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Künstliche Intelligenz

Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im September 2025


Auch im September erweitern die großen Streaming-Anbieter ihr Angebot wieder um zahlreiche Filme und Serien. Zu den Highlights in diesem Monat zählen unter anderem die Dramaserie „Black Rabbit“ mit Jason Bateman und Jude Law sowie die Realverfilmung des Disney-Animationsfilms „Lilo & Stitch“. Außerdem geht mit „Shot Caller“ ein spannender Gang-Thriller mit Nikolaj Coster-Waldau (u.a. „Game of Thrones“) an den Start.

„Black Rabbit“ ist eine achtteilige Mini-Dramaserie, die ab dem 18. September 2025 bei Netflix verfügbar sein wird. Im Mittelpunkt der Handlung steht das namensgebende Trend-Restaurant inklusive VIP-Lounge „Black Rabbit“, das Jake Friedkin (Jude Law) in New Yorks Nachtwelt betreibt. Für Jake und sein Restaurant läuft alles nahezu perfekt, bis eines Tages Jakes chaotischer Bruder Vince (Jason Bateman) ganz unverhofft auf der Matte steht.

Vince hat allerlei Altlasten im Gepäck und konfrontiert seinen Bruder unweigerlich mit alten Traumata, Geldschulden bei gefährlichen Leuten und gewalttätigen Auseinandersetzungen, wodurch Jake sowohl privat als auch geschäftlich in einen emotionalen Existenzkampf gerät. Erste Trailer versprechen, dass die Serie nicht nur ein mitreißendes Familiendrama, sondern auch ein actiongeladener Thriller ist, an dem Jason Bateman und Jude Law auch als ausführende Produzenten mitwirkten. Neben den beiden Hollywood-Größen spielen auch Stars wie Troy Kotsur, Chris Coy und Odessa Young in „Black Rabbit“ eine Rolle.

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Trailer zu „Black Rabbit“ (Miniserie)

Der wohlhabende Geschäftsmann und Familienvater Jacob Harlon (Nikolaj Coster-Waldau) bringt sein eigenes angenehmes Leben zum Entgleisen, als er eines Tages seinen besten Freund Tom in einen tödlichen Unfall verwickelt. Jacob landet, auch dank eines hoch motivierten Staatsanwalts, Hals über Kopf im Knast, wo er zunächst für rund eineinhalb Jahre bleiben soll. Seine Gefängnisstrafe verlängert sich jedoch erheblich, als er in die Machenschaften der unterschiedlichen Gangs im Gefängnis verwickelt wird.

Im Verlauf des Films versinkt Jacob immer tiefer in den Banden-Strukturen und wird schließlich selbst zu einem gefürchteten Gang-Mitglied. Seine Knast-Karriere sorgt für schwerwiegende Konflikte und letztendlich den Bruch mit seiner Familie, was Jacob scheinbar noch stärker in die Gangsterwelt abtauchen lässt. „Shot Caller“ ist ein packender Action-Thriller mit einem großartigen Nikolaj Coster-Waldau in der Hauptrolle, der im Sub-Genre der Knast- und Gang-Thriller zu Unrecht unter dem Radar fliegt. Der Film ist ab dem 07. September 2025 bei Amazon Prime Video zu sehen.

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Trailer zu „Shot Caller“

Mit „Lilo & Stitch“ zeigt Disney+ ab dem 03. September 2025 die Realverfilmung des beliebten, animierten Disney-Klassikers aus dem Jahr 2002. „Lilo & Stitch“ erzählt die Geschichte der sechsjährigen Lilo Pelekai (Maia Kealoha), die nach dem tragischen Ableben ihrer Eltern bei ihrer Schwester Nani auf Hawaii lebt. Das Jugendamt ist mit dieser Regelung allerdings mehr als unzufrieden und versucht die beiden Schwestern auseinanderzubringen. Für Lilo bedeutet diese Situation besonders großes Unglück, da sie aufgrund der Alltagsprobleme ihrer großen Schwester sehr einsam ist und sich nichts mehr wünscht als einen Freund, der ihr zur Seite steht.

Diesen findet sie eines Tages unverhofft in einem Tierheim, wo sie das ungewöhnliche blaue Wesen Stitch (im Original gesprochen von Chris Sanders, Erfinder von „Lilo & Stitch“) kennenlernt. Stitch tarnt sich als außergewöhnlicher Hund, ist in Wahrheit aber das außerirdische Experiment 626, das den Fängen seiner Schöpfer entkommen ist und auf der Erde allerlei Chaos stiftet. Zwischen Lilo und Stitch entsteht eine besondere Freundschaft, die den Film zu einer der schönsten Disney-Geschichten macht.

