 01.04.
Megamind: Der Knopf des Verbrechens 01.04.
Der Fall Collini 02.04.
Ready or Not 02.04.
Mission: Impossible – Fallout 02.04.
Stromberg – Wieder alles wie immer 05.04.
Sonic the Hedgehog 1+2 09.04.
The Longest Ride 10.04.
Kung Fu In Rome 11.04.
The Maze Runner 1-3 11.04.
Pompeii 12.04.
Auslöschung 15.04.
The Dark Knight 15.04.
Batman v. Superman: Dawn of Justice 15.04.
Balls Up 15.04.
Batman Begins 15.04.
The Exorcism 16.04.
Jerry West: Das Logo 16.04.
Nachts im Museum 1-3 16.04.
Waiting for the Barbarians 17.04.
Venganza 17.04.
Project Darwin 17.04.
Zack Snyder’s Justice League 19.04.
Sugar Baby 19.04.
Gone Girl – Das perfekte Opfer 20.04.
Dune 20.04.
Love Again 21.04.
Super Charlie 23.04.
Wild Robot 24.04.
American Sniper 25.04.
Pretty Woman 25.04.
Never Let Go 26.04.
Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn 28.04.
Chroniken der Unterwelt 30.04.
The Astronaut 30.04.
Serien
Schnick Schnack – Pumuckl treibt Schabernack 01.04.
Nippon Sangoku: Die drei Nationen der roten Sonne: Staffel 1 05.04.
The Boys: Staffel 5 08.04.
The Handmaid’s Tale: Staffel 6 08.04.
Fist of The North Star: Staffel 1 11.04.
Bones: Staffel 1-12 13.04.
Absolute Value of Romance: Staffel 1 17.04.
American Gladiators: Staffel 1 17.04.
Kevin: Staffel 1 20.04.
Brooklyn Nine-Nine: Staffel 1-8 20.04.
Mission Unknown: The Unexpected: Staffel 2 22.04.
LOL: Chi Ride È Fuori: Staffel 6 23.04.
Cangaco Novo: Staffel 2 24.04.
Cochinas: Staffel 1 24.04.
Pam & Tommy: Staffel 1 27.04.
Das Geisterhaus: Staffel 1 29.04.
Netflix Release
Filme
Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten 01.04.
Podlachien – Alle für eine 01.04.
The Giant Falls 01.04.
Sarah Millican: Late Bloomer 01.04.
WWE SummerSlam: 2025, Survivor Series: 2025, Royal Rumble: 2026 01.04.
Moriah Wilson: Die tragische Wahrheit 03.04.
Fühlt ihr meine Stimme? 03.04.
Sheng Wang: Purple 07.04.
Untold: Chess Mates 07.04.
Vertrau mir: Der falsche Prophet 08.04.
Transformers One 09.04.
18th Rose 09.04.
Thrash 10.04.
Tyson Fury vs. Arslanbek Makhmudov 11.04.
Noah Kahan: Out of Body 13.04.
Untold: Jail Blazers 14.04.
The Middle: Staffel 1 – 9 15.04.
Ronaldinho: The One and Only 16.04.
180 17.04.
Roommates 17.04.
Eine Gorilla-Story erzählt von David Attenborough 17.04.
WWE WrestleMania: Ausgabe 42: 2026 18.04.
Joker: Folie à Deux 18.04.
Lilly und die Kängurus 18.04.
Supernova Strikers: Genesis 20.04.
Untold: The Shooting at Hawthorne Hill 21.04.
Lainey Wilson: Keepin‘ Country Cool 22.04.
This Is a Gardening Show 22.04.
Smile 2: Siehst du es auch? 22.04.
Apex 24.04.
Teen Lover 26.04.
Schattenseite 29.04.
Should I Marry A Murderer? 29.04.
Bonjour Agneta 29.04.
Serien
Liebe im Spektrum: Staffel 4 01.04.
Die Gangster Gang: Die Serie: Staffel 2 02.04.
Sins of Kujo 02.04.
XO, Kitty: Staffel 3 02.04.
Alkhallat+: The Series 02.04.
Agent from Above 02.04.
The Ramparts of Ice 02.04.
Bloodhounds: Staffel 2 03.04.
Knokke Off: Staffel 3 03.04.
Maamla Legal Hai: Staffel 2 03.04.
Clans: Staffel 2 03.04.
Big Mistakes 09.04.
Bandi – Unter Geschwistern 09.04.
Turn of the Tide: Season 3 10.04.
Zuhause bei den Furys: Staffel 2 12.04.
Crooks: Staffel 2 14.04.
Million Dollar Secret: Staffel 2 15.04.
Fake Profile: Season 3 15.04.
Made with Love 15.04.
Das Gesetz nach Lidia Poët: Staffel 3 15.04.
BEEF: Staffel 2 16.04.
Alpha Males: Season 5 17.04.
We Are All Trying Here 18.04.
CoComelon: Unser Viertel: Staffel 7 20.04.
Funny AF with Kevin Hart 20.04.
Unchosen 21.04.
Santita 22.04.
Sold Out on You 22.04.
Stranger Things: Tales from ‘85 23.04.
Flunked 23.04.
Running Point: Staffel 2 23.04.
Straight to Hell 27.04.
Man on Fire 30.04.

