Apps & Mobile Entwicklung
Neuer Treiber: Nvidia GeForce 595.71 behebt Problem mit stehenden Lüftern

Auf den Servern von Nvidia ist ein neuer Game-Ready-Treiber zu finden: Der GeForce 595.71 behebt die Probleme mit stillstehenden Lüftern, die Nvidia in der letzten Woche zum Zurückziehen des GeForce 595.59 gezwungen hatten. Über das Download-Archiv von Nvidia zu finden ist er zur Stunde aber noch nicht.
Mit 595.71 bessert Nvidia nach
Die Release Notes (PDF) nennen drei gegenüber dem 595.59 behobene Problem, zwei davon betreffen die Probleme mit Lüftern: Zum einen konnte es dazu kommen, dass Hardware-Info-Tools die Drehzahlen nicht erkannten, zum anderen standen die Lüfter auch unter Last still – beide Male trat der Fehler auf, wenn manuell in die Lüfterkurve eingegriffen wurde.
- 595.59: HW monitoring softwares not detecting all fans on the GPU [5934264]
- 595.59: One or more fans not spinning on GPUs after driver update [5934333]
- Blackmagic Design: AV1 decode crash with multiple obu in one packet [5671098]
Die anderen Neuerungen von GeForce 595.71 sind gegenüber dem 595.59, der rückwirkend nie erschienen ist, gleich geblieben.
Zur Stunde nur als Direktlink
Zur Stunde wird der Treiber noch nicht auf der Webseite von Nvidia gelistet, der direkte Download der Desktop-Version ist aber bereits möglich, wie die Community von Guru3D herausgefunden hat.
Es ist zur Stunde nicht davon auszugehen, dass der Treiber auch Leistungsprobleme mit GeForce RTX in Resident Evil Requiem behebt, die der 595.95 aufwies oder Nvidia hat diese Anpassung ohne Vermerk in den Release Notes vorgenommen.
Sobald der Treiber auch offiziell über das Download-Portal von Nvidia verfügbar ist, wird auch ComputerBase die neue Variante im Download-Archiv aufnehmen.
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Samsung-TV im Abverkauf: Mini-LED jetzt zum Spitzenpreis
Samsung hat nicht nur neue Smartphones auf Lager, sondern auch jede Menge spannender 4K-Fernseher. Hierzu zählt auch ein Mini-LED-Modell, dass jetzt über 600 Euro im Preis fällt. Wie gut der Rabatt wirklich ist und ob sich der Samsung-TV lohnt, erfahrt Ihr hier.
Möchtet Ihr Eure Netflix-Serien oder -Filme auf ein neues Niveau heben, werdet Ihr mit einem günstigen Fernseher in der Regel nicht glücklich. Hier ist häufig das Panel verbesserungswürdig oder die Helligkeit versaut einem den schönen TV-Nachmittag. Anders ist das beim Samsung GQ55QN70F. Dabei handelt es sich um das Einsteigermodell aus Samsungs Mini-LED-Serie, der jetzt zum Spitzenpreis bei MediaMarkt erhältlich ist.
Samsung Mini-LED: Die Technologie macht den Unterschied
Anders, als bei anderen LCD-TVs, setzt Samsung auf die sogenannte Mini-LED-Technologie. Dabei handelt es sich nicht bloß um einen Marketing-Witz, sondern vielmehr um eine deutlich bessere Hintergrundbeleuchtung. Sogenannte Quantum-Mini-LEDs sorgen für eine deutlich feinere Kontraststeuerung, was zu einer besseren Bildqualität (vor allem bei Tageslicht) führt. Hinzu kommt ein 4K-Prozessor mit AI-Upscaling, das beliebte Tizen-UI mit zahlreichen Apps und drei Monate gratis Streaming über WOW.