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Trailer zu „Lilo & Stitch“

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im September bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
Lilo & Stitch 03.09.
Fly – ein Leben für den Sprung 05.09.
Swiped 19.09.
Delfine hautnah mit Bertie Gregory 19.09.
Lilith Fair: Building a Mystery 21.09.
Serien
Downtown Abbey: Staffel 1-6 01.09.
Superstore: Staffel 1-6 01.09.
Bob’s Burgers : Staffel 15 03.09.
Death in Paradise :Staffel 14 03.09.
Only Murders in the Building: Staffel 5 09.09.
Der unglaubliche Dr. Pol: Staffel 24 10.09.
Minnie Toons: Das Haustier-Hotel: Staffel 1 10.09.
Call my Agent: Staffel 1 12.09.
Die Breslauer Morde: Staffel 1 12.09.
Futurama: Staffel 13 16.09.
Iron Man und seine fantastischen Freunde: Staffel 1 17.09.
How to get away with Murder: Staffel 1-6 17.09.
Hamster & Gretel: Staffel 2 17.09.
Lego Star Wars: Wiederaufbau der Galaxis: Staffel 1 19.09.
K11 – Die neuen Fälle: Staffel 3+4 22.09.
Disney Junior Arielle: Staffel 1 24.09.
Sneaker Wars: Adidas v Puma: Staffel 1 24.09.
Death in Apartment 603: What happened to Ellen Greenberg: Staffel 1 29.09.
Chad Powers: Staffel 1 30.09.
Amazon Release
Filme
Die Nachbarn Von Oben 01.09.
House Of Gucci 01.09.
The Good Mother 01.09.
Blue Beetle 02.09.
Papillon 02.09.
Ice Road 2: Vengeance 03.09.
They Want Me Dead 03.09.
Yes, Chef! 03.09.
Hunt Club 04.09.
Alarum Alarum 05.09.
Bogus 05.09.
Copykill 05.09.
Concrete Utopia oder Der Letzte Aufstand 05.09.
First Daughter: Date mit Hindernissen 05.09.
Mambo Kings 05.09.
Joyride – Spritztour 05.09.
Sag kein Wort 05.09.
Shazam! Fury Of The Gods 05.09.
Stay 05.09.
Tigerland 05.09.
The Sentinel – Wem kannst du trauen? 05.09.
Unsane Unsane – Ausgeliefert 05.09.
Bailey – Ein Hund kehrt zurück 06.09.
Gone Girl – Das perfekte Opfer 06.09.
Bailey – Ein Freund fürs Leben 07.09.
Shot Caller 07.09.
Speaking of Sex 08.09.
Reality – Wahrheit hat ihren Preis 10.09.
The Flash 11.09.
The Lost Talisman – Die Geister, die ich rief 11.09.
Dirty Angels 12.09.
Mcwalter 12.09.
Pompeii 12.09.
Mortal Kombat (2021) 13.09.
Suicide Squad 14.09.
The Suicide Squad 14.09.
Dirty Grandpa 15.09.
Shin Chan Crash! Königreich Kritzel Und Fast Vier Helden 15.09.
Belleville Cop 17.09.
Der Vorname 18.09.
Gator Creek 22.09.
Girl on the Train 22.09.
A Beautiful Day 24.09.
Wann Wird Es Endlich Wieder So, Wie Es Nie War 24.09.
Mamma Mia! Here We Go Again 25.09.
The Inspection 26.09.
Türkisch Für Anfänger 26.09.
Kung Fu Panda 1-4 29.09.
Disturbing the Peace 30.09.
Serien
The Runarounds: Staffel 1 01.09.
Holiday Crush: Staffel 1 04.09.
Suga: Staffel 1 04.09.
Dish It Out: Staffel 1 05.09.
Helluva Boss: Staffel 1-2 10.09.
Das Gift der Seele: Staffel 1 10.09.
Do You Wanna Partner: Staffel 1 12.09.
Every Minute Counts: Staffel 2 12.09.
Larry The Cable Guy: It’s A Gift: Staffel 1 12.09.
Lol: Last One Laughing Argentina: Staffel 2 12.09.
Krass Klassenfahrt – Die neue Generation: Staffel 2 15.09.
Peppa Wutz: Staffel 9-10 15.09.
Gen V: Staffel 2 17.09.
Hotel Costiera: Staffel 1 24.09.
The Summit 26.09.
De Viaje Con Los Derbez: Staffel 5 26.09.
Netflix Release
Filme
Amsterdam 01.09.
The Outrun 05.09.
Barbie und Teresa – So schmeckt Freundschaft 05.09.
Inspector Zende 05.09.
Love Con Revenge: Die Rache der Betrogenen 05.09.
Running Man 07.09.
Dr. Seuss: Rotfisch, Blaufisch 08.09.
Jordan Jensen: Take Me With You 09.09.
aka Charlie Sheen 10.09.
Kontrabida Academy 11.09.
The Wrong Paris 12.09.
Beauty and the Bester: Der Facebook-Vergewaltiger 12.09.
Verrückt/Schön 12.09.
Canelo Álvarez vs. Terence Crawford 13.09.
Paddington in Peru 15.09.
Drachenreiter 16.09.
Matchroom: Die größten Sport-Showmaster 17.09.
Same Day with Someone 18.09.
BlacKkKlansman 18.09.
She Said Maybe 19.09.
Maria Stuart, Königin von Schottland 19.09.
Cristela Alonzo: Upper Classy 23.09.
Special Ops: Lioness 24.09.
Der Pate, Epilog: Der Tod von Michael Corleone 25.09.
The Art of War 25.09.
French Lover 26.09.
Ruth & Boaz 26.09.
Bridget Jones: Verrückt nach ihm 29.09.
Nightmares of Nature – Wilde Horrorgeschichten 30.09.
Serien
Wednesday: Staffel 2 Teil 2 03.09.
Pokémon Concierge: Staffel 1 Teil 2 04.09.
Countdown: Canelo v Crawford 05.09.
Kaoru und Rin 07.09.
Her Mother’s Killer: Staffel 2 08.09.
Kiss or Die 09.09.
Die toten Frauen 10.09.
Love Is Blind: Brazil: Staffel 5 10.09.
Love is Blind: France 10.09.
Der letzte Wolf von Lyssia: Staffel 2 11.09.
Beauty in Black: Staffel 2 11.09.
Halb Malmö hat mit mir Schluss gemacht 11.09.
Ratu Ratu Queens: The Series 12.09.
You and Everything Else 12.09.
Las Maldiciones 12.09.
Next Gen Chef 17.09.
1670: Staffel 2 17.09.
Black Rabbit 18.09.
Platonisch 18.09.
The BA***DS of Bollywood 18.09.
Der Milliardärsbunker 19.09.
Haunted Hotel 19.09.
Blippis Berufe-Show: Staffel 2 22.09.
The Guest 24.09.
Scissor Seven: Staffel 5 25.09.
House of Guinness 25.09.
Wayward – Unberechenbar 25.09.
Alice in Borderland: Staffel 3 25.09.
Ángela 26.09.
Earthquake: Joke Telling Business 30.09.
ONE PIECE: East Blue: Batch 1 30.09.