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(sem)



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Fiido Nomads Pro im Test: Top-Ausgestattetes City-E-Bike mit 100-Nm-Mittelmotor


Das City-E-Bike Fiido Nomads Pro will mit 100-Nm-Mittelmotor, 29-Zoll-Laufrädern und integriertem Bügelschloss überzeugen. Wir haben es getestet.

Fiido kennen wir bislang für leichte, schicke Urban-E-Bikes mit Heckmotor. Das federleichte Fiido Air aus Carbon wog in unserem Test unter 14 kg und begeisterte mit cleanem Design. Auch das Fiido C21 überzeugte als eines der besten China-E-Bikes unserer Tests. Nun geht die Marke einen neuen Weg: Das Fiido Nomads Pro ist das erste Modell des Herstellers mit Mittelmotor – und der schiebt gleich mit satten 100 Nm an.

Damit positioniert sich das Nomads Pro robuster als seine Geschwister. Statt Leichtbau steht hier Kraft im Vordergrund. Große 29-Zoll-Laufräder, eine 120-mm-Luftfederung, Vierkolben-Scheibenbremsen und ein serienmäßig integrierter Gepäckträger sowie ein Bügelschloss zeigen, wohin die Reise geht.

Der Preis liegt bei 1999 Euro und damit im gehobenen Segment. Ob der erste Mittelmotor-Aufschlag von Fiido gelingt, klärt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Fiido Nomads Pro kommt teilmontiert per Post. Die Endmontage bleibt am Nutzer hängen. Selbst erledigen muss man das Einsetzen des Vorderrads, die Montage des vorderen Schutzblechs, das Einsetzen und Verkabeln der Displayeinheit, das Einstecken der Sattelstange sowie das Anschrauben der Pedale. Werkzeug liegt bei. Die Verkabelung der Displayeinheit gestaltet sich zunächst schwierig, denn die Abbildungen in der Anleitung sind zu klein geraten. Reifen aufpumpen, Kette ölen oder Bremsen justieren entfällt hingegen. Nach rund 45 Minuten ist das E-Bike startklar.

Fiido Nomads Pro

Optisch macht das Nomads Pro eine gute Figur. Der Aluminiumrahmen trägt den Akku sauber integriert, die großen Laufräder verleihen dem Rad eine stattliche Erscheinung. Die Maße bewegen sich im typischen Rahmen dieser Klasse: rund 194 bis 198 cm Gesamtlänge, 74 cm Lenkerbreite und 112 cm Lenkerhöhe. Mit etwa 26 kg wiegt es etwas mehr als der Vorgänger mit 24,7 kg – der Mittelmotor fordert seinen Tribut. Eine Farbwahl gibt es bislang nicht, das Rad kommt nur in Silbergrau.

Die Verarbeitung überzeugt. Schweißnähte, Lack und Kabelführung wissen zu gefallen. Nichts wackelt, nichts quietscht – das Rad wirkt wie aus einem Guss. Ein kleines Highlight ist das serienmäßig in den Rahmen integrierte Bügelschloss. Fiido gewährt zwei Jahre Garantie und verspricht unbegrenzten technischen Support.

Lenker & Display

Der Aluminiumlenker lässt sich in der Höhe anpassen und ermöglicht dadurch eine bequeme Sitzposition. Die Griffe bestehen aus rutschhemmendem TPR. Ergonomisch geformt sind sie aber leider nicht. Wer viel und lange fährt, wünscht sich hier eine Auflagefläche für die Handballen.

Das Display sitzt schick integriert im Vorbau und bleibt selbst bei Sonne gut ablesbar. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn günstige Farbdisplays schwächeln hier oft. Die farbige Anzeige liefert unter anderem folgende wichtige Werte: Geschwindigkeit, Restkapazität in Prozent, Gesamtkilometer (ODO) und Fahrtdauer. Per Druck auf die M-Taste schaltet man die Anzeigen durch.