Fehlt also nur noch der Preis. MediaMarkt verlangt für den Fernseher mit QLED-Panel aktuell 594,15 Euro. Als Vergleichspreis wird die UVP in Höhe von 1.299 Euro angegeben, was einer Ersparnis von über 700 Euro entspricht. Ein kurzer Preis-Check verrät allerdings, dass der nächstbeste Preis im Netz mit 624,92 Euro nur etwas über dem MediaMarkt-Deal liegt. Zusätzlich fallen beim Elektrofachmarkt bis zum 09. März keine Versandkosten an. Immerhin: Günstiger gab es den 55-Zoll-TV bisher nicht. Allerdings gilt das Angebot nur für bestimmte Kunden. Denn es handelt sich erneut um einen speziellen Preis für myMediaMarkt-Kunden. Aber keine Sorge: Die Anmeldung zum Treueprogramm dauert keine zwei Minuten und myMediaMarkt ist völlig kostenlos.
Mit einem Mini-LED-Fernseher macht Ihr in der Regel nichts falsch. Vor allem bei Tageslicht sorgt das Backlight für ein klares Bild. Der Samsung GQ55QN70F ist ein aktuell günstiges Einsteigermodell in diesem Segment, das auch mit Gaming-Features und einer guten Darstellung bei schnellen Bewegungen glänzt (etwa bei Sportübertragungen). Er schwächelt etwas in dunklen Räumen, wenn man ihn mit einem OLED-Modell vergleicht. Allerdings kosten diese auch deutlich mehr. Insgesamt schnappt Ihr Euch hier einen starken Smart-TV zum richtig guten Kurs, der Fernseh- und Gaming-Fans gleichermaßen glücklich machen dürfte.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der Samsung-TV interessant für Euch oder spart Ihr lieber auf ein OLED-Modell? Lasst es uns wissen!
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Motorola setzt auf alternatives Android
Ein Android-Smartphone ohne Google? Freie Android-Versionen sprechen bisher vor allem Geeks an. Das will Lenovo ändern. Auf den Smartphones von Motorola gibt es künftig eine weitere Möglichkeit, die nicht nur für Unternehmenskunden attraktiv sein könnte.
Das Betriebssystem Android wurde zwar von Google aus der Taufe gehoben, allerdings ließ sich der Konzern dabei helfen. Als Basis für die Entwicklung griff man auf einen Linux-Kernel zurück. Dieser steht jedoch unter einer eigenen Open-Source-Lizenz, die Google dazu zwingt, seinen darauf basierenden Programmcode unter denselben Bedingungen anderen zugänglich zu machen.
Gerade in den Anfangstagen des Betriebssystems versuchten sich zahlreiche Entwickler in Projekten wie CyanogenMod, das seit einigen Jahren unter dem Namen LineageOS bekannt ist, Phandroid oder GrapheneOS an alternativen Android-Versionen. Im Vergleich zu den Varianten, die die Hersteller auf den Smartphones installierten, begeisterten diese Alternativen nicht zuletzt mit mehr Funktionen, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit.
Lenovo setzt auf Zusammenarbeit mit freien Entwicklern
Diese Android-Alternativen sind Google jedoch ein Dorn im Auge. Immer wieder versucht der Konzern ihnen das Leben schwer zu machen. Zuletzt ließ die Forderung aufhorchen, dass sich Android-Entwickler generell bei Google registrieren sollen. Gerade die Entwicklergemeinschaft rund um GrapheneOS hat sich bisher aber nicht von Ankündigungen wie dieser verunsichern lassen. Nun erfährt sie zusätzlich Unterstützung von ungewohnter Seite: Auf dem Mobile World Congress, der aktuell im spanischen Barcelona stattfindet, hat Lenovo, der Konzern hinter der Marke Motorola, eine Partnerschaft mit der hinter dem freien Android stehenden Stiftung verkündet.
