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Künstliche Intelligenz

Notebooks für 2026: Geräte mit neuen Prozessoren von der CES


Die drei großen Chiphersteller kündigten auf der CES in Las Vegas neue Notebookprozessoren für 2026 an. Allen voran ist Intels Baureihe Panther Lake zu nennen, die offiziell als dritte Core-Ultra-Serie enthüllt wurde. Die grundlegende Technik hatte Intel bereits im Herbst verkündet, doch konkrete Modellbezeichnungen sowie deren Chiplet-Zusammenstellung, Taktraten und Abwärmeklassen kamen erst jetzt. Auf der CES waren zahlreiche kommende Notebooks von Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und anderen Firmen ausgestellt – viele mit Panther Lake, aber auch mit AMD Ryzen 400 und dem ARM-Chip Qualcomm Snapdragon X2. Im Vergleich zu den noch aktuellen Vorgängern zeichnen sich einige Änderungen ab.

Bei allen Core Ultra 300 hebt Intel die nominelle elektrische Leistungsaufnahme (Processor Base Power, PBP) auf 25 Watt an. Es gibt keine 15-Watt-Versionen mehr, das waren bisher die „U“-Typen. Es ist also mehr Kühlung nötig, ein Nachteil für besonders kompakte und leise Notebooks. Im Gegenzug sinkt die maximale elektrische Leistungsaufnahme (Maximum Turbo Power, MTP) von 115 Watt bei Core Ultra 200H (Arrow Lake-H) auf standardmäßig 65 Watt. Die kleineren Prozessoren mit maximal acht CPU-Kernen begnügen sich mit 55 Watt. Das deutet auf höhere Effizienz hin, doch das können erst Messungen an Seriengeräten zeigen.


Viele Notebooks

Viele Notebooks

(Bild: 

heise medien

)

Panther Lake beerbt sowohl Lunar Lake (Core Ultra 200V) als auch Arrow Lake (Core Ultra 200U/H) und soll das beste aus den vormals getrennten Welten vereinen, nämlich lange Akkulaufzeit mit hoher Rechenleistung. Ein Lenovo IdeaPad mit dem neuen Topmodell Core Ultra X9 388H hält beim Netflix-Streaming laut Intel 27 Stunden durch. Wie bei Desktopprozessoren gibt es Modelle ganz ohne Suffix und zusätzlich H-Typen mit neuer Bedeutung: Sie verwenden das größere CPU-Chiplet mit 12 bis 16 Kernen und unterstützen optional eine erhöhte Basis-Power von 45 Watt sowie einen Turbo bis 80 Watt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Notebooks für 2026: Geräte mit neuen Prozessoren von der CES“.
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Künstliche Intelligenz

Top 10: Das beste Kurbelradio im Test – Rundfunkempfang bei Stromausfall


Ein Kurbelradio mit Dynamo funktioniert auch bei Stromausfall. Wir zeigen die besten mobilen Radios mit Powerbank, Solarpanel und Taschenlampe.

Im Notfall ist neben der Kommunikation eine aktuelle Informationslage wichtig. Was ist passiert, wer ist betroffen und wann kommt Hilfe? Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt in seiner Checkliste (PDF) deshalb als Teil der Vorsorge für den Notfall ein Rundfunkgerät, das für den Batteriebetrieb geeignet ist – oder eben ein Kurbelradio, denn das ist immer einsatzbereit.

Doch welche Geräte sind nur Spielzeug, welche sind sinnvoll und lassen sich auch im Alltag nutzen? Wir haben mehrere Kurbelradios getestet und zeigen, welche davon die besten Notfallradios sind. Um Geräte mit CD-Player oder MP3-Player handelt es sich dabei nicht.

Auch wenn die aktuelle weltpolitische Situation den Eindruck erweckt, solche Geräte seien wieder besonders sinnvoll, handelt es sich bei Kurbelradios dennoch um eine aussterbende Gattung. Das zeigt sich unter anderem daran, dass unser bisheriger Testsieger sowie zwei weitere Geräte inzwischen nicht mehr erhältlich sind. Wir stellen hier zehn Modelle vor, die aktuell noch gekauft werden können und sich gut als Notfallradio eignen. Die Kollegen von der c’t haben sich ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt: Sechs Kurbelradios für den Notfall im Test.

Welches Notfallradio mit Kurbel ist am besten?

Testsieger ist das Albrecht DR 114 für 78 Euro. Verarbeitung sowie Kurbel haben den besten Eindruck hinterlassen. Das Notfallradio ist zwar recht groß, aber eignet sich auch gut als Laterne beim Camping sowie als Bluetooth-Lautsprecher (Bestenliste) mit gutem Sound.

Sehr kompakt und sogar „Made in Germany“ ist das hochwertige Radio Soundmaster DAB112OR ab 80 Euro – die beste Wahl für unterwegs und im Alltag. Preis-Leistungs-Sieger ist das Mesqool CR1009 Pro DAB für 52 Euro.

KURZÜBERSICHT

Das Albrecht DR 114 ist ein robustes und vielseitiges Outdoor- und Notfallradio mit DAB+/UKW, Bluetooth, einwandfreiem Klang sowie Licht-, SOS- und Notladefunktionen. Es überzeugt durch hohe Verarbeitungsqualität und IPX5-Spritzwasserschutz. Mit rund 78 Euro ist es für ein Kurbelradio vergleichsweise teuer, bietet dafür aber überdurchschnittliche Ausstattung und Klangqualität.

VORTEILE

  • DAB+
  • großer Akku
  • Solarpanel & Campinglicht
  • Bluetooth
  • ordentlicher Klang

NACHTEILE

  • groß
  • schwer
  • teuer
  • kein Kopfhörer-Ausgang
  • Empfangsprobleme innerhalb von Gebäuden

Das Mesqool CR1009 Pro DAB überzeugt mit DAB+-Empfang, einem flexiblen Stromversorgungskonzept und nützlichen Zusatzfunktionen wie Wecker, Powerbank und zwei Lampentypen. Besonders positiv hervorzuheben sind der große 5000-mAh-Akku und der faire Preis von knapp 52 Euro. Damit ist es der Preis-Leistungs-Sieger dieser Bestenliste.

VORTEILE

  • günstig
  • DAB+
  • kompakt
  • kräftiger Akku

NACHTEILE

  • Micro-USB
  • einfache Verarbeitung
  • kurze Kurbel

Das Soundmaster DAB1120OR überzeugt mit kompakter Bauweise, DAB+, Bluetooth und nützlichen Features wie Taschen- und Leselampe. Dank des geringen Gewichts und der kleinen Abmessungen ist es ideal als Reisebegleiter oder Küchenradio. Schwächen zeigen sich im kleinen 2500-mAh-Akku und der wenig robust wirkenden Kurbel. Für Nutzer, die ein leichtes und vielseitiges Notfallradio aus deutscher Produktion suchen, ist es dennoch eine interessante Option. Der Preis von 80 Euro ist aber zu hoch.