Zur Bedienung gibt es gleich zwei Schaltereinheiten. Eine sitzt mittig direkt unter dem Display, die zweite liegt links und lässt sich gut per Daumen erreichen. Einige Tasten sind dabei redundant belegt. Für die Beleuchtung gibt es einen eigenen Knopf auf der linken Seite. Insgesamt geht die Bedienung leicht von der Hand, auch wenn die doppelte Tastenbelegung etwas überflüssig wirkt.

Fahren

Das Herzstück des Fiido Nomads Pro ist sein Mittelmotor mit satten 100 Nm Drehmoment – für Fiido eine Premiere. Zum Vergleich: Das Heybike Galaxy C bietet 80 Nm, das preiswerte Touroll MA2 kommt auf 70 Nm. Mit 100 Nm spielt das Nomads Pro also in einer kräftigeren Liga. Die Steuerung erfolgt über einen Drehmomentsensor. Dadurch wirkt die Kraftentfaltung natürlich und setzt kaum verzögert ein. Am Berg zeigt der Antrieb, was in ihm steckt, und schiebt hier kraftvoll an.

Fiido Nomads Pro

Ganz geräuschlos geht das nicht vonstatten. Der Motor arbeitet etwas lauter als viele andere Antriebe. Beim Anfahren gibt er zudem ein leichtes „Klack“-Geräusch von sich. Störend ist das nicht, hörbar aber allemal.

Nicht ganz perfekt gerät die Abregelung. Wie es sich gehört, endet die Unterstützung bei 25 km/h (per GPS-App bestätigt) – das hält das Nomads Pro schön legal. Allerdings pendelt die Geschwindigkeit bei konstanter Fahrt leicht. Fällt das Tempo unter einen gewissen Wert, setzt der Motor spürbar wieder ein. Das Rad macht dabei einen winzigen Satz nach vorn. Gewöhnungsbedürftig, aber kein Beinbruch. Wir haben festgestellt, dass dieses Problem besonders im Turbo-Modus auftritt. Wer auf Eco wechselt, spürt es kaum noch.

Für Fahrkomfort sorgt die Luftfederung mit 12 cm Federweg an der Vordergabel. Sie lässt sich bequem vom Lenker aus per Lockout sperren und arbeitet im Test einwandfrei. Damit filtert das Nomads Pro Bordsteinkanten und Unebenheiten deutlich besser als das Ado Air 30 Ultra, dem eine Federgabel gänzlich fehlt. Nur der Sattel dürfte für ein E-City-Bike etwas weicher ausfallen.

Fiido Nomads Pro

Für die Verzögerung sorgen Karasawa-Vierkolben-Scheibenbremsen. Sie bieten eine hervorragende Bremswirkung und einen sauberen Druckpunkt. Vier Kolben statt zwei sind bei City-E-Bikes keine Selbstverständlichkeit. Die montierten CST-Patrol-Reifen in 29 × 2,1 Zoll überzeugen mit gutem Profil und bleiben auch bei Nässe sicher. Geschaltet wird über eine 9-Gang-Schaltung mit klassischem Kettenantrieb.

Bei der Ergonomie fühlt sich unser 1,86 m großer Testfahrer auf Rahmengröße L sehr wohl. Das Nomads Pro gibt es in zwei Größen: M für Körpergrößen von 165 bis 190 cm und L für 175 bis 205 cm. Die Sattelhöhe reicht bei Größe M von 85 bis 102 cm, bei Größe L von 90 bis 108 cm. Die maximale Zuladung liegt laut Hersteller bei 120 kg.

Akku

Der im Rahmen integrierte Akku bietet 36 Volt und 417,6 Wh Kapazität. Zum Laden lässt er sich per Schlüssel gesichert entnehmen. Etwas umständlich ist die Positionierung des Ladeports. Er sitzt an der Unterseite des Rahmens und ist dadurch nur schwer zu treffen. Hier ist Fummelei angesagt.

Fiido gibt eine Reichweite von rund 75 km mit einem Akku an. Solche Werte gelten üblicherweise nur unter optimalen Bedingungen, also Eco-Modus, wenig Steigung und Zuladung sowie mildem Wetter. Doch in diesem Fall bestätigt die Praxis diesen Wert annähernd. Bei durchgehend voller Unterstützung, viel Stop-and-Go in der Stadt, 85 kg Zuladung und gutem Wetter kamen wir auf etwa 60 km. Wer mehr braucht, montiert gegen 700 Euro Aufpreis zwei Zusatzakkus am Gepäckträger. Damit soll das Nomads Pro unter Idealbedingungen bis zu 225 km schaffen.