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Netflix besuchen

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(sem)



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Zwischen Schatten, Tropfen und Porträts: Die Bilder der Woche 35


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Ein Waldbild voller goldener Abendsonne, ein farbgewaltiger Wassertropfen, mediterrane Abendstimmung in Ascona und das Porträt einer jungen Frau: Die Bilder der Woche spannen dieses Mal einen weiten Bogen von natürlicher Ruhe über urbane Szenerien bis zu spannungsgeladenen Details aus Natur und Alltag.



Licht und Schatten

(Bild: Franz Buchegger)

Dieses stimmungsvolle Waldbild fängt den Moment, in dem die Sonne zwischen den Bäumen hindurchscheint, gekonnt ein. Die langen Schatten und warmen Goldtöne stehen in einem reizvollen Kontrast zueinander. Galerie-Fotograf Franz Buchegger berichtet: „Der aufgenommene Wald liegt ganz in der Nähe unseres Hauses und ist ein ideales Naherholungsgebiet zum Spazieren und Relaxen. Die Idee zu diesem Bild, das ich Ende Dezember letzten Jahres aufgenommen habe, war das besondere Licht der winterlichen Abendsonne und das Schattenspiel der Bäume im Wald zu nutzen, um die besondere Atmosphäre dieses Augenblicks einzufangen.“


Das Titelbild der Ausgabe 04 2025 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 04 2025 des Foto-Magazins c't Fotografie

Die Komposition lebt vom Spiel zwischen den vertikalen Baumstämmen und dem weichen Schimmer der Lichtstrahlen. Durch die klare Fokussierung auf das Sonnenlicht entsteht eine faszinierende Balance aus Ruhe und Dynamik.



Only 4 drops

(Bild: Froggy 42)

Von der Wasseroberfläche schießt eine schillernde, rote Tropfenformation hervor. Die Flüssigkeit spannt sich wie ein flatternder Umhang zur Seite und wirkt beinahe lebendig. Kleine Spritzer lösen sich ab und verstärken die Dynamik des Moments. Der helle Hintergrund stellt die filigrane Struktur schön frei und verleiht der ganzen Szene Tiefe.



Ascona – Bella Ticino

(Bild: Gilbert Photography (forms))

Ascona, am Ufer des Lago Maggiore gelegen, zeigt sich hier in der magischen Abenddämmerung. Die bunten Fassaden der Häuser an der Piazza Motta mit seinen Cafés und Restaurants erstrahlen im warmen Licht, während sich die Lichter im stillen Wasser spiegeln. Der Kirchturm ragt als markantes Wahrzeichen über den Dächern, während ein paar Boote im Hafen ruhen. Im Hintergrund zeichnen sich die dunklen Silhouetten der Berge ab und rahmen das Bild des Schweizer Kleinods malerisch ein.



Bekassine tropft

(Bild: Carl-Peter Herbolzheimer)

Eine Bekassine steht still im Wasser, ihr langgezogener Schnabel trägt einen einzelnen Tropfen. Das Gefieder zeigt ein komplexes Muster aus Braun, Weiß und Schwarz, perfekt als Tarnung in ihrem natürlichen Lebensraum. Die glatte Wasserfläche verstärkt die ruhige Wirkung der Szene und rückt die filigrane Eleganz des Vogels in den Vordergrund.