VORTEILE

  • DAB+
  • Bluetooth
  • Made in Germany

NACHTEILE

  • einfache Verarbeitung
  • wenig stabile Kurbel
  • kleiner Akku

Ratgeber

Welches Radio für den Notfall?

Alle getesteten Geräte empfangen FM (Frequenzmodulation, oft auch als UKW bezeichnet), leider bieten nicht alle AM (Amplitudenmodulation). Das ist schade, denn für den Notfall bietet AM einige Vorteile. Dazu gehört etwa die geringere Anfälligkeit für Störungen sowie die Verfügbarkeit auch auf Mittelwellen, die insbesondere nachts eine größere Reichweite ermöglichen.

Viele Modelle unterstützen dafür bereits DAB+ (Digital Audio Broadcasting). Letzteres besticht durch gute Empfangsqualität ohne Rauschen. Eigentlich war für Deutschland geplant, die analoge Radio-Übertragung bis 2015 endgültig einzustellen und den Rundfunk danach nur noch digital zu verbreiten. Doch dies misslang aufgrund der geringen Verbreitung der Empfangsgeräte für DAB+. Laut dem Digitalisierungsbericht Audio 2022 steht in 79 Prozent der deutschen Haushalte ein analoges UKW-Radio; lediglich in 31 Prozent der Haushalte ist ein DAB+-Radio für Digitalempfang vorhanden.

Zurück zu den Radios mit Handkurbel: Die Geräte mit DAB+ sind meist teurer als diejenigen, die nur UKW empfangen. Wer wenig investieren will, der ist aktuell mit einem analogen Radio gut versorgt – zumal davon auszugehen ist, dass im Notfall auch UKW-Sender aktiviert werden, um große Teile der Bevölkerung zu erreichen. Wer das Radio aber auch im normalen Betrieb verwenden und sich zukunftsfähig aufstellen will, sollte auf DAB+ setzen.

Für die Zukunft relevant ist in Europa das Automatic Safety Alert (ASA)‑System, das die ursprünglich geplante Emergency Warning Functionality (EWF) abgelöst hat. Ziel ist es, die Bevölkerung in Krisen‑ und Katastrophenfällen schnell und gezielt zu warnen.

In Deutschland ist ASA Teil des modularen Warnsystems und nutzt für die Rundfunkverbreitung ausschließlich DAB+. Über das digitale Radioprofil können Warnmeldungen automatisch empfangen und auf kompatiblen Geräten auch bei ausgeschaltetem Radiobetrieb ausgelöst werden.

Grenzen von ASA: Die Funktion steht nur auf DAB+-fähigen und entsprechend zertifizierten Empfangsgeräten zur Verfügung. UKW‑Radios, einfache Digitalradios ohne ASA‑Unterstützung sowie ältere Geräte können diese Warnmeldungen nicht automatisch empfangen. Zudem ist ASA auf die Rundfunkübertragung beschränkt und ersetzt keine Mobilfunk‑basierten Warnsysteme wie Cell Broadcast oder Warn-Apps.

Wie sinnvoll ist ein Kurbelradio?

Die Akkus eines Kurbelradios werden mit einem Dynamo geladen, der mit der namensgebenden Kurbel angetrieben wird. Das ist bei den getesteten Radios allerdings sehr mühsam und nur ein Exemplar aus unserem Vergleichstest hat eine einigermaßen lange Kurbel, sodass dieser Vorgang nicht zur Qual wird. Allen gemein ist jedoch der kleine Knauf, der schon nach mehreren Minuten zu Schmerzen führt. Je nach Gerät und Lautstärke sind etwa 15 bis 20 Minuten Kurbeln für rund eine Stunde Radiobetrieb nötig. Für den Alltag ist das nichts, für den Notfall aber besser als nichts.

Zusätzlich haben alle Geräte in unserem Testfeld eine kleine Solarzelle auf der Oberseite. In der Praxis ist der Energieertrag der kleinen Solarzellen sehr gering, weil diese viel zu klein sind und das tragbare Radio mehrere Stunden in vollem Sonnenschein stehen müsste – aber sollte es tatsächlich mal zu einem längeren Stromausfall kommen, ist auch das eine denkbare Notlösung.

Alle Radios der Bestenlisten verfügen über einen Akku, der über USB-C oder Micro-USB geladen werden kann. Vier Modelle bieten zudem einen Schacht für Batterien. Das Laden per USB ist auch über eine Powerbank (Bestenliste) möglich. Viele Kurbelradios dienen ebenfalls als Energiequelle für angeschlossene Geräte und werden so selbst zur Powerbank.

Alle Kurbelradios verfügen über eine LED mit davor gesetzter Linse, die wie eine Taschenlampe funktioniert. Sogar unterschiedliche Helligkeitsstufen und ein automatisches SOS-Morsesignal sind vorhanden. Dazu kommen bei einigen Geräten LEDs unter den ausklappbaren Solarzellen hinzu, die als Leselampe dienen. Praktisch ist das allemal, auch in Situationen, die niemand als Notfall bezeichnen würde.

Viele der Geräte haben eine Notfalltaste, mit der ein lauter, durchdringender Alarm ausgelöst wird. Diese Tasten sind zum Glück weit von den normalen Bedienelementen entfernt angebracht, sodass Fehlbedienungen eher selten passieren dürften. Das mag in Kinderhänden aber anders aussehen.

Einige Radios sind zudem wasserfest oder vereinzelt sogar wasserdicht und bieten einen automatischen Sendersuchlauf sowie einen Senderspeicher. Die Tonqualität ist höchst unterschiedlich, auch bei der Akkukapazität gibt es größere Differenzen. Das Kurbeln ist bei allen Radios letztlich so mühsam, dass diese Option von den meisten Anwendern wirklich nur im absoluten Notfall bei leerem Akku verwendet werden dürfte. Die Solarladefunktion ist bei allen Geräten nur nützlich, wenn das Gerät mehrere Stunden zur Sonne ausgerichtet steht.

Fazit

Alle Geräte empfangen UKW, aber nicht alle DAB+. Obwohl UKW immer noch weitverbreitet ist, empfehlen wir zum Kauf ein Radio mit Digitalempfänger – nur das ist zukunftssicher. Weil das Kurbeln sehr mühsam sein kann, raten wir zu Modellen mit einem großen Akku oder einem Batteriefach.

Der Testsieger Albrecht DR 114 überzeugt mit gutem Klang, vielfältigen Empfangsmöglichkeiten, einem hochwertigen Gehäuse und einem großen Akku. Das Gerät eignet sich zudem als Camping-Licht und Bluetooth-Speaker für satten Sound unterwegs. Eine kompakte und günstige Alternative für Urlaub und Reisen kommt von Soundmaster. Preiswert ist zudem das Kurbelradio von Mesqool.