App

Die Fiido-App verbindet sich per Bluetooth mit dem E-Bike. Direkt nach der Auslieferung sollte man von Meilen auf Kilometer umstellen, denn die Anzeige startet standardmäßig im imperialen Einheitssystem. Danach bietet die App einige nützliche Funktionen. Eine Wegfahrsperre lässt sich aktivieren, die Assistenzstufen erweitert man von drei auf fünf und die Tastentöne kann man abschalten. Ebenfalls möglich ist eine intelligente Entriegelung, die allerdings nur mit einer Fiido-Smartwatch funktioniert – diese haben wir nicht getestet. Zusätzlich lassen sich Touren speichern und weitere Dokumentationen abrufen.

Preis

Das Fiido Nomads Pro kostet in der Grundversion mit einem Akku 1999 Euro. Damit bewegt es sich im leicht gehobenen Preissegment. Zwei zusätzliche Akkus am Gepäckträger schlagen mit 700 Euro Aufpreis zu Buche. Optional gibt es reichlich Zubehör: einen Akkuträger, einen Haustier-Anhänger, einen Kinderanhänger, einen Lasten-Anhänger, eine Packtasche sowie eine Gepäckträgertasche fürs Heck.

Fazit

Mit dem Nomads Pro beweist Fiido, dass sie auch Mittelmotor können. Der Antrieb mit satten 100 Nm gefällt dank natürlicher, kaum verzögerter Kraftentfaltung via des Drehmomentsensors und schiebt am Berg kräftig an. Die Verarbeitung ist tadellos, das Rad wirkt wie aus einem Guss. Besonders löblich sind das serienmäßig integrierte Bügelschloss, die gut funktionierende Luftfederung mit Lockout und die bissigen Karasawa-Vierkolben-Bremsen.

Perfekt ist aber nicht alles. Der Motor arbeitet etwas lauter als die Konkurrenz, und die Abregelung bei 25 km/h könnte konstanter geraten. Kleinere Schwächen sind der fummelige Ladeport, die nicht ergonomischen Griffe, der etwas zu harte Sattel sowie fehlende Extras wie Blinker, Bremslicht und Dämmerungssensor. Immerhin leuchtet das serienmäßige Frontlicht hell genug, um nachts etwas zu sehen.

Trotzdem: Wer ein robustes, kräftig motorisiertes City-E-Bike mit exzellenter Verarbeitung sucht, macht mit dem Fiido Nomads Pro nichts falsch.



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Android-Backup erlaubt das Ausschließen einzelner Apps


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Mit einer neuen Backup-Funktion lassen sich unter Android nun einzelne Apps abwählen, um Cloudspeicher zu sparen, oder falls Nutzerinnen und Nutzer Daten bestimmter Anwendungen nicht in Googles Cloud sichern möchten. Die Funktion befindet sich derzeit noch in der Beta-Version.

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Bislang kann Googles Backuplösung für Android weitgehend als eine „Alles oder nichts“-Lösung verstanden werden. Es gab kaum Auswahlmöglichkeiten bei den Backupeinstellungen, sodass Daten sämtlicher installierter und unterstützter Apps in die mit dem eigenen Google-Konto verbundene Google-One-Cloud geschoben wurden.

Das ist sicher sinnvoll, wenn Nutzerinnen und Nutzer ein neues Smartphone einrichten oder ihr Gerät nach einem Werksreset wiederherstellen wollen. Wer jedoch ein wenig mehr Kontrolle über die gesicherten Daten möchte, schaut in die Röhre.

Die ein wenig erweiterte Backup-Funktion scheint mit der Play-Dienste-Version 26.25 vom 29. Juni verteilt zu werden, sie wird jedoch nicht im Changelog der Systemdienste erwähnt. Das dürfte daran liegen, dass sie noch in der Beta ist. Wie die meisten Play-Dienste-Funktionen ist auch die Backuplösung nicht Pixel-exklusiv und nicht an die neueste Android-Version gebunden. Auch auf einem Nothing-Phone mit Android 16 ist sie vorhanden.