Bronze

(Bild: fossy304)

Dieses Porträt einer jungen Frau hat durch den direkten Blickkontakt mit der Kamera eine starke, unmittelbare Präsenz. Das weiche Licht betont ihre Gesichtszüge und unterstreicht ihre natürliche Ausstrahlung. Durch den dunklen, unscharfen Hintergrund richtet sich der Fokus vollständig auf das Gesicht. Die offenen Haare und die dezenten goldenen Ohrringe verleihen dem Bild eine authentische Note.



unter Spannung

(Bild: metapix)

Kräftiges Rot dominiert das gesamte Bild und erzeugt eine intensive, beinahe aggressive Wirkung. Ein Zentrum mit ausstrahlenden Streben sorgt für eine klare Struktur und visuelle Spannung. Linienführung und Symmetrie verleihen diesem Sonnenschirm eine grafische Anmutung, fast wie eine architektonische Struktur. Die Reduktion auf Farbe und Form macht das Bild modern, plakativ und sehr wirkungsvoll.



Schichtwechsel

(Bild: nikkonwolf)

In scharfer Nahaufnahme ist eine Hornisse im Flug zu sehen, die direkt auf den Eingang eines Holzspaltes zusteuert, aus dem eine zweite Hornisse hervorlugt. Die imposanten Details der Flügel, Beine und des gelb-schwarz gemusterten Hinterleibs sind gestochen scharf. Durch die weiche Unschärfe im Hintergrund entsteht eine gelungene Freistellung, die den Blick des Betrachters gezielt auf die beiden Insekten lenkt. Die Perspektive erzeugt ein spannendes Bild, das für naturwissenschaftliche und visuell Interessierte gleichermaßen spannend ist.

Die Bilder der Woche im Überblick:


Samstag: Licht und Schatten (Bild:

Franz Buchegger

)


(caru)



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Künstliche Intelligenz

Über den Chat hinaus: Mit LLMs echte Nutzerprobleme lösen


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Seit dem Erscheinen von ChatGPT ist das Chat-Fenster das zentrale User-Interface für die Interaktion mit künstlicher Intelligenz. Doch ist ein Chat tatsächlich die optimale Möglichkeit zur Interaktion – oder gibt es möglicherweise besser geeignete Wege, KI in Anwendungen zu integrieren?


Sascha Lehmann

Sascha Lehmann

Sascha Lehmann war mit seinem ersten PC schon klar, in welche Richtung die Reise geht. Durch Desktop- und Backend-Entwicklung im .NET-Umfeld fand er über die Jahre hinweg zu seiner wahren Leidenschaft, der Webentwicklung. Als Experte im Angular- und im UI/UX-Umfeld hilft er bei der Thinktecture AG in Karlsruhe tagtäglich Kunden bei ihren Herausforderungen und Vorhaben.

In den vergangenen Jahren haben KI-Werkzeuge die Welt im Sturm erobert. KI-Funktionen hielten Einzug in alltäglich genutzte Software – sei es in Entwicklungsumgebungen (IDEs), Office-Programmen oder sogar bei der Erstellung der Steuererklärung. Und fast überall kann man mit der Software chatten. Doch warum eigentlich?

Die Stärken großer Sprachmodelle liegen insbesondere darin, unterschiedlichste Arten von Informationen zu verarbeiten und in natürlicher Sprache mit Nutzerinnen und Nutzern zu kommunizieren. Dafür benötigen sie Eingaben – ebenfalls in natürlicher Sprache. Was läge also näher, als per Texteingabe mit ihnen zu interagieren?

Auch aus Sicht der User-Experience (UX) bietet sich der Chat als Interface zunächst an. Nahezu jede und jeder kennt dieses mentale Modell – also die grundsätzliche Funktionsweise und das Erscheinungsbild eines Chatfensters – und kann es intuitiv nutzen, ohne vorherige Schulung. Gerade diese Niedrigschwelligkeit war einer der entscheidenden Faktoren für den durchschlagenden Erfolg von ChatGPT und vergleichbaren Anwendungen.

Bei genauerer Betrachtung kann das Interaktionsmodell „Chat“ jedoch nicht ohne Weiteres ebenso erfolgreich auf andere Einsatzbereiche übertragen werden. So hilfreich es sein kann, beliebige Fragestellungen in einem offenen Chat mit einer KI zu diskutieren, umso schneller verliert dieses Modell seinen Reiz, sobald es in einem klar definierten Anwendungskontext zum Einsatz kommt. Der Rahmen ist dort meist deutlich enger gesteckt, was neue Herausforderungen aufwirft – beispielsweise:

  • Wie kann ein Chat sinnvoll in den Anwendungskontext integriert werden?
  • Welchen konkreten Mehrwert bietet die KI-Funktion gegenüber etablierten Arbeitsabläufen?
  • Wie können fachspezifische Informationen kontextbezogen eingebunden werden?