Mehr Produkte für den Notfall zeigen wir hier:

BESTENLISTE

Testsieger

Albrecht DR 114

Albrecht DR 114 im Test: Das beste Kurbelradio – LED, DAB+ & Bluetooth inklusive

Campinglampe, Bluetooth-Lautsprecher und Notfallradio und Kurbel zur Stromversorgung: Das Albrecht DR 114 ist ein praktischer Begleiter für Urlaub oder den Krisenfall.

VORTEILE

  • DAB+
  • großer Akku
  • Solarpanel & Campinglicht
  • Bluetooth
  • ordentlicher Klang

NACHTEILE

  • groß
  • schwer
  • teuer
  • kein Kopfhörer-Ausgang
  • Empfangsprobleme innerhalb von Gebäuden

Campinglampe, Bluetooth-Lautsprecher und Notfallradio und Kurbel zur Stromversorgung: Das Albrecht DR 114 ist ein praktischer Begleiter für Urlaub oder den Krisenfall.

Das Albrecht DR 114 erweist sich als echter Camping-Alleskönner. Es bietet nicht nur Radioempfang über UKW und DAB+, sondern auch eine Handkurbel zum manuellen Aufladen des Akkus sowie ein integriertes Solarpanel. Hinzu kommt eine vollwertige Campinglampe, die das Gerät funktional zu einer digitalen Laterne macht.

Wer auf ein besonders kompaktes Format verzichten kann, erhält damit technisch eine der derzeit besten Lösungen am Markt. Neben der umfangreichen Ausstattung überzeugt das Kurbelradio auch als überraschend leistungsfähiger Bluetooth-Lautsprecher. Wie sich das Albrecht DR 114 im Praxiseinsatz schlägt, zeigt der Test.

Design & Verarbeitung

Mit Abmessungen von 106 × 200 × 101 mm (B × H × T) und einem Gewicht von 910 g gehört das Radio zu den größeren und schwereren Modellen im Testfeld – ein klarer Kompromiss zugunsten der stabilen Bauweise. Mit seiner länglichen Bauform erinnert das Gerät eher an eine Laterne als an ein klassisches Radio.

Die Verarbeitung ist sauber und ordentlich, unsaubere Spaltmaße oder scharfe Kanten fallen nicht auf. Das Gehäuse macht einen äußerst robusten Eindruck und ist nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt. Damit eignet sich das Radio auch für den Outdoor-Einsatz. Die Kurbel wirkt stabil und hinterlässt im Testfeld den solidesten Eindruck.

Um die Campinglampe einzuschalten, muss man den oberen Gehäuseteil der Länge nach herausziehen. Der dort integrierte Haltegriff erweist sich dabei als praktisch, da er sowohl das Tragen als auch das Aufhängen des Dynamoradios ermöglicht.

Das Solarpanel sitzt auf der Oberseite, direkt unterhalb des Haltegriffs. Die Teleskopantenne ist am unteren Gehäuseende untergebracht. Diese lässt sich ausziehen und über ein Knickgelenk nach oben ausrichten. Auf der Vorderseite befindet sich mittig ein LCD, darunter sind die Bedientasten logisch und gut erreichbar angeordnet.

Ausstattung

Das Kurbelradio empfängt UKW und DAB+ und lässt sich per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln. Ein LCD ist integriert, fällt jedoch relativ klein aus. Darunter befinden sich die Bedientasten für Lautstärke, Senderwahl, Einstellungen, Favoriten sowie zur Bestätigung von Eingaben. Über den Power-Button wird das Gerät ein- und ausgeschaltet, zudem lassen sich damit die Betriebsarten zwischen DAB+, UKW und Bluetooth wechseln.

Zwei Lautsprecher liefern zusammen rund 14 Watt RMS und sorgen für den besten Klang im Testfeld. Damit eignet sich das Outdoor-Radio auch als Bluetooth-Lautsprecher für den Urlaub oder kleinere Runden. Lediglich der Bass bleibt für ein Gerät dieser Größe etwas schwachbrüstig.

Praktisch sind neben der integrierten Laterne auch die Taschenlampenfunktionen. Wird der SOS-Knopf länger gedrückt, ertönt ein lauter Alarm, während die LEDs der Taschenlampen abwechselnd rot und blau blinken.

Akku & Kurbel

Der Akku fällt mit 5000 mAh großzügig aus und wird über USB-C geladen. Damit dürfte es im Radiobetrieb gut 24 Stunden durchhalten. Zusätzlich steht ein USB-A-Ausgang zur Verfügung, über den sich das Gerät als Powerbank nutzen lässt. Das auf der Gehäuseoberseite integrierte Solarpanel ist größer als bei vergleichbaren Geräten, für eine vollständige Aufladung sind jedoch viele Sonnenstunden erforderlich. Es eignet sich daher eher als Unterstützung oder Notlösung und nicht als vollwertige Alternative zur Handkurbel.

Albrecht DR 114

So praktisch die Kurbel ist, sie dient in erster Linie dem Notbetrieb: Rund 5 Minuten Kurbeln liefern höchstens etwa 15 Minuten Wiedergabezeit. Die Kurbel selbst lässt sich dabei halbwegs angenehm bedienen. Trotzdem empfiehlt es sich, das Radio regelmäßig aufzuladen, damit im Ernstfall ausreichend Energiereserven zur Verfügung stehen.

Preis

Mit einem Preis von knapp 78 Euro zählt der Albrecht DR 114 zu den teureren Kurbelradios. Dafür bietet das Gerät eine umfangreiche Ausstattung.

Fazit

Das Albrecht DR 114 überzeugt als vielseitiges Outdoor- und Notfallradio mit durchdachtem Funktionsumfang. Die Kombination aus DAB+/UKW-Empfang, kräftigem Bluetooth-Lautsprecher, Campinglampe, Taschenlampe, SOS-Funktion sowie mehreren Lademöglichkeiten macht das Gerät zu einem echten All-in-one-Begleiter für Camping, Reisen oder Krisenvorsorge. Besonders positiv fallen die sehr robuste Verarbeitung, der IPX5-Spritzwasserschutz und der im Testfeld beste Klang auf.

Das hohe Gewicht und die sperrige Bauform sind die Kehrseite der umfangreichen Ausstattung, die einen mobilen Einsatz im Rucksack einschränken. Auch Kurbel und Solarpanel sind klar als Notlösungen zu verstehen und ersetzen kein regelmäßiges Laden. Angesichts des vergleichsweise hohen Preises richtet sich das DR 114 daher vorwiegend an Nutzer, die Wert auf maximale Funktionalität und Robustheit legen.

Wer ein kompaktes Kurbelradio sucht, wird anderswo fündig. Wer hingegen ein leistungsstarkes, gut ausgestattetes und widerstandsfähiges Outdoor-Radio mit überzeugendem Klang sucht, findet im Albrecht DR 114 eine der derzeit besten Optionen am Markt.

Preis-Leistungs-Sieger

Mesqool CR1009 Pro DAB

Mesqool CR1009 Pro DAB im Test: Kurbelradio mit Top-Preis-Leistung

Mit DAB+, 5000-mAh-Akku und flexibler Stromversorgung weiß das Kurbelradio Mesqool CR1009 Pro DAB zu überzeugen. Ob es einen Haken gibt, zeigt dieser Test.