Die Informationen zu der Kooperation sind noch spärlich. Im Vordergrund steht zunächst die Entwicklung von Diensten, die für das B2B-Ökosystem Motorolas gedacht sind. Sie sollen vor allem Verbesserungen im Hinblick auf den Schutz von Daten sowie auf die Sicherheit mitbringen. Außerdem können Unternehmen, die auf die Modelle des Herstellers setzen, auf tiefgreifendere Möglichkeiten bei der Administration hoffen.
Alternatives Android für Motorola
Doch nicht nur geschäftliche Nutzer profitieren von der Zusammenarbeit. Auch für private Anwender ergibt sich eine neue Option. Gerade bei preiswerten Modellen ist der Support oftmals nur begrenzt. Smartphones, die GrapheneOS nutzen können, werden dagegen über lange Zeiträume unterstützt.
Aktuell profitieren davon lediglich die Pixel-Smartphones von Google. Künftig können aber auch Käufer von Motorola-Geräte auf eine vereinfachte Installation eines alternativen Androids hoffen. Das ist gerade mit Blick auf die aktuelle Speicherkrise, der günstige Smartphones zum Opfer fallen könnten, eine gute Nachricht. Wer nicht das nötige Kleingeld in der Tasche hat, kann dann also zu einem Refurbished-Gerät greifen, ohne einen veralteten Softwarestand befürchten zu müssen.
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Amazon Leo: Vodafone bringt Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz
Vodafone und Amazon Leo erweitern zusammen die Mobilfunkabdeckung in Europa und Afrika, indem abgelegene Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz gebracht werden. Auf diese Weise sollen Funklöcher geschlossen und die Widerstandsfähigkeit der Netzinfrastruktur erhöht werden.
Vor allem Afrika im Fokus – aber nicht nur
Bei Amazon Leo handelt es sich um Amazons Satelliten‑Breitbandnetzwerk in niedriger Erdumlaufbahn von etwa 600 Kilometern. Die Backhaul‑Anbindung für Mobilfunkstandorte bietet eine Datenrate von bis zu 1 Gbit/s im Download und 400 Mbit/s im Upload. Amazon Leo verfügt derzeit über mehr als 200 Satelliten im Orbit und hat hundert weitere gebaut, die in Kürze starten sollen.
Sowohl 4G- als auch 5G-Mobilfunkstandorte in Europa und Afrika sollen nun per Satellit an dieses Netz angeschlossen werden, um die Mobilfunkabdeckung in bislang schwer erreichbaren Regionen zu verbessern. Im Zentrum der Initiative stehen dabei Regionen in Afrika. Aber auch in Deutschland und anderen Ländern Europas können Funkmasten über den Satellitendienst von Amazon an das Netz von Vodafone angebunden werden. Die ersten Mobilfunkstandorte sollen ab 2026 in Betrieb gehen, parallel zum weiteren Ausbau der Satellitenkonstellation von Amazon Leo.
Schneller und günstiger
Die satellitengestützte Anbindung ist nach Angaben der Unternehmen sowohl weniger zeit- als auch kostenintensiv als der Ausbau von Glasfaser‑ oder festen Funkanbindungen. Auf diese Weise können auch bisher unversorgte Regionen schneller erschlossen werden.
Auch als Backup im Krisenfall
Darüber hinaus kommt Amazon Leo zur Stärkung der Netzresilienz zum Einsatz. Bei Ausfällen bestehender Glasfaserverbindungen – etwa infolge von Naturereignissen wie Überschwemmungen – soll eine satellitengestützte Anbindung weiterhin Notfall‑ und kritische Online‑Dienste bereitstellen.
Die Satelliten-Anbindung von Mobilfunkstationen ans Kernnetz ist ein relativ junger Ansatz. Normalerweise werden Mobilfunktürme über Richtfunk oder Glasfaserkabel erschlossen, um Anrufe, SMS und Daten zu transportieren. Bislang werden Satellitenverbindungen in Deutschland für die Anbindung von Mobilfunk allerdings kaum genutzt, da die Mobilfunknetze mit leistungsstarken kabelgebundenen Infrastrukturen bereits gut ausgebaut sind.
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