Ohne gezielte Unterstützung – etwa Hinweise zu möglichen Interaktionen oder zum verfügbaren Domänenwissen und dessen Nutzung im Chat – fühlen sich viele Nutzerinnen und Nutzer schnell überfordert. Bleiben erste Interaktionen zudem erfolglos, führt das häufig zu Frustration – und das beworbene KI-Feature wird nur noch zögerlich oder gar nicht mehr verwendet. Es entsteht der Eindruck, die neue Technologie sei lediglich um ihrer selbst willen integriert worden.

Ein solches Nutzungserlebnis gilt es unbedingt zu vermeiden. KI-Funktionen – wie auch alle anderen Features – müssen einen klaren Mehrwert bieten. Sei es durch eine Erweiterung des Funktionsumfangs oder durch die Vereinfachung zuvor mühsamer Aufgaben.

Ein blanker Chat erzeugt – ähnlich wie die berüchtigte leere Seite beim Schreiben einer Hausarbeit – eine zu hohe kognitive Last, also eine Art Überforderungs- oder Lähmungszustand. Um dem entgegenzuwirken, können Vorschläge (Suggestions), hilfreich sein: kleine Container mit konkreten Prompt-Hinweisen.


"Vorschlagskarten" (hier für Chat-GPT) helfen die anfängliche Überforderung zu reduzieren und Interaktionshinweise zu geben.

"Vorschlagskarten" (hier für Chat-GPT) helfen die anfängliche Überforderung zu reduzieren und Interaktionshinweise zu geben.

„Vorschlagskarten“ (hier für Chat-GPT) helfen, die anfängliche Überforderung zu reduzieren und Interaktionshinweise zu geben.

(Bild: Shape of AI)

Diese Suggestions sind Teil einer Sammlung von UX-Patterns (Shape of AI) rund um den Einsatz von KI- und Chat-Integrationen. Da künstliche Intelligenz nach wie vor ein junges Themenfeld ist, werden in den kommenden Jahren zunehmend weitere dieser Gestaltungsmuster entstehen, auf die Entwicklerinnen und Entwickler bei der Konzeption und Entwicklung zurückgreifen können. Dennoch empfiehlt es sich, bereits heute solche Patterns zu nutzen, um Usern einen einfachen und intuitiven Einstieg zu ermöglichen.

Die kognitive Last ist nicht die einzige Schwachstelle von Chat-basierten Interfaces. Bei längeren Konversationen kann es dazu kommen, dass das Kontextfenster – sozusagen das Kurzzeitgedächtnis des LLM, um Informationen der Konversation zu halten – des aktuell verwendeten Sprachmodells ausgeschöpft ist. In solchen Fällen müssen User auf einen neuen Chat ausweichen. Da LLMs jedoch über kein dauerhaftes Gedächtnis verfügen, ist es notwendig, bei diesem Wechsel eine Zusammenfassung des bisher Gesagten mitzugeben – nur so kann an vorherige Ergebnisse angeknüpft werden.

Zudem neigen LLMs in Konversationen gelegentlich zu Halluzinationen oder verlieren sich bei unpräzisen Eingaben in einem ineffizienten Hin und Her. Besonders problematisch wird das, wenn die Nutzerin oder der Nutzer bereits eine klare Vorstellung vom gewünschten Ergebnis hat. Die Herausforderung liegt darin, die eigene Intention so klar zu formulieren, dass das Modell sie korrekt interpretiert – ganz nach dem Motto: „Tu, was ich will – nicht, was ich sage.“

Gibt es also jenseits des klassischen Chat-Interfaces klügere Wege, Nutzerinnen und Nutzern KI-Funktionen zugänglich zu machen – möglichst in kleinen, leicht verdaulichen Einheiten, sodass Überforderung gar nicht erst entsteht?

Ein genauer Blick auf die Stärken großer Sprachmodelle zeigt Fähigkeiten, die im Alltag besonders hilfreich sein können:

  • Verständnis und Verarbeitung natürlicher Sprache
  • umfangreiches Weltwissen
  • vielfältige Einsatzgebiete und enorme Anpassbarkeit
  • Multimodalität – Verarbeitung von Text-, Audio- und Bilddaten (ohne Modellwechsel)
  • Echtzeitsprachverarbeitung
  • Erkennung und Analyse von Patterns

Immer wieder gibt es Anwendungsszenarien, in denen Daten aus Dokumenten, Bildern oder Videos zu extrahieren und in strukturierter Form weiterzuverarbeiten sind – etwa bei Formularen. Das Ausfüllen langer Formulare zählt in der Regel nicht zu den beliebtesten Aufgaben im Alltag.

Gerade hier besteht deutliches Potenzial zur Verbesserung der User-Experience. Doch wie könnte ein optimierter „Befüllungs-Workflow“ konkret aussehen?

Für die Arbeit mit Formularen stehen im Web und in etablierten Frameworks umfangreiche Schnittstellen (Application Programming Interfaces, APIs) zur Verfügung. Die zugrunde liegende Struktur eines Formulars wird dabei häufig in Form eines JSON-Objekts (JavaScript Object Notation) definiert.