VORTEILE

  • günstig
  • DAB+
  • kompakt
  • kräftiger Akku

NACHTEILE

  • Micro-USB
  • einfache Verarbeitung
  • kurze Kurbel

Mit DAB+, 5000-mAh-Akku und flexibler Stromversorgung weiß das Kurbelradio Mesqool CR1009 Pro DAB zu überzeugen. Ob es einen Haken gibt, zeigt dieser Test.

Das Kunststoffgehäuse des Mesqool CR1009 Pro DAB fühlt sich zwar nicht gerade hochwertig an, das Radio funktioniert im Test aber zuverlässig. Es verfügt über eine kleine Photovoltaik-Zelle und einen Akku mit 5000 mAh und ist zudem nach IPX4 zumindest gegen Spritzwasser geschützt.

Ausstattung

Neben FM (UKW) empfängt es auch DAB+. Das Radio verfügt über einen Ausschalter und eine Stand-by-Funktion, bietet einen Wecker und eine Hintergrundbeleuchtung für die Anzeige. Wer will, kann die Sender manuell einstellen, ansonsten hilft ein automatischer Sendersuchlauf. Bis zu 30 Sender können gespeichert werden. Der Bildschirm zeigt den Sendernamen und den Empfangstyp sowie Datum und Uhrzeit.

Das Solarpanel ist winzig und erzeugt nur wenig Energie. Hilfreicher ist hier schon die Kurbel, wobei diese sehr kurz ist und nicht besonders ergonomisch in der Hand liegt. Der interne Akku kann zudem über den Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden, ein Anschlusstyp, der nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Neben dem Akku mit 5000 mAh kann das Radio auch mit drei AAA-Batterien betrieben werden, was es besonders flexibel macht. Eine Powerbank-Funktion ist ebenfalls vorhanden.

Das Kurbelradio verfügt über zwei Lampentypen: eine Tischlampe zum Lesen und eine Taschenlampe, die nach vorn gerichtet und in drei Stufen verstellbar ist. Alternativ gibt es Timer und eine SOS-Alarmfunktion mit blinkendem Licht und einem unüberhörbaren Warnton.

Preis

Die Pro-Variante mit DAB+ liegt bei knapp 52 Euro. Das ist ein fairer Preis für die gebotene Technik.

Fazit

Das Mesqool CR1009 Pro DAB überzeugt mit DAB+-Empfang, einem flexiblen Stromversorgungskonzept und nützlichen Zusatzfunktionen wie Wecker, Powerbank und zwei Lampentypen. Besonders positiv hervorzuheben sind der große 5000-mAh-Akku und der faire Preis.

Schwächen sehen wir in der Verarbeitung des Kunststoffgehäuses, der wenig ergonomischen Kurbel und dem veralteten Micro-USB-Anschluss. Das Radio ist ideal für Nutzer, die ein günstiges, funktionales Notfallradio suchen und dabei auf Outdoor-Tauglichkeit und moderne Empfangstechnologien Wert legen.

Made in Germany

Soundmaster DAB112OR

Soundmaster DAB112OR im Test: Kompaktes Kurbelradio ist gut & günstig

Das kompakte Kurbelradio Soundmaster DAB112OR stammt aus deutscher Produktion und bietet neben DAB+ auch Bluetooth. Wie gut das Notfallradio funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • DAB+
  • Bluetooth
  • Made in Germany

NACHTEILE

  • einfache Verarbeitung
  • wenig stabile Kurbel
  • kleiner Akku

Das kompakte Kurbelradio Soundmaster DAB112OR stammt aus deutscher Produktion und bietet neben DAB+ auch Bluetooth. Wie gut das Notfallradio funktioniert, zeigt der Test.

Eine Besonderheit bringt das Soundmaster DAB1120OR mit: Das Gerät stammt von einem deutschen Hersteller. Die Produkte werden von der Wörlein GmbH im fränkischen Cadolzburg bei Fürth gefertigt.

Design

Der Soundmaster DAB1120OR gehört mit Abmessungen von 152 × 75 × 53 mm zu den besonders kompakten Modellen – ideal zum Reisen oder für den Einsatz als Küchenradio. Allzu satten Klang sollte man zwar nicht erwarten, aber das ist bei dieser Gerätekategorie auch weniger wichtig.

Ausstattung

Technisch beherrscht das kleine Radio nahezu alles, was wichtig ist: DAB+, UKW und Bluetooth sind an Bord, eine Taschenlampe mit drei Leuchtmodi ist seitlich ebenfalls vorhanden. Damit eignet sich das kompakte Gerät als Küchenradio und als Speaker für das Smartphone. Oben befindet sich ein kleines Solarpanel, das vollständige Aufladen ist damit aber nicht realistisch, da es dafür zu wenig Leistung hat. Es unterstützt aber die Energieversorgung und bremst den Entladevorgang. Neben dem Panel ist die LED-Leselampe angebracht.

Der Akku fällt mit einer Kapazität von 2500 mAh lediglich mäßig groß aus, was dem kompakten Formfaktor geschuldet ist. Zusätzlich ist ein Betrieb über drei AAA-Batterien möglich, was sehr praktisch ist. Die Kurbel zur Stromgewinnung wirkt leider nicht ganz so vertrauenerweckend, die Verarbeitung ist sehr einfach gehalten. Die Ladevorgänge während der Tests hat die Kunststoffkurbel aber unbeschadet überstanden.

Preis

Der Preis liegt derzeit bei 80 Euro. Das ist teuer, noch vor zwei Jahren kostete das Gerät nur 50 Euro.

Fazit

Das Soundmaster DAB1120OR überzeugt mit kompakter Bauweise, DAB+, Bluetooth und nützlichen Features wie Taschen- und Leselampe. Dank des geringen Gewichts und der kleinen Abmessungen eignet es sich ideal als Reisebegleiter oder als Küchenradio. Schwächen zeigen sich im kleinen 2500-mAh-Akku und der wenig robust wirkenden Kurbel. Das Solarpanel bremst zwar den Akkuverbrauch, ist jedoch zu schwach, um das Radio vollständig aufzuladen. Für Nutzer, die ein leichtes und vielseitiges Notfallradio aus deutscher Produktion suchen, ist es dennoch eine interessante Option.

Infactory Notfallradio im Test: Mobiles Kurbelradio mit DAB+, EWF & Solar

Sehr kompakt und handlich ist das Kurbelradio von Infactory. Neben DAB+ beherrscht es auch EWF und Bluetooth. Wie gut das mobile Notfallradio ist, zeigt der Test.

VORTEILE

  • kompakt & leicht
  • EWF & DAB+
  • Bluetooth
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • mäßige Klangqualität
  • einfache Verarbeitung

Sehr kompakt und handlich ist das Kurbelradio von Infactory. Neben DAB+ beherrscht es auch EWF und Bluetooth. Wie gut das mobile Notfallradio ist, zeigt der Test.