Screenshots – wie man auf einem Google Pixel in die Backup-Einstellungen kommt

Screenshots – wie man auf einem Google Pixel in die Backup-Einstellungen kommt

Die Cloud-Backup-Funktion ist ein wenig versteckt.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Sobald die Funktion für die breite Masse verfügbar ist, findet man sie auf Pixel-Geräten unter „Google-Dienste und -Einstellungen“ > „Sicherung verwalten“ > „Andere Gerätedaten“. Hier sind unter dem Punkt Gerätedaten die „App-Daten“ aufgelistet. Standardmäßig werden alle App-Daten gesichert, möchte man bestimmte Anwendungen ausschließen, tippt man auf die Schaltfläche hinter den einzelnen Apps. Daraufhin erscheint folgender Hinweis: „Dadurch werden Daten aus [XY] aus deinem Google-Konto gelöscht und keine Daten aus [XY] von diesem Gerät mehr gesichert“. Weiterhin nicht ausschließen kann man die Sektionen SMS und MMS, Anrufliste und die Geräteeinstellungen. Auf Geräten anderer Hersteller ist die Backup-Funktion in den Einstellungen ähnlich versteckt, unter „Google“ zu finden.

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Es ist nicht die erste Erweiterung der Backup-Funktion: Schon im Februar kündigte Google mit Version 26.06 der Google-Play-Dienste an, dass sich künftig auch heruntergeladene Dokumente automatisch in Google Drive speichern lassen sollen. Mit Version 26.23 der Google-Play-Dienste vom 15. Juni sollte laut den Versionshinweisen außerdem eine neue Funktion für die Dienstprogramme auf Android-Smartphones verteilt werden. Mit dieser sollen Nutzerinnen und Nutzer ihre WhatsApp-Backups direkt über die Geräteeinstellungen verwalten können. Beide Funktionen sind bis heute nicht aufgetaucht.

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(afl)



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KI-Agenten: Bis zu 234 Milliarden US-Dollar Softwareumsatz in Gefahr


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Die bisherigen Umsatzmodelle für Unternehmenssoftware werden laut einer Prognose der Marktforscher von Gartner durch agentische KI erheblich unter Druck geraten. Bis 2030 könnten Ausgaben für Software bis zu 234 Milliarden US-Dollar bedroht sein, rund 20 Prozent der von Gartner geschätzten Ausgaben für Software-as-a-Service bis zu diesem Zeitpunkt.

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Gartner spricht dabei von einem Effekt namens „Agentic Arbitrage“. Damit ist gemeint, dass KI-Agenten Aufgaben systemübergreifend ausführen und dadurch Nutzer immer seltener mit den Bedienoberflächen verschiedener klassischer Softwareanwendungen interagieren müssen. Die klassischen Abrechnungsmodelle pro Nutzer greifen so nicht mehr.

„Agentic AI verändert die ökonomischen Grundlagen der Softwarebranche“, erklärte George Brocklehurst, Managing Vice President bei Gartner. „Agentische Systeme liefern Ergebnisse direkt, umgehen dabei traditionelle Anwendungen, die stark auf die Benutzererfahrung ausgerichtet sind, und lassen die eigentliche Software im Hintergrund verschwinden. Damit wird für viele Anbieter von Unternehmenssoftware die bisherige Kopplung von Nutzerwachstum und Umsatzwachstum aufgebrochen.“

Unter dem Stichwort der SaaSpocalypse macht das Narrativ, dass KI das Geschäft der Softwarefirmen kannibalisieren könnte, schon länger die Runde. Unter anderem sorgte es für heftige Kursrutsche bei den Aktien der Anbieter. Die Gartner-Analysten sehen allerdings kein Ende der Softwarebranche, sondern einen bereits laufenden Wandel. Die Art, wie Software entwickelt, bepreist und genutzt wird, werde sich grundlegend verändern.

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Damit würden sich auch die Erwartungen der Kunden ändern: „Unternehmenskunden werden weniger Wert darauf legen, immer neue Tools oder Dashboards anzuschaffen“, sagte Brocklehurst. Es gehe vielmehr um bessere Ergebnisse. Bedienoberflächen würden als Unterscheidungsmerkmal an Bedeutung verlieren. Es gehe künftig eher darum, Systeme für orchestrierte agentische Workflows zu schaffen, die Kundenkontext und institutionelles Wissen erfassen und lange behalten können. Etablierte SaaS-Anbieter, die nicht mit der Zeit gehen, müssten um ihre Marktanteile fürchten.

Gartner steht mit dieser Sicht auf den Software-Markt nicht alleine. Auch der Digitalverband Bitkom geht davon aus, dass sich die Branche auf einen tiefgreifenden Umbau ihrer Geschäftsmodelle einstellen muss. Künftig werde Software weniger nach Arbeitszeit oder pauschalen Lizenzen verkauft, sondern stärker nach messbaren Ergebnissen abgerechnet, heißt es in einer kürzlichen Studie Softwarewelt 2036 des Verbands. Den Auslöser sieht auch der Bitkom im erwarteten verstärkten Einsatz von KI-Agenten.


(axk)



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