Das Listing zeigt eine exemplarische Deklaration einer FormGroup (inklusive Validatoren) innerhalb einer Angular-Anwendung.


 personalData: this.fb.group({
      firstName: ['', Validators.required],
      lastName: ['', Validators.required],
      street: ['', Validators.required],
      zipCode: ['', Validators.required],
      location: ['', Validators.required],
      insuranceId: ['', Validators.required],
      dateOfBirth: [null as Date | null, Validators.required],
      telephone: ['', Validators.required],
      email: ['', [Validators.required, Validators.email]],
      licensePlate: ['', Validators.required],
    }),


Dieses JSON-Objekt stellt den ersten Baustein des Workflows dar und definiert zugleich die Zielstruktur, in die das System die extrahierten Informationen überführt. Den zweiten Baustein bilden die Quelldaten in Form von Text, Bildern oder Audio. Zur vereinfachten Darstellung liegen sie im folgenden Szenario in Textform vor und sollen über die Zwischenablage in das System übertragen werden.

Bleibt noch ein dritter Aspekt: Entwicklerinnen und Entwickler müssen das Sprachmodell instruieren – sie müssen ihm eine präzise Aufgabenbeschreibung geben, um den gewünschten Verarbeitungsschritt korrekt durchzuführen. Diese Instruktion erfolgt im Hintergrund, vor dem User versteckt.

Auch wenn Entwicklerinnen und Entwickler bewusst auf ein Chat-Interface verzichten, arbeiten Sprachmodelle weiterhin auf Basis von Instruktionen in natürlicher Sprache. Um Usern die Formulierungs- und Eingrenzungsarbeit abzunehmen, können diese Anweisungen vorab als sogenannte System-Messages oder System-Prompts im Programmcode hinterlegt werden.

Der Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass die Befehle standardisiert und in konsistenter Qualität an das LLM übermittelt werden können. Zudem ist es möglich, diese Prompts mit Guards zu versehen – ergänzenden Anweisungen, die Halluzinationen vorbeugen oder potenziellem Missbrauch entgegenwirken sollen.

Nachfolgend eine exemplarische Darstellung eines System Prompt mit einer gezielten Aufgabe für das LLM:


Each response line must follow this format:
FIELD identifier^^^value

Provide a response consisting only of the following lines and values derived from USER_DATA:

${fieldString}END_RESPONSE

Do not explain how the values are determined.
For fields without corresponding information in USER_DATA, use the value NO_DATA.
For fields of type number, use only digits and an optional decimal separator.


In modernen Frontend-Applikationen ist es üblich, dass Schnittstellen ihre Antworten im JSON-Format liefern, da diese Datenstruktur leicht weiterverarbeitet werden kann.

Für möglichst präzise und verlässliche Ergebnisse kann die erwartete Zielstruktur mithilfe des JSON Mode definiert werden – in Form eines JSON-Schemas. Es beschreibt die Felder nicht nur strukturell, sondern auch mit genauen Typinformationen. Das erspart ausführliche textuelle Erläuterungen und erleichtert die Verarbeitung der Ergebnisse im Frontend.

Um Typsicherheit in der Anwendung sicherzustellen, kommt häufig Zod zum Einsatz – eine auf TypeScript ausgerichtete Validierungsbibliothek, mit der Datenstrukturen, von einfachen Strings bis hin zu komplexen geschachtelten Objekten, deklarativ definiert und zuverlässig geprüft werden können.

Das folgende Listing von OpenAI zeigt einen exemplarischen Aufruf der OpenAI-API, um Daten in einem bestimmten JSON Format zu extrahieren.


import OpenAI from "openai";
import { zodTextFormat } from "openai/helpers/zod";
import { z } from "zod";

const openai = new OpenAI();

// JSON-Schema-Definition mithilfe von Zod
const CalendarEvent = z.object({
  name: z.string(),
  date: z.string(),
  participants: z.array(z.string()),
});

const response = await openai.responses.parse({
  model: "gpt-4o-2024-08-06",
  input: [
    { role: "system", content: "Extract the event information." },
    {
      role: "user",
      content: "Alice and Bob are going to a science fair on Friday.",
    },
  ],
  text: {
    format: zodTextFormat(CalendarEvent, "event"),
  },
});

const event = response.output_parsed;


Um System-Prompts und Quelldaten an ein LLM zu übermitteln, stehen je nach Anbieter verschiedene SDKs (Software Development Kits) zur Verfügung. Das obige Listing zeigt beispielsweise die Verwendung des OpenAI-SDK. Weitere Beispiele führender Anbieter sind Anthropic und Google. Sie bieten jeweils umfangreiche Funktionen, hohe Performance und eine benutzerfreundliche Developer-Experience, die den Einsatz der SDKs erleichtert.

Selbstverständlich ist die Nutzung von KI-Modellen nicht auf webbasierte Angebote großer Anbieter beschränkt. Wer mit kleineren Modellen für seine Aufgaben auskommt, kann ebenso lokal laufende Modelle verwenden oder auf im Browser integrierte Modelle wie WebLLM zurückgreifen.