Handlich und leicht ist das mobile Kurbelradio mit DAB+ von Pearl (Modell: SOL-1550). Es bietet neben UKW auch Digitalradio. Ein Nabendynamo steht zur handwerklichen Stromerzeugung parat. Ein Batteriefach gibt es auch. Technisch ist es mit Digitalradio, Emergency Warning Functionality (EWF) und Bluetooth auf dem neuesten Stand. Mit 50 Euro ist es fair bepreist. Mehr zum Thema EWF erklären wir übrigens im Ratgeber Katastrophenwarnung ohne Handynetz: Diese DAB-Radios unterstützen EWF.

Ausstattung

Drei LED-Lampen sind seitlich verbaut, wahlweise nutzt man nur eine, zwei oder alle drei. Eine SOS-Taste löst eine laute Sirene aus, vorn befindet sich zudem eine kleine LED-Leiste, die entweder als Nachtlicht in Weißgelb oder als Warnlicht abwechselnd in Rot und Blau aufleuchtet. Das Dynamoradio ist zudem kompatibel zum Notfall-Warndienst (EWF).

Der Klang ist für solch ein kompaktes Modell ganz ordentlich. Auf Wunsch verbindet sich das Notfallradio oder Bluetooth auch mit dem Smartphone und dient dann als Lautsprecher. Nach dem Einschalten startet der Sendersuchlauf. Die Bedienung erfolgt über sechs Knöpfe auf der Vorderseite, daneben dient ein kleines LCD zur Anzeige der gewählten Sender sowie des Akkustands. Eine Notfall-Warn-Funktion (EWF) ist bereits integriert.

Zum Aufladen des Lithium-Ionen-Akkus mit 4500 mAh stehen ein USB-C-Anschluss sowie auch ein Steckplatz für USB-A parat. Im Betrieb hält das Radio rund 30 Stunden mit einer vollen Akkuladung durch. Es eignet sich damit auch als Powerbank. Zusätzlich ist ein Betrieb mit drei AAA-Batterien möglich. Ein kleines Solarpanel verlangsamt ein wenig das Entladen. Um das Radio voll aufzuladen, ist dieses aber zu schwach.

Preis

Bei Ebay bekommt man das Notfallradio bereits für knapp 50 Euro – ein fairer Preis.

Fazit

Das Infactory-Kurbelradio überzeugt mit seiner kompakten Bauweise, EWF-Unterstützung und vielseitiger Ausstattung, darunter DAB+, Bluetooth und eine 4500-mAh-Powerbank-Funktion. Mit 30 Stunden Akkulaufzeit, USB-C-Anschluss und Dynamo zur Stromerzeugung ist es gut für Notfälle und Outdoor-Einsätze gerüstet.

Schwächen liegen im kleinen Solarpanel und der eingeschränkten Klangqualität, die dem kleinen Format geschuldet ist. Es bietet aber ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eignet sich besonders für Nutzer, die ein handliches und funktionales Notfallradio suchen.

Sangean MMR-88 im Test

Das Sangean MMR-88 punktet mit robustem Design, guter Klangqualität und mobiler Stromversorgung. Welche Schwächen es gibt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • kompakt
  • austauschbarer Akku

NACHTEILE

  • geringe Akkukapazität
  • vergleichsweise teuer

Das Sangean MMR-88 punktet mit robustem Design, guter Klangqualität und mobiler Stromversorgung. Welche Schwächen es gibt, zeigt der Test.

Das MMR-88 von Sangean fällt schon aufgrund seines gelben Gehäuses stark auf. Das Gerät verfügt über einen integrierten Akku, der mit der Dynamokurbel, der Solarzelle oder per Kabel geladen werden kann. Es misst 152 × 84 × 70 mm und wiegt 380 g. Das MMR-88 ist auch als Ausführung mit dem Namenszusatz „Survivor“ mit DAB+ erhältlich, die kaum teurer ist. Im Test haben wir die reine UKW-Version ausprobiert.

Ausstattung

Das FM-Radio empfängt UKW-Signale und kann bis zu 20 Sender speichern. Die integrierte Taschenlampe ist auch beim Camping und nicht nur in Notsituationen nützlich. Dazu kommt eine SOS-Funktion. Die Laufzeit von bis zu 10 Stunden im Radiobetrieb ist allerdings schwach, wenn man das Gerät mit der Konkurrenz vergleicht. Das liegt am eher kleinen Akku mit 850 mAh. Das Radio verfügt über einen Kopfhörerausgang, Aux-Eingang und Monolautsprecher, der eine vergleichsweise hohe Klangqualität bietet. Neben USB-A ist auch ein USB-C-Anschluss vorhanden.

Zur Besonderheit des Radios gehört der Akku vom Typ ICR 18350 3,7 V. Diesen kann man leicht austauschen. Durch die geringe Kapazität von gerade einmal 850 mAh eignet sich das tragbare Kurbelradio kaum als Powerbank. Der Kurbelbetrieb bietet einen größeren Widerstand, allerdings lässt sich die Kurbel ausreichend ergonomisch nutzen, um Strom für einige Minuten Wiedergabe zu generieren.

Preis

Die UKW-Version kostet 79 Euro, für die Variante mit DAB+ sind schon 139 Euro fällig – bei dem geringen Aufpreis raten wir zur DAB-Variante.

Fazit

Das Sangean MMR-88 überzeugt mit robustem Design, guter Klangqualität und vielseitiger Stromversorgung, inklusive eines austauschbaren Akkus und ergonomischer Kurbel. Schwächen zeigt das Gerät jedoch bei der Akkulaufzeit, die mit nur 10 Stunden Radiobetrieb und einem kleinen 850-mAh-Akku unterdurchschnittlich ist. Für Nutzer, die ein kompaktes Kurbelradio für Camping und Notfälle suchen, ist es eine solide Wahl – vorwiegend in der DAB+-Version, die für einen geringen Aufpreis deutlich zukunftssicherer ist.

Kayinow DF580 im Test: Günstiges Kurbelradio mit großem Akku

Das Kayinow DF580 ist ein günstiges Kurbelradio mit UKW, Bluetooth, Powerbank-Funktion und starker Leuchte. Was es noch bietet, zeigt der Test.

VORTEILE

  • großer Akku
  • preiswert
  • kompakt

Das Kayinow DF580 ist ein günstiges Kurbelradio mit UKW, Bluetooth, Powerbank-Funktion und starker Leuchte. Was es noch bietet, zeigt der Test.

Das Dynamo-Radio Kayinow DF580 hat ein Gewicht von 410 g und misst 165 × 50 × 75 mm. Es empfängt FM und AM, bietet zudem Bluetooth und spielt Musik in den Formaten MP3, WMA und WAV auch von einer microSD-Karte ab. DAB+ beherrscht das Kurbelradio aber nicht. Ein automatischer Suchlauf ist vorhanden. Der eingebaute Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 5000 mAh dient auch als Powerbank. Als Besonderheit ist das Modell nach IPX4 staub- und wasserfest.

Ausstattung

Interessant: Im Lieferumfang ist eine Halterung für den Fahrradlenker dabei. Dieser wird am Radio mithilfe eines am Boden eingebauten Stativgewindes befestigt. Oben im Gehäuse ist eine Wasserwaage eingebaut. Das Radio verfügt ferner jeweils über eine 3 W starke Leseleuchte sowie Taschenlampe mit einer Helligkeit von 90 Lumen. Das kleine Display zeigt die aktuell eingestellte Frequenz und das Frequenzband.

Mit einer vollen Akkuladung beträgt die Radioempfangszeit 48 Stunden. Der USB-Ausgang bietet 5 V bei 2 A, als Eingang steht USB-C bereit. Die Ladezeit per Netzteil, das nicht beiliegt, beträgt 3,5 Stunden. Das Kurbeln ist recht leichtgängig, der Ton so weit in Ordnung, wenngleich auch nicht überragend.

Preis

Bei Amazon kostet das DF580 derzeit 40 Euro.

Fazit

Das Kayinow DF580 ist ein preiswertes Kurbelradio mit UKW, Bluetooth und Powerbank-Funktion. Praktisch sind zudem die wasserfeste Bauweise (IPX4), die starke Leuchte und die Fahrradhalterung. Allerdings fehlen DAB+ und ein Netzteil im Lieferumfang, und der Klang ist eher durchschnittlich. Mit seinem robusten Design und der soliden Akkulaufzeit eignet es sich ideal für Outdoor-Enthusiasten und Sparfüchse, die auf moderne Features weitgehend verzichten können.

Kurbelradio Lenco MCR 112 im Test

Das Lenco MCR 112 gehört zu den kleinsten und günstigsten Kurbelradios auf dem Markt. Wie sich das kompakte Notfallradio schlägt, zeigt dieser Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • äußerst preiswert

NACHTEILE

  • keine IP-Zertifizierung
  • ohne DAB+
  • kleiner Akku

Das Lenco MCR 112 gehört zu den kleinsten und günstigsten Kurbelradios auf dem Markt. Wie sich das kompakte Notfallradio schlägt, zeigt dieser Test.

Das Lenco MCR 112 ist mit Abmessungen von 135 × 77 × 52 mm bei einem Gewicht von 218 g wirklich winzig. Die Verarbeitung ist eher einfach, der Sound wegen der kleinen Lautsprecher sehr dünn. Als kompakte und damit tragbare Lösung für unterwegs, den Katastrophenfall oder als kleines Küchenradio eignet sich das Modell von Lenco allemal. Eine IP-Zertifizierung liegt allerdings nicht vor.

Ausstattung

Das Kurbelradio empfängt UKW und KW, ein Display oder einen Sendersuchlauf gibt es wie bei vielen anderen Modellen aber nicht. Das Notfallradio mit Teleskopantenne verfügt über einen Akku mit 1200 mAh, der per Micro-USB geladen wird. Damit eignet sich das Gerät auch als Powerbank und bietet dafür einen USB-A-Ausgang. Der Akku sollte bis zu 15 Stunden durchhalten.

Praktisch: Der Betrieb mittels drei AAA-Batterien ist ebenfalls möglich und in Notfallszenarien eine gute Option. Eine Taschenlampe mit drei LEDs ist an Bord, genauso wie ein nervig lauter Alarm. Es gibt zudem einen Kopfhörerausgang für eine 3,5-mm-Klinke.

Preis

Das Lenco MCR 112 gehört zu den günstigsten Modellen. Der Preis liegt derzeit bei fairen 28 Euro.

Fazit

Das Lenco MCR 112 ist ein extrem kompaktes und günstiges Kurbelradio, das sich vor allem durch seine Tragbarkeit und Basisausstattung für Notfälle oder unterwegs auszeichnet. Positiv fallen der Dualbetrieb mit Akku oder AAA-Batterien, die Powerbank-Funktion und die integrierte Taschenlampe auf. Schwächen zeigt das Radio bei der Verarbeitung, dem einfachen Klang und der fehlenden IP-Zertifizierung, was es weniger robust für Outdoor-Einsätze macht. Mit einem niedrigen Preis ist es eine Option für Sparfüchse und Minimalisten, die ein kleines, funktionales Notfallradio ohne gehobene Ansprüche suchen.

Infactory Notradio im Test: Winziges Koffer-Radio mit Dynamo und Solar

Das Solar- und Dynamo-Kofferradio von Infactory ist ein besonders kleines Kurbelradio. Ob das Mini-Radio groß aufspielen kann, zeigt der Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • niedriger Preis

NACHTEILE

  • kein Batteriefach
  • ohne DAB+

Das Solar- und Dynamo-Kofferradio von Infactory ist ein besonders kleines Kurbelradio. Ob das Mini-Radio groß aufspielen kann, zeigt der Test.

Die Abmessungen des Infactory Notradios (Modell: SOL-1540) betragen lediglich 130 × 60 × 50 mm. Damit gehört es zu den kompaktesten seiner Art. Es passt so problemlos in kleine Taschen oder Rucksäcke. Das Gehäuse ist dennoch spritzwassergeschützt nach IPX4, was es Outdoor-tauglich macht. Zu viel vom Klang sollte man jedoch nicht erwarten bei dem kompakten Gerät mit nur 0,5 W RMS. Als Küchenradio und im Notfall reicht die Qualität aber aus.

Ausstattung

Der Fokus des Geräts liegt klar auf praktischen Basisfunktionen: Es bietet UKW-Empfang, eine LED-Lampe und die Möglichkeit, über die USB-C-Schnittstelle den integrierten 1200-mAh-Akku aufzuladen. DAB+ gibt es nicht. Die Akkulaufzeit reicht für etwa 20 Stunden Radioempfang – genug für einen Tag unterwegs. Die Kurbel ist leichtgängig, und ein kleines Solarpanel ergänzt die Stromversorgung, auch wenn dessen Leistung eher symbolisch ist. Leider fehlt ein Batteriefach, wodurch die Flexibilität bei der Stromversorgung eingeschränkt ist.

Preis

Mit einem Preis von lediglich 28 Euro ist das Dynamoradio von Pearl ein echtes Schnäppchen.

Fazit

Das Infactory Solar- und Dynamo-Kofferradio punktet mit seiner ultrakompakten Größe, einem spritzwassergeschützten Gehäuse (IPX4) und einem fairen Preis. Trotz einfacher Ausstattung, wie UKW-Empfang ohne DAB+, bescheidenem Klang (0,5 W RMS) und einem kleinen Akku lediglich mit 1200 mAh, erfüllt es grundlegende Anforderungen für den Notfall oder den Einsatz als Küchenradio. Die LED-Lampe und der USB-C-Anschluss als zeitgemäße Features werten das Gerät auf. Es eignet sich für Minimalisten und Gelegenheitsnutzer, die ein günstiges und platzsparendes Notfallradio suchen, jedoch keine hohen Ansprüche an Klang oder Leistung stellen.