Nach der erfolgreichen Implementierung und Abstraktion der SDK-Aufrufe genügt bereits ein Dreizeiler für das vollständige Parsing.

Es folgt eine exemplarische Darstellung des Ablaufs eines Extraktionsvorgangs anhand einer in Angular definierten FormGroup:


/* User Message – Datenquelle, aus der Daten zum Befüllen des Formulars extrahiert werden sollen. Diese werden in die Zwischenablage kopiert

Max Mustermann
77777 Musterstadt
Kfz-Kennzeichen: KA-SL-1234
Versicherungsnummer: VL-123456

*/

// Angular FormGroup zum Erfassen persönlicher Daten
personalData: this.fb.group({
  firstName: ['', Validators.required],
  lastName: ['', Validators.required],
  street: ['', Validators.required],
  zipCode: ['', Validators.required],
  location: ['', Validators.required],
  insuranceId: ['', Validators.required],
  dateOfBirth: [null as Date | null, Validators.required],
  telephone: ['', Validators.required],
  email: ['', [Validators.required, Validators.email]],
  licensePlate: ['', Validators.required],
}),

// JSON-Schema, das mit Zod anhand der FormGroup erstellt wurde
{
    "firstName": {
        "type": "string"
    },
    "lastName": {
        "type": "string"
    },
    "street": {
        "type": "string"
    },
    "zipCode": {
        "type": "string"
    },
    "location": {
        "type": "string"
    },
    "insuranceId": {
        "type": "string"
    },
    "dateOfBirth": {
        "type": "object"
    },
    "telephone": {
        "type": "string"
    },
    "email": {
        "type": "string"
    },
    "licensePlate": {
        "type": "string"
    }
}

// Antwort des LLM
[
    {
        "key": "firstName",
        "value": "Max"
    },
    {
        "key": "lastName",
        "value": "Mustermann"
    },
    {
        "key": "location",
        "value": "Musterstadt"
    },
    {
        "key": "zipCode",
        "value": "77777"
    },
    {
        "key": "licensePlate",
        "value": "KA-SL-1234"
    },
    {
        "key": "insuranceId",
        "value": "VL-123456"
    }
]

// Befüllen des Formulars mit den Ergebnissen (hier eine Angular FormGroup --> personalData)
try {
  const text = await navigator.clipboard.readText();
  const completions = await this.openAiBackend.getCompletions(fields, text);
  completions.forEach(({ key, value }) => this.personalData.get(key)?.setValue(value));
} catch (err) {
  console.error(err);
}


Aufwendige Ausfüllarbeiten gehören von nun an der Vergangenheit an und können dank geschickt eingesetzter KI-Unterstützung mühelos erledigt werden.

Dieses Beispiel zeigt einen ausgeführten Extraktionsvorgang: Zunächst wird der Text mit Informationen in die Zwischenablage kopiert, dann der Extraktionsvorgang gestartet, und schließlich stehen automatisch befüllte Formularfelder anhand der Textinformation bereit.


 Darstellung des Ablaufs eines Extraktionsvorgangs aus Sicht der User (in drei Schritten, von oben nach unten): Text mit Informationen in Zwischenablage kopieren; Extraktionsvorgang starten; automatisch befüllte Formularfelder anhand der Textinformation.

 Darstellung des Ablaufs eines Extraktionsvorgangs aus Sicht der User (in drei Schritten, von oben nach unten): Text mit Informationen in Zwischenablage kopieren; Extraktionsvorgang starten; automatisch befüllte Formularfelder anhand der Textinformation.

Darstellung des Ablaufs eines Extraktionsvorgangs aus Sicht der User (in drei Schritten, von oben nach unten).

Diese Integration allein verbessert die UX enorm. Bei genauerer Betrachtung fallen aus UX-Designer-Sicht allerdings noch weitere Möglichkeiten auf:

Wie steht es etwa um die Nachvollziehbarkeit? Aktuell werden anhand des übermittelten Textes oder Bildes die Felder des Formulars automatisch befüllt. Zudem kann der Nutzer oder die Nutzerin das Formular nach Belieben selbst anpassen und editieren. Das mag in den meisten Fällen ausreichend und unproblematisch sein. Doch in bestimmten Kontexten reicht das allein nicht aus – beispielsweise bei rechtlich verbindlichen Themen wie Versicherungen oder Banking. Hier muss unter Umständen ersichtlich sein, welche Felder von einem Menschen und welche mithilfe von KI-Unterstützung befüllt wurden. Aus UX-Gründen ist es außerdem sinnvoll, Nutzern transparent zu vermitteln, wie einzelne Feldwerte zustande gekommen sind.

Ein Blick auf die großen Player zeigt: Wenn es um die Visualisierung von KI-generierten Inhalten geht, kommen oftmals Farbverläufe, Leucht- und Glitzereffekte zum Einsatz. Die folgenden Beispiele zeigen die visuelle Gestaltung von KI-Inhalten anhand der Designsprache von Apple und Google.


Beispiele für die Designsprachen von Apple (oben) und Google (unten) in Bezug auf deren AI-Produkte.

Beispiele für die Designsprachen von Apple (oben) und Google (unten) in Bezug auf deren AI-Produkte.

Beispiele für die Designsprachen von Apple (oben) und Google (unten) in Bezug auf deren AI-Produkte.

(Bild: Apple; Google)

Warum also nicht dieses Pattern aufgreifen und für eigene Integrationen nutzen? Die großen Anbieter verfügen über UI/UX-Research-Budgets, von denen kleinere Unternehmen nur träumen können. Es liegt nahe, sich hier inspirieren zu lassen, zumal die hohe Reichweite bereits neue visuelle Standards prägt – Nutzer sind mit derartigen Darstellungen zunehmend vertraut.

Eine exemplarische Umsetzung im gezeigten Formularszenario könnte darin bestehen, automatisch befüllte Felder mit einem leuchtenden Rahmen (Glow-Effekt) zu versehen. Diese einfache Maßnahme schafft eine klare visuelle Unterscheidbarkeit – und verbessert gleichzeitig die User-Experience.


Automatisch befüllte Felder sind durch einen leuchtenden Rahmen (Glow-Effekt) hervorgehoben.

Automatisch befüllte Felder sind durch einen leuchtenden Rahmen (Glow-Effekt) hervorgehoben.

Automatisch befüllte Felder sind durch einen leuchtenden Rahmen (Glow-Effekt) hervorgehoben.

Um die Nachvollziehbarkeit weiter zu verbessern, können Entwickler eine History-Funktion einbauen: Sie zeigt, welche automatischen Extraktionen wann passiert sind – inklusive der genutzten Quellen (Texte, Sprache oder Bilder). So haben User jederzeit den Überblick und können bei Bedarf einfach per Undo/Redo zu einem früheren Zustand zurückspringen.



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Künstliche Intelligenz

Android: Google verpasst der Telefon-App iPhone-ähnliche „Kontaktposter“


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Google arbeitet weiter an der Bedienoberfläche von Android und verpasst seinen eigenen Apps nach und nach die im Mai angekündigte, polarisierende Designsprache Material 3 Expressive. Nun ergänzt der Konzern seine bereits überarbeitete Telefon-App um eine weitere Funktion, die ein wenig an Apples mit iOS 17 eingeführte Kontaktposter erinnert.

Die neue Anruferansicht, so die offizielle Bezeichnung, ist nicht nur für Pixel-Smartphones und Android 16 bestimmt, sondern sollte alle aktuellen Android-Smartphones erreichen, auf denen Googles Telefon-App standardmäßig vorinstalliert ist. So steht die Funktion etwa auch auf einem Xiaomi-Smartphone mit Android 14 bereit.


Hinweis in der Telefon-App über neue Funktion

Hinweis in der Telefon-App über neue Funktion

Sobald die Funktion nutzbar ist, erscheint ein Hinweis in der Telefon-App.

(Bild: heise medien)

Diese Anruferansicht oder auch „Calling Cards“ sind erstmals Anfang des Monats in den Beta-Versionen der „Kontakte“- und „Telefon“-Apps von Google aufgetaucht. Mit Version 188 der Telefon-App bringt der Konzern die neue bildschirmfüllende Funktion für alle Nutzer. Laut Google soll das Feature weltweit verfügbar sein und „schrittweise“ verteilt werden, sodass es eine Weile dauern kann, bis es auf allen Geräten landet.

Sobald die Funktion verfügbar ist, erscheint in der Telefon-App im oberen Teil der Hinweis: „Anpassen, wie Anrufer angezeigt werden.“ Durch einen Tap auf „Jetzt starten“ gelangt man zur Kontaktübersicht, man kann die Einstellung aber auch in den einzelnen Kontakten erreichen. Hier können Nutzer für jeden Kontakt eine Art Kontaktposter erstellen, das angezeigt wird, wenn man die Person anruft oder von ihr angerufen wird.

Hierfür kann ein Bild aus der Kamera, der Galerie oder Google-Fotos erstellt oder ausgewählt werden. Zudem können für den Kontaktnamen eine eigene Schriftart und -Farbe festgelegt werden. Die neue Funktion ist optional und muss nicht genutzt werden. Für Menschen, die solche Individualisierungen schätzen und ihren Geräten einen zusätzlichen eigenen Anstrich verpassen möchten, dürfte es eine willkommene und je nach Umfang der Kontakte eine arbeitsaufwendige Spielerei sein.


3 Screenshots der Anruferansicht

3 Screenshots der Anruferansicht

In den Einstellungen der Anruferansicht können Nutzer das Erscheinungsbild ihrer Kontakte anpassen.

(Bild: heise medien)

Trotz einer gewissen Ähnlichkeit zu Apples Kontaktpostern unter iOS können Android-Nutzer keine eigene Visitenkarte erstellen, die Kontakten angezeigt wird, wenn sie angerufen werden. Googles Lösung dient nur zur Aufhübschung der eigenen Kontakte auf dem persönlichen Gerät. Das Teilen dieser Kontaktposter ist aktuell offenbar nicht vorgesehen.


(afl)



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