Degen DE13 im Test: Kompaktes Kurbelradio mit gutem Klang

Kompaktes Kurbelradio mit UKW, MW und Kurzwelle: Das Degen DE13 überzeugt mit gutem Empfang und Klang, zeigt aber Schwächen beim Akku.

VORTEILE

  • gute Klangqualität
  • ordentlicher Empfang

NACHTEILE

  • zu wenig Kapazität als Powerbank
  • kein DAB+

Kompaktes Kurbelradio mit UKW, MW und Kurzwelle: Das Degen DE13 überzeugt mit gutem Empfang und Klang, zeigt aber Schwächen beim Akku.

Das Degen DE13 ist ein kleines Outdoor- und Notfallradio mit Kurbel, Solar und Akku. Im Test punktet es mit gutem Empfang und überraschend ordentlichem Klang – offenbart aber auch klare Grenzen. Getestet haben es die Kollegen der c’t im Artikel: Sechs Kurbelradios für den Notfall im Test.

Design & Verarbeitung

Das kompakte, grüne Kunststoffgehäuse liegt gut in der Hand und wirkt zweckmäßig. Mit 256 g (ohne Batterie) ist das Radio leicht und portabel. Die Verarbeitung ist solide, das Design ist klar auf Outdoor-Einsatz ausgelegt.

Ausstattung & Funktion

Der Tuner deckt UKW, Mittel- und Kurzwelle ab. Die Frequenzen werden klassisch per Rändelrad eingestellt, was eine feine Abstimmung ermöglicht. Auf Kurzwelle gelangen sogar der Empfang weit entfernter Sender. Zur Ausstattung zählen Teleskopantenne, Taschenlampe, Alarmfunktion sowie ein 3,5‑mm-Kopfhöreranschluss. Die Tonqualität gehört zu den besten im Testfeld.

Akku & Kurbel

Die Stromversorgung erfolgt über Akku, Handkurbel, Solarpanel oder Batterien. Problematisch ist die Powerbank-Funktion: Der entnehmbare 320‑mAh-Akku überhitzte bei höheren Ladeströmen, weshalb der Test abgebrochen wurde. Für Radio- und Lichtbetrieb ist der Energiespeicher ausreichend, zum Laden externer Geräte jedoch nicht empfehlenswert.

Preis

Mit einem Preis von 54 Euro ist das Degen DE13 vergleichsweise teuer für die Ausstattung.

Fazit

Das Degen DE13 ist ein leichtes, gut klingendes Kurbelradio mit vielseitigem Empfang, eignet sich aber nur eingeschränkt für Notstromzwecke. Für Radiohörer mit Outdoor-Fokus dennoch eine interessante Option.

Renkforce RF-CR-200 im Test: Günstiges und kompaktes Kurbelradio

Kurbelradio mit Uhr und Sendersuchlauf: Das Renkforce RF‑CR‑200 bietet viele Funktionen, schwächelt aber bei Bedienung und Klang.

VORTEILE

  • Uhrzeitanzeige
  • beleuchtetes LCD
  • drehbare Teleskopantenne
  • günstig

NACHTEILE

  • schwergängige Kurbel
  • Alarm zu leicht auslösbar
  • mäßiger Klang

Kurbelradio mit Uhr und Sendersuchlauf: Das Renkforce RF‑CR‑200 bietet viele Funktionen, schwächelt aber bei Bedienung und Klang.

Das Renkforce RF‑CR‑200 positioniert sich als vielseitiges Kurbel- und Solarradio für Notfälle. Im Test zeigt es eine üppige Ausstattung, verlangt von Nutzern jedoch Geduld und Toleranz. Getestet haben es die Kollegen von der c’t im Artikel: Sechs Kurbelradios für den Notfall im Test. Wir fassen hier die Ergebnisse zusammen.

Design & Verarbeitung

Das kompakte Gehäuse (120 × 76 × 43 mm, 208 g) wirkt funktional, setzt aber vollständig auf Drucktaster. Drehregler fehlen – abgesehen von der relativ schwergängigen Handkurbel. Positiv sind das beleuchtete LCD und die drehbare Teleskopantenne.

Ausstattung & Funktionen

Ein Alleinstellungsmerkmal im Testfeld sind Uhr und automatischer Sendersuchlauf, der bei starken Signalen sauber einrastet. Empfangen werden FM, AM sowie zwei Kurzwellenbänder, bis zu 120 Sender können gespeichert werden. Zur Ausstattung gehören außerdem Kopfhöreranschluss, Warnleuchte bei niedrigem Akkustand und eine automatische Abschaltung. Ungünstig: Ein zu langer Tastendruck löst einen lauten Alarmton aus – im Rucksack schnell nervig, wenn die Tastensperre nicht aktiv ist.

Der UKW-Empfang ist ordentlich, die Empfindlichkeit insgesamt aber nur durchschnittlich. Der 40‑mm‑Lautsprecher klingt deutlich dosig und eignet sich eher für Durchsagen als für Musikgenuss.

Akku & Kurbel

Der fest verbaute 2000‑mAh‑Lithium-Akku kann per USB, Solarpanel oder Handkurbel geladen werden. Ist der Akku tiefentladen, sind rund vier Minuten Kurbeln nötig, bis das Radio startet. Laut Hersteller liefern 10 Minuten Kurbeln etwa 30 Minuten Laufzeit. Die vollständige Ladung dauert rund 4 Stunden per USB oder bis zu 16 Stunden per Solar.

Preis

Mit einem Preis ab 23 Euro gehört das Renkforce RF-CR-200 zu den günstigsten Kurbelradios auf dem Markt. Bei Amazon sind derzeit rund 28 Euro fällig.

Fazit

Das Renkforce RF‑CR‑200 punktet mit umfangreicher Ausstattung und großem Akku, enttäuscht jedoch bei Bedienkomfort und Klang. Ein funktionales Notfallradio – mehr Zweckgerät als Genussradio.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Imperial Dabman OR 1

Imperial Dabman OR 2

Imperial Dabman OR 3



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Künstliche Intelligenz

Justiz-Schlappe: Razzien im Fall Indymedia linksunten waren rechtswidrig


Die juristische Aufarbeitung des Falls des 2017 verbotenen Internetportals Indymedia linksunten erfährt eine weitere, für die Ermittlungsbehörden unschöne Wende. Das Landgericht Karlsruhe erklärte die im Sommer 2023 durchgeführten Durchsuchungen und Beschlagnahmungen bei fünf Personen aus Freiburg für rechtswidrig. Bereits in vorangegangenen Verfahren war deutlich geworden, dass die Karlsruher Staatsanwaltschaft auf dünnem Eis agierte.

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Die Ermittler versuchten, den Beschuldigten einen Verstoß gegen das Vereinigungsverbot vorzuwerfen. Anlass war ein statisches Archiv der ursprünglichen Seite, das 2020 im Netz auftauchte. Doch die Karlsruher Richter stellten laut Tagesschau und Netzpolitik.org in einem Beschluss vom 30. Dezember fest: Es mangelte bereits an einem ausreichenden Anfangsverdacht für das Fortbestehen einer verbotenen Vereinigung.

Die Causa Indymedia linksunten gilt als politisch hochsensibel. Das Bundesinnenministerium hat die Plattform als „linksextreme Vereinigung“ eingestuft, die zu Gewalt gegen Polizisten aufrufe.

Das Problem dabei war von Beginn an die Struktur der Seite, die als offene Plattform konzipiert ist. Dort können Inhalte von nahezu jedem Nutzer ohne feste Redaktionshierarchie veröffentlicht werden. Einen eingetragenen Verein oder eine klar definierbare Mitgliederstruktur gab und gibt es nicht.

Diese Unschärfe wurde den Strafverfolgern nun erneut zum Verhängnis. Da in früheren Verfahren nie bewiesen werden konnte, wer konkret hinter der Seite stand oder ob eine solche Vereinigung im rechtlichen Sinne überhaupt existierte, fehlte die Grundlage für spätere Vorwürfe der „Unterstützung“ oder des „Fortführens“ dieser Struktur.

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Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall durch die Verknüpfung mit dem Freiburger Sender Radio Dreyeckland. Ein Redakteur hatte in einem Artikel über die Einstellung früherer Verfahren auf das Indymedia-Archiv verlinkt. Dies löste mehrere Durchsuchungen aus, die sogar die Redaktionsräume des Senders betrafen. Das Bundesverfassungsgericht rügte dieses Vorgehen im November bereits deutlich und stärkte damit die Pressefreiheit. Das Landgericht Karlsruhe zog nun nach und stellte fest, dass die bloße Existenz eines statischen Archivs kein Beleg für eine fortbestehende organisatorische Struktur ist.

Die Ermittler beschlagnahmten bei den Durchsuchungen fast 200 Datenträger. Sie konnten daraus aber keine Erkenntnisse gewinnen, da der Großteil der Daten verschlüsselt war. Das entsprechende Verfahren wurde im Mai 2025 eingestellt.

Juristen werten die Entscheidung als deutliche Korrektur für die Staatsanwaltschaft. Bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte heißt es, den Behörden sei unmissverständlich klargemacht worden, dass ein Vorgehen gegen Phantom-Vereinigungen keinen Sinn ergeben. Da gegen den Beschluss keine weiteren Rechtsmittel möglich sind, ist die Entscheidung rechtskräftig. Die Kosten des Verfahrens fallen der Staatskasse zur Last. Zumindest bleibt hoffentlich die Erleuchtung: Pauschale Vereinsverbote im digitalen Raum stoßen dort an ihre Grenzen, wo die Justiz die individuelle Verantwortlichkeit nicht zweifelsfrei nachweisen kann.


(wpl)



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Künstliche Intelligenz

Gigabit-Förderung des Bundes: 1,8 Milliarden für 536 Projekte


Es ist vergleichsweise still geworden um die staatliche Förderung des Ausbaus besonders schneller Internetleitungen. Das liegt zum einen am Ausbaufortschritt, zum anderen aber auch daran, dass viele der Marktteilnehmer gar nicht mehr so sehr auf Fördermittel setzen. Zu kompliziert, zu langwierig, zu Staat, heißt es aus der Branche. 2024 standen noch 3 Milliarden Euro zur Verfügung. Jetzt wurden die Förderbescheide der Förderrunde 2025 bewilligt – und dabei 1,8 Milliarden Euro zugesagt.

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„Schnelles Internet ist heute so wichtig wie Straßen und Schienen“, sagte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) zur Ankündigung der neuen Fördermittel. Es gehe darum, dass nicht nur große Städte Anschluss fänden, wofür Staat und Wirtschaft eng zusammenarbeiten würden. Bei einer feierlichen Veranstaltung in Berlin wurden stellvertretend für 536 erfolgreiche Antragsteller die Förderbescheide von Wildberger an die Antragsteller übergeben.

Zehn Jahre nach der Übergabe der ersten Förderbescheide für den Breitbandausbau durch den damaligen Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich die verfügbare Geschwindigkeit bei den meisten Kunden zwar vervielfacht – der Bandbreitenbedarf ist jedoch ebenfalls gewachsen. DSL-Anschlüsse werden bereits seit einer Weile nicht mehr gefördert. Unter Wildbergers Vorgänger Volker Wissing waren die Kriterien für die Förderung deutlich verändert worden. Wissing wollte die Förderung vor allem vom vorrangigen Bedarf der Kommunen abhängig machen, nachdem 2022 der Fördertopf nach dem Windhundprinzip vorzeitig ausgeschöpft war.

Tatsächlich ausgegeben werden die Mittel aus den Breitbandförderungen des Bundes frühestens Jahre später: Die Zusagen des Bundes für die Förderung stehen immer unter dem Vorbehalt der Umsetzung durch die Antragsteller. „Aktuell braucht ein Förderprojekt von Antrag bis Fertigstellung im Durchschnitt sieben Jahre”, berichtet Sven Knapp vom Bundesverband Breitbandkommunikation. Der Verband plädiert für eine noch genauere Förderung auf tatsächlich schwierige Ausbaugebiete und eine deutliche Vereinfachung der Prozesse.

Über die Jahre hatte sich so eine mehrere Milliarden Euro schwere Bugwelle aufgebaut: Zugesagte Mittel, die der Bund in seinem Haushalt berücksichtigen muss, die aber von den Zuwendungsempfängern nicht abgerechnet und abgerufen wurden. Teilweise wurden erst Jahre später die Förderbescheide zurückgegeben, etwa, weil die ursprünglich beantragte Förderung so keinen Sinn mehr ergab und gar nicht mehr hätte stattfinden können. Für Digitalminister Wildberger, der zugleich Staatsmodernisierungsminister ist, geht es darum, dass sich das nicht wiederholt: Entscheidend sei nun die „professionelle, zügige und qualitativ hochwertige Umsetzung“, sagt er. „Mit klaren Zuständigkeiten, realistischem Zeitmanagement und einer engen Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Telekommunikationswirtschaft.“

Inwiefern ein staatlich geförderter Ausbau überhaupt noch notwendig und zielführend ist, war in den vergangenen Jahren auch vor dem Hintergrund der langsamen Verfahren immer wieder Diskussionsgegenstand – in Zeiten knapper Kassen umso mehr. Doch bislang stammten die Mittel für die Förderung des Ausbaus nicht aus dem normalen Bundeshaushalt, sondern aus den Erlösen der Mobilfunkfrequenzversteigerungen. Wildbergers Ministerium berät mit der Branche seit einigen Monaten, wie ein schnellerer und verlässlicher Ausbau vor allem bei den Glasfasernetzen aussehen kann.

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(dahe)



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